Huhu!
So und hier nun Chapter 22! bei 25 ist dann Schluss. Also: Bereit für den Endspurt?
Ich bitte in jedem Fall schon mal für ein Review! Und da ihr ja nu zu dritt seit; für 2 Reviews gibt's erst das nächste chap!
Lg Dani
TERRA NOVA
Of Daughters
22. Entschlossen
Zweieinhalb Monate später
„Jayce? Was wolltest du mir denn nun zeigen? Wir müssen langsam zurück, die Kleine wird Hunger bekommen."
„Ich bin mir sicher, das ihre Großeltern sie gerne noch ein Weilchen beschäftigen," antwortete er ihr und zog sie zu sich. Ganz fest hielt er sie an den Hüften und sah sie genau an. Sie schaute ihn einen Moment lang verspielt ärgerlich an, bis sich sein Finger kitzelnd in ihre Seite bohrte und lachen musste. Er grinste. „Ich liebe dich, weißt du das eigentlich?"
„Mmmh, also...manchmal bin ich mir da nicht so sicher, känntest du mich in Zukunft öfter erinnern?" Feixend blickte sie ihn an, er grinste noch breiter und schüttelte den Kopf, ehe er sie einfach herumdrehte. „Bitte sehr, Madame Taylor."
„Ähm...ja... halbfertige Häuser, Bäume... Müll und...ähm...was soll ich hier jetzt genau sehen? Hat deine Überraschung Beine bekommen?" Sie grinste. Er stöhnte und sie wusste das sie irgendetwas hier ernsthaft hätte sehen sollen. Aber sie konnte sich einfach keinen Reim machen. „Weißt du, manchmal... bist du wirklich zu sehr Taylor. Wir stehen davor, das Haus dort, das blaue."
Nathalia schaute schräg nach vorne auf das blaue Haus und drehte sich wieder halb zu ihm herum. „Okay, und was..."
„Nathalia, manchmal bist du wirklich langsam. Das... wird unser Haus. Wir ziehen ein, wenn es nächsten Monat fertig ist." Sie starrte ihn ungläubig an und schüttelte den Kopf. „Nicht wahr! Wie hast du das gemacht?"
„Sagen wir einfach, ich habe... mit Casey gehandelt."
„Oh weiha." Er schüttelte den Kopf und legte sein Kinn auf ihre Schulter. „Eigentlich nicht, ich habe ihm nur versprochen, das wir ihn einmal der Woche mit der Kleinen besuchen." Skeptisch schaute sie ihn an, er seufzte. „Okay, und ich schneide seinen Rasen."
„Er hat viel Rasen, das klingt schon eher, nach ihm." Sie kicherte und schlang die Arme um seinen Hals, strahlend sah sie ihn an. „Ich liebe dich, aber... glaubst du das Dad dich nach dieser Eröffnung noch leben lässt?"
„Ich wette sogar das er uns beim Umzug hilft."
„Heißt dass...das er es schon weiß?!" Fragte sie aufgeregt und löste sich ein wenig von ihm. Jayce nickte lächelnd. Sie flog ihm gleich wieder um den Hals und knuddelte ihn. „Das glaub ich ja einfach nicht, wie..."
„Ich weiß nicht, ich... habe die Überlegung angesprochen und er meinte nur, das... es Zeit würde."
Sie löste ihre Umarmung, nur um gleich wieder von ihm zurückgezogen zu werden, damit er ihre Lippen mit seinen verschließen konnte. „Nathalia Janina Faye Taylor, was hältst du von dem 25. Mai?"
„Für den Umzug?"
Er grinste und kam ihr wieder näher. „Nein, zum heiraten?"
„Aber... das ist in drei Wochen!"
„Bekommt da jetzt etwa jemand kalte Füße?" Fragte er neckisch. Sie stieß ihm gegen die Brust, lehnte sich nach hinten und grinste breit. „Du denn?" Er schüttelte den Kopf. „Also?" Sie zuckte ungerührt die Schultern. „Wenn du glaubst, das du es überlebst, es ihm zu sagen." Kicherte sie, löste sich von ihm und ging den Weg zurück, den sie gekommen waren. „He, wo willst du hin?" Sie drehte nur kurz den Kopf zu ihm. „Zu meinem Baby, das wird gleich sehr hungrig sein."
„Dein, Baby?" Fragte er und lief ihr grinsend nach, nahm ihre Hand in seine. „Nicht, unser Baby?"
Sie blieb stehen und grinste breit. „Noch sind wir weder verheiratet." Er zog sie wieder zu sich. „Ach, und was ist mit der Geburtsurkunde, Miss Taylor?"
„Weißt du, das du der einzige hier bist, der mich so nennt? Für alle anderen, bin ich seine Tochter, aber noch immer eine Stark."
„Versuchst du etwa abzulenken," fragte Jayce sie und schüttelte den Kopf. Sie lächelte breit und schüttelte den Kopf. „Willst du unbedingt streiten?" Er schüttelte erneut den Kopf: „Nein, aber musst du immer jedes Wort auf die Goldwaage legen?" Jetzt schüttelte sie den Kopf, ehe sie ihn nachdenklich musterte. „Ich will nach der Hochzeit meinen Namen behalten, seinen Namen." Er nickte und küsste sie auf die Stirn. „Alles was du willst." Sie nickte. „Das will ich und... dabei sein, wenn du es meinem Vater sagst." Er seufzte und schüttelte scheinbar entsetzt den Kopf. „Sadistin!"
Sagte er und gab ihr einen Schubs nach vorne. Sie kicherte und lief los. „He! Na, los, worauf wartest du!"
xXx
~Nathaniel~
Er stellte die Obstschale wieder auf den Esstisch und blieb mitten im Raum stehen, bis sie wieder an ihm vorbeiging. Er griff nach ihrem Arm, zog sie zu sich und nahm ihr die Karaffe mit dem Limettenwasser ab, ehe er beide Arme um sie schlang und seinen Kopf an ihren lehnte. „Ich liebe dich." Sie schloss die Augen und umfasste seine Hände. „Keinen Zweifel nach der letzte Nacht." Er hob eine Braue. „Doch davor?" hakte er schmunzelnd nach. Sie grinste breit. „Hätte ich denn sollen?" Er grinste, küsste ihren Hals, ihren Nacken, sie holte tief Luft und seufzte leise. Er lächelte zufrieden und glücklich. Seit er sie wieder hatte, wollte er sie kaum loslassen. „Eine Fortsetzung, von heute Nacht gefällig?" Flüsterte er verführerisch. Ihr Lächeln war ihm Antwort genug, ohne sie loszulassen führte er sie hinüber zum Schlafzimmer, sie kicherte. „Nathaniel, die Kommandozentrale," flüsterte sie. „Kann warten," sagte er leise und führte sie weiter. Sie schüttelte den Kopf, streckte sich aber und legte ihm eine Hand um den Hals. „In dem Fall...hast du...definitiv zu viel an." Sie schob ihre zweite Hand unter sein Shirt. Er wollte sie gerade zu sich umdrehen als...
„Deine Enkelin hat etwas gegen unseren Plan."
„Ja, scheint so." Sie blieben beide stehen und blickten hinüber zu der Wiege, in dem sie den Säugling nun strampeln sahen. Das Kind begann lauter zu weinen. Er küsste sie und löste sich von ihr. Beide gingen sie zurück durch den Raum. Das kleine Mädchen lag inzwischen auf der Seite und versuchte weiter herum zu kommen. Nathaniel legte ihr eine Hand in den Rücken die Kleine drehte sich zu der Berührung herum, doch sie jammerte weiter. Er lächelte und hob die Kleine hoch. „Hey..." er begann sie zu wiegen, „...hey, ist ja gut. Alles gut kleiner Engel."
Alicia lehnte sich gegen ihn und streichelte der kleinen über das Köpfchen. „Sie steht dir gut." Er drehte sich zu ihr herum und sah sie ernst an. Mit einer Hand strich er ihr über die Wange. „Du wirst dein eigenes im Arm halten, bald." Sie nickte und streckte sich, küsste seine Wange.
„Ich weiß." Sie lächelte vielsagend und dachte zurück an den Morgen, als sie vorgegeben hatte zum Markt zu gehen:
„Shannon! Auf ein Wort." Elisabeth hatte sich zur ihr herumgedreht und auf sie gewartet. Sie aber hatte den Kopf geschüttelt. „Unter vier Augen?" Die Freundin und Ärztin hatte genickt und sie in den leeren hinteren Teil des großen Saals geführt. Ungesehen von den anderen standen sie sich gegenüber. „Ich... brauche wieder Vitamine, denke ich..." Elisabeth hatte sie lächelnd gemustert. „Du denkst?"
„Ich... bin ziemlich sicher?" Die Ärztin hatte geschmunzelt und auf die Liege gezeigt. „Leg dich hin. Sehen wir nach..."
Nathaniel, die Kleine noch immer auf seinem linken Unterarm liegend, drehte sich zu ihr herum. „Was... weiß ich nicht?" Fragte er langsam und musterte sie, sie lächelte einfach nur und sah hinunter auf das Kind in seinem Arm. Seine Augen wurden größer, er strahlte sie an und legte den Kopf schief. „Nei-in...nein, oder?"
Sie nickte und strahlte ihm entgegen. „In... 7 Monaten."
„Alicia!" Er zog sie zu sich und küsste sie, bis das quengelnde Kind, seine Aufmerksamkeit wollte. „Na, dann sollten wir diese süße Maus wohl als Übung betrachten?" Fragte er neckend und hob sie an seine Schulter.
„Zur Übung nehmen?" Fragte Nathalia und Jayce schloss hinter ihr die Außentür.
Alicia grinste und Nathaniel wandte sich nun seiner Tochter zu, die freie Hand legte er ihr in den Rücken. Er grinste und warf ihr einen Seitenblick zu. „Dein Tagesmutter- Problem dürfte sich gelegt haben."
X
~Nathalia~
Verwirrt schaute Nathalia von einem zum anderen und schüttelte den Kopf. „Ich fürchte ich verstehe kein Wort. Ich denke, ihr habt genug zu tun?" Fragte sie und musterte die beiden Älteren. Nathaniel nickte geheimnisvoll und schaute dann zu seiner Frau. „Sagst du es ihnen?" Alicia blickte ihn einfach vielsagend an. Ihr Vater grinste. „Dad, was ist hier los?" Fragte sie, legte den Kopf schief und musterte sie beide durch angehobene Brauen. „Wir... sind schwanger."
„Wirklich! Das ist...wunderbar!"
Nathalia lief auf die beiden zu und schloss die Frau ihres Vaters stürmisch in ihre Arme. „Gratuliere. Ich freue mich so..." Sie sah zu ihrem Dad. „Ihr habt es verdient." Er nickte und strich ihr durch das Haar. „Es wird...langsam eng hier drin." Sie grinste und schüttelte den Kopf, ehe sie hinter sich sah. Sie schenkte ihrem Verlobten einen auffordernden Blick. „War da nicht etwas, das du ihnen sagen wolltest?"
„Jetzt?" Fragte er überrascht, Nathalia nickte ihrem Verlobten zu. Er seufzte und hob abwehrend die Hände. „Okay, okay," sagte Jayce, er blickte hinüber zu ihrem Vater. „Sir,... Lieutenant, ich... ich möchte die Absicht erklären mit ihrer Tochter in ein Haus hundert Meter weiter zu ziehen und um die Erlaubnis bitten, sie am 25. nächsten Monat zu ehelichen."
Nathalia zog sich von ihrem Vater zurück und nahm die Hand ihres Verlobten in ihre. Ihr Vater wechselte einen kurzen Blick, mit der grinsenden Wash, dann nickte er. „Erlaubnis erteilt. Aber... eine Bedingung habe ich, ihr... zieht vorher um."
„Was!" Sie starrte ihren Vater perplex an. „Sag...sag das nochmal." Bat sie ihn. Ihr Vater nickte und wiederholte seine Bedingung. Sie schüttelte noch immer ungläubig den Kopf. „Alicia, ist der krank?"
„Höchstens im Höhenflug, dabei weiß er noch nicht mal was es wird." Sie kicherte. Nathalia grinste breit. „Was wird es?" Fragten Vater und Tochter unisono.
X
~Alicia~
„Ein kleiner Junge," antwortet Alicia und musterte Taylor. Sie hatte sich vor seiner Reaktion ein wenig gefürchtet. Gefürchtet, weil sie Angst gehabt hatte, das er sich nicht würde freuen können, wegen Lucas. Daher war sie froh, das sie beide jetzt nicht allein waren. Doch ihre Sorge war unbegründet, er zog sie nur direkt wieder zu sich. „Ein Sohn?" Fragte er, sie nickte. Er strahlte ihr entgegen und reichte seine Enkelin weiter an ihre Mutter. „Kein Wort, verstanden, ihr zwei? Nathalia? Soldat?"
Sie nickten beide und auf dem Weg hinaus griff die junge Mutter noch das Tragetuch. Alicia schob sich vor ihren Mann. „Bist du... dir absolut sicher, das du sie so schnell ausziehen lassen willst?" Fragte Alicia leise. Er nickte und umfasste ihr Gesicht. „Ganz sicher. Ich werde die beiden vermissen, aber hier wird nicht mehr ständig die Tür aufgehen und... wir brauchen das Zimmer?"
„Es hätte auch zu Leah, oder in diesem Fall zu Sam können."
„Es bekommt sein eigenes Zimmer," sagte er fest und küsste sie innig, als er sich von ihr löste schaute er sie unverwandt an. „Außerdem, ich will sie nicht bei mir behalten, nur weil ich erst, ein Jahr mit ihr hatte, das wäre nicht richtig. Ich habe Skye in eine Wohngemeinschaft gesteckt, wie kann ich dann meiner Tochter verbieten mit ihrer Familie auszuziehen? Mmh?"
„Du hast dich...total verändert, aber... ich mag das."
„Ist das so?" Fragte er, grinste breit und ehe sie sich versah, fehlte ihnen beiden das Oberteil. Sie drückte sich an ihn und spürte genau sein Glied. Sie lächelte breit und schob ihm ihre Finger ins kurze Haar. Seine strichen langsam über ihren Körper und hinunter zur Hose...
xXx
~Mark~
„Da will schon jemand heiraten? Wer?" Maddy starrte Pastor Campton an. Das konnte doch nicht... jetzt hatte sie sich endlich mit Mark auf einen Termin nach ihrem siebzehnten Geburtstag geeinigt und dann... „Nein...Mark..."
„Maddy, dann nehmen wir einfach einen anderen Termin und..."
„Wer, Pater, bitte?" Bat Maddy, nun wieder viel ruhiger. Der Pastor nickte und seufzte. „Die junge Taylor und ihr Soldat." Maddy riss die Augen auf. „Thalia?!" Sie wirbelte zu ihm herum. „Mark! Komm, wir suchen sie!" Sie griff seine Hand und eilte mit ihm hinaus aus der Kapelle.
Lange suchen mussten sie nicht, sie fanden das andere Paar, samt Nathalias Tochter auf dem Marktplatz. Maddy hielt direkt auf die zwei zu und fiel wie üblich mit der Tür ins Haus. „Hey, ihr... ihr wollt heiraten, am 25. ?" Fragte sie leise. „Wir auch, wir wollten, was... was haltet ihr von... einer Doppelhochzeit?"
Mark starrte seine junge Verlobte an, auch Jayce starrte auf die Mädchen, die sich sofort einig waren. Er ahnte, das er die beiden davon weder abbringen, noch ihnen reinreden konnte also nickte er einfach, bis er dazwischen kam. „Prima, aber habt ihr beiden Euch mal Gedanken gemacht, das eure ohnehin wenig erfreuten Väter, dass ganz sicher nicht gutheißen werden?"
„Also... genau genommen, will Dad, das wir noch vorher ausziehen," erklärte Nathalia und Mark sah überrascht zu Jayce, der aber zuckte nur die Achseln. „Sagen wir einfach... es wird eng bei ihnen."
„Bei euch aber nicht Maddy und Josh will auch ausziehen, ich denke immer noch, wie sollten einen späteren Termin..."
„Einen späteren Termin, wofür, Reynolds?"
„Mister...Mister Shannon! Mrs. Shannon?"
„Reynolds?" Fragte Jim Shannon scharf und warf auch seiner Tochter einen scharfen Blick zu, womit er sich einen Hieb seiner Frau einhandelte, er legt einfach den Arm um sie und taxierte weiter den jungen Soldaten. „Ähm..."
„Unseren Hochzeitstermin," antwortete Nathalia, Taylors Tochter in Seelenruhe und lehnte sich bei ihrem Soldaten an, der sogleich einen Arm um sie und ihre Tochter legte. Der junge Mann nickte. „Jap, 25. Mai."
„Nächsten Monat!" Jim Shannon schüttelte den Kopf. „Taylor wird dich eher umbringen Junge."
„Wohl kaum, seine einzige Forderung war, das wir noch vorher ausziehen."
Jim Shannon wandte sich seiner Tochter zu die gerade das Wort: Ich in den Mund genommen hatte. „Du junge Dame hast mit sowas noch mindestens ein zwei Jahre Zeit und..."
„Eine Diskussion? gibt's hier ein Problem Shannon?" Taylor und seine Frau kamen eben den Weg entlang und blieben vor dem kleinen Pulk stehen. Er in seiner „Uniform", sie ganz legere. Beide schaute sie fragend in die Runde. „Sag du es mir," erklärte der Polizist und schüttelte den Kopf. „Allem Anschein nach, wird doch bei euch für den 25. kommenden Monat geplant?"
Der Commander nickte in aller Ruhe, löste sich von seiner Frau und ging auf seine Tochter zu. „Wissen Sie Jim, für vier Erwachsene und vier Kinder, ist mein Platz doch zu klein."
„Vier Kinder?" Shannon starrte den älteren an. Als seine mittlere entzückt in die Hände klatschte. „Wer? Wer von euch?" Fragte Maddy und schaffte es kaum leise zu bleiben. Nun drehte sich der Commander herum und zog seine Frau an seine Seite. „Wir," sagte er schlicht und legte einen Finger auf den Mund. Die Anwesenden nickten, während Jim Shannon seiner Frau einen beleidigten Blick zu warf, ehe er wieder zu seiner inzwischen triumphierenden Tochter sah. „Und du... du bleibst in meinem Haus!"
Dieses mal aber schien Maddy nicht bereit klein bei zu geben sie schüttelte den Kopf und entfernte sich von ihren Eltern, stand nun in einer Reihe mit den drei anderen jungen Leuten. „Nein," sagte sie schlicht und schüttelte erneut den Kopf. „Nein," wiederholte sie, „ich bin in zwei Wochen siebzehn, hier gilt das Erwachsen und ich werde tuen was ich will!"
„Maddy," Reynolds legte ihr beruhigend eine Hand auf den Arm, doch seine junge Verlobte trat einen Schritt vor. „Du hast nicht ein Wort zu unserer Verlobung gesagt, nichts! Aber die Hochzeit willst du mir jetzt verbieten?! Hätte dich das von Mum abgehalten?!" Rief sie ihrem Vater entgegen.
Das einige Leute nun um sie herum stehen blieben, als die junge Frau laut aufbegehrte bekamen zwar die Taylors mit und auch die jungen Soldaten, nicht aber die Shannons. Jim hob drohend seine Hand und streckte den Zeigefinger aus, während seine Frau beschwichtigend von einem Shannon zum anderen sah. „Jim, sie hat Recht."
„Aber sechzehn!"
„Siebzehn!" Rief Maddy wütend erregt. Ihre Augen blitzten und Nathaniel schmunzelte, schien als habe er den neu erwachten Mut der jungen Frau keineswegs überschätzt, doch ihr Vater defintiv unterschätzt. Er verschränkte die Arme und beobachtete amüsiert. „Solange du unter meinem Dach..."
„Oh, das lässt sich ändern!"
„Maddy Shannon! Du hast..."
„Jim... Jim," Elisabeth schob sich vor ihren Mann und schaffte es damit tatsächlich ihn zum schweigen zu bringen, sie schüttelte den Kopf und sah ernst zu ihrer Tochter. „Das... habt ihr beiden euch genau überlegt?" Fragte sie ruhig, „ihr... wollt wirklich schon so bald heiraten?" Die jüngere Shannon nickte, „wir...hatten tatsächlich das gleiche Datum gewählt, darum... haben wir die zwei ja gesucht." Ihre Mum nickte und sah ernst zu Reynolds, „Und wenn er vors Tor musst und was ist mit deiner Ausbildung." Zweifelnd blickte Maddy nun ihre Mutter an. „Mum! Du hast studiert und geheiratet, auch nicht viel anders, behaupte ich. Hier gibt's keine Uni und ich lerne schnell, das weißt du."
„Dennoch, wenn er geht?"
„Dann kann sie jederzeit zu mir," sagte die junge Taylor und lächelte ihrer Freundin zu. Elisabeth Shannon nickte. „In Ordnung."
„Oh, Mum!" Maddy flog ihrer Mutter um den Hals, während ihr Vater sie beide völlig verdattert anstarrte. „Du... fällst mir einfach in...den Rücken?"
„Sei ehrlich, du wärest noch in hundert Jahre dagegen," sie grinste, Jim seufzte ergeben und nahm seine Tochter nun auch in den Arm. „Also gut, komm her."
„Na, dann... Doppelhochzeit?" Fragte Nathaniel Taylor leise und blickte in die Runde, die jungen Leute nickten eifrig und der Commander gratulierte dem zweiten Paar an diesem Morgen. Inzwischen tuschelten die umstehenden Leute und Casey Durwin kam mit seinem Rollstuhl auf sie zu gefahren. „Sieht aus, als wüsste es heute Abend jeder?" Fragte Alicia Taylor und schaute in die Runde. Ihr Mann schüttelte den Kopf. „Nicht alles," sagte er und legte wieder einen Arm um sie. Casey Durwin war jetzt bei ihnen und schaute aufmerksam in die Runde. „Darf man fragen, wem ich zu gratulieren habe?"
Nathaniel zeigte auf die vier jungen Leute, woraufhin er von dem Veteran einen fragenden Blick erntete. „Doppelhochzeit, am 25. Mai," erklärte Taylor ruhig und nahm seine Frau ohne ein weiteres Wort mit sich davon.
xXx
~Elisabeth~
„Und ich sage dir, Zoe ist mindestens 18, ehe sie auszieht!"
Elisabeth kicherte und schüttelte den Kopf, abgesehen davon, dass sie nicht daran glaubte das er seine jüngste länger als seine mittlere würde halten können, war sie ganz sicher, das ihr letztes Kind sobald nicht ausziehen würde. „Jim, sie ist gerade erst sechs, ich denke... damit haben wir noch zehn Jahre Zeit, vielleicht... etwas weniger."
„Du-u findest das lustig?" Seine Frau nickte und er ging wieder ruhiger auf sie zu. „Ich nicht, in zehn Jahren ist sie nicht mal siebzehn und..."
~Zoe~
„Und was soll ich bis dahin nicht tun? Hi, Mum, hi Dad!" Zoe kam grinsend auf sie beide zu, nahm sich einen Apfel vom Tisch und biss herzhaft hinein. Ihre Mutter lächelte. „Was darf ich also nicht?"
Elisabeth streckte die Hand aus und fuhr ihrer jüngsten durchs Haar. „Dein Dad will nicht, das sein letztes Kind auch noch zu schnell erwachsen wird." Nachdenklich sah Zoe sie beide an und grinste noch breiter. „Maddy zieht also auch aus? Zu Reynolds?" Fragte sie unverblümt und biss noch mal in den Apfel. Ihr Vater stöhnte, sie grinste und ihre Mum nickte ihr zu. „Nun, wäre ja auch komisch, wenn sie heiraten, aber Maddy hier bleibt," erklärte Zoe und ging mit einem Achselzucken wieder an den Tisch. „Erst Lernen, oder erst Essen?"
~Elisabeth~
„Was ist mit spielen?" Fragte Jim seine jüngste und kam an den Tisch. „Nö, ich bin verabredet," erklärte seine sechsjährige ruhig. „Ver-ab-redet?" Horchte ihr Vater auf, Elisabeth kicherte. „Jim, sie ist sechs, wahrscheinlich ist sie mit Leah, oder einem der anderen Mädchen verabredet."
„Nein, mit Rick, der ist acht und total süüß!" Quietschte Zoe.
Ihr Vater starrte sie entsetzt an. „WAS?!"
„Süße, es ist nicht nett, deinen Vater auf den Arm zu nehmen, wenn er schon deinen Geschwistern nachweint." Sie grinste und stellte die kalte Obstsuppe auf den Tisch. Jim starrte Zoe an, dann sie, bevor er wieder ins feixende Gesicht seiner Tochter sah. „Du...du bist nicht mit...Rick verabredet?"
„Nein, aber mit Sam, Sam Nolan, wir machen zusammen ein Projekt."
„Oh, ja..klar...viel besser," grummelte er. „Jim, Sam, ist ein Mädchen, du kennst sie, Samantha Nolan. Peter Nolans Tochter."
„Ah...oh... Zoe!"
Seine Tochter lachte hell auf und er schüttelte den Kopf. Bei Gott, ich bin alt und grau in zehn Jahren!
