Ludicrous Smile

Kapitel 33

Für etliche Sekunden sah Hermine auf sein Gesicht und stellte geradezu verblüfft fest, dass sie das tatsächlich von sich gegeben hatte. Aber konnte es wirklich so einfach sein, wie es sich angehört hatte?

Mit geröteten Wangen senkte sie den Blick, doch Snapes Hand kam hervor und umfasste ihr Kinn, sodass sie ihn wieder ansah.

„Was haben Sie da gesagt?", fragte er schließlich. Seine Stimme war noch immer belegt und brachte an Kraft nicht im Mindesten das hervor, was er sonst damit auszudrücken vermochte.

Hermine fasste sich ein Herz. Ein schmales Lächeln huschte über ihr glühendes Gesicht.

„Ich glaube, dass es so sein soll", sagte sie schlicht. „In diesem Moment gehöre ich genau hier her."

Er schüttelte den Kopf und holte dabei Luft, fast so, als würde er nicht begreifen, was sie damit sagen wollte.

„Das … das ist nicht richtig. Sie dürfen sich das nicht einreden."

„Das weiß ich selbst. Aber ich kann nicht anders. Alles hat sich verändert. Es fühlt sich so an, als wäre es genau das, wonach ich in den vergangenen Wochen gesucht habe. Mir sind tausend Dinge durch den Kopf gegangen. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es jetzt weitergehen soll. Dabei wurde mir klar, dass ich nicht mit Harry in eine Schlacht ziehen werde. Es ist zu spät dafür. Aber jetzt mit Ihnen hier zu sein ... das ist es einfach."

Snape sah sie an und seine schwarzen Augen glitzerten eigentümlich, jedoch nicht bedrohlich, wie es oftmals der Fall gewesen war, wenn er in seinem Klassenzimmer vor Zorn übergeschäumt war. Auf einmal fühlte sie, wie er sie an den Armen nahm und sie zu sich zog, bis ihre Gesichter sich ganz nahe waren. Er beugte den Kopf zur Seite und drückte seine Lippen auf ihre. Langsam und sanft küsste er sie.

Schier überwältigt von seiner Spontanität ließ Hermine es geschehen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er das tun würde. Vor allem nicht nach diesem Streit.

Der Kuss wurde intensiver und mit ihm auch das Verlangen in ihr, sich ihm hinzugeben. Verzweifelt klammerte sie sich an ihn und verdrängte das Bewusstsein, dass sie endgültig verloren war, wenn sie jetzt nachgab. Er hatte sie hintergangen, dennoch wurde sie das Gefühl nicht los, dass sie zu ihm gehörte. Aber konnte das überhaupt sein?

Und dann war es Snape, der zu sich kam. Er nahm seinen Mund von ihrem und hielt ihre Arme fest, als sie dagegen protestieren wollte. Energisch machte er sich von ihr frei.

„Habe ich nicht gesagt, dass es besser ist, wenn ich Sie zurückbringe?"

Hermine war wie vor den Kopf geschlagen. Sie fühlte sich so kraftlos und zerrissen, dass sie kaum wusste, was sie darauf antworten sollte.

„Ich möchte aber nicht zurück", sagte sie matt. Es war nichts als die Wahrheit.

„Das ist lächerlich."

„Finden Sie? So schnell werden Sie mich nicht los. Sie sollten wirklich aufhören, sich über andere hinwegzusetzen, Snape. Ich habe nicht darum gebeten. Jetzt müssen Sie sich Ihrer Verantwortung stellen, denn genau das ist es, was Sie damit erreicht haben."

Noch während sie sprach, sah sie, dass sich seine Züge verhärteten. Es war ihr gleich. Sie wusste, dass weder die Entscheidung, sich gänzlich von ihm abzuwenden, noch die, sich auf ihn zuzubewegen, einfach werden würde.

„Sie reden von Verantwortung, Granger?"

„Jawohl."

Er nahm die Hände hoch und fuhr sich in langen Bahnen damit durch die Haare.

„Wie soll es dann jetzt weitergehen?", fragte er kühl.

Spätestens jetzt wusste sie, dass es ihm ähnlich erging wie ihr. Zaghaft legte sie ihre Finger um die Knöpfe auf seiner Brust und hielt sich daran fest.

„Ich möchte, dass wir das gemeinsam durchstehen. Ich möchte mit Ihnen zusammen da weitermachen, wo wir aufgehört haben, bevor das alles passiert ist."

„Aber ..." Er sah sie irritiert an. „Trotz allem?"

Sie nickte.

„Ich weiß, dass es nicht leicht werden wird. Aber wir müssen es versuchen. Wir sind es dem Kind schuldig."

Er schüttelte entgeistert den Kopf.

„Nein."

„Aber ..."

„Tun Sie das nicht", forderte er ernst.

„Was tue ich denn, Professor?"

Snape seufzte, als er den gehässigen Unterton erkannte, den sie ihm entgegenbrachte.

„Das weißt du genau. Und hör endlich auf, mich so zu nennen. Ich komme mir jedes Mal wie ein alter Greis vor, wenn du das sagst."

Hermine wirkte verunsichert und blinzelte. Bisher war ihr gar nicht in den Sinn gekommen, ihn mit seinem Vornamen anzureden. Als sie ihn jedoch so reden hörte, änderte sich das schlagartig.

„Ach ja? Ich wusste gar nicht, dass ich mir das Recht erkauft habe, etwas anderes zu dir zu sagen", erwiderte sie schnippisch.

„Wie du meinst. Nenn mich, wie du willst. Es wird so oder so nicht funktionieren. Manche Menschen sollten besser nicht zusammen sein, Hermine. Meine Eltern ..."

„Sag das nicht, Severus", unterbrach sie ihn und fröstelte leicht, als der fremdartige Klang seines Namens einen Schauder durch ihren Körper jagte. „Du bist nicht wie deine Eltern. Du wirst deinem Kind nichts anhaben."

„Ganz recht", zischte er unfreundlich. „Weil ich nämlich nichts damit zu tun haben werde."

Sie verspürte einen Stich. Es war nicht so, dass sie Verständnis erwartet hätte, doch zumindest nicht diese eisige Zurückweisung.

„Es tut weh, wenn du so etwas sagst. Unglaublich weh. Aber vielleicht hast du Recht. Ich kann dich nicht dazu zwingen, wenn du nicht willst."

Er antwortete nicht. Traurig lehnte sie den Kopf an seine Stirn und atmete durch. Doch es ließ ihr keine Ruhe.

„Ich weiß, dass es überraschend kommt, aber irgendwie dachte ich, du würdest es wenigstens versuchen."

„Nein, das dachtest du nicht. Du dachtest, du könntest mich umstimmen, Hermine."

Sie zuckte mit den Schultern.

„Als wir noch in Hogwarts waren, hat es doch auch funktioniert. Wir waren zum Ende hin viel zusammen."

„Dann wärst du also bereit, denselben Fehler noch einmal zu machen?", fragte er abwesend. „Du kannst mir nicht trauen. Das solltest du inzwischen wissen."

„Das stimmt nicht. Ich weiß, dass du es bereust. Ist doch so, oder?"

„Ja. Das tue ich. Aber das ändert nichts."

„Natürlich tut es das!"

„Nicht für mich. Du hast ja keine Ahnung, Hermine! Du weißt nicht, worum es hier geht. Es gibt so viel, das ich ungeschehen machen möchte. Aber egal, was es auch ist, es macht keinen Unterschied."

"Doch. Für mich schon. Ich habe mich nicht mit dir eingelassen, um dir auf die Schliche zu kommen ... Na ja, nicht nur. Da war noch so viel mehr, Severus! So viele Dinge, die ich mir selbst nicht erklären kann."

"Gerade deshalb solltest du wissen, dass es besser ist, die Finger von mir zu lassen."

Hermine lächelte milde.

"Dasselbe hat Phineas auch gesagt."

"Hat er das?", fragte er langgezogen und machte es sich mit ihr in den Armen in dem alten Sessel bequem. "Offensichtlich hast du seinen Rat nicht befolgt."

"Nein, habe ich nicht."

Er nickte träge, erwiderte aber nichts darauf.

Für eine ganze Weile wurde es still zwischen ihnen und Hermine nutzte die Gelegenheit, mit den Fingern die Knöpfe zu inspizieren, die seine Brust säumten. Verträumt dachte sie an Hogwarts und daran, wie sie angefangen hatte, sich zu ihm hingezogen zu fühlen, ohne es so richtig bemerkt zu haben.

Irgendwann blickte sie auf und merkte, dass er die Augen geschlossen hatte. Die Anspannung, die eben noch in der Luft gewesen war, hatte sich gelegt. Es war trotz aller Bedenken ein friedfertiger Moment, den sie zutiefst genoss. Snape selbst sah müde und abgeschlagen aus. Es tat weh, ihn so zu beobachten. Fast war ihr, als würde er in seinem Inneren einen Kampf führen, den er nicht gewinnen konnte ... Einen Kampf gegen seine Überzeugungen? Vielleicht rang er auch einfach damit, sie weiter in sein Leben hinein zu lassen, schließlich hatte es ihn von Anfang an Überwindung gekostet, das zu tun. Doch wie sie es auch drehte und wendete, Hermine war sich sicher, dass er keine bösen Absichten gegen sie hegte. Nachdenklich klemmte sie ihre Lippe zwischen die Zähne. Es gab noch so viel, das sie ihm mitteilen oder ihn fragen wollte. Konnte sie es da einfach wagen, ihm das zu offenbaren, was in ihr vorging?

"Severus?"

Er brummte und öffnete eines seiner Augen, um sie anzusehen.

"Hmm?"

"Kann ich dich was fragen?"

"Hat dich meine Meinung je davon abgehalten?"

Hermine zog die Brauen zusammen und versuchte, sich nicht davon irritieren zu lassen. Sie war längst nicht mehr das kleine Mädchen von einst.

"Würde es dir denn etwas ausmachen, wenn ich für einige Zeit hier bleibe?", platzte sie offen heraus, in der Hoffnung, er würde es verstehen. "Ich möchte in deiner Nähe sein, so wie damals in Hogwarts. Ich verspreche auch, nichts anzustellen."

Wie es aussah, hatte sie nun seine volle Aufmerksamkeit zurückgewonnen, denn Snape setzte sich abrupt auf und Hermine hatte Mühe, nicht von seinem Schoß zu fallen.

"Ich werde nicht lange hier bleiben", sagte er knapp. Fast schien er etwas nervös zu sein, so wie er ihrem Blick auswich.

"Das dachte ich mir. Aber könnte ich nicht trotzdem ..."

"Das ist ausgeschlossen", fuhr er ihr dazwischen. "Wie stellst du dir das vor?"

"Ganz einfach. Ich werde hier auf dich warten, bis du zurückkommst."

"Aber es gibt hier nichts, was du anfangen könntest."

Hermine lachte leise auf. Seine innere Unruhe und die damit verbundene Ungeduld erinnerte sie manchmal an einen kleinen Jungen.

"Hast du etwa Angst davor, ich könnte herumschnüffeln und dir deine letzten Geheimnisse entlocken? Komm schon, Severus. Darüber bin ich hinaus. Ich habe absolut kein Interesse daran, mir weiterhin Ärger mit dir einzuhandeln."

"Das meinte ich auch gar nicht", behauptete er stur. "Du würdest dich hier nur langweilen. Das Haus wird so gut wie nie bewohnt, es gibt nicht viel zu essen ..."

"Außer Konserven, habe ich Recht? Das macht nichts. Ron hat sich schon genug um mich gesorgt. Er hat mir alles besorgt, was ich für die nächsten Monate brauchen kann."

Er hob skeptisch eine seiner Brauen an.

"Hat er das?"

Sie nickte.

"Er kommt eben doch nach seiner Mutter."

Snape runzelte die Stirn, als würde ihm die Vorstellung, wie Ron sich um sie kümmerte, nicht sonderlich gefallen.

"Wenn das so ist, solltest du lieber in seiner Nähe bleiben, als in meiner", murmelte er steif.

Hermine traute ihren Ohren kaum.

"Bist du etwa eifersüchtig, weil er für mich da war? Das kann unmöglich dein Ernst sein! Ausgerechnet du?"

Wenig begeistert von ihrem Einwand verzog er das Gesicht. Es schien ihn zu verletzen, dass sie das gesagt hatte.

"Das ist schwer vorstellbar, nicht wahr?", fragte er mit deutlichem Sarkasmus in der Stimme. "Warum sollte es auch anders sein?"

Sichtlich um Worte verlegen nahm Hermine ihre Hand und umfing damit seine Wange.

"Ich wusste nicht, dass du dir solche Gedanken darüber gemacht hast", sagte sie sanft.

"Vielleicht habe ich das ja auch gar nicht."

Sie schüttelte den Kopf. Die Bitterkeit in seinen Worten war eindeutig ein Zeichen dafür, dass er sich in seinem Stolz, seiner Ehre oder sonst was verletzt fühlte.

"Das glaube ich dir nicht. Nicht mehr."

Snape wandte den Blick ab und sah an ihr vorbei in den Raum hinein. Er war so aufgewühlt, dass sie nicht umhin kam, weiter zu drängen. Auch dann, wenn er es wahrscheinlich nicht zulassen würde.

"Es fällt mir schwer, dir zu folgen, wenn du dich von mir abwendest, Severus. Bitte rede mit mir. Sag mir, was das alles zu bedeuten hat. Sag mir einfach die Wahrheit."

Mit zornigen Augen sah er sie an und knurrte: "Du willst die Wahrheit? Die Wahrheit ist die, dass ich selbst keine Ahnung habe, was ich tun soll. Du kannst also nicht von mir verlangen, für dich da zu sein."

"Und warum nicht? Immerhin hast du mich in diese Lage gebracht."

"Fang nicht wieder damit an", mahnte er mit erhobener Hand. "Ich bin zu dir gekommen, um dir meine Hilfe anzubieten. Du hast sie abgelehnt."

"Ja, das stimmt. Es war keine Option, die ich wollte. Ich dachte, ich komme damit klar ..."

"Dann musst du selbst zusehen, wie du damit zurechtkommst."

Hermine sackte die Kinnlade nach unten. Sie wusste, dass er verletzt war und daher nicht beabsichtigt hatte, es so hart klingen zu lassen, wie es sich anhörte. Trotzdem wollte sie nicht glauben, dass er das eben gesagt hatte.

"Warum, Severus?", wiederholte sie stur. "Und hör auf, mir mit deinen Ausreden anzukommen. Keinem von uns ist geholfen, wenn wir uns ständig nur gegenseitig die Schuld zuschieben."

Er rang mit sich und presste fest die dünnen Lippen aufeinander.

"Weil das nicht geht. Es war von Anfang an falsch, mich mit dir einzulassen. Es war verboten und gefährlich für uns alle. Es konnte nicht funktionieren. Sieh mich an, sieh dir mein Leben an. Es gibt mehr als genug Gründe, die uns im Weg stehen."

"Dann sag mir, woran es liegt. Vielleicht können wir daran arbeiten."

"Nein, können wir nicht. Du bist noch so jung, Hermine ..."

"Ist das alles? Liegt es nicht vielleicht eher daran, dass du immer noch an Lily festhältst?"

Seine Nasenflügel bebten, als er das hörte, doch er ging nicht darauf ein.

"Du solltest nicht hierherkommen, um hier zu bleiben. Dieses Haus diente mir lediglich dazu, dir zu zeigen, was du niemals selbst kennengelernt hast. Es ist kein Ort, an dem man sich wohlfühlen kann."

"Das weiß ich. Aber solange es mich an dich erinnert, ist es genau das, was ich möchte."

Mit geweiteten Augen sah er sie an und es traf sie mitten ins Herz.

"Du - du möchtest das?", fragte er mit erstickter Stimme.

Hermine nickte.

"Warum?"

"Es gibt nichts, wo ich zur Zeit sonst hin könnte, mal abgesehen von Harry und Ron und einem zugigen Zelt."

Beiden war klar, dass das nur die halbe Wahrheit gewesen war. Snape aber schien es für den Augenblick zu genügen. Hilflos blinzelte er, als könnte er dadurch einer direkten Antwort ausweichen, wie sie es auch getan hatte.

"Sie werden das nicht akzeptieren, Hermine. Sie werden dich nicht einfach mit mir fortgehen lassen. Sie wissen genauso gut wie ich, dass du nicht zu mir gehörst. Am besten, ich bringe dich sofort zurück, bevor die beiden sich noch in Schwierigkeiten bringen."

Er machte Anstalten aufzustehen, Hermine jedoch bewegte sich kein Stück von der Stelle. Wild entschlossen, sich nicht so leicht abwimmeln zu lassen, hielt sie ihn zurück.

"Warte, Severus. Wer glaubst du, hat das zu entscheiden? Harry und Ron oder ich? Ich habe mich für das Kind entschieden, weil ich denke, dass ich irgendwo tief in mir drinnen gehofft habe, wir könnten noch einmal von vorn anfangen."

Snape erstarrte regelrecht, als er das hörte. Ein seltener, überaus trauriger Blick legte sich über sein Gesicht. Die bittere Ironie des Lebens hatte ihn eines Besseren belehrt. Hermine konnte es deutlich erkennen. Er wusste, dass es falsch war, sich etwas vorzumachen und senkte den Kopf. Schon früher hatte es den ein oder anderen Moment zwischen ihnen gegeben, in dem Hermine am liebsten einfach nur die Arme um ihn gelegt und sich an ihn gedrückt hätte. Doch dazu sollte es nicht kommen. Noch ehe sie sich dazu entschließen konnte, die restlichen Vorbehalte ihm gegenüber einfach zu übergehen, hatte er sich wieder gefasst.

"Das kann nicht sein. Du darfst das nicht zulassen. Wirf es ab, Hermine. Vergiss es. Sofort."

"Aber wieso nicht?"

"Weil es vielleicht schon sehr bald zu einem alles entscheidenden Ereignis kommen wird, bei dem ich keine Rolle mehr spielen werde."

Hermine ahnte, was er damit andeuten wollte, war aber viel zu trotzig, um es wahrhaben zu wollen. Auch Harry hatte sich so lange wie möglich geweigert, den Gedanken zuzulassen, dass es eines Tages einen Kampf geben würde, bei dem es um alles oder nichts ging; um ihn oder Voldemort, um die Schule, um Leben oder Tod.

"Und was genau soll das heißen?", fragte sie vorsichtig.

"Es heißt, dass es vermutlich keinen Ausweg für mich geben wird. Ich stehe weder richtig auf der einen Seite, noch auf der anderen."

"Ach Unsinn! Du klingst ja genauso wie Harry."

"Und er hat völlig Recht damit."

"Sag doch so was nicht! Wenn das nur wieder ein Versuch von dir ist, dich einfach so aus der Affäre zu ziehen, dann ..."

Sie stockte und schluchzte auf.

"Dann was?"

Mit wässrigen Augen sah sie ihm ins Gesicht.

"Du bist mir viel zu wichtig, Severus. Ich kann dich doch nicht einfach so aufgeben!"

"Es wäre aber das Beste für dich."

"Nein, das ist nicht wahr. Du warst gut zu mir. Du warst für mich da ..."

"Du belügst dich selbst, Hermine. Ich habe viele Fehler gemacht, die sich nicht wieder rückgängig machen lassen. Es wird Zeit, endlich damit aufzuhören."