Also hier das nächste Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch und vergesst bitte nicht zu reviewen. :D
XXX
Zwei Wochen waren jetzt schon vergangen und ich hatte immer noch niemanden gefunden den ich für meine besonderen Bedürfnisse benutzen konnte… Klar meine Liste hatte ich, aber keine Ansätze sie abzuarbeiten. So langsam wurde ich wirklich unruhig. Mein Körper funktionierte einfach nicht richtig wenn ich nicht regelmäßig Sex bekam. Ich war SO frustriert verflucht noch mal! Und nicht nur das Sex-Problem hatte ich lösen können. Ich wusste auch immer noch nicht wieso ich Snapes Stimme in meinem Kopf gehört hatte. Mittlerweile hatte ich fast jedes einzelne verdammte Buch gelesen dass sich auch nur annähernd mit körperlosen Stimmen beschäftigte gelesen. Die meisten beriefen sich jedoch darauf, dass man langsam verrückt wurde wenn man schon Stimmen in seinem Kopf hörte.
Aber ich hatte mir das doch nicht eingebildet? Oder doch? So langsam fing ich an unsicher zu werden; und das stand mir ganz sicher nicht! Ich musste irgendetwas tun! Irgendwen flachlegen zumindest. Meine andere Seite wurde immer unruhiger je länger ich nicht gründlich befriedigt wurde und auch selbst Hand anlegen half auf Dauer nicht. Und das tat ich schon oft genug. Täglich um genau zu sein.
Seufzend schüttelte ich den Kopf und kam wieder in der Gegenwart an. Jetzt saß ich hier im Kerker und hatte noch zwei ganze Stunden Zaubertränke vor mir… Die Hölle. Immer wieder glitt mein Blick zu Snape herüber, der an seinem Tisch saß und arbeiten korrigierte. Er sah dabei einfach zum Anbeißen aus. Ich wollte ihn sooooo gern von seinem Hemd befreien und über seine mit Sicherheit makellose Brust lecken. Und dann immer weiter nach unten wandern. Gut dass er meine Gedanken nicht lesen konnte. Jetzt war ich wieder unglaublich scharf und merkte wie mein Höschen feucht wurde. Verdammt. Um mir etwas Erleichterung zu verschaffen rutschte ich unruhig auf meinem Stuhl umher und genoss die leichte Reibung.
Immer noch war mein Blick auf meinen heißen Lehrer gerichtet und ich malte mir gerade die schönsten Dinge aus als er plötzlich den Blick hob und mich anstarrte. Sein Blick war so intensiv dass ich sofort noch feuchter wurde. Verflucht ich wollte dass er mich nahm. Hier und jetzt vor allen anderen Schülern. Es wäre mir egal, Hauptsache er nahm mich so richtig hart ran. Ich konnte fühlen wie sich ein leichter Rotton über meine Wangen legte und musste den Mund öffnen um noch genug Luft zu bekommen. Aber Snape schien davon nicht gerade begeistert zu sein. Wieso sah er eigentlich immer noch zu mir herüber? Wieso hatte er überhaupt aufgesehen? AUF KEINEN FALL hatte er meine Gedanken gelesen oder doch? Nein! Das hätte ich bemerkt. Harry hatte mich in die Grundzüge der Okklumentik eingeweiht, sodass ich zumindest merkte wenn jemand versuchte in meinen Kopf einzudringen.
Ich konnte einfach die Augen nicht von dem Tränkemeister nehmen; obwohl er aussah als würde er gleich vor Wut explodieren. Er presste die Kiefer aufeinander und ich konnte sehen wie seine Hände sich um die Stuhllehnen krallten als müsste er sich festhalten. Dabei fiel mein Blick leider auf seinen aufs Äußerste gespannten Bizeps und ich konnte mich mal wieder auf nichts konzentrieren. So weit war es schon gekommen! Ich saß da auf meinem Stuhl und zerfloss vor Lust. Ich musste mich unwahrscheinlich anstrengen um endlich den Blick von diesem verboten gutaussehenden Mann zu nehmen.
Ich drehte den Kopf und sah jetzt direkt auf Malfoys breites Kreuz. Seit wann war das so breit? Oder hatte ich bisher einfach nicht darauf geachtet. Er war wie immer tief in das Brauen seines Tranks versunken und schnitt bedächtig eine Affodillwurzel in kleine Stückchen. Ich beobachtete deine Hände dabei wie sie sich elegant um den Griff des Messers legten und mit unfassbarer Präzision schnitt. Was er wohl noch so alles mit diesen langen schlanken Fingern und dieser Präzision machen könnte? Ich konnte gerade noch so ein Stöhnen unterdrücken. Verflucht! Ich saß wirklich in der Klemme. Sah ich in die eine Richtung dann war da Snape; und sah ich in die andere, war da Malfoy. SO würde ich mich nie konzentrieren können. Ich hatte noch nicht einmal angefangen meinen Trank zu brauen verdammt! Trotz allem beobachtete ich weiterhin wie Draco sich konzentriert über seinen Kessel beugte. Warte mal. Hatte ich gerade gesehen wie er mit zitternden Händen die Affodillwurzel hineingab? Wieso zitterte er denn so? Jetzt bemerkte ich auch seinen hochroten Kopf und er schien verzweifelt zu versuchen nicht nach vorn zu sehen. Was war denn mit dem los? Und außerdem hatte er gerade viel zu viel von der Wurzel beigegeben. So ein Fehler unterlief Malfoy doch sonst nicht? Was war da nur schiefgelaufen? Jetzt wo ich ihn genauer betrachtete merkte ich auch dass seine Haare nicht so perfekt gestylt waren wie sonst immer und seine ganze Körperhaltung strahlte etwas… Fahriges aus.
Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht. Und ich nahm mir vor auch dieses Rätsel zu lösen. NOCH eins. Na super. Wenigstens hatte sich meine Libido ein wenig beruhigt und ich fing schnell an meinen Trank zu brauen. Viel Zeit hatte ich nicht mehr aber vielleicht konnte ich bis Ende der Stunde doch noch etwas halbwegs Brauchbares abliefern. Keine halbe Stunde später beendete Snape den Unterricht indem er sich aufraffte und die einzelnen Tränke begutachtete. Bei Malfoy blieb er plötzlich verblüfft stehen und sah immer wieder von ihm zu seinem Kessel hinab. Offenbar war ihm aufgefallen dass Malfoy den Trank versemmelt hatte. Er wechselte kurz ein paar Worte mit seinem Lieblingsschüler woraufhin Malfoy noch ein wenig roter wurde.
Dann machte sich Snape wieder auf den Weg durch die Reihen und kam mir immer näher. Schon spürte ich wieder das leichte Kribbeln zwischen meinen Beinen und wünschte mir zum circa hundertsten Mal dass er mich um den Verstand vögeln würde. Schließlich blieb er vor meinem Kessel stehen und beugte sich darüber. Dadurch kam er mir gefährlich nahe und ich hielt den Atem an. Ich wollte unbedingt die Hand ausstrecken und seine Haare in die Hand nehmen. Dieses Seidenband war einfach zu sexy. Ich wollte daran ziehen und somit seine Mähne befreien. Meine Hände begannen zu zittern in dem Versuch ruhig stehen zu bleiben.
Snape hob den Kopf und blickte mich direkt an. Dann beugte er sich vor und unsere Gesichter waren vielleicht noch fünf Zentimeter voneinander entfernt. Meine Augen hefteten sich auf seine Lippen und ich war nicht mehr fähig an irgendetwas anderes zu denken als diese auf den meinen. Doch dann teilten sie sich und er schnarrte mich unfreundlich an. „Was soll das sein wenn es fertig ist Miss Granger? Sie sind zwar bei weitem nicht die beste Schülerin in diesem Fach aber sie rangieren normalerweise wenigstens im oberen Drittel." Meine Wangen wurden feuerrot vor Scham und ich versuchte ihm zu erklären dass ich leider nicht genug Zeit gehabt hatte.
Doch ihn schien das nicht zu interessieren. Mit einem abfälligen Schnauben richtete er sich wieder auf und sah kurz zu Malfoy hinüber. Er drehte sich schließlich um und erklärte den Unterricht für beendet. Bevor jedoch auch nur ein einziger Schüler das Klassenzimmer verlassen hatte erhob er noch einmal seine Stimme. „Ach und Miss Granger und Mister Malfoy? Sie bekommen hiermit die Aufgabe miteinander zu lernen! Was Sie heute abgeliefert haben ist untragbar und ich will hoffen dass sich das bald ändert! Ach und wenn ich herausbekomme dass meinem Befehl keine Folge geleistet wird dann werde ich Ihren Häusern so viele Punkte abziehen dass dieses Jahr Hufflepuff den Hauspokal gewinnt!"
Dann drehte er sich um und bedeutete damit Allen, dass sie entlassen waren. Ich starrte den Lehrer mit offenem Mund an und war dermaßen empört dass ich keinen Ton herausbekam. Auch Malfoy stand da und seine Gesichtsfarbe glich erschreckend der einer Scheibe Rote Beete. Immer wieder klappte er den Mund auf und zu als versuchte auch er irgendetwas zu sagen. Letzten Endes ließ er jedoch nur ergeben den Kopf hängen und rauschte aus dem Raum. Auch ich seufzte einmal tief und ergab mich in mein Schicksal.
Auf dem Weg in die große Halle in der es in ein paar Minuten Mittagessen geben würde kam mir ein Gedanke der mich lächeln ließ. Vielleicht aber auch nur vielleicht war das endlich eine perfekte Vorlage um Malfoy mal näher zu kommen. Schließlich würden wir miteinander lernen müssen. Allein. In der Bibliothek. Ich würde es schon schaffen die Treffen auf Zeiten zu legen zu denen sich sonst keiner dort aufhielt. Das baute mich ein wenig auf und ich beeilte mich noch rechtzeitig zum Essen zu kommen.
Am nächsten Tag während dem Abendessen kommt Malfoy doch tatsächlich zu mir an den Gryffindortisch und bleibt unangenehm berührt neben mir stehen. Als ich den Kopf hob um ihn anzusehen maulte er mich in seinem üblichen herablassenden Ton an. „Wir müssen noch lernen. Morgen haben wir wieder Zaubertränke und ich will keine Punkte verlieren auch wenn ich dafür mit dir zusammen arbeiten muss." Ich musste mich unglaublich zusammen reißen um ihm nicht irgendwelche Gemeinheiten an den Kopf zu werfen. Schließlich hatte ich ja beschlossen ihn zu meinem Spielzeug zu machen.
Obwohl ich im Moment ziemlich wenig Lust dazu hatte. Also antwortete ich ihm so ruhig wie möglich: „Dann treffen wir uns heute Abend um neun in der Bibliothek. Bring deine Unterlagen mit. Von mir wirst du nicht abschreiben dürfen." Malfoys Augen verengten sich und mit einem knappen Nicken wandte er sich um und verschwand aus der großen Halle. Mit sehr viel weniger Appetit als noch vor ein paar Minuten aß ich meinen Teller leer und machte mich dann auch auf den Weg in den Gemeinschaftsraum um meine Unterlagen wenigstens noch kurz durchzusehen. Auf keinen Fall würde ich mir eine Blöße vor Draco Malfoy geben! Niemals!
Als es schließlich neun Uhr war machte ich mich auf den Weg in die Bibliothek. Zu meiner Überraschung saß Malfoy schon am Tisch und hatte seine Pergamente und diverse Zaubertrankbücher um sich herum verteilt. Wortlos setzte ich mich zu ihm und wir begannen in stiller Übereinkunft zu lernen. Wenn mir oder ihm etwas auffiel was der andere falsch verstanden hatte dann berichtigten wir das mit kurzen Worten und der jeweils andere nahm es schweigend entgegen.
So im Großen und Ganzen war ich positiv überrascht wie gut wir miteinander lernen konnten. Und Malfoy war ganz sicher nicht auf den Kopf gefallen. Immer öfter ertappte ich mich dabei wie ich ihn heimlich zwischen meinen Haaren hindurch beim Arbeiten beobachtete. Er war auf jeden Fall ein überaus leckerer Anblick und so langsam konnte ich fühlen wie ich scharf wurde. Irgendwann fiel mir auf, dass Malfoy unruhig wurde. Immer wieder rutschte er auf seinem Stuhl hin und her und auch seine Konzentration war im Eimer. Ein Blick auf sein Pergament verriet mir dass er den gleichen Satz soeben zum fünften Mal geschrieben hatte.
Mittlerweile war auch niemand mehr in der Bibliothek. Es musste mindestens halb elf Uhr in der Nacht sein. Alle anderen waren schon in ihren Schlafsälen verschwunden. Ich war also mit ihm allein. Sehr gut. Ich tat so als ob ich mich streckte und streifte dadurch ganz zufällig mit meinem Bein das seine. Er zuckte sofort zusammen und kniff kurz die Augen zusammen als versuchte er sich zu konzentrieren. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte dann wäre ich mir zu hundert Prozent sicher, dass er erregt war.
Ein kleiner Schweißtropfen löste sich an seiner Schläfe und lief ihm langsam über die Wange in Richtung Kinn. „Malfoy alles in Ordnung?", fragte ich ihn in unauffälligem Tonfall und verkniff mir ein gemeines Grinsen. Er war sowas von scharf! Und zwar auf mich… das ist doch ein guter Ausgangspunkt. Ich strecke die Hand aus und berühre ihn an der Hand. Malfoys Kopf schoss nach oben und ich schnappte erschrocken nach Luft. Es sah so aus als ob sich ein schwarzer Nebel seiner strahlend blauen Iris bemächtigen würde. Innerhalb von Sekunden waren seine Augen tiefschwarz und er starrte mich mit einem hungrigen Ausdruck in ihnen an. Meine Hand lag immer noch auf seiner und als ich hinabblickte und sie wegzog sah ich ein seltsames Schriftzeichen auf seinem Handrücken erscheinen. Es sah aus wie eine Rune. Aber eine solche hatte ich noch in keinem Buch jemals zu Gesicht bekommen. Sie schimmerte leicht und schien zu pulsieren. Auch Malfoys Blick wandte sich seiner Hand zu. Offensichtlich war das zu viel. Er sprang panisch auf, der Stuhl kippte mit einem Poltern nach hinten. Mit weit aufgerissenen Augen starrte Malfoy mich noch ein paar Sekunden an, drehte sich dann auf dem Absatz um und verschwand halb rennend aus der Bibliothek.
Mindestens fünf Minuten saß ich vollkommen verdattert am Tisch und sah Malfoy nach. Ich hatte nicht den blassesten Schimmer was eben passiert war. Eben waren wir noch am Lernen gewesen und plötzlich veränderte sich Malfoys Aussehen und er FLOH buchstäblich vor mir. Ich kniff die Augen zusammen und rieb mir die Schläfen. Na gut! Ich will nicht Hermine Granger sein wenn ich nicht herausbekommen konnte was das gerade war.
Also stemmte ich mich müde von meinem Stuhl und machte mich auf die Suche nach einschlägiger Literatur die mir weiterhelfen konnte. Erstmal mit dieser Rune anfangen…
