Hallo an alle Leser und natürlich Phoebe ;DD
Ja ich dachte nach einem halben Jahr kann man hier doch wieder mal was on stellen ;)
naja, also wiedermal Danke an Phoebe, ich hoffe du hast das Interesse an der ff noch nicht verloren und ich hab mich entschlossen die ff hier (für dich) weiterzuposten, ich hab sie nämlich vor kurzem zu Ende geschrieben ;) .. bin aber mittlerweile nicht mehr ganz so begeistert von der story.. egal, hier jetzt also ENDLICH das nächste cap.
Tom am Rande des Wahnsinns
Sie schluckte trocken, bevor sie kleinlaut antwortete: „Nirgendwo Daddy"
Mit diesen Worten drehte sie sich um und schlich zurück auf ihren Platz.
Brav setzte sie sich hin und wartete, bis auch ihr Dad am Tisch saß. Dann nahm sie erneut ihre Gabel, um nun ordentlich zu essen.
Lord Voldemort blickte in die Runde. Alle beide saßen mit gesenkten Köpfen da, nur Tom natürlich nicht. Erhaben thronte er auf seinem Stuhl, um die Zwei mit seinen bohrenden Blicken zu quälen.
Irgendwann überwand sich Allex und schielte verhalten zu ihrem Vater. Aufrechte Haltung, ausdruckslose Miene, überlegene Bewegungen, so saß Tom da und aß eine minimale Portion der Bratkartoffeln.
Jeder normale Mensch hätte rein von seiner Gestik her erkennen können, dass er nicht angesprochen werden wollte. Doch eine Riddle war nie normal.
„Dad, können wir heute in die Winkelgasse gehen?", fragte Allex sachlich, weil sie wusste, dass Quengeleien hier ohnehin nur verschwendete Mühen gewesen wären.
Schlagartig verstummten jeweilige Geräusche am Tisch.
Tom fixierte seine Tochter mit einem Blick, als ob er ihre Intelligenz abwägen wolle. Narzissas Augen waren ebenfalls auf das Mädchen gerichtet. Dieses Kind war unglaublich! Allex schaute nur ahnungslos auf ihren Dad und wartete auf seine Antwort. Was war denn nun schon wieder, überlegte sie sich. Sie war doch wohl höflich gewesen oder nicht? Erwachsene!
Voldemort war ebenfalls verwundert und zwar über die Dreistigkeit seiner Tochter. „Was denkst du denn?", fragte er schließlich voller Sarkasmus. Allex überlegte nicht lange: „Na ich denk natürlich ja und was ist deine Meinung?"
Narzissa musste sich ein Grinsen verkneifen. Es machte ihr so unbegreiflich viel Spaß zuzusehen, wie jemand so mit dem berüchtigten schwarzen Magier aller Zeiten redete. Normalerweise brach ein jeder schon in Angstschweiß aus, wenn er von Voldemort nur komisch angeschaut wurde. Doch dieses Kind hier antwortete einfach ganz keck auf seine rhetorischen Fragen.
„Meine Meinung?" wiederholte Tom gereizt. „Meiner Meinung nach fände ich es nicht angemessen nach diesem Tag mit dir erst mal eine Runde shoppen zu gehen", zischte er gefährlich. Doch der Blondschopf vor ihm ignorierte seinen drohenden Unterton. „Ich will ja auch gar nicht shoppen, Daddy", klärte sie ihn geduldig auf. „Ich wollte dir Lennart zeigen!", offenbarte sie freudig und wartete auf seine Reaktion.
„Lennart?", forschte er überrascht nach.
„Ja, Daddy, Lennart, der Schlanger von dem ich dir erzählt habe.", erinnerte ihn Allex etwas ungeduldig..
„Was bitte ist den ein Schlanger?", fragte Tom nun vollkommen verwirrt und fühlte sich mehr und mehr veralbert. „Na ja, eine männliche Schlange halt! Ich hab Lennart doch gestern im Tierladen in der Winkelgasse kennen gelernt und ihm versprochen, dass wir ihn abholen", sagte die Kleine edelmütig.
„Erst mal heißt es nicht der Schlanger, sondern DIE Schlange!", begann ihr Vater, bei dem nun endlich der Groschen gefallen war, „und außerdem habe ich nie zugestimmt, dass wir DIE Schlange befreien."
Alex verzog säuerlich das Gesicht.
„Erstens, Daddy, ist Lennart nun mal männlich und zweitens habe ICH aber versprochen, dass wir ihn befreien!", antwortete sie trotzig. Narzissa unterdrückte erneut ein auflachen und spielte mit dem Gedanken, Eintritt für diese Unterhaltung zu verlangen.
Tom war hin und her gerissen zwischen aufkeimender Wut, wegen der Frechheit, so mit ihm zu reden, aber gleichzeitig war er auch vollkommen baff über so eine Antwort. Immerhin war er diesen Ton ihm gegenüber nicht im Entferntesten gewöhnt.
Der große Lord Voldemort fühlte sich wie ihm falschen Film. Hatte er seine Tochter nicht vor gerade mal einer Stunde klar gemacht, dass sie ihm gegenüber respektvoller seien solle und was tat sie... das genaue Gegenteil. Es war sowohl unakzeptabel, als auch vollkommen undenkbar, dass sich ein Lord Voldemort nicht durchsetzen konnte.
„Alexandra Isabella Morgan Amelie Faith Riddle, pass auf wie du mit mir redest und so wie du dich heute benommen hast, werde ich nirgendwo mit dir hingehen!", schrie er und funkelte sie böse an.
„Würdest du Lennart dann alleine befreien?", erkundigte sich Allex frech. Narzissa lies ein kurzes erstickendes Geräusch vernehmen.
„Verschwinde gefälligst, wenn du dich nicht zusammenreisen kannst!", rief Tom. Sofort wich jegliche Farbe und Belustigung von der Frau. Wortlos stand sie auf und marschierte aus dem Raum.
Als sie dachte weit genug entfernt zu sein, konnte sie plötzlich nicht mehr an sich halten und lachte lauthals los. Dieses Gespräch würde sie bestimmt noch ein paar mal erheitern in nächster Zeit. Was ihr Mann wohl dazu sagen würde? Wahrscheinlich würde er ihr gar nicht glauben, wenn sie ihm von dieser Unterhaltung erzählt. Narzissa fand es einfach urkomisch, wie die kleine Allex ihrem Vater so ganz selbstverständlich Parole geboten hatte.
Im Zimmer nebenan gab es allerdings wenig zum Lachen.
„Nein Alexandra, ich werde sie auch nicht alleine befreien!", brüllte er nun auch sie an.
„Ihn", warf Alex etwas unsicher ein.
„Jetzt hör endlich damit auf!", fauchte er ungehalten, weil ihm das Theater allmählich wirklich an die Nerven ging.
„Fein, dann mach Lennart halt zum Mädchen. Hauptsache du holst ihn aus diesem dummen Laden raus!", lenkte die Kleine ein. Trotzig verschränkte sie die Arme vor der Brust und legte ihre Gabel neben den Teller. Wenn ihr Dad stur blieb, bitte, das konnte sie auch.
„Nein, nun zum letzten Mal, ich werde ihn heute nicht befreien und du brauchst gar nicht so zu schauen junge Dame!", zischte er ernst und endgültig.
Unter dem Tisch kickte Allex mit ihren Füßen.
„Aber warum denn nicht? Tut dir Lennart etwa gar nicht leid. So Eingesperrt, die ganze Zeit?", wollte sie wissen und blickte anklagend zu ihrem Dad auf.
Natürlich war Voldemorts Herz nicht leicht zu erweichen. Dementsprechend kalt ließ ihn auch das Schicksal des Tieres. Schnaufend rieb er sich mit der Hand über das Gesicht, um sich Selbst etwas zu beruhigen. Seine Contenance sank, während sein Blutdruck stieg.
„Wie hast du dir das den vorgestellt?", lautete die Gegenfrage an seine Tochter. „Soll ich einfach hineinspazieren, mir die Schlange schnappen und dann nach sonst wo aparrieren um sie freizulassen? Denkst du etwas ich habe Langeweile?", fuhr er sie an.
Allex ließ ihren Kopf sinken. Das war gemein. Aber sie wollte nicht aufgeben!
„Was hast du denn heute noch vor Daddy?", forschte das Mädchen behutsam.
„Auf jeden Fall nicht in die Tropen reisen!", versicherte Tom und schlug mit der Hand auf den Tisch.
Allex zog erschrocken die Luft ein. Es war nie eine gute Idee ihren Dad zu reizen. Doch eine letzte Idee hatte sie noch.
„Und wenn du ihn hier her holst?", schlug Allex hoffnungsvoll vor und blinzelte fast kläglich.
Tom blickte sie an, sein Blick blieb kalt.
„Nein ich werde ihn auch nicht hier her holen und ich werde diese Unterhaltung nicht weiter fortsetzten! Geh in dein Zimmer!", wies er sie an und zeigte unnachgiebig auf die Tür.
„Aber, Dad..", stammelte seine Tochter mit großen Kulleraugen.
„Sofort, Alexandra!", wiederholte ihr Vater und stand auf, so das der Stuhl ungnädig über den Holzboden kratze.
Beleidigt zogen sich Allex Augenbrauen zusammen, doch sie wusste das sie verloren hatte. Also rutschte sie von ihrem Stuhl und flitze aus dem Raum. Nur aus Angst vor ihrem Vater verkniff sie sich mit der Tür zu knallen.
So rannte Allex nach oben in ihr Zimmer.
Geräuschvoll landete die Tür im Schloss. Mit viel Anlauf schmiss sich das Mädchen auf ihr Bett, das schon wieder frisch gemacht wurden war. Auch die große Pfütze auf dem Boden war verschwunden.
Warum? Fragte sich Allex und strampelte auf ihr Bett ein. Warum, Warum, Warum? Ihr Dad mochte doch Schlangen. Wieso also wollte er Lennart nicht helfen?
Was sollte sie denn jetzt tun? Wie sollte sie Lennart helfen? In ihrer Wut, schmiss sie alles von ihrem Bett. Erst bei Penelope Püppchen hielt sie inne.
„Weißt du was?", begann sie und wiegte das Spielzeug in ihren Armen. „Erwachsene können echt komisch sein! Sie stellen dumme Fragen auf die sie keine Antworten wollen, sagen das man essen soll, dann schicken sie einen wieder in ihr Zimmer..", Allex streckte die Puppe von sich um ihr in die Augen schauen zu können, „wir zwei werden nie erwachsen, okay?"
Da Penelope nicht wiedersprach, wurde sie von Allex umarmt.
Nachdenklich fuhr die Blonde durch das Puppenhaar.
Ihr Daddy hatte keine Zeit. Gut.
Aber wenn sich Alexandra Riddle erst einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, würde sie es auch durchsetzten!
Oh ja, sie würde Lennart schon noch befreien, mit oder ohne Hilfe! Wie man in die Winkelgasse kam, wusste sie ja jetzt ...
Über ehrliche Kritik würde ich mich wie immer freuen. ^^
also schreibt mir Bitte eure Meinung!
Hoffentlich bis zum nächsten Kapitel!
Eure SweetyTweety
Ach ja die Vorschau um euch wieder ein wenig neugierig zu machen ;) *engelslächeln*
Kapitel 13
Sie wird doch wohl nicht? Oder doch ? Immerhin ist sie Alexandra Riddle! Aber hat sie denn gar nichts aus ihrem letzten Abenteuer gelernt ?
Auf jeden Fall gibt es das nächste mal sehr, sehr viele Süßigkeiten !
Der Titel wir d noch nicht verraten, sonst wäre die Überraschung futsch ^^
