Hallo und herzlich Willkommen zu meiner ersten Story im Fandom Hetalia. Dies ist, wie schon in der Kurzbeschreibung zu lesen, eine Übersetzung.
Die Erlaubnis hierzu hat mir die Autorin evenshire1945 freundlicher Weise gegeben und mich gebeten zu erwähnen, dass sie Deutschland (nein, in diesem Falle nicht der Chara aus Hetalia sondern wirklich das Land) wirklich liebt und gerne mal herkommen würde, sowie auch unsere Sprache liebt und sie gerne lernen würde.

Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir, sondern dem unglaublichen Mangaka Hidekazu Himaruya. Die Handlung gehört ebenfalls nicht mir sonder evenshire1945. Lediglich die Einkleidung in die deutsche Sprache kann ich mein Eigen nennen.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß!

Happy Birthday Preußen

Lieber Deutschland,
Ich weiß, dass du wütend auf mich sein wirst. Sag mir, es gab einen anderen Ausweg.
Aber es gab wirklich keinen.

Deutschlands Augen weiteten sich im Angesicht seiner schrecklichen Vorahnung.. nein, besser, im Angesicht der Tatsache des Geschehenen. Er versuchte zu glauben, dass es nicht wahr war. Mit kräftigen Schlägen begann er gegen die Tür seines Bruders zu hämmern, seinen Namen rufend.

Es ist nur ein verzweifelter Ruf nach Beachtung, denn niemand hat mich mehr als denselben gesehen. Alle dachten ich wäre nur ein fauler, egozentrischer Schmarotzer.

Panische Tränen drohten zu Boden zu fallen, als sich Deutschlands Versuche als zwecklos herausstellten. Blut bedeckte die Seite seiner Hand, kratzte an der Stelle in die Tür, wo er versucht hatte durchzubrechen.

Selbst du hast angefangen mich so zu sehen.

Deutschland begann am kupfernen Türknauf zu rütteln, der schon jahrelang nicht mehr benutzt worden war.

Es tut mir leid, aber du musst verstehen, warum ich das tat.

Der Türknauf brach langsam ab.

Ich weiß, dass du es vermutlich nicht wirst.

Deutschland war beinahe durchgekommen.

Aber es tut mir wirklich leid, dass ich so ein schrecklicher großer Bruder war.

Deutschland zog den Türknauf endgültig aus der Halterung und ließ ihn auf den Boden fallen, wo er laut scheppernd neben der Geburtstagskarte seines Bruders landete. Er drückte die Tür zum Zimmer von Preußen auf und der Geruch von Blut traf ihn. Er schwankte und stütze sich an der offenen Kommode von seinem Bruder ab. Seine Sicht verschwamm und er sah nur die ohnmächtige Silhouette von Preußen mit weit offenen Wunden an seinen Armen und quer über seinem Hals.