Hallo ihr Lieben, erst einmal FROHES NEUES JAHR. Ich hoffe ihr habt schoen gefeiert.

Danke fuer die Reviews ich freu mich immer mega darueber.

Oliver schaute immer wieder auf die Uhr, es war kurz vor 15Uhr. Er hatte das Meeting vor 20 Minuten beendet, ihm fehlte einfach die Konzentration. Isabel hatte ihm danach die Hoelle heiß gemacht, dafuer dass er staendig mit seinem Handy beschaeftigt war. Oliver ließ das ganze ziemlich kalt, er nahm Isabel schon lange nicht mehr ernst. In den letzten 3 Jahren waren sich die Zahlen von QC drastisch gestiegen, es war nur noch eine Frage der Zeit bis Oliver die Firma wieder komplett sein eigen nennen konnte.

Oliver lief nervoes auf und ab, als er die Tuer des Aufzugs war nahm verließ er sein Buero. Felicity und Diggle stiegen aus, Olivers Miene verfinsterte sich.

Felicity schaute ihn mit vorwurfsvollem Blick an, „Ich weiß, ich weiß … Diggle hat mir auf der Fahrt hier her schon eine Standpaukte gehalten. Ich entschuldige mich fuer mein Verhalten, hier sind deine Sandwichs."

Sie drueckte ihm die Tuete in die Hand, ging in sein Buero und legte sich auf seine Couch. Oliver schaute Diggle an, der verzog nur das Gesicht. Die beiden betraten ebenfalls Olivers Buero.

„Felicity das war dein letzter Einsatz in diesem Fall, ich werde dich mit Thea in den Urlaub schicken bis die Sache erledigt ist. Wo moechtest du hin?" sagte Oliver und biss in ein Truthahnsandwich.

Entsetzt schaute sie Oliver an, „ Ich will nicht weg von dir, ich werde hier bleiben. Ich habe auch gar keine andere Wahl, das hat mir Amanda Pierce klar zu verstehen gegeben."

„Was hat sie gesagt?" Oliver legte das Sandwich zur Seite und schaute Felicity an.

„Sie hat gesagt sollte ich den Vertrag brechen, wird das nicht gut fuer mich enden. Ich muss bis auf weiters nur dir zur Verfuegung stehen, damit du ihr nicht weiter aerger machst. Am Samstag findet eine Agenturparty statt an der wir beide eingeladen sind."

Olivers Kiefermuskeln zuckten. Er wollte sie da raus haben und jetzt steckte sie tiefer drin als vorher. Wuerde sie einfach nicht mehr auftauchen, wuerde Pierce nachforschen und vielleicht ihre wahre Identitaet raus bekommen. Wuerde sie in der Agentur bleiben war sie genau vor Pierce und es bestand die Gefahr dass man ihr auch Vertigo geben wuerde.

„Lasst uns das spaeter besprechen, das naechste Meeting duerfte bald kommen. Dig fahr Felicity in die Manson, sobald ich hier fertig bin fahr ich mit dem Motorrad nach Hause. Wir treffen uns um 19Uhr im Verdant."

Felicity stand auf gab Oliver einen Kuss und verließ mit Oliver das Buero.

Das Verdant hatte noch geschlossen als die Freunde eintrafen, sie oeffneten den Keller zu ihrem Versteck und stiegen die Treppen hinab. Felicity legte den Hauptschalter um und sofort schalteten sich alle Lichter und Computer an.

„Ok Diggle was hast du ueber Christopher Richards raus bekommen", Oliver kam ohne Umschweife zur Sache, das sorgte Felicity. Er hatte zu Hause kein Wort ueber ihren kleinen Ausflug ins Café Palleé verloren, das war kein gutes Zeichen.

Dig setzte sich auf die Couch, „Richards, war bevor er Polizeipraesident wurde selber als Cop taetig. Zu Beginn seiner Karriere war er nicht gerade beliebt bei seinen Kollegen, seine Methoden bei Festnahmen sind dort nicht gut angekommen. Er wechselte vom Streifendienst zur Drogenfandung, dort sagte man ihm nach, er haette einige Dealer laufen lassen fuer Geld."

„Wie kann so jemand Polizeipraesident werden?" fragte Felicity

„Gute Freunde in hohen Positionen, seine Familie ist alt eingesessen in Starling City", erklaerte Diggle

„Er koennte also unser Mann sein", warf Oliver in den Raum.

„Dann muessen wir zu sehen das wir ihn bei der Party am Samstag richtig in Stimmung bringen", sagte Felicity.

Oliver warf ihr einen Blick zu und hob den Finger, sie sollte diesen Gedanken bloß nicht weiter spinnen, „Diese Option steht ganz tief unten auf meiner Liste, also schlag dir diese Idee aus dem Kopf. Der Bogenschuetze wird Amanda einen Besuch abstatten und dann wird es hoffentlich nicht mehr noetig sein das wir dort aufkreuzen."

Oliver man seinen Lederanzug, nach 5 Minuten kam er in voller Montur zurueck schnappte sich seinen Bogen und ging.

Amanda Pierce saß in ihrem Buero, ihre Telefonisten Bernice hatte sich gerade von ihr verabschiedet.

Es war still im Buero, Pierce wartete noch auf einen Anruf von Christopher, er wollte sie schon vor einer Stunde anrufen.

Sie hob den Hoerer ab, die Leitung war tot. Nervositaet stieg in der Agenturchefin auf, wie konnte das sein. Bernice hatte vor fuenf Minuten die letzten Anrufe an die Maedchen getaetigt.

Das Licht fiel aus. Panik nahm Besitz von ihrem Koerper, „Wer….wer… ist da? Was wollen sie?"

Amanda vernahm Atemgeraeusche, sie versuchte den Raum zu verlassen. Voller Panik tastete sie sich an ihrem Schreibtisch entlang, als ploetzlich ein zischendes Geraeusch an ihrem Ohr vorbei sauste und eine Stimme tiefe bedrohliche Stimme ertoente, „Amanda Pierce, sie haben die drei Frauen auf ihrem Gewissen."

„Wer …wer … sind sie? Ich… ich habe nichts damit zu tun …wirklich… ich leite nur diese Agentur… was die Maedchen in ihrer Freizeit machen interessiert mich nicht. Bitte ….bitte ich flehe sie an tun sie mir nichts bitte", Pierce hatte sich hinter ihrem Schreibtisch verkrochen.

„Was hat Christopher Richards mit der Sache zu tun? Steckt er hinter dem Tod der Maedchen? Hat er das Vertigo in Umlauf gebracht? Antworten sie mir?" die Stimme schien jetzt noch bedrohlicher zu klingen als am Anfang. Ein weiters zischendes Geraeusch streifte ihren Arm. Amanda schrie auf und hielt sich die Stelle. Sie spuerte eine warme Fluessigkeit durch ihre Finger rinnen. Blut kam es ihr in den Sinn.

„Hoeren sie auf bitte…. ich weiß wirklich nichts…. Er ist nur ein Kunde."

Olivers Nerven waren gespannt wie Drahtseile. Sie sagte nicht die Wahrheit das wusste er, aber er hatte keine Moeglichkeit etwas aus ihr rauszubekommen. „Sollte ich rausbekommen, das sie gelogen haben, werde ich wieder kommen und sie toeten."

Pierce begann zu wimmern, sie ruehrte sich nicht.

Das Licht ging an und ihr erster Blick viel auf ihren Arm und auf den Pfeil hinter ihr in der Wand steckte.

Der Bogenschuetze wusste Bescheid von ihren Machenschaften und er wuerde wieder kommen um sie zu toeten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er alles wissen wuerde.

Mit zitterten Haenden griff sie nach ihrem Mobiltelefon und waehlte Christophers Nummer.

„Christopher ich bin es, wir haben ein Problem", sprach sie mit immer noch bruechiger Stimme

„Amanda was gibt es, was ist passiert?" fragte der Polizeipraesident besorgt

„Ich hatte Besuch der Bogenschuetze war her, er weiß alles Christopher wir muessen hier weg. Er … er hat mich verletzt und mir gedroht", brach es aus der Agenturchefin heraus.

„Hast du ihm etwas erzaehlt", die Stimme des Mannes klang unruhig

„Nein ich habe gesagt ich weiß von nichts. Bitte lass uns die Sache beenden", flehte Pierce

„Beruhige dich, der letzte Testlauf ist am Samstag, wir muessten endlich die richtige Formel haben. Dann sind wir weg aus Starling. Hast du eigentlich diese Megan aus dem Weg geschafft?"

„Nein ich hatte heute ein Gespraech mit ihr, sie wird am Samstag bei der Party sein."

„Gut, dann haben wir ja jemanden zum Testen", sagte Richards, „Raeum die Agentur auf und geh ins Krankenhaus, wenn die Verletzung schlimm ist. Lass dir eine Geschichte einfallen und tu so als haette das alles nie stattgefunden. Bis Samstag muessen wir Ruhe bewahren."

Oliver betrat den Keller, er schmiss den Bogen auf den Boden. Felicity schreckte von dem Knall hoch und hielt sich den Bauch.

Oliver bemerkte ihre Reaktion und ging zu ihr, „Felicity es tut mir leid, alles in Ordnung?"

„Ja alles ok, ich glaube das sind die ersten Mutterinstinkte", antwortete das IT-Girl um ihren Verlobten zu beruhigen.

„Wie ist es gelaufen?" fragte Diggle und gesellte sich zu den beiden.

„Schlecht, ich habe nichts rausbekommen, zwar habe ich an ihrer Reaktion gemerkt dass ich sie ertappt habe, aber sie hat nichts gestanden. VERDAMMT."

„Das bedeutet, wir werden am Samstag doch auf die Party gehen", sagte Felicity leise.

Oliver schloss die Augen, es blieben ihm noch drei Tage um diesen Fall zu loesen. Felicity durfte nicht auf diese Party. Seine Verlobte, die Mutter seines Kindes durfte nicht schon wieder raus auf das Spielfeld. „Es bleiben uns noch 3 Tage", sagte er, schlug gegen 2 seiner Dummies und ging ins Badezimmer.