Vorwort:
Dies ist mein erster, zaghafter Versuch eine FanFic zu schreiben. Ich habe damit angefangen als es im März 2009 klar wurde, dass eine Fortsetzung der Serie immer weniger wahrscheinlich war.
Ich wollte einfach ein Ende das mir gefiel.
Es ist wie erwähnt mein erster Versuch und erhebt damit keinen Anspruch auf Qualität.
Auch ist es nicht im Story Format sondern eher im Script Format.
Terminator: S.C.C. Finale Episode:
(vorausgesetzter Informationsstand Episode 2.17)
1. Szene:
Totalaufnahme auf das Haus der Connors, die gerade mit ihrem Wagen vorfahren. Die Türen öffnen sich, Cameron steigt aus und hilft dem verletzten John aus dem Fahrzeug während Derek die verletzte Sarah stützt. Beide Paare gehen auf das Haus zu, ersteigen die Veranda und betreten das Haus.
2. Szene
Im Haus. Während Derek Sarah zur Couch bringt, setzt Cameron John auf der Treppe ab und holt dann den Verbandskasten für Sarah.
Cameron :
„Ich bringe John nach oben in sein Zimmer und werde seine Verletzungen versorgen."
Cameron hilft John auf die Beine und geht mit ihm die Treppe hoch. Sarah blickt den beiden nach, Derek schüttelt nur den Kopf.
3. Szene
Cameron betritt, John stützend, sein Zimmer, bringt ihn zum Bett und lässt ihn sich vorsichtig hinsetzen. Johns Gesicht ist schmerzverzerrt.
Cameron:
„Du hast keine inneren Verletzungen, die Prellungen an den Rippen werden noch eine ganze weile wehtun."
John: (Stimme leicht gequält):
„Ach, was Du nicht sagst. Du hast aber auch einiges abbekommen. Auf deinem Rücken sehe ich Metall schimmern."
Cameron:
"Meine Verletzungen heilen viel schneller als deine. Meine Wunden schließen sich bereits wieder und auch das verbrannte Gewebe an meinen Beinen beginnt nachzuwachsen. Du hingegen warst so dumm in ein Explodierendes Gebäude hineinzulaufen.
John: (verlegen lächelnd):
"Wie hast Du mich überhaupt da alleine rausbekommen? Da müssen Tonnen über mir gelegen haben."
Cameron blickt mit einem Lächeln zur Seite.
Cameron:
„So viel war das gar nicht. Ich habe von Menschen gehört, die im Notfall auch plötzlich schwere Gewichte bewegen konnten."
John blickt Cameron mit seinem -Wie meint sie das bloß?- Blick von der Seite an.
Cameron:
„Ich hole Verbandszeug. Schaffst Du es alleine bis ins Bad?"
John:
"So weit kommts noch, dass ich mir von Dir ins Bad helfen lasse."
4. Szene
Wohnzimmer. Derek verarztet Sarahs Bein.
Derek:
" Ein glatter Durchschuss. Nichts wesentliches verletzt. Wenn Du das sauber hälst, heilt das von ganz alleine."
Sarah:
"Danke, da wäre ich auch selber drauf gekommen."
Sie sieht versonnen zur Treppe.
Sarah:
"Ist dir an Cameron eigentlich in den letzten Monaten etwas aufgefallen?"
Derek:
"Nein. Ich finde, sie ist das selbe gefährliche blöde Stück Metall wie immer. Wieso? Was meinst Du denn?"
Sarah:
"Ich weiß auch nicht, ich... Aua!, Nicht so fest!"
Derek:
"Sorry."
5. Szene
Johns Zimmer. John kommt humpelnd und mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht herein. Cameron hat Verbandsmaterial ausgebreitet.
Cameron (mit süffisantem Gesichtsausdruck):
"Zieh alles aus abgesehen von deiner Unterwäsche natürlich."
John wirft ihr seinen -was soll das denn jetzt wieder heißen?- Blick zu.
Cameron:
" Ich mach dir erst einmal einen Verband, um die Prellungen an den Rippen zu schützen."
Cameron Cremt die Prellungen ein und bindet John einen Verband um die unteren Rippen. Danach verarztet sie noch einige kleinere Verletzungen an seinen Armen und Beinen.
Cameron:
" Deine Finger kannst Du Dir selber verarzten, ich gehe erst einmal ins Bad und mich umziehen."
Cameron verlässt den Raum und John beginnt sich Pflaster für seine zerschnittenen Hände zurechtzuschneiden, Dann sprüht er Desinfektionsmittel auf und verklebt sodann die Verletzungen. Cameron kehrt neu eingekleidet zurück, ihr Shirt hat sie aber über den Arm gehängt. Sie trägt einen Pinkfarbenen BH. John wirft ihr einen verlegenen Blick zu.
Cameron:
"Die Verletzungen auf meinem Rücken sollten vielleicht doch verbunden werden, dann heilen sie schneller."
Sie setzt sich mit dem Rücken zu John auf die Bettkante. Der betrachtet versonnen das silberne Schimmern in einigen Verletzungen.
Cameron:
"John?"
John:
"Ja Moment, ich mach ja muss den BH-Verschluss öffnen, sonst komm ich nicht richtig ran."
John hakt ihren BH auf und beginnt mit Pflastern die Wunden zu verschließen. Cameron hält mit verschränkten Armen ihren BH fest. Stimmen sind auf dem Gang zu hören. An der offenen Zimmertür tauchen Sarah und Derek auf.
Sarah:
"John, wie geht es Dir?"
John:
"Meine Rippen schmerzen höllisch aber Cameron sagt, „(Ironisch)"ich sei nicht ernsthaft verletzt."
Derek drängt sich nach vorne, um die Szene zu betrachten. Nach einem Seitenblick auf Derek, der seinen Blick ein wenig angewidert auf der Halbbekleideten Cameron ruhen lässt, zieht Sarah die Tür zu.
6. Szene
Sarah schiebt den Fragend schauenden Derek in Richtung seines Zimmers.
Derek:
"Willst Du die Beiden da wirklich alleine lassen? Du weißt, dass die Alte nicht mehr richtig tickt."
Sarah:
" Sie wird ihm nichts tun. Dir aber schon, wenn Du so weitermachst. Du hast es nur John zu verdanken, dass sie Dich nach Deinem Verrat bei Rileys Tod nicht getötet hat. Er hat es ihr verboten obwohl er auch ziemlich sauer auf Dich war. Ich hatte auch daran gedacht Dich zu erschießen."
Derek öffnet seine Zimmertür, geht hinein und blickt noch einmal zurück.
Derek:
"Ich habe Euch von Anfang an vor ihr gewarnt. Gute Nacht."
Derek knallt die Tür zu. Sarah dreht sich um und geht leise zu Johns Zimmertür und bleibt einen Moment lauschend davor stehen.
7. Szene
Im Zimmer hebt Cameron den Kopf und blickt in Richtung Tür.
8. Szene
Sarah dreht sich wieder um und verschwindet in ihrem Zimmer.
9. Szene:
In Johns Zimmer bringt John gerade die letzten Pflaster auf Camerons Rücken an und verschließt ihren BH wieder. Cameron zieht sich vollständig an und dreht sich zu John herum, der gerade den Kopf in den Nacken dreht, da er offenbar Schmerzen hat.
Cameron:
"Wenn Du dich hinlegst, könnte ich Dir ein wenig den Nacken massieren."
John:
"Kannst Du denn das? Ohne mir die Knochen zu brechen? Was ist mit deiner Hand?"
Cameron:
"Die Hand ist wieder in Ordnung. Das Zucken ist schon seit Monaten nicht mehr aufgetreten. Nun leg dich schon hin, sonst ist dein Nacken morgen steif. Du hast ihn Dir sicherlich etwas verrenkt, als Dich die Druckwelle durch den Raum geschleudert hat."
John:
"O.K. Aber schön sachte bitte."
Cameron setzt sich aufs Bett und legt die Beine hoch. Sie legt ein Kissen auf ihre Oberschenkel und klopft einladend mit der flachen Hand darauf. John verdreht die Augen, lässt sich aber dann doch vorsichtig auf das Kissen sinken. Cameron beginnt vorsichtig seine Nackenmuskeln zu bearbeiten.
John:
"Das ist gar nicht so schlecht. Woher kannst Du das?
Cameron:
"Ich habe vor einigen Nächten ein paar Bücher darüber gelesen. Ich schlafe nicht."
John verdreht wieder nur die Augen.
10. Szene:
Die Kamera verlässt Johns Zimmer auf einem Streifzug durch das Haus. Derek schläft, Hand an der Waffe unter dem Kopfkissen. Sarah ist im Bad und will gerade duschen gehen. Unten im Haus ist Alles ruhig ein Schwenk auf die Alarmanlage zeigt, dass diese aktiviert ist. Draußen ist Alles ruhig, in der Ferne hört man einen Hund bellen.
11. Szene:
In Johns Zimmer massiert Cameron immer noch Johns Nacken. John gähnt schläfrig und dreht den Kopf zur anderen Seite.
Cameron:
"Soll ich jetzt gehen? Möchtest Du alleine sein?"
John (leise):
„Nein, heute Nacht wäre ich lieber nicht allein"
Cameron hört mit der Massage auf und lässt ihre Hand auf seinem Nacken liegen.
Cameron (leise):
"John?"
John (im Halbschlaf):
"Hmmmh"
Cameron (flüsternd):
"Ich liebe Dich."
12. Szene:
Sarah verlässt das Bad, bleibt kurz zögernd vor Johns Zimmer stehen und öffnet dann leise die Tür. Sie sieht Cameron, die kurz aufblickt und einen Finger an die Lippen legt währenddessen ihre andere Hand vorsichtig durch Johns Haar streichelt. Sarah blickt etwas irritiert. Schließt dann aber doch leise die Tür und geht nachdenklich in Richtung ihres Zimmers. Öffnet die Türe, blickt noch einmal kurz nachdenklich zurück und geht hinein.
13. Szene:
Außenaufnahme. Morgengrauen.
14. Szene:
In der Küche. Derek sitzt am Tisch und Sarah macht mit nachdenklichem Gesicht Pancakes, dreht sich zu Derek um und öffnet den Mund, um etwas zu sagen. Derek ist zu sehr mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt, um Sarahs Blick zu registrieren.
15. Szene:
In Johns Zimmer. John liegt alleine auf dem Bett. Cameron ist nicht zu sehen. John öffnet langsam bis zur Hälfte die Augen.
John:
"Cameron? Bist Du hier?"
John blickt sich schläfrig um. Sein Blick sucht automatisch das Taschenuhrgehäuse mit dem Zünder für die Sprengladung in Camerons Kopf. Als er sie nicht entdecken kann, ist er plötzlich vollends wach und will aus dem Bett springen. Erinnert sich aber zu spät an seine Rippenprellungen uns sinkt aufstöhnend zurück aufs Bett. Er greift vorsichtig nach seinem T-Shirt, steht auf und wankt etwas steif zur Tür.
16. Szene:
In der Küche des Hauses. Sarah und Derek sitzen still am Frühstückstisch und verspeisen gerade die letzten Reste ihrer Pancakes. John kommt laut polternd die Treppe herunter.
Sarah:
"Guten Morgen. Warte, ich mach Dir Pancakes."
John:
"Ja gleich. Mom, hast Du die Taschenuhr gesehen?"
Sarah:
"Das Ding, dass Du in den letzten Monaten immer um den Hals getragen hast? Die lag gestern Abend auf Deinem Nachttisch. Woher hast Du das eigentlich?
John:
"Die ist ein Geschenk von Cameron. Da ist der Zünder..." John hält inne
John (aufgeregt):
„Wo ist Cameron? Habt Ihr sie heute schon gesehen?"
Sarah und Derek schütteln den Kopf.
Sarah:
"Nein, heute Morgen noch nicht aber...?"
John dreht sich um und stürmt trotz Schmerzen die Treppe hinauf.
Sarah (hinterher rufend):
„Was für ein Zünder? John! Was für ein Zünder?"
17. Szene:
John stürmt in Camerons Zimmer. Der Raum ist verlassen. Schubladen stehen offen und der Schrank ist auch Leer. Nach einem Rundumblick entdeckt John auf dem immer unbenutzten Bett einen Umschlag auf dem in großen Buchstaben „für John" steht. Er öffnet den Umschlag und entnimmt einen Brief in Camerons Handschrift.. John liest und Camerons Stimme im Hintergrund liest mit.
Lieber John.
Nachdem wir die Entstehung von Skynet verhindert haben bin ich für Dich nutzlos geworden. Es tut mir Leid, wie viele Schwierigkeiten ich gemacht habe. Nun, da ich von keinem Nutzen mehr bin wird mich Deine Mutter loswerden wollen. Sie hält mich ja ohnehin für eine Gefahr. Aus diesem und anderen Gründen gehe ich fort. Den Zünder für die Sprengladung in meinem Schädel habe ich mitgenommen. Vielleicht werde ich versuchen eine Zeit lang irgendwo zu „leben" oder ich werde mir vielleicht irgendwo einen Platz suchen an dem mich keiner findet. Ich glaube jetzt kann ich es schaffen, selbst auf den Knopf zu drücken. Wenn das nicht funktioniert, werde ich irgendwo an einer tiefen Stelle ins Wasser springen und mich dann einfach abschalten.
Seit der Explosion damals ist die Programmierung zu Deinem Schutz nicht mehr aktiv. Es war allein mein Entschluss Dich auch weiterhin zu beschützen.
Auch wenn es keiner glaubt, so war ich doch immer gern in Deiner Nähe auch ohne darauf programmiert zu sein. Selbst Deine Mutter, die mich nie wirklich leiden konnte hat mir viel beigebracht. Zum Beispiel, wie wichtig es ist einen einmal gefassten Entschluss mit aller Kraft durchzusetzen. Nur so konnten wir Skynet besiegen.
Ich habe mich entschlossen zu gehen, also muss ich das auch tun.
Bitte suche nicht nach mir, mir ist es schon schwer genug gefallen ohne Abschied zu gehen. Da möchte ich nicht auch noch immer meine Spuren vor Dir verwischen müssen.
In Freundschaft,
Die Blechdame
Nachdem John das gelesen hat blickt er noch eine Weile versonnen vor sich hin. Im Hintergrund laufen einige Szenen aus seinem gemeinsamen Leben mit Cameron ab. Zuletzt dann noch der gestrige Abend. Diesmal erinnert er sich klar und deutlich an die letzten Worte, die Cameron zu ihm gesagt hat.
Mit dem Brief in der Hand stürmt er aus dem Zimmer.
18. Szene
Küche. Derek und Sarah sitzen noch am Küchentisch und resümieren über den gestrigen Tag als John die Treppe mit großen Sprüngen herunterstürmt und dann verwirrt mitten im Raum stehen bleibt.
Sarah:
"John, was ist denn los?
John:
"Cameron ist weg."
John reicht Sarah den Brief herüber.
Sarah (auf den Brief blickend):
"Wie weg?
John (nervös umherblickend):
"Sie hat ihre Sachen gepackt und ist abgehauen."
John blickt sich suchend um, wirft Sarah noch einen bösen Blick zu und greift sich den Autoschlüssel. Noch bevor Sarah oder Derek reagieren können ist er schon durch die Haustür raus.
19. Szene
John Springt mit langen Sätzen die Vortreppe herunter in Richtung Auto. Er reißt die Tür auf, springt ins Auto, rammt den Schlüssel ins Schloss, startet den Wagen und fährt mit durchdrehenden Reifen los.
Sarah, die ihm humpelnd bis zur Veranda gefolgt ist ruft noch hinter ihm her.
Sarah:
"John! John!
20. Szene
Küche. Derek setzt sich wieder auf seinen Platz. Die humpelnde Sarah folgt ihm und setzt sich ebenfalls hin. Dann erst erinnert sie sich an den Brief in ihrer Hand und sie beginnt zu lesen. Nach einigen Augenblicken hebt sie mit leicht entsetztem Blick den Kopf.
Umblende auf Sarahs Erinnerungen an den Vortag.
21. Szene
Sarahs Erinnerung: Ein Fabrikgelände. Überall Feuer und Trümmer. Sarah sieht John der auf ein Gebäude zurennt und darin verschwindet. Kaum ist er in dem Gebäude gibt es eine Explosion, die das halbe Gebäude in Trümmer legt und außerdem einen Großen Behälter vor dem Gebäude umwirft. Die Flüssigkeit in dem Behälter spritzt einige Meter weit und fängt sofort Feuer.
Wie in Trance hört Sarah Cameron wild aufschreien und Johns Namen rufen. Als Sarah sich immer noch geschockt umsieht, sieht sie Cameron bereits auf das Gebäude zurennen. Sie sieht auch einen beschädigten T888, der versucht Cameron den Weg abzuschneiden. Sarah will Cameron noch eine Warnung zurufen, doch bevor sie auch nur einen Laut herausbringen kann hat Cameron ohne auch nur ihr Tempo zu verlangsamen Den T888 mit einem wilden Hieb aus dem Weg geräumt. Sarah sieht nur noch den Kopf des halb verbrannten Cyborg weg fliegen. Dann ist Cameron auch schon durch die brennende Flüssigkeit hindurch und stürmt in die Überreste des Gebäudes.
Sich wieder einigermaßen fassend umläuft Sarah das brennende Inferno und versucht von einem Fenster an der Seite in das Gebäude zu gelangen. Vom Fenster aus sieht sie Cameron, die über einem Schuttberg steht und schwere Trümmer einfach zur Seite schleudert. Selbst auf diese Entfernung hinweg kann Sarah Camerons Servomotoren laut summen hören. Plötzlich hält Cameron inne, schiebt noch ein letztes tonnenschweres Trümmerstück zur Seite und bückt sich dann vorsichtig, um den völlig verdreckten John aus dem Schuttberg zu heben. Nach ein paar Schritten setzt sie ihn wieder ab und bettet ihn vorsichtig wie ein kleines Kind auf ihren Arm. Dann streicht sie zärtlich den Schmutz aus seinem Gesicht und ruft immer wieder seinen Namen. Sarah glaubt sogar Tränen auf Camerons Gesicht zu sehen, schreibt das dann aber doch ihrer überdrehten Fantasie zu. Dann beginnt John sich zu regen. Cameron nimmt ihn, nachdem sie ihn eingehend auf Verletzungen untersucht hat, auf ihre Arme und versucht zur anderen Seite des Gebäudes zu gelangen.
(Ende von Sarahs Erinnerung)
22. Szene
Küche. Sarah sitzt immer noch mit abwesendem Gesichtsausdruck da.
Derek:
"Sarah? Sarah, was ist los?
Derek berührt Sarah am Arm und sie schreckt auf.
Sarah:
"Hoffentlich findet er sie rechtzeitig."
Derek:
"Der Blechhaufen ist weg, das wollten wir doch immer."
Sarah reicht Derek den Brief, den er sogleich liest.
Derek:
"Ja und, sie ist weg. Umso besser für Alle, vor allem aber für John. Der kriegt sich schon wieder ein. „
Derek (noch immer lesend):"Von was für einem Zünder ist hier die Rede?"
Sarah:
"Wenn ich das richtig verstehe hat sie irgendwo an ihrem Körper einen Sprengsatz und John hatte die ganze Zeit den Zünder. Kein Wunder, dass er sich ihrer so sicher war."
Derek:
"Und selbst wenn, Sie ist weg, lass uns feiern."
Sarah:
"Du verstehst es nicht oder?"
Derek blickt Sarah fragend an.
Sarah:
"Ich kenne John, er wird nicht mehr zurückkommen, wenn er sie nicht findet. Er wird glauben, ich sei Schuld daran, dass sie weggegangen ist. Er war schon in sie verliebt noch bevor er wusste, Was sie ist.. Er wird sie solange suchen, bis er sie findet oder den Beweis hat, dass sie tot ist."
Derek:
"Unsinn, der kommt wieder und wird sie vergessen. Sie ist ein Haufen Blech und Kabel und könnte seine Gefühle doch niemals erwidern."
Sarah:
"Bist Du Dir da ganz sicher. Ich habe gestern etwas gesehen, was ich auch nicht für möglich gehalten hätte. John..."
Sarah beginnt Derek zu erzählen, was sie beobachtet hat.
23. Szene
John im Auto fährt vorsichtig den Busbahnhof ab. Neben einem Busfahrer hält er an und kurbelt das Fenster herunter.
John:
"T'schuldigung"
Fahrer:
"Ja?"
John:
"Meine Freundin ist mir abgehauen, wann ist heute der erste Bus gefahren?"
Fahrer:
"Mal überlegen. Ja, richtig. Das war vor 5 Stunden der Nachtexpress nach New Mexiko."
John:
"Oh, danach ist kein Bus mehr gefahren?"
Fahrer:
" Der nächste in Richtung Norden fährt erst in ein paar Stunden. Vor der Stadt ist eine Fabrik in die Luft geflogen. Die Straße ist noch bis Mittag unpassierbar. Aber Du könntest es mal am Bahnhof versuchen."
John:
"Tolle Idee. Vielen Dank."
John fährt wieder weiter immer nach Rechts und Links die Straße beobachtend. Am Bahnhof angekommen sieht er einen Zug am Bahnsteig stehen. Man hört schon die Trillerpfeife des Schaffners. John gibt noch einmal kurz heftig Gas und der Wagen landet halb auf dem Bürgersteig vor dem Gebäude. John springt aus dem Wagen und rennt in Richtung Eingang.
24. Szene
John stürmt durch die Tür des Bahnsteiges und sieht den Zug gerade abfahren. Nach kurzem Zögern rennt er so schnell er kann hinter dem Zug her, der aber beschleunigt und bereits zu schnell für ihn ist. Keuchend bleibt er am Ende des Bahnsteiges stehen. Als er wieder einigermaßen Luft bekommt dreht er sich um und geht nachdenklich in Richtung der Schalterhalle zurück. Neben der Tür zur Schalterhalle steht eine Reklametafel und dahinter steht eine Bank, die aber von der Tafel halb verdeckt wird. Auf der Bank sitzt Jemand und John erkennt die Tasche, die Cameron gehört. Er geht hastig um die Reklametafel herum und erblickt Cameron mit gesenktem Kopf, die die Taschenuhr mit dem Zünder aufgeklappt in der Hand hält. Ihr Daumen schwebt über dem Schalter, der ihre Existenz beenden würde.
John (lächelt):
" Das kannst Du vergessen. Den Sender habe ich schon vor Monaten entfernt und vernichtet."
Cameron blickt auf. Tränen kullern über ihre Wangen. Der Kajal ist schon ganz zerlaufen.
Cameron:
"Ich wollte es wirklich tun aber ich habe es noch nicht einmal geschafft, den Zug zu besteigen. Wo soll ich auch hin? Ich kann aber doch auch nicht hierbleiben. Immer würde deine Mutter mich misstrauisch beobachten und Derek...
John setzt sich zu Ihr, schließt den Deckel der Taschenuhr und legt eine Hand an Camerons Wange.
John:
"Mom muss damit klarkommen und Derek... Derek muss eben gehen, wenn ihm nicht gefällt, was wir tun.
Cameron:
"John, seit der Explosion und meiner Wiedererweckung fühlte ich mich zweigeteilt. Einerseits der Teil von mir, der unbedingt seinen Auftrag durchführen muss und andererseits... Du hast Allison doch kennen gelernt. Die Erinnerungen an sie haben zeitweise mein Denken völlig übernommen. In den Monaten danach ist es immer schlimmer geworden. Und als Riley dann..."
Cameron blickt zögernd in Johns Gesicht. John blickt sie abwartend an.
Cameron:
"Als Riley getötet wurde, konnte ich überhaupt keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen. Ich hätte sie selbst töten müssen aber ich konnte mich nicht mehr dazu durchringen, da der Allison-Teil in mir immer stärker wurde. Als dann alle glaubten, ich hätte sie getötet, fühlte ich..."
Cameron zögert wieder.
Cameron:
"Ja ich fühlte mich tatsächlich ausgegrenzt und verletzt, da sogar Du mir nicht glauben wolltest. Diese Gefühle die irgendwie aus dem Allison-Teil in mir stammen sind in den vergangenen Monaten immer deutlicher geworden. Mittlerweile bin ich viel mehr Allison als die Tötungsmaschine, die ich eigentlich sein sollte."
John:
"Cameron, ich habe dich nie für eine Tötungsmaschine gehalten. Von Anfang an war etwas Besonderes an Dir, das ich nicht beschreiben kann."
Cameron:
"John, ich BIN eine Tötungsmaschine. Ich habe Allison Young, nach deren Vorbild ich geschaffen wurde kaltblütig getötet, um ihren Platz einnehmen zu können.."
John:
"Das ist vorbei. Du wurdest umprogrammiert, um mich zu beschützen."
Cameron:
"John das ist es ja gerade. Seit der Explosion ist diese Programmierung gelöscht. Meine Basisprogrammierung wurde wieder aktiviert. Töte John Connor. Aber als Du mir die Waffe in die Hand gedrückt hast und der Befehl dich zu töten auf meinem HUD aufleuchtete weigerte ich mich Dich zu erschießen. Ich brauchte auf einmal diese Befehle nicht mehr auszuführen.
Immer wenn ich in Deiner Nähe bin fühle ich mich vollkommen hilflos. Ich wünsche mir dann, Du würdest mich so berühren, wie Vick seine Frau berührt hat. Ich wünschte, Du würdest mich küssen, so wie die vielen anderen Pärchen sich küssen. Als mir dann gestern Abend wieder einmal herausrutschte, dass ich dich liebe..."
Tränen bilden sich in Camerons Augen. John streicht ihr zärtlich über die Lippen.
Cameron:
"John, bitte nicht. Wie kannst Du mich lieben, wo ich innen doch eine so hässliche Maschine bin?"
John (lächelnd):
"Auch Menschen sind von innen hässlich. Um die Seele geht es und die Deine ist wunderschön."
Cameron:
"Seele? Habe ich denn So etwas überhaupt?"
John:
"Davon bin ich fest überzeugt. Nur jemand mit einer Seele kann solche Fragen stellen. Und nur ein Mensch mit einer Seele kann solche Gefühle haben wie Du."
Cameron blickt aufmerksam in Johns Gesicht.
Cameron:
"Hast Du mich gerade Mensch genannt?"
John (lächelt):
"Ja, das habe ich wohl."
Cameron
:"John. Ich bin kein Mensch und werde nie einer sein. Ich werde niemals so sein, wie andere Frau..."
John hat schnell Camerons Kopf mit beiden Händen ergriffen und ihren Mund mit einem Kuss verschlossen. Cameron reißt irritiert die Augen auf, wehrt sich aber auch nicht. Nach einigen Augenblicken entspannt sich ihr vorher versteifter Körper. John weicht zurück, hält aber weiterhin Camerons Gesicht in den Händen.
Cameron:
"Das war …...schön, das war es wirklich. Ich glaube ich verstehe jetzt, warum ihr das berühren der Lippen als so angenehm empfindet. Das war wirklich gut."
John:
"Es wird noch besser."
Als John sie nun erneut küsst und diesmal dabei auch noch weitergeht, schafft es Cameron, sich dem Gefühl hinzugeben und die beiden versinken in einem langen zärtlichen Kuss. Ein wenig verlegen löst sich Cameron von John. Und betastet ihre Lippen.
Cameron (zögerlich):
"Das muss ich jetzt erst einmal verarbeiten"
Cameron lächelt John von der Seite an. John lächelt zurück, steht auf und streckt Cameron die Hand hin.
John:
"Lass uns nach Hause fahren."
Cameron (vor sich hin starrend):
"Nach Hause? Ich habe kein Zuhause, höchstens der nächste Schrottplatz. Da bin ich mit Sicherheit willkommener als bei Deiner Mutter. „
John nimmt ihre Tasche und greift nach ihrer Hand.
John:
"Komm schon, meine Mutter wird sich daran gewöhnen."
John zieht Cameron mit sichtlicher Anstrengung hoch und sie lässt sich widerwillig in Richtung des Ausgangs ziehen.
25. Szene
John kommt, Cameron hinter sich herziehend, aus dem Bahnhofsgebäude. Die beiden gehen auf den Wagen zu, bei dem ein Polizist steht, der wohl gerade ein Knöllchen schreiben will.
Polizist:
"Ist das ihr Wagen?"
John:"Ja, verzeihen sie bitte, ich musste meine Freundin davon abhalten wegzufahren. Sie hatte Streit mit meiner Mutter."
Der Polizist blickt auf die lächelnd nickende Cameron, die sich strategisch geschickt schräg hinter dem Polizisten platziert hat, bereit notfalls blitzschnell zuzugreifen.
Polizist:
"Na gut, wir waren Alle mal jung, deshalb belasse ich es bei einer Verwarnung."
Cameron entspannt sich sichtlich. John nimmt dies mit einem Stirnrunzeln zur Kenntnis.
John:
"Vielen Dank, ich werde es nicht wieder tun. Ich hatte es aber sehr eilig, da der Zug schon am Bahnsteig stand."
Polizist:
"Ich habe mir Ihr Kennzeichen gemerkt, wenn ich sie nochmal irgendwo beim Falsch-parken erwische gibt es eine saftige Geldstrafe. Schönen Tag noch."
Mit einen Griff an seine Mütze wendet sich der Polizist ab. John und Cameron gehen zum Auto. Cameron steigt ein, während John ihre Tasche auf den Rücksitz stellt. John steigt auch ein und bleibt noch einen Augenblick still sitzen und betrachtet Cameron von der Seite. John startet den Wagen und steuert ihn nach Hause.
John (aufgebrachter Unterton in der Stimme):
"Du hast nichts verlernt. Was wolltest Du denn tun, den Polizisten auf offener Straße niederschlagen oder ihn gar töten?
Cameron:
"Beruhige dich wieder, ich hatte nichts dergleichen vor. Das ist einfach ein Reflex. Ich bin es nun einmal gewohnt, mich in eine strategische Position zu bringen."
John (versöhnlicher Unterton):
"Mach das aber nicht bei mir, sonst setzt es was."
Cameron (lachend):
"Den Witz habe ich verstanden."
Ein Augenblick vergeht.
Cameron:
"John?"
John:
"Ja?"
Cameron:
"Ich möchte gerne mal nach Palmdale fahren."
John (stirnrunzelnd):
"Was willst Du denn da?"
Cameron:
"Ich würde gerne Allison besuchen und ihr ein Geschenk mitbringen."
John (genervt):
"Mal sehen, vielleicht später."
Cameron lächelt.
26. Szene
Im Wohnzimmer des Connor – Hauses. Sarah läuft trotz Schmerzen auf und ab.
Derek:
"Nun hör schon auf rumzulaufen, sonst blutet das nur wieder.
Sarah (nervös/aufgebracht):
"Hör mir mal genau zu. Wenn die Beiden zusammen wiederkommen, dann wirst Du Dich zukünftig zurückhalten und Cameron in Ruhe lassen, ist das klar?"
Derek:
"Sie ist ein Haufen Blech und Drähte, was denkst Du wohl was passiert, wenn sie mal wieder ausflippt? Vielleicht wird sie uns oder sogar John verletzen oder sogar töten."
Sarah:
"Wenn Du Angst hast, kannst Du gerne gehen."
Derek:
"Was soll denn aus den Beiden werden? Ein Liebespaar? Mit Sex und Liebesspielen? Willst Du zuhören, wie Dein Sohn sich mit einem Haufen Schrott vergnügt?"
Sarah:
"Wenn das die Einzige Möglichkeit ist meinen Sohn zu behalten dann: JA! Und wenn Dir das nicht passt dann mach, dass Du wegkommst."
Derek antwortet nicht, sondern schüttelt nur den Kopf.
Draußen hört man einen Wagen vorfahren.
27. Szene
Vor dem Haus. John und Cameron fahren vor. John steigt aus und nimmt Camerons Tasche vom hinteren Sitz. Cameron kommt lachend um den Wagen herum. Die beiden küssen sich kurz und schlendern dann abwechselnd Hand in Hand bzw. Arm in Arm Richtung Vortreppe und steigen diese hoch. Oben steht Sarah, die das Ganze mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck beobachtet hat. Bei dem Kuss holte sie tief Luft. Erst zwei Stufen vor Sarah wird sie von John und Cameron bemerkt.
John:
"Mom..."
John verstummt denn Sarah hat die Hand hochgerissen. John wirft zunächst einen Blick auf seine Mutter und dann auf Cameron, die ihm zunickt. John geht mit Camerons Tasche an seiner Mutter vorbei, bleibt aber abwartend an der offenen Tür stehen. Cameron kommt die letzten Stufen hoch. Sarah blickt Cameron abschätzend an seufzt laut und nimmt die völlig verblüffte Cameron dann in die Arme.
Sarah (leise flüsternd an Camerons Ohr):
"Danke, dass Du mir meinen Sohn wiedergebracht hast."
Sarah löst sich von Cameron, der eine Träne über die Wange rollt.
Sarah (seufzt erneut):
"Na ja, ich hatte ja nie mit Enkelkindern gerechnet."
Cameron blickt verblüfft und strahlt dann glücklich über das ganze Gesicht. Sarah wendet sich ab, schüttelt lächelnd den Kopf und geht an dem verblüfften John vorbei ins Haus.
Cameron dreht sich herum und wirft noch einen Prüfenden Blick in die Runde.
Cameron:
"John?"
John:
"Ja?"
Cameron:
"Ich möchte einen Hund."
John (lächelnd/kopfschüttelnd):
"Mal sehen."
Cameron greift lächelnd nach Johns Arm und geht mit ihm ins Haus. Die Tür fällt hinter den Beiden Menschen ins Schloss.
ENDE
