xxx

Offensichtlich ist einigen von euch mein Mangel an weihnachtlicher Stimmung nicht entgangen. In meinen Kapiteln geht es wie immer auch um Enttäuschung und Hass.

Um das zu erklären, werde ich euch ein Bisschen davon erzählen. Das erspart es mir trotz aller Bitterkeit, einzeln auf die persönlichen Fragen einzugehen ;)

Wenn ich über Snape schreibe, kommt es mir so vor, als hätte ich einen Verbündeten gefunden, der sich genau mit mir und dem, warum ich so bin, wie ich bin, identifizieren kann und andersherum genauso.

Seit ich denken kann, hatte ich nie das Gefühl, in diese Welt zu gehören. Ich kam mir vor wie fehl am Platz. Ob von meinem Umfeld beabsichtigt oder nicht, bleibt dahingestellt. Es gibt zu viele offene Fragen, auf die ich nie eine zufriedenstellende Antwort erhalten habe. Warum kann ich mich an nichts Schönes aus meiner Kindheit erinnern? Was stimmt nicht mit mir? Ausreden und Ausflüchte sind durchaus ein Weg zur Besänftigung kindlicher Neugierde. Vielleicht ist es auch besser, die Wahrheit nicht zu kennen.

In der Schule war ich nicht besonders beliebt und wurde irgendwann zum Spielball für andere. Einmal waren es meine Klamotten, die missfielen, ein andermal meine Frisur. Seit ich meine Kleidung selbst wählen kann, hat sich das geändert. Heute macht sich niemand mehr wegen meiner Frisur oder meiner Klamotten lustig. Einige finden mein Auftreten unheimlich, manchmal steckt auch Bewunderung dahinter, wenn mich jemand ansieht. Ich muss mich nicht verstecken, obwohl mir danach ist. Mir ist es inzwischen gleich, wenn mir jemand Komplimente aufgrund meines Äußeren macht. Auch dann, wenn sie aufrichtig gemeint sind. Ich kann nichts damit anfangen. Das fehlende seelische Gleichgewicht hat sich etabliert, wurde fester Bestandteil meines täglichen Daseins.

Vielleicht, so bilde ich mir nach all den Jahren ein, wenn sich jemand aus meinem Umfeld für mich eingesetzt oder starkgemacht hätte, wäre etwas anderes aus mir geworden, hätte ich irgendwann glücklich sein können. Aber so war es nicht. Ich wurde nicht nur in der Schule herumgeschubst. Irgendwann hörte ich einfach auf, zu erzählen, wie ich niedergemacht wurde. Es interessierte sowieso niemanden. Was ist schon ernst zu nehmen und was nicht? Schwäche wurde nicht akzeptiert, dafür andere Dinge, Erwartungsdruck zum Beispiel. Meine eigenen Enttäuschungen steigerten sich in schier unüberwindbare Traurigkeit und Einsamkeit hinein. Bis heute stecke ich darin fest.

Das Verlangen, da rauszukommen, bringt mich an den Punkt, an dem ich letztendlich wieder bei Snape lande. Ich habe mich oft gefragt, was er eigentlich getan hat, dass James ihn seit der ersten Begegnung im Zug so abgestempelt hat. Was ist das mit James, dem eingebildeten, bessergestellten Jungen, der sich gegen Snape wandte?

Es gibt einige Eigenschaften an mir, die mich an Snape erinnern, genauso wie ich ihn mir laut der Beschreibung in den Büchern vorstelle. Doch das ist eine andere Geschichte.

xxxhouseghost/burdenofimpurityxxx

Ludicrous Smile

Kapitel 17

Verstört wanderte Hermine in Snapes Schlafzimmer auf und ab. Er war nun schon seit etlichen Minuten im Bad verschwunden. Inzwischen hatte sie Holz nachgelegt, damit das Feuer nicht ausging und verbissen mit dem Gedanken gespielt, einfach zu gehen. Doch wie so oft brachte sie es nicht fertig, die Dinge ungeklärt im Raum stehenzulassen.

Nachdem sie hörte, wie er das Wasser der Dusche abstellte, schlüpfte sie kurzerhand zurück ins Bett und verkroch sich unter der Decke. Draußen war es jetzt schon hell und Hermine klemmte ungeduldig ihre Lippe zwischen die Zähne. Unablässig fragte sie sich, was sie zu ihm sagen sollte, wenn er erst einmal vor ihr stand, aber Snape kam erst nach weiteren zehn Minuten aus dem Bad. Frisch rasiert und in einer neuen Garnitur seiner schwarzen Sachen stand er vor ihr und warf einen finsteren Blick in ihre Richtung.

„Sie kommen zu spät zum Frühstück, Granger."

Perplex sackte Hermine die Kinnlade nach unten.

„Aber – aber ich dachte, wir sollten miteinander reden ..."

„Mir ist gleich, was Sie dachten. Ich als Ihr Schulleiter fordere Sie auf, sich heute beim Frühstück einzufinden. Wenn Sie es nicht tun, werde ich es wissen. Des Weiteren erwarte ich Sie heute Abend um zwanzig Uhr im Labor."

Spätestens jetzt hatte sie keine Zweifel mehr, dass seine Laune an diesem Tag alles andere als gut war.

Beim Frühstück traf sie Neville. Und obwohl sie ihn eigentlich ganz gut leiden konnte, hatte sie keine Lust auf Gesellschaft. Doch nachdem sie wohl oder übel in der Großen Halle ausharren musste, um den Professor nicht noch weiter zu verärgern, gab sie sich Mühe, sich nichts anmerken zu lassen. Bald darauf war sie in eine hitzige Diskussion mit ihrem Schulkameraden verstrickt.

„Aber das ist ganz und gar unmöglich, Neville. Du weißt, was die Carrows mit uns machen, wenn sie merken, dass wir irgendetwas Verbotenes im Schilde führen."

Neville zuckte wie beiläufig mit den Schultern und Hermine fing ernsthaft an, zu bezweifeln, ob er ihr überhaupt richtig zugehört hatte.

„Ich hab keine Angst mehr vor denen", sagte er stolz, wobei er ziemlich überzeugend klang. „Meine Oma meinte auch, dass wir uns nicht alles gefallen lassen sollen."

„Deine Oma ist aber auch nicht hier. Sie weiß nicht, wie es hier zugeht."

„Dann willst du nicht mitmachen? Das ist sehr schade, Hermine, denn weißt du, ich hab schon mit Luna und einigen anderen von Dumbledores Armee gesprochen. Fast alle sind dabei. Ich kann nicht glauben, dass ausgerechnet du einen Rückzieher machst."

Hermine traute ihren Ohren kaum. Energisch schüttelte sie ihre wilde Lockenmähne. Wenn er wüsste, was sie in diesem Schuljahr auf sich genommen hatte, um Harry zu helfen, würde er nicht so reden.

„Wenn ich du wäre, würde ich mir die Sache schleunigst wieder aus dem Kopf schlagen. Das bedeutet nichts als Ärger."

Enttäuscht sah Neville sie an. Dass er sich das anders vorgestellt hatte, war unschwer zu erkennen.

„Ich bin mir sicher, wenn Harry hier wäre, würdest du nicht so reagieren. Wer war es denn damals, der versucht hat, einen Widerstand gegen Umbridge aufzustellen? Das warst du!"

„Das war damals, Neville. Heute sind wir von Todessern umgeben. Das ist nochmal etwas ganz anderes als Umbridge."

Neville stand auf und ließ seinen Stuhl geräuschvoll über den Boden schaben, sodass alle in ihrer Nähe die Hälse renkten, um zu sehen, was dort vor sich ging.

„Dann ist das also dein letztes Wort?", fragte er und klang dabei fast schon beleidigt.

Hermine nickte, obwohl sie befürchtete, dass das nicht ausreichen würde, ihn davon abzuhalten, sich in Schwierigkeiten zu bringen, so wie es bei ihr auch gewesen war.

Als sie Harry später von Nevilles Plänen, sich gegen das Regime der Carrows starkzumachen, berichtete, war die nächste Diskussion im Gange. Zuerst war er begeistert von der Idee, Snape und seinen Kumpanen eins auszuwischen. Hermine jedoch verpasste ihm schnell einen Dämpfer.

„Ich kann sie wirklich verstehen, Harry. So langsam haben wohl auch die letzten Zweifler begriffen, dass du der Auserwählte bist, der Du-weißt-schon-wen zur Strecke bringen muss. Sie alle wollen helfen. Sie wollen etwas tun, etwas bewegen. Aber das heißt nicht, dass ich ihr Vorhaben unterstützen werde. Ich hab mir schon genug Ärger aufgehalst."

„Das weiß ich, Hermine", schrieb Harry beschwichtigend, obwohl sie genau wusste, dass das, was sie mit ihm geteilt hatte, nicht annähernd an der Oberfläche dessen kratzte, was sich wirklich im Verborgenen mit Snape abgespielt hatte. „Du hättest mitkommen sollen. Wir hätten dich hier gut gebrauchen können."

„Dafür ist es jetzt zu spät. Wir haben alle drei dafür gestimmt, dass ich weiterhin zur Schule gehe und von dort aus versuche, etwas über Dumbledores Pläne herauszufinden. Er war so lange in Hogwarts, dass ich fest davon überzeugt bin, dass sich weitere Hinweise hier verstecken müssen, die uns helfen können. Außerdem", fiel ihr dabei hellseherisch ein, „weiß Neville ja gar nicht, was wir vorhaben, um Du-weißt-schon-wen zu vernichten. Wenn er sich jetzt einmischt, könnte er uns am Ende nur unerwarteten Ärger machen."

„Vielleicht hast du gar nicht so unrecht", lenkte Harry schließlich ein. „Ron und ich, wir haben uns schon gefragt, wann es soweit sein würde, dass die Schüler endlich genug davon haben, sich unterdrücken zu lassen. Es wird Zeit, dass wir hier richtig vorankommen. Jetzt, mit dem Schwert, müssen wir nur noch fündig werden. Deshalb dachten wir, wir sollten vielleicht mal Mr. Lovegood einen Besuch abstatten."

„Lunas Dad? Aber wieso?"

„Du hast mir doch von dem Symbol erzählt, das in deinem Märchenbuch aufgetaucht ist. Mir ist aufgefallen, dass ich es schon zuvor gesehen habe. Mr. Lovegood zum Beispiel hat es auf Bills Hochzeit um den Hals getragen. Bestimmt hat es etwas zu bedeuten, Hermine. Wir wissen nur nicht, was das sein könnte. Und warum hätte Dumbledore dir das Buch vermachen sollen, wenn nicht, um einen Hinweis darin zu verstecken?"

„Ich halte das für keine gute Idee. Erinnerst du dich noch, als wir dachten, wir könnten etwas erreichen, indem ihr nach Godric's Hollow geht? Es hätte dich fast das Leben gekostet. Mir kommt es zudem komisch vor, dass Dumbledore dieses Zeichen nicht einmal erwähnt hat, als er dich auf die Sache mit den Horkruxen vorbereitet hat."

„Ehrlich gesagt überrascht mich das nicht sonderlich."

„Das darfst du nicht denken, Harry."

„Nein? Hör auf, ihn zu verteidigen, Hermine. Ich hab das satt. Er hat uns nichts als Rätsel hinterlassen. Das Einzige, was uns von seinen Erbstücken bisher wirklich geholfen hat, war das Schwert. Aber bis wir das hatten, hat es gedauert."

„Trotzdem. Er wollte, dass du die Horkruxe suchst. Alles andere muss warten."

Hermine hoffte inständig, dass sie ihm ihre Meinung darüber, Lunas Dad einen Besuch abzustatten, verständlich gemacht hatte. Was die Sache mit dem Schwert anbelangte, war sie sich jedoch immer noch nicht sicher, was sie davon halten sollte. Wenn Snape nichts zu vertuschen gehabt hätte, wieso hätte er dann ihr Gedächtnis manipulieren sollen?

Nervös verkroch sie sich in der Bibliothek, um endlich auf andere Gedanken zu kommen. Erst am Abend, als es Zeit war, sich in die Kerker aufzumachen, verließ sie ihr stilles Refugium wieder.

Im Labor war Snape schon längst zugange. Hermine wunderte sich kaum noch darüber, wie er es schaffte, so viel Energie für sein Vorhaben aufzubringen. Ihr ging es ähnlich, denn wann immer sie den Kopf so voller Gedanken hatte, kam sie nur schwer zur Ruhe.

Während sie ihn verhalten aus den Augenwinkeln beobachtete, musste sie sich eingestehen, dass sie sich sehr daran gewöhnt hatte, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Sie mochte die Art, wie er sich fortbewegte und seine Hände präzise jeden einzelnen Arbeitsschritt ausführten. Ob er nun dabei aussah wie der wandelnde Tod, mit den tiefen Schatten um die Augen und dem zerfurchten blassen Gesicht, spielte im Grunde genommen keine Rolle für sie. Sein Aussehen allgemein war noch nie zwingend attraktiv gewesen, dennoch fand sie es auf absonderliche Weise anziehend. Vor allem aber war bewundernswert, mit welcher Hingabe er sich den Aufgaben widmete, die er sich vorgenommen hatte. Es war eine durchaus interessante Eigenschaft für einen Menschen, wenn man bedachte, dass sie selbst ebenfalls einen Hang zu einem derartigen Verhalten hatte.

Eine ganze Weile arbeiteten sie stillschweigend und eingespielt nebeneinander her, bis Hermine es nicht länger aushielt und das Messer aus der Hand legte, mit dem sie eine Handvoll getrockneter Knollen zerkleinert hatte.

„Ich denke, wir sollten darüber reden, was heute Morgen beinahe passiert wäre, Professor", sagte sie zaghaft, wobei sie sich bemühte, dem Vorfall an sich etwas Verständnis abzugewinnen, um die eigentliche Tragik dahinter nicht zum Vorwurf werden zu lassen. „Es ist nicht gerade beruhigend, hier neben Ihnen zu stehen und zu wissen, dass Sie mich einem Gedächtniszauber unterwerfen wollten. Genau genommen behagt mir die Vorstellung, dass Sie das tun wollten, gar nicht."

Snape schnaubte abfällig.

„Niemand hat Sie nach Ihrer Meinung gefragt, Granger."

„Wirklich? Ich glaube nicht, dass Sie das in Wahrheit so locker sehen."

„Und mir ist gleich, was Sie darüber denken."

Aller guten Vorsätze zum Trotz hatte Hermine recht schnell genug von seiner Abfuhr. Energisch schritt sie auf ihn zu und baute sich mit in die Hüften gestemmten Händen vor ihm auf.

„Dann war Ihnen unser Kuss letzte Nacht also auch egal?"

Während sie flehentlich zu ihm aufblickte und auf eine Antwort von ihm wartete, sah Snape sie mit einem unleserlichem Ausdruck in den schwarzen Augen an. Er wusste, dass sie damit rechnete, enttäuscht zu werden. Doch irgendetwas ließ ihn zögern und hielt ihn davon ab, zu voreilig zu handeln. Freilich konnte sie nicht wissen, wie sehr sie ihn mit ihrer Unbefangenheit und Kühnheit gefesselt hatte. Kaum jemand, außer natürlich ihrem Freund Potter, hatte es je gewagt, die Stimme gegen ihn zu erheben und ihm über den Mund zu fahren.

Als er spürte, dass sie aus lauter Frustration drauf und dran war aufzugeben, nahm er die Hand hoch und strich sanft mit dem Daumen über ihre Wange. Er blickte ihr jetzt so eindringlich ins Gesicht, dass ihre Knie ganz weich wurden.

„Sehen Sie es denn immer noch nicht?", fragte er mit belegter Stimme. Es fiel ihm weitaus schwerer, überhaupt auf ihre Frage zu antworten, als sie ahnen konnte. „Das ist einer der Gründe, weshalb Sie es vergessen sollten."

Wie vor den Kopf gestoßen suchte sie nach Worten.

„Ich - ich verstehe nicht. Wollen Sie damit vielleicht sagen, dass Sie es mir erleichtern wollten?"

„Nicht nur, Granger. Auch mir selbst."

Durch seine Worte nur noch mehr verunsichert blinzelte sie.

„Und was genau hat das zu bedeuten?"

Snapes Mundwinkel zuckten. Er wollte sich keine Hoffnungen machen, dass diese zerbrechliche Verbindung, die er zu ihr aufgebaut hatte, je ein zufriedenstellendes Ende nehmen würde. Schon gar nicht für ihn.

Noch ehe er sich darüber im Klaren war, was er eigentlich tat, legte er seinen Arm um ihre Hüfte und zog sie schwungvoll zu sich heran, sodass sie hart mit seinem Körper kollidierte. Ohne ein Wort zu erwidern senkte er dann den Kopf und drückte seine Lippen auf ihre.

Hermine ließ es geschehen. Sie hatte darauf gewartet, eine Erklärung von ihm zu erhalten und wusste jetzt, dass es irrsinnig gewesen war, zu hoffen, er könnte sich bei ihr entschuldigen. Doch so war er eben.

Wie von Sinnen klammerte sie sich an ihn, grub die Nägel in seinen Rücken und erwiderte den Kuss. Sein Mund brannte, verzehrte sich regelrecht nach ihr. Seine Zunge schoss hervor und traf auf ihre. Sogleich spürte sie, wie er sich langsam mit ihr in Bewegung setzte, seine Arme sie in die Luft hoben und am Rande der Arbeitsplatte absetzten. Er presste sich an sie und fuhr mit den Händen zwischen ihre Körper, um ungeduldig ihren Unterleib zu befreien. Dann öffnete er seine Hose und schob sich mit einem gezielten Stoß in sie. Sein Verhalten war so ungestüm, dass es durchaus etwas Besitzergreifendes an sich hatte.

Wie um den Gedanken zu untermauern, stöhnte er auf.

Schaudernd vergrub Hermine ihre Finger in seinen langen Strähnen, um ihn noch näher zu sich zu ziehen. Ihr ging es obgleich der Differenzen zwischen ihnen nicht anders. Jetzt, da sie wusste, wie es war, mit ihm zu schlafen, kam es ihr seltsam vor, es jemals mit einem anderen zu tun. Sie war inzwischen so mit seinem ungezügelten Auftreten vertraut, dass ihr der Gedanke, einen anderen Mann als ihn an ihren Körper heranzulassen, grotesk erschien.

Es dauerte nicht lange für ihn, den Höhepunkt zu erreichen. Er war so darauf versessen gewesen, sie mit seinem Samen auszufüllen, dass sie kaum Zeit gehabt hatte, sich auf ihn einzuspielen.

Es spielt keine Rolle, sagte sie sich im Stillen. Wenn er sie so sehr haben wollte, war das nur ein Zeichen dafür, wie sehr sich alles zwischen ihnen verändert hatte.

Erfüllt blieb er auch danach noch in ihr verborgen und lehnte seinen Kopf an ihre Stirn. Sie konnte das Zittern spüren, das wie die letzten Ausläufer seiner Tat wohlig durch seinen Körper jagte. Sein Atem dazu ging stoßweise.

„Niemand sonst darf je davon erfahren, Granger. Niemand."

Er blickte auf und fixierte sie mit seinen wilden schwarzen Augen.

Hermine nickte, erwiderte aber nichts darauf. Sie verstand auch so, dass sich seine seltsamen Worte nicht nur auf den gemeinsamen Sex bezogen, wagte es aber nicht, weiter danach zu fragen. Was auch immer es war, das er im Schilde führte, es bestätigte ihre Vermutungen, dass Snape weitaus mehr zu verbergen hatte, als es den Anschein hatte und alle glauben sollten.