So eigentlich wollte ich ja warten bis meine beiden Stammleser gepostet haben, aber, ich würde gerne über Kapi 15 hinweg sein und am besten auch über 16 hinweg sein, ehe ich am 10. Mai in den Urlaub fahre. *g*
Und daher, hier nun Chapter 14! Viel, viel Spaß!
And please respond!
By By Dani
TERRA NOVA
Of Daughters
14. Überraschung!
~Taylor~
Er hatte lange nachgedacht in der vergangen Nacht und noch länger wachgelegen, ehe ihn endlich der Schlaf übermannt hatte. Er dachte zurück an das morgendliche Gespräch, nachdem sie die Kinder in die Schule gebracht hatte:
„Komm her, lass uns bitte reden."
„Worüber? Ich habe nicht vor, andere Aufgaben zu übernehmen, als die letzten Tage, versprochen."
„Ich will nicht über die Arbeit reden, das... kriegen wir schon hin. Shannon ist auch noch da und Guz."
Sie hatte genickt und sich zu ihm an den Tisch gesetzt, nicht gegenüber wie sonst ganz oft, sondern genau vor ihm. Ihre Augen hatten seine getroffen, ihre nachdenklich, fragend, er hatte sich unsicher gefühlt. Er hatte gewusst was er wollte, doch nicht, ob sie wirklich bereit war. Vor allem jetzt, wo neue Veränderungen eintraten und sie verunsicherten. Sie hatte es nicht in Worte gefasst, kein mal. Nicht gestern Abend, nicht als sie zum ersten mal über das neue Leben gesprochen hatten, doch er hatte gewusst das es so war, er sah es ihr an. Nach einem Moment des Schweigens hatte er dann genickt: „Auch...wenn sich jetzt alles verändert, ich... möchte die beiden dennoch hier behalten. Aber, die Frage ist, kannst du es dir jetzt noch immer vorstellen?"
„Nathaniel, sie waren hier, als ich letzten Monat einzog."
Er hatte wieder genickt. „Ja, aber da warst du noch nicht schwanger, wusstest es nicht. Ein Baby... macht Arbeit, wenig Schlaf bedeutet es auch und Leah und Sam... werden älter, ihre Probleme werden nicht kleiner."
„Nein," sie hatte ihn weich angesehen. „Aber... sie mögen uns. Es gefällt ihnen und... mir gefällt ihre Gesellschaft. Lass sie hier. Nathalia... sie wird sicher nicht mehr lange bleiben."
Er hatte geseufzt, das war etwas, über das er sich selbst oft Gedanken gemacht hatte und was er zugleich nicht wollte. Er hatte sie doch eben erst gefunden und jetzt sollte er sie schon wieder loslassen? Er hatte geseufzt und genickt, sie war aufgestanden und...
„Nathaniel?"
Er zuckte zusammen und schaute Wash schnell an. Sie waren schon fast vor der Klinik, es war ihm gar nicht aufgefallen. „Entschuldige, ich... war in Gedanken."
„Ja, offenbar," sie grinste. „Darf ich teilhaben?"
„Wann sagen wir es ihnen?"
„Bitte nicht sofort, lass es doch erst mal..."
„Nein, Leah und Sam, das wir nicht mehr suchen werden. Gar nicht," sagte er rasch, als er bemerkte das sie mit den Gedanken, bei ihrem kleinen Geheimnis war. Er lächelte und sie schüttelte seufzend den Kopf, ehe sie lächelte. „Beim Mittagessen?"
Er nickte und nahm kurz ihre Hand, dabei fiel ihm auf wie warm und feucht sie war. Besorgt hob er eine Hand und legte sie ihr an die Stirn. „Du bist warm."
„Du auch," sagte sie ruhig und betrachtete ihn, ehe sie zum Himmel sah. „Es... ist heiß."
„So heiß auch nicht, du hast doch nicht etwa..."
„Nein, kein Morgensport, ich wollte, zugegeben, aber ich bin viel zu müde, ich habe ihn verschlafen."
„Du warst noch wieder zu Hause?" Fragte er verwundert, doch sie schüttelte den Kopf. „Kommandozentrale, Schreibtisch," erklärte sie knapp. Er grinste neckend. „Falls du es nicht weißt, da steht auch ein Bett."
„Witzig," erwiderte sie trocken. „Können wir?"
Er nickte und ließ sie los, als die das MedLab durch den Klinik Eingang betraten.
„Schwester, wo ist Doktor Shannon?" Fragte er die erste Schwester die ihnen über den Weg lief, als sie ihn und Wash musterte erhaschte er ihr Namensschild. Alessa. Ihm fiel ein, das er ihre Mutter kannte und ihr Vater einer der ersten Fiebertoten gewesen war, vor nun bald drei Jahren. Er seufzte in Gedanken. Wash schien etwas bemerkt zu haben, doch als er antworten wollte, kam die Ärztin bereits munter auf sie zugelaufen. „Kommt mit nach hinten." Sie führte sie beide in ihr kleines Büro und schloss die Tür, machte die Vorhänge vor und sah fragend von einem zum anderen. „Okay, was ist so dringend?"
X
~Wash~
Taylor sah sie fragend an, sie lächelte und blickte hinüber zu ihrer Freundin. Die blickte nun skeptisch drein und hob die Brauen. „Naja, erinnerst du dich an... mein Auftauchen letzten Monat?" Fragte sie leise und ein Seitenblick verriet ihr, das Nathaniel wirklich keine Ahnung hatte, wie gut sie und Elisabeth sich inzwischen verstanden. Die Ärztin aber nickte nur und der Anflug eines Lächelns bildete sich auf ihrem Gesicht. „Du hast die Tablette nicht genommen."
„Nein. Und ich denke..."
Sie schaute neben sich, Taylor gab einen ungeduldigen Laut von sich, sie grinste. „...okay, ich weiß, das ich schwanger bin."
„Na dann, leg dich, lass mich nachsehen!" bat die Ärztin und aktivierte den neuen Scan, über der Liege, kaum das sie lag.
Elisabeth holte einen Plex von ihrem Schreibtisch und machte einige Eingaben, dann hängte sie den Plex an einen Wandhalter über der Liege. „Darf ich vorstellen? Euer Kind." Sagte sie lächelnd und sah von ihr zu Nathaniel. „Herzlichen Glückwunsch Commander, Alicia."
„Was... was ist es?" Fragte sie gebannt, von dem winzigen, kleinen Geschöpf, dessen Herz sie deutlich pumpen sehen konnte. Nathaniel hielt inzwischen ihre Hand und ein Blick in sein Gesicht, zeigte ihr deutlich wie hin und weg er doch war.
Elisabeth nahm einen Handscanner und legte ihn ihr auf den Bauch. „Bleib ruhig liegen, das piekt gleich," sagte sie. Die Freundin hatte nicht untertrieben, es pickte und wie, als steche ihr jemand eine Nadel tief und rasch in den Bauch, doch so schnell wie der Schmerz gekommen war, war er auch fort. Abwartend schaute sie auf. „Und?" Fragte Nathaniel. Die Ärztin nahm den Diagnosescanner von ihrem Bauch und legte ihn weg. „Einen kleinen Jungen."
„Einen Sohn?" Fragte sie und sah zu Nathaniel. Er lächelte und drückte sanft ihre Hand, als er nickte.
~Elisabeth Shannon~
Sie wollte die freudige Stimmung nicht trüben, doch die Daten waren eindeutig und besser, sie wussten es gleich."
„Okay... ähm... es gibt aber etwas, dass... mir Sorgen macht."
„Was?" Fragte Taylor und sah sie voller Sorge an. Während sie ihre Hand schützend auf den Bauch legte. Aufmunternd sah sie Wash an. „Dem Kleinen geht es gut, soweit. Aber... du hast erhöhte Temperatur. Du musst jetzt auf euch achten. Draußen ist es zu warm. Bleib im Haus, zumindest über Mittag. Geh Abends spazieren und... keine Arbeit, schone dich. Ich meine es ernst, du willst es doch nicht verlieren?"
„Nein," sagte Alicia setzte sich auf und seufzte. „Sieht aus, als würdest du doch mehr zu tuen kriegen."
„Das klappt schon," sagte er aufmunternd, küsste Alicia auf die Stirn und nickte. „Sam und Leah können auch im Haus helfen und selbst aufräumen."
Verwundert hob sie ihren Kopf und betrachtete die beiden vor sich. „Heißt das... ihr..."
„Wir werden nicht nach einer Familie suchen, ja." Alicia stand auf und nahm die Tabletten entgegen, die sie ihr reichte. „Sieh zu, das du Ruhe bekommst. Eine Tablette pro Tag."
„Ja, danke dir. Und... bitte sag es keinem."
„Werde ich nicht, versprochen."
xXx
~Nathalia~
Sie saß an einem der Tisch bei Boylans und aß ihr Mittag, als einer seiner neuen Mitarbeiter plötzlich vor ihm stand und sie unfreundlich anwies zu gehen, wo sie ihr Essen ja von außerhalb habe. Sie beugte sich an dem Mann vorbei und sah zum Tresen, gerade als sie rufen wollte, tippte Josh Shannon, seinen Boss an und Boylan sah zu ihr rüber. Sie lächelte und winkte ihm zu. Der Bar Besitzer und Ex- Militär winkte zurück, schien verwundert. Sie zeigte grinsend zur Bar und wandte sich wieder ihrem Plex zu. „Ich glaube wirklich, dein Boss ist da etwas anderer Meinung."
„He, Kleine, du..."
„Bosco! Pass lieber auf, mit wem du dich anlegst," Nathalia sah auf, als sie die Bekannte Stimme hörte und grinste. Skye setzte sich mit Elan ihr gegenüber und blickte den grobschlächtigen, einarmigen Mann mahnend an. „Das ist Taylors Tochter."
„Der hat keine Kinder hier! Nur dich!"
Sie sah wie Skye nur schlicht die Achseln zuckte und zur Tür sah. Nathalia folgte ihrem Blick und riss die Augen auf, als ihr Vater hinter Wash und den Marcos- Kids herein kam, während Bosco ihr zeitgleich ihr Tablett entriss. Sie öffnete den Mund...
xXx
~Taylor~
Nach dem sie das MedLab hinter sich hatten, zog er sie zu sich und küsste sie ohne Vorwarnung auf der offenen Straße. Erstaunt musterte sie ihn, auch wenn es ihm in letzter Zeit völlig egal gewesen war, was die anderen so dachten, so war in der Öffentlichkeit, kaum mehr gewesen, als ein flüchtiger Kuss, eine kurze Berührung, seine Hand um ihre. Er lächelte, strahlte sie geradezu an. „Alicia Washington, ich liebe dich. Mehr als alles andere."
Sie lächelte und drückte seine Hand. „Ich dich auch."
Er grinste und zog sie noch fester zu sich. „Heirate mich."
„Was?!"
„Heirate mich," wiederholte er ruhig und betrachtete sie eingehend. „Ich liebe dich, ich will nicht mehr ohne dich sein. Ich will und ich brauche dich. Dich und diesen kleinen Jungen," er legte ihr eine Hand auf den Bauch. Sie lächelte und umgriff seine Hand, dann nickte sie. „Okay."
„Heute Abend?"
„Heu..."
„Nur unsere Freunde, der Pfarrer, ein paar Zeugen, mehr nicht."
„Das können wir nicht."
„Wir..."
„Taylor, du bist ein Vorbild und wir beide... ob wir wollen oder nicht, jeder beobachtet uns, das geht nicht. Nicht ohne jede Einladung, ohne Vorankündigung."
Er schüttelte den Kopf und sah sie sehr ernst an. Das war ihm alles durch aus bewusst, doch gerade das wollte er nicht, er wollte diesen Part alleine nur mit ihr haben. „Wir nehmen es auf und zeigen es ihnen später. Morgen. Sie... werden es verstehen."
„Du... meinst das ernst."
„Sehr, ja..."
Sie löste sich von ihm, trat einige Schritte von ihm , raus aus den Schatten der Kommandozentrale und sah hinüber zum Vorplatz. Sie seufzte und drehte sich wieder um. In ihrem Blick lag ein ergebenes Schmunzeln, dann nickte sie. „Okay."
Überglücklich trat er zu ihr und schloss sie in die Arme. „Meine Braut."
„Gott, wie das klingt!"
Eine halbe Stunde später hielt er mit seinem Fahrzeug vor der Schule und holte die beiden Kinder ab, dann fuhr er die kurze Strecke weiter bis zu Boylan und stieg mit ihnen aus. Die Kinder schickte er vor und ging mit ihr hinterher. „Boylan killt dich."
„Wird er nicht, er weiß schon das wir kommen und versprach, das er Essen organisiert."
Sie sah ihn skeptisch an und hob die Brauen. Er schüttelte den Kopf. „Er ist mir noch was schuldig. Komm schon, Nathalia ist auch dort und so können wir es allen direkt sagen."
Sie nickte und nahm seine Hand. „Vielleicht gewöhne ich mich doch daran angestarrt zu werden."
„Glaubst du?"
Das erste was er sah, was das Skye sich gerade zu seiner Tochter setzte, das zweite was ihm auffiel, das er den Mann bei den beiden Mädchen kannte. Blaide Bosco, Außenposten 5, verwundet bei einem Slasher angriff. Er musterte den Mann, wenn er sich recht erinnerte, war Bosco erst seit zwei Tagen aus der Klinik entlassen und ebenso lange war sein Entlassungsgesuch nun her. Taylor hielt Sam und Leah an der Treppe zurück, als Bosco nun Nathalia das Tablett entriss. „Ihr bleibt hier!" Befahl er barsch und lief los. Aus den Augenwinkeln sah er, wie auch Boylan losgelaufen war, dann aber inne hielt, als sich ihre Blicke trafen. Am Tisch starrte Nathalia den Mann vor sich fassungslos an, Skye entgegen war wütend. „He, du Bastard! Was glaubst du, was du da tust?! Stell das wieder hin! SOFORT!" wetterte die Jugendliche laut.
Bosco grinste. „Mein Revier Kübelchen, mein Gesetz!" Er stellte das Tablett weg und machte einen Schritt auf Skye zu, dann griff er zu, sie wich aus. Nathaniel gefiel der kalte und anzügliche Blick des Mannes gar nicht und er beeilte sich.
X
~Nathalia~
Sie starrte den Mann verärgert, dann zornig an. Was fiel dem ein und wie er Skye ansah, richtig widerlich. Im nächsten Moment stand das Tablett auf dem Tisch und er langte nach Skye, die gerade noch auswich. „Na, soll ich dir auch so was machen, wie deiner kleinen Freundin? Musst mich nur erst ran lassen." Er grinste und Nathalia zog fröstelnd die Arme um sich, sie sah wie Boylan auf sie zu kam und auch ihr Vater, Boylan blieb stehen, als Bosco erneut nach Sky griff und diese gezwungenermaßen stehen blieb, da sie hinter sich gegen einen Pfosten stieß. „Na, zier dich doch nicht, dann bist du zumindest nicht mehr allein und..."
„BOSCO!"
Nathalia atmete erleichtert aus. Ihr Vater war jetzt nur noch fünf Meter entfernt und hielt näherte sich weiter, langsam. Sie sah auch das Boylan wieder langsam näher kam. Skye hingegen hatte die Ablenkung genutzt und war hinter dem Pfosten abgetaucht. Bosco starrte ihr nach, dann funkelte er Taylor an. „Was, sie ist erwachsen! Ich mache nichts unrechtes. Schert euch weg!"
„Skye, Nathalia geht zu Josh," sie nickte und folgte der anderen hinüber zur Theke. Von dort sah sie zu, wie Taylor und Boylan wachsam Position vor und seitlich hinter dem anderen bezogen. Sie setzte sich auf einen der Barhocker und blickte zu Skye. „Wer...ist das?"
„Blaide Bosco, er ist ein Soldat. In dem Jahr als ich herkam, mit meinen Eltern, kam er auch. Kurz darauf... gab es Übergriffe und... seine Frau zeigte ihn bei Taylor an. Er stelle anderen nach, er sei gewalttätiger als je zuvor. Er wurde verbannt und vor zwei Jahren, nach dem Tot seiner Familie, gab ihm Taylor eine zweite Chance. Einen Außenposten. Ein Slasher hat ihn erwischt, dass er jetzt hier ist wusste ich nicht." Skye sah wieder zu der Szenerie vor ihnen. Sie sah zu Josh der nur nickte. „Boylan hat es mir erzählt, aber bisher hatte er sich eigentlich ganz unauffällig verhalten. Allerdings hat Boylan ihm auch verboten die Theke zu verlassen, wenn hier alles belegt ist."
xXx
~Taylor~
Die Augen des Mannes funkelten wild und Taylor tastete instinktiv nach seinem Messer. Ein kurzer Blick zu Boylan verriet ihm, das auch der andere eines in der Hand hielt. Taylor aber hob seine Hände wieder an. „Bosco, sie hatten Ihre Chance. Aber das dulde ich nicht! Ich bringe Sie hier raus, freiwillig, oder mit Gewalt!"
„Warum? Weil ich flirte?!"
„Weil Sie meine Familie angegriffen haben! Das war kein Flirt! Und sie ist minderjährig!"
„Komm schon Taylor, wir... sind hier nicht zu Hause und was machen Sie? Mmh? Wie viel wilde wollen Sie noch aufnehmen? Sie und... Kinder?! Egal... sie wollte mich!"
„Zum letzten mal! Raus! Oder wir zwingen Sie!" Langsam reichte es ihm. Er wollte diesen Kerl aus der Bar haben. „Und wenn ich mich weigere? Ich war lang genug da draußen! Ich fordere was mir zusteht! Ich bekomme was ich will, sie!"
„Tom?"
Boylan nickte. Taylor zog sein Messer und mit wenigen Handgriffen, hatten er und Tom Boylan den Mann unter Kontrolle und entwaffnet. Boylan und er brachten ihn zur Treppe, da öffnete sich oben bereits die Tür und eine Gruppe Soldaten marschierte herein. Taylor lächelte. Alicia.
„Reynolds! Geben Sie ihm eine Tasche, nur das nötigste und raus vors Tor!"
„Kein Urteil?"
„Das war alles was er bekommt, er beginnt vor er anfing. Raus mit ihm!"
„Jawohl Sir."
xXx
~Nathalia~
Sie schaute dem Mann nach und hatte kein Mitleid für seine Strafe über. Als der Soldat vors Tor geschickt worden war, hatte sie welches gehabt. In ihren Augen hatte er kein Verbrechen begangen, er hatte sich verliebt. Aber dieser Mensch...
„Nathalia? Skye, alles klar?" Sie schaute neben sich zu ihrem Vater und nickte. Skye nickte ebenfalls, doch Nathalia entdeckte etwas in ihren Augen, das sie überraschte. Es schien als habe die sonst so taffe Skye wirklich Angst gehabt. „Skye?" Fragte sie und legte ihr eine Hand auf den Arm. „Ich... schon gut."
„Stimmt nicht, was hast du?" Ihr Vater schickte Josh fort und bat Skye zu den anderen zu gehen, dann nahm er sie einige Meter mit sich. „Bosco hat Skye damals entführt, weil sie... mit seiner Tochter Ähnlichkeiten hatte. Er hat sie festgehalten und erklärt, er würde sie zur Frau machen, damit sie bei ihm bleibe." Nathalia schlug entsetzt die Hände vor den Mund, doch er sah sie ruhig an. „Er hat sie nicht angerührt wir waren da und haben ihn verbannt. Es war ein Fehler ihm eine zweite Chance zu geben." Er seufzte. Nathalia legte ihm eine Hand auf den Arm. „Nein, es war richtig, jeder... sollte sie haben."
xXx
~Taylor~
Er schloss sie in seine Arme und nahm sie mit zum Tisch zu den anderen. Als sie alle saßen und Boylan mit Josh an der Bar war, sah er in die Runde. „Wash und ich, haben mit euch etwas zu besprechen."
„Eigentlich... zwei Dinge."
Aufgeregte und abwartende Blicke trafen sie beide und er fuhr mit einem Grinsen fort. „Leah, Sam, ihr werdet bei uns bleiben, für immer. Das heißt, wenn ihr..."
„JAA!"
„JUHUUU!"
Er lachte und fing den kleinen Sam auf, der laut rufend von seiner Bank gerutscht und um den Tisch zu ihm gelaufen kam. Seine Schwester saß einfach weinend neben Wash und ließ sich von ihr in den Arm nehmen. Er lächelte breit und tauschte einen vielsagenden Blick mit Wash. Sie nickte.
„Was ist das andere?" Fragte Nathalia und strich Leah durchs blonde Haar nach dem das Mädchen nun wieder ruhig da saß, sich die Tränen fort wischte. Sofort sah auch die jüngere auf. Skye hingegen musterte ihn und Wash gleichermaßen. Er sah über den Tisch und reichte seiner Braut die Hand. Sie nahm sie und er drückte ihre Hand. „Wir... sind entschlossen heute Abend zu heiraten."
„Nein..." Nathalia starrte sie beide fassungslos an. Für einen Moment fragte er sich, ob er es falsch eingeschätzt hatte und es falsch gewesen war, sie zu überrumpeln. Im nächsten Augenblick aber sah sie strahlend zu Wash. „Wahnsinn!"
„Heißt das, ich hab dann wieder eine Familie?" Fragte ihn der kleine Sam. Er nickte. „Die haben wir längst," sagte Leah und lehnte sich wieder bei Wash an. Er hätte sich nicht sicherer sein können, sich richtig entschieden zu haben.
xXx
Josh starrte perplex zu dem einzig besetzten Tisch hinüber und schüttelte schließlich den Kopf. Er konnte es nicht recht glauben, das er das gerade nicht träumte. „Spin ich? Ich muss haluzinieren."
„Nope!" sagte Boylan und schlug ihm auf die Schulter. „Tatsache. Wurde aber auch Zeit."
„Was?!"
„Na, die beiden," Boylan schloss seinen Safe auf und grinste breit, als er mit einer seiner teuersten Flaschen wieder auftauchte. „Na, Junge. Du kennst die zwei nicht so lange wie ich und ich sage dir, es wurde Zeit. Das Versteckspiel der beiden hat schon zu lange gedauert."
„Moment, soll das heißen..."
„Jeder, der die beiden solange kennt wie ich, der hat es gewusst, nur eben...diese beiden nicht, tja, so ist das manchmal. Los Junge! Geh heim und kein Wort hier drüber. Sag einfach... ich... bereite eine Feier vor. Geh!"
Nachdem Josh weg war, verließ Boylan seinen Platz und trat an die zusammengewürfelte Familie heran. Als erstes legte er seinen Schlüssel auf den Tisch. „Schließt ab wenn ihr fertig seit. Ich räume später auf und..." er zog die Flasche hervor, stellte sie ebenfalls ab. „Herzlichen Glückwunsch, dachte schon, ich werde das Ding nie an euch beide los." Er grinste und ging davon.
X
~Wash/ Taylor~
Sie beide sahen sich an und lächelten, während die Kinder sie fragend anstarrten und die jugendlichen grinsten. „Er... hat Recht, fürchte ich, wir haben uns viel zu viel Zeit gelassen."
„Wir brauchten sie, um...erwachsen zu werden." Sie grinste und er lachte.
So eigentlich... könnte ich doch jetzt aufhören, nicht? Ich meine... Kind, Familie, Hochzeit...ENTE!
Oder?
Nein, so bin ich nicht, es muss ja noch das Glück gestört werden, nicht? *fg*
