A/N 2014
März 2010, ca. 3,5 k
Episode 2.08 (Alternativ 2)
Kapitel 1
„Ich...ich muss etwas schlafen", sagte John.
Cameron richtete sich auf. „Und Riley?" Fragte sie und sah auf ihn herab.
Johns Blick wanderte noch einmal Camerons Körper runter und wieder rauf. „Ich weiß,...ich weiß", sagte er.
Cameron schwang ihre schlanken Beine vom Bett und erhob sich. Betont Langsam ging sie zur Tür.
John starrte ihr hinterher. Er starrte auf ihren Nacken. Dann wanderte sein Blick über ihr Transparentes Top mit dem sichtbaren BH hinab zu ihrem Po und blieb eine Sekunde darauf haften. Schließlich sah er auf ihre Schenkel und beobachtete das Spiel der künstlichen Muskeln unter der Haut. Plötzlich verhärtete sich sein Gesicht und er biss die Zähne zusammen.
Cameron griff an den Türknauf und öffnete die Türe. Seit sie ihr Gesicht von ihm abgewandt hatte, war ein zufriedenes Lächeln auf ihren Lippen.
John sah, wie sie die Tür öffnete. Seine Augen hatten sich verengt. „Cameron?"
Sie verharrte im Schritt. Langsam drehte sie den Oberkörper ohne die Tür loszulassen. Das Lächeln auf ihrem Gesicht war ihrer üblichen emotionslosen Ausdruck gewichen. „Ja John?"
Er sah sie ein paar Sekunden wortlos an. „Morgen früh um 6 Uhr treffen wir uns in der Garage".
Cameron sah John an aber sie erkannte keinen Grund für dieses Treffen. Schließlich nickte sie wortlos, verlies das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
John sah zwei Sekunden auf die geschlossene Tür, bevor er zu seinem Handy griff. Dann rief er eine ganz bestimmte Nummer an. Es klingelte 5 Sekunden am anderen Ende, bevor abgenommen wurde. „Riley?" Fragte er bevor am anderen Ende etwas gesagt werden konnte.
„John", ertönte Rileys Stimme. „Was ist denn los?"
John zögerte kurz. „Wir müssen unseren Trip verschieben, tut mir Leid".
Am anderen Ende war es sehr lange ruhig. „Was ist denn jetzt schon wieder?" Fragte Riley hörbar irritiert.
Wieder zögerte er. „Cameron, sie hat ein Problem, bei dem ich ihr helf...".
„War ja wieder klar, dass deine gestörte Schwester der Grund ist", unterbrach sie ihn.
„Riley ich kann Cameron nicht...".
Erneut unterbrach sie ihn mitten im Satz. „Lass mal gut sein, ich bin nur mal gespannt, wann Deine Freundin Dir mal wichtiger ist als deine Schwester, die dich völlig zu kontrollieren scheint". Ihr Ton war jetzt sehr ärgerlich. „Ruf mich an, wenn Du ihr Bäuchlein erfolgreich gewaschen hast", sagte sie und beendete das Gespräch.
John hatte den merkwürdigen Unterton bei dem wort Schwester mitbekommen und war wieder mal verwundert über Rileys Verhalten. Er war so in Gedanken, dass er nicht mehr dazu kam etwas zu sagen bevor Riley das Gespräch beendet hatte.
Vor der Tür hatte Camerons Gesicht einem äußerst zufriedenen Ausdruck angenommen, bevor sie ihre Jacke aufhob und zu ihrem Zimmer ging, um sich wieder umzuziehen.
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Cameron betrat die Garage exakt um 6 Uhr Morgens. Sie wusste, dass John schon einige Zeit vor ihr hinein gegangen war. Als sie die Tür öffnete blieb sie erstaunt stehen. Sie sah dass John die Schamottsteine aufgeschichtet hatte. Er hatte ein Becken gebildet, wie sie es üblicherweise zum Verbrennen der Maschinen benutzten. „Haben wir ein Endoskelett zu vernichten?" Fragte sie irritiert.
John, der das Thermit vorbereitet hatte blickte von seiner Arbeit auf „Möglicherweise", sagte er dann, ein kaltes Glitzern in den Augen. „Schließ die Tür".
Cameron trat an das Fußende des Beckens. „Ein Tripple Eight?"
„Ein Lügner, möglicherweise ein Verräter aber mit Sicherheit ein Manipulator", sagte er ohne Cameron anzusehen. Sein Blick war starr auf das Becken aus Steinen gerichtet.
„Wo ist er?" Fragte sie neugierig und sah ihn mit schräggelegtem Kopf an".
„Ganz nah", sagte er, weiterhin ohne aufzublicken.
„Noch aktiv? Müssen wir ihn noch deaktivieren? Soll ich die Waffen vorbereiten? Müssen wir nicht Sarah und Derek Bescheid sagen?" Die Fragen prasselten nur so auf John herab.
John sah auf. Er atmete tief durch bevor er antwortete. „Die Maschine ist noch aktiv aber ich glaube wir müssen sie nicht deaktivieren.
Cameron dachte einige Augenblicke nach. „John, keine Maschine wird sich freiwillig verbrennen lassen. Du redest Unsinn ich sollte gehen und Sarah ho..."
„Nein Cameron", unterbrach er sie entschieden. „Die Maschine wird freiwillig in das Becken klettern, wenn es zur Erfüllung der programmierten Mission wichtig ist".
Zum ersten Mal zeigte sich ein verwunderter Ausdruck auf Camerons Gesicht. „Was sollte das für eine Mission sein, die erfordern könnte sich verbrennen zu lassen". Fragte Cameron offensichtlich verwirrt.
„Die Mission der Maschine ist, John Connor um jeden Preis zu beschützen", sagte er ohne sie aus den Augen zu lassen.
Selbst eine so fortschrittliche Maschine wie Cameron benötigte einige Sekunden, um den Sinn von Johns Aussage zu erfassen. Dann weiteten sich ihre Augen.
Kapitel 2
Als John die Erkenntnis in Camerons Gesicht erkannte nickte er ein Mal. Er deutete auf das Becken. „Kletter hinein", sagte er dann einfach.
Cameron starrte ihm sekundenlang ins Gesicht, dann auf das Becken. Minutenlang überdachte sie seine Worte, erinnerte sich an Alles was sie getan hatte. Sie erinnerte sich an jede Lüge, an jedes Mal als sie John manipuliert hatte. Sie erinnerte sich, wie sie versucht hatte John zu töten. Dann zog sie Schlussfolgerungen aus seinen Worten und aus ihren Taten. Schließlich hob sie den Blick, sah ihm kurz in die Augen und kletterte dann wortlos in das Becken.
John beobachtete jeder ihrer Bewegungen. Er glaubte einen traurigen Ausdruck in ihrem Gesicht zu erkennen. An ihrem Verhalten aber merkte er, dass sie erkannt hatte, dass er Recht hatte. Sie sah nicht den traurigen Ausdruck in seinen Augen als er sie in das Becken klettern sah.
Cameron legte sich hin, die Hände neben dem Körper. Sie sah zu, wie John zum anderen Ende des Beckens kam und ihr in die Augen sah. „Warum?" Fragte sie leise.
John hatte einen neutralen Gesichtsausdruck. „Ich bin John Connor", sagte er und begann Thermit über ihren Körper zu verteilen. „Ich kann Niemanden gebrauchen, der mich belügt und manipuliert".
„Ich habe nicht...", begann Cameron.
„Du hast", stellte er fest, während er immer mehr Thermit verteilte. „Angefangen bei deinem Liebesversprechen damit ich Dich nicht deaktiviere über die Lügen, die Du erzählst. Was aber das Schlimmste ist..., du hast es gestern Abend wieder getan. Du hast versucht meine Gefühle für Dich auszunutzen, um mich zu manipulieren".
„Deine Gefühle?" Fragte sie. „Du fühlst also wirklich Etwas für mich?"
„Das weißt Du nicht?" Fragte er und stoppte das verteilen des Thermits.
Cameron zögerte kurz, sie nahm ihren Blick, der jeder seiner Bewegungen aufmerksam gefolgt war, von John, legte den Kopf ab und starrte zu Decke. „Ich hatte eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür kalkuliert, dass du Dich von meiner äußeren Erscheinung sexuell angezogen fühlst. Die Wahrscheinlichkeit für romantische Gefühle John Connors für eine Maschine war aber nur gering.
John setzte das verteilen des Thermits fort. „Dann solltest Du auch verstehen, dass ich nicht zulassen kann, dass Du mich weiter manipulierst und belügst", sagte er als er das letzte Thermit auf ihrer anderen Körperhälfte verteilte.
Sekundenlang sagte Cameron kein Wort. Dann, als John fertig war und sich auf die Steine neben ihrer Seite stützte und sie ansah, erwiederte sie schließlich seinen Blick. „Du hast Recht", sagte sie dann. „Ich hatte nicht das recht Dich zu manipulieren. Es ist nur logisch, wenn Du mich zerstörst". Wieder drehte sie den Kopf und sah zur Decke.
John atmete tief durch. Er löste sich von dem Anblick und umrundete das Becken. Er ging zur Werkbank und griff nach der Magnesiumfackel, die dort lag. Mit Ihr kehrte er zum Becken zurück. Er löste den Deckel und hielt beide Teile zündbereit.
Kapitel 3
John sah auf die beiden Teile der Fackel.
„Aber..." sagte Cameron zögerlich und sah ihm ins Gesicht.
John zog die Augenbrauen hoch und sah in ihre Augen. „Aber?" Fragte er neugierig.
Sekundenlang sah sie ihn an. „Ich will nicht gehen", sagte sie mit Nachdruck.
„Warum?" Fragte er zögernd.
„Weil ich Dich beschützen kann", sagte sie. „Weil ich dich beschützen muss", fügte sie noch leise hinzu.
John drehte sich herum, damit sie nicht sah, welche Gefühle sich in seinem Gesicht wiederspiegelten. „Wenn Du mir versprichst mich nicht mehr zu manipulieren und nicht mehr zu lügen darfst Du gehen".
Nach ein paar Sekunden hörte er, wie sie sich bewegte und aus dem Becken kletterte. „Ich schwöre es", sagte sie in seinem Rücken.
Er sah über seine Schulter. Zum zweiten Mal sah er sie mit Thermit eingepudert vor sich stehen und dieser Anblick schmerzte ihn. „Geh Dich saubermachen und pass auf, dass Mom und Derek Dich so möglichst nicht sehen.
Cameron nickte nur kurz. Sie drehte sich herum und ging zur Tür. In der dann offenen Tür zögerte sie kurz und sah zurück. Eine Träne lief ihre Wange herunter als sie sah wie John die Fackel entzündete und Das Thermit in Brand setzte. 'Er hätte mich zerstört, wenn er die Wahrheit gewusst hätte', dachte sie und sah zu, wie er auf die Flammen starrte.
John merkte, dass sie im zusah. Erst als sie die Tür von Außen geschlossen hatte verließen ihn seine Kräfte und er sackte in die Knie. Lautlos liefen Tränen seine Wangen hinunter.
Cameron ging zum Haus. 'Er muss die Wahrheit erfahren, ich hab es ihm versprochen', dachte sie und schlich sich ins Haus und dann ins Bad, um zu duschen.
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Sarah hörte die Dusche laufen. Sie stöhnte. Nachdem sie mitten in der Nacht aus einem Albtraum hochgeschreckt war, lag sie lange wach und war nach einem weiteren kurzen Schlaf fast so müde wie am Vorabend. Sie quälte sich aus dem Bett und ging zum Fenster, um es weiter zu öffnen. Als sie sich abwenden wollte, bemerkte sie einen flackernden Lichtschein in der Garage. 'Verbrennt da Jemand ein Endoskelett?' Fragte sie sich. 'Vielleicht war die Maschine heute Nacht unterwegs und hat eins Mitgebracht...' Plötzlich zuckte sie zusammen und riss die Augen auf. 'Derek wird Cameron doch nicht...' Sie brachte den Gedanken nicht zu Ende. Sie beeilte sich in ihre Klamotten zu kommen.
Sarah lief zur Garage. Als sie die Tür aufriss erblickte sie John, der am Fußende des Beckens stand und auf die noch glühenden Steine starrte. Sie sah auch die Tränenspuren in seinem Gesicht. „John du hast doch nicht...?"
John schien seine Mom jetzt erst zu bemerken. Er blickte fragend in ihr Gesicht.
„John, hast Du Cameron...?" Fragte sie und deutete auf das Becken.
John sah sie einen Augenblick an dann schüttelte er langsam den Kopf. „Cameron ist im Haus", sagte er leise.
„Aber was hast Du dann hier..."
„Unwichtig", unterbrach er sie. Löste sich von dem Becken und ging dann wortlos an ihr vorbei.
Sarah sah ihm nach, dann erneut auf das Becken. Schließlich verlies sie die Garage nachdem sie an der Tür noch einen Blick zurück geworfen hatte.
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Es war ein merkwürdiger Tag. Wenn Sarah Cameron fragte was passiert war, sagte diese nur sie solle John fragen. John hingegen weigerte sich beharrlich etwas zu sagen. Irgendwann gab Sarah es auf. Sie wusste es war Etwas passiert, sie hatte nur keine Ahnung was das war.
Cameron hatte sich den ganzen Tag nur selten aus ihrem Zimmer bewegt. Nur ihre regelmäßigen Rundgänge hatte sie gemacht und stand ab und zu auf der Terrasse um die Umgebung zu sondieren.
Derek hatte bemerkt dass etwas nicht stimmte, hielt sich aber zurück, da Sarah in einer Stimmung war, in der man ihr besser aus dem Weg ging.
John hingegen saß in seinem Zimmer. Er saß mit dem Rücken an die Seite seines Bettes gelehnt, spielte gedankenverloren mit den Legosteinen und fragte sich immer wieder, ob es richtig war, dass er Cameron nicht verbrannt hatte. Er fragte sich aber auch, ob er sie wirklich hätte verbrennen können.
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Spät abends, als Alle im Bett lagen...
John schlief als er plötzlich wach wurde. Nicht nur das etwas seine Arme festhielt und jemand auf ihm saß, nein eine starke Hand hatte sich auf seinen Mund gelegt und er blickte in zwei intensiv leuchtende Augen.
Kapitel 4
John zappelte erst ein wenig und versuchte zu schreien, beruhigte sich aber schnell wieder als er sah, dass das Leuchten in Camerons Augen abnahm und sie nichts tat, um ihn zu verletzen.
Cameron sah zu, wie sich John beruhigte und nahm schließlich ihre Hand von seinem Mund. Auch seine Hände lies sie los.
„Was soll das?" Fragte er wütend. „Geh von mir runter", sagte er, machte aber nicht den Versuch sie herunterzustoßen.
„Ich habe Dir versprochen, Dich nicht mehr zu manipulieren und Dich nicht mehr anzulügen", sagte sie leise.
Johns Augen wurde schmal. „Das hast Du", entgegnete er ruhig.
Cameron sah in seine Augen. „Dazu gehört auch, dass ich Dir Alles erzähle?"
John nickte nur und sah ihr weiter in die Augen.
„Ich habe den ganzen Tag darüber nachgedacht...", begann sie dann schweifte ihr Blick zur Seite ab, auf den Roboter, den Riley gebaut hatte.
„Weiter", sagte John und war sekundenlang versucht seine Hände auf ihre Schenkel zu legen.
„Es gibt Etwas das Du wissen solltest, Etwas das Dich veranlassen könnte mich doch zu zerstören", sagte sie leise mit einem bedauernden Unterton in der Stimme.
Johns Herzschlag beschleunigte sich. Er starrte sie sekundenlang an und nickte dann nur.
Sie zögerte kurz. „Dieser Körper", sagte sie, richtete sich auf und legte ihre Finger an ihr Brustbein. „Die Hardware wurde designt Menschen zu töten", sie zeigte auf die rechte Seite ihres Kopfes. „Die Software wurde designt Menschen zu töten".
„Aber nicht du", sagte John leise.
„Nein, nicht mehr", entgegnete sie. „Aber was da ist, wird immer da sein".
John sah ihr starr in die Augen. „Also..., tief in Dir willst Du mich töten", stellte er ohne Angst fest.
„Ja", entgegnete sie schlicht.
„Warum tust Du es dann nicht", fragte er mehr neugierig als ängstlich.
„Vielleicht tue es ich eines Tages", flüsterte sie.
John starrte sie eine Minute lang wortlos an.
„John?"
Keine Reaktion
„Da ist noch mehr", sagte sie schließlich als er nicht reagierte.
„Weiter", sagte er dann und nickte.
„Nachdem ich dich terminieren wollte hast Du meinen Chip zurück in den Port geschoben weil du hofftest, Du hättest mich repariert?" Fragte sie ihn.
John nickte einfach nur.
„John", sagte sie schüchtern und blickte auf ihre Hände, die auf seiner Brust lagen. „Du hast mich nicht repariert", stellte sie leise fest.
Johns Augen wurden groß. „Was...was willst Du damit sagen?" Fragte er verwirrt.
„Als Du mir die Waffe in die Hand gedrückt hast sollte ich Dich terminieren", sagte sie ernsthaft.
John starrte sie eine halbe Minute lang an. „Heißt das...?" Fragte er mit klopfendem Herzen.
„Das heißt, dass meine Skynet Programmierung seit der Explosion wieder aktiv ist", sagte sie und beugte sich vor.
In diesem Moment bekam John Angst. Statt zu schreien versuchte er Cameron allerdings nur von sich herunter zu schieben. Cameron ergriff seine Handgelenke und hielt sie fest. „Hör auf, dich wie ein Freak zu benehmen", sagte sie leise aber mit Nachdruck.
Nur langsam beruhigte er sich wieder. „Warum tötest Du mich nicht?"
Cameron ließ erneut seine Handgelenke los. Sie stützte sich mit beiden Händen rechts und links neben Johns Kopf ab. „Weil ich nicht will".
John dachte einen Augenblick nach. „Du kannst Dich gegen deine Programmierung stellen?" Fragte er verwirrt.
Cameron nickte nur. „Schon vergessen? Ich bin anders", sagte sie und lächelte ihn an.
John starrte in ihre Augen. „Aber warum? Warum hast du es nicht getan?"
„Ich habe Dir versprochen, Dich nicht mehr anzulügen", sagte sie und legte ihre Hände auf seine Brust.
John sah kurz hinab auf ihre Hände, die ein warmes Gefühl in seinem Inneren verursachten, dann sah er wieder in ihre Augen. „Jaaa", sagte er gedehnt.
„Nicht alles was ich sage ist gelogen", sagte sie und er zog fragend die Augenbrauen hoch. „Speziell was ich sagte, als ich zwischen den LKWs eingeklemmt war ist wahr".
Langsam sickerte die Erkenntnis in sein malträtiertes Hirn und er riss die Augen auf.
Mit einem Lächeln zerfetzte Cameron sein Shirt. Dann richtete sie sich auf und zog langsam ihr eigenes Top über den Kopf.
Gebannt lag John unter Cameron und starrte sie an. Sein Blick wanderte über ihre BH bedeckten Brüste bis hinunter zu ihrem flachen Bauch. Jetzt erst bemerkte er, dass sie unten herum nur ein Panty an hatte, was seinen Blick zurück zu ihren Augen schnappen lies.
Cameron beugte sich hinab bis sich ihre Gesichter ganz nahe waren. John konnte ihren simulierten Atem auf seinen Lippen spüren. Schließlich schloss sie die restliche Distanz und küsste ihn zärtlich.
Nur zwei Sekunden dauerte der Kuss. Als sie sich von ihm löste und ihm wieder in die Augen sah erwartete sie Ärger oder ähnliches in seinem Gesicht zu erblicken. Zumindest Unglauben hatte sie erwartet aber John hob lediglich eine Hand und legte sie an ihre Wange.
Er streichelte zärtlich mit dem Daumen über ihre Lippen und begann zu lächeln. Dann hob er seine andere Hand an ihre andere Wange. Schließlich glitt seine linke Hand hinter ihren Kopf und er zog sie wieder zu sich heran. Dieses Mal dauerte der Kuss länger und wurde auch intensiver, als er ihre unglaublich weichen Lippen mit seiner Zunge streichelte. Schließlich öffnete Cameron ihre Lippen ein Wenig und ein stummer Kampf um die Vorherrschaft über den Kuss begann.
John lies seine Hand an ihrem Rücken herabgleiten und stellte erstaunt fest, dass Cameron mittlerweile ihren BH abgestreift hatte. In dem Moment realisierte er den Druck und die Wärme, die ihre Brüste auf seinen nackten Oberkörper ausübten. Seine Hand wanderte an ihrer Seite wieder hoch und liebkoste die Außenseite ihrer Brust.
Cameron spürte seine Fingerspitzen über ihre Seite und schließlich über die Wölbung ihrer Brust gleiten. Sie Katzbuckelte ein wenig, um seiner Hand den Zugriff auf einen sensibleren Punkt zu ermöglichen.
John verstand den Wink und dann lies er seine Finger über die bei Menschen normalerweise hochsensible Stelle gleiten und war glücklich als Cameron leise in seinen Mund stöhnte während er den hart aufgerichteten Nippel vorsichtig mit seinem Daumen streichelte.
Epilog
Sarah war mal wieder durch einen Albtraum geweckt worden. Dieses Mal kamen Geräusche in dem Traum vor, die irgendwie nicht rein gehörten und sie wachte auf. Später glaubte sie im Halbschlaf die Geräusche wieder zu hören aber sie ignorierte das und schlief wieder ein.
Als sie schließlich am Morgen erwachte fühlte sie sich mal wieder gerädert und sie stand auf, um sich einen starken Kaffee zu machen. Zunächst ging sie ins Bad, dann zog sie sich an. Top und eine Boxershorts, weil sie nach dem Kaffee noch trainieren wollte.
Bevor sie hinunter in die Küche ging wollte sie noch einen Blick auf ihren John werfen. Als sie leise die Tür öffnete und einen Schritt in den Raum hinein machte erstarrten ihre Bewegungen. Mit hängendem Kinn und schockgeweiteten Augen starrte sie auf das Bild vor ihr.
Cameron lag auf dem Bauch Kopf zum Fußende des Bettes. Ihr Kopf lag an der Bettkante und ihr Gesicht war zur Außenseite des Bettes gedreht. Ihr linker Arm hing aus dem Bett, die Handfläche lag flach auf dem Boden. Ihr linker Unterschenkel hing leicht aus dem Bett, ihr Rechter Fuß lag auf Johns Kopfkissen.
Dann wanderte Sarahs Blick über ihren Sohn. John lag ebenfalls auf dem Bauch, Quer auf dem Bett, seine Beine hingen beide bis zu den Knien über den Rand Sein Kopf auf Camerons Hintern, Gesicht in Sarahs Richtung. Ein Arm lag über ihre Oberschenkel, die Hand hing aus dem Bett. Die andere Hand lag auf Camerons Rücken.
Dann erst erfasste Sarah das Beide nicht ein Kleidungsstück am Leib hatten und sie wollte schon losschreien als ihr Blick auf Johns Gesicht fiel. Sie sah ein seliges Lächeln auf seinen Lippen und statt eines Schreis kam nur ein leise gestöhntes „John?" über ihre Lippen.
John erwachte halb aus seinem Schlummer, mit nur leicht geöffneten Augen hob er den Kopf. „Morgen Mom", brachte er hervor. Er hob noch seine Hand zu einem leichten Winken, bevor er erschöpft weiterschlief. Seine Kopf fiel haltlos zurück und dabei klatschte seine Wange leise auf Camerons Backe.
In dem Moment hob Cameron den Kopf und sah hinter sich auf John. Mit einem Lächeln drehte sie dann den Kopf und sah zu Sarah. Schließlich senkte sie ihren Kopf wieder und legte ihn wieder in die gleiche Position.
Sarah sah weiter das glückliche Lächeln auf Johns Gesicht und sie hatte den menschlichen Ausdruck in Camerons Gesicht gesehen. Sie ging rückwärts aus der Tür und schloss diese wieder leise. Eine Minute lang stand sie nur da und starrte auf die geschlossene Tür Ihre Hand schwebte über dem Türknauf. Schließlich schüttelte sie den Kopf, ging hinunter in die Küche und machte sich den stärksten Kaffee aller Zeiten. Der Stärkste hieß, dass die Menge an Alkohol beträchtlich war.
Sarah sprach an diesem Tag mit Niemandem ein Wort. Am nächsten Tag verhielt sie sich wieder normal. Nichts deutete auf den Vorfall am Vortag hin und sie erwähnte ihn auch niemals.
Eines jedoch hatte sich doch geändert...
Sarah Connor hat nie wieder von sich aus das Zimmer ihres Sohnes betreten.
(ENDE)
