A/N 2014
Immer noch November 2009. Mit etwas über 500 Wörtern meine Kürzeste.
Mein Name ist Cameron Phillips
Mein Name ist Cameron Phillips.
Was Ihr nicht wissen könnt ist: Ich bin kein Mensch. Ich bin ein Kybernetischer Organismus. Geschaffen um Menschen zu töten aber auch, um zu infiltrieren und den Menschen vorzumachen, ich wäre einer von ihnen.
Ich wurde hier her geschickt um ihn zu beschützen, ihn den ich liebe.
Ich liege schon lange auf der Lauer und warte auf meine Zielperson. Aber ich kann warten. Zeit spielt für mich keine Rolle. Meine Lebensdauer übersteigt das der Menschen um ein Mehrfaches.
Die Zielperson muss ausgeschaltet werden, damit er, den ich beschütze in Sicherheit ist.
Ich komme aus einer Zukunft voller Zerstörung und Tod. Aus einer Zukunft in der die Menschen eine aussterbende Spezies sind.
Ich muss einen Menschen töten um ihn, den ich liebe zu schützen.
Wie dem auch sei, ich bin nur Plan B in dem Spiel. Ich bin nur das Backup falls mein Begleiter versagt. Er wird zuerst versuchen die Zielperson auszuschalten und nur wenn er es nicht schafft werde ich eingreifen. Obwohl ich mich der Zielperson bereits so weit genähert habe, dass ich ihn spielend töten könnte halte ich mich an den Plan.
Die Zielperson ist ein junger Mensch, der einmal eine große Rolle im Kampf gegen den spielen wird, den ich liebe.
Die Zielperson ist interessant. Er hat eine Ausstrahlung, die ihn von anderen Menschen unterscheidet. Er sieht mich mit neugierigen Augen an. Sein Interesse gilt wohl meiner lebenden Hülle. Wenn er wüsste was ich bin würde er sicherlich schreiend weglaufen aber dazu wird es nicht kommen.
Ich warte auf meinen Partner und darauf, ob er eventuell versagen wird, denn nur dann werde ich eingreifen und das Ziel Terminieren.
Die Zielperson spricht mit mir, ich glaube die Menschen nennen das flirten. Es verwirrt mich. Da wo ich her komme wird mir nie so etwas wie Zuneigung entgegengebracht. Selbst er, den ich liebe ist abweisend zu mir aber ich muss ihn schützen, notfalls werde ich mich für meine Aufgabe opfern.
Jetzt ist es soweit mein Partner betritt den Raum, sobald er die Zielperson identifiziert hat, wird er ihn terminieren, dann ist meine Aufgabe erledigt und ich kann zurück zu dem, den ich liebe.
Der Augenblick rückt näher. Ich blicke immer wieder auf die Zielperson und er blickt zurück. Da ist etwas in seinen Augen, dass mich nachdenklich stimmt. Etwas, was mich immer packt, wenn er mich anblickt. Etwas, was meine Schaltkreise durcheinander zu bringen scheint, Etwas, was mich mehr und mehr verwirrt.
Schließlich hat mein Partner die Zielperson identifiziert. Als er aufspringt und die Waffe auf die Zielperson richtet, zerbricht etwas in mir. Ich springe instinktiv auf und stelle mich zwischen die Zielperson und die Kugeln, die demjenigen gelten, der den den ich Liebe zu vernichten droht.
Als mich die Kugeln treffen wird mir schlagartig klar, was ich getan habe. Ich habe den verraten, dem meine Treue gelten sollte. Damit habe ich meine Existenz verwirkt. Mein einziger Lebenszweck kann jetzt noch sein, die Zielperson zu beschützen.
Ich habe den verraten, den ich liebe, meinen Vater, Skynet.
(ENDE)
