Kapitel 1
Trill
Trill leben auf dem gleichnamigen Planeten. Ihre Rasse beinhaltet zwei Lebensformen, die Wirte und die Symbionten. Nach einer geeigneten Ausbildung können Wirte einen Symbionten in ihren Organismus eingesetzt bekommen, wodurch sie alle Erinnerungen und teilweise auch Fähigkeiten der vorherigen Wirte, sowie des Symbionten erhalten.
Die Symbionten können lange Zeit nur in den Höhlen auf Trill oder in einem Wirt überleben. Symbionenten sind ca. 20 cm lange wurmähnliche Wesen und Trill unterscheiden sich je nach Herkunft: einige haben eine Art Vorsatz auf der Stirn, während die meisten kleine Flecken besitzen, die von der Stirn an beiden Seiten des Körpers bis zu den Füßen verlaufen.
Klingonen:
Klingonen sind eine kriegerische Rasse, die mehrere Sonnensysteme besitzen, ihr Heimatplanet ist jedoch Kronos. Sie bilden das Klingonische Emperium, das lange Zeit ein Feind der Föderation war. Während des Dominion Krieges gründeten sie jedoch mit der Föderation und den Romulanern eine Allianz. Ende des 23. Jahrhunderts kam es aufgrund von genetischen Forschungen zu einer Mutation, wodurch die Stirnplatte bei den nachfolgenden Generationen stärker ausgeprägt war und im Kampf schwerer verwundbar wurde.
Klingonen sind eine aggressive und kriegerische Rasse, für die Sieg und Ehre wichtig ist für die Familien und deren Söhne. Nur sehr wenige Klingonen arbeiten Ende des 24. Jahrhunderts für die Sternenflotte im Dienste der Föderation. Und ja…einige Trekkies sprechen Klingonisch…solange ihr Qapla' wünscht, seid ihr auf der sicheren Seite…
Goldgepresstes Latinum:
Latinum ist eine – besonders auf dem Planeten Ferenginar – verbreitete Währungsart. Es gibt Streifen, Barren und andere Größen. Quark, ein Ferengi-Barkeeper, wunderte sich mal, warum es in wertloses Gold gepresst wurde, woraufhin der Trill Dax antwortete, dass es vermutlich jemand Leid gewesen sei, flüssiges Latinumwechselgeld durch einen Strohhalm auszugeben. Ob dies der Wahrheit entspricht, wurde durch die Föderationswissenschaftler anscheinend noch nicht bewiesen.
Brett Partridge, Vorta:
Vorta sind eine Spezies des Delta-Quadranten, wo sie geklont werden, um den Gründern, die Herrscherrasse des Dominion, eine Allianz verschiedener Rassen, zu dienen. Sie sind bekannt durch ihre blasse Haut, den lilafarbenen Augen, den schwarzen Haaren und den langen, am Gesicht anliegenden Ohren. Sie treten oft sehr ehrfürchtig auf, verehren die Gründer als Götter und haben eine „schleimige" Art an sich.
Während des Dominion Krieges (ca. 2371-2375) haben die Weyoun-Klone loyal den Krieg für das Dominion geführt. Dabei kam es teilweise zu Überläufern, u. a. Weyoun 6. Der Vorta Partridge ist ebenfalls der Gründer Herrschaft entflohen und hat aufgrund seiner Treuebeweise eine Stelle innerhalb der Sternenflotte bekommen.
„Hallo ihr alle!", rief Jane, als er aus dem Hovercraft Shuttle sprang.
Lisbon seufzte. Irgendwie war da ein Grund gewesen, weshalb Jane in Sacramento bleiben sollte, doch er war ihnen anscheinend aufs Land gefolgt. Sie hatten erst diesen Morgen die Nachricht von einem neuen Fall bekommen, es handelte erneut von einem Red John Mord, eine Mordserie, die man noch nicht aufklären konnte. Obwohl sich die Verbrechensrate in den letzten Jahren immer wieder erniedrigt hatte, gab es vereinzelte Zwischenfälle. Morde dieser Art waren jedoch sehr altmodisch und hatte bereits die höchsten Räte der Vereinigten Föderation in schweigendes Nachdenken versetzt.
„Wie war ihr Flug?", fragte Jane und ging auf das Team zu.
„Gehen sie nach Hause, Jane. Sie sind noch immer unter Arrest", murmelte Lisbon und spürte ihr grünes Blut in den Adern gefrieren. Warum musste er ihnen immer nachreisen?
Nichtsdestotrotz folgte Jane ihnen in das geräumige Gebäude. Es handelte sich um einen Sportclub und ähnelte ziemlich den Einrichtung des Ferienplanetes Risa, dem es nachempfunden zu sein schien.
„Rigsby hat es ihnen verraten, nicht wahr?", fragte Lisbon und versuchte freundlich zu sein. Auch wenn sie schon lange Zeit auf der Erde lebte, ganz konnte sie sich an die Menschen nicht gewöhnen.
„Ja", antwortete er leise und hoffte, dass der Boss nicht sauer würde.
„Natürlich war es Rigsby," sagte Lisbon und spürte sofort die Emotionen von Schuld und dem Bewusstsein, das richtige getan zu haben. Manchmal brachte ihre betazoidische Hälfte auch Vorteile.
„Das ist ein Red John Fall, sie können mich hier nicht raushalten", erwiderte Jane stur.
Lisbon seufzte. Sie hatte die komplette Akte Janes gelesen und war erstaunt, dass er überhaupt noch klar denken konnte. Er hatte seine Frau, eine Risanerin, und seine Tochter an Red John verloren und selbst ihre Leichen eines Abends in ihren Betten entdeckt. Sie fragte sich, wie überhaupt jemand so etwas verkraften konnte. Jedes Mal dachte sie, etwas zu spüren, aber Jane verschloss seine Gedanken und Gefühle sobald dies zum Thema wurde. „Warum wollen sie mich nicht hier haben?", fragte er.
„Sie haben ein Leben zu verantworten, es gibt Konsequenzen dafür", antwortete sie schroff. Sie hatte alles dem Sternenflottenkommando erklären müssen, warum ihr Berater sie in solche Lagen versetzte – und das nicht zum ersten Mal.
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Sie betraten das Gebäude, wo der Forensiker sie schon erwartete. Sie hatten ihn zwar schon mal getroffen, aber Jane war jedes Mal aufs Neue erstaunt, dass einem Vorta erlaubt wurde, für die Föderation zu arbeiten. Der Krieg gegen das Dominion war zwar schon seit Jahren vorbei, doch beide Seiten hatten noch immer mit den Verlusten zu kämpfen. Und die Vorta waren die loyalsten Mittelmänner für das Dominion gewesen und allein den Weyoun-Klonen wurden Millionen von Toten zur Last gelegt.
„Red John's ist hier drin", bemerkte Partridge, der für den Dienst der Sternenflotte einen neuen Namen angenommen hatte. Er hatte seine Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen, schien trotzdem unerlässlich, sodass er – im Gegensatz zu den Sicherheitsoffizieren – eine komplett graue Uniform trug mit blauem Streifen und nicht wie die Offiziere, die neue dunkelgraue Uniform mit Sweatshirt in der jeweiligen Farbe. Jane fand die alten Uniform – schwarz mit Farbe, je nachdem ob man auf einer Station oder einem Raumschiff arbeitete, an einer anderen Stelle – schöner.
„Entschuldigen sie", murmelte Partridge und nahm die Hände hoch, als Rigsby im Weg stand. Er trat beiseite, sodass Partridge seine Handschuhe nicht infizierte. Schließlich musste er die Beweismittel einpacken. „Er kommt hierhin", erklärte er und führte die Sicherheitsleute in den nächsten Raum, „er wartet auf sie."
Während er weiter lief, hielt Jane sich lieber im Hintergrund. Er mochte den Vorta nicht und neben der Tatsache, dass er viel zu enthusiastisch an Tatorten aufkreuzte, waren seine lila leuchtenden Augen auch unheimlich, die durch seine blasse Haut noch hervorgehoben wurden. Partridge hatte gerade seine Demonstration des Mordes mit einem Golfschläger beendet und Jane fragte sich, wie dieser Mann überhaupt den psychologischen Test bestanden hatte.
„Das hat seinen Schädelknochen zertrümmert", sagte der Forensiker und schaute in die drei Gesichter der Offiziere Lisbon, Rigsby und Cho. Selbst für einen Menschen sah Rigsby ziemlich distanziert aus und hatte seine Arme verschränkt. Von Cho konnte man keine Reaktion erwarten, doch Jane war erstaunt, wie Lisbon sich einigermaßen fing und einen kurzen, hilfslosen Blick auf Jane warf.
Jane erwiderte den Blick nicht, sondern machte sich auf in den nächsten Raum. Er fühlte sich ein wenig benommen, schließlich konnte er keine Emotionen von Vorta lesen und das machte ihn zu einer Art emotionalen Schatten. Jane kam in das Zimmer, wo vorher die junge Trill gefunden worden war. Sie war schon in die Autopsie gebracht worden, weder der Wirt noch der Symbiont hatten überlegt. Falls es kein Red John Mord war, stellte sich natürlich die Frage, ob der Mörder es auch den Wirt oder den Symbionten abgesehen hatte.
Das Zimmer selbst war risianisch eingerichtet und erinnerte kaum an ein Sternenflottenquartier. Es war hell und die Möbel waren ockerfarben-glänzend. Es gab viele Accessoires, doch sie schienen mit viel zu viel Bedacht aufgestellt worden zu sein. Jane bemerkte eine Risa-Ministatue und hoffte, dass der Innenarchitekt sich seiner Bedeutung bewusst war. Direkt daneben auf dem Nachttisch lag eine Ansammlung von Steinen aus Bajoranischen Höhlen, vermutlich dienten sie für Rituale der Propheten, die Götter des größten Bajoranischen Glauben.
Auf dem anderen Nachttisches des Doppelbettes stand ein Wecker, wie er auf den Markten Orions verkauft wurden, aber er sah mit dem ersten Blick, dass es ein billiges Duplikat des Planeten Ferenginar war. Er schüttelte den Kopf und drehte sich um zu dem Spiegel, wo der kleine Red John Smiley aufgemalt worden war. Ein von der Erde stammendes Symbol, ein lachendes Gesicht.
Auch wenn fast alle Morde auf der Erde oder dem Trabanten Mond geschehen waren, zogen die Ermittler es in Betracht, dass auch andere Lebensformen dafür verantwortlich sein konnten. Durch die Beschreibungen konnten sie es auf ungefähr 100 Spezies begrenzen, worunter aber auch Vulkanier oder Bajoraner waren, die aufgrund ihrer Psychologie sehr unwahrscheinlich für derartige Morde in Frage kamen.
Jane dachte zurück an Red John…seine erste „Begegnung". Er war auf einem dieser niederen Sendern engagiert gewesen, die fast nur auf weiten entfernten Planeten ausgestrahlt wurden. In der Föderation dachte man oft viel zu rational, aber er auf Bajor hatte er mit seinen Psychic-Fähigkeiten geprahlt. Bajor, ein Planet ziemlich weit weg von der Erde und nahe des Wurmlochs zum entfernten Gamma-Quadranten, besaß eine sehr religiöse Bevölkerung. Für sie waren die Propheten, zeitunbeschränkte und nicht-lineare Aliens, Götter, die im Himmelstempel, dem Wurmloch, lebten.
Mit dieser Basis, und den bösen Pah-Wraith-Geistern, die in den Feuerhöhlen auf Bajor hausten, war es einfach, ihnen eine Verbindung zu ihren Toten vorzumachen. Damals war Red John noch ein unbekannter Mörder gewesen, der zunächst auf Ferenginar und Celtris III zugeschlagen hatte. Jane war zum einen wegen der Fernsehsendung nach Bajor gereist, hatte dort aber auch am neuesten Tatort, dem Mord an der Vulkanischen Botschafterin in der Hauptstadt Bajors, helfen können. Und dann dieser schreckliche Fehler…
Jane wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Partridge und das Team den Raum betraten. „Und hier haben wir es schon, das klassische Red John Smiley-Gesicht", erklärte der Forensiker und seine violetten Augen glühten vor Aufregung. „Mit dem Blut des Opfers gezeichnet…im Uhrzeigersinn…" Er fuhr mit den Händen leicht über die Wand und drehte sich dabei. „…mit drei Fingern seiner rechten Hand…" Jane schaute dem Vorta kurz zu, bevor er sich wieder zu dem Blutflecken auf dem grauen Bett umschaute. Das Bett passte nicht in die Umgebung, es erinnerte eher an ein geschmacklos eingerichtetes Raumschiffquartier. Jane wusste es aus eigener Erfahrung, egal wie sehr man einen Sternenflotten-Raum noch dekorierte, er sah immer aus wie ein Sternenflotten-Raum.
„…mit einem Einmalhandschuh", beendete Partridge den Satz und drehte sich zu den drei Agents um. Cho schaute wie immer unbeeindruckt drein, Rigsby wusste nicht genau ob er am Tatort lachen durfte und entschied sich für ein neutrales Gesicht, während Lisbon nicht wusste, ob ihre romulanische Hälfte erzürnt werden wollte, um ihm für seinen Enthusiasmus zu bestrafen oder ihre betazoidische Hälfte ihn zu einem Counsellor schicken sollte, ein Beruf, der aufgrund ihrer Fähigkeiten, meist von Betazoiden ausgeführt wurde.
„Das ist nicht Red John", sagte Jane schließlich und drehte sich um. Hätte er eine romulanische oder klingonische Hälfte, würde er sie garantiert ausleben. Alle Vier schauten ihn verdutzt an und er spürte wie Lisbon innerlich betete, dass er keinen Unsinn von sich geben würde. Sie befürchtete meistens einen emotionalen Ausbruch bei Red John Fälle, denn seine betazoidische Hälfte, die ihm zum einen bei früheren Mentalisten-Tricks geholfen hatte, konnte auch negative Auswirkungen auf sein Denk- und neutrales Urteilsvermögen haben.
„Warum?", fragte Partridge und schaute ihn misstrauisch an. Er hatte diese schleimige Stimme an sich und Jane hoffte nur, dass es sich dabei um einen Klonfehler handelte, den die Gründer, ihre Art ‚Götter', noch nicht beseitigen konnten.
„Red John sieht sich selbst als ein Showman, ein Künstler", fing Jane an und sah, wie herausfordernd Lisbon ihn anblickte.
„Mach nichts dummes", teilte sie ihm mit. Beide waren nur Halb-Betazoiden, jedoch trotzdem der telepathischen Fähigkeiten ihres Volkes mächtig.
„Keine Sorge, vertrau mir", antwortete Jane, sodass kein anderer ihn hören konnte. „Er hat einen starken Sinn fürs Theater", fuhr er dann laut fort. „Und das wichtigste für ihn ist, dass das erste, was man sieht, das Gesicht an der Wand ist. Sie sehen das Gesicht, und sie wissen es…sie wissen, was passiert ist und sie befürchten das Schlimmste."
Während Jane redete, spürte Lisbon die verborgenen Emotionen langsam in ihm hochkriechen. Durch seine menschliche Hälfte war er noch ausgeprägter emotional und all diese Trauer, die Erinnerungen, das machtlose Gefühl nichts tun zu können, das alles fühlte sie in ihm und sie wusste, dass er richtig lag. Dass er Red John verstehen konnte und dass es ihnen vielleicht mit seiner Hilfe gelang, ihn zu schnappen.
Partridge hingegen schaute, als würde er gleich loslachen. Nicht dass ein Vorta jemals gelacht hätte. Er hielt nichts von Janes Theorie und schien schwerer zu überzeugen als Rigsby und Cho. Rigsby glaubte leicht, was Jane erzählte, solange es überzeugend klang und mit Lisbon übereinstimmte, während Cho nur rationale Lösungen akzeptierte, solange Logik und Verstand dahintersteckte war er für alles offen. Was ihm fehlte, waren nun die notwendigen Beweise, um Janes These zu untermauern.
„Dann…und nur dann, sehen sie die Leiche des Opfers. Immer in dieser Reihenfolge…hier ist es umgekehrt. Das Erste, was sie sehen, ist die Leiche. Und sie müssen sich umdrehen, um den Smiley zu erkennen", Jane drehte sich und schaute in des Vortas verblüffte Gesicht. Er schien wieder Farbe anzunehmen und die Augen leuchteten nicht mehr so violett wie am Anfang. „Ist nicht halb so wirkungsvoll, nicht wahr?"
„Das hängt von ihnen ab…nehme ich an", antwortete Lisbon. Sie wollte rational bleiben und klaren Kopf behalten, egal was Jane ihr auf emotionaler Ebene mitteilte. Sie war die Chefin des Teams und konnte sich nicht auf jemanden wie ihn verlassen, besonders nicht wenn das Motiv der Rache eine Rolle spielte.
Rache war in der Vergangenheit, nicht nur der Föderation, fatal gewesen. Und dabei bezog sie sich nicht nur auf wahnsinnige und herrschsüchtige Männer wie Khan Noonien Singh, Mutant der sich an dem Menschen rächen wollte, der ihn für seine früheren Taten auf einem Wüstenplaneten ausgesetzt hatte, klingonische Krieger, die den Friedensvertrag mit der Föderation verhindern wollten oder gar Praetor Shinzon, früherer Herrscher des romulanischen Reiches, der den gesamten Planeten Erde aus Wut und Verzweiflung vernichten wollte.
Nein, Rache fing auch mal klein an und dieser Patrick Jane war garantiert ein Kandidat dafür. Und wenn sie nicht aufpasste, würde er genau zu so einem werden. Und trotz alle dem…sie empfand doch etwas anderes für ihn…etwas, was sie lange nicht mehr gefühlt hatte… Sie riss sich los von ihren Gedanken und konzentrierte sich wieder auf den Tatort.
„Nein…kommen sie! Der Killer hätte das Gesicht an die richtige Wand malen können. Aber er hat es nicht getan…und er hat es nicht getan, weil er es nicht wusste. Und das nur, weil er nicht Red John war.
„Wow…interessant", murmelte Partridge, sich sicher auf der Seite der Sieger fühlend. Er hoffte, dass Lisbon nicht auf Jane hören würde. Es war Red John, das schien er zu glauben…das war jedenfalls, was Jane fühlte.
Jane seufzte. Wenn alle Vorta so waren wie er, dann war es erstaunlich, wie es überhaupt zu Friedensverhandlungen kommen konnte. „Wissen sie, was ihr Problem ist?", konfrontierte er den Forensiker. „Sie genießen ihre Arbeit ein wenig zu viel. Sie sind verrückt."
Rigsby schaute auf den Boden und versuchte, nicht loszulachen. Auch wenn Jane ziemlich direkt war, Recht hatte er schon.
Cho schaute ihn ausdruckslos an, aber dennoch lag ihm ein leichtes Lächeln auf dem Mund. Selbst als Vulkanier hatte er solche Gedanken schon gehabt, dennoch war alles, was er tat, spannend auf eine Reaktion zu warten und seine Augenbraue hochzuziehen.
„Ist das ihr Versuch sich zu beweisen?", fragte Lisbon, bevor Partridge mehr als ein ‚ähm' stottern konnte und versuchte mitteilslos zu klingen.
„Tut mir Leid", gab Jane klein bei. Er spürte, wie sein Boss sich im Zaun hielt und wollte sie lieber nicht weiter provozieren. „Er ärgert mich…er ist so ermüdend", sagte er schließlich und ging ohne eine Antwort zu erwarten aus dem Raum. Er hatte dieses komische Gefühl, die Augen von Lisbon im Nacken, sie verschloss zwar ihre Gefühle in diesem Moment, aber kannte diese Mischung aus Erstaunen und Wut schon bei ihr.
Was ihn wirklich ärgerte, war die emotionale Abwesenheit des Vortas. Er wusste nicht, ob es daran lag, dass Partridges Rasse geklont war, oder dass sie aus einem ganz anderen Teil der Milchstraße stammten. Er hätte hundert Streifen goldgepresstes Latinum darauf gegeben, um zu wissen, was dieser Typ jetzt dachte und fühlte.
„Sie brauchen mich hier nicht mehr", murmelte er beim Rausgehen und verließ den Tatort so schnell wie möglich. Er spürte schnell wieder die Sonne auf seiner Haut, trotz allem war Kalifornien – eher New Kalifornien, oder was vom Original noch übrig geblieben war – noch immer der schöne Staat der Sonne. Er stieg in eines der Hovercraft Shuttle und ließ sich zu dem Hotel bringen, in dem er für diese Nacht übernachtete.
Ich hoffe, euch hat das erste Kapitel gefallen und lest weiter, wenn ich die nächsten Kapitel hochlade. Bitte schreibt mir kurz, wie ihr es fandet und was ich verbessern kann, um den Text attraktiver zu gestalten - sowohl für Trekkies, als auch non-Trekkies ;)
