Kapitel 11
„In diesem Moment, wo wir miteinander sprechen, ist auf einer anderen Ebene, eine Gruppe bereits drauf und dran, diesen Fluch endlich zu brechen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie es schaffen können, allerdings fehlt ihnen ein wichtiger Bestandteil, der sich praktischer Weise auf dieser Ebene befindet."
„Lass mich raten. Ich soll dieses Etwas finden?"
„Du hast es erraten."
„Und dann?"
Er hasste es, wie er ihr alles aus der Nase ziehen musste.
„Komm wieder hierher zurück. Allein. Dann ist es möglich, dass ich dir einen Weg öffnen kann, damit du zu der anderen Gruppe stoßen kannst."
Das hörte sich nicht so schwer an, aber wahrscheinlich gab es wieder irgendeinen Haken.
„Und nach was genau soll ich suchen?"
„Oh, das ist einfach. Es handelt sich um ein menschliches Herz, um genau zu sein. Es ist irgendwo in diesem Gebäude versteckt. Du musst es nur noch finden."
Ein menschliches Herz?!
Und hier dachte er, es konnte nicht verrückter werden.
„Es gehörte dem Sohn des Direktors. Ich vermute, du hast ihn schon kennen gelernt?"
Etwa der Verrückte mit dem Vorschlaghammer?
„Das kannst du nicht ernst meinen!"
„Sehe ich aus als würde ich scherzen? Pass bloß auf, dass er es nicht in die Hände bekommt, sonst hast du nicht nur für dich sondern auch für alle anderen das Todesurteil unterschrieben. Und jetzt geh, du willst deinen Freund doch sicherlich nicht warten lassen," lachte sie.
„Dieser Irre ist nicht mein Freund!"
„Was immer du sagst."
Damit war sie verschwunden.
Izaya blieb ratlos zurück, denn für den Moment wusste er nicht, wie er es anstellen sollte, ohne das Kizami davon erfuhr, denn soweit er es verstanden hatte, hatte sie Kizami nicht mit eingeplant, dass er diesen Ort verließ.
„Wenigstens bin ich nicht der einzigste, der ihm nicht vertraut…"
Wenn sie ihm wenigstens einen Hinweis darauf gegeben hätte, wo sich dieses Herz befinden soll, denn unter diesen Umständen konnte es wirklich überall sein. Und mit Kizami an seinen Hacken war es vollkommen unmöglich, dass er es fand…
„Scheint als müsste ich meinen Plan eher umsetzen, als ich gedacht habe…"
Gedanklich bereitete er sich darauf vor, als er sich auf den Weg zurück machte. Trotzdem fragte er sich, ob er wirklich dazu in der Lage war…
