Flashback:
„Still! Da ist was!", meint er daraufhin etwas erbost und ich will erneut eine Salve auf ihn loslassen, als ich ebenfalls kerzengerade im Bett sitze.
Nun höre ich ebenfalls, was er meint. Ein Klopfen an der Tür.
Severus und ich sehen uns kurz besorgt in die Augen.
Jemand steht vor der Tür zu seinen privaten Gemächern und bitten anscheinend um Audienz.
Flashback End!
„Können wir es ignorieren?" Meine Frage klingt eher wie eine Bitte.
Du meine Güte, bin ich tatsächlich so willig? Es könnte JEDER vor der Tür stehen, vielleicht war es auch ein dringender Notfall.
Severus dreht sich kurz herum und mustert mich belustigt. „Keine Sorge. Wir werden das, womit wir gerade begonnen haben, gleich wieder fortsetzen. So schnell wird diese Nacht für Dich nicht vorüber sein…."
Er packt mich fast schon grob an den Schultern, zieht mich an sich und küsst mich noch einmal mit voller Hingabe.
Ich bin fassungslos. Und ich will ihn – sofort!
Sein achtlos auf den Boden geworfenes Hemd hebt er auf und zieht es sich langsam über, ohne den Augenkontakt zu mir zu verlieren. Sein Blick ist leidenschaftlich, dunkel und durchdringend, lässt mich innerlich vor Freude vibrieren.
Dieser Mistkerl. Er weiß genau, was er mir antut.
Ein weiteres, diesmal energischeres Klopfen.
Dann eine laute Stimme. „Severus, mach bitte Deine Tür auf! Ich weiß, dass Du da bist! Ich muss Dich dringend sprechen!" Minerva McGonagall. Verdammter Merlin, nochmal.
„Du bleibst hier drin und rührst Dich nicht. Ich bin gleich wieder da!" Severus schenkt mir ein kleines – kurzes – Lächeln, dann schließt er hinter sich die Schlafzimmertür.
Und ich bleibe zurück und warte. Mal wieder.
Mit einem wehmütigen Seufzer lasse ich mich zurück in das weiche Bett sinken und schließe kurz die Augen, versuche zu verstehen, was draußen vor der Tür vor sich geht.
Ich höre Minervas eindringliche Stimme, und Severus harsche Antworten – mehr aber nicht.
Sollte ich näher an die Tür gehen, um zu lauschen? Lieber nicht.
Mein Innerstes pochte vor Ungeduld, ich kann nicht mehr länger warten! Ich WILL nicht mehr länger warten – ich will Severus und zwar JETZT! Und ja, ich weiß dass ich mich wie ein kleines bockiges Kind anhöre. Mir aber vollkommen egal.
Ich will diesen Mann nackt vor mir haben, ich will ihn küssen, ihn anfassen, ihn in mir spüren.
Ich will das volle Programm, ohne Unterbrechungen, die ganze Nacht.
Du meine Güte, ich kann mich nicht erinnern schon jemals so notgeil gewesen zu sein. Woher kamen diese sexistischen Gedanken? Ich war doch sonst nicht so…
Es war ja nicht so, dass ich nicht schon öfters Sex gehabt hatte (auch mit Ron), aber doch hatte bisher dieses Feuer gefehlt. Diese eine Feuer, dass nur Severus würde löschen können.
Fünf Minuten – vielleicht auch zehn Minuten später, ich weiß es nicht so genau - öffnet sich die Tür und Severus tritt ein.
Endlich.
„Und? Was hat Sie gewollt?" Meine Neugier ist doch größer als mein Verlangen nach Severus.
Er schmunzelt etwas. „Dich.", meint er gelassen und schließt erneut die Tür.
Ich bin überrascht. „Weshalb?"
„Sie möchte wohl noch ein paar organisatorische Dinge mit Dir besprechen."
„Und was hast Du gesagt wo ich bin?"
„Die Wahrheit. Du wartest nackt und ungeduldig in meinem Schlafzimmer auf mich."
Severus sieht mich todernst an und für einen Moment bin ich tatsächlich geneigt, ihm zu glauben.
Aber der Schalk blitzt ihm aus den Augen. „Sehr witzig…", meine ich und stehe auf. Für solchen Spaß bin ich momentan nicht zu haben.
Severus hingegen schon, sein leises Lachen klingt gut und jagt mir einen kleinen angenehmen Schauer über den Rücken.
Seine Hand legt sich auf meinen Arm, streichelt mich leicht. „Ich habe gesagt, du wärst noch in Hogsmeade unterwegs und würdest mit Deinen Freunden ein paar Butterbier trinken. Sie erwartet Dich morgen in Ihrem Büro."
Ich hebe fasziniert eine Augenbraue a la Snape. „Sehr einfallsreich, Severus…"
„Oh, ich kann Dir zeigen, wie einfallsreich ich bin, meine liebe Hermine." Er knurrt schon fast.
Und dann haben wir für den weiteren Abend genug geredet.
Abermals küsst er mich leidenschaftlich.
Himmel nochmal, ich fühle mich zurück versetzt ins frühe Teenager-Alter. Mein Bauch kribbelt als hätte ich tausend Schmetterlinge im Bauch.
Wir fallen beide ins Bett, ich winde mich unter ihm hindurch, rolle mich auf ihn, ziehe abermals das Hemd von seinen Schultern.
Kann ich ihn endlich anfassen.
Severus Hände sind ebenfalls nicht untätig, schlüpfen geschickt unter meinen BH, massieren meine Brüste. Ich stöhne laut auf.
Er öffnet gekonnt den Verschluss meines BH's, wirft ihn achtlos in eine Ecke.
Und sieht mich dann lange an.
Mir wird etwas mulmig – weshalb dieser seltsame Blick? Ich schlucke, weiß nicht was ich tun oder sagen soll, werde etwas nervös.
Doch Severus erlöst mich, stemmt sich auf seine Arme und küsst meinen Bauch, wandert nach oben, nimmt eine meiner Brustwarzen in den Mund und saugt daran.
Ich stöhne wieder auf, fasse ihn fester am Kopf, ziehe ihn an mich um ihn zu küssen. Seine Zunge umspielt die meine, fordert Sie heraus.
So geküsst wurde ich bisher noch nie. Es gefällt mir.
Severus rollt mich herum, öffnet mir die Hose, zieht sie gemeinsam mit meinem Slip herab.
Sein Blick ist voller Lust, seine Pupillen geweitet. Er küsst mich auf mein Knie, wandert mit seinen Lippen nach oben, ohne den Blick von mir zu nehmen, ohne aufzuhören mich so anzusehen.
Steckt seine Zunge kurz in meinen Bauchnabel, seine Hände wandern wieder zu meinen Brüsten, kneifen und streicheln sie. Wieder schlucke ich.
Und dann sind seine Lippen zwischen meinen Beinen und seine Zunge dringt sanft in mich ein.
Ich stöhne laut, kralle mich mit beiden Händen in seine Bettdecke, winde mich unter ihm.
Er saugt an mir, als gäbe es kein Morgen mehr und ich bin bereit, so bereit.
Ich packe ihn fest an seinen Haaren, ziehe ihn zu mir hoch, küsse ihn.
Ich will ihn in mir spüren, versuche ihm mitzuteilen, wir sehr ich ihn jetzt brauche, aber keine zusammenhängend Sätze entweichen mir, nur Stöhnen.
Severus zieht sich schnell seine Hose herunter und spreizt meine Beine.
Dann dringt er in mich ein und wir sind eins.
„Ich liebe Dich."
Endlich.
The End.
So, das war's. Lange musstet ihr warten, aber zum Schluss hab ich es doch noch geschafft.
Meine kleine kurze Geschichte wurde ganze drei Chapter groß.
Ich bedanke mich für die bisherigen Review's und hoffe, Euch mit diesem Kapitel nicht enttäuscht zu haben.
SYS
Eure MajinMicha
