Kapitel 10
Den ganzen Abend war John sehr still. Was Cameron getan hatte hatte ihn zu tiefst schockiert.
Cameron hatte Riley immitiert, in dem sie an seine Hose griff. „Sie hat Recht", hatte sie sachlich, mit schräg gelegtem Kopf hinzugefügt.
Es war nicht so, dass Er es unangenehm gefunden hatte nur war John so Etwas von der eher zurückhaltenden Cameron nicht gewohnt. Außerdem war er seit Dem nahezu dauererregt. Auch die üblich Selbstbefriedigung hatte ihm nicht weiter geholfen. So bald er an Camerons Berührung dachte war die Erektion wieder da.
Er stand wie so oft an seinem verspiegelten Aussichtsfenster und beobachtete den Betrieb unten. Er beobachtete die Bedienungen, wie sie sich elegant zwischen den Gästen hindurch bewegten. Ganz besonders fielen ihm dabei immer wieder Cameron und Riley auf, die quasi aneinander vorbeitanzten, wo auch immer sie aufeinander trafen.
Genaugenommen war es so, dass Cameron tanzte bzw. quasi durch den Saal schwebte und Riley war Diejenige, die die Nähe der Brünetten suchte.
John wusste eines mit Bestimmtheit. Er liebte Beide. Riley als beste Freundin und Cameron... Cameron als Frau und Freundin. Nicht, dass er Riley nicht auch anziehend gefunden hätte... Und er wusste auch, dass er das am Nachmittag ernst gemeint hatte. Falls notwendig war er damit einverstanden, dass Cameron mit Riley schlief. Neben seiner Liebe zu Cameron war ihm Riley dafür wichtig genug. Er stöhnte und rieb sich die Stirn, da ihn der Gedanke an Riley und Cameron zusammen einmal mehr erregte.
John wusste natürlich nicht, was am Nachmittag bereits geschehen war:
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Zuvor am späten Nachmittag.
Nachdem sie sich von John verabschiedet hatten waren sie nach Hause zurückgekehrt um sich für den Abend vorzubereiten. An der Tür zum Schlafzimmer war Riley stehen geblieben und drehte sich herum.
„Cammy, meinst Du...". Ihre Worte blieben ihr buchstäblich im Halse stecken, als die Brünette mit offener Bluse auf sie zu gestürmt kam, ihr die Bluse und den BH zerfetzte und sie in Richtung ihres Bettes Schob. Camerons Hand suchte ihre Brust und die andere ihren Hintern.
Beide landeten auf dem Bett. Sogleich stellte Cameron ihre Annäherungen ein.
Rileys bereits hormonvernebelter Verstand brauchte einige Sekunden, bevor sie bemerkte dass Cameron sich nicht mehr bewegte. „Was ist?" Stöhnte sie.
„Ich weiß nicht weiter", musste Cameron eingestehen. „Ich hatte keine Gelegenheit die Menschliche Verführungskunst zu studieren".
Riley starrte Cameron an. „Hast Du kein Programm für so Etwas?"
Cameron legte den Kopf schräg. „Ich bin natürlich mit vielen sexuellen Praktiken programmiert aber ich dachte es sollte echt sein und nicht simuliert".
Riley überlegte kurz, dann streichelte sie Camerons Wange. „Natürlich, Du hast recht. Ich führe Dich".
Riley streckte die Arme aus. Mit den Fingerspitzen streichelte sie über Camerons Schenkel, wobei sie den Mini nach Oben schob. Ihre Fingerspitzen glitten unter das Panty. Sie streichelte innen an den Backen hoch bis zum Steißbein und wieder hinunter zwischen Camerons Fingerspitzen hatten zunächst keinen direkten Kontakt mit Camerons Weiblichkeit, sie spürte aber die Hitze, die Cameron begann auszustrahlen. Sie sah die ganze Zeit in Camerons Gesicht, die begann die Augen zu verdrehen, zu schließen und heftig zu... Atmen.
Während Riley nun langsam begann Cameron intensiver zu streicheln beugte sie ihren Kopf und küsste sie auf den Hals.
Weiter arbeitete sie sich vor, bis sich schließlich ihre Lippen berührten.
Von da an war es nur ein kleiner Schritt, bis ihre Zungen begannen einen wilden Tanz aufzuführen. Schließlich hörte Riley auf Cameron in ihrer Weiblichkeit zu streicheln und bekam wieder die Pobacken zu fassen. Sie begann zu kneten und sie auseinander zu ziehen. Gleichzeitig schob sie ihren eigenen Unterleib in eine etwas bessere Position. Dann winkelte sie ein Bein an und Presste Camerons Weiblichkeit gegen ihren Schenkel und ihre Eigene gegen Camerons in dem sie Camerons Bein mit ihrem umschlang.
Cameron begann leise Quiek- und Stöhnlaute auszustoßen
Riley steigerte das Tempo bis sie sich schließlich aufbäumte und einen zerfetzenden Orgasmus hatte. Sekunden später begriff sie, dass Cameron noch nicht so weit war und schob sie schwer atmend von sich herunter. Sie drehte ihre Freundin auf den Rücken und während ihr eigener Körper ihr Panty weiter durchnässte schob sie sich zwischen Camerons Schenkel und stieß zu. Dann arbeitete sie sich von Camerons Lippen über ihren Hals bis zu den Brüsten vor.
Zärtlich biss sie in die Nippel und saugte daran als wäre sie durstig.
Cameron genoss die körperlichen Empfindungen in vollen Zügen
Schließlich küsste sich Riley weiter nach unten. Unzeremoniell zerrte sie Camerons Panty zur Seite und vergrub ihr Gesicht mit einem Schmatzgeräusch in dem nassen Fleisch. Dann betätigte sich ihre Zunge bis sich Cameron mit einem Schrei aufbäumte.
Riley machte so lange weiter, bis sie den Eindruck hatte Cameron hätte genug Orgasmiert. Schließlich krabbelte sie wieder nach oben und zog Cameron in ihre Arme. „Ich hab Dich", flüsterte sie der bebenden ins Ohr und umklammerte sie so fest sie konnte.
Camerons Brust hob und senkte sich heftig in nicht notwendigen Atemzügen. Erst Minuten später öffnete sie die Augen und sah Riley an. Ohne ein Wort zu sagen begann sie ihrer Freundin die Wange zu streicheln.
Riley lächelte befriedigt.
Cameron hingegen legte irgendwann den Kopf schräg. Sie griff hinunter zwischen ihre Schenkel. Dann fühlte sie zwischen Rileys Schenkel. „Wir sind nass. Lass uns duschen".
Rileys Mundwinkel zogen sich nach oben. „Ich weiß, so feucht war ich noch nie".
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Als Riley zum Duschgel griff nahm Cameron es ihr aus der Hand. „Ich mach das", sagte sie bestimmt. „Dreh dich um".
Gründlich wusch Cameron Rileys Rücken. Ebenso zwischen den Pobacken was Riley ein Stöhnen entlockte, bis hinunter zu ihrer Weiblichkeit
Dann drehte sie Riley herum und wusch ihre Vorderseite, wobei sie noch über die Nippel streichelte als längst kein Duschgel mehr da war. Weiter hinunter zum Lustzentrum Rileys und dann ihre Beine, wobei sie diese unauffällig auseinander schob.
Nachdem sie Rileys Füße gewaschen hatte zögerte sie nicht lange und vergrub diesmal ihr Gesicht und einen Finger zwischen Rileys Schenkeln, was dieser wiederum einen Schrei entlockte.
„FUCK!"
Als Riley dieses Mal kam war es so heftig, dass Sie sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Sie sackte auf Camerons Schenkel und in deren Arme.
„Ich hab Dich", sagte diesmal Cameron in Rileys Ohr.
Minuten vergingen, bis Rileys Beben und Zittern nachgelassen hatte. Während der ganzen Zeit hatte sie sich an Cameron geklammert. Noch immer breitbeinig hockte sie auf den Schenkeln der Knieenden.
„Ich muss Pinkeln", sagte Riley irgendwann.
„Keine Einwände", entgegnete Cameron ohne Riley loszulassen.
„Du meinst...?" Fragte Riley erstaunt.
„Wir sind unter der Dusche. Entspann Dich einfach", sagte Cameron in Rileys Ohr.
Und Riley entspannte sich stöhnend.
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Davon wusste John natürlich nichts, obwohl ihm eine kleine Änderung in Rileys Verhalten schon aufgefallen war.
Riley war fröhlicher und suchte offen Camerons Nähe.
Und sie suchte seine Nähe. Nicht sexuell fordernd wie sonst sondern Zärtlich.
Immer wenn Riley in seine Nähe kam berührte sie ihn.
Sonst hatte sie nach ihm gegriffen oder war einfach auf seinen Schoß geklettert. Gestreichelt hatte sie ihn nie.
Und eine weitere Veränderung war ihm aufgefallen. Cameron schien die vormals fordernde Rolle Rileys eingenommen zu haben. Nicht ganz so aggressiv wie Riley aber immer in seiner Nähe suchte sie Körperkontakt, intimen Körperkontakt.
Auch deshalb gelang es ihm nicht seine sexuelle Spannung abzubauen.
Und genau deshalb rief er Cameron kurz vor Feierabend zu sich.
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„Cam...", sagte er zögerlich ohne sie anzusehen. Er wollte sich nicht durch ihr Outfit ablenken lassen.
Sie trug eine allzu knappe Hotpants, flache Sandalen (was er viel besser fand als High Heels) und ein Bauch freies Top mit nur einem Träger.
„Ja John?" Gurrte sie und näherte sich ihm.
„Ich... ich liebe Dich." Jetzt war es heraus. Er fühlte sich erleichtert und traute sich in ihr Gesicht zu sehen. „Möchtest Du... mit mir... zu... sammen sein?"
Das Lächeln, dass er gesehen hatte als er aufblickte zerfaserte langsam. Ihr Gesichtsausdruck wurde nachdenklich.
„Zusammen sein?" Fragte sie vorsichtig. „Meinst Du... Heiraten?"
Er kratzte sich am Kopf, „Vielleicht", sagte er vorsichtig. „Wenn Du mich willst?"
Sie blickte nachdenklich zu Boden. Ihre Datenbank listete ihr auf, was sie über den menschlichen Brauch des Heiratens wusste. Sie überdachte auch die Konsequenzen für die Zukunft.
John sah ihr nachdenkliches Gesicht und fürchtete einen Fehler gemacht zu haben. „Tut mir Leid", sagte er schnell. „Ich wollte Dich nicht damit überfahren. Natürlich können wir warten...".
„Das ist es nicht", unterbrach sie ihn. Sie blickte auf. „Du weißt nicht Alles. Ich muss Dir erst etwas über mich erzählen".
John ergriff ihre Arme und lies seine Hände hinab in ihre gleiten. „Du kannst mir Alles sagen, dass weißt Du".
Cameron sah auf ihre Hände. Dann blickte sie auf. „John, ich komme nicht von Da wo Du glaubst. Ich bin nicht Die, Die Du glaubst".
John schüttelte den Kopf. „Das ändert nichts. Du bist die Frau, die ich liebe. Ganz egal wo Du her kommst".
Cameron schüttelte den Kopf. „John ich bin eine..."
Cameron wurde unterbrochen, als unten Im Gastraum Schüsse und Schreie auf klangen.
Keine zwei Sekunden später wurde die Tür aufgestoßen.
