Author's Note: OK hier noch ein Kapitel :D Das hier ist nicht so depri wie das letzte :P Pluuuus ein bestimmter Charakter aus Legacy hat hier seinen Auftritt... Die ganz Schlauen unter euch wissen AVON Titel auch schon wer ;) Nicht auf die REVIEWS vergessen! ^^ ENJOY!
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Susan wurde durch ein lautes Geräusch geweckt. Es war CLU's Stimme die durch Lautsprecher durch die Flure hallte: "Achtung! Jedes Wächterprogramm aus Etage 5 sofort auf Etage 6 kommen. Unidentifizierbares Programm, ich wiederhole, unidentifizierbares Programm!"
Träge stand sie auf und lugte aus ihrer Tür in den Flur hinaus. Nichts. Absolut niemand war da. Sie zuckte mit den Schultern und ging wieder hinein. Sie ließ sich wie ein nasser Sack aufs Bett fallen und versuchte wieder einzuschlafen. Doch irgendetwas hielt sie wach. Irgendein Gedanke, den sie vorhin kurz gehabt hatte...
Susan schlug ihre Lider hoch.
Was hatte CLU gesagt? 'Jedes Wächterprogramm aus Etage 5...'
Das hieß, auch niemand der den Aufzug bewachte...
Mit einem Ruck stand sie auf und lief hinaus auf den Flur. Es war wirklich niemand da. Als sie den Aufzug erreichte schaute sie sich noch einmal um und überlegte. Sollte sie das wirklich tun? Flynn hatte gesagt, es sei zu gefährlich für sie dort draußen. Hatte er möglicherweise Recht? Aber was machte das schon. Wenn ihr etwas zustößt würde es sie doch nur befreien. Sie hofften nur, dass dort draußen irgendetwas interessantes lauerte.
Susan schüttelte den Kopf. Sie musste jetzt bei der Sache bleiben. Sie musste sich konzentrieren.
Sie stieg in den Aufzug und drückte auf 'Level 0'.
Mit einem Zischen öffneten sich die Aufzugtüren.
Susan stockte der Atem. Vor ihr tat sich eine Kreuzung auf. Nach links, nach rechts und geradeaus führten lange Straßen, völlig schwarz und mit Sechsecken bedeckt. Am Rand dieser Straßen waren hohe Gebäude, und zwar richtig hoch. Susan konnte von sich nicht behaupten jemals so hohe Gebäude gesehen zu haben. Und wie sie leuchteten! Alles war so fluoreszierend hier!
Gerade als sie einen Schritt aus dem Aufzug machen wollte, ertönte in diesem wieder CLU's Stimme: "Achtung, Wächter von TRON City! Programm 'Susan Gifford' ist auf freiem Fuß! Bringt sie unverzüglich in die Zentrale zurück! Ich wiederhole, Susan Gifford sofort in die Zentrale!"
Da sah sie aus dem Augenwinkel wie sich etwas orangenes zu ihrer Rechten bewegte. Susan traute sich kaum zu atmen. Ein Wächterprogramm kam mit schnellen Schritten auf sie zu, während er von einem nahezu durchsichtigen Brett in der Hand ein paar mal zwischen diesem und Susan hin und her schaute. Susan's Augen weiteten sich, als sie darauf ein Bild von sich selbst erkannte.
Da agierten ihre Beine völlig von alleine. Sie rannte weg.
"Stehen bleiben, Programm!", rief der Wächter in tiefer elektronischer Stimme, doch Susan hörte ihn kaum mehr. Sie rannte einfach weiter.
Lange war sie nicht mehr gelaufen und nun rannte sie, als ob sie ihr Leben daran hängen würde. Sie bog in eine kleine Gasse links ein und lief geradeaus, dann ging es nach rechts, dann wieder nach links. Sie sah hinter sich und bemerkte, dass der Wächter nicht mehr da war. Ein letztes Mal bog sie nach links ein und blieb stehen.
Keuchend lehnte sie nun an der Wand. Es fühlte sich so an, als würde Adrenalin durch ihre Adern fließen, doch sie wusste, dass sie weder das eine noch das andere hatte. Immer noch außer Atem lugte sie an der Ecke vorbei. Das Wächterprogramm stand in der Mitte der Straße und schaute sich verwirrt um. Er hatte anscheinend nicht gesehen, wohin sie gelaufen war. Er drehte sich noch einmal um die eigene Achse, stampfte dann auf und sprach in ein Gerät an seinem Arm: "Ich habe sie verloren. Sie müsste sich aber noch in diesem Sektor aufhalten." Danach hastete er in die entgegengesetzte Richtung.
Susan schloss die Augen.
Sie fühlte sich wie ein Häftling, der versucht, aus dem Gefängnis auszubrechen. Das war es nicht was sie sich von dieser Welt erwartet hatte. Sie wollte Spaß haben, aber stattdessen wurde sie von CLU's Wächtern gejagt, ohne zu wissen wohin sie überhaupt fliehen sollte. Damit nicht genug, hatte sie beim Laufen nicht wirklich etwas spektakuläres gesehen. Die leeren Straßen und die Gebäude sahen wirklich cool aus, jedoch war sie nicht so beeindruckt von dieser Welt, wie sie es erwartet hatte. War dieser Ort letztendlich nur eine Enttäuschung?
Als sie sich wieder halbwegs erholt hatte, trottete sie ans andere Ende der Gasse mit dem Blick auf den Boden. Sie schritt von einem Sechseck zum anderen mit trübseliger Miene. Doch dann, während des Gehens, runzelte sie ihre Stirn. Der Boden wurde immer heller je weiter sie ging. Susan schaute hoch.
Ein riesiges Hologramm einer Reklametafel tunk die ganze Kreuzung über die es schwebte in blitzblaues Licht, während es sich drehte, damit jeder seine Schrift lesen konnte:
END OF LINE CLUB
Get rezzed
Susan starrte auf das Hologramm.
Unglaublich. Sie hatte so etwas bis jetzt nur in Filmen gesehen, konnte kaum glauben, dass es wirklich existierte. Aber da war noch etwas anderes. Irgendetwas faszinierte sie an dieser Werbung.
'Get rezzed' Ja, das wär der Hammer! Ein Club. Sie hätte sich nie gedacht, dass es so etwas auf dem Raster gebe. Sie war also nicht das einzige Programm, dass Unterhaltung dringend nötig hatte. Draußen war sie, oder besser, war ihr User Susan nie in einem Club gewesen. Sie hatte zwar gerne Leute um sich, aber sie war nicht so der Tanztyp. Wenn sie ausging, dann ging sie eher in eine Bar, wo sie auch was gutes essen konnte. Aber was soll's. Sie hatte nun endlich eine Möglichkeit, etwas an ihrem Zustand zu ändern und die Gelegenheit würde sie ganz sicher am Schopf packen. Wird es ihr gefallen? Wusste sie nicht. Das einzige, was sie wusste, war, dass dieser Club sie mehr anzog als alles andere seit ihrer Zeit auf dem Raster.
Susan ging ein wenig weiter, bis sie drei lachende Programme entdeckte und auf diese zurannte.
"Hey!", rief sie.
Sie drehten sich um.
"Hallo...", sagte sie ein wenig außer Puste, als sie vor ihnen stand. Dann erinnerte sie sich an etwas. "Ähm... Seid gegrüßt, Programme!"
Die Programme warfen sich verwirrte Blicke zu. Man sagte es also doch nicht so.
Susan seufzte. "Wo geht's zum End Of Line Club?"
Als sich die Türen öffneten, fiel Susan's Kinnlade runter.
Der Club war berstend voll und alle tanzten eng miteinander. Die Musik übertönte jedes Geräusch. So eine Art von Musik war ihr noch nie untergekommen. Alles klang so elektronisch und der Beat war so hart, dass ihr Körper vibrierte.
Langsam ging sie hinein. Susan sah sich um, immer noch mit offenem Mund. Der Boden leuchtete, so wie vieles andere hier. Susan auch. Sie sah verwundert an sich hinunter und erkannte, dass das weiße Licht auf ihrer Kleidung plötzlich etwas mehr strahlte als sonst. Sie fing an zu grinsen. Dieser Ort war herrlich!
Die Programme hier sahen richtig glücklich aus. Alle hatten ihren Spaß. Den wollte Susan auch. Gerade als sie sich zu den anderen Programmen gesellen wollte, fiel ihr etwas entscheidendes ein und sie blieb wie angewurzelt stehen. Was hatte sie sich eigentlich gedacht, was sie hier machen würde? Sie war noch nie in einem Club. Sie konnte doch gar nicht tanzen! Panisch sah sie sich um. An der hinteren Seite des Clubs entdeckte sie eine große Bar. Perfekt! Dort würde sie anfangen. Ein bisschen was trinken und wenn sie irgendwann doch noch den Mut aufbringen könnte, dann würde sie sich auch auf die Tanzfläche wagen.
Sie schlängelte sich durch die Massen und setzte sich schließlich auf einen Hocker bei der Bar. Sie schaute auf die Tanzfläche und beobachtete lächelnd die allzu menschlichen Programme. Sie konnte es gar nicht glauben. Sie war in einem Club! Ganz alleine!
"Was darf's denn sein?", riss sie jemand aus den Gedanken. Susan schreckte hoch und sah einem Mann mit Bart entgegen.
"Äh..." Da wurde ihr klar, dass sie keine Ahnung hatte. In ihrem Quartier hatte sie immer Wasser getrunken. Jedenfalls nannte sie es so, denn eigentlich war es, wie jedes Nahrungsmittel hier, pure Energie in unterschiedlicher Gestalt. "Hm... Whiskey Cola vielleicht?"
Der Barkeeper sah sie fragend an. Susan biss sich auf die Unterlippe und fragte dann kleinlaut: "Was gibt's denn?"
Das Programm lächelte. "Neu auf dem Raster?"
"Kann man so sagen...", antwortete sie schüchtern.
"Alles klar" Er tippte auf die Theke und schon waren darauf alle möglichen Drinks abgebildet. Susan staunte nicht schlecht.
'Was hier alles wie ein Computerbildschirm funktioniert, faszinierend...', dachte sie sich.
Doch nun stand sie vor noch einem Problem: Sie konnte sich nicht entscheiden. Wonach würde das alles schmecken? Die Namen sagten ihr überhaupt nichts. Aber da war noch etwas anderes: Sie hatte gar nichts womit sie bezahlen könnte!
"Äh... ich..." Sie überlegte. Was sollte sie sagen? Dass sie jetzt lieber doch nicht bestellen möchte? Das konnte sie nun nicht mehr. Das würde sicher unhöflich rüberkommen, außerdem stahl sie dem Programm sonst nur seine Zeit.
"Die Qual der Wahl, hm?", kam eine sanfte Stimme hinter ihr. Sie brauchte sich gar nicht umzudrehen, denn das Programm stellte sich gleich neben sie zur Bar.
Susan zog die Augenbrauen vor Erstaunen hoch. Neben ihr stand nun ein Mann ganz in weiß. Sein Anzug war weiß, seine Schaltfarbe war weiß, seine Haut und sogar sein Haar. Um seine Augen war dunkelblaue Schminke, was ihre Farbe noch mehr hervorhob, denn sie leuchteten silber, heller als alle Augen, die Susan je gesehen hatte. Er war nur ein kleines Stückchen größer als sie selbst und sehr schlank, was sein enger Anzug besonders zur Geltung brachte. So ein Mann war ihr noch nie begegnet.
Er lächelte sie an. "Du weißt also nicht, was du nehmen sollst, meine Liebe?"
Susan war immer noch so von seiner Gestalt irritiert, dass sie nur schwach nicken konnte.
Er wandte sich an den Barkeeper. "Mix ihr meinen Lieblingsdrink, Shaddix, und wenn du schon dabei bist, mir bitte auch. Dankeschön..."
Das Programm musterte Susan von oben bis unten.
"Du siehst nicht aus wie die anderen." Er deutete auf ihre Kleidung.
Susan sah an sich herab. "Oh, naja..." Wieso brachte dieses Programm sie so dermaßen aus der Fassung? Nein, sie würde jetzt nicht wie ein Mauerblümchen rüberkommen. Selbstbewusstsein. Daran hatte es ihr früher nie gemangelt, also wieso jetzt? Sie räusperte sich."Ich... bin eben gerne anders."
"Das kenn ich..." Er grinste. Susan mochte seine Stimme sehr. Sie war sanft aber trotzdem irgendwie ... anregend.
Der Barkeeper schenkte ihnen die soeben gemixten Drinks ein. Die Flüssigkeit leuchtete grün. Susan bewunderte das Kunstwerk bevor sie trank und war von dem guten Geschmack leicht überrascht.
Auch ihr Gegenüber nippte kurz an seinem Glas.
"Also", sagte er dann und stellte den Drink hin. "Was macht dann ein Programm, das so anders ist, in so einem bescheidenen Club wie dem End Of Line?"
"Bescheiden?" Susan lachte kurz.
"Wie würdest du denn dieses Ambiente hier beschreiben? Großkotzig?"
"Hm..." Sie sah sich um. "Eher Atemberaubend."
"Übertrieben?"
"Stilvoll."
"Elekrifizierend."
"Energiegeladen."
"Anders."
Susan grinste und sah ihm in die Augen. "Ja, anders..."
Eine kurze Stille machte sich breit. Sie musste verlegen wegsehen. Normalerweise könnte sie mit jedem Blickkontakt halten, doch nicht mit solchen strahlenden Augen.
"Du hast meine Frage nicht beantwortet.", stellte das Programm leicht lächelnd fest.
"Ich bin hier, aus dem selben Grund wie alle anderen: um mich zu amüsieren."
"Um zu tanzen?"
Sie verschluckte sich fast an ihrem Drink. Das Programm lachte. Er machte Susan nervös. "Nein...also ich...ich setze tanzen auf keinen Fall gleich mit sich amüsieren."
"Wieso nicht?"
"Ich kann nicht tanzen."
"Kannst du nicht oder willst du nicht?"
"Ich..." Susan schluckte. Sie wusste die ehrliche Antwort auf die Frage nicht, also sagte sie einfach: "Ich weiß nicht. Vielleicht beides."
"Wegen Mangel an guten Tanzpartnern?"
"Ich schätze ein guter Partner fragt nicht um einen Tanz, sondern lässt sich fragen."
Er schmunzelte. "Wenn er nun aber eine außergewöhnliche Frau entdecken würde, ganz alleine und völlig... anders als alle anderen, wäre es doch nur in Ordnung, wenn er sie anspricht. Oder macht es ihn dann gleich zu einem schlechten Partner?"
"Kommt darauf an, was er sagt..." Sie grinste ebenfalls.
"Wenn er sie auf einen Drink einladen würde, würde sie bestimmt nicht nein sagen..."
"Das sicher nicht." Susan nippte demonstrativ an ihrem Glas.
"Und wenn er ein charmantes, leichtes Gespräch mit ihr führen würde, höflich Fragen stellen würde..."
"Die da wären?"
"Ach, ganz normales Zeugs eben. Sowas wie... Was machst du hier? Wieso willst du nicht tanzen?..."
"Aber sie wüsste, dass er insgeheim schon die ganze Zeit auf eine Frage brennen würde..."
"...doch er wäre sich dessen genauso bewusst und würde sie deshalb absichtlich nicht stellen, um nicht den Eindruck von Ungeduld zu erwecken. Das würde sie natürlich verunsichern..."
"... doch sie würde sich auf das Spiel einlassen..."
"...weil das Spiel sie amüsiert..."
"...sie elektrifiziert..."
"Und er würde lauern..."
"...den richtigen Moment abwarten..."
"...und ihr dann aus heiterem Himmel die eine Frage stellen, die beiden schon die ganze Zeit im Kopf herum schwirrte: Wie heißt du? Und sie würde antworten...?" Er grinste verführerisch und schaute ihr in die Augen.
Susan's Herz pochte stark. "...Susan."
Er trank sein Glas mit einem Schluck leer und nahm danach ihre Hand sanft in seine. "War mir ein ausgesprochenes Vergnügen, dich kennengelernt zu haben, meine liebe Susan." Er küsste ihren Handrücken, nahm einen Gehstock aus Glas, der die ganze Zeit schon an der Bar gelehnt hatte, den Susan jedoch erst jetzt bemerkte, und ging. Ein letztes Mal drehte er sich um und lächelte sie an. Dann schlängelte er sich durch die tanzenden Leute. Und plötzlich war er weg.
Mit offenem Mund starrte sie ihm hinterher. Sie würde gerne nachlaufen doch sie war zu geschockt um sich zu bewegen.
Wer war DAS denn?
Dieser außergewöhnliche Typ war einfach so aus dem Nichts aufgetaucht, hatte sie total aus dem Gleichgewicht gebracht und verschwand nun, gerade, als sie ihn nach seinem Namen fragen wollte.
Als sie sich von ihrem Schock erholt hatte, stand sie auf und mischte sich unter die tanzenden Leute. Dieses Programm in weiß hatte ihr neuen Mut gegeben. Sie war so energiegeladen nach diesem Gespräch, dass sie sie unbedingt rauslassen musste. Also tanzte sie was das Zeug hält, zu einer Musik, die sie noch nie gehört hatte, aber sogleich liebte. Ein paar Programme schauten ihre Kleidung verblüfft an, doch die meisten kümmerten sich gar nicht darum und tanzten einfach um sie herum. Sie war endlich nicht mehr unglücklich.
Doch plötzlich fühlte Susan eine Hand auf ihrer Schulter.
"Susan!", hörte sie eine vertraute Stimme hinter sich bestimmend sagen.
Sie drehte sich schnell um und vor ihr standen Tron und zwei Wächterprogramme.
"Tron? Was machst DU hier?"
"Dasselbe wollte ich dich gerade fragen.", antwortete er ernst.
Susan's Stimmung sank in den Keller. "Ich amüsiere mich. Wonach sieht's denn aus?", antwortete sie forsch, drehte sich von ihm weg und wollte wieder anfangen zu tanzen. Doch Tron packte sie am Arm. "Komm jetzt bitte mit."
Er wollte sie aus dem Club führen, doch sie riss sich los. "Nein! Ich bleibe noch hier!"
Tron seufzte entnervt. "Susan, ich habe jetzt keine Zeit für sowas..."
"Und ich habe jetzt keine Zeit für dich, also entschuldige mich."
Sie tanzte wieder demonstrativ. Da riss Tron's Geduldsfaden. Er packte sie wieder am Arm und zerrte sie diesmal fester zum Ausgang.
"Hey, lass das!", schrie Susan. Viele Programme drehten sich nach ihr um.
"Du hast es nicht anders gewollt, Susan, es tut mir Leid..."
Sie versuchte freizukommen, aber Tron war zu stark.
"Helft mir!", rief sie durch den Raum.
Plötzlich wurde Tron aufgehalten durch einen gläsernen Gehstock der ihm an die Brust gehalten wurde. Die Musik hörte augenblicklich auf zu spielen.
"Lass sie los.", sagte das Programm, das Susan vorhin kennengelernt hatte, in ruhigem Ton. Alle anderen Programme, die gerade noch wild getanzt hatten, stierten jetzt neugierig zu ihnen.
Tron schnaufte. "Zuse, du hast keine Ahnung worum es hier geht..."
"Das muss ich auch nicht wissen, nehme ich an. Aber du scheinst dir auch nicht darüber im klaren zu sein, dass jedes Programm in meinem Club meinem persönlichen Schutz untersteht. Also ich freu mich wirklich jedes Mal dich hier zu sehen, mein lieber Tron, aber diesmal muss ich dich wohl leider bitten zu gehen. Ohne sie." Er lächelte selbstgefällig.
Tron baute sich vor ihm auf. Er war viel größer und stärker und dennoch setzte dieses Programm sich für sie ein. Und er sah keineswegs eingeschüchtert aus. Im Gegenteil: er grinste Tron unverschämt ins Gesicht.
Susan sah zwischen den Beiden schnell hin und her.
Als Tron etwas entgegnen wollte, gingen plötzlich die Türen auf und ein Programm stürzte hinein.
"Das Portal ist offen!", rief es freudig.
"Kevin", hauchte Susan.
Author's Note: Sooooo hiiiier meine Lieblings- DISNEY PRINCESS EVER! ^_^ Ich hoffe es stört euch nicht wenn er vielleicht öfters auftaucht... Naja, es darf euch nicht stören... Ich mach's sowieso ;) Nicht auf die REVIEWS vergessen! :D BUSSI
