Kapitel 7
Ein unangenehmer Schauer lief seinen Rücken hinunter, als Kizamis eiskalte Finger unter seinen Pullover schlüpften und begannen jeden Millimeter seines Oberkörpers zu erkunden. Langsam fuhren sie seine Wirbelsäule hinauf, wodurch unweigerlich sein Oberteil mit nach oben geschoben wurde.
„Was ist? Hat es dir die Sprache verschlagen?" lachte Kizami und wanderte mit seiner Hand nach vorne, bis sie in langsamen Bewegungen über seinen Bauch strich. Gefährlich nahe an seinem Hosenbund...
„Wohl kaum," sprach Izaya und versuchte ein Keuchen zu unterdrücken, „du tust mir eher leid, dass du kein Mädchen abkriegst und dich stattdessen an einem Kerl vergreifen musst."
„Ein ziemlich großes Mundwerk für jemanden, der mir so schamlos seinen Hintern entgegenstreckt...Und was ist das?"
Leicht strich er mit seiner Hand über die inzwischen nicht mehr zu leugnende Beule in seiner Hose.
„Scheint als würde dir das gefallen..."
„Halt die Klappe!" schnauzte er ihn an.
„Siehst aus wie ein Mädchen, wenn du rot wirst."
Leicht küsste er seinen Nacken hinab und Izaya musste sich auf die Zunge beißen um ein Stöhnen zu unterdrücken. Warum nur reagierte sein Körper so stark auf seine Berührungen?!
Erst als seine Hose mitsamt der Unterwäsche hinuntergezogen wurde, wurde er sich der ganzen Sache wieder gewahr, in der er sich befand. Er versuchte sich verzweifelt aus dem Griff des anderen zu befreien, aber alles half nichts und schien diesen in seinen Handlungen nur noch mehr zu ermutigen...
„Ich würde dich gerne schreien hören, aber wahrscheinlich bist du danach zu nichts mehr zu gebrauchen, also werde ich versuchen nicht zu grob zu sein."
Izaya war sich nicht so sicher, ob er ihm dafür dankbar sein sollte, denn er war sich sicher, dass egal wie sie es anstellten, es verdammt schmerzhaft werden würde...
Und dann spürte er, wie der erste Finger sich über den Ringmuskel Einlass verschaffte.
Es war ein befremdliches Gefühl, wenn auch nicht so schlimm, wie er gedacht hatte. Doch das änderte sich schlagartig, als ein zweiter Finger hinzugefügt wurde. Unweigerlich verkrampfte er seine Muskeln.
„Du solltest dich ein wenig entspannen, sonst wird es nur unnötig schmerzhaft."
Und ohne eine weitere Vorwarnung wurde ein dritter Finger hineingeschoben.
Für einen Moment verharrte er in dieser Position, bevor er anfing ihn mit diesen langsam zu weiten. Ein ungeheurer Schmerz fuhr durch seinen Körper und schien mit jeder verstrichenen Sekunde stärker zu werden. Izaya wusste nicht, wie lange er das aushalten konnte, als die Finger in ihm plötzlich einen Punkt streiften, der ihn jeglichen Schmerz vergessen ließen.
Und plötzlich war es ihm nicht mehr möglich ruhig zu sein.
