Laurie lantar lassi súrinen

Wie Gold fallen die Blaetter im Wind

-Timpetu-

Keine POV

Der Arm wurde ihm langsam schwer. Der Kopf, der ihm ein paar Nerven abklemmte und er somit seine eigenen Fingerspitzen nicht mehr spuerte, hing schlapp in seiner Armbeuge. Legolas seufzte schwer. Es wurde Zeit, dass sie endlich eine Rast einlegten, damit auch er sich ausruhen konnte. Aber weit und breit war nur flaches Land zu sehen. Nicht eine Baum- oder Felsgruppe, in deren Schatten sie sich niederlassen koennten. Denn auch wenn sie in Zeiten des Friedens lebten, wollte er lieber auf Nummer sicher gehen.

„Prinz Legolas! Ich sehe Baumspitzten", rief ihm Nestalinna muede zu. Auch sie hatte ein kleines schlafendes Buendel in den Armen liegen und auch sie war erschoepft vom langen Ritt. Legolas nickte ihr kurz und dankbar zu und richtete dann den Blick nach vorne. Grosse Schatten wuchsen in den naechtlichen Himmel hinein und Legolas schaetzte, dass sie diese in einer oder zwei Stunden erreichen koennten. Sie waren schnell geritten und eine tiefgruendige Erwartung stieg in ihm empor. Ithilien! Endlich hatten sie den Wald seiner Wuensche und Hoffnungen erreicht.

Er stiess einen gedaempften Ruf aus, der seinen Reisegefaehrten vermittelte, etwas schneller zu reiten, um so den schuetzenden Waldrand um einiges schneller zu erreichen.

Legolas POV

Als wir den Waldrand erreicht hatten, verlangsamte ich das Tempo und atmete tief die frische, klare Luft ein. Es roch noch Harz und Moos und sommerlichen Blueten. Ich konnte die kleinen Schatten von Pilzen am Boden erkennen.

Adamantiel bewegte sich leicht und murmelte im Schlaf etwas vor sich hin, das ich nicht verstehen konnte. Ich beugte mich leicht zu ihr hinunter als sie wieder etwas Unbestimmtes von sich liess. Und diesmal war ich ueberzeugt, dass sie etwas gesagt hatte, nur eben nicht auf elbisch. Ich haette viel dafuer gegeben, um zu ergruenden, was ihren Schlaf bewegte.

Aber anstatt mich weiter darauf zu konzentrieren, liess ich sie langsam in die offenen Arme von Teleno, einem der juengeren Elben gleiten, um dann selbst vom Pferd zu springen. Ich verfolgte seine Schritte mit meinem Blick, bis er Adamantiel sanft im Moos unter einem der grossen Baeume niederliess und sie mit einem gruenen Umhang zudeckte. Ich hatte nicht genuegend Zeit, ihn zu beobachten, da ich selbst helfen musste, das Lager aufzubauen, doch meinen Augen entging nicht, dass Teleno dem blonden Maedchen leicht ueber die Wange streichelte.

Er musste meinen Blick wohl gespuert haben, jedenfalls sprang er schnell und geschmeidig auf die Beine, sah kurz in meine Richtung, doch ich tat so, als haette ich die ganze Zeit die Sachen vom Ruecken meines Pferdes abgeladen. Also entfernte er sich rasch von der Stelle, wo mein Schuetzling lag.

Ich holte tief Luft. Ein Gefuehl, dass Eifersucht glich, stieg in mir hoch. Ich verschraenkte die Arme ueber dem Ruecken meines Pferdes und schloss kurz die Augen, um es wieder zu verdraengen. Es war nur mein Beschuetzerinstinkt als ihr Pate, der immer wieder diese Gefuehle in mir hervorrief, wenn ein anderer Mann zaertlich mit ihr war, redete ich mir ein. Ich meinte, warum sollte sie denn keinen von meinem Volk naeher kennen lernen duerfen. Mein Ziel und Gedanke war ja schon von Anfang an gewesen, sie verschiedenen Maennern vorzustellen, wenn sie die Volljaehrigkeit erreicht hatte.

„Mami ich bin aber gar nicht mehr muede." Die Stimme eines kleinen Elbenkindes durchdrang schwach die Stille. Ich blickte in die Richtung, aus der sie kam und sah eine liebevolle Mutter sanft durch das Haar ihres Kindes streicheln.

„Natuerlich bist du das, mein Schatz. Schau nur: Du gaehnst ja schon wieder." Das Laecheln schwang in ihrer Stimme mit.

„Das stimmt...ja gar...nicht." Und mit diesen protestantischen Worten, war der Kleine auch schon eingeschlafen.

Ich blickte noch einmal in die Richtung der schlafenden Adamantiel, die im Traum den Kopf leicht hin und her bewegte und laechelte leicht, ehe auch ich mich in ihrer Naehe zur Ruhe legte.

Adamantiel POV

Schritte hallten laut in meinen Ohren wider. Es waren meine eigenen. Und zum wiederholten Male musste ich feststellen, dass ich am selben Ort angekommen war, an dem ich schon mindestens zwanzig Mal vorbeigelaufen bin.

Ich sah mich unruhig um. Irgendetwas stimmte hier doch nicht! Und ploetzlich wusste ich auch, was es war. Ich wurde beobachtet.

Mit einem Ruck blieb ich stehen. Irgendjemand machte sich einen Scherz daraus, dass ich mich staendig verlief, dass ich nicht wusste, wohin ich gehen sollte. Dass ich nicht wusste, wen ich suchte...

„Die Zeit der Rache ist nah." Ich fuhr herum als ich die Worte hoerte, gesprochen von einer kalten, klirrenden Stimme. Eine Stimme, die ich schon mehrere Male gehoert hatte.

„Rache an wem", schrie ich dem dunklen Schatten entgegen, der laessig gegen einen der grossen Baeume gelehnt stand.

Doch anstatt einer Antwort, verlachte er mich hoehnisch und tat einige Schritte auf mich zu. Doch ich wich nicht vom Fleck. Je naeher er kam, desto deutlicher zeichnete sich seine Sillouette ab und das weissblonde Haar wehte leicht im Wind seiner Bewegungen. Ich merkte, wie ich zu zittern begann, als er eine Hand nach meiner Wange ausstreckte.

„Laurie lantar lassi súrinen", hauchte er mir kalt entgegen und seine Augen spruehten nur so vor Hass und Verachtung. Ich schloss kurz die Augen um nicht vor Angst zu vergehen, sammelte all meinen Mut und sah ihn entschlossen an.

„Fass...mich nicht an", zischte ich boese, aber meine Stimme war fast am Versagen. Auf meine Worte konnte er wieder nur lachen.

„Du bist mutig, Traegerin des Verderbens, aber das wird nicht ausreichen. Ich weiss, dass sie hier sind und ich weiss, dass du sie finden wirst. Fuer mich." Ich holte kurz und entschlossen mit der Hand aus, um ihn zu schlagen. Ich wollte seine Worte nicht hoeren und ich wollte auch nicht wissen, was er damit erreichen wollte. Ich wollte ihm nur Schmerz zufuegen. Hier und jetzt.

„Ich werde niemanden fuer dich suchen oder finden! Mach doch die Drecksarbeit allein", schrie ich ihn an und erwartete schon den befriedigenden Laut, der entstand, wenn jemand eine Ohrfeige erhiel, doch er fing meine Hand ab und hielt sie fest in seinem Griff.

„Fass mich nicht an!"

„Oh doch du WIRST sie fuer mich finden. Nur du bist instande, sie zu finden." Ich schrie, als er fester zupackte, wehrte mich mit Haenden und Fuessen, doch er war zu stark.

„Fass mich nicht an! Lass mich in Frieden! Verschwinde!" Das Letzte, das ich von ihm hoerte, war ein fernes, kaltes Lachen und ich erwachte aus meinem Traum.

„Fass mich nicht an, sagte ich", schrie ich noch einmal aus vollster Kehle, ehe ich realisierte, wo ich war. Eine starke Hand hielt mein Handgelenk umklammert, aber es tat mir nicht weh. Ich verstummte mit einem Schlag, folgte mit meinem Blick dem Arm der von der Hand ausging, entlang bis zu den Schultern des Mannes, der mich festhielt und sah in die blau-lila Augen meines Paten.

„Legolas", fluesterte ich erleichtert und ich loeste mich aus meiner Verkrampfung. Dieser liess ganz langsam meine Handgelenke los und erhob sich. Ich erroetete, als ich erkannte, dass er auf mir gesessen hatte um meine Schlaege zu baendigen. Ich musste mich wohl sehr heftig bewegt haben.

„Schlecht getraeumt", fragte der Elbenprinz leise und setzte sich neben mich. Ich starrte ihn nur mit offenem Mund an. Er gab einige Zeichen und als ich diesen mit meinen Augen folgte, bemerkte ich, dass beinahe alle Elben wach waren und mich beobachteten. Einer von ihnen, ganz in meiner Naehe, blutete aus der Nase. Ich hob beide Haende und betrachtete meine Handruecken. Mit einem entsetzten Laut entdeckte ich, dass auch an meiner rechten Hand Blut klebte.

„Ja ich...", stammelte ich hilflos auf Legolas' Frage drauflos. Aber ich wusste nicht weiter. Was hatte ich getraeumt, um so gewalttaetig zu werden? Ich dachte angestrengt nach, doch je mehr ich mich erinnern wollte, desto schneller verblichen die Erinnerungen an meinen Traum. Obwohl ich beim Aufwachen noch alles genau gewusst hatte.

Ich spuerte wieder die Hand meines Paten um eines meiner Handgelenke und sah ihn fragend an, als er mich auf die Beine zog.

„Ich bin sicher, dass Ihr Euch erfrischen moechtet", sagte er nur kurz angebunden. Ich konnte gar nicht anders, als zu nicken. Die Hauptsache war jetzt, den neugierigen und teilweise sogar misstrauischen Blicken der anderen Elben zu entkommen.

Er zog mich schweigend hinter sich her. Ich wusste nicht, wohin wir gingen. Ich wusste nicht einmal, wo wir waren. Das einzigste, an das ich mich erinnerte, war, dass ich auf dem Ruecken des Pferdes und angelehnt an die Brust von Legolas eingeschlafen war.

„Ich...Ist jemand schwer verletzt", setzte ich nach einer Weile zoegernd zu Fragen an. Legolas hielt inne mit seinem Schritt, blieb stehen und drehte sich langsam zu mir um.

„Nein...nicht ernsthaft. Nur Teleno hat, wie Ihr gesehen habt, eine blutende Nase. Er war der Erste, der von Eurem Geschrei aufgewacht ist. Er lag gleich unter dem Baum neben Euch. Und als Ihr Euch von einer Seite auf die andere geschlagen habt, wollte er Euch beruhigen." Eine ungemuetliche Stille herrschte fuer laengere Zeit zwischen uns und ich hielt den Kopf beschaemt gesenkt.

„Und dann", wollte ich wissen. Legolas sah mich eindringlich an. Als er nichts sagte, hob ich den Kopf und traf seinen Blick. Ein heisser Schauer durchlief meinen Koerper, als ich den Ausdruck seiner Augen sah. Ich war nicht gut, um Gefuehle in den Augen ablesen zu koennen, abgesehen von Hass, Wut und Streitlust. Aber ich bildete mir ein, Sanftheit und Besorgnis in ihnen zu erkennen.

„Ihr habt ihn sehr schnell ausser Gefecht gesetzt und dann habe ich es uebernommen", antwortete er knapp, drehte sich wieder um und zog mich weiter. Das leise Plaetschern eines Baches drang an mein Ohr und als wir diesen erreicht hatten, sah ich das Wasser in einem dunklen Band dahinfliessen. Wo es kleine Wellen aufwarf, spiegelte sich das Licht des Mondes, der in einer Sichel am Himmel stand.

„Ihr...muesst mir glauben. Ich wuerde nie jemanden etwas zuleide tun...Niemals absichtlich", fluesterte ich nach einiger Zeit nachdem Legolas schweigend zugesehen hatte, wie ich das schon angetrocknete Blut sorgsam von meiner Hand abgewaschen hatte.

Doch er antwortete nicht, stand einfach nur da und beobachtete mich. Ich spuerte seinen Blick im Nacken. Ich wusste nicht was er dachte und es graute mir davor, es zu erfahren. Ich seufzte tief und richtete mich dann auf, um seine Augen mit meinen zu suchen.

„Ich...", setzte ich an doch er fiel mir ins Wort.

„Ihr...du hattest Angst. Grosse Angst. Und auch wenn ich nicht weiss, warum, tat es mir weh dich so zu sehen", gestand er leise und es war das erste Mal seit langer Zeit, dass er mich nicht hoeflich distanziert ansprach sondern so, als wuerde ich ihm etwas bedeuten. Als waeren wir mehr als Schueler und Lehrer, Pate und Patenkind, Prinz und Normalbevoelkerung.

„Ich...es tut mir leid", fluesterte ich, doch Legolas schuettelte nur leicht den Kopf und legte eine Hand an meine Wange, streichelte sie. Diese kleine, zaertliche Beruehrung entfachte ein Feuer in mir. Ein Verlangen, dass ich noch nicht kannte. Das nicht mit einem Verlangen nach dem Schokokuchen meiner Zwerge-Pflegemutter zu vergleichen war. Ich schloss schnell die Augen und hoffte, dass er weder mein schneller schlagendes Herz, noch meinen stockenden Atem hoerte.

„Das braucht es nicht. Niemand kann seine Traeume beinflussen. Nicht einmal wir Elben", beruhigte er mich. Und noch ehe ich etwas sagen konnte, zog er mich an seine Brust. Und in diesem Moment hoerte ich, dass auch sein Herz schneller schlug und ihm der Atem stockte.

Ich erroetete, was dank der Dunkelheit der Nacht, nicht zu sehen war. Schuechtern legte ich meine Haende an seine Brust und lehnte meinen Kopf dagegen. Als ob er nur auf diese Bewegung gewartet haette, umschloss er meinen Koerper mit seinen Armen und ich spuerte wie seine Haende beruhigend meinen Ruecken streichelten. Es war ein so angenehmes Gefuehl mit ihm allein im Dunkel des Waldes zu stehen und dem Plaetschern des Baches zu lauschen. Ich wusste, bei Tageslicht haette ich ihn nicht einmal meine Wange streicheln lassen. Und dass ich am mich am naechsten Morgen fuer diesen Moment schaemen und mich darueber aufregen wuerde, wusste ich ebenfalls. Aber die Nacht hatte etwas Verfuehrerisches.

Ich war ein ganzes Stueckchen kleiner als er, so fiel es ihm nicht schwer, mir einen fluechtigen Kuss auf den Scheitel zu geben. Ich atmete tief und schwer. Und der Gedanke, dass das, was ich fuer eine Allergie hielt, etwas anderes sein koennte, draengte sich mir in den Vordergrund. Allergien waren etwas Laestiges. Etwas, das keiner haben wollte. Aber ich wollte diese Gefuehle in seiner Naehe fuehlen. Und das war der einzige Schwachpunkt an meiner Allergietheorie. Ich blinzelte verwirrt. Wie konnte ich jetzt ueber so etwas nachdenken? Warum konnte ich das ganze nicht spaeter analysieren?

„Ich hatte Angst um dich." Seine Stimme riss mich aus meinen Ueberlegungen und ich hob ruckartig den Kopf um ihm in die Augen zu sehen. Leider hatte ich vergessen, dass sein Kinn direkt ueber meinem Scheitel schwebte und waehrend ich noch ein lautes Krachen hoerte, durchfuhr mich ein stechender Schmerz.

„Autsch", rief ich mit schmerzverzerrtem Gesicht und entfernte mich ein wenig von Legolas. Dieser rieb sich ueberrascht das geschundene Kinn.

„Ah verdammt! Du hast aber auch harte Knochen", zischte ich und rieb mir die schmerzende Stelle.

„Nichts gegen deinen harten Schaedel", wehrte sich Legolas. Wir massen uns kurz mit den Augen und lachten dann los. Es war einfach nur zu laecherlich sich jetzt zu streiten. Als wir wieder zu Luft kamen, sah ich Legolas fragend an.

„Ihr...Du meintest, du hattest angst um mich." Das Lachen wich aus seinem Gesicht und er sah mir ernst in die Augen.

„Du haettest dich sehen sollen. Schreiend und wild um dich schlagend. Wir konnten dich nicht aufwecken. Es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit, in der ich dich einfach nur festhalten konnte, damit du dir nicht selbst Schaden zufuegst." Der zaertliche Klang seiner Stimme den ich anfangs so berauschend empfunden hatte, veraergerte mich jetzt. Man musste sich keine Sorgen um mich machen! Mir passierte nie etwas und ich war nicht auf Hilfe angewiesen. Gimli meinte immer „Selbst ist der Zwerg".

„Ich wuesste nicht, was Euch das angehen sollte." Ich wusste nicht, was er auf meine Worte hin denken mochte, aber er sah verwirrt aus. Doch dieser Zustand hielt nicht lange an.

„Verzeih mir, wenn ich mich um dich sorge! Aber ich bin immer noch dein Pate", fauchte er mich an.

„Und wenn schon! Ihr muesst mich nicht ummuttern!"

„Falls es dir entgangen sein sollte: Das ist die Pflicht eines Paten! Und ausserdem..." Er verstummte mit einem Mal und tat einige Schritte auf den Bach zu. An dessen Ufer kniete er sich nieder und trank ein paar Schlucke aus der hohlen Hand.

„Und ausserdem was", fragte ich ihn herausfordernd und trat an ihn heran. Doch er trank ein paar weitere Schlucke, schien zu ueberlegen, was er sagen wollte. Doch ich liess ihn nicht in Frieden. Ich beugte mich zu ihm hinab und sah ihm spoettisch ins Gesicht. Meine Harre kitzelten seine Wange.

„Haben wir die Sprache verloren oder wissen wir nicht, was wir sagen sollen?" Doch noch ehe ich den Satz beendet hatte, spuerte ich eine feuchte kuehle Hand in meinem Nacken, die mich nach unten zog. Einen Augenblick lang sah ich den sturmblauen Ausdruck seiner Augen. Und ehe ich mich versah, schmeckte ich seine kuehlen, vom Wasser benetzten Lippen auf meinen eigenen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte und fuehlte mich voellig hilflos und ausgeliefert.

Trotz allem stieg ein angenehmes Kribbeln in meinem Magen hoch. Doch so schnell wie es gekommen war, verschwand es auch wieder, denn Legolas liess mich los, erhob sich schnell, murmelte etwas dass nach „Verzeih mir" klang und entfernte sich rasch vom Bach und damit auch von mir. Er liess mich stumm und ueberrumpelt zurueck. Mit rasendem Herzen und wirbelnden Gedanken.

„Was...?" Meine leise Frage blieb ungehoert in der naechtlich kuehlen Luft haengen. Ich war mir nicht einmal bewusst, dass ich eine Hand an meinen Mund gefuehrt hatte. Ich leckte mir leicht ueber die Lippen. Ich stand noch kurze Zeit regungs- und fassungslos so neben dem plaetschernden Bach und hatte ploetzlich den Drang einfach drauflos zu rennen. Als ob meine Beine diesen Befehl nur erwartet haetten, setzten sie sich in Bewegung. Ich lief immer schneller und schneller und scherte mich nicht um die kleinen Aestchen, die sich in meinem Haar verfingen. Ich stolperte ein paar Mal, fiel aber nicht. Und waehrend ich so kopflos durch den Wald rannte, bahnte sich mein Verstand wieder an seinen alten Platz zurueck.

„Dieser stinkeingebildete, milchbubigesichtige bescheuerte Kerl", schrie ich einen kleinen, schlafenden Vogel aus vollster Kehle an. Der arme Kleine schreckte empoert hoch und flatterte davon.

„Dieser...dieser... dieser...ELB!" Mir fiel kein anderes Schimpfwort ein. Ich haemmerte mit einer Faust gegen einen Baumstamm. Ein schmerzender, blutiger Streifen blieb zurueck und ich lehnte mich erschoepft, aber abreagiert mit dem Kopf gegen die Rinde. Ich hoerte meinem eigenen Atem zu, um mich zu beruhigen.

Langsam bewegte sich mein Kopf hin und her, hoch und runter und ehe ich realisierte, dass es nicht mein Kopf war, der sich bewegte, sondern der Baum selbst, war es schon zu spaet. Eine Wurzel umschlang meine Fussgelenke und zog mich in die Hoehe. Ich war so ueberrascht, dass ich nicht mal protestieren konnte.

„So...", sagte eine tiefe, weibliche Stimme und ich sah mich einem Paar auf dem Kopf stehenden Augen gegenueber die von Rinde umgeben waren.

„...ich dachte nur Menschen fuegen den Baeumen gewollten Schaden zu. Aber wie ich sehe, bist du eine Elbin...", setzte die Baumedame fort.

„Mit zwergischen Manieren", knurrte ich zurueck und fuchtelte wild mit den Armen.

„Wir koennen gerne weiterplaudern, aber ich mag es nicht so, kopfueber mit Fremden zu sprechen." Der weibliche Baum runzelte die Augenbrauen, soweit es bei einem Baum moeglich war.

„...Also...Wuerdest du so freundlich sein, und mich runterlassen", fuegte ich etwas manierlicher hinzu. Das schien ihr auch zu gefallen, denn sie liess mich tatsaechlich runter. Ich landete sanft im Moos und rieb mir die Fussknoechel.

„Mir gefaellt dein Mut, mein Kind." Ich blinzelte den Baum fragend an. Gab es eigentlich auch ein weibliches Wort fuer Baum? So etwas wie Baeumin?

„Ehm...Danke. Und ich bewundere ihre...Blaetter...?" Verdammt schlecht gelogen, denn dieser Baum hatte fast keine. Gut ganz oben in der Krone vielleicht, aber irgendetwas habe ich ja erwidern muessen.

„Dir gefaellt mein Blaetterdach", fragte diese geruehrt und fuhr sich mit einem Ast durch die Krone. Dann seufzte sie tief.

„Ich hatte schon bessere Zeiten. Du haettes mich vor eintausend Jahren sehen sollen. Alles war noch so jung und frisch. Und jetzt, sieh mich an. Verrindet und verrunzelt wie eine alte Eiche. Im Gegensatz zu dir, kleine Elbin. Dir wird man die Jahre nicht ansehen. Nur deine Augen werden vor Weisheit nur so strotzen." Ich nickte nur, wusste aber nicht was ich sagen sollte. Waehrend ich mit dem weiblichen baum sprach, hatte ich mich auf einer seiner Wurzeln niedergelassen und sah interessiert zu ihr auf.

„Ach das waren noch Zeiten, als ich von allen Maennern der Ents wegen des saftigen Gruen meiner Blaetter begehrt wurde", schwaermte sie dahin und ich begriff endlich, warum dieser Baum sprechen konnte. Gimli hatte mir von den Ents erzaehlt, die im Ringkrieg gegen Saruman gekaempft hatten. Aber seiner Erzaehlung nach, waren die Entsfrauen schon seit Ewigkeiten verschwunden und wurden von den Maennern gesucht.

„Du bist eine Entsfrau", platzte es aus mir heraus. Diese wiegte nur bestaetigend mit ihrer Baumkrone hin und her.

„Ja genau...", meinte sie traurig.

„Und wegen uns, den Frauen, gibt es keinen Nachwuchs mehr unter den Ents", jammerte sie. Ich taetschelte eine ihrer kleineren Wurzeln.

„Aber warum denn? Ihr koennt nichts dafuer, ihr habt euch aus den Augen verloren, die Maenner und die Frauen." Ein lautes Schniefen war die Antwort.

„Eben nicht! Wir haben uns versteckt. Wir wollten wissen, wie weit die Maenner fuer uns gehen wuerden. Aber bisher haben sie uns nicht gefunden und sicher die Suche aufgeben." Eine kurze Stille entstand.

„Ganz sicher nicht. Ich bin sicher, sie sind immer noch auf der Suche." Ich erinnerte mich an Gimlis Erzaehlungen und daran, dass die Ents eine halbe Ewigkeit brauchen, um ein Wort herauszubringen.

„Und du kennst sie ja. So langsam wie sie sind." Das lockte ein leichtes Lachen hervor und ich war erleichtert, dass die Tragik des Momentes vorueber war.

„Du bist doch nicht so, wie ich erst den Eindruck hatte", meinte die Entin. Ich laechelte sie feundlich an.

„Ich war auch etwas...durch den Wind", erwiderte ich und seufzte tief. Wut stieg wieder in mir auf, als ich an Legolas dachte.

„Ein Mann", fragte die Entfrau und sah mich mit verschwoererischem Blick an. Ich nickte und sie gab nur ein wissendes Grunzen von sich.

„Die sind alle gleich", gab sie kurz angebunden von sich.

„Voegel, Baeren, Menschen, Zwerge, Wuermer, Elben...Da macht die maennliche Gattung keine Unterschiede. Sie sind alle gleich: rechthaberisch, staerker, gebieterisch und unglaublich dickkoepfig." Ich wusste nicht, was ich darauf erwidern sollte. Ich hatte ja keine grosse Erfahrung mit Maennern.

„Naja. Nimm dich einfach vor ihnen in acht. Wie heisst du?" Ich sah wieder in diese grossen braunen Augen, die mich offen und herzlich ansahen.

„Adamantiel", entgegnete ich. „Und du?"

„Sommerbluete." Ich war ueberrascht ueber die kurze Antwort. Ich hatte mich auf eine halbe Ewigkeit eingestellt, in der sie ihren Namen runterrasseln wuerde.

„Ich weiss, was du jetzt denkst. Aber so wichtig nehmen sich nur die Maenner. Wir Frauen passen uns der Sprache der Rasse an, mit der wir sprechen." Ich nickte nur zustimmend.

„Bist du allein hier", fragte ich neugierig. Ein knackender Laut, der wohl ein Schluchzen darstellen sollte, liess mich zusammenfahren.

„Nein. Aber...ich habe mich mit den anderen zerstritten", erklaerte sie kleinlaut aber ihre Augen schimmerten vor Zorn.

„Warum?"

„Die anderen Frauen des Rates waren dagegen, Timpetu zu pflegen und grosszuziehen", knurrte sie boese.

„Timpetu?" Ich sah sie verstaendislos an.

„Ein kleiner Ollifant dessen Mutter wir nicht finden koennen. Er irrt schon seit Wochen hier im Wald umher. Er ist noch so klein und hilflos, wir muessen ihm helfen", jammerte Sommerbluete. Und ploetzlich kam mir ein wunderbarer Gedanke.

„Ich koennte auf ihn acht geben", rief ich begeistert. Ich wollte immer schon ein Tier unter meiner Obhut haben und hatte Gimli ja sogar ueberredet, dass ich den Baeren behalten durfte.

Die Augen von Sommerbluete leuchteten sofort auf.

„Das wuerdest du tun? Und es wuerde dir auch nichts ausmachen", fragte sie erfreut. Ich schuettelte laechelnd den Kopf.

„Das ist einfach wunderbar", rief die Entin begeistert und drueckte mir mit einer ihrer Wurzeln den Brustkorb zusammen. Erst als ich wieder zu Luft kam erkannte ich diese Folterung als Umarmung. Ich kratzte mir nervoes und ein wenig verlegen die Nase, doch Sommerbluete schien keine Zeit verlieren zu wollen.

„Komm komm meine Liebe! Klaetter in meine Krone damit wir schneller vorankommen", forderte sie mich auf und ich folgte ihrer Anordnung.

„Ich bin ja so erleichtert, dass sich endlich jemand des kleinen Babys annehmen will! Der Kleine ist schon richtig traurig, dass niemand mit ihm spielt und alle Tiere ihn meiden, aber jetzt bekommt er ja endlich Gesellschaft", plapperte Sommerbluete drauflos und ich grinste nur breit.

Der Wald um uns herum verdichtete sich immer mehr. Es roch nach Blumen und Pilzen, frischem Moos und dem Harz der Baeume. Ich schloss die Augen und atmete die Luft geniesserisch ein. Es dauerte nicht lange, da stoppte auch schon die schwankende Reise.

„Da sind wir."

Ich sah mich neugierig um und entdeckte einen kleinen Huegel auf einer Baumlichtung. Aber dieser Huegel bewegte sich!

„Timpetu", rief Sommerbluete sanft, „wach auf, da ist jemand fuer dich!"

Keine POV

„Was soll das heissen, Ihr habt sie am Bach alleine gelassen?" Die empoerte Stimme von Hellina schrillte durch die naechtliche Stille. Die anderen Elben mussten nicht einmal die Ohren spitzen, um das interessante Streitgespraech mit anzuhoeren.

„Sie ist eine Elbin! Sie wird den Weg schon finden", knurrte Legolas, spielte aber mit Unbehagen mit seinen Fingern und wagte es nicht, die aufgebrachte Mutter von zwei Kindern anzusehen.

„Ihr habt selbst gesehen in welcher Verfassung sie kurz zuvor war! Ihr koennt sie nicht einfach alleine lassen", schrie Hellina weiter drauflos. Tinnu und deren kleiner Bruder klammerten sich aengstlich in den Umhang ihrer Mutter. So wuetend war sie nicht einmal gewesen, als sie einmal einen Spielkameraden in einer nahegelegenen Hoehle eingeschlossen hatten.

„Sie hat mich provoziert", gab Legolas heftig zurueck, sah aber ein, dass es sinnlos war, zu diskutieren, als Hellina ihm einen verachtenden Blick zuwarf.

„Was seid Ihr? Ein Prinz oder ein bockisches Kleinkind? Mein Sohn benimmt sich wuerdevoller als Ihr!" Legolas hob den Kopf und funkelte sie aus feurigen Augen an. Die lauschenden Elben wagten nicht einmal zu atmen. Niemand, abgesehen vom Patenkind des Prinzen, hatte Legolas jemals so beleidigt!

„Wo sie recht hat, hat sie recht", bestaetigte eine weibliche Stimme, die aus den Baeumen zu kommen schien. Aber sie konnten die Person, die gesprochen hatte, nicht entdecken.

„Adamantiel", riefen Nestalinna und Hellina gleichzeitig und die Erleichterung in den Stimmen war nicht zu ueberhoeren.

„Und ich glaube fuer diese Unverschaemtheit, eine Minderjaehrige allein im dunklen fremden Wald zu lassen, seid Ihr mir etwas schuldig, Prinz Legolas", fuhr Adamantiel fort. Legolas' Anflug von Erleichterung, dass sie kein Wort ueber das Geschehene am Bach verlur, verflog, als er einen grossen Schatten naeher kommen sah. Sofort griff er zu seinem Bogen und spannte ihn, bereit, den Pfeil von der Sehne zu lassen.

Doch der Schatten hielt in seiner Bewegung inne und er hoerte, wie eine sanfte weibliche Stimme etwas fluesterte. Dann bemerkte er, dass der Schatten eigentlich aus aus zwei Gestalten bestand: Der eine schien auf dem anderen zu Reiten. Zusammen waren sie groesser als ein Pferd.

„Lasst den Bogen runter! Ihr habt keinen Grund auf mich zu schiessen. Eher setze ich Euch einen Pfeil ins Herz und das mit guten Gruenden", hoerten sie Adamantiel ruhig sagen. Legolas liess den Bogen langsam sinken, erwiderte aber nichts.

„Mami. Ist das einer dieser Olifanten, von denen du uns erzaehlt hast?" Die Worte des kleinen Kindes, das am naechsten bei Adamantiel und dem grossen Schatten stand, schnitten sich in die Koepfe und Verstaende der Elben ein und ein Raunen ging durch die Menge. Die Worte drangen nur langsam zu Legolas durch und als er begriff, was das Kind soeben von sich gegeben hatte, setzte er sich in Bewegung. Jetzt erkannte auch er es: Die grossen Ohren, den Ruessel und der kleine Schwanz. Dunkle, grosse, glaenzende Augen sahen ihm neugierig entgegen.

Legolas war ausser sich vor Fassung. Er war nicht einmal mehr faehig etwas zu sagen, waehrend er sich dem Tier und der Elbin, die auf ihm ritt, naeherte. Doch als ihn nur noch zwei bis drei Meter vom Olifanten trennten, wich dieser ein paar Schritte zurueck. Legolas blieb sofort stehen. Seine Augen funkelten; er war ausser sich vor Wut.

„Wie...kannst du es wagen...", zischte er unter zusammengebissen Zaehnen hervor und fixierte Adamantiel beinahe feindlich. Diese warf nur kurz das lange Haar zurueck und lachte leise.

„Was wage ich denn", fragte sie herrausfordernd und fixierte ihn ebenso freundlich.

„Wie kannst du es wagen, dieses gefaehrliche Tier hierher zu bringen!"

„Von wegen gefaehrlich! Seht ihn euch doch an! Der Kleine hat ja mehr Angst als Ihr", gab sie empoert zurueck und streichelte die stachelnden Haerchen auf dem Kopf des Ruesseltiers. Wie konnte Legolas nur so herzlos zu einem kleinen Baby-Olifanten sein? Vielleicht hatte er im Ringkrieg ein Trauma erlitten.

„Der Kleine! Der Kleine", rief Legolas aufgebracht, „fuetter ihn noch ein paar Monate und er waechst dir viermal ueber den Kopf!"

„Genau das hatte ich vor", erwiderte Adamantiel kuehl und sie spuerte, wie die Blicke der anderen Elben abwartend auf ihr ruhten.

„Wie, das hattest du vor", fragte Legolas verwirrt und seine Stimme verlor etwas an Schaerfe. Adamantiel schwang ein Bein auf die linke Seite und liess sich von Timpetu herab.

„Ich habe vor, Timpetu zu behalten." Jetzt stand sie Legolas genau gegenueber. Ihr Blick war kuehl. Legolas konnte nichts mehr von der Sanftheit erkennen, die sie ihm vorher am Bach entgegengebracht hatte. In Erinnerung an seine unbeherrschte Handlung, lief ihm ein Schauer ueber den Ruecken. Spaeter wuerde er das klarstellen muessen, aber jetzt galt es, dieses Monster loszuwerden.

„Das habt Ihr nicht", erwiderte er mit einem drohenden Unterton in der Stimme, doch Adamantiel blieb gnadenlos.

„O doch. Das habe ich."

„Aber Ihr koennt ihn nicht behalten! Wenn er gross genug ist, wird er alles zerstoeren, was ihm in den Weg kommt!"

„Das wird er nicht! Ich werde ihn erziehen!" Auf diesen Satz hin lachte Legolas hoehnisch.

„Ach ja! IHR wollt ihn erziehen? Ihr selbst seid ja noch ein verzogenes Kind! Und da wollt Ihr ihm Manieren beibringen?" Er kam Adamantiel ein paar Schritte naeher, bis ihre Nasenspitzen sich beinahe beruehrten. Ein heisser Schauer durchlief die Elbin als sie den warmen Atem auf ihren Lippen spuerte.

„Sieh an, wer hier von Manieren spricht", fluesterte sie zurueck und Legolas zog es vor, wieder etwas Abstand zu nehmen.

„Ich verbiete es euch, das Tier zu behalten!"

„Das macht es umso interessanter", gab Adamantiel trotzig zurueck.

„Ihr werdet ihn auf keinem Fall behalten!"

„Aber es hat keine Mutter mehr! Und irgendwer muss fuer ihn sorgen!"

„Ihr schafft das nie alleine", knurrte Legolas veraergert.

„Allein vielleicht nicht, aber ich werde ihr auf jeden Fall helfen." Legolas riss unglaeubig die Augen auf, als Nestalinna sich an Adamantiels Seite stellte.

„Ich auch und ich bin sicher, dass er meinen Kindern viel Freude bereiten wird", fuegte Hellina hinzu und stellte sich zu beiden Freundinnen. Nach und nach gesellten sich immer mehr Elben dem kleinen Olifanten. Legolas konnte dem nur fassungslos zusehen und sah seine Chancen schwinden. Er konnte vielleicht Adamantiel in ihre Schranken weisen, aber doch nicht mehr als dreissig Mitreisende.

Adamantiel hielt den Kopf stolz aufrecht und sah ihn herausfoerdernd an.

„Was sagt Ihr jetzt?" Legolas schwieg eine Weile und mass sich stumm mit seinem Patenkind, einer jungen energischen Elbin, die er in diesem Moment mit ganzem Herzen verachtete, da sie seine Autoritaet in Frage gestellt und einen Keil zwischen die Reisenden getrieben hatte.

„Ihr duerft ihn behalten. Aber wenn auch nur eine kleinste Kleinigkeit schiefgeht und er jemanden verletzt, verjagen wir ihn", gab er mit schneidender Stimme bekannt, drehte seiner Rivalin dann kurz den Ruecken zu und verschwand in den Schatten der Nacht.

Adamantiel hoerte die Jubelrufe der erfreuten Kinder und Nestalinna laechelte ihr freundschaftlich zu. Doch das alles war nebensaechlich. Sie hatte ihn gesehen. Sie hatte Legolas die ganze Zeit ueber in die Augen gesehen und die Verachtung darin entdecken koennen. Doch es war anders gewesen als sonst immer. Sie hatten sich schon sehr oft provoziert und verletzt. Aber dieses Mal war es anders.

Und sie wusste, dass dieser Tag eine Narbe und tiefe Schatten in beiden Herzen hinterlassen wuerde, denn dieser Blick von Legolas war aus dem tiefsten Inneren seines Herzen gekommen. Er verachtete sie und es gab nichts, dass diesen Moment rueckgaengig machen konnte und die junge stolze Elbin fuehlte sich so mies wie noch nie zuvor in ihrem Leben als sie an den Kuss am Bach dachte.

FORTSETZUNG FOLGT!

Puh...dieser Teil war echt schwer zu schreiben. Das koennt ihr mir glauben! Ich weiss ihr wartet sehnsuechtig darauf, dass endlich eine richtige Romanze zwischen Legolas und Adamantiel entsteht, aber so wie sich die Charaktere benehmen, wird das wohl schwierig werden grinz

Ich hoffe, dass es euch gefallen hat!

Dicker Knuddler an alle