Wie immer vielen lieben Dank fuer eure Reviews, ich freu mich immer riesig sie zu lesen.

Heute werdet ihr euch bestimmt etwas wundern, wir machen einen Zeitreise in der Story 7 Monate in die Zukunft ;). Es wird nach diesem Kapitel noch ein letztes geben bevor Nightshift endet, aber ich arbeite an der Fortsetzung, die aufklaeren wer der Mysterioese Auftraggeber war ;)

7 Monate spaeter

Oliver und Felicity hatten im Kreise der engsten Familie geheiratet und ihre Beziehung oeffentlich gemacht.

Felicity genoss nach Ende des Nightshifteinsatzes ihre Schwangerschaft in vollen Zuegen. Oliver war immer an ihrer Seite, verpasste keinen Ultraschalltermin.

Felicity hatte ihren Mann mehrfach dabei beobachtet, wie er in seinem Buero saß und sich die Bilder seiner Tochter anschaute. Sie musste sich jedes Mal beherrschen um nicht in Traenen der Ruehrung auszubrechen. Olivers Gesicht bekam immer sanfte Zuege und seine Augen wurden immer glasig wenn er die Bilder anschaute oder seine Tochter auf dem Monitor des Ultraschallgeraetes erblickte. Felicity wußte aus Oliver eine sanfte Seite hatte, er hatte es ihr oft genug gezeigt, aber das war voellig anderes. Das was Oliver ausstrahlte wenn er auf die Bilder seiner ungeborenen Tochter blickte war die pure Liebe zwischen Vater und Tochter.

Die letzten 7 Monate hatten so viel veraendert, Felicity konnte ihr Glueck oft nicht fassen, Oliver hatte sie mit so vielen Dingen ueberrascht.

Sein Heiratsantrag war unbeschreiblich gewesen. Er hatte Felicity wie jeder Mittagspause zum Essen ausgefuehrt. Auf dem Rueckweg blieb er mit ihr auf der gegenueberliegenden Straßenseite des QC Gebaeudes stehen und ging vor ihr auf die Knie. Aber anstatt ihr eine Frage zu stellen hatte er einfach nur auf sein Firmengebaeude gezeigt. Als Felicitys Blick auf das Gebaeude gewandert war loeste sich ein riesen Banner auf dem stand Felicity Smoak moechtest du mich heiraten? Felicity war voellig geschockt und bekam nicht mehr als ein ja heraus. Oliver schloss sie unter tosendem Applaus der Passanten in die Arme und kuesste sie.

Als ihre Nerven in der Schwangerschaft mal wieder blank lagen und sie Angst hatte nicht alles zu schaffen, hatte er sie mit einen fertig eingerichteten Kinderzimmer ueberrascht.

Felicity haette es nie fuer moeglich gehalten aber Oliver Queen konnte sie nach fast 6 Jahren immer noch ueberraschen und was sie fuer unmoeglich gehalten hatte war das er einen noch groeßeren Beschuetzerinstinkt entwickeln konnte.

Oliver ließ sie nicht einen Moment aus den Augen. Sobald er Paparazzi erblickte zog er Felicity noch enger an sich heran und seine Hand wanderte schuetzend auf ihren Bauch. Auf oeffentlichen Veranstaltungen wich er keinen Millimeter von ihrer Seite und selbst im Schlaf musste er immer Felicity beruehren nur um zu wissen das sie bei ihm war.

Sie hatte immer gedacht, seine Ueberfuehrsorglichkeit wuerde sie mit der Zeit nerven, weil sie eine eigenstaendige Frau war. Aber sie genoss die Sicherheit in der Schwangerschaft. Seine starken Arme gaben ihr Sicherheit und das Gefuehl die neue Aufgabe als Mutter zu bewaeltigen.

Der Prozess mit Christopher Richards stand endlich nach langen hin und her an. Viele Verzoegerungen hatten dafuer gesorgt dass der Termin immer wieder verschoben wurde. Anwaelte sprangen ab, der zustaendige Richter starb ueberraschenderweise. Richter Mark Phillips sollte nun den Prozess leiten, zum Leitwesen von Oliver und Felicity. Phillips war wie Richards in die Sache verwickelt, auch er war Kunde der Agentur gewesen.

Amanda Pierce war kurz nach ihrer Festnahme in die Knie gegangen und hatte sich bereit erklaert fuer eine mildere Strafe gegen Richards auszusagen.

Allerdings sollte es nie dazu kommen, nach einem Besuch ihres Anwalts wurde sie Stunden spaeter tot in ihrer Zelle gefunden. Diagnose Herzversagen. Eine Autopsie wurde angeordnet, die aber keine Ergebnisse brachten.

Oliver und Diggle saßen im Keller des Verdant und schauten sich die Nachrichten ueber den Prozess an.

Nach knapp 7 Monaten fand heute Morgen ein nervenaufreibender Prozess in Starling City endlich ein Ende. Der ehemalige Polizeipraesident Christopher Richards wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Schon im Vorfeld hatte dieser Prozess fuer viel Aufregung gesorgt und geht wahrscheinlich als einer der spektakulaersten Faelle in der Geschichte von Starling City ein. Christopher Richards wurde wegen mehrfachen Mordes an 3 Hostessen der Agentur Nightshift und an Senator Harries angeklagt. Ausserdem warf man ihm Dorgenhandel mit der Desingerdroge Vertigo vor. Mehrere Verteidiger waren im Laufe des Prozesses abgesprungen. Der ehrenwerte Richter Ryan O'Conner, der den Prozess leiten sollte starb, genau wie die Kronzeugin des Prozesses Amanda Pierce. Es wurden Geruechte laut dass Richards fuer den Tod der beiden verantwortlich sei, aber es konnte nichts bewiesen werden. Laut Autopsie starben beide eines natuerlichen Todes.

Wie sie hinter mir unschwer erkennen koennen stößt dieses Urteil, das uebrigens von Richter Mark Phillips gesprochen wurde einem alten Freund von Richards, auf Unverstaendnis bei der Bevoelkerung von Starling City. Sie protestieren schon den ganzen Morgen vor dem Gerichtsgebaeude fuer einen neuen Prozess.

Felicity berat mit kugelrundem Babybauch die Zentrale des Bogenschuetzen, Oliver schaute zur Treppe und schaltete den Newsflash aus.

„Lass es ruhig an, ich habs auf der Fahrt hier her schon gehoert, kein Grund mich zu schonen", Felicity konnte immer noch so schnell reden wie vor ihrer Schwangerschaft, aber sie war laengst nicht mehr so schnell im Treppen laufen.

Oliver lief zu ihr und reichte ihr seine Hand, „Felicity ich hab dir doch gesagt du sollst zu Hause bleiben, Dr. Walker hat gesagt du sollst dich ausruhen."

„Oliver ich bin nicht krank, ich bin schwanger und hatte Vorwehen das kann schon mal passieren, schließlich muss unsere Tochter irgendwann meinen Bauch verlassen und ehrlich gesagt bin ich froh wenn es bald ist…. verdammt ich muss schon wieder aufs Klo, langsam nervt es wirklich." Oliver und Diggle mussten grinsen, Felicity watschelte im typischen Schwangerschaftgang Richtung Toilette.

„Noch 2 Wochen Dig, dann wird sich unser Leben drastisch aendern", sagte Oliver.

„Freu dich drauf mein Freund, Kinder sind was Unbezahlbares", sein Freund klopfte ihm auf die Schulter.

„Das tu ich, ich kanns kaum erwarten und ich hoffe das Felicity dann endlich aufhoert zu schnarchen", die beiden Freunde mussten lachen.

„Oliver!" ertoente Felicity Stimme alarmierend aus der Toilette. Der Billionaer rannte ohne zu zoegern zu seiner Frau.

„Felicity was ist los?"

„Die… die Fruchtblase ist geplatzt …das Baby kommt", gab sie keuchend von sich.

Oliver schaute sie fassungslos an, „ Aber wie kann das sein? Du hast doch noch gar keine Wehen."

Sie schaute ihren Mann an, Oliver hob eine Augenbraue, „Felicity!"

„Seit heute Nacht, und seit der Fahrt hier her alle 10 Minuten", sagte sie reumuetig.

„WAS?! Warum…. Warum hast du mir nichts gesagt, glaubst du nicht es ist etwas was der Vater wissen sollte?"

„Glaubst du nicht das jetzt der falsche Moment zum diskutieren aaahhhhhh verdammt", schrie Felicity.

„Richtig", Oliver besann sich und half Felicity aus dem kleinen Badezimmer.

Diggle schaute die beiden fragend an, „Was ist los?"

„Das Baby kommt, wir muessen sie schnell ins Krankenhaus bringen."

Ohne zu zoegern war John Diggle an Felicitys anderer Seite und half ihr zusammen mit Oliver die Treppe hoch.