So und hier nun Kapitel 4. Viel Spaß damit. Ich verspreche auch, diese netten kleinen, fliegenden Sauerier aus der Serienfolge Instinkt, kommen nur kurz dran.

Lg


TERRA NOVA

Of Daughters

4. Instinkte I

Sie saß mit Maddy am Rande des Marktes unter einem Sonnensegel und spielte Karten. Die letzte Woche hatte sie in der Klinik bei Maddys Mutter begonnen und so langsam begann sie sich wirklich wohl zu fühlen. Sie begann Maddy zu mögen und ihren Vater konnte sie so ganz langsam auch einschätzen. Von ihrer Schwangerschaft bemerkte sie inzwischen auch viel mehr, sie war schneller müde und viel zu oft. Sie musste dauernd zur Toilette und hin und wieder reichte schon der Geruch von essbarem, um Übelkeit auszulösen. Erst gestern hatte Elisabeth Shannon sie nach zwei Stunden Arbeit wieder heimgeschickt, weil sie viel zu müde gewesen war. „Quadro," sagte sie und spielte die vorletzte Karte aus. Maddy stöhnte. „Gut das wir nicht um Terra spielen."

Nathalia grinste und steckte die Karten wieder ein. „Komm, lass uns gehen, ich bekomme tatsächlich mal Hunger und zur Toilette muss ich auch langsam wieder."

„Okay, langsam verstehe ich wieso es dich nervt," kommentierte Maddy wartete bis sie ihre Tasche in der Hand hatte und ging los.

Sie waren noch nicht sehr weit gekommen, als Chaos ausbrach. Schreie, Tierkreischen und dazwischen der ganze Staub, Obst, Stoffe, Tische, alles flog durcheinander. „Maddy!"

„Hier, komm!" Die andere ergriff ihre Hand und zog sie mit sich unter ein halb abgerissenes Sonnensegel. Mit Schrecken beobachteten sie, wie die kleinen Flugsaurier Jagd auf die Menschen machten.

Plötzlich schrie Maddy auf und zog ihre Hand zurück. Im Nächsten Moment standen zwei, dann drei der geflügelten Urtiere vor ihnen und ein weiterer kam im Sturzflug auf sie zu. Nathalia duckte sich, riss Maddy mit sich. Leider brachte sie beide das in direkte Schusslinie der am Boden hockenden Tiere die nun kreischend und zischend auf sie zukamen. Maddy trat nah einem der Tiere das sich sofort bei ihr in der Hose festkrallte und auf ihr Bein einhackte. Nathalia bekam hinter sich etwas harte zu packen und zog es hervor, es war eine Schaufel. Sie schlug damit auf die Tiere ein und schlug das letzte von Maddys Knie. Doch die Todesschreie lockten gleich noch mehr an.

Nathalia stolperte als sie mit Maddy das bisherige Versteck verließ. Maddy schrie nach ihr, sie stand bereits unter dem Vordach eines der nächsten Häuser. Nathalia hörte ein weiteres der Biester sehr nah über sich und riss schützend die Hände über ihren Kopf.

Plötzlich gab es einen Schlag über ihr und etwas fiel vor ihr zu Boden, sie sah auf, es war der Saurier, torkelnd richtete er sich auf, zeitgleich riss sie jemand auf die Füße und zog sie mit sich. Erst unter dem Dach, als Maddy sie ins Gebäude zog und der Soldat nachkam erkannte sie ihn. „Jayce."

„Ich hab doch versprochen, ich bin da," antwortete er. Sie nickte und setzte sich auf den Boden, sie zitterte und ihr wurde Schwindelig, schon wieder. „Maddy, mir geht's nicht gut."

besorgt musterte das andere Mädchen sie und tastete nach ihrem Puls. „Dein Herz rast. Schließe die Augen, versuch an was schönes zu denken."

Sie schenkte der anderen einen spitzen Blick, tat dann aber wie geheißen und tatsächlich nach wenigen Momenten war es viel besser. Maddy lächelte ihr zu. „Geht's? Dann bringe ich dich jetzt zu Mum, die anderen sind schon draußen."

„Klar."

Nathalia stand auf und bereute es einen Schritt später sofort wieder. Panisch griff sie nach Maddys Arm. „Scheiße..." keuchte sie...

xXx

~Elisabeth~

Elisabeth gab Entwarnung kaum das, das Biobett das Mädchen gescannt hatte. „Nur ein Schwächeanfall. Lieutenant bleiben Sie bei ihr. Maddy komm, jetzt ist dein Bein dran und die Hand." da ihre Tochter nicht wirklich den Willen zeigte ihr zu folgen, zog die Ärztin ihre Zweitälteste kurzerhand einfach mit sich vor die Tür. „Geht's dir auch wirklich gut? Schatz?"

„Ja, nur die Kratzer."

„Ich hoffe wir finden einen Weg diese Biester rasch wieder loszuwerden."

Maddy nickte. „Ich auch. Das... das war wie in deinem Buch... wo die Vögel angreifen."

Elisabeth schauderte und legte ihre Medizinische Ausrüstung zur Seite, sie war fertig. „Hoffentlich nicht. Geh jetzt bitte Heim, die Schule hat alle heim geschickt, ich will das du bei Maddy bleibst."

„Wieso ich?" Sie sah protestierend zu ihrer Freundin. „was ist mit Josh?"

„Arbeiten. Jetzt geh, bitte."

„Ja, okay." Maddy seufzte und machte sich auf den Weg, Elisabeth wollte sich eben umdrehen, als sie sowohl von dem hereinkommenden Taylor, als auch vom Lieutenant gerufen wurde. Sie winkte in Valines Richtung und trat auf den Commander zu.

„Wo ist sie Shannon?"

„Beruhigen Sie sich erst einmal, ihr fehlt nichts. Ein paar Schürfwunden vom Sturz, sonst war es einfach nur ein Schwächeanfall."

„Sie hätte nicht..."

„Nicht Taylor, es ist gut, wenn sie raus kommt. Lassen Sie sie. Hier darf sie ohnehin erst am Wochenende wieder her. Beruhigen Sie sich bitte erst, bevor sie mir folgen. Sie erschrecken sie sonst noch." Damit ließ sie den Mann stehen und ging zu ihrer Patientin.

xXx

~Nathalia~

„Hey, da bist du ja wieder." Jayce stand auf und lächelte ihr zu. Sie sah sich kurz um und stöhnte. „Schon wieder? Ich bin echt zu oft hier." Sie schloss die Augen und setzte sich dann langsam auf. Er half ihr dabei und stand danach prüfend vor ihr, ohne sie einen Moment aus den Augen zu lassen. „Mir geht's gut, danke."

„Mmh, ich weiß, das sagtest du vorhin auch."

Sie verzog das Gesicht und seufzte. „Wie komme ich hierher?"

„Ich habe dich getragen."

Sie schaute rasch weg, als sie spürte wie die Hitze in ihr aufstieg. Verdammt! Das... wird ja immer besser. Sie zwang sich wieder die Augen zu öffnen. „Danke, das... wird wohl auch zur Gewohnheit?"

„Och, ich weiß nicht," sagte er und nahm ihr Kinn hob es an, „daran könnte ich mich gewöhnen."

Was?!" Sie starrte ihn an, Hitze stieg ihr erneut in den Kopf. Soweit kommt das noch! Peinlich.

„Wirst du dann beim nächsten mal auch so süß rot? Peaches?"

„Lass das!" Verärgert drehte sie den Kopf weg und schlug gegen seinen Arm. „Daran ist nichts witziges."

„Stimmt, aber so... bin ich öfter bei dir, kann... dir nah sein."

„Was?" hat der das eben wirklich gesagt? Und... gemeint?! Unsicher sah sie wieder zu ihm und musterte ihn nun seinerseits. Er hielt sie immer noch mit den Blicken fest, in seinen Augen lag so viel Wärme, sein Lächeln war so ehrlich. Sie atmete tief durch. „Wie... wieso sagst du das?"

X

~Taylor~

Ein wenig verwundert blieb er neben der Ärztin stehen und schaute sie fragend an. Wieso blieb sie vor dem Vorhang stehen. „Was..."

"Wie... wieso sagst du das?"

Weil ich dich mag."

Als ihm eine Sekunde später klar wurde, das der Typ da drinnen von und mit seiner Tochter sprach griff er nach dem Vorhang. Doch die Ärztin hielt ihn zurück, in dem sie ihm in den Weg trat. Ihr Blick genügte um noch mal nachzudenken. Aber... nein! Sie ist fünfzehn! Fünfzehn! Und schwanger! Er griff an Shannon vorbei und hielt dann doch inne, grinste...

Ja, klar... weil... du meinem Vater dienst.

Kluges Mädchen. Er zog die Hand zurück. Er ist zu alt! Zufrieden nickte er, das ihre Entscheidung mit seiner Meinung übereinstimmte.

„Nein, weil...weil ich in dich verliebt bin, seit... dem ersten Tag,... seit HopePlaza."

WAS!? Er starrte den Vorhang an. Sie ist 15! Marine!

X

~Elisabeth~

Elisabeth sah, wie mühsam sich der andere nur noch beherrschte und zog ihn mit Ruck mit sich in die nächste Kabine. Sie legte den Finger auf den Mund. „Das ist doch süß."

„Süß!? Sie ist..."

„Fast sechzehn, so alt wie Maddy und er ist so alt wie Reynolds."

„Den ich kenne, ihn aber..."

„Vier Wochen!"

Ich bin mir sicher, aber... ich kann warten, oder gehen, wenn..."

Dann... dann geh jetzt besser!"

X

~Taylor~

Er lächelte und schaute die Ärzte mit leichtem Triumph an, er wollte gehen, doch sie hielt ihn zurück. „Taylor, wenn sie anders entscheidet, lassen sie die beiden. Sie wird ohnehin sehr vorsichtig sein, aus Angst."

Er horchte ganz gegen seinen Willen auf, Shannon hatte schon mehrfach gezeigt das sie aus medizinischer und auch Psychologischer Sicht genau wusste wovon sie sprach. Er respektierte sie, was nach so kurzer Zeit nicht jeder behaupten konnte, seinen Respekt zu haben. Er seufzte. „Sie glauben, sie jagt ihn weg, aus Furcht?"

„Beobachten Sie ihre Tochter, wenn er in der Nähe ist." Riet sie ihm und ging.

Er blieb nachdenklich und bedrückt zurück. Er mochte eine gute Menschenkenntnis haben, aber um das Feingefühl gegenüber seinen Kindern war es wohl nicht recht gut bestellt. Denn bemerkt hatte er bisher nichts und das ihm Lucas entglitten war, das war ihm auch viel zu spät bewusst gewesen. Er schluckte. Dann fiel ihm etwas ein. Vielleicht sollte ich mit ihrem Mann reden. Shannon hat drei Kinder, mit Josh aber auch Probleme.

xXx

~Nathalia~

Zwei Tage später sah sie verwundert neben sich, als sich Lieutenant Washington neben sie setzte. „Ich darf doch?"

„Ähm ja?" Sie legte den Plex zur Seite, den sie von ihrem Vater bekommen hatte und deaktivierte ihn. Dann sah sie hinüber zu der älteren Frau und seufzte. Sie ahnte warum die Soldatin hier war, ihr Vater hatte die letzten Tage immer wieder versucht eines dieser Elterngespräche zu führen, doch war er selbst nie über den Anfang hinaus gekommen. Sie legte die Hände um ihre Knie und musterte die schwarzhaarige Frau. „Also, was gibt es?"

X

~Wash~

Verdammt! Dieser Blick! Diese Augen! Nathaniel!

Sie schaute hinüber auf den Zaun und durch die dicken Stämme hindurch. Sie zuckte einfach die Achseln. „Nichts besonderes, ich... dachte nur, du... du könntest vielleicht mal jemanden zum reden brauchen, also... eine weibliche Person?"

„Was hat er dir gesagt?"

„Was?" Sie fuhr herum. Nathalia schaute sie lächelnd an und nickte. Schon wieder ein Blick fast wie bei ihm! Gott, wie macht sie das. Das kann sie sich doch unmöglich die letzten Wochen...

„Na, er hat dich doch geschickt, Taylor."

Wash seufzte und nickte, ahnte dabei schon, das er sie dafür lynchen würde. Dann kam ihr eine Gedanke: Ist dir eigentlich klar, wie sehr sie dir gleicht? Nein, vermutlich war es ihm nicht klar. Beantwortete sie sich die Frage selber. „Er... er glaubt, du... du könntest Interesse an... einem bestimmten jungen Mann haben. Hat er... Recht?"

X

~Nathalia~

Sie dachte kurz nach und musterte die Frau neben sich. „Taylor vertraut Ihnen nicht?"

„Ja," sie nickte und sah nachdenklich hinüber zu Taylors Kommandostand, „vielleicht mehr als sich selber, wir... wir kennen uns schon lange."

Sie nickte und stand auf. „Wie soll ich Ihnen dann vertrauen? Sie werden ihm doch alles sagen, vielleicht... will ich das ja gar nicht?" Fragte sie und ging weg. Hinter sich hörte sie Schritte und einen Moment später, hielt Washington sie am Arm zurück.

X

~Wash~

Wash hatte ihm gesagt das es eine dumme Idee war, jetzt sah sie jedoch selber, das irgendetwas auf der jungen Seele lag und sie wollte wirklich helfen. Um ihretwillen und auch, um Nathaniel zu beruhigen, ihr lag etwas an ihm, auch wenn es für ihn nie mehr geben würde, als ihre gemeinsame Militärzeit. Wie oft hatte sie gehofft es würde sich ändern, er würde Ayani weniger schmerzlich vermissen. Sie seufzte und sah das Mädchen, vor dem sie nun stand ernst an. „Du hast Recht, also... werde ich dir zuerst etwas sagen. Weißt du, warum ich ihm eingewilligt habe mit dir zu reden? Ich mag ihn. Ja, er bedeutet mir etwas, auch... nach all den Jahren, vielleicht genau darum und obwohl ich weiß, das da nie etwas sein wird. Nathaniel...dein Vater... lebt für seine Arbeit, seine Aufgabe. Und... seit... seit einigen Wochen für dich."

Das junge Mädchen sah sie aus großen ungläubigen Augen an. Sie nickte ihr zu. „Du kennst Skye, ihre Freunde inzwischen auch, sicher reden sie über deinen Vater, hast du dich nie gefragt wo der Unterschied herkommt? Ja, es ist... anders, seit...seit du da bist ist er ausgeglichener, ich... habe in seit Jahren nicht mehr so fröhlich gesehen."

X

~Nathalia~

„Ist das wahr?"

Wash nickte und sah sie weiterhin ernst an. Nathalia hatte nicht den Eindruck, dass die andere sie belügen würde, aber dennoch.

„Ich... kann ihm auch einfach sagen, das wir gesprochen haben und... das alles okay ist. Er muss nicht alles wissen."

Nathalia war sich nach wie vor nicht ganz sicher, aber sie wollte tatsächlich jemanden zum reden, jemand anderen als Maddy, oder Skye, die ihr nach wie vor etwas suspekt war. Außerdem hatte ihr Dr. Shannon, erst heute morgen geraten mehr ihrem Gefühl zu trauen, das würde ihr während der Arbeit ja auch nicht schaden. Sie seufzte und nickte dann. „Okay, da... ist dieser junge Mann, aber... ich weiß noch nicht was ich empfinde, ich weiß... das er verliebt ist. Und auch, das er... mich erst in HopePlaza zum ersten mal gesehen hat, und noch hier am Portal wusste, das... das da noch mehr ist."

X

~Wash~

Wash ließ das junge Mädchen reden, wartete geduldig und ruhig darauf das sie fertig war. In einem jedenfalls schien Nathaniel recht zu haben, sie schien Valine mehr zu mögen, als sie bereit war zuzugeben. Vielleicht, aber gab sie es sich selbst noch nicht einmal zu, sie schien wirklich unsicher. Entschlossen nahm sie die jüngere bei den Händen. „Hör auf das, was dir dein Gefühl sagt, dein Herz und lerne ihn kennen."

„Soll ich?"

„Magst du ihn? Ich meine, denkst du er ist nett?"

X

~Nathalia~

„Das ist er." Nathalia nickte, sie wusste das er es war. Sie war sich sicher, dennoch war sie sich nicht im klaren, ob sie fühlte, wie er fühlte und schloss kurz die Augen. „Was... was wenn er einfach geht? Oder... nicht wiederkommt?"

„Nun, diese Welt ist gesund, aber auch gefährlich, Garantien gibt es nicht, aber wenn ihr euch sicher seit, dann wird es funktionieren."

Nathalia schaute ernst von Wash zurück zum Zaun und seufzte. „Danke, Wash."

xXx

Er stand vor ihr, küsste ihre Stirn und lächelte ihr aufmunternd zu. Die Skepsis aber in seinem Blick entging ihr nicht, um so glücklicher war sie darüber, dass er sie dennoch alleine ließ. Er fuhr ihr übers Haar und beugte sich vor, küsste ihre Stirn. „Bleib aber im Haus, hörst du?"

„Versprochen."

„Commander Taylor, melde mich zur Stelle."

Sie warf Taylor einen verärgerten Blick zu, der aber ignorierte sie und bedeutete dem verwunderten Jayce mitzukommen. „Kommen Sie mit, ich teile sie einem festen Team zu. Und du junge Dame, melde dich wenn etwas ist."

„Ja-a."

Sie sah den Männern nach, bis Taylor auf dem Weg stehen blieb und abwartend in ihre Richtung sah, sie begriff. Sie drehte sich herum, ging ins Haus und verriegelte die Tür. Na das würde bestimmt ein toller Abend werden. Allein, im Haus, und draußen das Geflattere von einem Thausend Dutzend Flugreptiellien. Sie seufzte, nun sie hatte sich schon gedacht, das er es wieder sein würde an vorderster Front, aber irgendwie hatte sie doch auch gehofft das er vielleicht bleiben würde, oder sie mit in den Kommandostand nahm.

Für einen Moment dachte sie darüber nach, ob sie doch noch rasch zu den Shannons gehen sollte, dann entschied sie das es richtig war, hier zu bleiben. Nicht das sie seinen Zorn fürchtete, aber drei Shannons, plus Skye? Vermutlich noch Mark? Nein, das waren ihr doch entschieden zu viele.

Sie setzte sich an den Esstisch und aktivierte ihren Plex. Sie konnte die Zeit genauso gut nutzen, um zu lesen und anschließend die Aufgaben zu beantworten, die ihr Dr. Shannon gegeben hatte.

Sie war noch nicht weit, als es klopfte.

xXx

~Taylor~

„Valine, warten Sie einen Moment."

Er musterte den jungen Mann kurz und versuchte denn ruhigen, besonnen Lieutenant mit seiner Dienstakte in Zusammenhang zu bringen und dem was da sonst so an Informationen stand. Hier jedenfalls hatte er sich von Beginn an, gerade auch für die Einsätze gemeldet, die ihn mit den Kindergruppen hinaus in den Urwald führten.

Taylor wusste, das einige seiner Kameraden inzwischen redeten und den Neuen genau beobachteten. Wash jedoch hatte ihm in diesem Punkt sämtliche Sorgen genommen, wie es aussah, hatte Valine einfach Spaß mit den Kids und sie mit ihm. Er wusste, sie sowohl abzulenken, als auch zu begeistern, konnte streng sein und zugleich mochten sie ihn. Reynolds konnte das auch, wohl auch ein Grund, warum er darum gebeten hatte, gerade Valine als Ersatz für Hollan zu bekommen.

„Also, sie gehören ab sofort offiziell zu Lt. Reynolds Team, ich erwarte von Ihnen, ihm den gleichen Respekt zu schenken, wie mir, oder Washington. Verstehen wir uns?"

„Ja, Sir, natürlich, Sir."

„Gut, sehr gut."

Taylor ging weiter, als der junge Offizier keine Anstalten machte ihm zu folgen drehte er sich herum und warf ihm einen durchdringenden Blick zu. „Valine! Habe ich gesagt wir sind fertig?!"

„Ähm...äh... nein Sir!" Rief der Mann und eilte ihm hinterher. Taylor grinste. Jim hatte Recht, es machte tatsächlich Spaß sie zappeln zu lassen. „Wir haben noch etwas zu bereden," sagte er, kaum das Valine neben ihm lief.

„Jawohl, Sir."

Taylor wartete einen Moment, dann fuhr er nach einem weiteren Blick auf den jungen Mann vor: „Wie ich höre... und inzwischen auch selbst bemerkt habe, haben Sie ein Auge auf meine Tochter geworfen."

Der junge Mann schwieg, starrte auf den Boden. Taylor blieb stehen, direkt vor dem Lieutenant und starrte ihn kalt an. „Ist das so, Soldat?"

„Ja, Sir, schuldig Sir."

Taylor grinste breit und nickte. „Dann sollten Sie wissen, das ich Sie genau im Auge habe."

Er trat einen Schritt näher und stieß dem Mann seinen Zeigefinger auf die Brust. „Sollten Sie meiner Kleinen je ein Haar krümmen, sie nicht beschützen, oder verletzen, dann Gnade Ihnen Gott." Er wandte dem jüngeren, jetzt sehr eingeschüchterten Mann den Rücken zu. „Es stimmt, was meine Männer sagen, ich verachte Illoyalität, aber was ich noch härter Bestrafe sind Verrat und Untreue. Das gilt für jeden Bereich meines Lebens, haben wir uns verstanden?"

„J-ja Sir."

Taylor nickte und trat wieder näher auf den jungen Mann zu. Um sie her im Urwald wuchs derweil die Unruhe, der kleinen Biester hörbar an. Er musste sich beeilen. „Es stimmt aber noch etwas anderes Valine: ich halte sie für einen guten Soldaten, enttäuschen Sie mich nicht, indem sie von dort draußen nicht mehr heimkommen."

„Ja, Sir."

„Gut. Gibt es sonst noch etwas? Haben Sie mir noch etwas zu sagen?"

„Ähm... nein Sir," unsicher blickte der junge Mann ihn an. „Sollte ich Sir?"

Taylor verschränkte die Arme. „Es würde mich doch sehr interessieren, wenn sie weiterhin vor haben auch in mein Privatleben vorzudringen, Soladat."

„In ihr...Sir, das würde ich nie..." Valine brach ab, holte tief Luft. „Mit Verlaub Sir, ich werde nicht aufhören, ihrer Tochter den Hof zu machen und mir ist durchaus bewusst, das Ihre Familie bald ein Mitglied mehr haben wird, Sir."

„Gut, ich behalte Sie im Auge. Aber wie ich höre, kommen sie mit den kleinsten Kolonisten auch ohne Waffen sehr gut klar. Nun, jetzt gehen Sie zurück zu meinem Haus, ich will nicht, das Nathalia diese Nacht alleine ist. Und sollte sie protestieren, sie kann sich morgen gerne bei mir beschweren. Auf jetzt!"

„Jawohl, sofort, Sir!" Der junge Offizier salutierte und rannte davon. Taylor grinste breit und fragte sich kurz, ob er früher auch eine solche Angst vor Ayanis Vater gehabt hatte. Dann lief er los zum Labor, die ersten Biester begannen mit Attacken gegen die Häuser und er musste wissen, wie weit Shannon und Wallace waren.


So und nun nur noch die eine,

Bitte, ist auch nur ne' Kleine,

wenn du/ ihr doch so freundlich seit

und den Review- Button, ist nicht weit,

einfach auch mal betätigt,

meine Schreiberei, meine Fehler,

dann auch einfach dort bestätigt?

So und nun habt großen Dank,

ich reiche euch hiermit:

*Speis und Trank*