So und weiter gehts, Taylor mal außer Kontrolle. *fg* keine Sorge wir entfernen uns ab Kapi 7 mehr und mehr dem Serienverlauf. Aber nun, viel Spaß mit diesem Kapi.
Lg Dani
TERRA NOVA
Of Daughters
6. Ohne jede Erinnerung
Sie atmete langsam, tief ein, wieder aus, schloss die Augen. Seine Hand strich über ihre Brust, ihre Seite entlang, sie spürte seinen Atem auf ihrer Haut, hinterließ ein Kribbeln. Als sie jetzt ihren Hals streckte und erneut tief ein und wieder ausatmete küsste er ihren Hals. Er zog am Stoff ihrer Kleidung, legte ihre Schulter frei und küsste sie weiter, seine zweite Hand fuhr ihren Rücken langsam hinunter.
Sie ahnte, das es ihnen nicht mehr gelingen würde aufzuhören, wenn nicht einer von ihnen genau jetzt Schluss machte. Doch sie rührte sich nicht, sie konnte nicht. Plötzlich war er weg, sie riss die Augen auf, sah sich irritiert um. Aber er stand noch immer vor ihr, hielt noch immer seine Hand an ihrem Oberarm. „Willst du...willst du es wirklich nicht einmal versuchen?"
Sie schaute ihm entgegen, seine blauen Augen trafen die ihren. Sie versank für einen Moment in den seinen. Im nächsten kam sein Gesicht dem ihren wieder näher. „Alicia, ich brauche dich."
Sie stieß ihn von sich und trat einen Moment zurück. Ist es das? Seit wann denkst du so, Nathaniel?
X
~Taylor~
Sie stieß ihn fort, ging nach hinten.
Er seufzte und blickte sie ruhig an. Irgendetwas gefiel ihr so gar nicht. Er sah wie sie Anstalten machte sich wegzudrehen und zu gehen, also hielt er sie rasch fest. „Alicia, bitte geh nicht. Ich... mag dich zu sehr."
Sie sah ihn spöttisch an, traurig und schüttelte den Kopf. „Nein, das genügt aber nicht. Lass uns das beenden, ehe... wir nicht mehr können und nicht mehr hier rüber sprechen."
Sie wollte gehen und sie machte bereits Anstalten dazu, als er sie mit Ruck zu sich herum zog. Er atmete tief durch. „Bitte..." er legte den Kopf schief und atmete tief ein. „Ich... liebe dich... schon viel zu lange."
X
~Wash~
Ihr Kopf flog hoch und sie starrte ihn perplex an. Sie konnte es gar nicht fassen. Nicht nur, seine seltsames Verhalten gerade, jetzt das...
Sie wusste genau, vielleicht genauer wie er selber, wie sehr er Ayani noch immer vermisste, wie sehr er sie noch immer liebte. Niemals hatte sie ihn sagen hören das er jemanden liebte, selbst mit der Aussage jemanden zu mögen hatte er sich stets zurückgehalten. Nicht einmal Lucas gegenüber hatte er es je herausgebracht, nicht so viel jedenfalls sie wusste. Sie blieb stehen wo sie war, obwohl er sie inzwischen nicht mehr hielt und betrachtete ihn genauer.
„Nathaniel..." Er schwieg, schaute sie einfach nur abwartend an.
„...was... wenn es nicht funktioniert?" Fragte sie leise und auch ein wenig besorgt, sie war unsicher, wollte sie eine Antwort? Wollte sie einen Versuch? In all den Jahren in seinem Schatten, mit Männern die nur scheinbar Interesse an ihr gehabt hatten, sie versucht hatten auszunutzen, als Sprungbrett in seiner Gunst. War sie wirklich bereit noch einmal alles zu riskieren? Wollte sie es riskieren?
Seine Hand legte sich an ihre Wange, die Finger schob er weiter bis in ihr Haar. Sein Blick wurde völlig ruhig, warm. Sie hatte erst selten gesehen das er jemanden so ansah, sehr selten. „Du... kennst mich, ich gebe nicht leichthin mein Wort."
Sie nickte automatisch, noch ehe sie darüber nachgedacht hatte. Sie spürte das ihre Aufregung wuchs. Sie schloss die Augen und legte ihre Hand, an jene, die auf ihrer Wange ruhte. „Wenn es nicht funktioniert?" Wiederholte sie noch leiser als zuvor und hielt die Augen geschlossen. Seine zweite Hand legte sich an ihren Hinterkopf. Was hat er...
Er küsste ihre Stirn, seine Lippen blieben länger als nötig auf ihrer Haut. „Das wird es, dafür sorge ich," flüsterte er und als sie die Augen öffnete schaute sie direkt in seine. „Du willst es wirklich?"
Er nickte und strich ihr durch das Haar.
X
~Taylor~
Zögernd, ganz langsam hob sie die Hand und legte sie an seine Brust. Er lächelte, sich noch nicht sicher, ob sie es war, oder gleich doch ging. Im nächsten Moment aber machte sie einen halben Schritt auf ihn zu und überbrückte damit die letzte Distanz zwischen ihnen. „Sollen... wir wirklich?" Er nickte und rieb ihr über den Oberarm. „Aber nicht hier... nicht..."
„Commander! Commander Taylor!"
Er stöhnte und warf ihr einen vielsagenden und genervten Blick zu. Sie grinste, berührte kurz seine Hand, drückte sie. „Du hast Recht, nicht hier." Sie ging und öffnete die Tür und er blickte dem Wissenschaftler sehr genervt entgegen. „Malcolm... Sie schon wieder?!"
„Meine Abteilung! Und Sie wollen mir verbieten nach meinen Leuten zu sehen? Und..."
„Ihren Leuten?" Ohnehin verärgert über diese Störung ging er auf den jüngeren Mann zu und schüttelte den Kopf. „Meine Leute, dies ist meine Siedlung! Und jetzt... raus hier Malcolm! Sofort!"
Taylor seufzte. Er wartete bis Malcolm fort war und schloss die Tür. „Übergib Reynolds die Wacht, wir... haben zu tun!" Sie lächelte und nickte dann, ehe sie hinaus ging. „Wir sehen uns."
„Ja, klar."
X
Sie hatten eben erst die Tür seines Hauses hinter sich geschlossen, als die Sender in ihren Taschen piepten. Er stöhnte und griff in seine Hose. Wash tat es ihm gleich und war noch vor ihm an ihrem Funk. „Ja?"
An ihrem Blick merkte er sofort das etwas nicht stimmte und schaute sie grimmig an. Als sie das Gespräch beendete ging er schon wieder auf die Tür zu. „Was?"
„Shannon!"
„Sie haben das Kommando! Ich weiß, was er vorhat!" Rief er und lief los.
xXx
~Wash~
Sie seufzte und lief eilig durch die Siedlung nach vorne zum Kommandostand. Von dort koordinierte sie die verstärkten Wachen, nachdem Shannon ihr berichtet hatte wie es in der Forschungsstation aussah. Nicht eben etwas das sie einfach unter Alltag zur Seite schieben konnte. Gegen zehn Uhr saß sie noch immer hellwach auf seinem Kommandostuhl und stierte vor sich hin in die Dunkelheit. Shannon gab ihr regelmäßig Bericht und so hatte sie es vorgezogen, gleich hier zu bleiben. Minuten waren seither zu Stunden geworden und die eine Stunde zu Tagen. Sie stöhnte und legte den Kopf auf den Tisch. „Verdammt Nathaniel, warum bist du nicht einfach hier geblieben? Alleine... schaffe ich das hier nicht."
Sie stand auf, lief im Raum auf und ab. Plötzlich schrillte das Komlink auf dem Tisch los. Es war nicht laut, doch in der Stille der Nacht und ihrer aufgeregten Stimmung erklang es ihr wie ein Donnerschlag, der sie erschrocken zusammenfahren ließ. Sie wirbelte herum und lief zum Tisch, setzte sich vor das Display. „Shannon! Was neues? Gute..."
„Taylor! Er entkam aus der Zelle, hat Malcolm und einen Soldaten überwältigt, jetzt ist er fort. Ich denke... er kommt zu Ihnen, er hat eines der Bikes und denkt er sei in Somalia."
„Somalia?" Bei Gott! Ausgerechnet!? „Danke," mühte sie sich zu einer passenden Antwort und stand bereits fast wieder, „wir verstärken die Wachen, hoffen wir das hält ihn etwas auf. Shannon...wie geht es Ihrer Frau? Fortschritte?"
„Vielleicht... wir melden uns."
Sie nickte und unterbrach die Verbindung, ehe sie zu ihrem tragbaren Komlink griff und die Wachen noch einmal verstärkte.
Eine halbe Stunde später nahm sie ein erneutes Klopfen an der Tür mit einem stöhnen zur Kenntnis und hob den Blick. „Ja?"
Als sie erkannte wer sie aufgesucht hatte, schob sie ihre Sorge beiseite und stand auf. „Nathalia."
„Wo... wo ist er? Was ist hier los?"
„Du solltest nach Hause gehen und dich hinlegen, er ist sicher bald zurück." Oh, ja und sehr vie schneller als gut für uns ist, verflixt, dachte sie besorgt und bemühte sich weiterhin um eine neutrale Stimme und Haltung, es musste ihr aber gründlich misslingen, oder Nathalia hatte schlichtweg mehr Beobachtungsgabe von ihrem Vater geerbt, als sie es für möglich hielt. Die junge Frau jedenfalls musterte sie mit ganz offener Skepsis und schüttelte den Kopf. „Du lügst, sag mir die Wahrheit, bitte," flehte das Mädchen und rieb sich über den Bauch. Nun hob Alicia die Brauen. „Sag mal, hast du Schmerzen?"
„Nein, lenk nicht ab," erwiderte die jüngere rau und blickte sie fest entschlossen an. „Ich habe Zeit, ich kann warten, allerdings wirkt es nicht so, als wolltest du mich hier haben, also vielleicht sagst du mir einfach was ich wissen will und ich gehe?"
Sie stöhnte und schüttelte den Kopf. „Bitte gehe einfach, Taylor wird nicht wollen das du hier bist und noch weniger, das du weißt was los ist."
„Ein Grund mehr es mir zu sagen? Ist ihm etwas passiert?"
„Nathalia..."
„Ich bleibe." Mit festem Blick nahm das Mädchen auf dem einzelnen Stuhl nahe dem kleinen Esstisch Platz. Sie seufzte und nickte dann geschlagen. „Er wird uns beide lynchen."
„Abwarten, also?"
„Er...
xXx
~Taylor~
Ein Handgriff und das seltsame Bike war deaktiviert. Eine lautlose, fließende Bewegung und er stand kampfbereit neben dem Fahrzeug, wachsam blickte er sich um. Er hörte Wasser. Er grinste und schlich dem Geräusch nach, immer in Achtung auf jedes Geräusch und jede Bewegung. Er erreichte den sehr kleinen Wasserlauf ungesehen und ohne weitere Hirngespinste irgendwelcher überdimensionaler Echsen. Mit grimmigen Blick tauchte er seine zwei Finger in den Schlamm und strich ihn sich links und rechts unter die Augen. Wo bist du Ayani, ich finde dich.
Leise und lautlos durchstreifte er weiter den seltsamen Dschungel und fand schließlich das fremde Lager. Es kostete ihn wenig Mühe den groben Zaun zu überwinden und die Wachen, auf seinem Weg auszuschalten. Die Wache oberhalb der Treppe, wo er die Kommandobasis vermutete würde schon schwieriger, doch er wartete einfach das sie außer Sicht kam und schlich sich hinauf. Er griff nach der Tür und lächelte. Natürlich, selbstgefällig wie immer. Wer uneinnehmbar braucht kein Schloß, kein Riegel, ich zeige es euch! Er riss die Tür auf, in dem Moment, in dem er die Klinke drückte und stürzte mit geladener Waffe hinein.
Ein Schrei ertönte und rechts von ihm sprang jemand auf. Eine dunkelhaarige Frau, stand vor einer jüngeren, die er nun sofort aus dem Blick verlor, als die dunkelhaarige ihn fest ansah und beschwichtigend die Hände hob. Sie sagte etwas, er hörte nicht zu. Nein, er würde ihren Einflüsterungen, eh kein Gehör schenken. Er hatte ein Ziel, sah den Weg und er würde ihn gehen, die Kleine auf dem Stuhl, sie brauchte er, dann hatte er die andere in der Hand. „Weg da! Oder ich drücke ab! Wo... ist meine Frau? Wo habt ihr Ayani?!" Donnerte er.
X
~Wash~
„Taylor, hier ist Terra Nova! Sie sind nicht in Somalia, wir haben ihre Frau nich..."
„Lüge! Alles Lüge und eure scheiß Droge wirkt auch nicht mehr, ihr Schweinehunde! Rückt sie raus! Ayani, meine Frau und den Jungen!"
„Taylor..." versuchte sie es erneut, jetzt schwieg er, sie war erleichtert, wollte es erneut versuchen, doch dann klopfte es an der Tür, sie hielt die Luft an. „Jetzt nicht! Geht!"
„Lieutenant, ich..."
Sie erkannte die Stimme... fluchte. „Verschwinde! Nicht-jetzt!" Rief sie und fluchte im nächsten Moment darüber, das sie ihn nicht mehr im Auge hatte, denn schon hatte er sie im Griff und bog ihre Arme hinter den Rücken.
Die Tür öffnete böse sah sie Reynolds an, der zumindest noch die Geistesgegenwart besessen hatte, die zweite Person von der Tür wegzuschieben. „RUNTER! Maddy!"
Sie riss erschrocken die Augen auf und hoffte inständig die junge Frau würde tuen, was er gesagt hatte. Doch Taylor schoss nicht. Er lachte und stieß sie kräftig zu Reynolds.
X
~Nathalia~
Nathalia sah wie Reynolds taumelte, doch er schaffte es irgendwie sich und Washington auf den Beinen zu halten. Dafür aber stand er nun direkt vor ihr. Sehr grob zog Taylor sie auf die Füße und legte den Arm schwer um ihre Schulter, auf ihr geschlossenes Dekolleté, sie keuchte, als er den Arm etwas höher schob. Sie wusste genau es wäre ihm ein leichtes sie zu erwürgen. Das Messer in der Hand, die Waffe an seiner Seite, beide brauchte er dazu nicht. Panik kroch in ihr hinauf. Sie wusste, von Wash und sah es ihm an, das er nicht, er selbst war, doch das änderte nichts.
Ängstlich schaute sie hinüber zu den beiden anderen. Wash legte ihre Waffe auf seine Anweisung weg und schob sie in seine Richtung. „Taylor bitte, das ist ihre Tochter, sie wollen ihr doch nichts..."
„Ich HABE keine Tochter!" Polterte er, sein Griff verstärkte sich, sie griff automatisch nach seinem Arm und keuchte. Ihre Panik wuchs, wie sollte sie hier heil herauskommen? Keiner hier konnte ihm schließlich geben, was er wollte. Ayani und Lucas waren nicht hier. Die eine Tot, der andere im Urwald wollte Taylor selbst nichts gutes. Sie schloss verzweifelt die Augen.
„Taylor!" Rief Wash ihm erneut zu, flehentlich, Nathalia schaute wieder hin. Die Soldatin trat mit erhobenen Händen einen Schritt auf sie zu. In ihren Augen erkannte Nathalia, das sie bereit war alles zu versuchen.
Sie riss die Augen erschrocken auf, als sie verstand, Wash wollte weder, das er sich unglücklich machte, noch das ihr etwas geschah, sie öffnete den Mund, doch wusste nicht was sie sagen, wie sie das ganze hier beenden sollte. Sie spürte wie ihr etwas aus der Tasche fiel, als Taylor sie enger zu sich zog und drohend seine Forderung wiederholte, ehe er mit ihrem Tot drohte.
Sie schaute hinunter, so gut sie konnte, ihr Blick fiel auf eine Spritze...
Plötzlich erinnerte sie sich an den Grund, weshalb es ihr möglich gewesen war hier rauf zu kommen. Das Beruhigungsmittel, um jemanden ruhig zu stellen, einen Soldaten, der außer Kontrolle, vor den Toren war. Er ist es! Natürlich.
Sie ließ die Arme hängen und tat als könne sie nicht mehr stehen, sein Arm lag direkt an ihrer Kehle, mit etwas Glück...
Tatsächlich brüllte er Wash zwar weiter zu sie sei eine Lügnerin, sie alle Hurrensöhne und er wolle Ayani, doch er warf ihr auch einen Blick zu und lockerte seinen Griff.
Das wars... triumphierend trat sie zu, die Injektion schoss über den Boden zu Reynolds. Er schaltete schnell trat einen Schritt vor und blieb mitten in der Bewegung stehen, riss die Hände hoch. Die Injektion unter seinem Schuh. Sie keuchte, als sich sein Griff verstärkte und die zweite Hand mit dem Messer jetzt um ihren Bauch lag, die Messerspitze an ihrer Seite. „Sie beeilen sich besser, diese hier macht nicht lange!"
Sie stöhnte und schloss die Augen, sie wollte nicht an das Messer an ihrer Seite denken und bemühte sich ruhiger zu werden, ein hoffnungsloses Unterfangen. „Sie wollen sie doch gar nicht! Mich aber wollen Sie, ich habe SIE hier hergebracht! Ich befehle hier! Nehmen Sie mich und sie haben ein viel besseres Druckmittel!"
„Nein, sie zeigen mir jetzt was ich will, oder..."
Nathalia spürte eine Bewegung an ihrer Seite, hörte das reißen von Stoff und spürte wie sich eine kalte Spitze gegen ihre Haut drückte, sie schrie erschrocken auf, doch das Messer war schon wieder weg.
„Ich bringe Sie zu ihrer Frau... sie... haben gewonnen," erklärte Washington, ließ die Schultern sinken und wirkte tatsächlich sehr nach ergeben. Taylor grinste, schob sie vor sich her, in Richtung der Tür, „Gehen wir."
„Sie schafft das nicht, wir... wir müssen durchs ganze Lager und..."
Wie zur Bestätigung ließ sie sich in seinem Griff fallen, er schnaubte und blieb stehen. „Du da! Nimm sie!"
Reynolds nickte, stolperte aber sehr ungeschickt, was Taylor ein raues Lachen entlockte. „Das sind deine Leute? So was würde bei uns verbannt!"
Reynolds blieb neben ihm stehen, Taylor ließ sie achtlos aus seinem Griff und Reynolds hielt sie rasch. Taylor hatte sich indessen Washington gegriffen, schob sie vor sich hinaus. „Los, gehen wir!"
Er sah zu ihr und Reynolds. „Ein Wort, eine Wache die kommt, irgendetwas und sie ist tot und ihr danach! Verstanden?"
Sie nickte. Reynolds beugte sich zu ihr. „Ruf ihn!"
Sie starrte ihn an, dann sah sie das Ding in seiner Hand und begriff. Sie sollte ihn ablenken. Sie nickte. Reynolds legte die Hand vor sie und trat einen lautlosen Schritt vor. „Jetzt!"
„Taylor! Dad! Warte!"
Er verstärkte seinen Griff um Washington, starrte sie hämisch an. „Gehirnwäsche hmm?" Fragte er sie, ehe Nathalias Augen, seine trafen. „Dad, bitte... denk an...Sharrel...Mum...Dad!" Flehte sie und sah ihm bittend nach. Seine Augen flackerten, irgendetwas in seinem Blick veränderte sich. Plötzlich ging alles ganz schnell. Washingthon trat und schlug zu, er krümmte sich überrascht, Reynolds stieß sie nach hinten, schnellte vor. Während Taylor Washington wieder packte und zu sich zog, stand Reynolds hinter ihm. Taylor bemerkte ihn im gleichen Moment, doch Sekunden zu spät, ehe seine Hand Reynolds erreichte, duckte dieser sich und Washington nun frei schoss. Nathalia schrie erschrocken auf.
Wo kam die Waffe her?! Taylor!
Sie wollte vor, besann sich aber eines besseren, Taylor war schon wieder dabei sich aufzusetzen. Doch auch Reynolds war schon da und jagte ihm die Spritze in den Arm. Taylor wehrte sich, traf Reynolds hart und trat ihn auf die Treppe zu. Reynolds landete krachend auf den Stufen und blieb liegen, aber auch Taylor sackte nun zusammen und riss sich stöhnend die Injektion heraus. „Das... bereut...ihr..."
Seine Hand erschlaffte, Wash hockte sich neben ihn, nahm die Injektion und verabreichte ihm den Rest.
Nathalia verließ ihren Platz, wollte nach Reynolds sehen, doch er saß bereits wieder, hielt sich jedoch den Rücken. Von links aber kam auch Maddy heran, so lief sie nach rechts und kniete sich neben ihren Vater und Washington. Die schaute sie beruhigend an. „Er wird wieder. Bei dir alles klar?"
„Ja," sie nickte und strich ihrem Vater über den Arm.
Hey, und wie hat euch dieses Kapitel gefallen? Gut? dann hinterlasst doch ein Review, wäre nett, wenn sich auch einer von euch anderen meldet, nicht nur metube und lizDegna.
*Knuddel*
by by!
