Ein dreiviertel Jahr vor Hogwarts.
In einem Raum in einer großen Villa saßen vier Personen an einem Tisch. Hinter ihnen knisterte das Feuer im gemauerte Kamin aus roten Ziegelsteine ruhig und heizten den Raum auf. Die Wände waren geschmückt mit grünen Bannern, welche das Wappen der Familie Greengrass trugen, welches die Blume Mandevilla umkreist mit eisigem Grün entsprach. In der Mitte des Saals stand ein großer Festtisch. Ein athletischer Junge mit grünen Augen saß zusammen mit Lucius Malfoy auf der einen Seite, während auf der anderen die Köpfe des vornehmen und noblen Haus Greengrass saßen.
„Also, wenn ich dies zusammenfasse, möchten Sie, dass wir hier dieses fremde Kind für ein Vierteljahr aufziehen und dafür stimmst du für unser Anliegen im Ministerium nächste Sitzung ab und unsere Schulden sind beglichen?", stellte Mr. Greengrass klar.
„Ja, so soll es sein.", entgegnete Lucius ruhig. Er war sich seiner Sache sicher. Niemand würde es wagen und erst recht wollen, so ein gutes Angebot abzulehnen.
„Dann ist dies besiegelt.", und so schüttelten sich die beiden Herren der Altertümlichen Häuser ihre Hände. „Aber darf ich frage, weshalb wir dieses Kind aufziehen sollen?"
„Nein, auf Wiedersehen!", antwortete Lucius selbstzufrieden grinsend, als hätte er gerade ein riesiges Problem bewältigt, und stieg in den Kamin. „Auf Wiedersehen", murmelte Linus kopfschüttelnd.
In der Zwischenzeit beugte sich Selina leicht herab und betrachtete den Jungen genauer. Er war groß und zudem gut in Form für seine Zehn Jahre, aber hatte eher einen athletischen gut geformten Körper anstatt einen Muskelbepackten. Seine Haare waren lang, dunkelbraun und ungebändigt. Das Malfoy überhaupt so jemand mit sich herum schleppte. Doch die Augen des Jungen funkelten sie herausfordernd an.
Jetzt sitze ich hier seit einer Stunde und sie schaut mich zum ersten Mal an. Nicht als ob ich angeschaut werden möchte, aber dieses MUSTERN. Als wäre ich ein gekauftes Objekt. Wenn ich jetzt hier genauso Haushaltsaufgaben wie bei den Vampiren erledigen muss…
„Wie heißt du, Junge.", fragte Selina in einem liebevollen, gespielten Ton.
„Mein Name ist kein Business von euch.", antwortete Harry ruhig.
Sie wollte sich zwar nicht mit Malfoy anlegen, aber er wollte ihn ja auch eindeutig auch Los haben. Selbst dran schuld, wenn er dieses Spiel spielen möchte.
Man, will die mich jetzt wirklich herumschupsen? Die letzten zwei Jahre bei den Vampiren haben mir genug Schmerzen bereitet…
„Nenn mir ihn!", befahl Selina nun schroff.
„Mein Name ist geheim, Mrs. Greengrass.", erfolgte die selbe ruhige Antwort. Diese Unhöflichkeit, was für eine Unverschämtheit, sie konnte sich selbst gerade so noch unter Kontrolle. Er schaute ihr nicht einmal mehr in die Augen.
„Wenn du dieses Spiel spielen möchtest, machen wir wohl oder übel mit. Wie möchtest du genannt werden?"
Hat sie Stimmungsschwankungen? Ihre Tage? Oder ist sie einfach nur gut in Okklumentik? Sehr gut… ich werde wohl ein Auge auf sie werfen müssen…
„Nennen Sie mich Tobias, bitte."
„Ah, ein schöner Name, ab sofort heiß du also Elio. Mein Name ist außerdem Selina und das ist mein Mann Linus.", stellte sie fest und schaute ihn erwartungsvoll an, als würde sie einen Widerspruch erwarten.
Was sind das denn für Namen? Selina, Linus, Elio… irgendwie altmodisch... woher kenn ich die nochmal?
„Nennen sie mich, Elio, Mrs. Greengrass.", antwortete Harry mit einem freundlichen Lächeln, während er zum ersten Mal seit seinem Eintreffen seine Gastgeber begutachtete. Selina war eher eine junge, hochgewachsene Frau mit blonden Haaren. Aus ihrer Kleidung ließ sich darauf schließen, dass sie vieles von Mode hielt und verstand. Ihr Mann hingegen hatte braune Haare und ein sorgloses lächeln spielte um seine Lippen. Von beiden schienen jeweils zwei blaue Augen ihm entgegen.
„Astoria! Daphne! Bitte kommt herunter.", rief nun Linus der Treppe, die ins Obergeschoss führte, entgegen.
Kurze Zeit später traten aus dem Flur zwei Mädchen. Die Erste war knapp 1,40 Meter groß mit wunderschöner, bleicher Haut. Ihre langen blonden Haare fielen ihr schmeichelnd auf die Schulter. Zudem entsprach ihr Körper der einer jungen Damen, aber ihr Gesicht drehte sich emotionslos in seine Richtung. Jedoch brodelte in ihren Augen pure Verachtung.
Wer hätte erwartet, dass ich in eine Familie voller Okklumentiker gesteckt werde? Das könnte ja sogar interessant werden. Wobei sie ihre Augen echt noch unter Kontrolle bringen sollte...
Neben ihr stand ihre jüngere Schwester, die ihr nur bis zu den Schultern reichte. Dennoch hatte sie eindeutig die gesündere Färbung, die so zusammen mit ihren langen, braunen, zu einem Zopf gebundenen Haare ihr Aussehen betonte. Freundlich lächelte sie Harry ahnungslos an.
Sind wohl doch nicht alle Okklumentiker. Scheint aber, als würde alle hier gerne Blicke auf sich ziehen, außer der Herr des Hauses vielleicht.
„Was gibt es, Vater?", sprach die Ältere bereits gereizt, als sie ihren Kopf ihm zu wendete.
„Bitte begrüße doch, Elio. Er wird für ein Vierteljahr bei uns wohnen. Also behandelt ihn, ähm, den Umständen entsprechend gut.", antwortete Linus seine Tochter verlegen, während er ihr einen entschuldigenden Blick zuwarf.
„Elios, die Ältere meine Tochter heißt Daphne, die jüngere heißt Astoria.", fuhr nun Selina fort. „Wenn ich erfahre, dass ihnen irgendetwas geschieht, wirst du die Konsequenzen erleiden."
Das ging aber schnell. Schon wird hier gedroht. Wie diese Frau mir aber jedoch schlimmere Schmerzen als die der Vampire lehren möchte, das möchte ich gerne sehen. Das wäre bestimmt amüsant…
Mit einem freundlichen Lächeln erhob sich Elios mit wahrer Reinblut-Eleganz von seinem Stuhl und schritt näher zu den beiden Töchtern. Ein Meter von ihnen entfernt verbeugte er sich tief und sprach, während er sich erneut erhob: „Es ist mir eine Ehre eure Bekanntschaft zu machen. Dürfte ich um eine Hausführung bitten?"
Mist, wie sehr ich doch nach meinem Scheinvater komme. Jedes Mal halte ich sofort mein Inneres geheim…
„Mutter, ich kann es nicht glauben, dass ihr schon wieder in irgendwelcher Scheiße steckt.", warf Daphne mit ruhiger Stimme ihrer Mutter vor, wobei es eindeutig war, dass sie vor Zorn bebte, und verließ stampfend den Saal.
Elios folgte ihr ohne jemanden oder irgendetwas Beachtung zu schenken, bis sie sich plötzlich umdrehte. „WAS IST DEIN VERDAMMTES PROBLEM? WARUM KÖNNT IHR ALLE NICHT EINFACH WEGBLEIBEN?"
Überrumpelt blieb Elio vor ihr stehen. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Er hatte mit vielem gerechnet, eine Ohrfeige, angeschrien zu werden, sich zu verpissen, aber nicht damit.
„Dürfte ich fragen, was Sie damit meinen?", fragte er, währenddessen er seine Okklumentik-Schilden auf höchste Stufe fuhr, sodass eine Stimme sowie seine Mimik keine Emotionen zuließen.
„Du hast das auch gelernt?", fragte sie plötzlich geschockt, aber vom vorigen Thema abgelenkt.
Weshalb fragt sie das so geschockt? Dachte sie, sie sei etwas besonders als Okklumentist? Wobei sie in ihrem Alter vielleicht wirklich etwas Besonderes ist? Ich weiß nicht, wie stark man in unserem Alter sein sollte… Zumindest ist sie jetzt abgelenkt! Mission Accomplished!
„Ja, aber nur schlecht. Ich erlerne es noch, aber das beantwortet meine Frage nicht."
„Meine Eltern bekommen immer Besuch von politischen Personen. Diese bleiben dann immer für eine bestimmte Zeit und reden und reden. Sie nerven einfach zu Tote. Und zum schlimmsten! Meistens bringen sie ihre Kinder mit und ICH und meine Schwester müssen uns dann mit ihnen abgeben.", erklärte sie der Tatsache sichtlich angepisst. „Naja, aber meine Schwester geniest es zumindest noch."
Uff, solche Probleme kenne ich nicht. Dann muss ich wohl versuchen das Thema erneut zu ändern um ihr zu Helfen…
„Naja, wenn das so ist, haben Sie ja Glück gehabt. Ihr habt schließlich mich abbekommen."
„Erstens, hör auf mich zu Siezen. Zweitens, ich bezweifle, dass es schlimmer hätte kommen können. Drittens, wolltest du keine Hausführung?", fragte Daphne, während sie Elio ihren Arm entgegenstreckte.
Vier Wochen später
In der Bibliothek der Familie Greengrass saßen zwei kleine Schatte verschränkt in einem Lesesessel. Der Junge lag mit dem Kopf gegen die Lehne gelehnt am vorderen Ende des Sessels mit den Beinen über die andere Lehne geschwungen. Daphne dagegen lag halb im Sessel mit den Beinen quer über die Brust des Jungens geworfen. Beide junge Personen lasen so ein Buch ihrer Wahl.
„Du, Elio. Denkst du wirklich, dass wir in Hogswarts in verschiedene Häuser kommen? Schließlich bist du ja mit den Malfoys gekommen und die sind ja Slytherins.", fragte Daphne zum Hundertsten Mal.
„Ja, leider schon. Du weißt doch, du wirst in das Haus gesteckt, in welches du willst, zumindest wenn du stark genug willst.", antwortete Harry geduldig. Er wusste, was jetzt an Stand. Dieses Gespräch hatten sie alleine heute schon zwanzigmal. Vielleicht übertrieb er es aber auch leicht?
„Aber warum kommst du denn dann nicht nach Slytherin? Magst du mich etwa nicht?", erklang ihre schmollende Antwort.
„Doch, Daphne. Wir sind doch nicht grundlos Freunde, oder? Aber mein Ziel wird sein so viel Ärger wie möglich zu machen und dies geht am besten, wenn ich zuerst mit den Regeln spiele, um sie anschließend zu zerstören. Aber ich verspreche dir, ich werde bei dir bleiben als dein Freund."
„Kommt ihr zwei! Das Essen ist fertig." Klang die Stimme von Selina aus der Tür und sofort sprangen beide Kinder auf und rannten um die Wette.
Zu einem späteren Zeitpunktl
In der Duellier-Halle der Greengrass Familie waren drei Gestalten. Zwei von ihnen standen sich mit gezückten Zauberstäbe gegenüber. Der andere saß gelangweilt am Rand und schaute zu. Nach kurzer Zeit fragte deshalb Linus: „Elio, hast du dich jemals duelliert oder ähnliches?"
„Nein, Sir.", antwortete er dumpf. „Aber ich habe erwartet, dass es viel cooler und actionreicher aussehen würde."
Yey, jetzt darf ich alles durchlügen und für die Dursleys schon einmal üben… „Keiner darf wissen, was du kannst und wer du in Wirklichkeit bist! Verstanden?", erklang die Stimme seines Vaters in seinem Kopf. Und deswegen bekomme ich wahrscheinlich jetzt eine Tracht Prügel von meiner Freundin…
„Du hast ja leider kein Zauberstab, oder?", fragte er erneut.
„Nein, Sir.", erklang erneut die Antwort.
„Wir können dich nicht zu Tode langweilen lassen, daher schlage ich vor, dass meine Tochter versucht aus einer angemessenen Entfernung dich zu stunnen. Was hältst du davon?"
„Aber tut das nicht weh?", fragte Elio ernst, aber konnte sich innerlich nur knapp das Lachen verkneifen.
Das wird so ein Spaß. Jetzt möchte er mir die Fähigkeiten seiner Tochter vorführen… Mal schauen wie sehr wir ihn blamieren können ohne zu viel Verdacht zu erregen.
„Nein, keine Sorge, Elio. Dein Körper wird nur unbeweglich und steif, aber ich werde dich auffangen."
„Dann lass uns beginnen."
Wie sehr Mr. Linus doch dachte, er hätte eine Möglichkeit gefunden dem Jungen seinen Platz zu zeigen. Er mochte ihn inzwischen schon, aber seiner Tochter beim Training zu zuschauen war wieder etwas Anderes. Sie sollte und ist die Beste!
Freundlich, dass er mir erzählt, dass bei einem normalen Stunner durch ‚Studefy' mein Körper durch die Luft geschleudert wird, sodass ich sehr wahrscheinlich gegen die Wand hinter mir krache und bewusstlos werde, solange der Zauberer seine Kraft nicht sehr genau kontrollieren kann. Wirklich ein freundlicher Herr…
Langsam schoss Daphne ihren ersten „Studefy" ab. Der Junge bewegte sich jedoch nur um eine Drehung nach rechts und schaute ihr provozierend in die Augen.
Sie wollte ihn nicht verletzen, aber er wollte es wohl auch nicht anders, sagte sie sich selbst.
Schon feuerte sie weitere Stunners aus ihrem Zauberstab in rascher Folge und Elio blieb einfach ruhig stehen. Ein Schritt links, ein Schritt rechts, wieder ein Schritt links. Nichts konnte ihn treffen. Und dabei schaute er ihr einfach weiter herausfordernd in die Augen.
Langsam aber sicher wurde sie wütend. Wie konnte er es wagen, ohne jemals einen Zauberstab in der Hand gehalten zu haben, sie so herauszufordern! Wütend verstärkte sie unbewusst die Kraft hinter den Stunnern.
Plötzlich schoss sie vier Stunner in Form eines leicht gedrehten Drachenvierecks ab, wie sie es zuvor mit ihrem Vater übte. Jedoch dieses Mal mit erhöhter Geschwindigkeit.
Dies ist der Moment, den ich nicht wollte... Sie ist wütend. Wenn ich noch mehr ausweiche, werde ich zu viel Verdacht erregen... Weshalb wollte ich sie nur aufregen? Das wird jetzt schmerzhaft, selbst dran schuld…
Mit einem schnellen Sprung nach Links wich er dem Ersten Stunner aus. Der Zweite war auf seine Beine gezielt, daher sprang er in die Höhe, jedoch traf ihn der dritte so direkt in seine Brust. Mit einem lauten Knall krachte Elio in die Wand und alles wurde schwarz.
Ein halbes Jahr vor Hogwarts
Harry, Bellatrix und Rookwood standen in der Stadt Little Whinging vor dem vierten Haus des Ligusterwegs.
„Wie hässlich einseitig hier alles ist.", murmelte Rookwood. „Das die Potters ihn hier für 9 Jahre hätte sitzen lassen."
„Harry, ich werde dich so vermissen… Erst die Vampire… dann Greengrass… und jetzt diese Muggels! Versprich mir, dass du mir mit deiner Eule von den Vampiren täglich schreibst! Und über Weihnachten wirst du vorbeischauen! Auch wenn es heimlich sein muss! Hast du gehört!", fing Bellatrix besorgt an.
„Ja, Mom. Ich verstehe deine Sorgen, aber es ist nicht mehr lange, bevor wir das Ritual durchführen. Aber erstmal muss ich mit den Potters spielen dürfen.", antwortete Harry mit einem fiesen Grinsen.
„Ich weiß, dass dies hart für euch ist. Aber wir müssen weiter. Ich werde klingeln und starten ihre Erinnerungen zu verändern. Und vergiss nicht. Du bist mit Muggel aufgewachsen. Du kennst keine Magie und du musst versuchen, alles über Muggel zu lernen in diesem halben Jahr. Und ich warne dich, Hogwarts wird ereignisreicher als du denkst."
Ein Walross ähnlicher Mann öffnete die Tür. „Ohhh, ihr seid solche." Und schon wollte er die Tür wieder zu schlagen.
„Imperio!"
„Wollt ihr drei nicht hereinkommen?", fragte Vernon höflich.
Währenddessen Rooks die ganze Familie in der Küche versammelt und ihre Erinnerungen verändert, durchstöbert Harry mit seiner Mom das Haus. „Was denkst du, wirst du das Gästezimmer nehmen?" „Ja, Mom. Immerhin hassen sie mich offiziell ja.", antwortete Harry. „Gut, dann lass uns runter zu deinem Vater gehen. Freust du dich schon auf deine Muggelschule? Als eine Black durfte ich nie auf eine gehen…" „Es wird auf jeden Fall interessant. Und schließlich kann man nie genug lernen, nicht wahr?" „Sicher doch.", antwortete Bellatrix traurig.
„Also, Harry. Du möchtest ja Ärger verursachen, oder?", fragte plötzlich Rookwood.
„Natürlich, Dad. Was erwartest du denn sonst?"
„Wenn das so ist, hätte ich eine Idee für dich. Ich kann die gesamten Konsequenzen noch nicht einschätzen, aber dieser Zauber wird deinen magischen Kern, wie mein Lord es bereits schon einmal erledigt hat, teilweise verschließen."
„Mit anderen Worten, sie werden denken, dass ich ein Schwächling bin und fast keine Magie habe!", beendete Harry aufgeregt seinen Satz. „Leg los!"
„Uzivalele, nuclear!", flüsterte Rooki. „Aber auf jeden Fall, wir müssen jetzt los."
„Tschau Harry.", murmelte Rookwood leise, als Harry ihn wie ein Bär umarmte. „Bis Weihnachten, Dad und Dankeschön!", entgegnete Harry traurig, währenddessen er sein Gesicht in den Roben des Mannes vergrub. Niemals hätte Rookwood oder Bellatrix solche Schwäche früher zu gelassen. Jetzt jedoch freuten sie sich darüber. „Bis Weihnachten, Mom.", verabschiedete sich nun Harry, als er auf sein Mutter zu rannte um diese in eine Umarmung zu erdrücken. „Bis bald, mein Kleiner!"
