Hallo also zu aller erst einmal ein riesen Dank an meine Revier!
Und jetzt an Pheobe: Ich wollte dir schon die ganze Zeit antworten aber das geht ja hier nicht ! . (Warum kann man das hier eigentlich nicht oder bin ich da einfach zu blöd für?) Naja egal allsoooo. Danke für dein Lob ! Ich finde es toll das dir die story so gut gefällt und ich kann dich beruhigen. Ich hab die nächsten 10 Kapitel schon längst geschrieben, die Wartezeit kommt weil mein lieber Beta das alles noch überarbeitet (Er macht seinen Job übrigens super. Danke an der Stelle ^^)
Ok also ich hoffe und allen anderen gefällt mein nächstes Cap !
Entschuldigungen ?
„Alexandra? Alexandra?", rief irgendjemand. Es war eine Mischung aus hysterischem Flüstern und aufgeregtem Schreien. Man merkte die Panik und Eile des Mannes , aber gleichzeitig wollte der Betroffene auch so unauffällig wie möglich sein.
Alex Magen zog sich zusammen. Sie wusste ganz genau wer sie suchte! Nämlich der selbe jemand, dem sie jetzt unter gern keinen Umständen gegenüber treten wollte. Und aufeinmahl wirkte der kleine Drache vor ihr nur noch halb so komisch...
Die Stimme wurde jedoch indes immer lauter, bis...
„Merlin sei Dank."
Bestürzt drehte sich Alex um und blickte in das extrem angespannte Gesicht von Lucius Malfoy.
Auf einmal fühlte sich das Mädchen klein und ihre Erklärung von heute Morgen kam ihr nun lächerlich vor. Betreten schaute sie zu Boden.
„Guck mal, das da ist Daniel", erklärte Alex vorsichtig, um die erdrückende Stille zu durchbrechen.
„Hallo, ich heiße Daniel Gusman, Sir", nuschelte Daniel zaghaft. Anscheinend war ihm die Spannung zwischen den beiden Personen nicht entgangen.
Lucius beachtete den Jungen gar nicht, sondern hielt seinen Blick stur auf Alex gerichtet. „Komm mit", zischte er bedrohlich. Ohne zu zögern stand sie auf und warf ihrem neuen Freund eine entschuldigenden Blick zu.
Der gaffte den beiden nur hinterher und wunderte sich über diese unerwartete Verabschiedung. Schweigend verließen die beiden den Laden und sobald sie aus der Tür getreten waren, nahm Lucius das Mädchen hoch und apperierte mit ihr zurück ins Manor.
Ein paar Minuten später standen sie vor dem großen Herrenhaus. Ohne das Kind abzusetzen, schritt er zurück ins Anwesen. Erst als sie die große Eingangshalle erreicht hatten, bekam Alexandra wieder festen Boden unter den Füßen.
Eine blonde Frau kam augenblicklich auf die Beiden zugeschritten. „Hast du sie gefunden Lucius?", fragte Narzissa panisch.
Stumm gestikulierte ihr Gatte nach unten. Erst jetzt fiel ihr das Mädchen auf, das vor Lucius stand und wie es scheint am liebsten ganz wo anders wäre
Zuerst war es blinde Freude, die sich in ihrem Gesicht wiederspiegelte, als sie sich auf die Kleine stürzte und an sich drückte, als wäre es ihr eigenes Kind. Denn das war sie ja auch irgendwie geworden, in den letzten Jahren. Sie liebte Alexandra und wäre beinahe umgekommen vor Sorge und Hilflosigkeit, wegen ihres Verschwindens.
Doch dann mischte sich Lucius in die rührende Szene ein: „Ich störe ja wirklich nur ungern, aber ich glaube ihr vergesst gerade eine Kleine, aber nicht ganz unbedeutende Tatsache! Nämlich, dass ich mir ungefähr 2 Stunden die Hacken wundgelaufen habe, um dieses Balg da wieder zu finden und ich will mir erst gar nicht ausmalen, was passiert, wenn das ihr Vater erfährt!"
Seine Stimme war immer lauter geworden. Am Anfang war er noch bemüht, seine Beherrschung nicht zu verlieren, doch jetzt hallte seine zornerfüllte Stimme in der Halle wieder.
Alex hatte für einen Moment schon gedacht, das alles wieder gut war, aber Lucius Worte holten sie in die Realität zurück. Am liebsten hätte sie sich an Narzissa festgeklammert, doch ausgerechnet jetzt musste sie sich von ihr lösen. Die Frau trat nun neben ihren Mann. Und auch wenn sie nicht so zornerfüllt aussah wie ihr Gatte, spiegelte sich pure Enttäuschung in ihren Augen wieder. Und das war mindestens genauso schwer zu ertragen, fand Alex.
„Warum hast du das gemacht?", fragte Narzissa leise und ungläubig.
„Ich weiß nicht, ich wollte halt einfach auch in die Winkelgasse. Ich dachte, dass ich dich leicht dort finden könnte...", antwortete Alex kleinlaut.
„Mit anderen Worten, sie hat ganz einfach mal wieder nicht nachgedacht!", schrie Lucius ins Leere. Dabei hatte er die Hände erhoben, als wolle er sagen: ,War ja zu erwarten'. „Weißt du, wo ich sie aufgegabelt habe? Weißt du's? In einem Spielzeugladen! Ja, dort saß sie seelenruhig und hat mit irgendwelchen Kindern gespielt.", erklärte er aufgebracht an Narzissa gewandt.
Diese sah aus, als könnte sie sich nicht entscheiden, ob sie nun für ihren Mann sein sollte, oder doch lieber Mitleid mit Alex haben.
„Dieser Junge war Daniel...", korrigierte Alex.
„Oh Pardon", sagt Lucius und seine Stimme strotzte vor Ironie, „dann ist es natürlich in Ordnung, dass du einfach abhaust, alleine, an einen Ort, den du überhaupt nicht kennst."
„Doch, ich war da schon mal", wandte das Mädchen ein.
Lucius schien gleich seine Geduld zu verlieren und bebte fast schon.
„Daran kannst du dich überhaupt nicht mehr erinnern!", brüllte er jetzt ungehalten und ließ das Mädchen erschrocken zusammenzucken. „Wenn du nicht zufälligerweise die Flohpulverdose zerdeppert hättest, wüssten wir jetzt noch nicht, wo du bist. Weißt du eigentlich, was dir alles hätte passiere können? Alleine das du es bis dahin geschafft hast, ist schon ein Wunder. Du hättest in einem anderen Kamin landen können und wie wolltest du eigentlich wieder zurückkommen, hm?"
Lucius hatte endlich seine ganze Wut rausgelassen und sein Gesicht war ungewöhnlich rot für einen Malfoy. Bedrohlich blitzte er zu der Jüngeren nach unten, doch eine Riddle, egal wie klein sie noch war, ließ sich nicht einfach anschreien.
„Ich habe es bis dahin geschafft und ich hätte es auch wieder zurück geschafft. Alles verlief ganz problemlos. Du bist der Einzige, der ein Drama draus macht", zischte sie ohne darüber nachzudenken, was sie sagte. Ihre Stimme hörte sich fremd an und auch die anderen Zwei staunten nicht schlecht über den Ausbruch des Mädchens.
Doch dann sah Lucius nur noch aus, als ob auch er nicht mehr ganz bei sich war. Wie ein wilder Stier stand er da und es hätte niemanden verwundert, wenn gleich Dampf aus seinen Nasenlöchern geströmt wäre. Narzissa, welche die heikle Situation erkant hatte, stellte sich zwischen die beiden.
„Ich bitte dich, Lucius. Lass uns in Ruhe über Alles reden und ich finde, wir sollten nichts ohne ihren Vater entscheiden!" Die letzten Worte hatte sie in einem merkwürdigen Tonfall geflüstert.
Das löste unterschiedliche Reaktionen bei den beiden Streitenden aus. Ihr Gatte hielt inne und dachte anscheinend scharf nach, während das Mädchen schockiert schaute.
'Was würde ihr Vater wohl dazu sagen?' Er liebte sie, aber ihn konnte Alex nicht anschreien. Andersrum sah es da definitiv anders aus. Er würde ausflippen... Es war als ob sich ein schwangerer Elefant auf ihren Magen gesetzt hätte... und er hatte nicht vor aufzustehen.
Lucius schien hingegen endlich einen Entschluss gefasst zu haben. Immer wieder blickten er von Alex zu Narzissa, bis seine Hand aufeinmal nach oben schoss und auf die Treppe gestikulierte. „Geh!", wies er Alexandra an, die ihn kurz verwirrt anblinzelte, dann aber so schnell wie möglich nach oben flitzte.
-bumm-
Der laute Knall einer zugeschlagenen Tür, durchbrach die Stille in Malfoy Manor. Alex fühlte sich mies. Und sie merkte wie ihre Augen merkwürdig zu brennen begannen. Sie war nie der Typ gewesen, der schnell weinte. Doch das war so ein Moment, wo sie das vergaß und ihren Tränen freien Lauf ließ. Deprimiert schmiss sie sich auf ihr Bett.
Irgendwie hatte sie sich das anders vorgestellt...
****3 Stunden später****
Der dunkle Lord war vor wenigen Minuten angekommen. Heute war er extra früh nach Hause gekommen, um noch etwas Zeit mit seiner Tochter zu verbringen. Doch das wurde ihm gründlich dadurch verdorben, dass er Lucius und Narzissa aufforderte, ihm endlich zu verraten, was vorgefallen war.
Ein Lord Voldemort spürt, wenn irgendetwas nicht stimmt, also hatte er es aus ihnen herausgepresst, was nicht schwierig war, da sie alles freiwillig erzählten. Vermutlich weil sie von seinen Verhörmethoden gehört hatten...
Tom war alles andere als erfreut und das war wohl die größte Untertreibung seit der Erfindung des Zauberstabes! Er rastete aus und die Malfoys standen einfach nur da und hörten sich verängstigt seinen Wutausbruch an.
„WAS? WIE ZUR HÖLLE KONNTE DAS PASSIEREN? ES IST UNVERANTWORTLICH, DAS SIE DAS FLOHPULVER ('überhaupt') ERREICHEN KONNTE UND DAS IHR SIE ALLEINE GELASSEN HABT. WARUM WERDE ICH NICHT INFORMIERT, WENN MEINE TOCHTER VERSCHOLLEN IST? FALS IHR IRGENDETWAS PASSIERT WÄRE, HÄTTET IHR DAS NICHT ÜBERLEBT. WENN IHR SIE AUCH NUR NOCH EINMAL AUS DEN AUGEN LASST, WERDET IHR DAS BITTER BEREUEN! Bei Merlin, ich will gar nicht daran denken..." Seine Wut schwang langsam, aber sicher in Panik und Angst um. Panik um den Menschen, der ihm am meisten etwas in seinem Leben bedeutete und Angst, das er ihn hätte verlieren können.
„Wo ist sie?", fragte er barsch.
„Oben... Herr.", antwortete Lucius mit brüchiger Stimme, da er immer noch auf einen Fluch oder so etwas ähnliches wartete.
Er besah sie noch einmal mit einem tödlichen Blick, bevor er nach oben lief
„Wir reden später weiter", spukte er ihnen als letzte Worte entgegen. Das Ehepaar sah sich angsterfüllt, aber trotzdem etwas erleichtert an.
****ein Stockwerk weiter oben****
Ohne zu Klopfen knallte er die große Zimmertür auf. Erschrocken schreckte das Mädchen auf und setzte sich kerzengerade auf ihr Bett. Bis sie realisieren konnte, was los war, kam der Mann auch schon auf sie zugestürmt und umarmte sie. Doch bald darauf hatte er sich wieder beruhigt und fragte nicht mal annährend so wütend, wie er eigentlich war: „Was hast du dir dabei gedacht?"
Sie fühlte ein merkwürdiges Gefühl in ihrem Magen, als ob der schwangere Elefant jetzt auch noch seine ebenso schwangere Elefantenfreundin mitgebracht hätte. Das Mädchen fühlte sich als ob ihr Körper gelähmt war, denn sie konnte weder den Kopf heben, noch ihre Zunge zu einer Antwort zwingen.
„Rede mit mir!", befahl ihr Vater.
Wie auf Kommando löste sich ihre Starre und sie begann hysterisch zu erzählen, wie sie in die Winkelgasse gekommen war, bis hin zu der Stelle, wo sie Lucius gefunden hatte. „Ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst, Daddy", beteuerte sie, was ja auch stimmte.
Tom jedoch war wie gebannt, von den ganzen Informationen. Was ihn besonders beeindruckt hatte, war, dass seine Tochter mit Schlangen sprechen konnte. Und an der Stelle, wo sie Lennart versprach, ihn mit der Hilfe von ihrem Daddy zu retten und zurück nach Hause zu bringen, hätte er fast seinen Zorn vergessen.
Vermutlich hatte sie sich wirklich ganz einfach nichts dabei gedacht, als sie abgehauen war, weil sie sich einfach nie Gedanken machte über ihr Handeln oder was für Konsequenzen daraus resultieren könnten.
Doch das konnte ihr Vater nicht akzeptieren und er verdrängte dabei den Gedanken, dass er selbst in ihrem Alter gewiss genauso gehandelt hätte. Oh ja, sich von Leuten wie den Malfoys nichts sagen lassen und auf eigene Faust die Winkelgasse erkunden. Das hätte zu ihm gepasst. Natürlich würde er das seiner Tochter nie sagen und ganz besonders nicht in diesem Moment.
„Bist du sauer Dad?", fragte die Kleine schüchtern. Sofort erwachte er wieder aus seinen Tagträumen und ließ seine Tochter los, die er immer noch umschlungen hatte.
„Ja!", antwortete er fast schon gekränkt, weil er dachte, dass das doch sonnenklar war. Bis jetzt musste noch niemand einen Lord Voldemort fragen, ob er wütend war. (A/N Lustige Vorstellung, er will jemanden töten und der fragt „Bist du sauer auf mich, Lord Voldemort?" xD)
„Alex ich will nicht, das du noch mal abhaust, verstanden?", fragte er streng. „Ja Dad", versprach sie ohne Umschweife.
Er hatte sich als nachtragend und herzlos einen Namen als dunkelster Zauberer aller Zeiten gemacht, doch nun, als er in das Gesicht seiner Tochter schaute, fühlte er keine von beiden Eigenschaften. Jeglicher Zorn war wie weggeblasen, als er in die ehrlichen Kinderaugen blickte. Hatte er sich etwa erweichen lassen? Das war unakzeptabel für einen Lord Voldemort!
Doch sie war doch sein kleiner Engel...
UND nächstes mal bei „Tom Riedels Tochter":
Kapitel 7: Gute Vorsätze und wie man sie vergisst!
Gute Vorsätze sind vor allem eins: schwer umzusetzen. Das muss auch Allex im heraus finden denn eh sie sich versieht ist sie auch schon wieder in die nächste Aktion verwickelt.
Was hat sie diesmal vor? Wird Narzissa noch rechtzeitig eingreifen können?
Fortsetzung folgt ...
.. wenn sie erwünscht ist. ;)
Und wie fandet ihrs? Das mit der Vorschau fand ich ganz lustig. ^^ Wenn ihr jetzt also neugierig geworden seit und Interesse daran habt herauszufinden um welche Pläne es sich im nächsten cap handelt, lasst es mich wissen ;)
Nein keine Erpressung. Ich würde mich nur sehr über ein Review von euch freuen *_* Also bitte teilt mir doch eure Meinung mit. *Cookys hinstell*
Bis Bald
Eure *SweetyTweetylein*
