~ Kapitel 11 - Sein Refugium wird verletzt ~

Es vergingen mehrere Tage, seit er seine Draculina bei sich hatte. Nun war sie so gut wie immer in der Nacht verschollen, doch dies sollte ihn nicht kümmern. Er konnte in Ruhe trainieren und sich so einen Vorsprung ihr gegenüber einholen. Es war auch gut, denn er lernte schneller. Er kannte das Training und setzte es gezielt ein und die guten oder weniger guten Ratschläge von Sasha trieben ihn auch voran. Sie war nervend, aber das machte ihn meistens wütend. Auch wenn sie ihn neckte, wurde er besser. Dennoch behielt er seine Dankbarkeit für sich. Er war nie der Typ, der seine Gefühle laut bekundete. Er sprach nie einer Frau die Gefühle aus, er fand es nie für nötig und benötigte es bei seiner charmanten Art nie wirklich. Er war meistens auch neckend, respektlos, dennoch loyal. Loyalität war eine Sache, die er auch von seinen Untertanen abverlangt hatte. Sie sollte ihre Aufgaben erfüllen und auf ihn hören. Dies verlangte er auch von Seras. Gehorsam und Loyalität, auch wenn gewiss die Loyalität außer Frage steht. Dennoch zweifelte er mehr an ihr Gehorsam. Diese 30 Jahre hatte sie stark verändert. Mal weniger, mal mehr gut. Er konnte sich noch an den ersten Augenblick erinnern, wo er sie ansah und merkte, dass sie endlich Blut getrunken hatte. Man sah es ihr einfach an. Es war dieses tiefe Lächeln. Es gefiel ihm sofort. Sie war einfach perfekt für dieses Leben. Dies wusste er schon an dem Tag, an dem er sie zum ersten Mal traf. Sie kämpfte um ihr Leben in dem Hexenkessel, was man zu dieser Zeit wenig sah und dies als Frau. Und dann gab sie nicht auf, als der Vampir sie in den Fängen hatte, nein sie übergab ihm, Alucard, ihr Leben. Er hätte sich quer umdrehen müssen, wenn sie 'nein' zu seiner Frage sagte. Doch sie tat es nicht. Es war, als wäre es so bestimmt.

Noch immer dachte er gerne über den Geschmack ihres Blutes nach. Es war köstlich. Lange trank er nicht so etwas schönes, selbst Integras Blut kam nicht an diesem heran und er durfte so viel davon trinken.

Auch die Tatsache ihres Körperbaues war interessant. Er wusste, wie sie nackt aussah, schließlich war er es, der sie Blutbesudelt in das Anwesen trug und in das warme Bett legte. Er kannte ihren Körper, er wusch ihn und zog ihr den Schlafanzug über. Sie war eine perfekte Frau, wenn man vom Körper ging. Zu früheren Zeiten wäre sie eine Schönheit gewesen. Jeder Adlige hätte ihr den Hof gemacht. Dies war ihm bewusst.

„Für heute Schluss?" Er drehte seinen Kopf und sah zu Sasha, die ihre Kappe abgenommen hatte und mit der Brust zur Stuhllehne saß. Er schmunzelte matt und sah wieder auf seinen fixierten Punkt.

„Keine Ausdauer mehr?", neckte er grinsend. Sie schnaufte gefrustet auf.

„Du bist ein Talent bei dem Gedankenlesen." Er lächelte lieblich.

„Ja, darin habe ich Übung. Aber deine Gedanken sind interessant." Sie sah hoch und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Er hatte sie getrieben. Er hatte sie durch jeder ihrer inneren Mauern getrieben. Die ersten überrollte er und sie hatte Mühe ihn im Laufe der Stunde zu bremsen. Am Ende, machte er es halbherzig. Sie hatte alle Mühe diese letzte Mauer aufzubauen. Dieses war ihr wichtigstes Geheimnis. Er sollte es nicht wissen. Er sollte nicht wissen, was sie verbarg. Schließlich hatte es mit ihrer Herrin zu tun.

„Danke. Was ist denn da so interessant?" Er blickte sie erneut an.

„Die Tatsache, dass du leicht sadistisch veranlagt bist. Dies würde erklären, warum Carolina dich neben sich als Schülerin duldet." Sie sah auf. Etwas in ihrem Blick änderte sich.

„Wer weiß.", meinte sie schnaufend. Er nickte und sah wieder zur Wand. „Wieso denkst du die gesamte Zeit an sie?" Alucard hätte wissen müssen, dass sie in der Zeit, wo er bei ihren Gedanken eindrang, sie neben dem Schutz auch seine las. An Multitasking mangelt es ihr nicht. Er hatte schon bemerkt, sie kann konzentriert an einem Menschen saugen und dennoch ungeniert in seinen Gedanken nerven und gewiss auch sich beschützen. Er stand auf und ging zu seinem kleinen Tisch. Ein Glas Wein stand dort.

„Ich habe nur über die vergangenen Tage nachgedacht."

„Sehr interessante Gedanken. Weiß sie, dass du das Geheimnis ihres Körpers schon kennst?" Er lachte leise und trank etwas.

„Nein. Das ist etwas Gutes. So amüsiere ich mich jedes Mal, wenn sie diese versucht umzubauen." Sasha schmunzelte. Sie stand auf und zog ihre Kappe auf.

„Schon, aber selbst aus einem offenen Geheimnis kann man pure Erotik zaubern. Ich gehe nun etwas Trinken." Sie drehte sich und verschwand durch die Wand. Alucard sah ihr nach. Er starrte noch einige Sekunden auf den Fleck. Erst danach drehte er sich um und stellte seine Glas hin.

„Dann kann ich mich ein wenig ausruhen." Und wie er es endlich konnte. Seit Tagen hatte er keine freie Zeit, wo er in seinem Refugium hocken durfte. Er musste entweder bei Integra sein oder mit Sasha trainieren.

Gemütlich ging er aus seinem Raum. Er wollte endlich dorthin. Er wollte endlich seine Ruhe, wenigstens eine Stunde.

Doch die war ihm nicht vergönnt. Er musste nicht einmal durch die Tür treten, um zu wissen, dass dieser Raum nicht leer war. Alucard öffnete die Tür und trat herein. Kerzen brannten und es herrschte ein seltsamer Duft in der Luft. Er war nicht unangenehm, aber ungewohnt. Langsam ging er hinein und sah zur linken Seite. Sie saß da. Er schloss die Tür und blickte zu ihr herab.

Seras hatte ihre Beine auf dem Sofa angewinkelt und lehnte leicht zurück. Sie las in einem Buch und sah nicht auf, als er eintrat. Dies war die zweite Sache, die ihm nicht gefiel. Langsam ging er um das Sofa herum und blieb vor ihr stehen.

„Raus!", knurrte er deutlich. Sie sah auf und lächelte.

„Hallo, Meister." Er sah, wie sie leicht das Buch zuklappte. Er knurrte erneut.

„Raus, sagte ich!" Sie fuhr sich durch ihr Haar und seufzte gelangweilt auf. Sachte, sah sie ihn wieder an.

„Warum so gereizt? Ich habe es mir gerade hier gemütlich gemacht." Ihr Meister schnaufte und ging auf sie zu. Er war wütend. Er wollte seine Ruhe.

„Verschwinde, Seras. Dies ist nicht dein Reich, also verlasse diesen Ort! Sofort!" Sie grinste leicht.

„Aber deines?" Sie sah sich um. „Gut, einiges gehört wohl dir, aber ich musste leider einiges wegstellen." Sie setzte ihr kindliches Lächeln auf, was in ihrem blick wirkte, als würde sie ihm gleich die Kehle aufschlitzen.

„Wie bitte?" sie lächelte weiter.

„Naja, dieses seltsame Schwert dahinten an der Wand war mir zu brutal und gefährlich, also habe ich es weggestellt und ein Regal angebracht und das andere Bild von dahinten von der Frau habe ich abgehängt und ein kleinen Wandteppich aufgehangen. Ach und die Blumen sind auch von mir." Er folgte ihren Deutungen. Er war so lange nicht mehr hier, dass er dies kaum mitbekam. Aber gerade diese Sachen, die ihm wichtig waren, hatte sie ihm weggenommen. Besonders das Bild. Er hätte sie dafür sofort aufgeschlitzt. Er war sauer. Sogar sehr sauer und ihr Grinsen besserte ihre Laune wenig.

Blitzartig griff er ihren Kragen und hob sie aus dem Sofa. Sie schrak auf und blickte in seine wütenden Augen.

„Du hast es gewagt in meinem Reich einzudringen und ohne meine Erlaubnis etwas verändert?" Sie keuchte unter seinen Druck.

„Ja und.. wieso hingen denn diese Sachen hier? Was können sie dir Wert sein." Ruckartig warf er sie auf das Sofa zurück.

„Merke dir eines, Draculina, mich zur Weißglut zu treiben würde dir nicht schmecken und für Vampire sind die Erinnerungen ein wertvolles Gut!" Er schrie sie an. Er schrie sie wirklich an. Das letzte Mal tat er es in dem Hotel bei Rio und da weinte sie. Es brach ihm das Herz. Doch nun war er sauer.

Seras blickte hoch und knurrte.

„War die Erinnerung mit der Frau denn so schön?" Er sah zu ihr herab. Ihre Augen funkelten, als sie sich aufrichtete und ihn ansah. Er hätte glauben können, das eine bedeutende Gefühlsregung in ihr auffunkelte.

„Du warst auf eine tote Frau eifersüchtig." Es war eine reine Feststellung. Doch dies kratzt sie gewaltig.

„Wieso sollte ich?" Er schnaubte aus und drehte sich um.

„Ob du sollst oder nicht, liegt nicht bei mir, dennoch gehst du nun."

„Werde ich nicht." Sie stand auf. „30 Jahre bist du weg gewesen und in gewisser Weise gehört dieser Raum mir." Er drehte sich um. Sie legte es wirklich darauf an.

„Reize mich nicht, Weib. Das bekommt dir nicht gut." Selten verfiel er in seine alte Persönlichkeit. Doch nun war es soweit. Sie trieb ihn einfach dazu. Er würde deswegen auch herablassend werden. Es wäre ihm gleich.

Er merkte, wie Seras kurz stockte und ihn anblickte. Er sprach noch nie so mit ihr und gewiss sah er sie noch nie so an. Es war eine völlig andere Situation.

„Und was ist, wenn ich sage, ich gehe nicht? Was tust du dann? Schlachtest du mich ab? Verteilst du mein Blut an den Wänden und meine Gedärme auf dem Flur? Was wirst du tun?" Er drehte sich um. Was würde er tun? Eine berechtigte Frage, die er nun schnell beantworten wird. Seine Hand schloss sich um ihren Hals. Er warf sie gegen die nächste Wand. Seras prallte dagegen und keuchte auf. Sie spürte, wie Knochen in ihr stark nachgaben.

„Das und weit mehr.", zischte dieser. Sie sackte auf den Boden und sah wütend auf. Wenn er einen Kampf will, soll er ihn haben. Sie hatte gelernt. In den 30 Jahren hatte sie gelernt und trainiert. So schnell wie er, sprang sie auf ihn zu und kickte ihn mit ihrem Bein in die Seite. Er krachte in die Seitenwand und riss dabei den Wandteppich hinab. Sie blieb in der Luft stehen und spürte, dass er ihr Bein packte. Stark hielt er es fest, zischte und grinste. Sie sah, wie er sie anblickte und es ihn amüsierte.

„Du willst dich mit mir anlegen? Mit deinem Meister? Dann lehre ich dir Respekt, Weib!" Er packte sie und drehte sich mit ihr. Sie flog seitlich gegen die Wand und keuchte auf. Die Steine krachten und sie hinterließ eine Delle. Er zog sie daraus und schleuderte sie noch einmal dagegen. Sie schrie, als einige der Steine ihr Gesicht verletzte. Er packte sie erneut und warf sie auf die andere Seite der Wand. Sie stöhnte, als sie auf den Boden ankam. Er grinste breit und klopfte sich die Hände ab.

„War das schon alles? Hast du nicht mehr gelernt in den 30 Jahren?" Sie richtete sich langsam auf. Seras hustete stark und spuckte Blut. Sie wusste, wenn sie es zu Bund trieb, hatte sie Pip noch an den Backen, aber den brauchte sie gewiss nicht. Die Draculina sah zu ihm und lächelte. Schnell war sie wieder auf den Beinen. Knurrend spuckte sie den Rest ihres Blutes aus. Mit einem Sprint lief sie auf ihn zu, sprang und griff ihn an. Er krachte gegen die Wand und keuchte. Ihr Knie rammte sich in seinen Magen. Er keuchte.

Sie sprang von ihm und schlug ihm ins Gesicht. Weiter bombardierte sie ihn. Er ließ sie gewähren. Es waren Minuten, die sie ihn schlug. Beim letzten Fausthieb, packte er diese und hielt sie fest in seiner Hand. Sie zischte und wollte sie aus dieser reißen.

„Nicht schlecht, aber nicht gut genug, wenn du mich verletzten willst." Sie trat zu. Geschickt stieß sie ihren Fuß in seinen lädierten Magen. Er ließ locker und gab sie frei. Seras wich zurück und rieb sich ihre Faust.

„Und was ist mit dir? Wolltest du mir nicht Respekt einprügeln?" Er schmunzelte.

„Ich habe nie etwas von einprügeln erwähnt. Nur beibringen."

„Dann komm doch! Ich kann dich jederzeit zum Kriechen bringen!" Sofort lachte er. Ihre Worte warne zu köstlich. Sie wollte ihn auf Knien kriechen sehen. Wieso sollte er dies tun? Dafür war er zu stolz. Dennoch grinste er.

„Ich würde nur aus einem Grund vor dir knien. Und zwar wenn ich mit meiner Zunge unten in dich eindringe und dich zum schreien bringe, bis du auf mich herabsackst." Sie schluckte bei dem Gedanken und wurde rot. Sie zögerte, was er ausnutzte. Sie sah nur noch, wie er vor ihr auftauchte, ihre Hand packte und sie mit einem Ruck drehte. Er bog ihren Arm, was sie zum aufschreien brachte. Alucard lachte und stieß sie ruppig auf das Plateau mit den Kissen. Sie landete sanft, aber spürte, wie er sein Knie in ihre Wirbelsäule presste und sie unten hielt.

„Ah!", schrie sie. Er drückte sie weiter in die Kissen.

„Ich möchte eine Entschuldigung hören." Seras knurrte.

„Wieso sollte ich?" Er drückte fester zu. Sie knurrte und keuchte auf. Ihr Kopf bewegte sich auf ihren Nacken zu. Alucard griff in ihr Haar und bog sie weiter durch. Sachte beugte er sich zu ihr und verlagerte sein gesamtes Gewicht auf ihre Wirbelsäule.

„Noch ein Ruck und deine Knochen sind durch. Entschuldige dich, dass du ohne meine Erlaubnis meinen Raum verändert hast und das du solch eine respektlose Art mir gegenüber an den Tag legtest!" Sie knurrte und schloss ihre Augen.

„Nein!", zischte sie. Seras wusste, dass sie mit ihrem Leben spielte. Er war nicht zimperlich. Sie spürte, wie er kurz zudrückte und sich ihre Knochen bogen. „Alucard!", schrie sie. Er stoppte. Seras keuchte. Sie wusste, dass sie vor Schmerz schon weinte. Sie spürte, wie er sein Knie wegnahm und sich aufsetzte. Dennoch war seine Hand noch in ihren Haaren vergraben. Er zog sie zu sich auf, als sie ihre Beine anwinkelte. Sie keuchte und folgte ihm. Seras spürte, wie er sie zu sich drehte. Sie konnte ihm nun genau in die Augen sehen.

„Ich verlange bedingungslosen Respekt von meiner Draculina, sonst werde ich wirklich grantig." Sie hielt ihren Mund, starrte ihn aber trotzig ins Gesicht. Langsam ließ er sie los. Seine Hand fuhr nur noch schlicht durch ihr Haar. Es war nach den nonverbalen Streit eine kleine Zärtlichkeit.

„Wieso sollte ich dich respektieren?" Er schnaufte und kam auf sie zu. Seine Hände lagen an jeweils einer Seite von ihr. Er beugte sich immer weiter zu ihr, bis sie sich kaum mehr nach hinten beugen konnte.

„Weil ich dich wohl als Frau respektiere.", hauchte er sanft. Sie schluckte.

„Kann ich dir glauben?" Er grinste breit. Eine Hand nahm er zu sich und legte sie auf ihren Bauch. Er drückte sie hart in die Kissen, wo sie weich landete und vor Schreck hoch aufkeuchte.

„Würde ich es nicht tun, hätte ich dich mir schon längst genommen." Sie sah ihn an und spürte, wie seine Hand weiter herabglitt. Erst bei ihrem Rock blieb er stehen und öffnete die Knöpfe.

„Alucard!", keuchte sie auf. Er ließ sich nicht stören und knöpfte sie weiter auf. Der Rockschlitz war offen. Er beugte sich herab und beküsste die freigemachte Haut. Sie bäumte sich leicht auf und keuchte. Er grinste und kniff sie in die Haut. „Alucard!", sprach sie erneut. Es klang weit eindringlicher. Er sah auf und grinste breit.

„Was?", fragte er amüsiert. Sie rückte nach hinten und sah ihn wütend an.

„Was hast du vor?" Er richtete sich auf und krabbelte zu ihr. Er blieb über ihr und sah sie an. Seras schwitzte. Sie zitterte und hatte Panik, was passieren könnte.

„Was soll ich denn vor haben?" Sie schluckte schwer. Er grinste breiter und beugte sich zu ihr herab. „Sag, was soll ich vor haben?" Sie schüttelte den Kopf. Er lächelte und legte seine Lippen auf ihre Wange. Sie zuckte. Sie spürte, wie er auf ihrer Haut weiter wanderte. Sein Atem kitzelte sie. Er nahm eine Hand und legte sie auf die andere Wange. Sie spürte überall seine Berührungen. Sie merkte, wie sein Mund an der Stelle hielt, wo er sie vor so vielen Jahren biss. Noch immer hatte sie kleine Zeichen seiner Zähne an diesem. Eine bleibende Erinnerung.

Er leckte darüber und gab auf dem ein Kuss. Sie keuchte und schloss ihre Augen. Unbewusst schmiegte sie sich in die Hand. Er hielt sie.

„Wieso tust du das?" Sein Kopf hob sich. Die roten Rubine sahen sie an. Etwas seltsames, fremdes lag in dem Blick. Sie zuckte leicht, doch es war nichts, wovor man Angst haben müsste. Es war nur so fremd, genauso die Reaktion darauf.

Er küsste sie.

Sein Mund legte sich so schnell auf ihren, dass sie erst zu spät reagierte. Sanft drückte er sich auf sie und umspielte ihre Lippen. Seine Zunge fuhr über ihre Zähne und glitt über die spitze eines ihrer Fangzähne. Er entlockte ihr ein Stöhnen. Sie öffnete ihren Mund weiter und ließ seine Zunge weiter eindringen. Dieser Kuss war anders, als der letzte. Es war nicht profan, streng oder neckend, es war einfach ehrlich. Seine Zunge strich über ihre und stupste sie an. Er forderte, doch sie hatte Angst. Sie kannte es nicht und wollte nichts Falsch machen. Er stupste erneut. Erst jetzt regte sie sich. Sie drückte seine Zunge mit ihrer weg. Er knurrte gespielt und umschlang ihre.

Der Kuss dauerte gefühlte Jahrhunderte. Seras wusste, dass sie rot angelaufen war. Sie war unter anderem auch erregt. Leicht bewegte sie ihr Unterleib. Sie winkelte ein Bein an, wodurch er sein Gewicht so verlagerte, dass ihr Bein an seiner Seite war. Erst Minuten, dann löste er sich. Sie keuchte und hielt seine Unterlippe in ihren Zähnen gefangen. Er zog sie aus denen und grinste. Er beugte sich herab und glitt wieder an ihren Hals.

„Ich will mehr von dir.", hauchte er. Er spürte, wie sie schwer schluckte. Er lächelte weiter und fuhr mit der Hand herunter. Sie trug eine Bluse in einer weinroten Farbe. Die Knöpfe und Nähte waren schwarz und diese betonte gut ihre Figur. Sie war langarmig und besaß einen weiten Kragen. Die Hand knöpfte diese langsam auf. Er entblößte ihre Haut und den BH, der unter den dünnen Stoff in dem schwarz hervorstach. Es war eine Seidenspitzunterwäsche. Die Stellen, die so dünn waren, das sie mehr Haut zeigten, als verdeckten waren zahlreicher, als die schwarzen Muster.

Schnell war der letzte Knopf offen. Alucard sah auf die entblößte Haut und keuchte. Er kannte ihren Körper. Er kannte ihn gut, aber dieses Aussehen machte ihn wieder neugierig. Es war so geheimnisvoll verhüllt, dass es ihn erregte, sie so zu sehen. Er rutschte an ihr herab und gab ihrem Bauchnabel einen Kuss. Sie keuchte und hob ihren Rücken leicht. Er umschloss ihre Seiten mit seinen Händen und küsste hoch. Sie richtete sich leicht auf und beobachtete, wie er ihr näher kam. Erst bei dem Stoff ihres BH's stoppte er. Er biss in der Verbindung beider Hälfte und zog mit seinen Zähnen daran. Sie stockte, als er den Stoff durchbiss.

„Hey, der war teuer.", knurrte sie. Er leckte über die Haut zwischen ihren Brüsten.

„Ohne finde ich dich viel besser.", zischte er erregt. Sie spürte, wie er die BH-Teile aufklappte und ihre Brüste frei legte. Sie atmete heftiger. Sein Mund drückte sich auf die freie Haut. Er beküsste sie weiter und ließ eine Hand zu der anderen Brust wandern. Seras spürte, wie er hineinkniff und sie sanft drückte. Sein Mund fuhr über die Brustwarze und umschloss diese. Sachte saugte er an dieser und kniff hinein. Sie stöhnte auf. Er machte weiter. Er liebkoste ihre Brust und massierte die andere weiter. Sie stöhnte weiter und kniff ihre Augen zu. Er merkte, wie ihr Unterleib sich hoch drückte. Grinsend machte er weiter. Sein Saugen wurde intensiver. Ihre Hände krallten sich in eine Decke. Alucard löste sich und neigte sich zur anderen Brust. Er liebkoste sie ebenfalls. Sie stöhnte lauter. Er war sorgsam. Er ließ sich viel Zeit mit ihr. Er hörte sie laut keuchen.

Erst Minuten, nachdem er ihren BH zerstörte, stoppte er und richtete sich Augen fuhren von ihr zu ihren roten Augen.

„Du siehst als richtige Vampirin so wundervoll aus." Er neigte sich herab und küsste sie erneut. Sie genoss es sehr. Schnell schlang sie ihre Arme um seinen Hals und zog ihn weiter zu sich. Sie schaffte es ihm ein Stöhnen zu entlocken. Leicht grinste sie in den Kuss.

Sie fühlte, wie er sie von den Kissen wegzog. Er zog ihr die Bluse und den Rest des BH's aus. Ihr Oberkörper war frei und nackt. Sachte strich er über ihre Wirbelsäule. Sie zuckte. Seine Finger fuhren herunter in die Kuhle zu ihrem Hintern. Sie trug nur einen Faltenrock. Er war ihr zu groß, sodass seine gesamte Hand Einlass fand. Sachte löst sie sich und blickte herab. Er fuhr unter ihren Slips und streichelte die Haut ihres Hinterns. Sie sah zu ihm. Doch er fuhr mit seinem Mund wieder zu ihrem Hals und beküsste sie dort. Seine andere Hand öffnete ihr den Rock. Sie ließ ihre Hände bei ihm und beobachtete, wie er sie langsam auszog.

Kaum warf er diesen Stoff weg, drückte er sie wieder in die Kissen. Sie keuchte auf. Er hockte über sie. Er lächelte und sah auf sie herab. Seine Fingerspitzen fuhren leicht über ihre Haut. Sie atmete schneller, als seine Finger ihrem Slip nahe kamen. Er grinste breiter. Seras sah ihn weiter an.

„Und was ist mit dir? Oder bin ich nur Anschauungsmaterial?" Er hob seinen Kopf und blickte sie lustvoll an. Schnell fuhr er mit seinen Händen zu seinem Hemd und knöpfte es auf. Sie konnte sehen, wie er Zentimeter an Zentimeter seines wundervollen Körpers offenbarte. Sie sah die Muskeln, die sich über seine Brust entlang zogen. Sie sah seine Brustwarzen, die etwas dunkler strahlte, wie seine blasse Haut. Als der letzte Knopf offen war, zog er es aus und warf es zur Seite. Sie sah seine Bizeps, wie sie arbeitete. Sie konnte sich gut vorstellen, wie diese starken Arme sie sicher hielten. Alles passte, selbst die schwarzen Haare, die auf seiner Schulter lagen. Langsam fuhren seine Hände weiter herab. Er öffnete seine Hose. Er lüftete das Geheimnis. Auch wenn sein Körper schon wundervoll genug war, so war die Aussicht auf sein heiligstes, was ein Mann besitzen kann doch aufregender. Sie atmete schneller, als er mehr und mehr offenbart, als er sich erhob, dennoch hockte, und die Hose herab zog. Sie erkannte sofort, er trug keine Unterhose, was die Sache noch aufregender machte. Er beobachtete sie, wie ihre Augen weiter herab wanderten. Er sah ihre Anspannung. Genussvoll wurde er noch langsamer und zeigte nur erschwert Zentimeter für Zentimeter seine gewellten Haare an seinem Glied und den Ansatz des Schaftes selbst. Ihre Augen fuhren zu ihm hoch. Sie bekam nicht mehr mit, wie er seine Hose völlig abstreifte und diese vom Podest fallen ließ. Sachte beugte er sich herab. Sie blieb liegen, sie sah ihm nach, als seine Zähne über ihre zarte Haut fuhren und bei ihrem Slip hielten. Sie spürte, wie er diese langsam herab zog und ihr einen Kuss in das krause Haar drückte.

„Du riechst herrlich." Sie lächelte. Sanft küsste er sich weiter herab. Sie spürte, wie er ihren Slip von ihr riss. Sie fühlte wie er sie weiter küsste und seine Hände ihre Schenkel umfassten.

Und er spürte ihr Nässe. Ihr schmackhafte Nässe, die sich ausbreitete. Schnell leckte er über sie. Er hörte sie Keuchen. Sachte drückte er seine Lippen auf ihren Bereich und saugte daran. Sie stöhnte, als sie seine Zunge spürte, die ihren Kitzler liebkosten. Er saugte weiter und ließ sie stöhnen. Seras wurde rot, sie spürte, wie seine Zunge eindrang und sie von Innen leckte. Es fühlte sich so herrlich an. Er machte es so intensiv und eindringlich, dass sie ihn überall spürte.

„Oh ja..", zischte sie erregt. Er drückte sie weiter zu sich und kniff in ihr Fleisch. Sie zuckte. Ungehindert machte er weiter. Sie schrie fast, als er stoppte und sich entfernte. Keuchend sah sie zu ihm. Er kroch zu ihr und blickte ihr direkt in die Augen. Sachte gab er ihr einen Kuss auf die Stirn und führte sein Glied in ihr ein. Seras schrak auf. Sachte zuckte sie, aber er hielt sie fest. Er stoppte und sah zu ihr.

„Entspann dich." Sie stöhnte und lockerte ihre Muskeln. Er bewegte sich weiter in sie. Sie konnte ihn spüren, wie ihr Körper sich seinem Schaft umschloss. Es schien zu eng, doch er glitt so einfach hinein, als wäre sie zu groß. Langsam und stetig drang er ein Sie bäumte sich auf und legte ihren Kopf in den Nacken, als sie stöhnte. Er grinste und hielt sie in seinen großen Händen. Sachte sorgte er dafür, dass sie sich nichts tat, als er das Tempo erhöhte. Er wurde immer schneller. Dennoch war er sanft zu ihr. Er trieb sie weiter und weiter. Sie konnte ihn ebenfalls Keuchen hören und sie spürte die Kissen, die sich an ihren Rücken rieben. Jahre hätte sie nie gedacht, dass dies je passieren würde.

Sie gab es nie wirklich zu, aber jedes Mal wenn sie Alucard ansah, flatterte es. Er war in ihren Augen so wundervoll. Er war ein wirklicher Mann. Niemals sah sie jemanden wie ihn und wünschte es sich auch nicht, denn er war einzigartig. Und dieser einzigartige Mann liebte sie nun. Und es war so hingebungsvoll, intensiv und sanft, dass sie es sich nie besser vorstellen mochte. Sich nie besser vorstellen vermag, so entjungfert zu werden. Er nahm ihr in jeder Hinsicht schon die Unschuld. Es war so, als wüsste er genau, wie er mit ihr umgehen sollte, was sie brauchte und wollte.

Seras war kein normales Kind. Sie hatte Schlimmes durchgemacht und wurde stets anders behandelt. Doch bei ihm war es so, als würde ihre Seite, die diese Schlimmen Sachen mitbekam, frei sein. Er förderte sie auf eine gewisse andere Weise, die ihr gut tat. Es war schwer zu beschreiben. Es war einfach perfekt.