A/N (2014):

Wir sind jetzt bei Mai 2009. Es ging weiter und weiter. Die Ideen wollten mir nicht ausgehen und ich gab dem Schreibzwang nach.


Episode 2.17 (alternativ)

A/N (Vorwort):

Die Handlung setzt nach den Gespräch zwischen John, Sarah und Molly Malloy vom Jugendamt ein.

Kapitel 1

„Was soll ich bloß mit Dir Machen?" Cameron hatte sich vom Fenster der Garage weggedreht und sah nun Riley an, die diese Frage zu verwirren schien.

„Ich verstehe nicht." Eine deutliche Unsicherheit in Rileys Stimme war nicht zu überhören.

„Ich weiß nicht, was Du meinst." Riley tänzelt nervös mit verschränkten Armen von einem Fuß auf den anderen.

Camerons Gesichtsausdruck war unbewegt wie immer. „Das Jugendamt kommt nur als Reaktion auf Beschwerden. Hast Du dich beschwert?"

„Nein, ich habe Denen niemals Irgendetwas erzählt." Das Zittern in Rileys Stimme wurde immer schlimmer. „Was hätte ich denen auch erzählen sollen?"

„Du gehörst hier nicht her. John ist nicht der Richtige für Dich und Du bist nicht die Richtige für ihn." Camerons linke Hand begann wieder zu zucken. „Er kann das nicht erkennen."

Cameron näherte sich langsam und bedrohlich Riley."

„Stopp, bitte, du machst mir Angst." Riley bewegte sich langsam rückwärts.

„Du bist unzuverlässig, ich weiß nicht was du tust." Cameron näherte sich weiter Riley.

„Ich bin nur Johns Freundin, das ist Alles." Riley wurde immer ängstlicher.

„Du kannst nicht Johns Freundin sein, Du bist eine Gefahr. Du kannst hier nicht mehr bleiben aber ich kann Dich auch nicht gehen lassen." Cameron verringerte weiter die Distanz zwischen Riley und ihr.

„Du bist Johns Schwester" Rileys Stimme war leiser und ruhiger geworden. Die Todesangst begann Adrenalin zu erzeugen, das allmählich in ihren Blutkreislauf gelangte.

„Was soll ich bloß mit Dir machen?" Erneut stellte Cameron diese Frage, die für Riley immer weniger Sinn ergab.

In diesem Augenblick übernahm das Adrenalin die Herrschaft über Rileys Gefühle.

„Nichts, Du kannst mir gar nichts Tun. Wenn Du mir etwas tust wird John Dir das niemals verzeihen. Du bist nicht seine Schwester, ich weiß ganz genau was Du bist".

„Wenn Du mich tötest, dann haben wir gewonnen, dann wird er Dich töten." Riley hatte die Fäuste geballt während sie sich immer mehr in Wut redete. Ihr logisches Denken hatte jetzt völlig ausgesetzt.

Ohne über die Konsequenzen nachzudenken versetzte sie Cameron einen Stoß, der diese einen Schritt nach hinten taumeln lies. Dann begann sie auf Cameron einzuschlagen, die aber keine Anstalten machte sich zu wehren.

„NA LOS, KOMM SCHON, TÖTE MICH UND WIR HABEN GEWONNEN! DANN IST ER ENDLICH SICHER VOR DIR!" Aufgebracht schrie Riley diese Worte.

Als Cameron immer noch keine Anstalten machte, sie anzugreifen, verebbte das Adrenalin so schnell, wie es gekommen war und Riley brach in Tränen aus. Das sie dabei kraftlos gegen Cameron sank merkte sie erst, als diese die Arme um sie legte.

Camerons Erwägung, Riley zu töten erlosch, als ihr HUD Rileys Gefahrenstufe nach deren Geständnis von „Mittel" auf „Minimal" absenkte.

Rileys Tränen begannen zu versiegen. Dann realisierte sie erst richtig, das sie sich in Camerons Armen befand.

„Warum tötest Du mich nicht?" Ohne zu versuchen, sich aus Camerons Umarmung zu lösen hatte Riley diese Frage gestellt.

„Durch Dein Geständnis bist Du zu einem kalkulierbaren Risiko geworden. Ich habe keine Veranlassung mehr dich zu töten, zumal John Alles mitangehört hat."

Ruckartig löste sich Riley von Cameron, die dem keinen Widerstand entgegensetzte.

Unbemerkt von Riley war John hereingekommen und hatte Alles seit Beginn von Rileys Wutausbruch mitangehört. Als er sah, dass Cameron keine Anstalten machte, Riley zu töten, hatte er abgewartet was passiert.

Jetzt nachdem das vorbei war, ging er langsam zu Riley, ergriff die willenlos dastehende am Arm und sagte: „Komm mit ins Haus, ich denke, wir haben Einiges zu bereden.

Cameron gönnte er ein Nicken und ein Lächeln, dass diese erwiderte. Dann folgte sie John, der Riley mitziehend in Richtung Haus ging.

Kapitel 2

Mit verschränkten Armen stand Sarah im Wohnraum, als John mit Riley das Haus betrat. Ihr Blick lies die ohnehin eingeschüchterte Riley noch mehr zusammensinken.

„Mom, ich glaube Riley hat uns eine interessante Geschichte zu erzählen."

Währenddessen hatte Cameron ihren üblichen Posten am Fenster bezogen.

Völlig eingeschüchtert saß Riley im Sessel und begann leise zu erzählen. „Ich komme aus der Zukunft. Ich wurde hergeschickt, um John und...Cameron zu trennen. Ich weiß, was es...SIE ist. Der Plan war, so sagte sie mir, dass John sich in mich verlieben sollte, damit er die Maschine fortschickt."

Riley blickte kurz auf, senkte aber unter Sarahs strengem Blick gleich wieder den Kopf. „Sie sagte mir, dass John in der Zukunft nur noch mit Cameron spricht. Niemand anderes bekommt ihn mehr zu sehen. Deshalb müssten wir verhindern, dass John die nächsten 20 Jahre mit ihr verbringt. Das würde bedeuten, dass sie die Kontrolle hätte".

Riley zögerte. „Vorhin jedoch, habe ich begriffen, dass sie mich angelogen hat. John würde Cameron nur dann wegschicken, wenn sie mich töten würde."

Jetzt hob Riley wieder den Kopf und sah John an. „Ich mag Dich wirklich. Du bist John Connor und gibst Dich mit einer Maschine ab? Ich verstehe, warum Alle Angst davor haben, Du könntest Cameron den Menschen vorziehen."

John hatte sich vorgebeugt. „Wer ist SIE?"

„Sie heißt Jesse Flores. Sie ist Soldat und hat mich in den Tunneln aufgelesen. Ich habe von Abfall und Ratten gelebt, bevor sie mich hierher ins Paradies brachte." Wieder hatte Riley Tränen in den Augen.

John warf Cameron einen Blick zu. „Cameron, irgendwelche Informationen über Jesse Flores?"

„Flores, Jesse, Commander, erster Offizier an Bord des Unterseebootes USS Jimmy Carter, Auf ihrer letzten Mission stellte sie sich gegen den Kapitän der Jimmy Carter, der den Auftrag hatte John Connor eine Nachricht zu überbringen.

Jesse Flores Meuterte gegen den Kapitän, zerstörte ihn und machte die notwendige Allianz zwischen John Connor und einigen abtrünnigen Maschinen zunichte."

Nach diesem Monolog drehte sich Cameron wieder zum Fenster, bevor sie noch hinzufügte: „Freundin von Derek Reese."

Nach diesen Worten war Sarah wie von einer Tarantel gebissen aufgesprungen. „Derek hängt da mit drin?" Fragte sie ungläubig.

„Unbestätigt." Entgegnete Cameron.

John, der dem Allem still zugehört hatte sagte: „Mom, Cameron und ich werden uns diese Jesse schnappen und Du passt auf Riley auf. Wenn Derek kommt soll der hier bleiben, bis wir wieder da sind, lass ihn nur nicht merken, das etwas im Busch ist."

John erhob sich und nickte Cameron zu, die ihm zur Tür folgte.

Bevor er das Haus verlassen konnte, hielt ihn die Stimme seiner Mutter zurück. Weißt Du denn wo sie ist?"

John blickte auf Riley. „Nein, aber ich weiß wo sie wohnt. Ich bin Riley einige Male gefolgt und einmal ist sie auch in ihrem Hotelzimmer gewesen, richtig Riley?"

Erstaunt hob die Angesprochene den Kopf und nickte.

„Ach und Mom..."

Sarah sah ihn an. „Ja?"

„Tu Riley nichts." Ein erstaunter Blick Sarahs traf Johns Rücken als dieser das Haus nun endgültig verlies.

Kapitel 3

90 Minuten später kehrten John und Cameron zurück. Der inzwischen eingetroffene Derek riss erstaunt die Augen auf, als John mit gezogener Waffe den Wohnraum betrat. Er sprang aber nahezu aus seinen Schuhen, als er das 'Paket' sah, das Cameron hinter John hereintrug.

Cameron lies die gefesselte und geknebelte Jesse einfach achtlos mitten im Raum auf den Boden fallen, bevor sie ebenfalls ihre Waffe zog und seitlich hinter John Position bezog.

Derek löste Jesses Fesseln, bevor er einen wütenden Blick auf John warf. Noch bevor er einen Schritt auf John zugehen konnte hatte Cameron die ihre Waffe auf ihn gerichtet.

„Setzt Euch doch," sagte John und deutete auf das Sofa. Derek und die eingeschüchtert auf Cameron blickende Jesse setzten sich neben Sarah.

Riley machte ein Gesicht, als wäre dies ihre Hinrichtung.

„Ich möchte mal vorausschicken..." begann John während er hin und her ging, „...dass es mich nicht im Geringsten verwundert, dass Zukunfts-John einer Maschine mehr vertraut als den Menschen, wenn er nur von Verrätern umgeben ist."

„John ich..."

„Halt die Klappe Derek!" Unterbrach John Derek mit ärgerlichem Gesichtsausdruck.

„Nur dieses eine Mal, werde ich das nicht exemplarisch bestrafen".

Verwundert blickten Alle einschließlich Cameron auf John.

„Sollte irgendeiner von Euch nocheinmal versuchen, mich und Cameron auseinander zu bringen, werde ich ihn oder sie töten." Bei diesen Worten war Johns Stimme immer leiser geworden, bis sie zuletzt nur noch ein flüstern war."

Jesse Flores, warum habe ich Dich und Riley hierher geschickt?"

„Das hast Du nicht."

Verwundert hob John die Brauen. „Und weiter?"

„Ich wurde hierhergeschickt, damit die da," sie deutete auf Cameron, „nicht übernehmen kann. Der große John Connor hat nur noch über sie kommuniziert, Kaum einer bekam ihn mehr persönlich zu sehen. Immer wieder sind die umprogrammierten Maschinen Amok-gelaufen und haben Menschen getötet".

„Dann hat John Connor versucht, die Menschen an die Maschinen auszuliefern, weil Die da," sie deutete erneut auf Cameron, „Ihm das eingeredet hat".

„Die Jimmy Carter wurde losgeschickt, um ein Paket abzuholen. In dem Paket war ein Ding, eine Maschine, die irgendwie flüssig war. Sofort, nachdem wir die Kiste geöffnet hatten tötete dieses Ding eines unserer Besatzungsmitglieder".

„Daraufhin habe ich das Kommando übernommen und das Boot zusammen mit dem Ding versenkt." Jesse hatte sich immer mehr in Rage geredet. Zuletzt sprühte sogar Speichel von ihren Lippen.

John verzog das Gesicht. „Cameron, kannst Du das bestätigen?" John hatte sich zu ihr umgedreht.

„Die Sache mit der Jimmy Carter , positiv, alles Andere negativ."

„Erklärung bitte."

„John hat nur noch über mich mit seinen Leuten gesprochen, weil er sehr beschäftigt war. Er musste, nachdem er Kyle Reese durch die Zeit geschickt hatte, noch weitere wichtige Zeitreisen vorbereiten."

„Die da wären?"

Nun erst blickte Cameron John an. „Ein T800 musste zurückgeschickt werden, um den jungen John Connor zu beschützen. Weiterhin mussten sowohl Derek Reeses als auch meine eigene Reise vorbereitet werden. Diese Reisen waren John so wichtig, dass er keine Zeit hatte, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Zu keinem Zeitpunkt handelte ich aus eigenem Antrieb."

„Und die Jimmy Carter?"

„In den Monaten zuvor erhielten wir Informationen darüber, dass eine neue Generation der T-Eintausender Reihe entwickelt worden war. Allerdings haben diese Maschinen sich nach einiger Zeit gegen Skynet gewandt und wurden deshalb von Skynet wieder terminiert.

John hat eine Allianz in Erwägung gezogen. Die Maschine in der Kiste war ein Test für die Zuverlässigkeit der Menschen. Durch die Meuterei an Bord der Jimmy Carter wurde diese Möglichkeit zunichte gemacht".

John drehte sich wieder herum und blickte auf Jesse. „Sooo..., „sagte er gedehnt. „...zuerst Meuterei und jetzt auch noch Verrat." Sagte John mit finsterem Blick auf Jesse.

Diese wollte schon aufbegehren, wurde aber durch Johns Blick auf ihren Platz gebannt.

„In wie weit ist Derek in die Sache verwickelt?" Warf Sarah ein, woraufhin Jesse sich an sie wandte.

„Derek wusste, dass ich vorhatte John und die Maschine zu trennen. Den genauen Plan kannte er aber nicht."

John hatte sich herumgedreht und war einige Zeit Auf und ab gegangen während Camerons Blick ihm stetig folgte.

„Mein Fazit ist, dass ich aktuell niemandem außer Cameron und meiner Mutter trauen kann. Nun denn...". John blickte wieder zu Derek und Jesse. „...Ich werde zukünftig jede Aktion gegen Cameron sehr persönlich nehmen. Außerdem möchte ich, dass ihr zwei umgehend das Haus verlasst. Und kommt erst wieder, wenn ich euch rufe.

„John..." Derek war aufgesprungen, wurde aber sofort von John unterbrochen.

„Jetzt Gleich!" Johns Stimme hatte noch nie so kalt geklungen.

Einsehend, dass eine weitere Diskussion derzeit keinen Sinn hatte, ergriff Derek Jesses Arm und zog sie mit sich, als er das Haus verließ.

Kapitel 4

John stand bewegungslos mit geschlossenen Augen da und wartete, bis er Dereks Wagen wegfahren hörte.

Als das Motorengeräusch verklungen war, sah er auf den Menschen im Raum, der außer seiner Mutter noch anwesend war.

Riley sah immer wieder ängstlich in seine Richtung, konnte ihm aber nicht in die Augen sehen.

Langsam, mit einem feinen Lächeln ging er zu ihr und setzte sich vor sie auf den Tisch. „Riley, ich bin Dir für das, was Du getan hast nicht böse. Du musst aber eines verstehen. Ich bin nicht der John Connor, den Du zu lieben Glaubst. In diesem Moment bin ich einfach nur John Baum. Ich hätte viel früher merken müssen was los ist. Du hast Fehler gemacht. Kleinigkeiten nur aber ich habe das durchaus bemerkt."

„Ja? Was habe ich denn falsch gemacht?" Fragte sie leise.

„Es fing schon mit Karotten und Äpfeln an. Das alleine hat mein Misstrauen noch nicht geweckt. Als Wir dann aber in Mexico waren, du auf meinen richtigen Namen nicht reagiert hast und Dich dann auch noch zwischen mich und einen Terminator gestellt hast, wurde mir klar, dass Du mich nicht wie John Baum sondern wie John Connor behandelt hast".

„Außerdem war mir von Anfang an deine Nervosität in Bezug auf Cameron aufgefallen. Zunächst habe ich es nur Camerons Art zugeschrieben, dann aber mit den anderen Punkten zusammen ergab es letztendlich einen Sinn."

Riley hatte jetzt wieder Tränen in den Augen. „Riley, sieh mich an."

Sie hob den Kopf und sah ihm jetzt in die Augen. „Du kannst nicht meine Freundin sein."

Jetzt liefen wieder Tränen ihre Wangen hinunter. „Das schließt aber eine Freundschaft nicht aus."

Riley hob verwundert den Blick „Ja?"

„Natürlich, Du bist ein liebes Mädchen und brauchst Jemanden, mit dem Du reden und abhängen kannst. Ich denke, den kulturellen Schock sollten wir den heutigen Kids vorenthalten."

Ein Grinsen stand auf Johns Gesicht und selbst Sarah lächelte jetzt. „Aber, ich habe eine Bedingung."

„Alles was du möchtest."Riley hat sich wieder gefangen, jetzt wo sie erkannte, dass sie nicht abgeschoben oder gar getötet werden sollte.

„Unsere Freundschaft muss auch Cameron mit einschließen." Riley riss die Augen auf und warf dann einen ängstlichen aber auch fragenden Blick in Richtung Cameron.

Cameron legte kurz überlegend den Kopf auf die Seite, bevor sie langsam nickte und gleichzeitig lächelte.

Sarah hingegen hatte nur die Brauen hochgezogen und runzelte nachdenklich die Stirn.

Cameron hingegen steckte nun endlich die Waffe weg, drehte sich um und verließ das Haus.

Kapitel 5

John betrat die Garage, in der Cameron mit einer Zange an etwas hantierte. „Was machst Du? Du bist hier schon seit Stunden".

Cameron hantierte an Etwas, das wie eine Taschenuhr mit einer langen Kette aussah. „Ich habe etwas gebaut." Sie reichte ihm die Taschenuhr. „Für Dich."

John nahm mit einem kurzen Auflachen das Geschenk entgegen. „Was ist es?"

„Du hast versucht mich zu reparieren. Zwei mal schon. Erfolglos."

John Sah Cameron verwirrt an. „Und?"

„Ich bin nicht in der Lage mich selbst zu terminieren."

„Selbstmord."

„Ich kann mich nicht selbst töten aber Du kannst es."

Johns Gesicht nahm jetzt einen schmerzhaften Ausdruck an. „Warum sollte ich Dich töten wollen?" Die Frage war nur ein Hauch.

„Du möchtest es vielleicht eines Tages." John klappte die Taschenuhr auf. Ein Roter Taster wurde sichtbar.

„Ich habe eine Sprengladung in meinen Schädel nahe meines Chips implantiert. Es ist nur eine kleine Ladung aber genug."

John atmete jetzt schwer und hatte einen traurigen Ausdruck im Gesicht. „Genug?" Johns Stimme brach.

Cameron nahm ihm die Taschenuhr aus der Hand, und hängte sie ihm um. „Alles was du tun musst ist den Knopf zu drücken." Dann zauberte sie ein leichtes Lächeln auf ihr Gesicht.

Ohne Vorwarnung verringerte John die Distanz zwischen ihm und Cameron und nahm sie in die Arme.

„Das wird niemals passieren," flüsterte John.

Cameron erwiderte die Umarmung nach ein paar Sekunden.

Minutenlang standen die Beiden eng umschlungen bevor sie sich voneinander lösten. Beide standen fast Nase an Nase, bis Cameron John zu sich heranzog und ihn küsste.

Nur kurz dauerte Johns Widerstand, bevor er sich dem Kuss hingab.

Die beiden hatten Sarah nicht bemerkt, die neben dem Eingang stand und Alles stirnrunzelnd mitangehört hatte. Nun sah sie nicht nur, das zufriedene aber nicht triumphierende Gesicht der Maschine, sie sah auch die Zärtlichkeit, die hinter dem Kuss stand.

Sarahs Monolog

[Als Mutter muss man oft schwierige Entscheidungen treffen um sein Kind zu schützen. Ich musste nun zulassen, dass sich mein Sohn mit dem Feind einlässt. Ich weiß, ich werde nicht immer für ihn das sein aber die Gewissheit, dass die Maschine immer bei ihm sein wird lindert den Schmerz. Vielleicht ist es doch möglich, dass eine Maschine Gefühle haben kann und vielleicht sind die Beiden füreinander bestimmt aber was letztendlich das Beste für ihn ist, kann nur die Zukunft zeigen.]

(ENDE)


A/N (Nachwort)

Die Story ist ein bisschen lang geworden für nur eine Episode. Die Episoden 2.18 und 2.19 (Today is the Day part 1+2) sind aber damit ebenfalls abgearbeitet.

Genaugenommen hätte ich die Serie an dieser Stelle beendet und nicht wie Josh Friedman mit einem Kilometer-hohen Cliffhanger, der die Fans noch ewig verfolgen wird.

Ich hatte beim Ansehen der Episode das Gefühl, dass der armen Riley einfach unrecht getan wurde, das habe ich hiermit hoffentlich wieder gut gemacht.