Vertraue niemals deinen Gefühlen
Kapitel 7
Severus Snape, der gefürchtetste Lehrer von Hogwarts starrte nun schon seit über drei Minuten zum Tisch der Griffindors hinüber.
„Welches Opfer hast du dir heute ausgesucht, Severus?", fragte McGonagall plötzlich, ihre Augen streng auf seine gerichtet.
„Verzeihung, Minerva?" Er war sichtlich überrascht von ihrer Ansprache.
„Kannst du den armen Mr. Longbottom nicht wenigstens einmal in Ruhe lassen?", fuhr sie fort. „Wenn du schon unsere Schüler drangsalieren musst, such dir wenigstens welche aus deinem eigenen Haus aus."
„Minerva, ich..."
„Ich meine das ernst." Sie legte den Kopf schief und presste ihre Lippen fest aufeinander, bis sich hunderte kleiner Falten um ihren Mund gebildet hatten.
Snape seufzte und ignorierte sie erst einmal. Ärger mit McGonagall war nicht unbedingt etwas, was er zur Zeit brauchen konnte. Er hatte es immer genossen, sich mit ihr zu messen, andere zu reizen und zu sticheln. Doch das war jetzt anders. Es passte ihm gar nicht, dass Hermine so viel Spaß mit ihren Freunden hatte. Er spürte einen schmerzlichen Stich der Eifersucht in seiner Seite, obwohl er sehr gut wusste, dass das albern war. Hermine war schon jahrelang mit Potter und Weasley befreundet und jeder wusste, dass sie ihnen an Intelligenz weit überlegen war. Warum also sollte sie sich ausgerechnet jetzt für einen der beiden entscheiden und ihn dafür aus ihrem Leben streichen?
„Wann hast du Albus das letzte Mal besucht, Severus?"
Snape fuhr herum. Er war außer sich über seine lästige Tischnachbarin. Warum konnte sie ihn nicht endlich in Ruhe lassen?
„Er sieht furchtbar aus", sagte McGonagall mit belegter Stimme.
Erst jetzt erkannte Snape, dass sie den Tränen nahe war. „Minerva, ich … ich hatte nicht die Absicht, dich zu kränken", murmelte er betroffen.
Was war hier nur los? Trotz der kleinen Schwierigkeiten, die er in all den Jahren mit McGonagall hatte, lag es ihm fern, sie ernsthaft zu verletzen. Im Gegenteil, er schätzte sie mehr, als er es sich eingestehen wollte.
Sie seufzte. „Ist schon gut, Severus. Es tut mir leid, dass ich dich so angefahren habe. Es ist nur …" Ihre Stimme versagte. „... Albus ..." Sie drehte sich zu ihm und warf ihre Arme um seinen Hals.
Snape wusste nicht, was er tun sollte, also tat er erst einmal nichts. Er kam sich hilflos vor. Die Gefühle anderer waren noch nie sein Spezialgebiet gewesen. Außerdem passte es ihm nicht, dass einige der Schüler in den vorderen Reihen bereits zu tuscheln anfingen. Nur die Lehrer schienen unbeeindruckt von ihrem Verhalten. Seit Dumbledore immer häufiger und immer länger abwesend war, hatte sich für sie einiges verändert.
„Reiß dich zusammen, Minerva", sagte er endlich. Dann schloss er mit sanfter Gewalt die Hände um ihre Arme. „Du darfst jetzt nicht den Mut verlieren."
McGonagall schluchzte und zitterte. Dicke, schwere Tränen flossen über ihre Wangen und verloren sich in Snapes schwarzem Gewand.
„Sieh zu, dass du ein Heilmittel für ihn findest", flüsterte sie nach einer Weile. Das verzweifelte Beben in ihrem Inneren wollte nicht aufhören. Mit aller Kraft hob sie den Kopf und blickte Snape flehend an. Sie sah erbärmlich aus.
Er nickte. „Ich bin dran an der Sache", versicherte er ihr knapp.
Könnte er doch nur wirkungsvoll die Zeit zurück drehen und Dumbledore daran hindern, sich den verfluchten Ring anzustecken...
Da hatte er plötzlich eine Idee.
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Snape spürte sein Herz schneller schlagen. Hermine! Er musste zu ihr. Sofort rannte er zu den Kerkern, denn er wusste, dass sie in seinem Klassenzimmer auf ihn warten würde, um mit ihm gemeinsam weiter an Dumbledores Heilelixier zu arbeiten.
Sein Atem überschlug sich. Wann war er das letzte Mal so schnell gelaufen? Er konnte sich nicht daran erinnern. Wurde er etwa alt? Nein, nicht jetzt! Schnell schob er die dunklen Gedanken von sich und rannte weiter.
„Miss Granger!", rief er in den Raum hinein. Er war aufgeregt und völlig außer Atem.
„Es ist niemand hier, Severus. Nur wir beide", antwortete sie und lief ihm entgegen. Als sie sah, dass er den ganzen Weg gerannt war, musste sie sich ein Lächeln verkneifen. Hatte er es wirklich so eilig gehabt, sie zu sehen?
„Erinnerst du dich noch daran, als du den Zeitumkehrer benutzt hast?" Endlich blieb er stehen.
Hermine sah ihn entgeistert an. „Ja, was ist damit?" Sie verstand gar nichts mehr, war aber neugierig, den Grund für die Aufregung zu erfahren.
„Dumbledore! Das ist es, was wir tun müssen", entgegnete Snape energisch. Er hatte sich schnell wieder von seinem Sprint erholt. Er war übermütig, sein Gesicht wirkte plötzlich viel jünger, sorgenfreier.
„Ich denke nicht, dass das funktionieren wird, Severus. Ein Zeitumkehrer wird in Dumbledores Fall nicht viel bringen ..."
„Nein, natürlich nicht!", unterbrach er sie. „Aber wir müssen versuchen, den Prozess des Verfalls rückgängig zu machen. Vielleicht können wir dadurch wenigstens etwas Zeit gewinnen."
Plötzlich glänzten Hermines Augen. „Das ist brillant, Severus! Anstatt ihn nur aufzuhalten müssen wir seine Zellen dazu anregen, sich selbst zu regenerieren. Und das alles mit Hilfe von unserer Magie."
Er nickte. Ein Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit. Doch diesmal war es kein arrogantes, schelmisches Lächeln. Es war voller Freude und Herzlichkeit.
Hermine sah ihn an. Noch nie zuvor hatte sie ihn so erlebt. Ausgelassen, fröhlich. Der Schmerz und die Qualen, die sich immer auf seinem Gesicht widergespiegelt hatten, schienen wie ausgelöscht.
Sie wollte ihn umarmen, ihn fest an sich drücken und dieses Erlebnis für immer in ihren Gedanken einbrennen, bevor es wieder verschwunden war. Zuerst zögerte sie, dann konnte sie nicht mehr anders. Sie hatte keine Kraft mehr, gegen den Drang anzukämpfen, ihn zu spüren.
Mit voller Wucht stürzte sie vorwärts und warf sich an seinen Hals. Sofort spürte sie die Wärme, die von seinem Körper ausging und ihr einen wohligen Schauder den Rücken hinunter jagte. Die Muskeln seines Torsos waren fest, ihre Finger streckten sich aus, die lange Linie seines Rückgrats zu erforschen.
Severus war überwältigt. Er konnte sich nicht erinnern, wann er sich zum letzten Mal so gefühlt hatte.
Sinnlich. Erregt. Es war vollkommen anders, als die Befriedigung, die es ihm verschafft hatte, seinen Kollegen oder Schülern Grenzen aufzuzeigen. Er war immer stärker gewesen, wollte die Oberhand über alles haben. In diesem Moment jedoch ließ er es zu, dass sie die Kontrolle übernahm. Er ließ es zu, schwach zu sein und schloss sie fest in seine Arme. Seine Handflächen streichelten instinktiv über ihren Rücken.
Wie lange war das her?
Er spürte den Drang seiner Männlichkeit, diese Frau zu besitzen. Es reizte ihn so sehr, dass es weh tat.
„Weißt du, was du mir da antust?", murmelte er in Hermines weiches Haar hinein. Ihr Duft brachte ihn fast um den Verstand.
„Es ist in Ordnung, Severus", flüsterte sie verführerisch.
Er seufzte tief, ohne zu antworten.
„Wirklich. Ich will es so. Ich will mir dir zusammen sein. Ich will dich spüren." Ihre Hände strichen liebevoll durch die Strähnen seines schwarzen Haars.
„Ich kann es nicht glauben. Du bist noch so jung ..."
Hermine legte den Kopf zur Seite und blickte ihn mit strahlenden Augen an. „Ich bin kürzlich achtzehn geworden, Severus. Damit bin ich in unserer Welt schon über ein Jahr volljährig."
„Trotzdem bist du noch so jung", hauchte er. Seine Lippen bebten. „Warum tust du mir das an?" Dann rutschte er mit dem Arm nach oben, bis seine Finger durch ihre wallende Mähne glitten und zog ihren Kopf zu sich.
Hermine merkte, wie sehr er sie begehrte. Seine Umarmung war so innig, dass sie die harte Wölbung in seiner Hose spüren konnte. Seine Lippen waren sanft, als sie ihre berührten. Es war ein Kuss, der zärtlich begann und immer intensiver wurde. Seine Zunge spielte mit ihren Lippen und drängte schließlich zwischen die Öffnung ihres Mundes, bis sie ihn langsam hinein gleiten ließ. Er lutschte an ihrer Zunge, streichelte gekonnt ihren Gaumen.
Hermine liebte das kitzelnde, reizende Gefühl in ihrem Mund und saugte voller Inbrunst an seiner Zunge. Noch nie zuvor hatte sie einen Jungen, beziehungsweise einen Mann, so leidenschaftlich geküsst. Bei jeder ihrer Bewegungen bebte ihr Körper vor Erregung. Sie krallte ihre Finger in seinen Nacken. Sie spürte ihre Brüste hart geben den BH reiben und verspürte den Drang, sich das Ding vom Körper zu reißen.
„Wir müssen damit aufhören", presste Snape hervor. Sein Unterleib aber sprach eine andere Sprache. Er drückte ihn fest gegen ihren Körper und Hermine wollte nichts mehr, als seine Männlichkeit in sich aufnehmen. Ihr Tanga war so feucht, als wäre sie damit in einen See gestiegen. Die Luft war erfüllt von den sinnlichen Gerüchen und warmen Dämpfen der Zaubertränke. Erst jetzt bemerkte Hermine, wie heiß ihr war.
Sie stieß ihn bestimmt in Richtung seines Pults. Er gehorchte und zog sie an der Hand hinter sich her, ohne die Zunge aus ihrem Mund zu nehmen. Dort angekommen wischte er mit einer ausladenden Bewegung seines Arms die Bücher und den Federhalter von der Oberfläche. Mit einem lauten Knall landete alles auf dem Boden, doch das störte die beiden nicht.
Snape hockte sich auf die Tischplatte, Hermine stand vor ihm. Sie genoss diesen Anblick, sah, wie sich sein Brustkorb hob und senkte. Schwarze Strähnen seiner feuchten Haare fielen ihm ins Gesicht.
Mit Leichtigkeit schloss er seine Hände um ihre Körpermitte und hob sie zu sich hoch.
Hermine setzte sich auf seinen Schoß und liebkoste seinen Hals. Er genoss es, obwohl es ihm sichtlich schwer fiel, sich gehen zu lassen. Zu viele sorgenvolle Gedanken waren in seinem Kopf.
Hermine begann damit, die schwarzen Knöpfe seines Gewands zu öffnen. Dann zog sie das weiße Hemd aus seiner Hose, bis sie die schmale schwarze Haarlinie sehen konnte, die von seinem Nabel abwärts führte. Mit geschickten Fingern löste sie die Schnalle seines Gürtels.
Snape stöhnte auf, als sie wie zufällig mit der Hand in seine Hose rutschte und die zum Zerreißen gespannte Shorts darunter berührte. Sie entschied, ihn noch etwas zappeln zu lassen und genoss es, ihm dabei zuzusehen, wie er seinen Kopf weit nach hinten lehnte, die Hände auf die Tischplatte gestützt.
Hermine saß immer noch auf seinem Schoß und leckte mit der Zunge über die dünne Haarlinie an seinem Bauch. Sie konnte die pralle Wölbung in seiner Hose sehen und seinen unruhigen Atem hören. Sie wollte ihn spüren und fuhr erneut mit ihrer Hand in seine Hose, diesmal auch unter die Shorts.
Snape schauderte. In Windeseile schossen seine kräftigen Hände nach vorn und umschlossen mit festem Griff ihre Handgelenke.
„Hermine, nicht", bat er. „Ich bin dein Lehrer - ich kann das nicht zulassen ..."
„Ich bin kein Kind mehr, Severus", sagte sie mit Bestimmtheit. „Ich weiß genau, was ich tue."
„Das merke ich ..." Er stockte und räusperte sich. „Ich weiß, aber ich habe … Verantwortung dir gegenüber."
„Dafür ist es zu spät, Severus. Ich kann meine Gefühle für dich nicht einfach ausschalten. Seit Wochen habe ich mit dem Gedanken gespielt, wie es wohl wäre, mit dir zu schlafen."
„Du solltest deine Jungfräulichkeit nicht so leichtfertig für einen alten Mann aufs Spiel setzen", sagte er ernst. Wie es aussah, ohne Erfolg.
„Du weißt, dass ich dich will, Severus", hauchte sie. „Wenn ich jemanden aus meiner Klasse gewollt hätte, hätte niemand mich davon abhalten können, ihn zu bekommen."
„Ich bin in deiner Klasse", bemerkte er scherzend.
„Sehr witzig", flüsterte sie in sein Ohr. „Hast du noch mehr davon auf Lager, Professor?"
Snape überlegte einige Sekunden. „Ist das wirklich angebracht?", fragte er zögerlich.
Hermine gab ihm einen Kuss auf den Mund. „Ja, das ist es. Ich kann mit Worten umgehen, wie du weißt. Schließlich hatte ich einen Lehrer, der mir alle nur erdenklichen Worte an den Kopf geworfen hat."
Er küsste sie fest. „Ich bitte um Verzeihung für mein Verhalten, Miss Granger."
„Ich vergebe Ihnen, Professor."
Erneut genossen beide das Spiel ihrer Zungen. Hermine hatte eine Vorliebe dafür, mit ihren Händen durch sein Haar zu fahren. Sie hielt es nicht mehr aus, noch länger zu warten. Sie wollte mehr. Und sie wusste, dass es ihm ebenso ging.
„Ich will dich spüren", sagte sie sanft und nahm sein Gesicht in ihre Hände.
Der feurige Ausdruck seiner Augen war gemischt mit Hilflosigkeit. Natürlich wollte er sie. Aber er durfte es nicht.
Hermine war verunsichert, als er nicht antwortete. „Magst du mich etwa nicht?", fragte sie leise.
Er sah sie eindringlich an. Seine dunklen Augen glänzten, sie wirkten unergründlich. „Denkst du das etwa?" Er legte die Hände in ihren Nacken und zog sie zu sich, um sie zu küssen.
Hermine ließ es geschehen. Sie streckte ihre Finger nach seiner Hose aus und öffnete ermutigt zuerst den Knopf, dann den Reißverschluss.
Snape seufzte erregt in ihr Ohr. „Tu das nicht", flüsterte er. „Ich kann es nicht mehr aufhalten, wenn du jetzt nicht aufhörst." Er klang qualvoll, war dabei die Beherrschung zu verlieren.
„Es ist in Ordnung", versicherte sie ihm erneut. Dann griff sie in seine Shorts und schloss die Finger um sein Glied. Instinktiv begann sie damit, ihn zu streicheln.
Snape stöhnte. Er wusste nicht, wie lange er so durchhalten würde. Seit langem hatte keine Frau solche Regungen in ihm hervorgerufen, schon gar nicht eine seiner Schülerinnen, von denen er sich immer distanziert hatte. Diesmal war es anders. Diesmal war es Hermine und sie brachte ihn fast um den Verstand.
Ein letztes Mal noch unterbrach er sie und griff nach ihren Händen. „Ist es wirklich das, was du willst?", fragte er und sah ihr dabei tief in die Augen.
Hermine nickte. Sie verlor sich in seiner Stimme. „Ja." Es gab nichts, was sie sich sehnlicher wünschte, als ihren Geliebten endlich in sich zu spüren. Auch dann, wenn es Snape war ... Erst recht dann, wenn es Snape war.
Langsam machten sich seine Finger daran, ihre Jacke aufzuknöpfen. Er fuhr mit seinen Fingern unter ihr T-Shirt, den Rücken entlang und öffnete ihren BH.
Hermine konnte es kaum erwarten, sich ihrer Kleidung zu entledigen. Ihr Körper war bereit, Severus zu empfangen. Dennoch genoss sie es, als er ihr zärtlich das Shirt und den BH auszog. Dann stand sie mit bloßem Oberkörper vor ihm. Snape verlor keine Zeit, sein Gesicht zwischen ihren Brüsten zu vergraben, während seine Finger sanft ihre Brustwarzen massierten.
Hermine konnte nicht an sich halten und stöhnte. Ihre Nägel gruben sich in seine entblößte Haut, die von unzähligen Narben durchzogen war.
Während sie ihm das Gewand und das Hemd von den Armen abstreifte, öffnete er ihre Jeans und atmete den verlockenden, süßen Duft ein, der ihm von ihrem feuchten Tanga entgegen strömte. Er schob beide Kleidungsstücke nach unten und blickte ihr erneut in die Augen.
Hermine lächelte wie zur Bestätigung. „Ja, Severus." Dann schlang sie die Arme um seinen Hals.
Er schüttelte den Kopf, als würde er nicht verstehen, was sie nur an ihm fand und hob ihren Körper vorsichtig in die Höhe. Sie war so feucht, dass sie kaum Schmerzen hatte, als die Spitze seiner Männlichkeit in sie eindrang. Trotzdem hielt er inne und zögerte, ehe er sich aufbäumte und sich tiefer in sie schob. Hermine biss sich auf die Lippe, um den Schmerzensschrei zu unterdrücken. Doch das Gefühl war nur von kurzer Dauer. Inbrünstig küsste sie ihn.
„Das ist mein Geschenk an dich, Severus ..."
Fast gleichzeitig begannen sie, sich zu bewegen.
