Kapitel 5

„Komm rein", sagte Riley nachdem sie die Tür aufgeschlossen hatte.

Cameron betrat die kleine aber doch geräumige Wohnung. Eine Wohnküche und angrenzend ein fast ebenso großes Schlafzimmer.

Nachdem sie sich sorgfältig umgesehen hatte blieb Cameron erwartungsvoll im Eingang des Schlafzimmers stehen.

Riley, die gerade ihre Schuhe mitten im Wohnzimmer abgestreift hatte und ein Glas Milch im Gehen trank sah Cameron etwas hilflos herumstehen. „Du hast gar kein Gepäck?"

Cameron schüttelte den Kopf. „Ich habe... meine Tasche im Sturm verloren", entgegnete sie zögerlich.

Riley überlegte eine Sekunde, zuckte dann mit den Schultern. „Ich schlafe Nackt, musst du halt auch. Kannst ja das Shirt anlassen. Am Nachmittag gehen wir dann einkaufen. Müssen ja auch Arbeitskleidung für dich besorgen. Musst Du noch ins Bad?" Fragte sie und deutete auf die Tür neben dem unbenutzten Bett.

Cameron schüttelte nur den Kopf.

„Ok, ich muss aber nochmal rein und ne kurze Dusche brauch ich auch", sagte sie nachdem sie an ihrem Shirt geschnüffelt hatte. Sie deutete auf das Bett. „Leg Dich schon mal hin. In ein paar Stunden quatschen wir dann weiter".

Mit dem Milchglas in der Hand ging Riley an Cameron vorbei ins Bad.

Nachdenklich betrachtete Cameron die angebotene Schlafstätte, begann dann aber schließlich sich auszuziehen.

Riley fiel siedentheiß ein, dass sie die Brünette gar nicht gefragt hatte, ob sie etwas Essen oder Trinken wolle. Als sie einen weiteren Schluck von ihrer Milch nehmend die Tür öffnete, blickte sie geradewegs auf Camerons gebeugten Rücken, ihr Hinterteil und ihre Weiblichkeit, die in dieser Körperhaltung nur zu deutlich zu sehen war, da sie gerade ihr Panty auszog.

Augenblicklich vergaß Riley das schlucken und die Milch lief wieder aus ihrem plötzlich offenstehenden Mund, langsam gefolgt von zusammenlaufendem Speichel.

Mehrere Sekunden stand die Blonde wie erstarrt, bevor es ihr gelang die restliche Flüssigkeit in ihrem Mund verkrampft zu schlucken und so leise wie möglich den Rückzug anzutreten.

Cameron war noch damit beschäftigt ihre Socken abzustreifen und schien nichts bemerkt zu haben.

Hastig begann Riley sich zu entkleiden.

Ein paar Minuten später, als Cameron bereits im Bett lag, die offenen Augen zur Decke gerichtet vernahm ihr sensibles Gehör Geräusche aus dem Badezimmer.

Sie blickte zur Tür, die Riley anscheinend vergessen hatte ganz zu schließen.

Als sie die Geräusche nicht identifizieren konnte erhob sie sich und ging zur Badezimmertür, die lautlos aufschwang als sie dagegen drückte.

Cameron legte den Kopf schräg und sah interessiert auf das was sich abspielte.

Riley hockte auf der offenen Toilette, die Füße oben auf der Brille. Während sie mit geschlossenen Augen ihre Hand immer wieder in schnellem Rhythmus durch ihre Weiblichkeit rieb entrangen sich ihrem Mund unterdrückte Stöhnlaute.

Cameron betrachtete das Schauspiel mit einer gewissen Neugierde. Als sie sah, dass sich Rileys Füße auf der Klobrille bewegten kalkulierte sie automatisch mehrere taktische Szenarien. In den meisten Fällen endete es damit, dass Riley abrutschte, stürzte und sich beim Aufprall auf die Duschtasse dass Genick brach oder sich zumindest schwer verletzte.

In einem weiteren Szenario rutschte Rileys Bein in die Toilette, wobei sie sich möglicherweise den Fuß oder das ganze Bein brach.

Währenddessen steigerte sich Riley immer mehr. Längst schon waren aus den unterdrückten Stöhnlauten richtige geworden. Sogar ein Mensch hätte dies durch die geschlossene Tür hören können. Riley war aber wohl so sehr in Ekstase, dass sie nicht mehr klar denken konnte.

Als Riley schließlich in einem Körper verkrampfenden Orgasmus aufschrie passierte genau das, was Cameron mit 86,3 prozentiger Wahrscheinlichkeit berechnet hatte. Sie rutschte ab.