Ihr Lieben,
da ich mit Leib und Seele der Musik verfallen bin, werde ich Euch ab und zu einen kleinen Song-Tipp zum Anhören während der Kapitel oder Absätze geben... Ein Experiment sozusagen... versucht es einfach mal... :o) LG
*Christina Aguilera: „Candyman"* ;o)
Kapitel 4
Sonntag
Regentropfen trommelten an die Fensterscheibe, als Snape aus einem langen, traumlosen Schlaf erwachte. So ausgeruht fühlte er sich schon lange nicht mehr. Auch keine schlechten Träume hatten ihn aufwachen lassen. Sonst schreckte er nachts immer wieder hoch, wälzte sich von einer Seite auf die andere, wenn ihn die Schrecken der Vergangenheit einholten. Manchmal war es auch einfach nur die Leere, die ihn nicht wieder einschlafen ließ.
Aus diesen Gründen beschloss er – nach heftigen, aber kurzen Kämpfen mit seiner inneren Stimme, seinem Verstand, seinen Prinzipien und der Vernunft – ein wenig länger in diesem Haus zu verweilen. Vermissen würde ihn in Hogwarts sowieso niemand. Einmal jemand anderes zu sein wäre gar nicht schlecht. Hier war keiner, der ihm aus dem Weg geht und keiner, der ihn ängstlich oder hasserfüllt ansieht.
Ein Blick aus dem Fenster genügte um zu wissen, dass er sich nicht mehr in Schottland, sondern zumindest in der Nähe von London befand. Typische Häuserformen, die Straßen, und…ja, und der Regen. Nur die Luft war etwas besser.
Langsam meldete sich sein Magen. In der Küche fand er ein Glas eingemachtes Obst und ein Stück Kuchen. Zwar könnten die Bewohner, falls überhaupt jemand bald zurückkehrte, mit seinen Münzen nichts anfangen, jedoch würde er welche zurücklassen, in der Hoffnung, es wäre so in Ordnung. Auf keinen Fall wollte er in die Winkelgasse apparieren, nur um zu essen, denn dann müsste er wieder nach Hogwarts um das Haus wiederzufinden. Nein, nun waren seine Ferien, und jetzt war er mal an der Reihe!
Was tun? Vielleicht ein paar Bücher etwas näher betrachten?
‚Einige Titel sahen ganz interessant aus', dachte Snape.
Zurück im oberen Zimmer, holte er welche hervor. Nachdem der Professor festgestellt hatte, dass „Donald Duck" kein Buch über die Anatomie der Wasservögel und „Interview mit einem Vampir" kein exklusiver Bericht des „Zaubereiministeriums für auswärtige Beziehungen" war, befand er „Das große Buch der Hausmittel" und „Natürliche Humanmedizin von A-Z" als durchaus nützliche Lektüre, den Wissenshorizont bezüglich seines Fachs zu erweitern. Für die anderen Dinge im Regal fand er keinen Nutzen, es waren nur glänzende runde Scheiben in unterschiedlichen Hüllen, die entweder als Untersetzer oder zur Dekoration gebraucht würden – vielleicht.
Der Sonntagvormittag war rasch vergangen. Da sich nicht nur sein Geist, sondern auch der Körper gut erholt hatte, beschloss Snape, ein wenig nach draußen zu gehen, um die Beine zu vertreten und eventuell herauszufinden, wo genau er sich aufhielt.
Die Hand schon an der Türklinke, fiel ihm ein, dass es sicher besser sei, nicht in diesem Aufzug – langer schwarzer Gehrock, schwarze Hose – eben düster – auf die Straße zu gehen. Er kannte weder Nachbarn noch Umfeld, also ging er zurück und suchte nach Kleidung in anderen Zimmern. Sein Zimmer war eindeutig weiblicher Natur (die Zeitschriften mit den neuesten Frisur- und Schminktipps sowie das Buch über die Theatergeschichte Londons hatten ihn nicht wirklich interessiert), deshalb versuchte er es dort erst gar nicht.
Als er das zweite Schlafzimmer entdeckte, öffnete er die Schranktüre und staunte nicht schlecht. Mindestens die Hälfte war gefüllt mit weißen Kleidungsstücken – Hosen, Hemden, Shirts, Socken, sogar Schuhe!
„Natürlich", stöhnte Snape, „das kann nur mir passieren".
Er hatte schon viel gesehen und musste in seiner Zeit als Todesser gegen seinen Willen damals schon in viele fremde Häuser eindringen, Zimmer durchwühlen, weiter in die Privatsphären anderer eindringen als ihm lieb war. Das war nie angenehm, aber so ein Inhalt war ihm noch nicht untergekommen.
‚Das ist wahrscheinlich das einzigste Haus Britanniens, das solche Teile hat, und ausgerechnet in dem lande ich. Wer um alles in der Welt zieht so etwas an?'
Hätte er nicht eine dritte Tür gefunden, wäre er verzweifelt. Wirklich. Er fand eine blaue Jeans („besser als weiß") und eine schwarze, schlichte Lederjacke, die wie angegossen saß – naja, vielleicht ein kleines bisschen zu kurz. Dazu konnte er sein Hemd durchaus anlassen. Der Spiegel zeigte eine ihm fremde Person. Unwillkürlich drehte er sich um, und bald gefiel ihm, was er sah.
‚Komisch, aber gut… hm...ich bin wohl übergeschnappt…und völlig irrational'.
Snape holte tief Luft und trat vor die Tür. Wegen des Regens und weil es Sonntag war hielten sich nur wenige Menschen draußen auf. Wenn doch, duckten sie sich unter einen Regenschirm oder liefen eng umschlungen und lachend zum nächsten Café. Einmal mehr fühlte er die Einsamkeit tief im inneren. Mit seinem Umhang und den immer griffbereiten Tränken fühlte er sich stärker, mächtiger. Ohne diese Dinge war er nur ein halber Mensch, nein, ein Mensch. Hier war eine andere Welt und es herrschten andere Gesetze, obwohl doch beide Welten miteinander lebten – wenn auch nicht viele davon wussten.
‚Vielleicht war es doch nicht so eine gute Idee, hier zu bleiben – Urlaub ist doch zum Erholen da, nicht zum Grübeln', schalt er sich selbst.
Eine letzte Nacht noch (‚nur weil ich so gut schlafe… - hmmf… Ausrede, Severus') und dann zurück in die Realität.
‚Allesamt die besten Voraussetzungen, um morgen die Prüfungsfragen noch einmal zu überarbeiten – die würden sich noch wundern!' Langsam ging er weiter.
Er spiegelte sich im Schaufenster eines Cafés und war fast wieder der alte – innerlich.
„Accio Kaffee", murmelte er und die Tasse schwebte zugleich durch ein halb geöffnetes Fenster. Die meisten einfachen Zaubersprüche ließen sich sowieso mit etwas Konzentration ohne Zauberstab – natürlich nicht von minderbemittelten Schülern – ausführen, was er zum Ärger seiner Kollegen immer wieder als albernes Gefuchtel bezeichnete. Verzichten wollte er aber nicht gänzlich auf seinen.
Genau wie alle anderen passte dieses Paar auch nicht auf, dessen Tisch die Kellnerin soeben bedient hatte, sondern war mit banalen Dingen wie sich umarmen und küssen beschäftigt. Er lehnte sich an die Außenmauer des Gebäudes und trank genüsslich den schwarzen Kaffee aus, diesmal jedoch ohne Anflug von schlechtem Gewissen.
‚Selbst schuld', grinste er schief und zog eine Augenbraue hoch, während er sie noch ein Weilchen beobachtete.
Zu spät merkte er, dass er auch beobachtet wurde.
Die junge, blonde Kellnerin in der etwas zu engen weißen Bluse und dem etwas zu kurzen schwarzen Rock warf einen schnellen, prüfenden Blick auf die Oberfläche der Kuchentheke, in der sie sich spiegelte, kam auf ihn zu und sagte:
„Hallo" (‚unangemessen') „Sir…" (‚wenigstens')… „waren Sie schon öfters hier? Ich hab' sie noch nie, ähm, bemerkt. Möchten Sie nich' vielleicht ein reinkommen und ein Stück Torte zu ihrem Kaffee essen? Ich besorg' ihnen auch einen schönen Tisch und kümmere mich nur um Sie – ähm, falls sie mögen natürlich!"
Snape kniff die Augen zusammen und blickte sie durchdringend an. Instinktiv wich sie ein wenig zurück (‚wieso machen das bloß immer alle… und – kaut sie etwa Kaugummi?') und wagte nicht zu fragen, ob er vielleicht noch gerne Sahne dazu hätte. Snapes Stimme wurde ganz leise, aber nicht minder eindringlich:
„Lassen – sie – mich – einfach – in – Ruhe."
„Ok, ok, entschuldigen sie, Sir".
„Armer Kerl", seufzte sie, „ist sich seiner selbst gar nicht bewusst – was für ‚ne Verschwendung!" Um die 1,85m groß schätzte sie, ‚und was für ein schicker Hintern, der da unter der Lederjacke zum Vorschein kam!'
Mehr belustigt (‚Ich?') als verärgert schlenderte er durch die Straßen und durch den Park. Den einen oder anderen Blick zog er auf sich – oder verteilte solche. Immerhin war es ein kleiner, ländlicher, aufgeräumter Stadtteil von London, wo die Leute noch neugieriger waren als in der City. Er hatte das Haus wiedergefunden und mittlerweile war es wieder dunkel geworden. Das war auch der Grund, warum Snape dem Schild neben dem Gartentor keine Beachtung schenkte, als er die Treppe zur Haustüre hinaufging...
„Alohomora". Müde setzte er sich auf die Bettkante, zog sich aus und entschied sich, noch eine heiße Dusche zu nehmen. Das Wasser prasselte auf ihn hinunter, die Gedanken schweiften ab und er ließ den Tag Revue passieren. Diese Bedienung war ja eine echte Nervensäge gewesen. Hatte sie etwa versucht, ihn anzumachen?
‚Das wagt keiner so leicht…', dachte er.
Langsam und insgeheim schmeichelte es ihn doch. Nur war sie ganz und gar nicht sein Typ. Er schloss die Augen…langsam veränderte sich die Haarfarbe der Frau auf dem Bild in seinem Kopf…wurde dunkler… noch etwas… dunkelblond...noch ein bisschen mehr braun... – ok, und jetzt... Locken wären nicht schlecht…dann etwas größer… und die blauen Augen wandelten sich in braun ... und das aufgesetzte Lächeln noch weg. Ja… und noch ein intelligenter Blick, ein kleiner trotziger Ausdruck… mit Angst vor mir würde es nicht klappen... – ok, reicht'.
Schlagartig riss er die Augen auf und lehnte sich an die nassen, glatten Fliesen. Was er vor seinem inneren Auge sah erschreckte ihn nicht nur, sondern machte auch weiche Knie. Nicht, weil sich die Frau in seinem Kopf zu einem Monster gewandelt hatte – nein, viel schlimmer – in eine Schülerin.
‚Granger. Hermione. Das Kind, nein, die Besserwisserin, die Nervensäge, nein, die junge Frau, die hübsche Frau mit einem bezaubernden Lächeln…'.
Ihm wurde immer heißer, und das nicht vom Wasser, teilte ihm seine untere Körperhälfte mit. „Schluss damit". Snape drehte den Wasserhahn auf kalt und fluchte. ‚Ich muss zurück nach Hogwarts und mich ablenken…auch Quatsch, da sind doch alle Erinnerungen – hier nicht.' Das Handtuch war rau, und er rieb sich trocken bis es fast schon weh tat. Erschöpft und verwirrt fiel er aufs Bett. An Lesen war jetzt nicht mehr zu denken. Er zwang sich zwar dazu, aber es funktionierte nicht einmal zwei Zeilen lang. Geschockt redeten seine inneren Stimmen auf ihn ein…
‚Du bist Lehrer, Professor, der Böse, und so viel älter… das darf nie sein…'
‚Wird ja auch nicht. Irreal', antwortete die echte Stimme.
Erschöpft von wirren Tagträumen und den Erlebnissen in diesen ungewöhnlichen Ferien zog er es vor, seinen Geist zu verschließen. Schon im Halbschlaf zog er ein Stück Decke heran und legte sie locker über seinen Körper – ihm war immer noch viel zu warm.
*Bellini: Norma - "Casta Diva"*
Sonntagabend
Der Fremde konnte nicht ahnen, dass sich am selben Tag jemand anderes vor dem Spiegel drehte und wendete, ja fast verrenkte. Eine wunderschöne junge Frau in einem Abendkleid, das sie in vollkommene Eleganz verwandelt hatte. Tiefblau, wie der Himmel einer sternenklaren Nacht, umhüllte das schmale lange Kleid Hermiones Körper wie eine sanfte Umarmung. Mit Tränen in den Augen fiel sie ihrer Großmutter um den Hals.
„Mein Liebling, ich sehe dich so selten, da musste ich dich einfach mal verwöhnen. Ich sehe, es gefällt dir. Komm her, das war noch nicht alles…schließ die Augen."
Hermione fühlte, wie ihr eine Kette um den Hals gelegt wurde.
„Das ist von meiner Großmutter, Liebes. Nun gehört es dir. So können wir sie und du mich ewig in Erinnerung behalten."
Winzige Steine umrundeten das zarte silberne Medaillon, und am unteren Ende hing eine Perle, als wäre gerade eine Träne im Begriff, hinunter zu tropfen.
Als sie vier Jahre zuvor zum ersten Mal auf den Weihnachtsball in Hogwarts gegangen war, hatte sie sich ähnlich gefühlt. Jeder hatte sich nach ihr umgedreht und vor Staunen den Mund offengelassen. Nur das gewisse Etwas fehlte heute doch – jemand, der auf sie wartete.
Heute hätten ihre Freunde sie wohl noch weniger erkannt. Großmutter hatte früher jahrelang hinter den Kulissen am Dominion Theatre in der Londoner City gearbeitet, wo Hermione oft mit ihren Eltern hingegangen war und sie nach der Vorstellung hinter der Bühne besucht hatten.
Sie wusste Menschen ins rechte Licht zu rücken. Geduldig hatte sie Hermiones Haare mit dezent-blonden Strähnen aufgehellt und ihre Löwenmähne gebändigt. Nun fielen sie glatt und lang über ihre Schultern, nur zwei schmale Strähnen waren mit kleinen Kämmchen hochgesteckt. Ein paar Farbtupfer brachten ihre Augen zum Strahlen, und diese Augen waren es auch, die zu Tränen gerührt die tragische Geschichte von Norma in sich aufnahmen, als sie in der Oper saß und der Musik lauschte. Dieser Augenblick war es auch, in dem sie entschied, heute Nacht ganz allein nach Hause zu gehen, um die Eindrücke für immer zu konservieren, die sie in sich aufgenommen hatte.
Müde stieg sie die Stufen zur Haustür hinauf. Großmutter hatte sie zu Hause abgesetzt, mit dem Befehl, dass sie möglichst bald wiederkommen sollte. Wenigstens hatte es aufgehört zu regnen, die Luft war frisch und es wurde kälter. Ohne Licht zu machen ging Hermione in ihr Zimmer, doch blieb abrupt stehen.
‚Wo hab ich meine Gedanken… das muss ich doch festhalten! Hoffentlich hat Mom die Kamera nicht mitgenommen. Ich muss mich knipsen und das Ron und Harry unter die Nase halten…ihnen wird der Mund offen bleiben und sie fragen mich bestimmt, wann ich ihnen endlich meine neue Freundin vorstelle…'
Hermione drehte sich um, rauschte aus ihrem Zimmer und suchte im Büro nach der Kamera. Innerlich lachte sie schon über die Szenen, die da mit Sicherheit auf sie zukamen.
Die Straßenlaterne vor dem Haus war kaputt, aber langsam lichteten sich die Regenwolken. Der Mond leuchtete schwach auf das Schild draußen am Gartentor, das Snape zuvor gar nicht beachtet hatte:
Zahnarztpraxis
Dr. H. Granger und Dr. R. Granger
Wegen Fortbildung vorübergehend geschlossen
Severus Snape war längst eingeschlafen.
Zwei Stunden später und weit nach Mitternacht wälzte er sich unruhig hin und her. Irgendetwas hatte ihn aus dem Tiefschlaf geholt.
Was war das? Snape blinzelte. Es war dunkel, also noch Nacht. Ein leichter Schimmer des Mondes bahnte sich seinen Weg durchs Fenster.
Er hatte gerade noch gesehen, dass sich etwas bewegte – und ein Geräusch, wie als wenn Stoff sich im Wind bewegt… ‚Traum…', dachte er, bevor er wieder einschlief – vergessen der Gedanke, dass das Haus nicht wirklich verlassen aussah und eigentlich jeden Moment der Besitzer zurückkehren könnte...
Hermione fand die Kamera, brachte aber von sich selber keine guten Bilder zustande.
‚Na, Pech eben', ärgerte sie sich.
Dann erinnerte sich noch vage daran, eine Sektflasche im Kühlschrank gesehen zu haben. Es kribbelte in ihrer Nase, als sie den ersten Schluck nahm. Ein seltenes Vergnügen, denn es war ja klar, dass auf den Festen in Hogwarts kein Alkohol gereicht wurde wegen der minderjährigen Schüler. Doch auf privaten Feiern hatte sie durchaus das ein oder andere Glas Wein oder Sekt getrunken.
Ihre Eltern liebten die Oper genauso wie ihre Großmutter, deshalb fand Hermione auch die passende CD von Norma in der Sammlung. Die Musik erfüllte, wenn auch leise, den Raum und der Klang umhüllte sie wie ein samtenes Tuch.
Als die Musik geendet hatte, versuchte Hermione aufzustehen. Gepackt von Normas Traurigkeit und Leidenschaft und – ‚ui' – von der wie von Zauber(innen)hand geleerten Sektflasche, wanke sie Richtung Schlafzimmer.
‚Wo is' denn bloß der blöööde Lichtschalter…hat sich aus dem Staub gemacht…ach egal'.
Irgendwie schaffte sie es die Treppe hoch, fand mit nur einem Spalt weit geöffneten Augen die Tür und ließ sich, angezogen wie sie war, ins Bett fallen. Alles drehte sich und ihr kamen die wirren Gedanken, wie es gewesen wäre, wenn sie vor einiger Zeit nicht ihr Hochbett gegen diese schöne große Kissenlandschaft getauscht hätte.
Vor sich hin grinsend glitt sie in den ersten leichten Schlaf.
‚Hm geht ja schnell heut... Ein Traum – aber warum ausgerechnet – warum – aaausgerechnet schon wieder – hä? – Sehe schon...ne, keine Sterne – ne Fledermaus – viiiel zu groß – bist verrückt…'.
Hermione war nun endlich eingeschlafen.
tbc
