Kapitel 4

Raktajino:
Klingonischer, starker Kaffee, den es in verschiedenen Sorten gibt.

Kleine Einführung in die Kultur & Geschichte Vulkans (optional):
Am 5. April 2063 erlebte die Menschheit den Erstkontakt mit Außerirdischen in Bozeman, Montana. Ein Vulkanisches Raumschiff durchquerte per Zufall das Sol-System (unser Sonnensystem), war jedoch der Meinung, die Menschen wären eine zu primitive Lebensform. Zefram Cochrane startete an diesem Tag den Testflug seiner Phoenix, das erste Schiff mit Warp-Antrieb, das die Aufmerksamkeit der Vulkanier erregte.
Die folgenden Jahrhunderte legten die Grundsteine für die Gründung der Föderation, dessen Gründungsmitglieder Menschen, Vulkanier, Andorianer und Tellariten waren.

Vulkanier:
Vulkanier haben spitze Ohren und schräge Augenbrauen und sind bekannte für ihre logische und wissenschaftlich orientierte Denkweise. Die Mehrheit lernt im Kindesalter, ihre Emotionen zu unterdrücken, sodass sie auch keine Wut, Hass oder Freude verspüren können. Alle sieben Jahre betreten sie die Periode des Pon Farr, in welcher sie sich paaren können.
Vulkanische Mönche leben sehr abgelegen und führen ein sehr religiöses Leben. Vulkanier und Andorianer verstehen sich nicht besonderlich gut.

Tricorder:
Gerät zum Scannen von Gegenständen, Lebewesen oder der Umgebung. Es gibt Unterschiede zwischen den Funktionen, u. a. auch medizinische Tricorder, die z. T. ein externes Scan-Gerät besitzen.

Efrosianer:
Efrosianer haben einer helle bis dunkle Haut und meistens lange, weiße Haare. Die meisten von ihnen tragen mittellange weiße Bärte, die jedoch erst versetzt neben bzw. unter der Nase anfangen. Sie haben eindringlich helle Augen und eine höhere bzw. größere Stirn als Menschen. (bei Bedarf einfach googlen)

Orion-Syndikat:
Das Orion-Syndikat ist eine kriminelle Organisation, die von Orions gegründet und geführt wurde. Die Aktivitäten des Syndikates beinhalten u. a. illegales Glücksspiel, Waren- und Personenschmuggel, Piraterie, Versklavung und Ermordungen.

=/\= Fünf Erdenjahre später =/\=

Es war ein sonniger und warmer Morgen in Sacramento, als Jane von Lisbon angerufen wurde. Er war gerade erst aufgestanden und sobald er die Nachricht bekam, dass sie einen neuen Fall hatten, wusste er, dass er heute viele Raktajinos trinken musste. Dann jedoch erklärte sie ihm, dass er seine Sachen packen musste.
„Warum denn das?"
„Wir haben einen Mord auf Vulkan zugeteilt bekommen."
„Die Vulkanier haben doch auch Sicherheitsmänner?", fragte er überrascht.
„Auf Vulkan passieren sehr selten Verbrechen und noch seltener Morde dieser Brutalität. Sie möchten, dass ein Föderationsteam den Fall untersucht und als sie ihre Akte gelesen haben…", erklärte Lisbon kleinlaut.
Jane bohrte jedoch nicht nach, sondern fragte, „wer ist den ‚sie'?"
„Vulkanische Mönche. Der Mord hat sich in einem ihrer Heiligstätten abgespielt. Deswegen ist es noch erstaunlicher, dass dort überhaupt ein Verbrechen geschehen ist…Ich lasse sie in einer Stunde ins CBI beamen, von dort aus nehmen wir ein Hovercraft Shuttle nach San Francisco. Dort geht unser Flug zur Werftsstation um halb vier und um fünf Uhr nehmen wir ein Raumschiff nach Vulkan."
„Das ist ziemlich viel Aufwand."
„Ich hoffe, wir sind es wirklich wert", meinte Lisbon. „Lisbon out."
Jane starrte auf den schwarzen Bildschirm des Computers. Dann erschien das Logo der UFP und der Monitor fuhr wieder in den grauen Tisch hinein. Er seufzte und fing an, zu packen.

*TM*=/\=*TM*

Vulkan war ein roter Wüstenplanet. Menschen behaupteten, er ähnelte dem Mars ihres Sternensystems, was jedoch kaum der Wahrheit entsprach. Aber Vulkan war nun mal eine Wüste aus rotem Sand und Stein. Es gab viele Höhlenbildungen und Felsformationen und oft war kilometerlang keine Siedlung zu entdecken. Trotzdem zählte der Planet mit seinen Einwohnern zu den fortschrittlichsten Zivilisationen des erforschten Raumes.

Es war früher Morgen als das Team aus dem Raumschiff stieg, das soeben im Weltraumbahnhof nahe der Hauptstadt Vulkans gelandet war. Die Sonne blickte über den Horizont und der Sand in der weiten Ferne erschien in einem leicht weißlichen Rotton. Trotz der spärlichen Vegetation und der Nähe zur einzigen Sonne des Systems war es nicht so warm, wie man es erwartete. Die vier Sicherheitsleute und der Berater warteten auf ihr Gepäck und stiegen in ein Hovercraft-Shuttle, wo Lisbon Näheres zu ihrem Fall erläuterte:
„Man hat uns erlaubt, während der Bearbeitung des Falls im Kloster zu übernachten. Das heißt, wir müssen uns benehmen." Sie schaute eindringlich Jane an und auf physische rund telepathischer Ebene war es absolut klar, dass sie ihn nur einmal warnen würde.

„Rigsby, Cho und Jane, sie werden sich ein Zimmer teilen, Van Pelt und ich werden ein anderes bekommen, wobei jedoch beide am selben Badezimmer angeschlossen sind, soweit der Grundriss, den ich bekommen habe, stimmt. Und soweit ich weiß, liegt das im Keller, wo wir die Mönche am wenigsten stören können. Cho, sie kennen sich am besten mit den Vulkanischen Ritualen aus, nicht wahr? Können sie uns ein paar Tipps geben?"

Cho, der die ganze Zeit über nichts gesagt hatte, nickte kurz. Er war wieder auf seinem Heimatplaneten, auch wenn es nur aus beruflichen Gründen war. Wenn er froh oder erleichtert war, ließ er es sich jedenfalls nicht anmerken. „Wenn die Mönche beten oder mit einer Zeremonie beschäftigt sind, darf man sie weder stören noch anreden, man soll warten, bis sie fertig sind und einen von alleine ansprechen.

Sie sind außerdem sehr ruhig und lassen sich nicht provozieren", er schaute Jane an. „Sie sind Meister darin, ihre Emotionen zu unterdrücken und denken sehr, sehr logisch und wissenschaftlich, was bedeutet, dass sie keine Vermutungen zulassen. Also überlegen sie sich gut, was sie sagen."
Das Shuttle kam zum Halt und die Fünf stiegen aus. Van Pelt, aufgewachsen in einer Großstadt, fühlte sich wie am Ende der Orion-Welt. Weit und breit war nichts zu sehen als rote Wüste und vor ihnen erstreckte sich ein breites und hohes, rotes Gebäude, was halb in eine Höhle eingeschlossen war.

Es gab keinerlei Verzierungen und der Grundstein schien natürlich geschaffen worden zu sein, als hätte man das Kloster im Einklang mit der Wüste gebaut. Es gab ein offenes Eingangstor, dessen einzige Verzierung ein Schriftzug über dem Bogen war, der den Namen „P'Tel Ruhekloster" verlauten ließ. Mit Erstaunen betraten sie den Innenhof, der zur Abwechslung nicht aus verschiedenen Rottönen bestand.

An den hohen Mauern, auf denen anscheinend ein Gang verlief, rankten sich verschiedene Gewächse und auf den weißen Steinen standen viele Töpfe mit Blumen und Pflanzen, die keiner der fünf Agenten – außer Cho – jemals gesehen hatte. Es war eine Artenvielfalt, bei der man sich fragte, wie lange die Mönche mit dem Bewässern verbringen mussten.
Obwohl es bereits vorinstallierte Wetter- und Bewässerungssysteme gab, verzichteten die großen, traditionellen Einrichtungen Vulkans darauf. In der Mitte dieses Innenhofes gab es einen runden Teich, der mit symmetrisch angeordneten Wasserlilien in dezenten Farben verziert war.
Während das Team das Pflaster überquerte, entdeckte Rigsby Fische, die er noch nicht einmal in den großen Aquarien auf dem Irdischen Mond gesehen hatte. Sie hielten vor dem nächsten Tor, das geschlossen war und Lisbon läutete die Glocke, die daneben hing.
Der Gong war erstaunlich laut und sie zuckten alle zusammen, als der dumpfe Ton durch die Mauern zurückgeworfen wurde und ein Echo durch den Innenhof hallte.
Es dauerte nicht lange, bis das Tor sich öffnete und Janes Blick auf einen der Mönche fiel. Er hatte eine lange, dunkelbraune Kutte an und sein Gesicht war schmal, leicht gelblich und hatte scharfe Kanten. Er war noch jung, Jane schätzte ihn auf Mitte 80, ein noch nicht sehr hohes Alter für einen Vulkanier.

„Sie müssen Agentin Lisbon sein, vom Föderationssicherheitsteam", sagte er und wandte sich an die Halb-Betazoidin.
Sie nickte und verbeugte sich kurz.
„Ich führe sie zum Tatort."
„Ich nehme an, die Leiche wurde entfernt und der Tatort verunreinigt?", wagte es Lisbon zu sagen, während sie dem Mönch ins Innere des Gebäudes folgten. Die unverputzten Mauern bestanden aus rot-gräulichem Stein. An den Wänden hingen ein paar gewebte Teppiche oder schlichte Steinmeißelungen, die die Vulkanische Geschichte und Religion erklärten. Sie durchquerten mehrere Gänge, die ein Kreuzgewölbe besaßen, das an irdische Gotik erinnerte.

„Wir haben den Raum künstlich unterkühlt, wodurch die Leiche noch nicht degradiert ist. Nur der Mönch, der den Körper gefunden hat und das Oberhaupt unserer Glaubensgemeinschaft haben den Raum betreten. Wir verstehen sehr wohl, was wichtig für eine erfolgreiche Kriminalermittlung ist und wünschen um eine schnelle Aufklärung des Falles. So einen schrecklichen Vorfall hatten wir seit Jahrzehnten nicht mehr hier", erklärte er, während er sie eine enge Wendeltreppe hinaufführte.

Schließlich hielt er vor einer geschlossenen, schweren Holztür. „Alles befindet sich in dem Zustand, in dem es vorgefunden wurde. Es mag vermutlich die DNS fast aller Mönche in diesem Kloster vorhanden sein. Eines Abends hat Abt Leerik das gemeinsame Meditieren verpasst, woraufhin ihn Vater Sepel gesucht und hier vorgefunden hat. Das war vor anderthalb Tagen. Wir haben den Vorfall direkt gemeldet und den Raum gekühlt. Die Tür war von innen verschlossen, sodass Sepel einen Zweitschlüssel hatte holen müssen. Dieser Zweitschlüssel liegt im Heiligen Meditationsschrank, zudem man nur mit einem Code Zugang hat."
„Werden die Zugänge aufgezeichnet?"
„Ja. Sie werden unten die Daten erhalten, jedoch wurde der Schrank zu jedem Gebet geöffnet, immer von zwei Mönchen zusammen, sodass einer den Schlüssel nicht hätte nehmen können."
„Das heißt, der Raum war verschlossen und niemand hätte sich durch die Tür Zugang verschaffen können?", fragte Rigsby, um sicher zu gehen.
Der Mönch nickte stumm und Lisbon bemerkte schon ein leichtes Grinsen aus Janes Gesicht. Er liebte solche scheinbar unlöslichen Fälle. Der Vulkanier öffnete die Tür mit dem Schlüssel, der ehemalig Leerik gehört hatte.

Die sechs Leute betraten den Raum und selbst Cho zog seine Augenbraue hoch, als er das Zimmer sah. Es war ein kleiner Raum ohne Fenster, der nur durch künstliches Deckenlicht erhellt wurde. Die Temperaturen waren eisig und der Mönch schritt sofort zum Klimasystem des Raumes. Das die Mönche auf Technik teilweise verzichteten, bedeutete nicht, dass sie sie nicht besaßen.

Der Raum war klein, achteckig und komplett aus Stein gemauert, wie der Rest des Klosters. An einer Seite stand ein Bett, auf der anderen ein Altar, der sich der Form der Wand anpasste. Darauf standen erloschene Kerzen und zwei digitale Bilderrahmen. An der Wand hingen nur zwei Bilder, eins zeigte das Kloster aus der Ferne, das andere die Wüste eines fremden Planeten, der drei Monde besaß.
Dann wandte sich Jane wieder dem Bett zu. Der Mönch lag, bekleidet in seiner dunkelbraunen Kutte, halb auf dem Bett. Er starrte an die Wand, seine Augen geöffnet. Bei dem Mord eines Vulkaniers hätte man an Kaltblütigkeit und schnelles Handeln gedacht und eine Phaserverbrennung erwartet, doch das Gewand dieses Mönches war mit seinem grünen Blut besprenkelt. Genauso zierte die Wand ein blutiges Muster und erst bei genauem Hinsehen bemerkte Jane, dass die eigentliche Wunde am Hals lag.

„Der Mönch wurde mit einem spitzen Gegenstand am Hals getroffen und erstochen. Dabei muss eine der Hauptadern verletzt worden sein, was zum Heraussprühen des Blutes führte."
Jane drehte sich um. Er hatte gar nicht bemerkt, wie jemand den Raum betreten hatte. Doch jetzt erst bemerkte er den Efrosianer hinter sich und trat beiseite.
„Ich bin Doktor Esó", erklärte der Efrosianer und nickte in den Raum. „Ich wurde zum Sternenflottenkommando als Rechtsmediziner hinzugezogen. Meine Verspätung tut mir leid, aber in der Hauptstadt ist bereits um diese Zeit viel los."
„Willkommen in P'Tel", sagte der Mönch und grüßte ihn mit einer kurzen Verbeugung.

Esó betrachtete zunächst den Körper aus der Ferne, bevor er sich näher heranwagte. Er stellte seinen kleinen grauen Koffer auf dem Boden ab und öffnete ihn. Er zog seinen Tricorder heraus und scannte die Leiche.
„Dieser Mönch wurde vor genau 57 Stunden ermordet. Todesursache war – wie erwähnt – ein spitzer Gegenstand, der in den Hals gestochen wurde. Er wurde anscheinend überrascht, seine Hände weisen jedoch nicht auf Abwehrbewegungen hin. Bei dem Vorgang wurde seine Hauptschlagader, die an beiden Seiten des Halses verlaufen, getroffen und erklärt das sprühende Austreten des Blutes. Weitere Gewalteinwirkungen sind nicht zu erkennen, der Mönch starb innerhalb von wenigen Sekunden. Wenn sie hier fertig sind, würde ich die Leiche gerne in das Krankenhaus der Hauptstadt beamen lassen, um eine genauere Autopsie vorzunehmen."

„Natürlich", meinte der Mönch, der bislang seinen Namen noch nicht genannt hatte, und Esó machte den Agenten Platz.
Van Pelt machte Holo-Fotos, während Cho den Tatort kurz auf dem PADD abskizzierte. Rigsby untersuchte den Tatort auf Spuren des Täters und der Mordwaffe, während Lisbon Jane beobachtete, wie dieser die Leiche unter die Lupe nahm.
‚Was denken sie?', fragte Lisbon ihn telepathisch.
„Ein verschlossener Raum, unmöglich, ihn durch die Tür zu betreten…ein Mönch, der zurückgeschieden lebt und kaum jemanden verärgern zu scheinen kann", antwortete Jane laut und drehte sich abrupt zum Schrank um. Er schritt geradewegs darauf zu und öffnete ihn. Er sah die wenigen Kleidungsstücke, einen Kerzenvorrat und ein paar Bücher, die er aufmerksam scannte.
„Wann ist Leerik ihrem Kloster hinzugestoßen?"
„Er war noch nicht lange ein Teil unserer Gemeinschaft. Er hat das Aufnahmeritual vor vierzehn Monaten abgeschlossen."
„Wissen sie, was er davor gemacht hat?"
„Mit dem Eintritt in unser Kloster beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Was davor geschehen ist, ist nicht von Bedeutung", erklärte der Mönch.
Jane nickte. „Ich nehme an, man darf seine eigenen Sachen hier mitbringen?"
Der Vulkanier nickte.
„Jane?", fragte Lisbon, die nicht die leiseste Ahnung hatte, worauf Jane hinauswollte.
„Die Bücher hier sind größtenteils wissenschaftlicher Natur. Leerik war anscheinend Exobiologe…doch was veranlasst einen Vulkanier, der die Vulkanische Wissenschaftsakademie besucht hat", er hielt die erste Seite eines Buches hoch, in welcher der Stempel eines Buchladens vermerkt war, „in ein Kloster einzutreten? Und wieso nimmt er klassische Bücher mit, wo er doch viel mehr davon auf einem PADD hätte verstauen können?"

Jane blickte ein paar Augenblicke in die Runde, bevor er fortfuhr: „Diese Bücher scheint Leerik bereits seit einiger Zeit besessen zu haben, jedoch hat er dieses am meisten gebraucht, da die Ecken am meisten an Farbe verloren haben." Er zeigte allen ein Buch über Exoskelette von Meereslebewissen auf den Trill-Monden. Dann schlug er das Buch auf. „Die Seiten sind jedoch nicht vergilbt, wie es bei älteren Büchern der Fall ist."
„Jane!", forderte Lisbon ihn auf, auf den Punkt zu kommen. Sie fühlte, wie ihr Romulanisches Blut zu kochen anfing.
„Wieso also, sollte ein oft benutztes Buch nur an den Kanten Gebrauchsspuren aufweisen, aber nicht an den Seiten selbst?"
„Weil nur der Umschlag regelmäßig abgezogen wurde", folgerte Rigsby und wies auf die weiß-gelblichen Kanten des Schutzumschlages hin.
Jane lächelte triumphierend und zog den Umschlug ab. Und dabei entblößte er nicht das normale Cover des Buches, sondern ein aufgeklebtes Papier, je hinten und vorne des Buches, wo mit altmodischer Tinte Symbole gekritzelt worden waren.

Van Pelt streckte ihre Hand aus und Jane überreichte ihr das Buch. Sie schaute sich die Zeichen genau an, bevor sie es an Cho weiterreichte, als sie erkannte, dass es die Vulkanische Schrift war.
„Es ist ein Code…das sieht nach Uhrzeiten und Orten auf Vulkan aus…ist das hier nicht das Zeichen des Orion-Syndikates?", fragte er plötzlich und zeigte das Bild den Anderen.
„Ja", sagte Rigsby und beugte sich vor, um es zu erkennen. „Wollen sie damit sagen, dass dieser Mönch ein Mitarbeiter des Orion-Syndikates war?"
„Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht hatte er Informationen an die Sternenflotte oder den Vulkanischen Sicherheitsdienst weitergeben wollen, aber auf jeden Fall hat er das Syndikat erzürnt", antwortete Jane.
„Na schön, aber das erklärt immer noch nicht, wie der Mörder in den Raum gelangt ist", sagte Lisbon, die es nicht ausstehen konnte, wenn Jane einfach in einen Tatort spazierte und ihnen nach zwei Minuten In-den-Raum-Starren eine Lösung präsentieren konnte.
„Ach, kommen sie Lisbon…das schaffen sie bestimmt auch selbst. Verschlossener Raum, keine Fenster?"
„Er hat sich herein gebeamt", meinte Cho trocken.
Jane nickte. „Hat dieses Gebäude ein automatisches Scan-System?", fragte er den Mönch.
„Auch wenn wir ein sehr abgeschiedenes Kloster sind, eine solche Anlage gehört in jedes Vulkanische Gebäude", erklärte er und nickte.
„Sehen sie. Wir scannen einfach nach Transporteraktivität und verfolgen den Transporterstrahl zurück. Falls der Täter jedoch einen Verschlüsselungscode aktiviert hatte, können wir auf jeden Fall sicher sein, dass es sich um einen Auftragsmörder des Orion-Syndikates handelte", sagte Jane und wandte sich an Van Pelt, die für die meisten technischen Sachen zuständig war.
„Vielen Dank, Mr. Jane. Ich denke, sie sind ihrem Ruf wirklich gerecht", sagte der Mönch und verbeugte sich leicht.
„Nichts zu danken…ich denke, unsere Koffer haben wir umsonst gepackt", erklärte er mit einem Lächeln.

Ich hatte die Story zwar noch in meinem Urlaub fertig gestellt, aber wenn ihr möchtet, kann ich sie auch danach noch weiterführen und Fälle erstellen, die zwischen dem noch kommenden Showdown und dem ersten Kapitel liegen. Dann müsstet ihr mir aber schreiben, was genau ihr erwartet und möchtet, weil meine derzeitige Star Trek-FanFiction auf Englisch ist und ich sie daher nicht hier hochladen kann.
Und bitte vergesst nicht, mir Reviews zu schreiben und ob ihr alles verstanden habt, was Star Trek betrifft. Ich versuche, alles zu erklären :)