Cameron trat in Aktion als Riley fiel.

Als Riley gewahr wurde was passierte schwebte ihr Kopf dicht über der Duschtasse, der Rand in Höhe ihres Halses. Ihre Augen sahen schreckgeweitet auf die Duschtasse, dann nach oben zu Cameron, die sie aufgefangen hatte. Allerdings war sie schmerzhaft auf ihrem nackten Hinterteil gelandet. Im Orgasmus hatte sie dann auch noch ihre Blase entleert und saß nun in ihrem Urin.

Ihre Schreckgeweiteten Augen starrten auf Cameron, die sie noch immer mehr oder weniger im Arm hielt. Sie musste krampfhaft schlucken bevor sie den Versuch machte zu sprechen. „Was... was ist passiert?"

Cameron legte den Kopf schräg. „Du hast Dich körperlich befriedigt und bist beim Orgasmus vom Toilettensitz abgerutscht. Ich konnte verhindern, dass du dich selbst te... tötest".

Riley richtete sich auf und sah sich schockiert um. „D... danke".

„Gern geschehen", entgegnete die Brünette.

Erst jetzt bemerkte Riley, dass sie nicht nur in ihrem Urin saß, nein Camerons Füße standen ebenfalls darin. Schlagartig wurde die Blonde knallrot im Gesicht. „Ich... ich... ich muss Dir die Füße waschen".

Cameron sah hinunter auf ihre Füße. Sie bewegte ein wenig ihre Zehen was leise auf den Fliesen –patschte-, dann blickte sie wieder Riley an. „Das wird nicht notwendig sein. Dazu bin ich durchaus selbst in der Lage". Sie griff zur Seite in die Dusche und öffnete den Wasserhahn. Sie sah sich in der Duschkabine um. „Groß genug. Wir können sie gemeinsam nutzen, das ist sparsam".

Ein leichtes Lächeln stahl sich in Rileys noch immer errötetes Gesicht. „Wirklich".

„Selbstverständlich", entgegnete Cameron. „Der Energiesparfaktor ist nicht zu unterschätzen". Sie musterte Riley von Oben bis Unten. Sie deutete auf die Dusche. „Ich schlage dringend vor, deine körperliche Befriedigung zukünftig in die Dusche zu verlegen. Insbesondere in Anbetracht auf die hygienischen Folgen", sagte sie und deutete auf den –feuchten- Boden.

Rileys schreckte aus der Betrachtung von Camerons Unterleib auf. „Natürlich. Ich würde John doch nie...". Abrupt verstummte sie als sie merkte, dass es nicht zu Camerons Anmerkung passte.

„Was?" Fragte Cameron verwirrt.

Plötzlich hatte es die Blonde eilig den Boden zu wischen. Sie schien darin Routine zu haben, denn in zwei Minuten war alles erledigt.

Cameron sah ihr ein paar Sekunden zu, beschloss aber dann bereits die Dusche zu benutzen.

Als Riley schließlich die Dusche betrat geschah das gleichzeitig mit dem Verlassen Camerons, wobei sich ihre Brüste streiften.

Während Cameron davon unbeeindruckt schien richteten sich Rileys Nippel trotz des heißen Wassers hart auf und sie kehrte Cameron schnell den Rücken zu.

Wenig später lagen die Beiden in den Betten. Cameron auf dem Rücken mit Blick zur Decke und Riley auf der Seite mit Blick zu ihrer Zimmergenossin, eine Hand zwischen den Schenkeln, die andere massierte ihre Brust. Allerdings forderte die Erschöpfung des Tages ihren Tribut und Riley schlief, trotz der –Sehnsucht- zwischen ihren Schenkeln, schnell ein.

Als Cameron bemerkte, dass die Blonde tief und fest schlief sah sie unter ihre Decke. Zuvor hatte sie die Aufzeichnung über Rileys Selbstbefriedigungsakt zwei mal abgespielt. Sie legte den Kopf schräg, bewegte ihre Hand zwischen die Schenkel und wenig später war sie selbst verwundert, dass sie unwillkürlich die Augen verdrehte und eine Zittern durch ihren Körper lief. Sie bekam eine Gänsehaut und unbekannte Empfindungen tobten durch ihren Chip.

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Als Riley am Vormittag die Augen öffnete waren ihre Lieder ziemlich verklebt. Trotzdem riss sie die Augen auf, als sie der nackten Person vor dem Großen Spiegel gewahr wurde.

Cameron sah über ihre Schulter. „Denkst Du ich bin attraktiv?"

Riley musste erstmal schlucken. Ihre sexuelle Erregung stieg angesichts der schönen nackten Frau in ihrem Schlafzimmer bereits wieder. „Ja", brachte sie krächzend hervor.

Cameron drehte sich hin und her. „Ich wünschte John würde mich attraktiv finden".

„Machst Du Witze?" Fragte die Blonde spontan.

Cameron drehte sich herum. Ihre Mine zeigte Verwirrung „Nein."

Riley schüttelte den Kopf. Dann erhob sie sich und ging zu der Brünetten. Sie drehte Cameron herum, dass sie zusammen in den Spiegel sahen. „Wenn Du noch einen Hauch attraktiver wärst würde er Dir hinterher Sabbern".

Cameron sah Riley an. Ihr Gesichtsausdruck war ein einziges Fragezeichen.

Riley stöhnte über die Begriffsstutzigkeit ihrer neuen Mitbewohnerin. „Ich dachte Du hättest gemerkt wie John Dich anhimmelt. Und ich hatte gedacht... dass... Du ihn auch magst. Ich will nämlich nicht, dass er verletzt wird".

„John mag mich?"

Daraufhin grinste Riley nur.

Cameron brauchte einige Sekunden um zu begreifen. Dann weiteten sich ihre Augen. „Das ist... erstaunlich".

Riley sah auf die Reflektion Camerons im Spiegel. „Nein, nicht wirklich": Man konnte deutlich Bedauern aus ihrer Stimme heraushören.

Cameron lies ihren Blick ebenfalls über ihre Reflektion wandern. „Er mag sicher nur meinen Körper".

Riley seufzte. „Damit fängt es immer an. Die tieferen Gefühle kommen dann später, wenn man sich besser kennenlernt."

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Während des Einkaufsbummels kamen sich die Beiden jungen Frauen näher. Riley musste lernen mit ihren sexuellen Gefühlen Cameron gegenüber klar zu kommen. Camerons nette, wenn manchmal auch verschrobene Art half sehr dabei. Man musste sie einfach mögen.

Die beiden eigentlich so verschiedenen Frauen lernten sich in den nächsten Tagen immer besser kennen. Riley verlor ihre sexuelle Sehnsucht allmählich und begann in Cameron so Etwas wie eine kleine Schwester zu sehen.

Das sollte sich fünf Tage nach ihrer ersten Begegnung abrupt ändern.