30. August
In der Nacht vor Hogwarts saßen die Potter und Weasley Familie glücklich zusammen mit Mr. Black im Fuchsbau. „Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue euer Gastgeber sein zu dürfen! Aber davor ich euch mit viel zu langen Reden den Appetit verderbe, lasst uns beginnen!" Und sofort machten sich alle hungrig wie sie waren, manche mehr gezügelt als andere, über das Essen her. Eine kurze Zeit später verabschiedeten sich die Kinder reihenweise. Ginny und Rose spielten gelangweilt gegen Adam und Ron Zaubererschach, Percy verzog sich wahrschlich zum Lernen in sein Zimmer und Harry und die Zwillinge gingen planen.
„Also, weshalb sollen wir morgen noch einmal Eure Kinder mit zum Bahnhof nehmen?"
„Stimmt, wir haben es ganz vergessen euren Kindern zu erzählen! Wir werden in Hogwarts unterrichten.", antwortete James stolz.
„Genau, ich werde als Lehrerin in Muggelkunde arbeiten! James als Zusatzlehrer für die Flugstunden und zudem noch zusammen mit unserem lieben Sirius die älteren Kassen in Verteidigung gegen die Dunklen Künsten!"
„Mist, Leute! Wir sind an unserem ersten Tag zu spät!", schrie plötzlich Sirius überrascht auf.
Am nächsten Morgen
Der Morgen wurde von lauten Schreien durchdrungen. „ICH VERHEX EUCH!" „ICH BRING EUCH UM!", klangen die wütenden Stimmen von Ron und Ginny, sowie Rose und Adam aus ihrem Zimmer. „WO SIND FRED UND GEORGE?!"
Mit struppigen Haaren öffnete Molly müde die Tür. „Was kreischt ihr den am Morgen schon so?"
„Ginny hat uns gerade eben geweckt, sodass wir nicht zu spät kommen. Daher wollten wir uns umziehen, und was passiert? Wir kommen nicht aus unseren Pyjamas raus! Dort ist irgendein Klebstoff dran!"
„Lass mich mal probieren, Rose.", antwortete Molly und zog mit ihrer gesamten Kraft an Rose's Oberteil, während Rose knall rot anlief. Dass sie sich extrem unwohl fühlte, ist wohl unnötig zu sagen. Was wäre, wenn es reisen würde? Würde Ron anders von ihr denken? Es war schließlich ihr Körper! Kein Junge durfte ihn sehen!
Wenigen Minute und einige schmerzhaften Zaubersprüche später saßen alle vier am Frühstückstisch und aßen still und mürrisch. Durften sie nie einen normalen Morgen haben? Arthur hingegen durfte bereits früh am Morgen auf die Arbeit ins Ministerium gehen. Er musste sich nicht mit all diesem rumschlagen…
Plötzlich kamen Fred, George und Harry gut gelaunt herein. „Guten Morgen zusammen!"
In diesem Moment brach der Tumult los. „Guten Morgen? GUTEN MORGEN? WAS SOLL AN DIESEM MORGEN GUT SEIN? AB IN EUER ZIMMER! PACKT EURE SACHEN! ESSEN WIRD ES DANN ERST IN HOGWARTS GEBEN!" Die vier anderen Kinder schauten mit einem Grinsen, welches von Genugtuung tropfte, auf. Schnell fingen sie aber an sich komplett auf ihr Essen zu konzentrieren, sodass ihre Mrs. Weasley ihre Blicke nicht wahrnehmen konnte. Die anderen Drei konnten sich jedoch ihr Lachen bei den Erinnerungen nicht verkneifen und rannten schnell die Treppe erneut hoch. Kameras waren schon toll!
„Der Morgen war echt die Bestrafung wert!"
„Absolut!", stimmten die Zwillinge bei.
„Wann müssen wir eigentlich los?", fragte Harry plötzlich. „Ich möchte auch endlich mal Gleis 9 ¾ sehen!"
„Wir alle werden dann von unserer Mutter mitgenommen. Aber wahrscheinlich wird alles wieder hektisch. Ron hat seine Sachen nicht fertig. Ginny will unbedingt mit. Und alle kleben an Rose und Adam. Aber die Zugfahrt wird trotzdem wieder der Hammer!", grinsten die Zwillinge verträumt.
…
„Jungs, kommt ihr? Wir müssen los!", hallte die Stimme von Molly die Treppen nach Oben. „Wir sind schon spät dran! Und wir müssen schließlich öfters apparieren, da ich die einzige mit Apparier-Lizenz bin! Und vergesst eure Koffer nicht!"
Und so apparierte Molly einen nach dem anderen auf Gleis 9 ¾.
Schließlich standen alle außer Percy, welcher sich bereits zuvor verabschiedet hatte, zusammen vor dem altmodischen Zug.
Woa. Mein Vater hat nicht gelogen. Es sieht echt aus, als wäre alles von 1899. Oh My God! Und dieses Kunstwerk an Runen! Und jetzt darf ich es mir nicht Mal anschauen in Ruhe…
„Bye Mom! Bye Ginny!", verabschiedeten sich die Zwillinge bereits und zogen ihre älteren, gebrauchten Koffer in Richtung eines mit schwarzer Schuluniform mit rotem Siegel gekleideten Typ, welcher sie bereits anstarrte. „Kannst gerne dann zu uns kommen, Harry!"
„Tschau, Mrs. Weasley! Tschau Mom! Tschau Ginny!", kamen genauso die Stimmen von Ron, Rose und Adam voller Aufregung. Ginny hingegen umarmte Rose ein letztes Mal, währenddessen sie von Ron einen neidischen Blick kassierte. „Warum darf ich nicht mitkommen!" Man hörte, wie nah sie den Tränen war.
„Nächstes Jahr darfst du, Ginny.", versuchte ihre Mutter sie zu beschwichtigen.
„Auf Wiedersehen und Dankeschön, Mrs. Weasley.", verabschiedete sich Harry am Schluss. „Keine Sorge, Harry. Alles wird gut. Bleibe einfach bei den dreien."
Sicher doch! Ich bleibe bei diesen Vollidioten und alles wird gut! Mal schauen wann ich den ersten Mord begehen würde… aber ich muss höflich bleiben, schließlich hat sie mich über Nacht aufgenommen und zudem hat sie mich noch nicht allzu oft verärgert.
„Du hast es gehört, Harry. Unsere Eltern haben gemeint wir sollen zusammenbleiben. Also mach dich nützlich und hilf mir mit meinem Koffer! Außerdem solltest du wissen, dass das niemanden von uns passt!"
„Sicher helfe ich dir, Schwesterherz."
Natürlich helfe ich meiner Schwester, schließlich ist sie DAS Mädchen das Überlebte! Mal schauen wie gut sie im Unterricht abschneiden wird…
Harry nahm seinen alten Koffer von seinem Vater und den neuen Koffer seiner Schwester, welcher den dreifachen Umfang seines eigenen hatte, und folgte seinem Bruder in den Zug. Nur durch sein langjähriges Training schaffte er es überhaupt beide hoch zu bekommen.
Wie hat Molly das nur geschafft… und warum kein Federleicht Charm?
Zusammen traten sie in den Zug und wanderten die Gänge bis sie schließlich ziemlich mittig ein freies Abteil fanden und ließen sich nieder.
„Ihr benötigt mich ja nicht mehr, oder?"
„Du könntest die Vorhänge von der Tür runter lassen.", antwortete Rose hochnäsig. „Aber sonst eigentlich nicht, also kannst du ruhig verrecken."
„Dann verabschiede ich mich jetzt, tschüssi.", und so ließ Harry die Vorhänge runter und schloss die Tür. Zurückblieben Adam und Rose mit offenen Münder und ein verdatterter Ron…
Zum Glück hatte er bereits beim hergehen Daphne in einem Abteil entdeckt, sonst würde es noch Ärger geben.
Endlich habe ich diese Vollidioten los…
Kurze Zeit später klopfte Harry an die Tür zu einem Abteil. „Herein.", klang die ungeduldige Stimme von Daphne. Langsam trat Harry hinein, als er bemerkte, dass noch ein weiteres Mädchen anwesend war.
„Wurde auch Zeit, dass du kommst, Elio!", zischte Daphne. „Hast du nichts nach einem verdammten halben Jahr zu sagen?"
„Tut mir leid, Daphne. Ich konnte nicht schneller kommen, aber glaube ja nicht, dass ich dich nicht vermisst habe! Und zu Wort kommen lässt du mich auch nicht!"
„Warte, warte, warte!", fing plötzlich Tracey Davis an. „Daphne, du musst mir einiges erklären. Seit wann bist du so offen mit einem Jungen? Auf Vornamen-Basis?"
Dies war der erste Moment, in welchem Harry das Mädchen das erste Mal direkt anschaute. Sie hatte lange, braune Haare und war relativ groß. Ihre braunen Augen stachen zudem extrem heraus.
„Das hier ist Elio X. X, weil er meiner Familie nie seinen Nachnamen verraten hatte. Elio ist aber sehr wahrscheinlich auch nicht sein richtiger Name. Meine Mutter hat es nie vor mir zugegeben, aber ich glaube, sie hat ihm ihn gegeben, oder? Auf jeden Fall lebte er bei uns für ein Vierteljahr vor einem halben Jahr."
„Warum kam es, dass ich ihn nie gesehen habe, wenn ich bei euch war?", fragte Tracey misstrauisch.
„Das ist einfach. Jedes Mal, wenn Besuch für mich kam, musste er auf sein Zimmer oder manchmal in die Bibliothek."
„Tut mir leid, dass ich unhöflich war. Tracey Davis, freut mich dich kennenzulernen, Elio. "
„Die Ehre ist ganz meinerseits, Miss Davis. Und zu deiner Frage, Daphne. Ja, Elio ist nicht mein richtiger Name, aber darf ich euch Damen Gesellschaft leisten? Ich möchte schließlich nicht die ganze Zugfahrt hier stehen bleiben."
„Unter einer Bedingung.", antwortete Daphne mit einem hinterhältigen Grinsen.
„Was hätte ich erwarten sollen… fang an."
„Du sagst uns deinen richtigen Namen. Schließlich kennen wir uns jetzt schon fast ein Jahr."
„Einverstanden, wenn ich dann ans Fenster darf!"
„Wenn es sein muss, Spielkind.", entgegnete Daphne augenrollend.
„Lass mich doch ein Kind sein!", beschwerte sich Harry gespielt. „Schließlich habe ich jetzt eine tolle Aussicht. Außerdem, freut mich eure Bekanntschaft zu machen. Mein Name ist Harry Potter."
Das Abteil wurde still und die Augen der beiden Mädchen groß.
„Ich habe noch nie von einem dritten Potter gehört."
„Ich auch nicht!", beschwerte sich Tracey. „Du lügst wie gedruckt!"
„Ich bin offiziell unter Muggels aufgewachsen. Deshalb darf auch niemand erfahren, dass ich bei deiner Familie gewohnt habe, okay?"
„Wenn der Hut einen anderen Namen ausruft als Harry Potter, wirst du es bereuen!", drohte Daphne.
„Jawohl, Miss Greengrass. Du weißt aber, dass du nicht von dem Hut wissen solltest?"
Als Antwort zuckte Daphne jedoch lediglich mit ihren Schultern.
Harry verbeugte sich leicht in beide Richtungen und setzte sich ans Fenster. Er wollte bereits das Gespräch mit Daphne wiederaufnehmen, als es klopfte.
„Ist hier noch frei?", fragte Draco in einer selbstsicheren, aber zu gleich arroganten Art, während hinter ihm sein Gefolge wartete. Niemand würde ihn abblitzen lassen, der noch bei Verstand war. Höchstens er wollte Prügel.
„Sicher doch, nehmt Platz. Wir können ja kein extra Großes Abteil nur für uns drei haben, oder?", grinste Tracey die Gäste freundlich an.
Neben diese setzte sich Draco Malfoy mit einem freundlichen Lächeln, gefolgt von Pansy, Crabbe und Goyle. Auf die andere Seite setzte sich neben Daphne Blaise Zabini und Theodore Nott. Sofort packte Theodore ein Buch aus und fing an zu lesen.
Das wird hier drinnen aber ziemlich schnell voll. Alle aus Slytherinfamilien… und trotzdem könnte ich alle mit meinem dummen, kleinen Zauberstab erledigen...
„Habt ihr schon das neuste gehört? Wir sind im selben Jahr wie Potter. Ihr seid doch alle Erstklässler, oder?", fragte Draco, wobei er die Frage eindeutig an Harry richtete. Scheint als würde sein leicht gut trainierter Körper ihn Älter erscheinen lassen…
„Ja.", antwortete Tracey für ihn. „Aber ich kenne nur Draco und Daphne hier richtig, wollen nicht alle mal zumindest ihren Namen sagen?"
„Draco Malfoy und nur für das Protokoll: Das wichtigste kommt zuerst! Und das sind meine besten Freunde Vincent Crabbe und Gregory Goyle."
Kein Stück arrogant… und Freunde? Er behandelt sie eher wie Handlanger nach seinem Tonfall… nicht einmal mein Vater hat sein niedriges Gefolge so betitelt…
„Tracey Davis, da stimme ich ihm wohl zu. Zu erst kommt das Beste, wenn ich komm als Erste! Man, ich dachte das hört sich cooler an."
Überzeugend… kann ihren Mund wohl nicht halten…
„Pansy Parkinson. Draco. Gehört. Mir!", und um ihre Worte zu unterstreichen drückte sie sich gegen ihn.
„Theodore Nott."
„Blaise Zabini. Rede keinen Stuss Draco, dass Beste kommt zum Schluss!"
„Deswegen komme ich jetzt ja, Daphne Greengrass.", feierte sie sich selbst gespielt.
„Harry Potter."
Plötzlich schossen alle Augen zu ihm.
„Hast du gerade Potter gesagt?", fragte Malfoy drohend.
„Genaugenommen habe ich Harry Potter gesagt. Hast du ein Problem damit?"
„Ja, was sucht ein verdammter Potter bei uns im Abteil? Warum bist du nicht bei deinen Blutverräter Freunde? Und seit wann gibt es noch mehr von Potter in unserem Jahrgang?"
Mit diesen Worten griff Draco die Weasleys an und damit auch die Zwillinge, welche für Harry bereits als Freunde galten.
„Beleidige mich so viel du willst, Draco. Beleidige die Weasleys so viel wie du willst, solange du die Zwillinge nicht meinst. Aber beleidige nie wieder einen Freund von mir. "
„Was sonst?"
„Beruhigt euch, Jungs.", fuhr Daphne dazwischen. „Harry ist mein Freund und er ist nicht wie die anderen Potters. Vertraut mir in diesem Falle."
„In welche Häuser möchtet ihr eigentlich alle kommen?", versuchte Tracey weiter von der Streiterei abzulenken.
„Als ein Malfoy bin ich sicher in Slytherin oder mit viel Pech in Ravenclaw. Crabbe und Goyle sind auch Reinblüter und folgen logischerweise dann auch nach Slytherin. Auf jeden Fall ist alles besser als Gryffindor und erst recht Hufflepuff."
Von Theodore, welcher seine Nase immer noch in einem Buch hingen ließ, und Blaise ertönte auch ein Slytherin.
„Slytherin zusammen mit Daphne!", rief Tracey voller Freude auf.
Was ist falsch mit ihr…
Plötzlich lagen alle Blicke erneut auf Harry.
„Hufflepuff, aber alles ist gut, solange ich nicht bei meinen Geschwistern bin.", man konnte die Verachtung sichtlich tropfend aus seiner Stimme hören. Plötzlich wurde er den Slytherins viel sympathischer. „Aber ich werde wohl oder übel mehr Zeit in eurem Gemeinschaftsraum verbringen als in unserem."
„Wie zu Hölle willst du das Überleben?", fragte Draco unerwartet, der ihn sichtlich nicht ernst nahm. „Die Älteren werden dich verhexen, bis du nicht einmal mehr in den Dungeon gehst."
„Lass das mal mein Problem sein."
Plötzlich klopfte es erneut an der Tür und ohne auf eine Antwort zu warten öffnete sich diese. In der Tür standen Adam und ein Mädchen mit langen, buschigem Haar. Alle Augen fielen dieses Mal auf den Potter, nicht auf Harry, sondern auf Adam.
„Was wollt ihr? Schlammblüter und Potters! Könnte ein schlimmeres Duo überhaupt geben?"
„Wir helfen gerade Neville seine Kröte zu finden, habt ihr sie gesehen?", fragte Hermione unschuldig. Sie verstand sofort, diese Leute mochten sie eindeutig nicht, aber schließlich war sie dies gewöhnt! Es sollte sich so viel hier für sie ändern… aber vielleicht wird Neville ja dankbar sein.
„Hermione! Gib dir erst gar nicht die Luft mit diesen Schlangen zu reden! Das sind alle Slytherins!", fing Adam herablassend an. Musste er an seinem ersten Tag schon diese Trottel sehen?
„Oh, Malfoy? Mein Vater hat mir so vieles von euch erzählt. Mal Schauen wie lange dein Vater noch unter dem Imperius-Fluch steht?", entgegnete Adam provokant auf Dracos Beleidung.
„Halt dein Maul, Potter! Zumindest hänge ich nicht mit Schlammblütern und Blutverrätern herum, als wären sie meine Freunde! Wer weiß wie viele du ihnen dafür monatlich zahlen musst."
„Ich werde dies dem Direktor erzählen, dass du meine Freundin Schlammblut genannt hast! Und außerdem habt ihr dort auch einen Potter sitzen! Was machst du überhaupt hier unter Schlangen?"
Bemerkt er mich jetzt erst? Was für ein Retter der Welt.
Sofort erbleichte Draco, denn er wusste, dass der Schulleiter ein Guter Freund der Potters war.
„Mir wurde gewiesen, ich solle mir Freunde mit Niveau suchen, Adam. Offensichtlich bist du hier aber nicht erwünscht, also was hältst du und deine Freundin davon nach eurer Kröte weiter zu suchen? Scheint als wäre sie nicht hier, oder?"
Wütend drehte sich Adam um und schlug die Tür zu. Trotz all dem konnte man sehen wie nah Hermione den Tränen nahe war.
Sehr gut, Harry. Deine neue Freunde haben ein Mädchen zum Weinen gebracht und du hast nur zugeschaut. Wenn nicht sogar mitgeholfen. Vielleicht passe ich doch mehr zu den LeStranges als ich dachte?
„Langsam wirst du mir doch noch sympathisch!", grinste Malfoy ihn an.
„Habe ich was Anderes versprochen?"
Die nächsten Stunden vergingen wie im Flug für die neuen Freunde. Kurz vor dem Ende zogen Mädchen und Jungs getrennt ihre Hogwarts Roben an und bereiteten sich auf das Ende vor. Mit einem lauten Pfeifen hielt die Dampflock vollendend an und die Schüler drängten hinaus.
„Erstklässler! Erstklässler hier rüber!", hallte die Stimme eines Riesens über den kleinen, dunklen Bahnsteig, währenddessen seine Augen über die Menge schweiften, als würde er eine Person suchen. Langsam sammelten sich vor ihm eine Masse von kleinen Schülern. „Noch mehr Erstklässler da? Dann mal los – passt auf wo ihr hintretet!"
Langsam folgten Harry und seine neuen Freunde Hagrid als Schlusslicht auf dem engen Pfad weit genug entfernt von den anderen Schülern um in Ruhe reden zu können. Beide Seiten des Weges wurden von Bäumen umrandet, sodass alles düster und bedrohlich wirkte.
„Achtung! Gleich ist es so weit!"
Plötzlich ertönten von den vorderen Reihen „Ohs" und „Woahs". Augenblicklich erhaschte die Gruppe den Blick auf Hogwarts. Unter den dunklen Wolken schimmerten die Türme. Überall glänzten die Mauern im schwachen Mondlicht. Jedem normalen Menschen hätte diese Sicht den Atem geraubt.
Inzwischen waren alle Erstklässler zu einem See gelangt, obwohl immer noch alle das Schloss anstarrten.
Selbst nach so vielen Bildern… dieses Schloss ist ein Weltwunder der Kunst und der Magie… Endlich darf ich die Schutzrunen sehen… Was diese wohl zusammenhalten, dass selbst meine Lehrer schwärmten… Das wird so eine tolle Zeit… Und erst die Hallen des Slytherins…
Ohne die Blicke von der Burg abzuwenden stiegen Harry, Daphne und Tracey in ein Boot. Beide machten keine Andeutungen, dass sie ein Finger am Ruder krümmen würden und so nahm Harry beide Ruder in die Hand und fing auf Hagrids Befehl an zu rudern.
„So gefällt es mir richtig gut. Das Schloss spiegelt sich wie in den Kindheitsgeschichten im See während einer schönen Bootsfahrt. Nicht einmal ein Finger müssen wir rühren für die Fahrt!", prahlte Daphne.
„Einfach ein Luxus hier in Hogwarts. Hier werde ich es hier lieben!"
„Ja, ich auch. Fast schon magisch nicht? Schließlich durfte ich früher nie zwei Ladys herumkutschieren…", fügte Harry sarkastisch hinzu. „Aber ich freue mich sogar wirklich auf Hogwarts. Das Frühstück soll klasse sein!"
„Ich wusste gar nicht, dass jemand so viel Begeisterung im Angesicht zu diesem Schloss fürs Frühstück haben kann…"
Ich weiß, nicht das Aktion reichste, aber immerhin sollen die Zwillinge und Harry sich nicht sofort komplett offen sein, sondern einfach langsamer angehen... wobei es doch schnell ging. xD
