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31. Juli 1985

Zum fünften Mal wiederholte sich das Ereignis! Das Ereignis, welches die ganze Welt entgegenfieberte. Eine der größten Feier in ganz England! Die Retter der Welt hatten Geburtstag!

Aus allen Ecken Englands versammelten sich die unterschiedlichsten Menschen im Herrenhaus Potter. Halbblüter und Schulfreunde der Familie, Abgeordneten des Ministeriums, Reinblüter, die im Krieg fürs Ministerium kämpften, Reiche Auslandsfamilien wie die Zabini und Refour oder die Personen, die niemand mehr vertrauten. Mafloys. Blacks. Rescis.

Jeder von ihnen brachte Geschenke, die den Rettern der Welt würdig waren. Ringe und Halsbänder aus purem Gold geschmückt mit Juwelen, der neuste Besen, der Nimbus 1997, sowie vieles mehr.

Und so feierten alle Familien, Licht wie Dunkelheit, glücklich und zusammen. Niemanden bemerkte, dass die meisten Familien ihren Kindern beauftrage sich mit den Rettern der Welt zu befreunden. Niemand bemerkte, dass es eigentlich drei Kinder der Potters gab.

Am selben Abend

Auf einer großen Wiese neben dem Herrenhaus Potter steckten auf jeder Seite drei übergroße, gelochte Lollis im Boden. Auf der rechten Seite flogen James neben Arthur und leicht unter Adam um ihn im Fall des Falles aufzufangen. Neben diesem hielt ein kleiner, rothaariger Junge einen viel zu großen Quaffel.

Ihnen gegenüber flog Rose mit ihrem Patenonkel Sirius Black, welche sich beide für die Verteidigung bereitmachten.

Plötzlich lies Ron den Quaffel zu Adam wandern, welcher sofort mit Höchstgeschwindigkeit losschoss. Von weit unter ihnen hörte er nur die besorgten Schreie seiner Mutter, denn der Wind zischte und pfiff ihm zu laut um die Ohren. Kurz bevor er mit Sirius zusammenstoßen konnte, ließ er den Quaffel fallen in die offene Arme seines Vaters. Sofort zischte dieser auch los und warf den Quaffel durch das mittlere Tor.

Mit offenen Armen landete er sofort auf dem Boden und schloss seine Frau in die Arme, als hätte er gerade die Weltmeisterschaft gewonnen und küsste sie ab. Lily und Sirius konnten jedoch nicht ihre amüsierten Blicke zurückhalten.

An diesem Morgen wachte ein Junge in seinem warmen Bett um Punkt 5:00 Uhr auf. Gut gelaunt lief er wie jeden Morgen zuerst in sein privates Badezimmer. Aus dem Spiegel starrten ihn zwei grüne, müde Augen an, die einem für sein Alter groß gewachsenen Jungen mit schwarzem, langen Haar, welches ungezügelt auf seinen Schultern lag, gehörten. Mit einem feuchten Waschlappen wachte er vollendend auf und ging in Pyjama in die Küche um seiner Mutter einen Guten Morgen zu wünschen.

An dem Tisch saß eine relativ kleine Frau mit braunen, ungezügelten Locken. Diese verliehen ihr zusammen mit ihren steinernen Augen ein verrücktes Aussehen. Niemand würde sich ihr so nähern wollen.

„Hey Mom! Du weißt doch, was heute für ein besonderer Tag ist?", fragte der Fünfjährige aufgeregt.

Dass so eine Person ein Kind erfolgreich großziehen konnte…

„Hey, mein Kleiner. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich raten, dass du dich über deinen Geburtstag freust.", antwortete Bellatrix ihrem Sohn in allem außer Blute mit einem liebevollen Blick, der sich selbst in den Augen spiegelte.

„Ja, sicher doch. Ich bin heute ein Tag älter geworden, das ist der Grund!", antwortete der Junge mit tropfenden Sarkasmus. „Aber als ob ich dich so einfach davonkommen lassen würde. Dein Freund hat mir doch versprochen, dass ich mir heute zwei neue Bücher aus der Slytherin Burg holen darf! Und wehe es kommt euch was dazwischen!", drohte der kleine, fünfjährige Junge mit einem eiskalten Blick, welcher in diesem kleinen Körper so süß und falsch am Platz wirkte.

„Ja, mein Sohn. Aber davor werde ich mit deinen Duellier-Künsten fortfahren. Wenn du mich heute einmal überrascht, dann bekommst du sogar noch ein drittes Buch dazu. Aber jetzt iss dich erstmal satt, schließlich wird der Tag noch anstrengend."

Ein weiteres Jahr später

In einem Verließ ähnlichen Raum standen eine große und eine kleine Figur über einen Kessel gebeugt. Chloè Nightshadòw lehrte ihren Lehrling, Harry Potter, das Brauen von einfachen Zaubertränken. Der Junge war noch erst sechs Jahre alt, trotzdem beeindruckte er sie täglich. Sie verstand so vieles nicht mehr.

„Genau, bringe jetzt den Topf auf 187 °C und drehe dann sofort gleichmäßig 3 Mal gegen den Uhrzeigersinn, dann ist der Schmerzlinderungstrank fertig. Ich weiß zwar immer noch nicht für was ihr ihn braucht, aber anschließend kannst du ihn abfüllen, aber nur, wenn er gelbgrün wird."

Dieser Junge bringt so viele Fragen mit sich. Beispielsweise… wie zur Hölle lebt der dunkle Lord noch? Weshalb hat er Harry Potter in seinem Besitz? Weshalb bleibt er freiwillig hier? Und warum zur Hölle bildet er ihn aus? Warum zur Hölle habe ich nur ein Pfad auf meine Magie genommen… jetzt darf ich niemanden hier von etwas erzählen noch zeigen… Selbst sobald ich die LeStrange Manor verlasse, werden meine Gedanken verschlüsselt. Ich weiß dann nur noch, dass ich bald wieder hier erscheinen soll. Diese Vorsichtsmaßnahmen…

„Jawohl, Miss Nightshadòw. Leider darf ich ihnen nicht verraten, wofür wir diese benötigen.", erläuterte der Junge in einem bedauernden Tonfall.

Wie er diesen Ton doch so eindeutig vorspielt…

Ein halbes Jahr später

Zwei in Roben gekleidete Schatten huschten im Wald vor der LeStrange Manor hin und her und tanzten um einander.

Diesmal werde ich ihn erwischen! Jeder wird irgendwann müde! Bald wird es ihm zu langweilig Katz und Maus zu spielen!

„Reducto! Confringo! Diffindo!", schrie die wütende Stimme des größeren Schattens. Die drei Flüche schossen mit hoher Geschwindigkeit voran. Mit einer gekonnten Flugrolle wich Harry den Überpowereden Flüchen aus und antwortete aufgeregt mit einem „Confundo!".

Er verliert seine Geduld. Ich aber verdammt nochmal auch! Ich möchte endlich einen einzigen Treffer landen. Und heute wird es so weit sein! Nur noch bisschen durchhalten, Harry!

Der größere Schatten drehte sich leicht nach links und entging dadurch dem schwachen Fluch.

„Habe ich dir beigebracht nur wegzurennen? Stell dich mir endlich in einem vernünftigen Kampf!", wie dieser Junge ihn auf die Palme brachte! Er rannte und rannte um ihn herum, wich aus und griff selten an.

Lege deinen Hass hinein, Harry. Lege ihn hinein.

„Expelliarmus! DURO!", überrascht einen mächtigen Schwarzmagischen Fluch von seinem Sohn zu hören, sprang der größere Schatten im letzten Moment aus dem Weg. Inzwischen flüsterte Harry leise im Moment der Ablenkung „Flagrante" und sorgte so dafür, dass jeder, der ihn berührte, einen schönen Brandfleck bekommen würde.

„Expelliarmus! Studefy! Incarcarus!", dem ersten Zauber wich Harry geschickt durch eine Drehung aus, stolperte jedoch, und ließ sich so von dem zweiten und dritten Treffen. Gefesselt fiel er zu Boden, welcher leise unter der hohen Temperatur seiner Haut zischte.

Dem Lehrmeister entging jedoch das leise Geräusch, während sich die Fessel durchbrannten.

Wenn er es gehört hat, war alles umsonst! Bitte…!

„Guter Kampf, mein Junge! Du hast dich verbessert. Ich dachte fast, du würdest heute mich erwischen, aber scheint als wärst du am Ende abgelenkt gewesen.", lobte er siegessicher seinen Schüler.

Und so befreite der Lehrer Harry von seinem Stunner und reichte ihm die Hand um ihn aufzuhelfen.

ICH SCHAFFE ES!

„" „Danke Prof., guter Kampf. Nächstes Mal putze ich den Boden mit dir!", antwortete Harry mit einem verrückten Grinsen und vollem Kampfesgeist und nahm seine Hand.

Mit einem schönen ‚ZIIIIISSSSSSSSSCCCCCHHHHHHH', gefolgt von einem Schrei, stieg Rauch aus dem Händepaar auf und Harry drückte mit aller Kraft zu. Die Konsequenzen konnten warten! Er war so oft verletzt und erschöpft nach Hause zu seiner Mom zurückgekehrt, jetzt war nicht alleine dran. Und so stürzte er sich Kopf über in eine liebevolle Umarmung.

Oktober 1988

„Morgen Sohn. Hast du gut geschlafen?", begrüßte eine liebevolle Mutter ihren Sohn. „Morgen Mom, natürlich, was erwartest du denn sonst von mir?.", antwortete Harry gut gelaunt, währenddessen er sich übers Frühstück hermachte, welches aus Haferbrei mit frischem Obst und Wasser bestand. Einfach perfekt für einen gesunden Start in den Tag.

„Weist du, mein Freund kommt gleich mit Befehlen von meinem Meister vorbei, und wir werden dich endlich aufklären. Wir wissen, dass du weißt, dass ich nicht deine leibliche Mutter bin.", fing Bellatrix das Gespräch nervös an. Das konnte dauern. „Aber woher weißt du eigentlich, dass wir nicht deine Eltern sind?", fragte sie, sodass ihr Freund rechtzeitig kommen konnte.

„Ja, Mom. Wie ich dir bereits erzählt habe, träume ich von verschiedenen Personen. Und wenn du jede Frage über meinen Vater ausweichst, kann man irgendwann eins und eins zusammenzählen.", entgegnete der Junge ruhig, doch seine Augen funkelten mit reiner Neugier. „Aber jetzt erkläre mir, bitte."

Endlich ist es so weit! Endlich erfahre ich mehr über all dies! Jetzt bin ich aber auch auf den Grund gespannt, weshalb sie es vor mir geheim gehalten haben.

In diesem Moment kam Rookwood Senior durch die Tür ins Esszimmer. Entgegen seiner Gewohnheit, blieb er jedoch stehen und setzte sich nicht hin.

„Wohl oder übel hast du ein Recht dazu, dies zu erfahren. Ich gehe davon aus, Bellatrix hat noch nichts erzählt?", fuhr er fort, wo seine Freundin aufhörte. Wie gerne er doch mit ihr zusammen wäre…

„Ja, klar. Als ob ich deine Drecksarbeit erledigen würde! Jetzt ist meine amüsante Zeit gekommen. Leg los, Rooki!", lächelte Bellatrix sarkastisch ihren Untergestellten an, die diesen Moment eindeutig genoss.

Ohje, scheint als stecke hier einiges mehr dahinter…

„Also, mein Junge. Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass wir alle nicht im Blute verwandt sind, oder?", fing er zögernd an. Die ganzen Jahre war er es ihm unnatürlich vorgekommen, dass der Junge keine Angst vor ihm hatte. Er mochte den Jungen langsam, sehr sogar. Er wollte ihn jetzt nicht verlieren. Schließlich nahm er etwas Ähnliches wie die Vaterrolle ein.

„Ja. Doch dies ändert nichts an der Tatsache, dass ich Bellatrix als meine Mom, und dich als mein Vater ähnliche Figur sehe.", antwortete Harry ohne zu zögern, der die Unruhe in seinen Eltern spürte.

„Ich weiß, Harry. Aber das nächste könnte etwas ändern.

Erstens. Wie dir bereits bestimmt aufgefallen ist, sind hier nie Leute zu Gast oder ähnliches. Nur ich, Bellatrix, Chloè, dein Lehrmeister und du. Das liegt daran, dass ich offiziell Tod bin. Ich bin ein Diener des dunklen Lords, der angeblich scheiterte deine Geschwister umzubringen." Und so setze er eine bewusste Pause, um seinen Sohn Zeit zum Verstehen zu geben.

Dieses Mädchen aus meinen Träumen ist also wohl meine Schwester. Sind die zwei Erwachsenen dann meine leiblichen Eltern? So oft habe ich schon nachgedacht, was meine Eltern jetzt wohl denken, dass ich nicht bei ihnen bin. Ob sie wissen, dass ich noch lebe? Ob sie mich vermissen?

„Fahr fort, Rooki." Harry wusste, dass niemand seinen Vater so nenn durfte außer seine Mom und wagte es auch. Doch dieser ignorierte es komplett.

„Auf jeden Fall, ich hatte es nie auf deine Geschwister abgesehen. Deshalb habe ich ihnen auch nichts getan. Hier, dies ist die Prophezeiung, der mein Handeln zu Grunde liegt. Lese sie genau durch! Es passen nur die Longbottom Zwillinge, deine Geschwister und du in die Beschreibung."

Harry nahm den Zettel entgegen und fing an zu lesen.

Der Eine mit der macht, den Lord of Darkness zu besiegen, naht heran

Jenen geboren, die ihm dreimal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt

Und der Dunkle Lord wird ihn als sich Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt

Und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt

Doch fähig Darkness von Dunkelheit zu unterscheiden, führt den Bruch des Schicksals herbei

Der Eine mit der Macht, den Lord of Darkness zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt.

Und plötzlich machte es Klick im Gehirn des intelligenten Jungen.

Das erklärt so vieles… Wir fünf sind wohl oder übel am Ende des siebten Monats geboren. Der 31. Juli. Und weil Voldemort die Potters angriff, konnte es nur uns drei treffen. Aber das nur einer leben kann? Es leben bereits alle…

„Warum ich?", war das einzige, was seinen Lippen entkam.

Ruhig bleiben, Harry. Alles hat eine Erklärung.

„Gute Frage, mein Sohn. Voldemort besuchte eurer Zuhause kurz nach eurem ersten Geburtstag und hat deine richtigen Eltern mit einem einfachen Studefy außer Gefecht gesetzt. Ich weiß echt nicht, wie sie solange gegen ihn bestehen konnten. Aber auf jeden Fall hat er euch Kinder anschließend begutachtet. Deine Schwester schrie aus Leibes Kräften und ihre wilde Magie wollte ihn angreifen. Dein Bruder schlief nur. Du jedoch, deine Magie war ruhig und stark. Zudem hast du ihn einfach aus grünen Augen angeschaut. Keine Furcht. Keine Angst. Und erst Recht kein Hass. Du hattest ihm als Einjähriger bereits die Stirn geboten… Und daher musste er Maßnahmen ergreifen. Er band deine Magie mit einem Fluch und keine Sorge, ich habe ihn bei deinem Eintreffen hier bereits entfernt. Naja, deine Geschwister hat er markiert, damit jeder denkt, sie hätte ihn besiegt und so er ich euch dort, und verschwand durch schwarze Magie. Wie er mit einem einzelnen Avada Kedavra dies alle schaffte, darfst du selbst herausfinden. Dies alles erfuhr erlebte ich in seinen Erinnerungen, als er in meine Seele eindrang.", und erneut ließ Rooki seinem Sohn Zeit zum Nachdenken.

Das erklärt, warum in meinen Träumen ich nie im Mittelpunkt stehe. Immer schaue ich meiner Familie zu. Weshalb sollte man meine Geschwister auch nicht feiern…

„Dies erklärt nicht, warum ich hier bin.", sagte Harry mit seinen Okklumentik-Schilden leicht erhoben.

„Gut aufgepasst, mein Sohn. Dadurch, dass deine Magie gebunden ist, hast du nie wilde Magie verübt. Also Magie, welche du nicht kontrollierst, die einfach aus deinen Emotionen geschieht. Deshalb dachten deine Eltern, dass du vielleicht ein Squip bist. Ein Mensch, welcher von Zauberern abstammt, der aber nur einen leeren, magischen Kern hat. Und deshalb haben sie dich im Alter von zwei Jahren zu gewalttätigen Muggels geschickt. Dort habe ich und deine Mutter dich dann auf seinen Befehl hin aufgelesen. Daher erinnerst du dich auch nicht an die Muggels."

Wenn ich das jetzt richtige verstehe… holy fuck.

„Rooks, mit anderen Worten, habt ihr meine Eltern dazu gebracht mich wegzuschicken, zu verachten und hast mich anschließend als dein eigenes Großgezogen?", fragte Harry ohne jegliche Emotionen.

Wenn man es so ausdrücken möchte, hast du Recht. Natürlich würde ich es gerechter ausdrücken.", antwortete Rookwood leicht nervös. Was wäre, wenn sein Sohn sich jetzt gegen ihn wenden würde? Was wäre, wenn er sich mit den anderen verbündet? Was wäre, wenn er jetzt direkt auf mich Los geht? Könnte ich meinen Sohn töten?

„Dann möchte ich nur noch eins klären. Habt ihr euch nur mit mir abgegeben, weil ich eine Gefahr für euren Lord darstelle? Oder habt ihr mich jemals geliebt?"

Oh my god… das klingt so kindisch… aber ich kann nicht anders. Auch wenn ich es nicht zu geben würde, ich liebe meine Eltern… Scheineltern… bitte lass sie mich lieben…

„Natürlich lieben wir dich, mein Sohn.", sagte Rookwood liebevoll. Keiner hätte in dieser Stimme den eisigen Todesser erkannt, der er war. „Harry. Du musst wissen, als Voldemort mir den Befehl gab dich nach seinem offiziellen Untergang zu holen, habe ich dich und ihn gehasst. Ich war eine Kriegerin, seine Kriegerin, keine Mutter für irgendwelche Bengel. Aber ich habe gelernt dich zu lieben. Du bist mein Sohn und bleibst mein Sohn, egal welchen Pfad du jetzt beschreiten möchtest. Hättest du mir vor 10 Jahren gesagt, dass ich diese Worte jemals sagen werde, hätte ich dich zu tote gefoltert. Aber ich liebe dich als meinen Sohn. Außerdem, alles was deinetwegen passiert ist, ist gut. Wir drei sind uns so viel näher gekommen…", vollendete sie den Tränen nahe ihr Geständnis.

Wie unerwartet, dass sie ihre Okklumentik-Schilde vor mir und Rooki unten lässt. Aber scheint, als würde sie es ernst meinen. Dann nehme ich meine Schilde wohl auch mal raus als Vertrauensbeweis…

„Freut mich euch kennenzulernen, Eltern.", grinste Harry aus beiden Backen seine neuen Eltern mit feuchten Augen an. Beide Elternteile atmeten tief aus. Sie hatten nicht einmal bemerkt, dass sie die Luft angehalten haben und alle drei schlossen sich in eine tiefe, liebevolle Umarmung.

„Das freut mich so sehr, mein Kleiner!", lachte Bellatrix durch Tränen verschmierte Augen ihren Sohn freundlich an. „Mich auch, sonst müsste ich mir ja noch einen neuen Duelpartner suchen.", grinste Rooki. „Aber es geht noch weiter.", sagte er nun ernst. „Was genau ich jetzt treiben werde, verrate ich dir nicht. Du wirst es sowieso bald herausfinden. Aber ich muss langsam meinen Posten als Todesser wieder gescheit vertreten. Du weißt schon, bisschen Angst und Schrecken verbreiten. Aus diesem Grund werden wir dich für die nächste zwei Jahre zu Verbündeten schicken. Pack deine Sachen, mein Sohn!"

Gerade haben wir uns erst vereinigt und jetzt reißt er uns wieder auseinander… Aber er wird seine Gründe habe…

Danke fürs lesen. :) R&R! Und bei Fragen einfach Fragen.