~ Kapitel 7 – Umstrukturierung ~
''Denk an mich,
Denk an mich zärtlich wie an einen Traum.
Erinn're dich, keine Macht trennt uns
Ausser Zeit und Raum.
An dem Tag, wann er auch kommen mag,
An dem du Abschied nimmst von mir,
Lass das gestern weiterleben,
Schließ es ein in dir."
„Kannst du bitte aufhören zu singen!?" Er knurrte seine Worte aus, als sie durch die dunklen Gassen gingen. Es war ruhig und nur ihre kleine, hohe, pfiebsige Stimme störte die Harmonie. Er ging gefrustet weiter und knurrte ab und an wütend auf. Sicher dachte er noch an das Erlebnis.
Sasha blickte ihn an und seufzte leise.
„Magst du keine Opern?" Er bedachte sie mit einen erbosten Blick, als würde er sie mit Nadeln bewerfen. Sie grinste breit. Es störte sie einfach nicht, wie er drauf war. Sicher amüsierte sie noch die Tatsache, was mit ihm geschah. Das Mädchen fand es einfach lustig, dass er sich so schnell einwickeln ließ.
„Ich frage mich eines. Wieso ließt du sie ran, wenn es dir doch so viel Unglück brachte?" Er sah nach vorne und ging mit ihr weiter in Richtung eines Parks. Vielleicht war dort eine einsame Seele. Doch er hatte wenig Hoffnung, wenn es nicht gerade ein Betrunkener war. Die Weihnachtsfeiern auf dem Märkten waren zu populär, als das halb betrunkenen Nutten hier herum taumelten. Diese Zeit war schon frustrierend. Er hatte sich so auf eine treibende Jagt gefreut.
„Das geht dich nichts an.", antwortete er ihr. Das Mädchen seufzte leise auf und zupfe an seinen Ärmel. Er sah herab und knurrte. Sie sollte ihn unmissverständlich loslassen.
„Du magst sie.", stellte Sasha einfach fest. Er blickte sie verwirrt an und lachte sofort auf. Dieser Gedanke war lächerlich. Er mag Seras? Sie war nur seine Draculina. Sie hatte nichts zu sagen. Sie war eine Dienerin und auf ihn angewiesen. Keine Gründe sie zu mögen.
„Sicher nicht. Sie ist nur eine niedere Vampirin. Meine Draculina. Mehr nicht. Und für das, was sie mir antat, wird sie büßen."
„Mit Schläge und Sex?" Alucard hob eine Augenbraue, als sie es belustigt aussprach. Es war für sie nichts Besonderes, als würde es schon feststehen. Selbst wenn der Gedanke leicht verlockte.
Er musste schon zugeben, als sie auf ihn saß und ihre Schenkel an seine presste und er ihren Körper spüren konnte, regte sich mehr, als er wollte. Er dachte nur an ihr sinnlichen Stöhnen, wie er ihr über die Seite fuhr und sie küsste, da bekam er schon das Kribbeln im Schritt. Er hätte sie gerne auf den Stuhl hart und sinnlich genommen ohne Rücksicht auf ihre Wünsche. Er hätte sein instinktives Verhalten an ihr gestillt. Es wäre ihm egal gewesen, was sie durchgestanden hätte.
Diese Tatsache erschreckte ihn schon. Dennoch ließ er es einfach stehen. Er wusste nicht, ob er, wenn dieser Fall eintreffen würde, jemals dagegen ankämpfen könnte. Er hatte noch immer ihren süßen Duft der warmen, glatten Haut in der Nase. Er musste nur die Augen schließen und sah sie wieder grinsend vor sich. Wenn er nur daran dachte, ihre empfindlichsten Stellen zu erforschen und sie in die Höhe zu treiben, bekam er Gänsehaut.
Dies entging auch Sasha nicht. Sie blickte ihn fragend an und grinste dann breit. Ihr Ellbogen stupste ihn in die Seite. Er schreckte auf und sah herab.
„Du träumst." Er sah wieder zur Seite. Er träumte. Das war ihm bewusst. Zu bewusst. Er spürte, wie sein Glied sich gegen die Hose drückte und stark pulsierte. Verdammt er träumte und fantasierte auch noch. Wie erbärmlich ist das?
„Lass uns noch eine Runde im Park drehen und wenn sich nichts findet, sollten wir es abbrechen. Mir ist kalt." Er nickte schweigend. Auf ein Gespräch hatte er keine Lust. Er zwang sich deutlich zur Ruhe. Sie schritten in den Park. Es war alles dunkel und nur das Rascheln der Bäume konnten sie vernehmen. Es herrschte eine heilige Stille. Ob er heute noch etwas zu trinken bekam?
„Sag mal... Seras, jagt sie auch?" Er sah auf sie herab und blickte auf die pinken Haare. Sie waren dieses Mal kurz gehalten und guckten knapp unter dem Basecap hervor. Sie lächelte immer unentwegt, was einen meistens zur Weißglut trieb.
„Soweit ich weiß, nicht. Sie trinkt die Blutkonserven, wobei ich froh bin, dass sie wenigstens dies tut." Er hätte ihre Reaktion blind erahnen können. Sie atmete scharf ein und pustete alles heiter aus. Ihre Arme fuhren gedehnt hoch und sie streckte sich.
„Okay.", keuchte sie. Es gab keinen Kommentar. Keine niedere Bemerkung. Das machte ihn stutzig. Er sah auf sie herab.
„Sag, was du darüber denkst." Sie blickte in seine Augen.
„Ich denke, dass da vorne unser Essen ist." Schnell deutete sie nach vorne. Er folgte der Hand und erblickte ein knutschendes Paar auf einer Parkbank. Er sah, wie er ihr in den Schritt griff und ihr die Zunge in den Hals steckte.
Er beobachtete genau, wie seine Hand weiter glitt und ihre Schenkel liebkoste. Sie keuchte auf und unterbrach den Kuss. Sabber rann ihr aus dem Mund, als sie diesen öffnete. Er knabberte an ihren Hals weiter entlang und zog sie weiter zu sich heran. Sie war willig und er steif. Was gäbe es besseres als frisches Dopamin im Körper zu haben?!
Er bemerkte, wie Sasha sich langsam an sie heranschlich. Langsam war kein Ausdruck. Es war so, als würde sie jemand töten wollen und er darf es nicht erfahren. Gut, dies trifft auch gegebener Maßen zu, dennoch wirkte es schon zu schleichend. Er sah ihr zu, wie sie nahe eines Baumes stehen blieb und sie weiter beobachtete. Ihre Augen fuhren zu ihm herüber und mit einem unverkennbaren Blick hatte sie ihn gefragt.
Alucard war es regelrecht egal, wen er bekam. Er brauchte nur Blut. Männlich, weiblich, was macht dies schon?!
Sie konnte sehen, wie er eine Hand hob und es abwinkte. Ihre rötlichen Augen fuhren wieder zu dem Paar. Sie ging weiter und stand nun direkt hinter der Bank. Nun machte sie keinen Doldt mehr draus, dass diese sie sahen.
„Hi.", sprach sie lächelnd und hob grüßend eine Hand. Beide sahen auf. Der Mann schien mehr als gefrustet.
„Verschwinde, Kind!", knurrte er und wollte sich ihr wieder widmen. Doch das tat sie nicht.
„Aber Papa, wieso schickst du mich weg. Mama sagte ich soll dich holen!" Sie setzte Hundeaugen auf und schniefte gespielt. Es war schon witzig, was sie sich einfielen ließ. Doch diese würde seinen Frust nur steigern.
„Wieso Papa, Al!", gluckte die Frau und drückte ihn weg. „du sagtest mir, du bist Single!" Er sah sie wütend an, aber wich mit dem Blick zu Sasha.
„Das ist nicht mein Kind. Die spinnt und nun verschwinde, du kleine Göre, sonst kannst du was erleben!"
„Du hast mich nicht mehr lieb!", jammerte sie und eine Träne kullerte aus ihrem Auge. Der Mann sah sie verwirrt an.
„Du hast sie ja nicht mehr alle!" Sein Brüllen vernahm selbst Alucard, der einige Meter entfernt stand. Es hörte sich nur grausig an. Sicher haben sie wie ein Loch gesoffen. Er mag sich nicht den ekligen Nachgeschmack von seinem Blut vorstellen.
Sasha sah ihn nur unschuldig an. Ihre riesigen Augen strahlten. Beide wichen leicht zurück. Es war, als sähe eine Raubkatze sie an. Ihre Instinkte schlugen Alarm, aber da war es schon zu spät.
Ein teuflisches Grinsen entsprang dem Mädchen. Es war nur eine Sekunde her, da sprang sie hoch und stürzte sich mit aufgerissen Mund auf den Hals des Mannes. Brutal schlug sie diesen in seine Vene und trank, während ihre Hände seinen kopf umschlossen hielten. Die Frau schrie. Sie fiel rücklings von der Bank, kroch nach hinten und schrie. Schnell richtete sie sich auf und wollte entkommen, doch sie ahnte nicht, dass das Mädchen nicht alleine war. Es war zu spät.
Eine kalte Hand umfasst ihren Mund und drückte ihren Körper zurück. Sie spürte einen weichen Widerstand und konnte nur aus dem Augenwinkel ein dunkles Gesicht erkennen. Der Schrei, den sie ausstieß, verwandelte sich unter seiner Hand in heißen Atem. Nackte Panik las man in ihren Augen. Sie wusste, sie war des Todes.
„Entspann dich.", hauchte er zärtlich in ihr Ohr. Sie zitterte und ein leises Zucken durchfuhr ihr Unterleib. Dann spürte sie nur den Schmerz.
Er trank. Und es tat gut. Sie besaß noch die süße Note des Dopamin. Dennoch spürte auch er den Adrinalien, den sie in lauter Panik ausschüttete. Es war eine gute Kombination.
Er hatte schon vergessen, wie gut frisches, richtiges, echtes Blut schmeckte. Diese künstlichen Sachen von seinem Heim hatten ihn alles vergessen lassen. Er trank seit Seras nicht mehr solch warmes Blut.
Ihm war es gleich, wenn sie starb. Die Frau, so billig und voller Parfüm, war nur ein Mensch von vielen. Er nahm sich dies, was er brauchte und ließ sie zurück.
Gierig trank er weiter. Saugte jeden Tropfen auf und leckte das Blut in seinen Mund. Er vernahm kein Geräusch mehr von ihr. Bald würde er sie ausgesaugt haben, bald wäre sie tot. Es läge am ihn.
Alucard wusste, dass er keine Menschen außer mit Befehl töten durfte, aber in diesem Augenblick war es ihm egal.
Er nahm ihr den letzten Tropfen und ließ sie tot auf den Boden fallen. Seine Zunge glitt über seinen Mund und nahm den restlichen Lebenssaft in sich auf. Er genoss es und das sah man.
„Schmeckte sie? Ich wollte sie ungern anfassen. Sie ähnelte eher eine cracksüchtigen Nutte, als einer ordentlichen Mahlzeit." Er blickte zu Sasha, die den Mann ebenfalls tot liegen ließ. So schien es. „Hast du sie völlig ausgesaugt?" Ihre wachen Augen sah auf den leblosen Körper herab. Sie musterte die Frau, dessen Ausdruck eher einem Orgasmus glich.
„Hast du ein Problem mit dem Tod?" Sie sah zu ihm auf und lächelte matt.
„Nein, ich bin nur der Meinung, da du eigentlich solche Vampire jagst, die so etwas antun, tust du dies nicht, aber ich habe mich wohl geirrt." Der Vampir schnaufte verachtend auf und ging den Weg wieder zurück.
„Sehr richtig" Sasha sah noch immer auf die Frau. Im Gegensatz zu ihm, hatte sie den Mann nicht getötet. Er lebte noch, aber mit dem Biss.
Es war einer ihrer Schwächen. Wenn sie trank, konnte sie ihr Blutopfer nicht töten. Sie schuf Ghouls. Vorsichtig glitten ihre Augen zu ihrem Opfer. Sie wusste, bald würde er erwachen, doch dies sollte nicht ihr Problem sein. Dies war es nie.
Schnell folgte sie dem Vampir und ließ ihr Mahl hinter sich.
„Warte, ich bin nicht so schnell mit vollem Magen!" Er blieb nicht stehen. Eilig rannte sie, bis sie diesen einholte.
„Was hast du eigentlich jetzt vor?" Er blickte nur nach vorne. Keine Miene verzog sich.
„Ich denke, trainieren." Sie blinzelte einige Male, bis sie wegsah und nickte. Ein geschwungenes Lächeln entsprang ihren Lippen.
„Eine gute Entscheidung."
Seufzend legte sie auf. Das Telefonat tat ihr nicht sehr gut. Dennoch war es hilfreich.
Integra hatte viele Kontakte gesammelt in den letzten Jahren. Es waren Unmengen nützliche darunter. Besonders in den öffentlichen Bereichen. Wenn sie nur an die Anwälte, Polizisten und auch Steuerberater dachte. Dadurch wurde das Leben sehr angenehm, da diese auch die Besten waren.
Doch woher bekam sie die Besten? Sie könnte sich noch immer Ohrfeigen, wie sie dazu kam. Es war einer Hellsing nicht würdig, aber anders konnte sie mit den offenen Tatsachen nicht handhaben. Sie erinnerte sich noch genau, was wenige Wochen nach dem Krieg geschah.
Sie bauten alles auf und die Königin rief in ihrer privaten Residenz eine Audienz ein.
Es sollte nur besprochen werden, wie die Aufräumarbeiten liefen und wie weit die Gesellschaft wieder funktionierte. Doch es entwickelte sich zu einem kleinen Desaster.
Nicht einmal 10 Minuten saßen sie an dem großen Tisch, wohl gemerkt, dieses Mal ohne Iskariot, als fremde Menschen eintraten. Es waren Menschen, denn es war ein heller Tag.
Dennoch verhielten sie sich, als gehöre ihren die Welt. Sie vergaß nie ihr breites Grinsen, wie sie diesen Brief der Königin und ihr ebenfalls übergaben. Geduldig warteten sie, bis sie es durchgelesen hatte.
Es war ein Angebot.
Diese Menschen kamen im Auftrag ihrer Herren, die Vampire. Sie haben vor sich hier weit mehr anzusiedeln und nicht auf Jäger zu stoßen, obwohl sie nichts getan haben. Sie stempelten es als eine Hetzjagd ab und verglich sie mit den Nazis, Gut. Diese haben die Juden verfolgt, so wie Hellsing die Vampire, dennoch waren sie nicht so krank im Kopf.
Dieser Meinung warne auch die Vampire und baten sie ihr Angebot anzuhören. Gewiss würden sie nicht einfach unangemeldet auftauchen und so baten sie die Königin um eine Audienz.
Dies gefiel Integra nicht. Kaum hatte sie die Neo-Nazis vertrieben, wollen sich weitere Vampire ansiedeln unter dem Banner des Friedens. Das kann doch nicht gut gehen. Man kann Vampire nicht trauen!
Kaum gingen die Menschen in den Warteraum, entbrannte eine lange Diskussion. So etwas durfte doch nicht zugelassen werden.
Doch die Argumente überwogen, dass ihnen eine Audienz gegeben würde, um ihr anliegen persönlich vorzutragen. Es lag einfach an der Neugierde und an der Tatsache, dass diese überall auf der Welt waren und kein größeres Chaos ausbrach. Hin oder her, ob es an dem Vatikan lag.
So kam es auch. Sie sagten den Boten bescheid, die wieder gingen und die Besprechung ging weiter. Doch sie rechneten nicht, dass, als kaum die Nacht anbrach, sie vor der Tür standen. Diese Untote hatten es wirklich eilig.
Und so begann es.
Abgekürzt konnte man sagen, dass sie sich im Untergrund halten werden mit ihren strengen Regeln und so keine Angriffe von statten geht. Sie sind eine Gesellschaft, so wie diese der Menschen und wollen ihre Brüder, die sich angstvoll in London verkrochen Sicherheit bieten und so einen Friedensvertrag mit den Jäger schließen. Alles unter dem Motte 'Tue mir nichts Böses und ich halte mich fern.'
Ihre Argumentation waren perfekt. Der Mann, gut aussehend, schwarzes, nach hinten gekämmtes Haar, blieb streng und gerade vor ihnen stehen und verlor nie den Ton. Selbst wo Integra über seine Anmaßungen in die Luft ging. Er lächelte nur, verneigte sich und entschuldigte sich, wenn er ihr zu Nahe trat. Er war ein perfekter Gentleman und wie sie später erfuhr, war er der Prinz der Gesellschaft, das Oberhaupt. Er bestrafte und er begnadigte und hielt alles zusammen und nichts ging über die Masquerade.
Alle bekamen die Grundregeln vorgelegt und sie waren gut. Es würde erklären, warum man nie Vampire in anderen Länder sah oder einen Angriff hörte.
Die Masquerade sprach nur von Verschwiegenheit über sich selbst und Verborgenheit. Nie vor Menschen, wenn sie es nicht wollen, trinken oder Verbrechen begehen, Niemals öffentlich töten oder zeigen, was man ist. Man darf es einfach nicht!
Vielleicht war dies der Ausschlag, dass die Königin zustimmte. Sie wusste, wie Integra, dass sie in einer schlechteren Position waren. Sie waren geschwächt und dies abzuschlagen, würde mehr Stress bringen. Also gewährten sie es ihnen. Der Prinz bedankte sich und versprach, dass er es ihnen immer vergelten würde. Wenn sie seine Hilfe bei einigen Dingen bräuchte, wäre er da. Es wäre ein Geben und Nehmen.
Vertrauen herrschte am Anfang nicht, aber die Vorteile überwogen. Und wie sie überwogen.
Keine Angriffe. Nur zweimal übertraten Vampire ihre Regeln und töteten wild um sich. Der Prinz gab ihnen Informationen und hielt die Augen und Ohren offen. So waren sie schnell gefunden worden von seiner eigenen Killertruppe. So etwas hatte Integra noch nicht erlebt. Sie hätten Monate gebraucht. Selbst mit Alucard, hätten sie auf ihre nächste Aktivität warten müssen. Aber durch den Prinzen war dieses Thema schnell vom Tisch und dazu kam noch eine dicke Entschuldigung des Anführers.
Und nun war es wieder ruhig. Viele Jahre. Er hatte sich aber gemeldet. Er hatte ein Problem, was seine eigentliche Beauftragte nicht ausführen vermag. Er fragte an, ob Integra ihm nicht helfen könnte, denn es ginge um einen Sabbat.
Sabbat. Ja, sie lernte viel über die große Gesellschaft der Vampire. Sie bekam privaten Unterricht vom Prinzen, auch wenn sie es nicht wollte.
Nein, es hieß nicht, dass er sie verführte. Sie ging zu ihm und wollte verlangend alles wissen. Er erklärte ihr es im Groben und so wusste sie, welche Feinde die Gesellschaft hatte. Sie hießen Sabbat.
Es waren Abtrünnige, die ihre wilde Natur ausleben und öffentlich töten. Sie wollen sich nicht unterordnen und sind immer auf Ärger aus.
Sie haben einen aufgetriebene in einer ihrer Clubs. Er sollte verhört werden, aber jede seiner vertrauensvollen Mitarbeiter waren ihm bekannt. Es lag daran, dass er einer seiner ehemaligen Mitarbeiter war und er kannte viele Geheimnisse.
Sie wird Seras wohl dafür ansetzen. Alucard wäre keine gute Idee, wer weiß, wie er handelt, wenn er erfährt, dass es für die Vampirschaft sei?
Sie könnte sich auf viel Ärger einstellen. Das ist nicht gut. Selbst Seras macht in dieser Hinsicht viel Ärger. Dennoch war sie besser zu kontrollieren als ihr alter Vampir.
Integra hatte schon zugesagt. Der Prinz war dankbar und bat dennoch um ein Treffen um diese Sache persönlich zu besprechen. Er würde ihr im Laufe des Tages einen Termin zukommen lassen. Sie stimmte zu und legte sodann auf. Nun war es nur noch daran Seras Bescheid zu geben. Das wird ein hartes Stück Arbeit.
Lady Hellsing griff den Hörer und wählte Seras Nummer. Es klingelte, bis jemand genervt abnahm.
„Du hast Arbeit."
„Na endlich! Ich will hier nur weg!" Sie seufzte. Wer weiß, was sie wieder hatte. Doch darauf konnte sie keine Rücksicht nehmen. Sie legte auf und wartete bis Seras zu ihr kommt. Das wird gewiss eine spannende Teambesprechung.
