TERRA NOVA
Of Daughters
8. Gefühle
~Nathalia~
Zusammen mit ihrem Vater saß sie an einem kleinen Tisch im Garten, die Sonne schien vom Himmel und es hatte ihr kaum je so gut geschmeckt. Sie waren eben fertig geworden und Nathalia leerte gerade ihr Glas, als sie jemand rief. Es war Maddy, sie stand mit einer Tasche über der Schulter auf dem weg und winkte.
Sie winkte zurück und blickte zu ihrem Vater. „Dad..."
„Na, los, verschwinde schon und... das ihr mir innerhalb von Terra Nova bleibt!" Mahnte er mit nachträglich ernstem Blick. Nathalia schaute ihm perplex entgegen, was ging denn nun wieder ab? Wortlos drehte sie sich um, als ihr Blick aber wieder Maddy traf, fiel es ihr wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen und sie drehte sich nochmal um. „Siehst du das hier?" Fragte sie und deutete auf ihren inzwischen sichtbaren kleinen Bauch. „Denkst du ich bin scharf darauf so vor jemandem, oder etwas wegzulaufen?"
„Du hast mich verstanden," war alles was er sagte, sein Blick war grimmig. Sie seufzte und ging zurück zu ihm. „He, ich bin nicht Skye und ich bin sicher, sie wird nicht noch einmal so dumm sein." Sie beugte sich hinunter, da er immer noch saß und küsste ihn auf die Wange. „Ich mache keinen Unsinn und bin ganz brav. Versprochen. Wir sind doch nur bei den Weiden."
„Okay," erwiderte er besänftigt und klopfte ihr auf die Hand, welche sie auf seine Schulter gelegt hatte. „Na, los, geh schon."
„Ich dachte, er vertraut dir? Also mehr, als mein Dad mir."
„Er hat einfach Angst. Naja, der Ausflug deines Bruders, Skyes und den anderen, du weißt schon."
„Oh, ja," Maddy nickte sehr langsam und verzog grimmig ihr Gesicht. „Josh hat noch immer Hausarrest und ich schwör dir, noch ein paar Tage länger und ich werde zum Mörder."
„Ohje, so schlimm?"
„Sobald unsere Eltern weg sind, ist er in einer Tour am meckern. An allem hat er etwas auszusetzen, ohne Druck von Mum, oder Dad aber macht er nichts. Gestern hat Wash meine kleine Schwester heim gebracht. Josh hat es einfach vergessen, na, ja und Zoe... die ist dann alleine zum Markt und dem Zaun, allein!" Sie machte ein genervten Ton und schüttelte den Kopf. „Sei froh das du keine Geschwister hast."
„Naja...aber eigentlich hast du sie doch ganz lieb und alleine... ist das auch nicht unbedingt besser. Ich war immer alleine mit meiner Mum und sie hat hart gearbeitet, damit auch außer den Rationen auch etwas anderes bekam. Okay, ja... in der Kuppel zu leben war sicher einfacher als bei dir, aber ich war in der normalen Schule, die in der Kuppel konnten wir uns nicht leisten. Und kam ich heim, dann war ich allein, ebenso wie morgens, nach dem aufstehen. Auch an vielen Wochenenden." Nathalia seufzte und schüttelte traurig den Kopf.
„Weißt du, ihr habt Zoe versteckt, du durftest nie darüber reden, das es sie gibt. Ich wusste nichts über meinen Vater, hatte ständig Angst, das wir die Wohnung in der Kuppel verlieren, das Mum einem von uns etwas geschieht, die Kuppel zerstört wird, oder die Behörden Probleme machen, weil ich keinen Vater hatte. Ich meine... ich wusste ja nicht, das sie damals geheiratet hatten, damit...ich legitim bin."
„Sorry, ich..."
„Schon gut, wir haben beide unser Päckchen."
Maddy nickte.
Nach fünfzehn Minuten zu Fuß, erreichten sie die neu angelegten Weiden und beobachteten die kleinen Umzäunungen im inneren. Einige Kaninchen hoppelten, in zwei der Vollumzäunten- Gehege herum. In einer übergroßen Voliere flatterten sechs bunte Papageien und in einem dritten Gehege wimmelte es von Meerschweinchen.
Nathalia schüttelte den Kopf. „Da fehlen aber noch einige, sollen die auch zu Nutztieren werden."
Maddy nickte, stellte ihre Tasche weg und zog einen Beutel heraus. „Was hast du da?"
„Impfungen, in Form der Futterpellets. Die sollen zu den Kaninchen. Kommst du mit?"
„Klar, da fragst du noch?"
Maddy zuckte die Achseln. „Viele hier halten diese hübschen Tierchen, eher für stinkend und zu klein zum essen. Andere sehen in ihnen eine Gefahr, da sie Fleischfresser anlocken könnten."
Nathalia sah sich automatisch wachsam um. „Können sie?"
„Theoretisch ja, aber von oben sehen Flugsaurier nur Dächer, und alles was klein genug ist, hier unbemerkt herein zu kommen, das tja, kommt hier an den Zäunen nicht weiter, elektrisch geladen und rütteln sie doch hier dran..." sie deutete hinauf, unter dem Dach waren einige seltsame Vorrichtungen. „Was sind das?"
„Betäubungspfeile," antwortete Maddy.
„Oh," sagte sie und schaute interessiert zurück zu den Tieren. „Was werden sie dann wohl demnächst zu den Hühnern sagen, oder Gänsen?"
Maddy kicherte. „Oder den Schafen mit den Hirtenhunden?"
„Ernsthaft?"
„Ja, meine Mutter hat es mir gestern erst erzählt, mit der dreizehnten Umsiedlungswelle sollen welche kommen."
„Wo die, die wohl her haben? Ich meine...davon gibt es dort nicht mehr viele."
„Dad denkt, das die uns keine guten Tiere schicken werden, nicht... um zu schaden, sondern weil sie keine anderen bekommen."
„Das könnte aber dann Probleme geben bei der Zucht."
„Ja, Mum sagt, wenn es zutrifft wird es besser sein sie zu töten. Das wäre aber wirklich schade."
„Ja, das wäre es."
Maddy öffnete die Verriegelung und dann die Tür. „Kommst du mit rein, wir dürfen sie streicheln. Mum sagt du darfst es auch."
Begeistert nickte Nathalia und folgte der Freundin in das Gehege. Sofort stoben die Tiere davon und verkrochen sich in ihren Häuschen und den gegrabenen Löchern. Sie kicherte. Zwei der Tiere, sie waren offenbar noch recht jung, kamen jedoch wachsam auf sie zugehoppelt, als sie sich hinkniete. Freudig und gespannt streckte sie die Hand aus, sie hatte noch nie ein Säugetier der Zukunft angefasst, abgesehen von den nackten Ratten, die Genetic Inc. produziert hatte, im Versuch die Hausratten des 20. Jhd. Zu reproduzieren. Das Fell der Tiere war warm und weich. Ihre kleinen Stupsnasen zitterten aufgeregt, wie es schien. Langsam nahm sie eines der Tiere auf den Arm. Das braun-weiße Wesen blieb ruhig in ihren Armen sitzen und sie hob es höher hielt es sich vors Gesicht und stupste mit ihrer Stirn gegen seine Schnauze. „Iih, die ist feucht." Sie setzte es sich wieder auf die Knien und streichelte es. Maddy verteilte derweil die Pellets in die Näpfe.
xXx
~Wash~
Mit einem Lächeln im Gesicht öffnete er ihr die Tür und wartete bis sie an ihm vorbei war, ehe er sie schloss. Sie hatte erwartet, wie beim letzten mal, Nathalia und vielleicht auch Valine vorzufinden. Als sie den Raum jedoch leer vor sich liegen sah und der Tisch auch nur zwei Gedecke aufwies, sah sie sich fragend zu ihm um. Er stand inzwischen schon fast hinter ihr. „Wo ist deine Tochter?"
„Unterwegs."
„Das heißt... wir essen heute Abend allein?"
„Das heißt,... wir sind heute Abend allein, jawohl Lieutenant."
Sie zuckte kurz, als er von hinten locker die Arme um sie legte. Dann spürte sie seinen Atem an ihrem Hals, nur den Bruchteil einer Sekunde ehe er sie in die Senke zwischen Hals und Schulter küsste. Ein kühler Schauer lief ihr den Rücken hinunter, aber es war ihr keineswegs unangenehm.
„Haben Sie ein Problem damit Lieutenant?" Fragte er sehr leise und ungewohnt sanft. Sie schüttelte den Kopf und schloss die Augen, als er sie erneut an die gleiche Stelle küsste.
Doch plötzlich war er fort, sie riss überrascht die Augen auf. Er stand jetzt vor ihr, streckte ihr eine Hand entgegen. „Komm, das Essen wird noch kalt."
Sie starrte ihn einen Moment lang an und fragte sich, ob sie das eben nur geträumt hatte. Dieser kurze Moment hatte ihr gefallen, ihre Haut an der Stelle zwischen Hals und Schulter kribbelte noch immer. Sie nahm seine Hand und ließ sich zum Tisch führen. Während sie sich Momente später stumm fragte, wieso er so plötzlich aufgehört hatte, ging er hinüber zur Küchenzeile und kam mit einer Dampfenden Schüssel zurück. „Nudeln mit Gemüse aus dem Garten und... Curry. Malcolms Leute haben tatsächlich mal etwas nützliches gefunden. Currykraut."
Sie schnupperte. Es roch wirklich sehr nach Curry und die Vorfreude bereitete ihr einen feuchten Mund. Sie lächelte und reichte ihm den stumm eingeforderten Teller. Als er auch etwas hatte setzte er sich. „Guten Appetit."
„Dir auch, danke für die Einladung."
Er nickte und sie begannen zu essen. Zu ihrer Freude hatte er es zwar pikant, doch nicht zu scharf gewürzt und es schmeckte ehrlich köstlich. Genau wie er nahm sie noch einmal nach. Ihr gemeinsames Gespräch beim Essen war eher verhalten, sie hatten beide Mühe die Arbeit nicht anzusprechen und immer mal wieder viel das ein, oder andere Wort dann doch über die Arbeit.
Es wurde bereits dunkel, als sie gemeinsam alles wegräumten und er sie anschließend mit zu seinen Polstermöbeln nahm. Wortlos zog er sie einfach mit sich hinunter und lächelte ihr ruhig zu, kaum das sie neben ihm saß. Er musterte sie und sie schaute ihn fragend an. „Was ist?"
„Dein Haar," er lächelte noch breiter, „ich mag es, wenn du es offen trägst."
Sie lächelte und strich ihm über die große Narbe an seiner Wange. „Es ist schön das es heute Abend geklappt hat."
Er nickte.
Sie strich ihm über das kurze Haar, ehe sie mit einem Finger erneut über die Narbe strich. „Die freien Tage stehen dir gut," sagte sie leise. Er musterte sie verwirrt. Sie grinste. „Na, keine neuen Narben. Mehr Stoppeln?"
Er lachte herzhaft auf, legte den Kopf in den Nacken, sie schmunzelte vergnügt.
Im nächsten Moment lag seine Hand auf ihrer, ihm abgewandten Schulter und er zog sie zu sich. Jetztlag sie in seinen Armen. Ihre linke Hand fand den Weg auf seine Brust und sie schloss die Augen.
Sie lauschte seinem Herzschlag und genoss die Wärme, die von ihm ausging. Seine Hand, die sie hergezogen hatte, lag auf ihrem nackten Oberam, sanft strichen seine Finger über die Haut dort. Während sie ruhig in seinen Armen lag, dachte sie daran wie sehr sie es doch vermisst hatte bei einem Mann im Arm zu liegen. Dieses Gefühl von Frieden, Wärme, Sicherheit. Sie spürte wie er sich bewegte, rührte sich jedoch nicht. Seine Lippen berührten ihre Stirn.
„Hey, noch wach?" Fragte er sanft.
Sie öffnete die Augen und nickte. Aber das ich dieses Gefühl einmal bei dir haben würde... oh, Nathaniel.
Sie schloss wieder ihre Augen, sein warmes Lächeln in ihren Gedanken. Er berührte sie mit der zweiten Hand am Bauch und ganz langsam, fast als erwarte er eine Gegenreaktion, führte er sie unter ihr Shirt, strich ihr über den Bauch, die Seite. Sie blickte ruhig zu ihm auf, sein Blick war forschend, vorsichtig. Mein Gott, Nathaniel, so viel... Feingefühl... er berührte ihren BH und sie spürte wie ihr Herz zu rasen begann. Sie hielt die Luft an, doch die Hitze in ihrem inneren wuchs nur um so mehr an, ihr Herz beschleunigte. Er musste es bemerkt haben, er ließ sie los und strich ihr nun stattdessen über die Wange. Enttäuscht suchte sie seinen Blick.
„Schsch, wir... haben Zeit," sagte er.
Sie hob den Kopf, sah ihn ungläubig an. Nein das kann nicht sein. So ist er nicht, ich träume! Zeit! „Zeit?"
„Ja, wir müssen das nicht heute Abend..."
Er denkt, ich... „Nein, Nathaniel..." sie setzte sich aufrecht vor ihn und schüttelte den Kopf. „Nein, das ist es doch gar nicht."
„Nicht?"
Sie schüttelte den Kopf. Langsam streckte sie ihre Hand aus und legte sie an seine Seite, noch langsamer schob sie ihre Finger unter sein weißes T-shirt und hinauf zu seiner Brust. Er beobachtete sie noch einen Moment, sie beugte sich vor, küsste ihn leidenschaftlich, in der nächsten Sekunde fasste er ihre Seiten und schob die Hände nun beide unter ihr Shirt, ohne seine Lippen von ihren zu lösen. Sie schloss die Augen und er war im nächsten Augenblick wieder diese ganz bestimmte Stelle, zwischen Hals und Schulter am liebkosen. Sofort begann ihr Herz wieder zu rasen und dieses kribbeln kehrte zurück, die Hitze. Seine Hände waren in ihrem Rücken, zog sie zu sich, ehe sie sich versah schob er seine Hände über ihre Seite nach vorne, umfasste ihre Brüste.
Sie keuchte.
Wie... hat er das gemacht? Huschte es durch ihre Gedanken, sie hatte nicht bemerkt, wie er ihren BH geöffnet hatte. Er küsste sie weiter, erkundetet ihren Körper mit seinen Händen, so wie sie es eben noch bei ihm getan hatte. Jetzt aber hielt sie inne, sie glaubte etwas gehört zu haben. „Nathaniel? Warte..." sie löste sich von ihm, schob ihn einige Zentimeter von sich. „Was ist mit Nathalia, wenn sie..."
Er lächelte ruhig und schüttelte den Kopf.
„Bei Maddy, später geht sie zu Skye, dort schläft sie. Skye hat Nacht im MedCenter." Er grinste und stand auf. Er reichte ihr eine Hand und zog sie zu sich hoch, in seine Arme, legte die Hände in ihren Rücken. „Sonst noch etwas, das dir den Kopf zerbricht?"
Sie schüttelte den Kopf, grinste und nickte.
Er hob fragend eine Braue, sie grinste, tippte ihm gegen die Brust. „Du."
Er lächelte breit, hob sie wortlos hoch und trug sie in einen der Nebenräume, sein Zimmer, unverkennbar. Der schmale Schrank war offen und zeigte kaum mehr als militärische Kleidung und Ausrüstung. Für einen kurzen Moment fragte sie sich, ob sie wirklich hier sein wollte, dann umfassten seine Hände sie erneut von hinten und er küsste sanft ihren Nacken. Ohhh, und wie ich will...Sie schloss wieder ihre Augen.
X
~Taylor~
Er tastete sich langsam vor, ließ sich Zeit, gab sie ihr. Er wollte nicht weiter machen, wenn sie sich nicht sicher war, nicht bei ihr. Sie trat näher, kaum das er sich seines T-shirts entledigt hatte und legte ihre Hände an seine Brust, leicht strich sie über sein Brustbein. Es kribbelte und er spürte wie sich nun nach und nach auch sein Puls beschleunigte. Sie schaute auf, ihre Rechte rutschte auf den Bund seiner Hose und seitlich an seine Hüfte. Die andere strich weiter über seine Brust, sie schaute auf.
Ihre Blicke trafen sich und er atmete tief durch, ehe er sich vorbeugte und sie innig küsste. Kaum holten sie beide Atem ließ sie ihn los. Er schaute sie wachsam an, sie lächelte und entledigte sich ihres dunkelblauen Tops, er lächelte und sie kam zurück in seine Arme, schmiegte sich an ihn. „Nathaniel, sag mir, das es dir ernst ist," flüsterte sie. Er umfasste ihr Kinn, hob es an und umfasste ihr Gesicht mit seinen Händen. Sein Blick ging tief in ihre dunklen braunen Augen. Er nickte. „Das bin ich," antwortete er ihr ruhig und legte seine Lippen auf ihre. Seine Hände fanden ihren Weg zurück an ihren Rücken und ihre Seite. Ihre Arme umschlangen seinen Hals und nachdem er ihren Nacken liebkost hatte, schloss sie nun seinen Mund mit ihren Lippen. Ihre Zunge stupste gegen seine Lippen und voller Leidenschaft gab er ihrem Wunsch nach.
Einen Augenblick später schob sich ihre Hand unter seinen Hosenbund. Er beobachtete sie ruhig und lächelnd. Sie sah ihn jedoch nur kurz an, öffnete seine Hose und zog ihm Hose, wie Shorts in die Hocke gehend aus.
Als sie wieder hochkam, stoppte sie plötzlich, seine Hände waren in ihren Haaren, sie küsste ihn in die rechte Leiste.
Einmal, er atmete tief ein.
Ein zweites mal, er hielt die Luft an.
Ihre Zunge strich über die Haut, wo ihre Lippen lagen.
Er seufzte leise, entließ die angehaltene Luft.
Ihr Finger strich über sein anschwellendes Glied. Er spürte wie die Erregung ihn packte und mehr als das...
Er packte ihre Oberarme und zog sie zu sich hoch. Einen Augenblick lang sah er sie einfach an, dann zog er sie an sich und küsste sie leidenschaftlicher, inniger als zuvor.
In diesem Moment spürte er ein so intensives Gefühl der Vertrautheit der Geborgenheit und Liebe... er wusste, das er sie immer beschützen wollte und ihm war schlagartig klar, das er niemals mehr so empfunden hatte seit... Ayani. Und zum ersten mal hatte er kein schlechtes Gewissen, als er für einen Moment an sie dachte und dabei eine andere hielt. Er spürte wie er zu zittern begann, so sehr mühte er sich Alicia nicht einfach mit sich auf das Bett zu ziehen. Ihm war heiß und kalt zu gleich. Er wollte sie jetzt und doch wollte er, das es besonders wurde. Er war sich sicher: Sie ist die Eine. Ich weiß es, ich habe gefunden, woran ich nicht mehr glaubte.
Nach dem Kuss zog er sie Schritt für Schritt mit zum Bett, setzte sich ehe er sie nachzog.
X
~Wash~
Er war so unglaublich darauf bedacht nichts zu überstürzen, das sie es kaum aushielt. Entschlossen drängte sie sich wieder an ihn, kaum das er sie hochgezogen hatte, um sie erneut zu küssen. Es gefiel ihr, es gefiel ihr sogar unglaublich so von ihm geküsst zu werden. Aber sie wollte mehr. Sie hatte es vorhin in seinen Augen gesehen das er sich sicher war, sah es jetzt erneut. Was sie niemals für möglich gehalten hatte, das es je eine geben konnte, die ihn wirklich echte Befriedigung verschaffen konnte, schien ihr jetzt möglich. Wie oft hatte sie ihn Frauen anschauen gesehen, wie oft gewusst, das seine Gedanken doch bei ihr waren, aber jetzt...
Er... ist ganz hier. So vorsichtig, so zurückhaltend, wie er zittert... Sie musste unweigerlich noch breiter Lächeln, ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit überkam sie. Sie war es die er wirklich wollte, so sehr, wie sie ihn. Und sie würde es wohl sein müssen, die es ihm zeigte, wollte sie, das er die Vorsicht fallen ließ. Sie schob ihre Hand erneut nach unten, seine Erregung zu umgreifen. Aber sie kam nicht dazu. Er drehte sie herum.
Er stand jetzt hinter ihr, schob seine Hände an ihre Brust und massierte diese leicht. Während er ihren Nacken, den Hals mit Küssen bedeckte, spürte sie wie ihre eigene Erregung und Vorfreude ihren Körper erzittern ließen. Leise seufzte sie und schloss die Augen, bettete ihren Kopf an seiner Schulter, er schob die Hände tiefer, öffnete ihre Hose, schob sie aber nur ein wenig hinunter, strich nur bis kurz vor ihre Scham. Sie hielt die Luft ein.
Er zog die Hand wieder weg.
Sie stieß die Luft aus, wollte sich zu ihm herumdrehen, doch er ließ sie los, trat zur Seite. Sie sah ihm nach. Seine Hand glitt ihren Arm hinunter, umfasste ihre Hand und zog sie zu sich. Er zog sie Schritt, für Schritt näher zum Bett. Er setzte sich, sah ihr entgegen und zog sie neben sich. Dann erst drückte er sie auf das Bett und schob sie höher hinauf. Erst jetzt zog er ihr die Hose aus und war im nächsten Moment über ihr.
Sie blickte ihn an, er beugte sich vor küsste sie leidenschaftlich, tastete sich weiter zu ihrer Schulter, während seine Hände über ihren Körper wanderten. Sie schloss genießend und bittend die Augen. Sie spürte seine Erregung an ihrem Schenkel und doch ließ er sie weiter warten. Sie seufzte, als er die Spitzen ihrer Brust zwischen die Lippen nahm zupfte. Als er mit der Zunge über die Spitze fuhr, schob er seine Finger zeitgleich in sie hinein. Überrascht keuchte sie auf, sah ihn an. Seine Augen leuchteten ihr voller Wärme entgegen, sie umfasste seinen Hals, wollte ihn zu sich ziehen, doch er setzte sich halb auf, zog auch seine Hand zurück. Angespannt vor Erregung starrte sie ihn an. Das war doch wohl nicht sein ernst?
„Nathaniel," bat sie flehentlich. Ihr Atem ging schwer, ihr Puls raste, sie schwitze und sie wusste es ging ihm ebenso und doch wiederholte er das ganze ein weiteres mal ziemlich ähnlich. „Bitte," seufzte sie. Ihre Augen trafen sich und sie begriff, es bereitete ihm Vergnügen sie in der Hand zu haben. Es war gar nicht mehr einfach vorsichtig, er hatte das Spiel umgedreht. Sie hoffte er sah ihr nicht an, dass sie ihn durchschaut hatte und schloss seufzend die Augen, als seine Finger erneut über ihre Scham strichen, wieder war sie danach jedoch weg, sein Mund an ihrem Hals.
Gequält öffnete sie die Augen, sie hielt das einfach nicht mehr aus. Sie öffnete den Mund, doch er strich mit dem Finger über ihre Lippe, sah ihr lächelnd entgegen.
Plötzlich war er mit einem harten Ruck in ihr. Sie stöhnte erleichtert auf und einen Moment später voller Erregung als er sich auf und in ihr bewegte. Er ließ ihre Hände an seinem Rücken, sie umfasste Momente später seine Schulter, stöhnte und schloss die Augen. Ein Ruck, dann ließ er von ihr ab. Sie starrte ihn an. Er packte sie, ehe sie reagieren konnte und drehte sie herum.
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~Taylor~
Er drehte sie herum, zog ihr Becken ein wenig hoch und zu sich. Jetzt war sie im Vierfüßler stand vor ihm, er rutschte vom Bett und zog sie näher zu sich. Ihr Atem ging schwer. Er beugte sich etwas vor, strich ihr über den Rücken und stieß zu. Dieses mal entfuhr ihr ein überraschter Aufschrei, ehe sie Keuchend den Kopf in den Nacken legte, dann senkte sie ihn wieder.
Ihre Laute, nun wieder leise, unterdrückt spornten ihn an. Er zog sich fast wieder aus ihr heraus, um dann erneut mit Kraft in sie vorzudringen. Erneut entkam ihren Lippen ein lauteres stöhnen und er stieß weiterhin etwas kräftiger zu. Wie er selbst, zitterte auch ihr Körper unablässig vor Erregung und ganz kurz, bevor er sich in ihr ergoss, erreichte sie ihren Höhepunkt. Glücklich legte er sich neben sie auf das Bett und zog sie in seine Arme. Mit dem Rücken lag sie jetzt zu ihm und drehte sich zu ihm herum. „Nathaniel..."
„Ich liebe dich Alicia," unterbrach er sie.
Sie nickte und strahlte ihm entgegen. „Ich dich auch."
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~Wash~
Eng umschlungen lagen sie da. Beide genossen sie den Moment, die Stille, nur durchdrungen von ihren Herzschlägen und Atemgeräuschen. Ihre Hand strich langsam über seinen Oberschenkel, dann zu seinen Leisten. Fast sofort regte sich bei ihm wieder etwas und er tat es ihr gleich, abwartend. Sie seufzte, als er in ihren Intimbereich vordrang und drängte sich an ihn. „So unersättlich?" Fragte er flüsternd an ihrem Ohr.
Sie drehte sich zu ihm herum. „Nicht mehr als du."
Sie strich erneut hinunter über seine Leiste und griff zu. Er sog zischend die Luft ein. Sie grinste ihm zu.
Er legte sich auf den Rücken und zog sie über sich, griff nach ihren Brüsten.
Sein Glied war längst wieder hart, als er sie auf sich zog. Offenbar gedachte er nicht ein weiteres mal die Führung zu übernehmen, ihr war es gleich. Nein, eigentlich freute es sie sogar, jetzt war sie dran. Dieses mal spielte sie mit ihm und zu ihrer Freude hielt er es Momente später ebenso wenig mehr aus, wie sie zuvor. Sie grinste beugte sich vor, küsste ihn. Als sie sich wieder auf seine Schenkel setzte griff sie nach seiner Pracht und sorgte dafür das er wieder in sie eindrang, während sie sich setzte. Er seufzte und jetzt blickte er sie gequält an, als sie einen Moment einfach sitzen blieb.
Einen Augenblick später begann sie sich auf ihm zu bewegen. Sie hielt inne, nahm seine Hände und führte sie über seinen Kopf, stützte sich darauf ab und bewegte sich weiter auf ihm, in einem schnelleren Rhythmus und indem sie immer mal wieder tat, als würde sie von ihm ablassen. Es machte ihn fertig und sie konnte regelrecht sehen wie sie seine Erregung hinauf trieb.
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~Taylor~
Er öffnete die Augen, als ihre Bewegungen ruckartiger wurden und sah sie an. Sie saß mit nach hinten gestrecktem Hals auf ihm und ihre Haut glänzte vor Feuchtigkeit. Verdammt, ist sie schön. Sie stöhnte und keuchte als sie ihren Höhepunkt erreichte und er fast zeitgleich seine Errektion hatte. Einen Moment lang blieb sie noch sitzen, dann aber legte sie sich einfach auf ihn drauf, er legte seine Arme um sie.
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~Wash~
Erschöpft und glücklich legte sie sich auf ihn. Als die Erregung verflogen war, spürte sie wie ihre feuchte Haut auskühlte. Aber sie wollte sich einfach nicht bewegen. Doch wenige Minuten später ließ sie ein Luftzug dann doch frösteln, sie verzog das Gesicht, sie wollte sich hier nicht wegbewegen.
Er musste es mitbekommen haben, oder vielleicht begann er selber zu spüren das es draußen und damit auch hier drinnen kälter wurde. Er rutschte soweit weg, das sie nur noch halb auf ihm lag und zog eine Decke über sie beide. „Besser?" Fragte er leise.
Sie nickte.
„Gut. Schlaf schön."
„Sicher," flüsterte sie und drückte sich enger an ihn.
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~Nathalia~
Das Abendbrot bei den Shannons war genauso wie sie es sich immer am Tisch einer Familie vorgestellt hatte. Dr. Shannon hatte gekocht, die Kinder, inklusive ihr den Tisch gedeckt und der Vater kurz vorm Essen von der Arbeit gekommen. Kaum das dann alle saßen begannen sie auch fast zeitgleich alle miteinander zu reden und es entstand ein kunterbuntes Kauderwelsch, versuchte man allen Gesprächen zu lauschen. Stauend und fasziniert beobachtete sie einfach.
„Nathalia? Alles klar? Geht's dir nicht gut? Du isst ja gar nichts."
„Ich..." sie schaute ertappt und entschuldigend zu der Mutter ihrer Freundin auf und schüttelte den Kopf. Im selben Moment wurde ihr klar, das sie alle Shannons ansahen und sofort stieg ihr die Hitze ins Gesicht. „Mir fehlt nichts, wirklich, es...es ist nur...genau so wie ich es mir immer vorgestellt habe."
„Ich versteh' das nicht, was meinst du?" Fragte Zoe, die jüngste am Tisch.
Nathalia grinste. „Naja... weißt du, ich hatte doch immer nur meine Mutter und jetzt... meinen Vater, aber genau so wie ihr,...so habe ich mir das als Familie immer vorgestellt."
„Das ist aber nicht immer so harmlos," erklärte Josh und warf seinen Schwestern vielsagende Blicke zu. Zoe streckte ihm die Zunge raus und Maddy, welche neben ihrem größeren Bruder saß stieß ihn mit gespielt, bösen Blick an. „Aber du."
Nathalia lachte erheitert und nickte. „Ja, das auch," sagte sie schlicht und schaute in die Runde. Mr. Shannon schaute ihr freundlich entgegen und nickte. Seine Frau lächelte herzlich. „Du bist hier jederzeit willkommen, auch mit Nachwuchs, hörst du?"
„Danke Dr. Shannon."
„Nein, hier nicht," antwortete die Ärztin. „Ich bin Elisabeth."
„Okay, danke für die Einladung," sagte sie und griff nach ihrer Gabel. Auch Zoe fing wieder an zu Essen, die anderen sahen sie jedoch noch an und so versuchte sie es zu ignorieren. „Schmeckt gut," kommentierte sie und schaute zur Köchin. Elisabeth nickte. „Hört man gern, die Familie sagts ja nie," neckte sie grinsend. Sofort wurde sie mit Komplimenten überhäuft und mit speziellen Bitten, was es als nächstes geben solle. Sie lachte laut auf und alle anderen fielen mit ein.
Nach dem Essen brachten Josh und Maddy sie zum dem Haus, in dem Skye mit ihren Freunden wohnte. Dort ließ Josh es sich nicht nehmen, ihr die Tasche bis in Skyes Zimmer zu tragen, ehe er ging. Maddy umarmte sie zum Abschied und lächelte ihr zu. „Das heute, sollten wir öfter machen."
„Ja, sollten wir. Danke."
Maddy nickte und wandte sich ab. „Bis morgen."
„Bis morgen."
Müde legte sie sich ins Bett von Skye und schloss die Augen, es dauerte nicht lange bis sie eingeschlafen war.
