So Kapitel 6 fuer euch, ich hoffe es gefaellt euch, Reviews sind willkommen, Ideen auch ;)

Ein lauter klirren lies Oliver senkrecht im Bett sitzen. Sein erster Blick ging auf die leere Bettseite, Felicity! Der Billionaer war sofort auf seinen Beinen, mit schnellen Schritten eilte er ins Badezimmer, es war leer. Er hoerte lautes Gemurmel durch die Tuer dringen, er eilte hinaus und sah Raisa und Felicity am unteren Ende der Treppe. „Felicity!" er rannte die Treppe hinunter.

Felicity kniete auf dem Boden Raisa hielt ihre Schuerze um ihre Hand, sie sagte etwas auf Russisch. „Felicity was ist passiert?" Oliver kniete sich neben sie, er gab Raisa ein Zeichen. Sie nickte stand auf.

„Sie ist Tod Oliver, Maria ist Tod", Oliver blickte sie an und dann fiel sein Blick auf die Zeitung. „Verdammt", entfuhr es ihm. Er half Felicity auf die Beine, „Komm ich bring dich ins Wohnzimmer, wir muessen deine Hand verbinden." Die Blondine stand auf, der Boden schwankte, fest umklammerte sie Olivers Arm.

Behutsam half er ihr sich hinzulegen. Raisa war neben ihnen erschienen, Oliver nahm ihr den Verbandskasten ab und sagte ihr auf Russisch das er sich um alles kuemmern wuerde.

Es klingelte an der Tuer, Felicity hoerte eine vertraute Stimme. John Diggle betrat das Wohnzimmer, „Ihr habt es schon gehoert?" Felicity nickte und ihr liefen die Traenen ueber die Wange, „Sie hat mit gestern noch erzaehlt wie sehr sie sich eine Familie wuenscht und das sie nicht so enden will wie ihre Mutter." Oliver ueberließ John das verbinden von Felicitys Hand und setzte sich zu ihr auf die Couch, „Hey komm her, das ist nicht deine Schuld." „Ich haette sie warnen muessen", schluchzte die Blondine. „Das haette nichts gebracht, sie haette dir nicht geglaubt. Ich hol dir erstmal ein Glas Wasser", Der CEO stand auf und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

John befestigte den Verband. Dann schaute er ueber seine Schulter um sicher zu gehen das, Oliver den Raum verlassen hatte, „Felicity du musst es ihm sagen, das geht so nicht. Du warst gestern auf derselben Party wie Maria, was wenn ihr Harries das Zeug in den Drink gemischt hat?"

„Ich kann nicht John. Ich brauch noch etwas Zeit", sagte sie mit gesenktem Kopf.

„Verdammt Felicity die Zeit hast du nicht, um 12 Uhr hast du ein Treffen mit Harries. Wenn er dir was in dein Essen oder dein Drink mischt, dann kostet das nicht nur dein Leben sondern auch das eures Kindes. Das wuerde Oliver sich nie verzeihen", Dig sah sie eindringlich an.

Das IT-Girl konnte nichts mehr erwidern, Oliver kam durch die Tuer mit einem Glas Wasser in der Hand.

Er schaute die beiden an, irgendetwas stimmte nicht, Diggles Gesicht war angespannt und Felicity wirkte wie in Trance, „Ist etwas vorgefallen, als ich weg war?"

„Nein, ich hab Felicity nur gesagt das ich es zu gefaehrlich finde, wenn sie sich mit Harries trifft. Falls er der mit der Sache zu tun hat kann ich nicht fuer ihre Sicherheit garantieren", sagte der Bodyguard, „Ich kann eingreifen, wenn er zudringlich wird, aber ich kann von draußen nicht sehen ob er ihr was ins Essen oder trinken mischt."

Oliver nickte und schaute zu Felicity, „Diggle hat recht, Felicity es ist zu gefaehrlich."

„Ich schulde es Maria, auch wenn ich sie nicht lange gekannt habe Oliver sie hatte einen Traum von dem Leben das ich fuehre. Ein tollen Mann, ein tolles Haus und…", sie legte ihre Hand auf ihren Bauch, sprach es aber nicht aus, „bitte Oliver ich werde mein Glas keine Sekunde aus den Augen lassen, genau wie mein Essen."

„Das wird dein letzter Einsatz sein ohne mich haben wir uns verstanden? Wir werden uns eine andere Moeglichkeit ueberlegen den Kerl zu schnappen."

Diggle verkrampfte sich, er schaute Felicity vorwurfsvoll an und verließ den Raum. Wenn Oliver wuesste dass sie schwanger waere, haette er ihr unter keinen Umstaenden erlaubt zu dem Treffen zu gehen. Er haette ihr nicht mal erlaubt in die Naehe der Agentur Nightshift zu kommen, aber so ließ er Felicity ins offene Messer laufen ohne das er es wusste.

Oliver hatte Diggles Reaktion gemerkt und ging zu ihm nachdem er Felicity zurueck ins Bett gebracht hatte.

„Dig was ist los?" fragte Oliver. „Oliver wir setzen Felicity einem hohen Risiko aus, wenn Harries was mit dem Vertigo zu tun hat, dann ist Felicity ihr naechstes Opfer. Er hat sie persoenlich verlangt bei Amanda, was glaubst du warum?"

„Ich weiß was du meinst John und mir gefaellt das Ganze auch nicht, ich bin der letzte der Felicity in Gefahr bringen will. Ich…," Dig schnitt Oliver das Wort ab.

„Aber du bringst sie in Gefahr indem du sie zu ihm gehen laesst. Was wenn er ihr was ins Essen mischt, willst du ihr dann ein Gegenmittel spritzen?" Dig war wuetend, Oliver verstand die Lage nur zur Haelfte und Dig verfluchte sich das er Felicity versprochen hatte nichts zu sagen.

„Soweit wird es nicht kommen", alleine der Gedanke das Felicity mit Vertigo infiziert werden koennte ließ Oliver das Blut in den Adern gefrieren, „ Dig wir aendern den Plan. Du wirst dich ins Restaurant setzen ich bleib draussen im Wagen. Sobald dir die Sache zu heiß wird, gibst du mir ein Zeichen und ich werde zufaellig im Restaurant auftauchen und anschließend Mrs. Pierce einen Besuch abstatten."

Dig zog eine Grimasse, „Mir gefaellt das Ganze nicht Oliver, ich hab ein verdammt ungutes Gefuehl."

Oliver legte ihm die Hand auf die Schulter, „Glaub mir Dig, mir ist die Sache auch nicht geheuer, aber Felicity wird sich nicht davon abbringen lassen. Mir waere auch lieber sie waere aus der ganzen Sache draußen, ich liebe diese Frau und das letzte was ich moechte ist das ihr etwas passiert, das wuerde ich mir nie verzeihen. Nachdem Mittagessen mit Harries, werde ich sie aus dem Fall abziehen."

„Mach das Oliver, glaub mir es ist besser so", sagte Dig eindringlich.

Oliver betrachtete den Bodyguard, „Ist was zwischen dir und Felicity vorgefallen John?"

Pokerface John, vor Oliver laesst sich schwer etwas geheim halten. „Nein, ihr hat es nur nicht so gepasst das ich diesmal auf deiner Seite gestanden habe."

„Gut. Dann lass uns jetzt alles genau durchgehen, damit wir Felicity schnell aus der Sache raus haben."

Felicity hatte sich im Badezimmer eingeschlossen, warum wollte diese Uebelkeit nicht enden? Ihr Magen war doch leer, wieso musste sie sich immer noch uebergeben? Sie legte eine Hand auf ihren Bauch, „Hey kleines, du bist ganz schoen gemein zu deiner Mama, ist das die Rache dafuer das dein Daddy noch nichts von dir weiß? Ich kann dich ja verstehen, aber weißt du ich hab einfach Angst. Dein Daddy ist naemlich ein Held, er sorgt dafuer dass du und alle anderen Kinder spaeter Mal ganz ohne Angst durch die Stadt laufen koennt. Manchmal helf ich ihm dabei so wie jetzt, auch ein Held braucht mal Hilfe. Wenn er aber wuesste dass du in mir steckst, dann wuerde er mich nicht helfen lassen. Deshalb muessen wir es noch ein bisschen geheim halten, bis er und Onkel Diggle es alleine schaffen koennen. Also sein nicht boese auf mich."

Felicity wunderte sich, keine zehn Minuten nach ihrem Gespraech mit dem Fingernagel großen etwas in ihrem Bauch, war die Uebelkeit verschwunden.