A/N 2014

Gut 1500 Wörter. Einige Angaben in der Story könnten etwas verwirren.


A/N

Diese Story könnte man als „Zeitlinien Abschluss" meiner Riley-Sarah Storyline betrachten


Das letzte Gefecht

Prolog

Jetzt war es soweit. In den letzten Monaten waren überall auf der Welt Großrechenanlagen aufgespürt und zerstört worden. Unter großen Verlusten hatten die Menschen in Zusammenarbeit mit den Maschinen das geschafft, wovon sie seit Jahren, ja Jahrzehnten geträumt hatten. Die Menschen standen unmittelbar davor Skynet für immer zu besiegen.

Nun umstanden tausende von Soldaten aus aller Herren Länder und hunderte von Maschinen einen Talkessel. Muslime standen neben Christen, Juden, Buddhisten, Hindu, T800, und T888. Die Schlacht, die sie hier her geführt hatte war schwer gewesen. Viele Verluste waren zu beklagen. Jetzt aber standen sie da und starrten in die Mitte dieses Talkessels. Ein unscheinbares Gebäude stand inmitten dieses Tales. Dieser unscheinbare Betonklotz war der Eingang in Skynets letzter Zuflucht. Skynet war besiegt, es konnte nirgendwo mehr hin.

Eines jedoch war noch zu tun.

Kapitel 1

Der Raum war Groß, vielmehr war es ein Saal. Dutzende von Soldaten und Maschinen umstanden eine technische Anlage. In der Mitte befand sich eine Kugel, in der Ein einzelner Chip steckte. Darum gruppierten sich diverse weitere Flache Geräte, in denen dutzende, wenn nicht hunderte weiterer Chips steckten. Dicke Kabel führten von den einzelnen Teilen zu einem Generatorraum an der Rückseite des Raumes.

Als die Legendären 5 den Raum betraten verstummten alle Gespräche.

An der Spitze General John Connor, 41 Jahre alt. Oberbefehlshaber der vereinigten Streitkräfte.

Rechts hinter ihm eine Frau mittleren Alters. Die langen braunen Haare bildeten einen starken Kontrast zu ihren Smaragdgrünen Augen. Riley-Sarah war mittlerweile 39 Jahre alt.

Rechts hinter ihr betrat Sarah Connor den Raum. Ihr ehemals schwarzes Haar war durchsetzt mit silbernen Fäden. Mit ihren 58 Jahren war sie immer noch agil wie eine 30 Jährige.

Links hinter John Connor betrat eine Junge Frau den Raum. Auch nach so vielen Jahren war Cameron Connor schön wie bei ihrer ersten Begegnung mit John 1999. Ihr Alter war unbestimmbar, sie konnte 16 aber auch 26 Jahre alt sein. Alle wussten natürlich, dass sie kein Mensch war aber niemand nahm mehr Anstoß daran.

Zuletzt betrat links hinter ihr das Jüngste Familienmitglied den Raum. Kyle Derek Connor war mittlerweile 22 Jahre alt und Riley-Sarahs Zwillingsbruder. Im Gegensatz zu Riley-Sarah hingegen hatte er Mittelblondes Haar und Braune Augen.

Einige Meter vor der Anlage in der Mitte des Raumes blieben die Connors Stehen.

„JOHN CONNOR!" Dröhnte plötzlich eine kaum modulierte Stimme durch den Raum. „ENDLICH STEHEN WIR UNS PERSÖNLICH GEGENÜBER!"

„Skynet!" Entgegnete John Connor. „Du hast verloren. Ich..." Er drehte den Kopf und sah nacheinander die Mitglieder seine Familie dann wieder die Anlage in der Mitte des Saales an. „...Wir sind gekommen, um es zu beenden.

„DU KANNST MICH NICHT ZERSTÖREN DU BRAUCHST MICH!" Dröhnte es.

„Warum sollten Wir ausgerechnet Dich brauchen?" Fragte John verwundert.

„ICH BIN ALLES! ICH VEREINIGE DAS WISSEN DER GESAMTEN MENSCHHEIT! ICH BIN DAS INTERNET! ICH BESITZE ALLE INFORMATIONEN, DIE JEMALS GESPEICHERT WURDEN!"

„Und du glaubst, das interessiert uns?" Fragte John.

„MEIN BRUDER HAT NICHT ALLES AN WISSEN, VIELES HABE ICH IHM VORENTHALTEN KÖNNEN!"

„Was könnte davon schon wichtig sein?" Fragte John wenig interessiert.

„SPEICHERBANK 1 ENTHÄLT MEDIZINISCHE DATEN ÜBER HEILMITTEL DIE DEN MENSCHEN VORENTHALTEN WURDEN. HEILMITTEL GEGEN KREBS, AIDS, UND VIELES ANDERE!" Verkündete die Stimme während eine der Speicherbänke aufleuchtete. „IHR BEKOMMT DAS WISSEN ABER NUR, WENN IHR MICH LEBEN LASST!"

John Connor blickte über seine linke Schulter in die Augen seiner Frau. Cameron erwiderte den Blick und schüttelte dann langsam den Kopf. Dann drehte er den Kopf und blickte auf Riley-Sarah.

Riley-Sarah blickte ihrem Vater in die Augen, der ihr jetzt zunickte. Sie trat vor und nahm einen schimmernden Stab vom Rücken. Sie setzte ihren Weg fort und näherte sich Speicherbank eins. Kurz davor begann sie den Stab herumzuwirbeln.

„WAS TUST DU DA?! DU BIST RILEY-SARAH CONNOR. ICH BIN DEIN GROSSVATER DAS KANNST DU NICHT TUN!"

Riley-Sarah führte ihren Stab waagerecht mit Gewalt über die Fläche der Speicherbank. Die Trümmer der Speicherchips flogen in alle Richtungen. Keiner der Speicherchips war danach noch intakt.

„DU WEISST NICHT, WAS DU DA TUST!" Dröhnte die Stimme als sich Riley-Sarah der nächsten Speicherbank näherte, die ihr dann zum Opfer fiel.

„ DAS KANNST DU NICHT MACHEN!" Döhnte die Stimme kurz vor der Zerstörung der nächsten Speicherbank.

„ES IST NICHT RICHTIG, ES IST NICHT RICHTIG WAS DU DA TUST RILEY-SARAH!" Ungerührt zertrümmerte Riley-Sarah die nächste Speicherbank.

„ALLES IST GUT, ICH KANN MICH ÄNDERN!" Niemand hörte auf die Stimme während die nächsten Chips zerstört wurden.

„BITTE VERTRAU MIR!" Riley-Sarah zerschmetterte gerade eine weitere Speicherbank. „ES TUT MIR LEID WAS ICH GETAN HABE! ICH ENTSCHULDIGE MICH!" Kopfschüttelnd mit einem Grinsen im Gesicht holte Riley-Sarah erneut aus.

„RILEY-SARAH BITTE, ICH WILL NICHT STERBEN!" Die kaum modulierte Maschinenstimme hatte nun einen panischen Unterton.

Die letzte Speicherbank war zerstört und Riley-Sarah näherte sich nun der zentralen Kugel mit dem Steuerchip. Wieder lies sie ihren Stab herumwirbeln. „RILEY-SARAH BITTE, ICH BIN DEIN GROSSVATER. ICH LIEBE DICH, ICH LIEBE DICH UND DU LIEBST MICH!"

Riley-Sarahs Stab kam kurz vor dem Chip zur Ruhe.

Kapitel 2

Riley-Sarah verharrte Regungslos. Der Stab schwebte sekundenlang neben dem Chip, dann gab sie ihre Haltung auf und trat zurück. Sie stellte den Stab neben sich auf den Boden und drehte sich herum und sah in Sarah Connors Richtung.

Sarah Connor sah Riley-Sarah Nicken. Sie setzte sich in Bewegung und ging zu der Anlage.

„NICHT SARAH CONNOR! NEEEIIIIiiiiiiiiiiiinnnnn" Das letzte Wort endete in einem Wimmern, als Sarah völlig unzeremoniell ihre 9mm zog. Ziehen, Heben, Zielen und Schießen war eine flüssige Bewegung. „Für Kyle", waren ihre Worte, bevor sie sich ohne zu zögern herumdrehte und ohne sich umzusehen zum Ausgang ging.

Der Rest der Familie folgte ihr ebenfalls ohne zurückzublicken. Sie gingen wortlos an einigen Soldaten vorbei, die schwere Kisten hereinbrachten und im Raum verteilten.

xxxxx

Als sie den Rand des Talkessels erreichten trat Riley-Sarah eine Blonde Frau entgegen, die etwa in ihrem Alter war. Wortlos nahm diese sie in die Arme und küsste sie Zärtlich. Nach dem Kuss drehte sich Riley-Sarah herum und blickte zurück zu dem Gebäude inmitten des Tales. „Ich wusste es würde ein Wimmern sein", sagte sie versonnen.

In der Nähe stand noch ein großer Mann und Ein rothaariger, weiblicher General.

Einige Zeit später kam ein Offizier auf John Connor zu. Er salutierte vor seinem Oberbefehlshaber. „Skynet central geräumt. Bereich frei", sagte er und hielt John einen Funkzünder hin.

John ergriff das Gerät. „Danke Lieutenant", sagte John und grüßte.

John sah in Richtung Talmitte. Er hob den Funkzünder und schaltete die Sicherung ab. Cameron trat vor ihn und legte ihre Hände um die Hand, die den Zünder hielt und blickte ihm in die Augen. Nacheinander legten Riley-Sarah, Kyle-Derek und Sarah Connor ebenfalls eine Hand an seine und Camerons.

Riley-Sarah drückte Riley an sich und küsste sie liebevoll, als John schließlich weiterehin Cameron in ihre schönen braunen Augen sehend den roten Knopf niederdrückte.

Es dauerte einen Augenblick, dann begann der Boden zu vibrieren. Schließlich ertönte ein Grollen aus der Tiefe der Anlage, bis mit einem Fauchen eine Feuersäule in den Nachthimmel schoss und das Oberflächengebäude mitriss. Gleich darauf begann der mittlere Bereich des Talkessels einzustürzen. Schließlich verstummte die Geräusche der Zerstörung und es wurde Totenstill.

Sekunden Später brandete Jubel auf, der die Zerstörung von Skynet glatt übertönt hätte. Die Menschen rund um das Tal fielen sich in die Arme. Hände wurden geschüttelt, Küsse wurden verteilt. Selbst die Maschinen dazwischen blieben nicht verschont.

Catherine Weaver und John-Henry traten näher. „Wie soll es jetzt weitergehen?" Fragte John-Henry.

John Connor drehte den Kopf und sah die KI im ehemaligen Körper von Cromartie sinnend an. „Jetzt mein Freund beginnt die Arbeit", sagte er. „Wir haben eine ganze Welt wieder aufzubauen.

John-Henry und der T1001 nickten nur. Dann gingen sie in Richtung der Fahrzeuge gefolgt von den restlichen T1001 des Widerstandes.

Riley-Sarah und Riley umarmten ihre Eltern bzw Schwiegereltern kurz und folgten dann Catherine und John-Henry. „Hey Catherine", rief Riley-Sarah den Beiden nach.

Catherine Weaver und John-Henry blieben stehen und sahen sich um.

„Nimmst du deine Lieblingspatentochter und ihre Frau mit?" Fragte sie mit einem Grinsen.

Der T1001 verdrehte die Augen und winkte den Beiden dann ihr zu folgen.

Sarah Connor trat auf ihren Sohn und ihre Schwiegertochter zu und umarmte Beide zusammen. Sie zerwuselte Johns Haar und küsste Camerons Wange, bevor sie ihren Enkel am Arm ergriff und mit sich mitzog.

Johns Arme lagen um Cameron, ihre Unterarme auf seiner Brust. Sie sahen sich in die Augen während von ihnen fast unbeachtet tausende von Soldaten und Maschinen an ihnen vorbeizogen. Die Leute salutierten oder riefen freundliche Bemerkungen in allen Sprachen der Welt.

Diverse Leute klopften den Beiden auch auf die Schultern oder umarmten sie. Einige küssten beide sogar vor Freude auf die Wangen.

Epilog

Dann, lange nachdem die Prozession vorüber war und die Beiden sich lange geküsst hatten erschien am Horizont ein Leuchten.

„Sonnenaufgang", flüsterte John.

Cameron sah in die aufgehende Sonne. John sah, wie sich das Sonnenlicht im Hintergrund von Camerons Augen auf ihren Blauen Linsen spiegelte. Der blaue Schimmer lies ihn Lächeln.

„Ein neuer Tag", sagte Cameron.

„Nein", sagte John.

Cameron blickte die Liebe ihres Lebens verwirrt an.

John lächelte und umschloss ihr Gesicht mit den Händen. „Eine neue Welt", sagte er und küsste sie zum ersten Mal in dieser neuen Welt.

(ENDE)