A/U 2014

Noember 2009. Etwas über 10k Worte aber ich nehm das mal nicht so genau.

Episode 1.01 (AU V1)

Kapitel 1

„Mom?" Der Junge war ins Haus gekommen und direkt in die Küche gegangen, da er seine Mutter da vermutete. Die Küche war aber leer. Er fand sie dann im Wohnraum. „Mom?"

„Ja John?" Fragte seine Mutter.

„Mom, ich hab eine Freundin mitgebracht", sagte John und trat von einem Fuß auf den Anderen.

Sarah sah erstaunt auf. „Eine Freundin...?" Sie sah an John vorbei. „Und wo ist sie?" Fragte sie verwundert.

John zog den Kopf zwischen die Schultern. „Sie ..ist ...Draußen auf der Veranda", sagte er zögerlich.

Sarah riss die Augen auf. Dann winkte sie mit der Hand. „Los, los, los, herein mit ihr", Sagte Sarah ungeduldig und verdrehte die Augen. 'Dieser Junge', dachte sie. 'lässt der das arme Mädchen in der Hitze stehen'.

Als John zurückkehrte hatte er ein hübsches brünettes Mädchen mit langen Haaren an der Hand. Beide kamen fast in den Wohnraum gerannt. „Mom, das ist Cameron", stellte er sie strahlend vor.

„Guten Tag Mrs. Reese", sagte das Mädchen mit wohlklingender Stimme.

Sarah lächelte über den vornehmen Umgangston. „Sarah, einfach nur Sarah", sagte sie zu dem Mädchen und reichte ihr die Hand. Ihr entging nicht, dass ihr Sohn John, das Mädchen keine Sekunde aus den Augen lies. „Und wie lange kennt ihr Euch?" Fragte sie neugierig.

Wieder trat John von einem Fuß auf den anderen. Verlegen kratzte er sich im Nacken.

„33 Tage", antwortete Cameron an seiner Stelle und warf ihm dann einen lächelnden Blick zu.

„Soooo, 33 Tage?" Fragte Sarah gedehnt und blickte John leicht verärgert an. „Du hast seit 33 Tagen eine Freundin und ich erfahr erst heute davon?" Sarah hatte die Arme überkreuzt und trommelte mit gespielter Ungeduld mit den Fingern auf ihren Oberarm.

John war knallrot im Gesicht vor Verlegenheit. Jetzt hob er den Kopf und sah seine Mom an. „Mom, wo ist...?"Fragte er.

Sarah wies mit dem Kopf in Richtung Hintertür. John löste sich zögernd von Cameron „Bin gleich zurück", sagte er und hastete in Richtung des Ausganges.

Sarah sah hinter ihrem Sohn her, dann wieder auf Cameron. „tststststs, Jungs", sagte sie und verdrehte mit gespielter Entrüstung die Augen.

Cameron musste unwillkürlich grinsen.

„Setzen wir uns doch, er ist sicher gleich zurück", sagte Sarah und zeigte auf das Sofa, während Sarah im Sessel Platz nahm.

Sie hörten Beide erneut die Hintertür. Sekunden später kam John mit einem Mann an der Hand zurück. „Dad", sagte er. „Das ist meine Freundin Cameron." Mit diesen Worten schob er den Mann förmlich vor Cameron, die sich beim Eintreten der Männer erhoben hatte. „Cam, das ist mein Dad, Kyle Reese.

Kapitel 2

5 Sekunden lang starrten sich Kyle Reese und Johns Freundin Cameron an. Schließlich Streckte Cameron ihm die Hand hin. „nett Sie kennen zu lernen Mr. Reese", sagte sie freundlich.

„Kyle, einfach nur Kyle", sagte er die gleiche Phrase nutzend wie zuvor Sarah.

John hatte nichts von der Pause bemerkt, als ich die Beiden gegenüber standen. Sarah aber schon. Kritisch musterte sie ihren Mann, der dieses Mädchen viel zu auffällig ansah und dann demonstrativ weg sah, als er Sarahs Blick bemerkte.

Cameron wandte sich hingegen sofort wieder John zu. Überhaupt schienen die Beiden nur Augen füreinander zu haben.

„Setzen wir uns doch", sagte Sarah unvermittelt, ihren Argwohn Kyle gegenüber unterdrückend.

Während John und Cameron Händchen haltend und glücklich lächelnd auf das Sofa nieder sanken, okkupierten Sarah und Kyle die beiden Sessel.

Minutenlang sagte Niemand ein Wort. Sarah und Kyle beobachteten eine Weile, wie ihr Sohn und das Mädchen ineinander versunken da saßen und sich liebevoll in die Augen starrten.

Schließlich war es Kyle, der die Stille unterbrach. „Nun, wie habt ihr Euch kennen gelernt?" Fragte er, nachdem er sich geräuspert hatte.

John und Cameron brauchten eine Sekunde bis sie begriffen, dass sie angesprochen worden waren. Dann drehten sie simultan den Kopf in Kyles Richtung.

„Bitte?" Fragte John höflich.

„Wie ihr Euch kennengelernt habt?" Wiederholte Kyle die Frage.

„In der Schule", antwortete John, der völlig in Camerons Bann zu stehen schien.

Cameron legte den Kopf auf die Seite, dann schüttelte sie ihn und verdrehte die Augen. Schließlich wandte sie sich zu Kyle um. „Ich saß hinter ihm und habe ihn nach seinem Namen gefragt. Danach wurde ich ihn einfach nicht mehr los", sagte sie lächelnd.

„Ja, das ist mein Sohn", sagte Sarah resignierend.

John drehte blitzartig den Kopf. „Mom!" Rief er verlegen.

Sarah lachte ihren Sohn an. „Warum zeigst Du Cameron nicht das Haus und dein Zimmer?" Fragte Sarah lächelnd. „Ich mache währenddessen das Abendessen. Du bleibst doch zum Essen Cameron?"

Cameron blickte zu Sarah. „Sehr gerne Sarah", sagte sie herzlich.

Als John und Cameron ihren Streifzug durchs Haus begannen starrte Sarah Kyle einen Augenblick lang an.

„Was?" Fragte er. Sarah schüttelte nur den Kopf, erhob sich und ging in die Küche.

Kyle sah ihr sprachlos nach.

John und Cameron hatten das Haus und den Garten besichtigt. Die kleine Tour endete vor Johns Zimmer.

John stand verlegen vor der Türe und scharrte mit dem Fuß Während Cameron ihn anlächelte.

„Uhm, Cameron?" Fragte er mit gesenktem Kopf.

„Ja John?" Entgegnete sie und griff nach seiner Hand.

„Ich...ich hatte noch nie..." John senkte verlegen den Kopf.

„Ich auch nicht", entgegnete Cameron offen.

„Was?" Fragte John, hob den Kopf und sah Cameron in die Augen. Nach ein paar Sekunden machte es klick in seinem Kopf. „Nein, nein, nein, ich meinte ich hatte noch nie ein Mädchen in meinem Zimmer", versicherte er schnell.

Cameron legte den Kopf schräg. Dann legte sie eine Hand an Johns Wange.

John konnte nicht anders, er schloss die Augen bei der Berührung. Noch bevor er sie wieder öffnete spürte er Camerons Lippen auf seinen. Es war nur eine unschuldige und kurze Berührung. Als er die Augen wieder öffnete sah ihn Cameron an. Obwohl sie ihn anlächelte hatte er immer noch das Gefühl ihre Lippen auf seinen zu spüren. Sein Herz pochte in seiner Brust, als er jetzt die Tür öffnete und Cameron hinein lies.

Als Sarah 10 Minuten später zu Johns Zimmertür kam, standen John und Cameron mitten im Raum und hielten sich eng umschlungen. Sarah musste lächeln als sie sah, dass Cameron ein Bein quasi um John herum geschlungen hatte. Beide rührten sich nicht und standen wie eingefroren. Sarah stand mehr als eine Minute an den Türrahmen gelehnt als Cameron die Augen öffnete und sie lächelnd ansah. Sarahs

Lippen formten lautlos das Wort Essen. Cameron nickte unmerklich Sarah nickte ihr zu, stieß sich lautlos vom Türrahmen ab und ging dann zurück.

Kapitel 3

Während des Abendessens wurde so gut wie kein Wort gewechselt. John und Cameron interessierten sich nur füreinander und Sarah beobachtete Kyle, der Cameron immer wieder verstohlene Blicke zuwarf. Nach dem Essen setzten sie die Vier in den Garten, um die untergehende Sonne mit einem Glas kühler Cola zu genießen.

Während Sarah und Kyle in Stühlen saßen, hatten es sich John und Cameron an einem Baum lehnend gemütlich gemacht. Irgendwann hatte sich Cameron zwischen Johns Schenkel gesetzt und lehnte mit dem Rücken an seine Brust, Hinterkopf an seine Schulter. John hatte seine Arme um Cameron gelegt und sein Kopf lehnte leicht gegen ihren. So sahen sie auf die untergehende Sonne.

Sarah lächelte, als sie die Beiden beobachtete. Noch nie war ihr Sohn so glücklich gewesen. Sie hoffte nur inständig dieses Glück nicht zerstören zu müssen. Judgement Day schien abgewendet aber nichts ist unmöglich.

Schließlich wurde es dunkel und Cameron wollte gerne nach Hause zurück. Sie mochte es nicht, im Dunklen Auto zu fahren. Sie verabschiedete sich von Sarah und dann von Kyle. Schließlich brachte sie John zu ihrem Auto und sie fuhr weg.

Was Sarah nicht entgangen war, war dass Kyle Cameron offenbar bei ihrer Verabschiedung etwas in die Hand geschoben hatte. Während John sich lächelnd wieder an den Baum setzte, Nahmen Kyle und Sarah wieder in ihren Stühlen Platz.

30 Minuten später, John war vor einigen Minuten ins Haus gegangen, erhob sich Kyle. „Ich dreh mal ne kleine Runde. Irgendwie hab ich wohl zu viel gegessen", sagte er und strich sich über den Bauch.

Sarah sah Kyle einige Sekunden stumm an, nickte aber schließlich.

Als Kyle um die Hausecke verschwunden war sprang Sarah auf. Sie stürmte in den Wohnraum, riss eine Schranktür auf und griff nach einem Beutel. Mit dem Beutel in der Hand stürmte sie aus dem Haus. Sie lief zu einem kleinen Hügel und legte sich dort flach hin. Sie öffnete den Beutel und entnahm ihm ein Fernglas mit Restlichtverstärker. Noch war es nicht so dunkel, dass sie diesen benötigte aber hier in der Nähe der Wüste New Mexicos wurde es fast schlagartig finster.

Sie lies ihren Blick die Straße entlang schweifen, bis sie Kyle entdeckt hatte, der die kleine Kreuzung ansteuerte. An der Kreuzung entdeckte sie einen Wagen, einen Pick Up. Vor dem Wagen stand eine schlanke Gestalt, die sie als Cameron identifizierte. 'Also doch' dachte sie verwundert. Richtig wütend wurde sie aber, als sich die Beiden zur Begrüßung herzlich in die Arme nahmen. Mit gefletschten Zähnen stopfte sie das Fernglas wieder in den Beutel und zog sich zurück. Sie umrundete den Hügel und bewegte sich parallel der Straße bis sie in Sichtweite der Beiden war, die sich jetzt angeregt unterhielten.

Sie hatten sich angeregt unterhalten als Cameron plötzlich an Kyle vorbei sah. „Kyle", sagte sie nur und wies mit dem Kopf auf Etwas hinter ihm. Als er sich verwundert herumdrehte erblickte er Sarah, die mit wütendem Gesichtsausdruck auf sie Beide zu kam.

„Also doch!" Rief Sarah wütend, während sie sich näherte.

„Sarah, Du verstehst ni..." begann Kyle.

„Ich hab gesehen, wie du sie angesehen hast, wie ihr Euch umarmt habt, was gibt es da zu verstehen?" Unterbrach Sarah ihn. Dann wandte sie sich an Cameron. „Und Du!?" Rief sie aufgebracht. „Du Flittchen brichst meinem Sohn das Herz wenn er es herausfindet. Was denkst Du Dir eigentlich dabei, so in unsere Familie einzudringen. Du mises Stü..."

Sarah hatte sich immer mehr in Rage geredet wurde aber nun von Kyle unterbrochen indem er ihr Gesicht ergriff und sie zwang ihn anzusehen. „Sie kommt aus der Zukunft Sarah!" Rief Kyle. „Sie ist nur eine Freundin und sie liebt John!" Sagte er eindringlich.

Cameron war bei dem Wort Flittchen zusammengezuckt, sah jetzt aber auf in Sarahs Gesicht und nickte.

Sarah sah in Camerons Gesicht, dann in Kyles. „Geht es wieder los?" Fragte sie verzweifelt.

Kyle drehte den Kopf, sah auf Cameron, die daraufhin stumm nickte.

Von der Seite hörten sie ein leises Lachen.

Kapitel 4

Kyles und Sarahs Köpfe ruckten herum. In der Beginnenden Dunkelheit sahen sie eine Gestalt auf sie zukommen. Sie griffen simultan zu den Waffen, die hinten in ihren Hosenbunden steckten. Während Sarah ihre Waffe zog, lies Kyle seine aber stecken als er die näher kommende Person erkannte. „DEREK!" Schrie er freudig dem Mann entgegen.

Kyle stürmte vor und umarmte den Mann heftig, während Sarah wie festgenagelt auf ihrem Platz stehen blieb. Sie sah, wie Kyle den Mann umarmte und sie sich gegenseitig auf die Schultern klopften.

Der größere der Beiden Derek hatte Kyle ihn genannt drückte Kyle von sich weg. „Du bist alt geworden kleiner Bruder", sagte er lachend.

Kyle stutze kurz. „16 Jahre sind eine lange Zeit auch wenn man die beste Frau an seiner Seite hat", sagte Kyle. Dann ergriff Kyle Derek am Arm und zog ihn zu Sarah. „Sarah liebes, das ist mein großer Bruder Derek", stellte er ihn vor.

Sarah steckte die Waffe wieder weg und ergriff Dereks Hand. „Kyle hat Dich nie erwähnt", sagte sie schließlich.

Derek drehte den Kopf und sah erstaunt auf Kyle. „Du hast mich nie erwähnt?" Fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen.

Kyle wand sich verlegen in den Schultern. „Zuerst wollte ich nichts über die Zukunft verraten und dann war John da und ich habs schlichtweg vergessen", sagte er leise.

„Vergessen?", fragte Derek aufgebracht. „Für mich sind es gerade einige Wochen her, das wir uns gesehen haben aber ich glaube nicht, dass ich soetwas auch nach 16 Jahren vergessen hätte. Dann wandte er sich plötzlich um. „Cameron!" rief er dann, riss die Arme hoch, machte zwei Schritte und drückte das Mädchen einen Augenblick an sich.

Sarah hatte die ganze Interaktion mit einem Stirnrunzeln verfolgt. „Okay, kann mir mal Jemand erklären was zur Hölle hier los ist.

„Das mache ich dann wohl besser, sonst stehen wir morgen noch hier", sagte plötzlich die Stimme einer Frau aus der Dunkelheit.

Cameron ging zum Wagen und schaltete das Standlicht ein. In dem begrenzten Lichtschein tauchten die Figuren zweier blonder Frauen auf.

Die Frau mit dem Pferdeschwanz kam näher, die andere mit lang herabhängenden Haaren folgte ihr auf dem Fuße. „Ich bin Katie, Dereks Frau und das", zeigte sie mit dem Daumen über ihre Schulter, „ist Riley unsere Adoptivtochter".

Katie trat Sarah gegenüber und streckte ihr die Hand hin. „Hallo Sarah Connor. Ich freue mich, die Mutter des Schicksals endlich einmal kennen zu lernen dürfen".

Nachdem Sarah Connor ihr die Hand geschüttelt hatte begrüßte sie noch kurz Cameron, die die ganze Zeit stumm daneben gestanden hatte.

Auch Riley schüttelte kurz Sarahs Hand und begrüßte dann Cameron noch herzlicher.

„Wir sollten ins Haus gehen", schlug Kyle dann vor.

„Was ist mit John?" Fragte Derek.

„Der schläft mit Sicherheit schon", sagte Kyle dann und winkte ab. „Cameron, lass den Wagen hier stehen, wir gehen zusammen zu Fuß zum Haus".

Stumm marschierten sie bis zum Haus. „Ich gehe besser nachsehen, ob John schon schläft. Er braucht das jetzt erstmal nicht mit zu bekommen", sagte Sarah und warf Cameron einen vorwurfsvollen Blick zu.

„Das wird nicht nötig sein. Laut Infrarot liegt er im ersten Stock auf einem Bett. Seine gleichmäßigen Atemzüge zeigen an, dass er schläft", sagte Katie in die Dunkelheit hinein.

Dann hörten sie ein Klicken, das spannen einer Waffe.

Kapitel 5

Alle fuhren herum. Im Licht das aus dem Haus fiel sahen sie Sarah, die ihre Waffe gezogen hatte und auf Katie zielte. Sarahs Gesicht war verzerrt, sie zitterte am ganzen Leib.

„Sarah, was...?" Begann Kyle.

„Sie ist eine Maschine", quetschte Sarah zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.

„Natürlich ist sie das", sagte Kyle

Sarahs Kopf ruckte herum und sie starrte Kyle an, als wäre er ein Geist. Diesen Moment nutzte Derek um sich vorsichtig zwischen Sarah und Katie zu schieben.

Als Sarahs Kopf wieder zu Katie herum schwenkte stand diese hinter Derek. Langsam lies Sarah ihre Waffe sinken. „Was hat das zu bedeuten?" Fragte sie verwirrt und wischte sich mit dem Handrücken der Hand die die Waffe hielt über die verschwitzte Stirn. Durch den Adrenalinschub war Sarah Schweißgebadet.

„Meine Frau ist eine Maschine, das ist richtig Sarah", sagte Derek sanft. „Nicht alle Maschinen sind unsere Feinde, einige sind auch Familie. Der eigentliche Feind ist Skynet. Wenn Du uns erklären lassen würdest..." , sagte Derek weiter, lies den Satz aber unvollendet.

Sie waren im Wohnraum zusammen gekommen. Sarah saß wie auf glühenden Kohlen. Noch immer sehr nervös starrte sie auf Katie, die neben Derek saß, Händchen haltend. „Was für ein Modell bist Du?" Fragte sie ein wenig verwirrt. „Wie ein T800 siehst Du nicht gerade aus", stellte sie fest.

„Katie lächelte ein offenes und ehrliches lächeln" Meine Serie ist die Weiterentwicklung des T1000 der Euch...". Katie unterbrach sich, als Sarahs Gesicht sich vor Horror verzog.

Reflexhaft hatte Sarah erneut nach ihrer Waffe gegriffen. Kyle legte beruhigend eine Hand auf Sarahs Arm. Sarah sah Kyle nur an. „Sarah Liebes, Katie ist eine von Johns besten Soldaten. Die T1001er Serie bekam von Skynet die Fähigkeit verliehen zu fühlen. Dadurch konnten sie sich gegen ihre programmierten Befehle und somit gegen Skynet stellen. Als Skynet begann die T1001er zu zerstören schlossen sie sich John an", erklärte Kyle eindringlich.

Sarah sah lange in Kyles Augen. Dann nickte sie schließlich und steckte die Waffe wieder weg. „Okay, was aber wollt ihr alle hier. Eine Familienzusammenführung oder ist da noch mehr?" Fragte Sarah mit zusammengekniffenen Augen.

Katie sah kurz Derek, dann Kyle an. „Ein Triple Eight wird hier her kommen. Den brauchen wir. Aus ihm können wir eine KI entwickeln, die in der Lage ist Skynet aufzuhalten. Beim letzten Mal hat es fast geklappt nur seid ihr damals von 1999 nach 2007 gesprungen. Dadurch habt ihr 8 Jahre verloren. 8 Jahre, die wir brauchen".

„Beim letzten Mal?" Fragte Sarah.

Katie lächelte. „Die Geschichte ist ein Kreislauf. Sie geht quasi immer bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir zurückgeschickt werden. Hier im Jahr 1999 startet alles irgendwie von Neuem. Dies ist Camerons dritter Versuch zusammen mit John Skynet aufzuhalten.

„Sie soll mit John zusammen..." Sarah schüttelte den Kopf.

Katie nickte bekräftigend. Wir haben begriffen, dass John niemals alleine in der Lage sein wird Skynet zu besiegen. Er braucht seine Freunde und vor allem seine …...Familie.

Sarah überlegte einen Augenblick. „Ich dachte Kyle und ich wären seine Familie?"

„Natürlich", bekräftigte Katie. Aber mit …...Cameron schafft er es den Widerstand enger zusammen zu schweißen. Sie hilft ihm auch eine Allianz mit den T1001 zu bilden".

Sarah nickte langsam. „Ich verstehe". Als Kyle sie erstaunt ansah fuhr sie fort. „Ich verstehe, dass mein Sohn angelogen werden muss", sagte sie zu Cameron. „Ich werde das nur nicht mehr lange dulden.

Cameron nickte langsam. „Ich verstehe", sagte sie.

Plötzlich hob Katie den Kopf. „John ist wach, er wird gleich sein Zimmer verlassen".

In diesem Moment verlies John sein Zimmer. Er kam die Treppe herunter und blieb im Durchgang zum Wohnraum abrupt stehen. „Was...?" Entfuhr es ihm.

Cameron lächelte und sprang auf. „John! Sieh mal meine Eltern und meine Schwester sind überraschend von der Reise zurückgekehrt. Sie wollten Dich unbedingt Heute noch kennenlernen", sagte sie honigsüß.

„Oh", sagte der verschlafene John nur und begrüßte dann die Neuankömmlinge.

Man plauderte noch eine Weile, bevor sich Cameron mit ihrer Familie auf den Weg machten. John war so müde, dass ihm nichteinmal auffiel, dass die vier gar nicht mit dem Wagen weg fuhren. Einzig für einen kurzen Kuss öffnete er die Augen ganz kurz komplett.

„Morgen ist Samstag", säuselte Cameron zum Abschied. „Was machen wir zwei da?" Fragte sie.

John riss sein ganzes Bewusstsein zusammen. „Wie wäre es mit Kino?" Fragte er

„Abgemacht. Nachmittagsvorstellung, danach Spaziergang. Mach dich schick, ich hol dich um 15 Uhr ab", sagte sie und streichelte kurz seine Wange.

Zu Sarahs Verwunderung nickte John nur und lächelte Cameron hinterher.

Kapitel 6

Cameron hatte darauf bestanden Plätze in der hintersten Reihe zu belegen. „Ich mag es nicht, wenn jemand hinter mir sitzt", hatte sie gesagt. Da John dieses Gefühl teilte, setzten sie sich ganz nach hinten. Der Film war eine dümmliche Teeniekomödie mit dem Titel American Pie. Während Cameron relativ ungerührt blieb und nur ab und an mal eine Augenbraue hochzog, fand John das Ganze mehr als peinlich.

Der einzige Lichtblick war für John der ständige Körperkontakt mit Cameron. Zunächsteinmal hatte sie seine Hand nicht losgelassen und dann hatte sie ihren Kopf an seine Schulter gelegt. Nervös machte ihn allerdings, dass ihre ineinander verwundenen Hände in seinem Schoß lagen. Zu weit oben, um ihn nicht nervös zu machen. Er bemerkte nicht das Lächeln Camerons, die seine Verlegenheit bemerkt hatte. Nach der Vorstellung verließen sie das Kino und schlenderten Hand in Hand durch die Straßen.

Cameron war immer nervöser geworden. Irgendwann lies sie zu Johns Missfallen seine Hand los. Stattdessen legte sie einen Arm um seine Hüfte und zog ihn zu sich heran, was John sogleich vor Freude erzittern lies.

Einige Minuten später hatte Cameron das Gefühl den richtigen Zeitpunkt erreicht zu haben. „John?" Fragte sie.

„Ja Cam", antwortete er leise.

Cameron zögerte. „Ich muss Dir etwas gestehen", sagte sie ernsthaft.

John sah kurz zur Seite auf seine schöne Freundin hinunter. „Schieß los", sagte er.

Cameron runzelte kurz die Stirn. „Du musst mir aber versprechen, nicht böse auf mich zu sein", sagte sie ein wenig schamhaft.

John lächelte. 'Sie klingt wie ein kleines Mädchen, das etwas angestellt hat', dachte er amüsiert. „Ich versprechs Dir", sagte er dann.

„Derek, Katie und Riley sind nicht wirklich meine Familie", sagte sie Zögerlich.

„Cam", sagte er. „Bei Pflegeeltern aufzuwachsen ist doch nicht schlimm", sagte er verständnisvoll.

„Das ist es nicht", entgegnete Cameron.

John blieb stehen und ergriff Camerons Hände. Sie standen so dicht, dass sich ihre Körper fast berührten. Cameron sah zu Boden. „Was immer es ist, raus damit. Ich bin dir bestimmt nicht böse.

Cameron hob den Blick und sah John von unten her mit ihren großen haselnussbraunen Kulleraugen an. „Meine Familie ist weit, weit weg", sagte sie dann.

John brauchte zwei Sekunden zum nachdenken. „Du willst zu ihnen, du wirst mich verlassen", sagte er mit Panik in der Stimme und Tränen in den Augen.

Cameron lies seine Hand los und legte ihre Hand an seine Wange. Liebevoll sah sie ihn an. „Nein, Dummerchen. Ich werde dich niemals verlassen. Ich kann gar nicht zu meiner Familie zurück.

„A-aber...", stotterte John. „Was...?" John fand keine Worte.

„Ich komme aus der Zukunft John", sagte Cameron plötzlich.

John stand volle 10 Sekunden stumm und starr vor ihr. Sein Kinn war herabgesunken. Schließlich schloss er den Mund und schluckte ersteinmal krampfhaft den angesammelten Speichel hinunter. „Oh", meinte er dann. „Du...du bist also nur hier um mich zu beschützen", sagte er und senkte den Kopf.

Er wollte sich von Cameron lösen aber sie hielt ihn eisern fest. „Viel mehr als Das", sagte Cameron und zog ihn zu sich heran.

John hob den Kopf und sah in ihr Gesicht. Spontan beugte er sich herab und küsste Cameron. Dieses mal intensivierte Cameron den Kuss. Minutenlang standen die Beiden Da und küssten sich liebevoll.

„Du bist jetzt meine Familie", sagte Cameron schließlich nachdem sie sich doch noch getrennt hatten. Cameron ergriff Johns Hand und zog ihn weiter durch den Park.

„Da ist noch Etwas was ich Dir sagen muss", sagte sie plötzlich und stoppte John, indem sie sich einfach vor ihn stellte.

„John zog verwundert die Augenbrauen hoch. „Na was denn", fragte er. „Du kannst mir alles sagen", versicherte er lächelnd.

Cameron sah ihn lange an. Dann senkte sie kurz den Kopf, hob ihn wieder und sah ihm in die Augen. „John, ich bin kein...". Etwas in ihrem Sichtbereich hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. Als sie den Kopf drehte und genauer hinsah weiteten sich ihre Augen im Schock.

Kapitel 7

Mitten im Park stand ein großer Mann mit lose herunter hängenden Armen. Er stand komplett still. Nur sein Kopf drehte sich immer weiter. Er schien jede Person genau zu mustern, bevor sich sein Kopf weiter drehte.

„John?", flüsterte Cameron.

„Ja Cam", antwortete er eben so leise.

„Wir müssen gehen", sagte sie, ergriff seine Hand und zog ihn hinter sich her.

„Was ist los", fragte John verwundert.

„Ein Tripple Eight ist in dem Park. Wir müssen sofort hier weg", sagte sie bestimmend.

„Ein Terminator?" Fragte er erschrocken.

„Eine Weiterentwicklung des T800. Leichter dafür aber schneller und ein besserer Infiltrator als die Onkel Bob Serie" Erklärte sie hastig.

„Fuck", sagte John herzhaft. „Wo ist er jetzt?"

Cameron drehte kurz den Kopf. „Er folgt uns langsam. Vielleicht hat er uns noch nicht identifiziert sondern fragt sich, warum wir es so eilig haben", entgegnete sie. „Dreh nicht den Kopf, möglicherweise hat er Dich nicht in seiner Datenbank.

Kurz vor dem Ausgang in der Nähe des Parkplatzes warf Cameron einen weiteren Blick nach hinten. In diesem Moment begann der T888 zu rennen.

Camerons Augen weiteten sich erneut. „JOHN RENN!" schrie sie.

Beide rannten zum abgestellten Wagen. Als sie gerade einstiegen kam der T888 auf den Parkplatz gerannt. Cameron hatte den Wagen gestartet und den Rückwärtsgang eingelegt, als die Maschine hinter dem Fahrzeug auftauchte. Mit Quietschenden Rädern gab Cameron Vollgas. Der T888 wurde angefahren und geriet unter die Räder. Als Cameron den Vorwärtsgang einlegte und Gas gab, gelang es der Maschine sich am Wagen festzuhalten. Seine Beine wurden erneut überrollt aber er lies nicht los.

John hatte die ganze Zeit starr nach Hinten gesehen. Sie fuhren gerade vom Parkplatz, als er eine Hand an der Heckklappe des Pick Up auftauchen sah. „Er hängt an der Heckklappe!" Rief John aufgebracht.

Cameron blickte in den Rückspiegel. „John, hinter deinem Sitz ist eine Schrotflinte. Nimm sie und schieß ihn da runter!" Rief Cameron.

John erfasste die Flinte und zog sie hervor. Er öffnete das Schiebefenster als sich der T888 gerade auf die Ladefläche zog. Waffe Rausstrecken, Anlegen Entsichern und Schießen erfolgte in einer lange geübten Bewegung. Der Treffer lies den T888 der das zweite Bein noch nicht an Bord gezogen hatte das Gleichgewicht verlieren. John setzte noch einen zwei ten Schuss hinterher. Erneut traf er die Brust des T888 der daraufhin abrutschte, mit dem Genitalbereich auf der Kante der Heckklappe aufkam und dort eine Beule hinterlies. Ein dritter Schuss traf den T888 im Gesicht worauf hin dieser den Halt verlor und nach Hinten überkippte.

Erleichtert sah John, wie die Maschine sich mehrfach überschlagend auf der Straße aufschlug. „Weg ist er", sagte John freudestrahlend zu Cameron.

Cameron sah in den Rückspiegel. Der Tripple Eight Stand auf der Straße und starrte ihnen nach, als sich hinter ihm ein Fahrzeug näherte. Der Wagen musste stoppen und der T888 fuhr herum, starrte zwei Sekunden auf das Fahrzeug und ging dann zur Fahrerseite. Er holte aus. Das war das letzte was Cameron sah, bevor sie um die nächste Kurve fuhren. „John, Ruf zu Hause an und sag, dass wir auf dem Weg sind und den Tripple Eight im Schlepptau haben", sagte Cameron befehlend.

John tat wie sie befohlen hatte. Nach dem Gespräch blickte er seine Freundin bewundernd an. 'Toll wie sie mit der Situation umgeht. Sie ist weniger nervös als ich. Kein Wunder, wenn man bedenkt wo sie herkommt', dachte er. „Woher kennst Du eigentlich Onkel Bob?" Fragte er schließlich.

Cameron blickte zu ihm hinüber. „Ich war dabei, als Dein Dad zusammen mit Onkel Bob den T1000 bekämpft hat", sagte sie.

John überlegte einen Augenblick „Aber...?"

„Wir sind gleich da", unterbrach ihn Cameron. „Sobald wir anhalten möchte ich, dass du ins Haus läufst und in Deckung bleibst." Cameron sah in den Rückspiegel. „Er ist hinter uns, wir müssen uns beeilen", sagte sie schnell. Cameron sah den anderen Wagen keine 20 Meter hinter sich im Rückspiegel.

Rutschend kam ihr Wagen schließlich auf der Staubigen, unbefestigten Straße zum stehen.

„LAUF!" Schrie Cameron und sprang aus dem Wagen. Sie wandte sich dem anderen Fahrzeug zu, dass in diesem Moment hinter ihrem Wagen schlingernd zum Stillstand kam. Cameron sah noch kurz zum Haus, in dem gerade John verschwand und Katie hervor kam, als sie ihren Gegner schon anging. Noch bevor Katie nah genug heran war hatten sich Cameron und der T888 schon einige Male gegenseitig gegen die Autos geschmettert. Schließlich sprang Katie einfach auf das Fahrzeug und verpasste der Maschine einen Tritt gegen den Kopf, der diese Wegschleuderte.

Vom Haus aus ungesehen sprang Cameron hinter dem am Boden liegenden T888 her, stemmte ihre Knie von Oben gegen seine Schultern während sie gleichzeitig mit beiden Händen nach seinen Handgelenken griff und ihn so fast imobilisierte. Dann nagelte Katie ihn mit ihren Zu Lanzen verwandelten Armen am Boden fest. Cameron wehrte die Arme ab, die nach ihr greifen wollten und zog ein Messer. Sekunden Später erstarben die Bewegungen des T888, nachdem Cameron seinen Chipport geöffnet und den Chip herausgezogen hatte.

Cameron stand auf und übergab den Chip an Katie, nachdem diese ihre Lanzen in Arme zurückverwandelt hatte. Einträchtig umrundeten sie lächelnd den Wagen und gingen auf das Haus zu als sich die Tür öffnete und ihnen Derek, Kyle und Sarah entgegentraten. Letztere hatte einen Wütenden Ausdruck in den Augen und musterte Cameron eingehend, während Derek seine Frau in die Arme nahm.

Camerons Lächeln verschwand, als sie in Sarahs Gesicht sah. Jegliche Bewegung vor dem Haus erstarb allerdings, als sie plötzlich hörten wie hinter ihnen eine Schrotflinte durchgeladen wurde.

Kapitel 8

Alle drehten die Köpfe in Richtung des Geräusches. An der Hausecke war John aufgetaucht. An seiner Schulter eine Schrotflinte. Langsam kam er näher, die Mündung unverrückbar auf Camerons Kopf gerichtet. Blanke Wut stand in sein Gesicht geschrieben.

Alle hatten die Augen aufgerissen. Sarah fasste sich als Erste. „John was tust Du?" Fragte sie entsetzt.

„Sie ist eine von denen Mom", sagte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hindurch.

Kyle wollte sich zwischen seinen Sohn und Cameron schieben. „John..." begann er, stoppte dann aber abrupt und verstummte.

John hatte nur kurz die Flinte in Richtung seines Vaters geschwenkt.

Cameron hatte die Augen aufgerissen. Sie machte einen Schritt auf John zu. „John ich..."

John unterbrach sie, indem er mit der Flinte vor ihr in den Boden schoss, wobei Teile der Schrotmunition ihre Beine trafen. Schon ruckte er die Flinte repetierend wieder hoch. „Steig in deinen Wagen oder ich schieß dir die Maske von deiner Blechfratze", sagte er knurrend.

Cameron stand wie vom Donner gerührt. Sie sah aus als würde sie gleich in Tränen ausbrechen. Bevor dies passieren konnte fuhr sie herum und lief zu ihrem Wagen. Mit durchdrehenden Reifen fuhr sie los und verschwand nach einer Drehung.

John hatte die ganze Zeit hinter ihr her gezielt. Als sie schließlich außer Sicht war lies er die Waffe sinken. Dann verschwand die Wut aus seinen Augen und sein Unterkiefer begann zu zucken. Er lies die Flinte fallen als Tränen in seine Augen stiegen.

Sarah konnte sich vorstellen, was in ihrem Sohn vor sich ging. Sie ging zu ihm und legte eine Hand auf seine Schulter. „John ich...", begann sie hilflos.

In dem Moment als John die Stimme seiner Mutter hörte lief die erste Träne seine Wange hinunter. Er schüttelte die Hand ab, fuhr auf dem Absatz herum, lief die Vortreppe hinauf und dann ins Haus. Sekunden Später hörten die noch immer wie gelähmt dastehenden eine Tür im ersten Stock knallen.

5 Minuten zuvor:

John rannte ins Haus während Katie an ihm vorbei ins Freie lief. John schnappte sich die Schrotflinte aus der Abstellkammer und rannte weiter zur Hintertür hinaus. Als er um die Hausecke bog sah er gerade noch, wie Cameron den Angreifer gegen das Auto schmetterte, der das sogleich erwiderte. John zuckte zurück und lehnte mit dem Rücken gegen die Hauswand. Horror stand in seinem Gesicht, als er begriff, was er gesehen hatte. Sein Herz raste. Sein Atem ging schwer. 'Sie ist eine Maschine', dachte er immer wieder. Das durfte einfach nicht sein. Das konnte nicht sein. Sie war doch so menschlich. Langsam verwandelte sich sein Schrecken und Entsetzen in blanke Wut. Sie hatte ihn angelogen, ihm etwas vorgemacht. Sie liebte ihn nicht. Hastig atmete er ein paar mal aus und wieder ein. Schließlich stieß er sich von der Hauswand ab. Mit erhobener Flinte bog er um die Hausecke und lud durch.

Sarah sah verstört hinter ihrem Sohn her. Dann sah sie Kyle an. „EINE MASCHINE!" Schrie sie ihren Mann an. „DU WOLLTEST UNSEREN SOHN MIT EINER GOTTVERDAMMTEN MASCHINE VERKUPPELN ?" Sarah war völlig außer sich. Sie hatte ihren Mann am T-Shirt ergriffen und schüttelte ihn.

Kyle blieb ganz ruhig. „So war es schon mal und es war das beste, was passieren konnte. Cameron ist viel mehr als ein bloßes Endoskelett mit Haut darüber. Sie ist die Maschine, die einem Menschen am nächsten kommt und sie liebt unseren Sohn. Cameron, John und ihre Kinder werden den Widerstand mehr mit den rebellierenden Maschinen zusammenschweißen als unser Sohn das alleine könnte", sagte er eindringlich und hielt Sarah an den Schultern fest.

Sarah starrte ihren Mann an, als hätte er sie nicht mehr Alle. „Kinder?" Fragte sie leise.

Kyle nickte. „Cameron ist viel mehr als nur eine Maschine. Sie können Kinder bekommen, menschliche Kinder", sagte er eindringlich.

Sarah machte unwillkührlich zwei Schritte rückwärts. Mit aufgerissenen Augen starrte sie auf ihren Mann. Dann sah sie nacheinander Derek Katie und Riley an. Schließlich sah sie über ihre Schulter aufs Haus. Dann wieder auf ihren Mann. „Ihr seid ja Alle verrückt."

Kyle trat vor. Wieder ergriff er seine Frau an den Schultern. „Sarah", sagte er eindringlich. „Ich habe die Beiden in der Zukunft zusammen gesehen. Sie waren in der Lage, nur durch ihre Blicke miteinander zu kommunizieren. Der eine beendet die Sätze des Anderen. Sie sind ein eingespieltes Team." Er sah ihr intensiv in die Augen. Er legte seine ganze Überzeugungskraft in den nächsten Satz. „Zusammen kann sie nichts aufhalten, Sarah. Zusammen sind sie unschlagbar".

Sarah starrte ihren Mann stumm an. Schließlich nickte sie. „John ist ja noch nie den einfachen Weg gegangen", was machen wir jetzt? Fragte sie. „Er hat gesehen, was sie ist, Du weist, wie er ist, wenn er einmal einen Entschluss gefasst hat".

Kyle nickte Sarah zu. „Das ist ein Problem aber er fängt sich schon, wenn er sich abgeregt hat. Wir haben aber noch ein anderes, größeres Problem", sagte Kyle.

Sarah musste schlucken. „Wir haben einen Sohn, dem das Herz gebrochen wurde, was sollte denn noch schlimmer sein als das?" fragte Sarah resignierend.

Kyle holte tief Luft. „Wir haben einen völlig verzweifelten Cyborg, dem das Herz gebrochen wurde. Irgendjemand muss zu ihr, mit ihr reden und sie trösten", antwortete er.

Sarah sah von Einem zum Anderen. „Wer soll das denn tun?" Fragte Sarah verwirrt.

Kyle senkte den Kopf. Als er wieder auf sah, spiegelten seine Augen all die Güte wieder, die Sarah so an ihm liebte. „Die Person, die in Camerons Idealvorstellung einer Mutter am nächsten ist".

Kapitel 9

„Ich?" Fragte Sarah. Sie zögerte, dann schüttelte sie heftig den Kopf. „Oh nein! Nein, nein, nein", sagte sie entschieden und hob abwehrend die Hände.

„Doch", sagte Katie plötzlich entschieden. „Du bist die Frau, die Cameron in der Zukunft als Mutter liebt. Nur Du kannst jetzt zu ihr durchdringen", sagte sie eindringlich.

„Sie hat Recht", sagte Kyle, „geh zu ihr, versuch es, für Johns Glück".

Sarah sah zu Boden. Minutenlang sagte Niemand ein Wort. Schließlich hob sie den Kopf. Sarah sah auf in lauter erwartungsvolle Gesichter. Schließlich nickte sie langsam. „Okay, ich versuchs", sagte sie und blickte in Kyles Gesicht. „Wo ist sie hin, wo finde ich Sie.

Jetzt lächelte Kyle. „Das ist noch das Einfachste. Seit sie vor fast 16 Jahren mit mir in die Vergangenheit gereist ist war sie nie weit weg. Ich schätze wenn du die Straße runter gehst wirst Du sie spätestens unten an der Kreuzung finden.

„16 Jahre lang hat sie gewartet?" Fragte Sarah verwundert.

Kyle nickte nur. „Geh, sie wird völlig verzweifelt sein".

Sarah nickte. Mit einem letzten Blick zum Haus ging sie langsam die Straße hinunter.

John brach haltlos in Tränen aus. Vor lauter Tränen konnte er nicht mehr richtig sehen und wäre fast auf der Treppe gestolpert. Verzweifelt schleppte er sich hoch in sein Zimmer. Er schmiss die Tür zu. Wirbelte herum, stützte sich mit den Unterarmen an der Tür ab, dann schlug er mit Wut gegen die Tür. Wut nicht auf Cameron sondern diesmal nur auf sich selbst. Schließlich lies er sich mit einer Drehung gegen die Tür fallen. Er rutschte an der Tür hinab. Er umfasste seine Knie mit den Armen und begann haltlos zu weinen.

Als Sarah in Sichtweite der Kreuzung kam, sah sie am Straßenrand einen Pick up stehen. Sie näherte sich dem Fahrzeug von der Fahrerseite aus. Als sie hinein blickte war der Wagen leer. Dann hörte Sarah von der anderen Seite des Wagens ein dumpfes Schlagen. Sie umrundete das Fahrzeug. Auf der anderen Seite saß Cameron auf dem Boden, die Arme um die Knie gelegt. Sarah sah entsetzt, wie ein Mädchen mit Tränennassem Gesicht immer wieder mit dem Hinterkopf gegen die Autotür schlug. Die Beule in der Tür war mittlerweile beachtlich.

Sarah ging einen Meter von Cameron entfernt in die Hocke.

Cameron bemerkte sie und drehte sich von ihr weg. „Du hasst mich doch auch, was willst du hier", fragte sie weinerlich."

Sarah sah kurz zu Boden. Dann nickte sie. „Vielleicht hasse ich Dich", sie zögerte. „Aber John liebt Dich, ich glaube nicht, dass sich daran etwas geändert hat", sagte sie leise.

„Warst Du nicht dabei, als er auf mich geschossen hat? Hat er nicht gedroht mir meine Maske von meiner Blechfratze zu schießen? Ist das nicht Beweis genug? Er hasst mich, damit habe ich alles verloren was mein Leben lebenswert machte. Jetzt habe ich nur noch meine Mission. John zu beschützen, wie ich es seit 16 Jahren getan habe.

Sarah wusste selbst nicht, welcher Teufel sie jetzt ritt, als sie sich direkt neben der Maschine Hinsetzte, so dass sie sich ansehen konnten. Sie legte Cameron eine Hand auf die Schulter. „Tatsache ist, er hat darauf geachtet Dir keine Verletzung zuzufügen. Das schon alleine ist für mich der Beweis, dass er Dich nicht hasst. Würde er Dich hassen hätte er Dir sicherlich in die Brust oder den Bauch, wenn nicht gar ins Gesicht geschossen. Die Schrotkügelchen in deinen Beinen zählen da nicht, das war keine Absicht.

Cameron sah Sarah jetzt an. „Warum sagst Du mir das? Du magst mich doch nicht. Wäre es Dir nicht lieber, ich wäre weg?"

Sarah musste lächeln. „Die letzten 16 Jahre habe ich fast mein ganzes Leben hinter John gestellt. Warum nicht auch diesmal. Nach Allem was ich erfahren habe braucht ihr einander. Du kommst mit ins Haus. Du bleibst ja ohnehin in Johns Nähe. Montag fahrt ihr gemeinsam zur Schule. Warum nicht mal wieder eine verdammte Maschine im Haus haben", sagte sie lächelnd.

Cameron dachte über Sarahs Worte nach. Plötzlich verzerrte sich ihr Gesicht, sie streckte die Arme aus und schnellte vor.

Kapitel 10

Sarahs Bewegungen froren ein. Wenn sie auch Alles erwartet hätte, Einen weinenden Terminator im Arm zu halten gehörte definitiv nicht dazu. Schließlich legte sie ihre Arme um Camerons Schultern. Ganz vorsichtig. Weniger aus Angst als mehr aus Instinkt heraus. Ein Instinkt, der ihr seltsamerweise sagte, sie könne irgendwas an dem Mädchen kaputt machen. ‚Mädchen?' Dachte sie. ‚Sie ist eine Maschine, ein Killer. Oder etwa nicht? Kyle sagte etwas von Kindern, einer Familie...'. Sarahs Gedankengang geriet ins Stocken als Cameron sie ein wenig fester an sich drückte. ‚Eigentlich fühlt sie sich ja wie ein richtiges Mädchen an', dachte Sarah schließlich.

Und was machen wir mit John?" Fragte Kyle und sah seiner Frau hinterher.

„Ich sollte mit ihm reden" Sagte Katie plötzlich.

„Du?" Fragte Kyle. „Soll ich nicht lieber?"

Katie schüttelte den Kopf. „Ich bin eine Maschine. Ich denke ich kann ihm besser vermitteln, was er wissen muss.

Kyle dachte ein paar Sekunden nach und wies dann mit seinem Daumen über die Schulter zum Haus.

John Saß immer noch mit dem Rücken an seiner Zimmertür. Noch immer hatte er Tränen in den Augen. Immer wieder sah er, wie die Maschine und Cameron miteinander Kämpften, sich gegenseitig gegen den Wagen schmetterten. 'Nein, nicht Cameron, die andere Maschine', dachte er. Er legte eine Hand auf seine Brust. Seine Brust schmerzte, nicht von Außen, nein er hatte ein ziehen in der Brust. 'Fühlt es sich so an, wenn ein Herz gebrochen wurde?' Fragte er sich, während wieder Tränen seine Wangen hinunter liefen. „womit habe ich das bloß verdient?" Fragte er laut.

„Weil Du dämlich bist John Connor", sagte eine Stimme direkt vor ihm.

Johns Kopf ruckte hoch und knallte äußerst heftig an die Tür. „AU!", schrie er und rieb sich den Hinterkopf. „Wie sind sie hier hereingekommen?" Fragte er Katie.

Katie lächelte und zeigte auf den Türspalt.

John sah in die Richtung, in die Katie zeigte. Dann runzelte er die Stirn. Katie konnte sehen, wie die Räder in Johns Kopf ratterten. John kam zu keinem Ergebnis.

Katie lächelte ihn an dann hob sie eine Hand.

John hätte fast einen Herzinfarkt bekommen als Katies Hand silbern zu schimmern anfing. Zwei Herzschläge lang erstarrte er. Dann sprang er auf und wollte an Katie vorbei aber sie hatte seine Handgelenke gepackt und hielt ihn eisern fest.

Katies Lächeln war wie in ihrem Gesicht fest gefroren. „Hör auf Dich wie ein Freak zu verhalten!" Rief sie. Dann lies sie seine linke Hand los.

Als seine Hand frei kam griff John an Katies anderen Arm und versuchte den Griff zu lösen. Als er sah, wie Katie einen Finger in eine Lanze verwandelte, die auf seine Stirn zeigte erstarrte er erneut. „Lass mich los du Miststück", sagte er.

Katie hatte genug von diesem dummen Jungen. Ihr Finger zeigte weiterhin auf Johns Stirn. John hatte angefangen zu schielen, da er ständig auf die Minilanze starrte. „John Connor, Du bist terminiert", sagte Katie und John schloss die Augen.

Kapitel 11

John hatte mit seinem Leben abgeschlossen. Er dachte, in den letzten Sekunden des Lebens würde nochmal das ganze Leben wie ein Film vor einem ablaufen aber er sah nur seine Zeit mit Cameron. Immer und immer wieder sah er ihre Augen, die ihn liebevoll anblickten.

John merkte nicht, dass ihm Tränen die Wangen hinunter liefen. Tränen die sich ihren Weg durch seine geschlossenen Lieder gesucht hatten. Eine Sekunde lang bedauerte er, dass er Cameron nicht noch einmal in die Arme nehmen konnte.

Dann nach ewig langen Sekunden bemerkte er, dass seine Hand frei war. Langsam öffnete er die geröteten Augen.

Katie stand mit ernstem Gesicht zwei Meter von ihm weg, die Arme überkreuzt.

John atmete mehrmals tief ein und aus. „Warum tötest Du mich nicht?" fragte er leise.

„Warum sollte ich?" Fragte Katie mit hochgezogenen Augenbrauen.

„Weil du eine Maschine bist, ein T1000 und nicht einmal der Widerstand kann Dich umprogrammieren", sagte John.

Katie schüttelte den Kopf. „Zunächsteinmal bin ich ein T1001. Außerdem Die Ehefrau deines Onkels.

„Onkel?" Fragte John verwirrt.

„Derek ist Kyles Bruder", sagte Katie

John versuchte seine Gedanken zu ordnen. „Das erklärt noch nicht..."

„Die T1001 haben von Skynet die Fähigkeit zu fühlen bekommen, nachdem der T1000 Prototyp gescheitert war. Gefühle verleihen uns die Möglichkeit uns gegen unsere Programmierung zu stellen." Unterbrach sie ihn. „Schließlich wollte Skynet uns zerstören als wir uns weigerten die Menschen anzugreifen".

Langsam nickte John. Sein blick glitt zur Seite, dann wieder zu Katie. „Ist Cameron auch...?"

Katie schüttelte den Kopf. „Nein, sie ist ein Prototyp. Endoskelett mit geklontem Äußeren", entgegnete sie.

„Geklont?" Fragte John verwirrt.

„Sie ist einem lebenden Mädchen nachgebildet worden. Allison Young hat fast einen Herzinfarkt bekommen, als sie sich das erste Mal begegnet sind". Selbst Katie musste bei dem Gedanken grinsen.

„Hat nicht Skynet sie erschaffen?" Fragte John weiter.

Jetzt wurde Katie ernst. „Doch schon, Sie wurde zu einem ganz bestimmten Zweck erschaffen."

„Zu welchem Zweck?" Fragte John mit steigender Neugierde.

„John Connor zu töten", entgegnete Katie mit aller Ernsthaftigkeit, die sie aufbringen konnte.

John nickte langsam. „Und der Widerstand hat sie eingefangen und umprogrammiert", stellte er fest.

Diesmal schüttelte Katie den Kopf. „Ganz im Gegenteil. Sie hat der Wache am Eingang des Bunkers gesagt, was sie ist. Als John Connor herauskam hat sie um ihre Zerstörung gebettelt. Sie sagte unter Tränen, dass ihre Befehle nicht mit ihren Gefühlen zu vereinbaren seien, dass es sie wahnsinnig machen würde das noch länger zu ertragen. John hat sich zu ihr hingehockt, ihr in die Augen gesehen und ihr versprochen zu helfen. Er hat ihr die Hand hingehalten und gesagt: Komm mit mir, wenn Du leben willst. Er hat eine Firewall um die Skynet Befehle errichtet, ihr aber ihren freien Willen gelassen und ihrem Leben einen Sinn gegeben, indem er sie mit deinem Dad nach 1984 geschickt hat. Dann hat sie in eurer Nähe gewartet, um dich zu beschützen und bis Du alt genug bist",

„Alt genug wofür?" Fragte John überrascht.

Katie sah ihn ein paar Sekunden lang an. „Alt genug um sie zu lieben", entgegnete sie.

Sarah löste sich von dem Mädchen und erhob sich. Dann streckte sie ihr die Hand entgegen. Cameron ergriff die Hand und lies Sarah ihr helfen hochzukommen.

Sarah war erstaunt, dass Cameron weniger zu wiegen schien, als sie gedacht hatte. „Du bist sehr leicht", sagte Sarah.

„Eine neue Legierung", sagte Cameron und lächelte Sarah an. „Nennt sich Coltanalum. Fast so widerstandsfähig wie Coltan aber leicht genug, damit ich nicht mehr als 60 Kilogramm Wiege", erklärte sie.

Sarah nickte. Dann gingen sie langsam in Richtung des Hauses. Den Wagen konnte man später noch holen. „Onkel Bob war viel, viel schwerer.

Cameron nickte. „Der T800 war für Kampfsituationen konstruiert. Der Tripple Eight und Ich sind richtige Infiltrationsmodelle. Wir sollten in jedem Fall als Menschen durchgehen. Selbst oberflächliche Untersuchungen würde ich durchlaufen, ohne dass es auffällt. Ich habe einen Puls, Atmung und auch mein Herzschlag wird simuliert."

„Und du kannst Kinder bekommen", stellte Sarah fest.

„Nicht ganz", entgegnete Cameron. „Mein Körper kann Eizellen produzieren, die auf natürlichem Wege befruchtet werden können. Allerdings könnte ich konstruktionsbedingt das Kind nicht austragen. Eine Leihmutter wäre von Nöten."

Sarah atmete tief durch. „Enkel, ich hätte nie gedacht, dass ich mal Enkel haben würde", sagte sie fast flüsternd.

„Was wird jetzt?" Fragte Cameron mit einem traurigen Unterton.

„Du bleibst hier und John muss das akzeptieren", entgegnete Sarah.

„Wird er mich wieder lieben?" Fragte Cameron einfach.

Sarah überlegte einen Augenblick. Sie rief sich ins Gedächtnis, wie Cameron und John miteinander umgegangen waren, wieviel Liebe da gewesen war. Schließlich nickte sie. „Er liebt Dich, er muss das Alles erstmal verdauen. Trotzdem solltest Du es ihm nicht zu leicht machen. Lass ihn ein wenig schmoren",

„Ich soll ihn anzünden?" Fragte Cameron naiv.

Sarah runzelte die Stirn, bis ihr einfiel, mit wem sie sprach. „Das sagt man so. Weise ihn ersteinmal ab. Rede nicht mit ihm und vor allem akzeptiere nicht gleich die erste Entschuldigung. Er muss erstmal erkennen, wie sehr er Dich liebt. Vielleicht solltest Du in der Schule auch mal mit anderen Jungs reden, dass er so richtig eifersüchtig wird." ‚Oh Gott, gebe ich gerade einer Maschine Tipps, wie sie sich meinen Sohn angeln kann?' Fragte sich Sarah erstaunt.

„Danke für die Erklärung", sagte Cameron, als sie das Haus erreichten.

Kapitel 12

John hatte viel über das was seine Tante ihm erzählt hat nachgedacht. Über den Begriff Tante musste er lächeln. Er gestand sich aber ein, dass er sie mochte.

Cameron war ein anderes Thema. Er mochte sie nicht. Das war ihm klar geworden, als er dachte sein Leben wäre bedroht. Nein, er mochte sie nicht.

Seine letzten Gedanken hatten ihr gegolten, das hätte nicht passieren dürfen. Nein, er mochte sie nicht.

Sie hatte 16 Jahre lang auf ihn aufgepasst, gewartet, bis er alt genug war sie zu lieben, ihr zu verfallen. Nein, er mochte sie nicht.

Sie hatte ihn belogen, hatte ihm vorgemacht sie sei ein normales Mädchen. Nein er mochte sie nicht.

Er dachte an das was unter ihrer Haut war. Kaltes Metall. Nein, er mochte sie nicht.

Er dachte daran, was sie war, ein Chip in einem gebauten Körper. Nein, er mochte sie nicht.

Er dachte an ihre Wärme, ihre Lippen, den Geruch ihres Körpers, ihrer Haare, ihre Augen, ihre Beine, ihr Gang, ihr Lächeln, ihr Lachen, ihre Stimme. Nein er mochte sie nicht.

Er liebte Sie.

Stunden lang hatte er darüber nachgedacht. Jeder Gedankengang, so sehr er versuchte sich einzureden, dass er sie nicht mochte führte am Ende zu einer unumstößlichen Erkenntnis. Er liebte Cameron.

Nicht nur ihr Äußeres. Er wünschte sich, er könnte ihr Endoskelett berühren. Das Kalte Metall streicheln, buchstäblich mit ihr verschmelzen.

Ähnlich, wie die Umarmung, die sie hier in seinem Zimmer geteilt hatten.

Immer wieder liefen einzelne Tränen seine Wangen hinunter. Er dachte daran, was er zu ihr gesagt hatte, wie sehr sie das verletzt haben musste. Er hasste sich dafür.

Er sah auf die Uhr. 1 Uhr nachts und er war erschöpft aber seine Gedanken ließen sich nicht abstellen und ihn nicht einschlafen. Starkes Durstgefühl kam noch hinzu. Er beschloss Hinunter zu gehen, um etwas zu trinken.

Als John den Fuß der Treppe erreichte warf er einen kurzen Blick in den Wohnraum, dann schlug er den Weg in die Küche ein. Nach zwei Schritten erstarrte er. John schloss für drei Sekunden die Augen und öffnete sie wieder. Dann wirbelte er herum und betrat schnell den Wohnraum.

Da stand sie, seine Cameron. Am Fenster, angestrahlt vom Mondlicht.

Eine Minute lang war John nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen. C-c-cam?" Stotterte er. Mehr Worte brachte er nicht heraus. Er sah, wie sie ihren Kopf drehte und ihn ansah. Dann kam sie auf ihn zu. Er wurde mit jedem ihrer Schritte nervöser. Als sie ihn fast erreicht hatte schwenkte sie ab zur Haustür, öffnete diese und verlies das Haus. Als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, war es ihm als hätte Jemand ihm erneut eine Stahlklammer um sein Herz gelegt.

Vergessen war der Durst, als er die Treppe hinauf stolperte und Mit Tränen in den Augen auf sein Bett fiel. Es dauerte Qualvoll lange, bis er sich in den Schlaf geweint hatte.

Vor dem Haus Stand Cameron und lauschte seinem Weinen. Tränen liefen ihre Wangen hinunter.

Kapitel 13

John stand auf dem Schulflur. Er beobachtete, wie sich Cameron mit Steven unterhielt. Steven war Basketball Spieler ca. 1,90 Meter groß und durchtrainiert. Cameron lehnte mit dem Rücken an ihrem Schulspind und unterhielt sich lächelnd mit ihm. Schließlich ergriff Cameron Stevens Shirt und zog ihn nahe zu sich heran, bis sich ihre Lippen fast berührten. John ballte die Fäuste aber was sollte er tun? Wie ein Freak dazwischen gehen? Das durfte er nicht.

Cameron warf einen lächelnden Seitenblick auf John, dann wieder auf Steven, den sie sogleich weiter zu sich heran zog, bis sich ihre Lippen berührten. Steven lies seinen Körper nun ganz gegen Cameron sinken und die Beiden vertieften den Kuss.

John musste zusehen, wie Steven seine Hand langsam von ihrer Hüfte aufwärts unter ihr Shirt schob. Camerons Lächeln wurde nur noch breiter, bis seine Hand die Erhebung ihrer Brust umschloss. Das stöhnen Camerons konnte selbst John noch hören. Dann konnte er es nicht mehr ertragen, machte auf dem Absatz kehrt und lief mit Tränen in den Augen so schnell er konnte aus dem Gebäude. An der Vortreppe stolperte er und Schlug mit dem Gesicht auf einer Stufe auf.

Kapitel 14

Als John die Augen öffnete, war es dunkel um ihn. 4.30 Uhr, zeigte sein Wecker an. Sein Gesicht war völlig verklebt und sein ganzer Körper schweißnass.

Cameron stand im Dunkeln vor Johns Zimmertür. Ihr Schuldbewusstsein hatte sie hier her getrieben, Sie wollte nichts mehr als John in die Arme nehmen und ihm sagen, dass sie ihn liebt. Etwas was sie schon wollte, seit der andere John ihr die Hand zur Freundschaft gereicht hatte. Allerdings liebte dieser John sie nur wie eine Schwester oder Tochter. Er hatte ja seine Cameron.

Hinter dieser Türe war ihr John, der John zu dem sie gehörte, der ihr Gegenpart war. Der Teil von ihr, der ihr fehlte um vollständig zu sein. Der John, der seit nunmehr fast 16 Jahren ihre Familie war.

Ihre Hand schwebte über der Klinke, als sie drinnen hörte, wie er sich erhob. Sie hörte ihn durch den Raum gehen, bis zu seinem Kleiderschrank. Er nahm etwas heraus ging zurück zu seinem Bett und legte sich wieder hin. 27 Minuten wartete Cameron regungslos, bis Johns Atemzüge anzeigten, dass er wieder eingeschlafen war. Leise drehte sie sich und ging zurück zur Treppe.

Das zweite Erwachen war nicht so schlimm, wie das Erste. John sah auf die Uhr, die 6.15 anzeigte. Gerade genug Zeit, um zu Duschen und zu Frühstücken. Er nahm sich frische Kleidung und ging ins Bad.

Als John die Küche betrat war niemand da. Für gewöhnlich stand seine Mom am Herd und brannte Pancakes an aber diesmal standen die Pancakes fertig auf dem Tisch. Gerade als er den ersten Bissen nahm kam seine Mom mit der Kaffeetasse in der Hand durch die Haustür. „Morgen Mom", sagte er kauend, stutzte, kaute weiter bis er den Bissen komplet zerkaut und geschluckt hatte. Dann sah er seine Mom an. „Wow Mom, die Pancakes sind richtig gut", sagte er erstaunt.

Sarah saß ihrem Sohn gegenüber am Tisch. „Ja, nicht wahr?" Fragte sie. „Sie kann das richtig gut", fügte sie hinzu.

John hatte die Gabel im Mund und erstarrte. Diesen Bissen zerkaute er nur halb und schluckte ihn dann schwer herunter. „Sie?" Fragte er. „Die sind gar nicht von Dir? Von wem denn dann?" Fragte er nachdem Sarah den Kopf schüttelte.

Sarah grinste ihren Sohn an. „Cameron", sagte sie dann.

„Camer..." begann er, unterbrach sich aber dann.

John vergrub sein Gesicht in seinen Händen. „Kochen kann sie auch noch", murmelte er.

„John?" Fragte Sarah.

„Ja Mom", entgegnete er.

„Du bist ein Idiot", sagte sie ernsthaft.

John nahm das Gesicht aus den Händen und sah seine Mom an. „Ich weiß Mom, ich weiß", sagte er verzweifelt.

„Es wird Zeit zur Schule zu fahren", sagte Sarah plötzlich.

„Fährst Du mich oder nimmt Dad mich auf dem Weg zur Arb..."

„Weder noch", unterbrach Sarah ihn. „Cameron sitzt draußen im Wagen und wartet", fügte sie auf seinen fragenden Blick hin hinzu.

„Cameron?!" Rief er freudig erregt.

„Natürlich, sie wohnt ja jetzt bei uns. Zusammen mit Derek Katie und Riley", dämpfte Sarah seine aufkommende Freude.

„Oh, okay", entgegnete er etwas enttäuscht. Dann schnappte er sich seine Tasche und ging hinaus zum Wagen. Vorsichtig lächelnd öffnete er die Beifahrertür und stieg ein. „Morgen Cameron", sagte er. Sein Lächeln verschwand wieder als sie einfach den Wagen startete und los fuhr ohne etwas zu entgegnen.

Während der Fahrt sah er immer wieder zu ihr hinüber aber sie reagierte nicht. Als sie schließlich den Schulparkplatz erreichten und sie gerade den Motor abgestellt hatte. Versuchte er erneut mit ihr zu reden aber ihre einzige Reaktion bestand darin auszusteigen und ihn sitzen zu lassen.

Schließlich ging er wie ein geprügelter Hund verletzt langsam hinter der schnell ausschreitenden Cameron her.

Als er den Klassenraum erreichte hatte er die Hoffnung, dass er vor dem Unterricht noch mit ihr reden könnte aber als er den Raum betrat hatte sie sich nicht auf ihren üblichen Platz neben seinem gesetzt sondern sie saß auf der anderen Seite des Raumes.

Der Junge, der eigentlich auf dem Platz saß gab resigniert auf, als Cameron nicht auf ihn reagierte und setzte sich neben John.

In der Pause zwischen der Doppelstunde bei Mr. Ferguson war Cameron so schnell verschwunden, dass John sie wieder nicht ansprechen konnte.

Dann in der ersten großen Pause wollte John endlich mit ihr reden aber als er zu ihrem Spind kam durchflutete Horror wie Eiswasser seine Adern.

Kapitel 15

John sah Cameron, die mit dem Rücken an ihrem Spind lehnte. Vor ihr stand Steven und die Beiden unterhielten sich lachend. Sein Albtraum wurde zur Realität, als Steven sich mit einer Hand abstützend Cameron näherte. Als er seine andere Hand auf Camerons Hüfte legte drehte John sich um und ging langsam Richtung Ausgang. Tränen stiegen in seine Augen. Er wusste, er hatte noch weiteren Unterricht aber das war im Moment egal, er nahm ohnehin nichts mehr um sich herum wahr. So hörte er auch nicht den lauten Schmerzensschrei Stevens als Cameron wütend seine Hand an ihrer Hüfte ergriff und für ihre Verhältnisse leicht zudrückte.

Cameron hatte gesehen, dass John sie beobachtete. Als sie sich schließlich von dem nunmehr jammernden Steven gelöst hatte war John bereits außer Sicht. Sie suchte ihn, fand ihn aber nicht. Erst als sie das Gebäude verlies sah sie ihn in einiger Entfernung mit gesenktem Kopf langsam die Straße entlanggehen. Sogleich folgte sie ihm. Für die Schule würde sich schon eine Ausrede finden.

Cameron folgte John in nicht zu großem Abstand. Unterwegs nahm sie ihr Handy und rief Sarah an, damit diese Bescheid wusste. „Sarah noch eine Frage", sagte sie schließlich".

„Was gibt es?" Fragte Sarah daraufhin.

„Reicht es jetzt?" Fragte Cameron unsicher.

„Ich denke, es hat gestern schon gereicht. Er war richtig bedrückt heute Morgen", entgegnete Sarah.

„Gut danke", sagte Cameron und beendete das leise Gespräch.

John lief stundenlang ziellos durch die Straßen, bis er zufällig auf Die nach Hause geriet.

Als er das Haus erreichte und die Tür öffnete wurde er schon von Sarah erwartet. „John?" Fragte sie. „John?!" Noch einmal lauter. Als er nicht reagierte und wie ein Schlafwandler die Treppe hinauf ging in sein Zimmer sah ihm Sarah nur kopfschüttelnd nach. „Was ist passiert?" Fragte sie Cameron, die kaum eine Minute hinter John herein gekommen war.

Cameron sah Sarah an, besser gesagt sie sah gedankenverloren durch Sarah hindurch als sie die Szene mit Steven nocheinmal über ihr HUD ablaufen lies. Dann fokussierte sie ihren Blick wieder auf Sarah und zuckte in einer menschlichen Geste mit den Schultern. „Wie Du mir geraten hast habe ich mit einem anderen Jungen unterhalten. Als John uns sah hat er sich einfach umgedreht und hat die Schule verlassen."

„War sonst noch etwas?" Fragte Sarah.

Cameron blickte verlegen zu Boden. „Na ja, als der andere Junge mich angefasst hat, habe ich ihm wohl die Hand verletzt. Seine Schmerzäußerung deutet zumindest darauf hin".

Sarah nickte dazu nur. „Aber wieso hat John so darauf reagiert?"

Cameron sah einen Augenblick zu Boden. Dann schüttelte sie den Kopf. Ich weiß es nicht", sagte sie nur.

Hätten die beiden von Johns Traum gewusst, wäre Cameron sofort hinter John her gerannt und hätte ihn in die Arme genommen.

John verlies den ganzen Tag sein Zimmer nur ein Mal. Er ging mit starrem Gesicht hinunter in den Wohnraum, direkt zu Katie, mit der er kurz flüsterte. Katie nickte nur, John dankte ihr und kehrte in sein Zimmer zurück. Cameron, die am Fenster stand beachtete er gar nicht.

Katie hingegen entschuldigte sich, verlies das Haus und fuhr mit dem Wagen weg. Als sie einige Zeit später wieder kam hatte sie einen länglichen Karton in der Hand. Auf Fragen antwortete sie nur mit einem Kopfschütteln und ging mit dem Karton in der Hand nach oben.

Kapitel 16

Auch zum Abendessen war er nicht erschienen. Sie hörten ihn nur einige Male oben herum wandern.

Kurz vor Sonnenuntergang kam er dann doch herunter. Mit traurigem Gesicht sah er einmal kurz in den Wohnraum, bevor er das Haus verlies.

Als John das Haus verlassen hatte ging Cameron nach oben. Sie sah in Johns Zimmer, konnte aber nichts Auffälliges entdecken. Durchsuchen wollte sie den Raum nicht. Sie schloss die Tür und wollte wieder zu den Anderen hinunter gehen, als ihr auffiel, dass ihre Zimmertür einen Spalt breit offen stand. Sie ging hin und öffnete die Tür. Zunächst entdeckte sie nichts Auffälliges, bis ihr Blick auf das Bett fiel. Dort stand der Karton mit einer auffällig roten Schleife darum herum. Sie ging zum Bett und setzte sich, dann öffnete sie den Karton. In dem Karton befanden sich 16 Baccara Rosen. Cameron fragte sich, warum er die Rosen nicht selbst besorgt hatte. Den Grund dafür fand sie im nächsten Moment.

Unter den Rosen lag ein Umschlag. Vorsichtig als wäre er sehr zerbrechlich nahm sie ihn heraus. Irritiert hielt sie inne als sie feststellte, dass ihre Hand zitterte. Eine schnelle Diagnose zeigte ihr, dass sie keinerlei Fehlfunktionen hatte. Eine kurze Vergleichsanalyse beschrieb das Verhalten als Nervosität.

Ganz vorsichtig öffnete sie den Umschlag und entnahm ihr einen Brief, der wie sie feststellte in Johns Handschrift abgefasst war.

Liebste Cameron,

Ich weiß, ich kann nicht wieder gutmachen, was ich zu Dir gesagt habe und wie ich Dich behandelt habe. Mir ist zu spät klar geworden, dass ich nur so gehandelt habe, weil ich glaubte, dass Du mir nur etwas vorgemacht hast und mich nicht lieben könntest. Woher hätte ich das auch wissen sollen. Vielleicht hätte ich es spüren sollen, wenn wir Menschen wären hätte ich das vielleicht auch aber wir Beide sind wohl mehr oder weniger gleich weit vom Menschsein entfernt nur auf verschiedene Art und Weise.

Letzte Nacht habe ich immer wieder versucht mir einzureden, dass ich Dich nicht mag, es ist mir nicht gelungen. Trotz meiner erst 15 Jahre weiß ich, dass ich Dich liebe.

Nach Allem was war ist es natürlich Dein gutes Recht, Dich Jemandem zuzuwenden, der Dir das geben kann, was Du Dir ersehnst ohne befürchten zu müssen auf die Art verletzt zu werden wie ich es getan habe.

Vielleicht erkennst Du irgendwann, dass ich doch der richtige für Dich bin Darauf hoffe ich und darauf werde ich warten, wenn es sein muss eine Ewigkeit.

Ohne Dich bin ich nicht komplett, ohne Dich habe ich nur eine halbe Seele, ohne Dich bin ich verloren.

Ich liebe Dich,

John Reese Connor,

Zukünftiger Anführer der Menschheit.

Am unteren Ende des Blattes entdeckte Cameron einige Flecken, die darauf hin deuteten, dass John geweint hatte, als er dies schrieb.

Cameron hatte selbst Tränen in den Augen, als sie aufsprang und aus dem Zimmer und die Treppe herab lief.

Alle im Wohnraum anwesenden waren verwundert, als sie Cameron sahen, die offenbar mit einem Brief in der Hand aus dem Haus stürmte.

Sie musste einen Augenblick suchen, bis sie ihn hinter dem Haus im Garten fand, an den Baum gelehnt, an dem sie ihren schönsten Abend verbracht haben.

„Weißt du", sagte er als sie sich näherte. „Das schlimmste an den Maschinen waren für mich die rot leuchtenden Augen, die mich bis in meine Träume verfolgten.

Cameron hatte sich ihm von Hinten genähert. Nun ging sie schnell an ihm vorbei und kniete sich seitlich von ihm hin. Sie beugte sich zur Seite und geriet damit in den Blick seiner starr geradeaus gerichteten Augen. Unmittelbar lies sie ihre Augen aufleuchten.

Johns Tränen erfüllte Augen wurden groß. „Blau...das ist wunderschön, …..Du bist wunderschön", sagte er träumerisch. Dann senkte er den Kopf. „Schade für Dich, dass Steven das nicht sehen kann", sagte er.

Cameron legte einen Finger unter sein Kinn und hob seinen Kopf, den er nach seinen letzten Worten gesenkt hatte. „Ich glaube nicht, dass Steven noch mit mir redet, nachdem ich ihm seine Hand fast zerquetscht habe", sagte sie lächelnd.

John brauchte fünf Sekunden, um zu verarbeiten, was sie gerade gesagt hatte. „Aber..."

Cameron schnellte vor und verschloss seinen Mund mit einem zärtlichen Kuss, bevor er noch etwas Dummes sagen konnte.

Dieser Kuss dauerte so lange, dass Sarah sich glücklich lächelnd, mit Tränen in den Augen vom Fenster abwandte. 'Letztendlich wird Alles gut', dachte sie zuversichtlich.

Später brachte Sarah eine Decke hinaus zu John und Cameron, die Nächte hier konnten Kühl werden.

(ENDE)