Wuhuuu neues Kapitel :D
Ich hoffe es gefällt euch und Reviews nicht vergessen ;)
5.
Ich musste raus aus der Bibliothek! Verdammt was war das denn gewesen? Ich hasste meinen Onkel dafür dass er mich dazu verdonnert hatte mit Granger zu lernen. Ich war sowieso dauerscharf und jetzt auch noch DAS! Sie hatte mich erregt. GRANGER! Und dann, als sie ihre Hand auf meine gelegt hatte…. oh man… beinahe hätte ich sie besprungen und davon wäre sie mit Sicherheit nicht sonderlich begeistert gewesen. Was war nur mit mir los verflucht noch mal?! Konnte ich mir nicht einfach ein Slytherinmädchen suchen? NEIN es musste natürlich jemand sein an den ich nie im Leben herankommen würde… Jetzt tat es mir fast Leid dass ich immer so fies zu Granger gewesen war… NEIN! Ich bin ein Malfoy und mir tut nie etwas Leid!
Aber was war das mit meiner Hand? Oder besser gesagt auf meiner Hand? All diese Gedanken schwirrten mir im Kopf umher während ich kopflos in die Kerker rannte. Hoffentlich verriet mich die Granger nicht. Ich hatte jetzt absolut keine Lust auch noch tausend Fragen bezüglich meines seltsamen Mals zu beantworten… Was auch direkt das nächste Problem aufrief: Wie sollte ich das Zeichen verbergen? Endlich im Slytherin Gemeinschaftsraum angekommen versuchte ich es sogleich mit einem Verberge-Zauber. Wenigstens war der Raum leer. Es war ja auch ziemlich spät…
Mist… es klappte nicht… das Zeichen war immer noch deutlich zu sehen. Ich besah es mir genauer und fand dass es aussah wie irgendeine Art Rune… Allerdings hatte ich sie noch nie zuvor gesehen… Verflucht! Also blieb mir wohl nichts anderes übrig als mir ein paar Handschuhe herbei zu zaubern. Hmmmmm… sie sollten allerdings gut aussehen. Schließlich mussten sie zum Rest meines Styles passen. Schließlich entschied ich mich für dünne schwarze Lederhandschuhe mit silbernen Nähten. Sie würden wenigstens meine Bewegungsfreiheit kaum einschränken…
Immer noch völlig genervt beschloss ich mich in meine Räumlichkeiten zurückzuziehen. Ein Malfoy zu sein hatte wenigstens auch unter diesem Trottel Dumbledore so seine Freiheiten und ein eigenes Schlafzimmer mit angrenzendem Bad gehörte dazu. Wenigstens etwas… Ich schmiss mich auf mein Bett und grübelte. Was jetzt? Bei einigen Dingen war ich mir sicher: Es war definitiv nicht normal dass ich in letzter Zeit nur noch geil war. Ich hatte auf den Schreibtisch meines Onkels onaniert! AAARGH dieser Gedanke ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf! Und sobald ich daran auch nur ganz ganz kurz dachte… WUMM schon hatte ich wieder einen Ständer…
Meine Noten in Zaubertränke hatten wirklich nachgelassen… kein Wunder dass Onkel Severus mir das Lernen mit Granger aufgebrummt hatte… ich HASSTE es nicht der Klassenbeste zu sein! Ständig kam mir Granger in die Quere… Wenigstens hatte ich bislang in Zaubertränke die Nase vorn aber jetzt? Kaum betrete ich das Klassenzimmer, schon kann ich nur noch an meinen steifen Schwanz denken und an meine Fantasien die ich hatte als ich es mir besorgt hatte… Verflucht verflucht VERFLUCHT! Das musste dringend ein Ende haben!
Vielleicht würde mir Mutter helfen können? Mit meinem Vater konnte ich nicht reden. Er war furchteinflößend… selbst für mich… aber meine Mutter war immer für mich und meine Probleme da ohne mich als Schwächling zu betiteln. Mein Vater war sowieso der Auffassung dass ich nicht gut genug war. In seinen Augen benahm ich mich meistens nicht „standesgemäß" genug… Arschloch… Aber wahrscheinlich hatte er auch da Recht… Schließlich will ich Granger ficken! UND Onkel Severus…
Mir die Haare raufend stand ich schließlich wieder auf und setzte mich an meinen Schreibtisch. Ich nahm eine Rolle Pergament aus meiner Schultasche und tunkte meine Schreibfeder in das Tintenfass. Ich musste dringend an meine Mutter schreiben und sie um Rat fragen. Wieso war ich plötzlich so anders? Und woher kam das Mal auf meiner Hand? Vielleicht würde sie mir helfen können… Zumindest hoffte ich das. Mein Vater war momentan für das Ministerium unterwegs und so hatte ich gute Chancen dass er nichts von dem Brief mitbekommen würde…
Als ich ihr endlich mein Herz ausgeschüttet hatte verzauberte ich den Brief noch schnell, sodass ihn keiner lesen konnte der ihn zufällig in die Hände bekam. Meine Mutter kannte schließlich den Gegenzauber. Allerdings verschwieg ich ihr dass ich scharf auf eine Muggelgeborene war… das war dann doch zu viel des Guten.
Ein wenig ruhiger übergab ich den Brief an meine treue schwarze Eule Azrael, die ich zu meinem letzten Geburtstag bekommen hatte, sie würde den Brief zuverlässig überbringen. Als ich am Fenster stand (wir hatten verzauberte Fenster die es uns ermöglichten etwas Tageslicht in die Kerker zu lassen) und dem Vogel hinterher sah überkam mich wieder die Erinnerung an Granger in der Bibliothek. Sie war wirklich eine Augenweide wenn man von ihrer Abstammung einmal absah. Und diese Brüste… wie sie sich immer wieder gegen ihre Bluse drückten wenn sie sich über ihre Unterlagen beugte um etwas nachzulesen. Dabei leckte sie sich immer wieder konzentriert über die Lippen, sodass diese feucht und rosa schimmerten… Mist!
Wie sollte ich da nicht scharf werden? Ich spürte wie meine Hose wieder enger wurde. Irgendetwas musste ich doch tun können… Etwas das mir dauerhaft Erleichterung verschaffte… GENAU! Mit einem selbstgefälligen Grinsen beschloss ich mir einfach jemanden zu suchen und endlich hemmungslos zu vögeln. Aber am besten jemand der nichts verraten würde… Jemand der so begeistert wäre, dass sie nicht merken würde dass ich nicht sonderlich viel Erfahrung habe… Somit schieden alle Slytherins schon einmal aus. Gryffindor? Außer Granger machte mich da niemand wirklich an und die würden es auch sofort untereinander erzählen. Miese, bescheuerte, eingeschworene Gemeinschaft die sie waren…
Ravenclaw? Nicht schlecht aber diese Mädchen sind einfach zu berechnend. Einer Ravenclaw würde meine Unerfahrenheit sofort auffallen. Also blieb nur noch Hufflepuff… Uärgh… aber wie sagt man so schön? Dumm fickt gut. Aber wer? Egal. Einfach Augen zu und durch. Wenn ich mein erstes Mal endlich hinter mich gebracht hatte und ein paar Mal mit ihr übte konnte ich ja wirklich anfangen meinen guten Ruf auch in die Realität umzusetzen und alles nageln was nicht bei drei auf der peitschenden Weide war.
Mit meinem neuen Plan ging es mir schon erheblich besser. Jetzt nur noch diese Latte loswerden. Ich verzauberte schnell meinen Umhang, sodass niemand sehen konnte dass ich ein Zelt baute und verließ mein Zimmer. Mittlerweile war es mitten in der Nacht und ich beschloss dass ein entspannendes Bad wohl das Beste wäre. Also verließ ich die Kerker und machte mich auf den Weg in Richtung Vertrauensschülerbad. Vorsichtig lugte ich immer um die nächste Ecke damit mich auch niemand erwischte. Selbst ich war nicht vor Ärger gefeit wenn man mich nachts in den Korridoren herumlaufen sah.
Fast hatte ich es geschafft da hörte ich plötzlich leise Schritte. Schnell versteckte ich mich in einer Nische hinter einer Rüstung. Hoffentlich kein Lehrer! Ich hielt den Atem an und wartete um zu sehen wer da kam. Ein leichter Lichtschein erhellte den Gang und wurde immer heller. Dann sah ich wie eine Schülerin den Gang entlang schlich, offenbar auch darauf bedacht nicht entdeckt zu werden. Ich konnte mir ein fieses Grinsen nicht verkneifen.
Der würde ichs zeigen! Ich trat hinter der Rüstung hervor und trat absichtlich laut auf. Erschrocken drehte sich das Mädchen um und stieß einen leisen erschrockenen Schrei aus. „Wwwwwas… was machst du denn hier?", stotterte sie mir unangenehm berührt entgegen. „Das selbe könnte ich dich fragen!", entgegnete ich schnarrend. Sie zog den Kopf ein und trat unruhig von einem Bein auf das andere. Schließlich hob sie den Kopf. „Ich war bei den Hauselfen… sie hatten eine Versammlung und ich sollte als Abgeordnete der B.E.L.F.E.R.-Fraktion dabei sein." Ich konnte mir ein abfälliges Schnauben nicht verwehren. Wieder so ein Schwachsinn der auf Granger's Mist gewachsen war. „Und wie heißt du?", fragte ich sie und trat einen Schritt auf sie zu. „Susan…Susan Bones. Ich bin in Hufflepuff und wir haben gemeinsam Kräuterkunde…"
Ha! Sehr gut. Sofort schwangen meine Gedanken um. Ich hatte aber auch wirklich Glück! Mitten in der Nacht treffe ich ausgerechnet auf ein Mädchen aus Hufflepuff… Na wenn das nicht Schicksal war! Ich hatte eine Entscheidung getroffen… also wieso nicht sofort in die Tat umsetzen? Ich lächelte sie verführerisch an und sah mit Genugtuung dass sie sofort rot anlief. Perfekt! Ich ging auf sie zu und blieb erst stehen als ich direkt vor ihr stand. „Also Susan… was soll ich jetzt machen wo ich dich mitten in der Nacht in der Schule getroffen habe? Ich denke doch, dass du weißt dass das verboten ist? Ich kann dich ja nicht ungestraft zurück zu deinen Hauskameraden lassen…", raunte ich ihr entgegen und beugte mich dabei leicht nach vorn.
Ihre Atmung hatte sich erheblich beschleunigt und ich nahm das als Anlass kurz mit meinen Lippen Ihren Hals zu streifen. Ein erschrockenes Keuchen war die Antwort aber sie zuckte nicht zurück. Ganz im Gegenteil. Ihre Brust hob und senkte sich noch schneller und sie musste ein Schaudern unterdrücken. „Ich… ich weiß nicht. Was möchtest du denn tun?", war ihre gestammelte Gegenfrage. Wieder beugte ich mich zu ihr hinunter. „Das wirst du gleich sehen…", flüsterte ich ihr verheißungsvoll ins Ohr.
Dann zog ich mich zurück, drehte mich um und marschierte zur Tür des Vertrauensschülerbades. Als ich merkte dass Susan immer noch an der gleichen Stelle stand wandte ich mich zu ihr und befahl ihr mit herrischer Stimme mir zu folgen. Sie nickte mit großen Augen und kam mir hinterher. Im Bad ließ ich mit einem Schwenk meines Zauberstabs das Wasser ein und drehte mich dann zu ihr um. Sie stand an der Tür und schloss diese gerade. Schnell stellte ich mich hinter sie und umschlang sie von hinten.
Ich war mir nicht ganz sicher was ich tun sollte, aber sie lehnte sich sofort an mich. Also streifte ich mit den Händen ihre Brüste und öffnete ihre Bluse. Sie keuchte wieder auf und bog sich meinen Händen entgegen. Gut so. Mein Schwanz drückte gegen meine Hose und rieb unerträglich daran. „Öffne meine Hose… und dreh dich nicht um!", befahl ich ihr und sogleich spürte ich ihre Hände an meinem Reißverschluss. Es war ein atemberaubendes Gefühl als mein Schwanz endlich frei war und sogleich nach vorn sprang. Und Susan war begierig ihn zu spüren. Sie umfasste ihn ohne zu zögern und rieb auf und ab.
Meine Hüfte zuckte nach vorn und mein Schwanz stieß in ihre Hand. Ich ließ von ihren Brüsten ab und wanderte in tiefere Regionen. Während Susan den Kopf wandte und versuchte mich zu küssten, was ich jedoch nicht wollte (sie war ja schließlich nur ein Mittel zum Zweck), schlüpfte meine Hand unter ihren Rock und in ihr Höschen. Merlin war die Frau nass! Sofort glitt mein Finger zwischen ihre Schamlippen und ich rieb meinen Finger auf und ab bis ich die kleine Erhebung gefunden hatte die Blaise immer so genau beschrieb. Dort mochten es die Frauen. Jetzt war ich froh darüber dass ich mir immer die Bettgeschichten meines besten Freundes anhören musste.
Susan stöhnte auch sofort laut auf und ich fühlte mich bestätigt. Mit einem weiteren Schlenker meines Zauberstabes öffnete ich mein Hemd und ließ die Hose auf den Boden fallen. Sie lag jetzt um meine Knöchel und ich freute mich darüber keine Boxershorts zu tragen. Sie würden nur stören. Mein Schwanz war steinhart und ich spürte ein seltsames vibrieren das von ihm ausging. Ich wollte sie ficken. JETZT! Also drehte ich sie um und presste ihr meinen Unterleib entgegen während ich ihre Brüste betrachtete.
Sie machte große Augen als sie meinen durchtrainierten Körper musterte. „Merlin Draco… du bist unglaublich heiß. Es stimmt was über dich erzählt wird.", hauchte sie mir entgegen und wollte mit der Hand über meinen Bauch streichen. In genau dem Moment als sie meine Haut berührte schoss mir das Bild von Granger und Severus in den Kopf. Granger wie sie vor mir kniete und mir den Blowjob meines Lebens verpasste und Onkel Severus wie er von hinten in mich eindrang. Plötzlich verließ mich alle Lust. Die beiden waren nicht hier, sondern irgendein Mädchen das mich angaffte als wäre ich ein Preis bei einer verfluchten Tombola!
FUCK! Mein Penis hatte sich verabschiedet. Und das innerhalb von Sekunden. Und das Mädchen hatte es gesehen! Verflucht! „Alles okay?", fragte sie mich als sie den Blick von meinem jetzt völlig schlaffen Schwanz nahm und mich fragend ansah. Fuck fuck fuck! Konnte es denn noch peinlicher werden? „JA! Dachtest du wirklich ich würde mit dir schlafen wollen? Mit DIR? Das ich nicht lache!", giftete ich sie an in dem Versuch eine Erklärung für mein mangelhaftes Standvermögen zu finden. Sie zuckte verletzt zurück. Egal, ich war ein Malfoy und ein Malfoy war nun mal nicht nett!
„Und jetzt aus dem Weg! Ich will hier so schnell wie möglich raus!", herrschte ich sie an und genoss es ein wenig wie sie schnell Platz machte. Ich öffnete die Tür, zog mir die Hose hoch und wollte aus dem verfluchten Bad verschwinden… und stolperte auch noch über das verfluchte Kleidungsstück! Na ganz toll! Eigentlich wollte ich einen gebührenden Abgang hinlegen, stattdessen präsentierte ich der Hufflepuff jetzt auch noch meinen nackten Arsch weil ich offenbar zu dumm war um meine Hose richtig anzuziehen. Schnell rappelte ich mich auf und rannte mit hochrotem Kopf den Gang hinunter.
Das war definitiv der Höhepunkt der Peinlichkeiten gewesen! Während ich rannte machte ich meine Hose vollends zu. Ich wollte einfach nur noch in mein Bett und diesen verfickten Tag vergessen. Kaum jedoch hatte ich die Kerker erreicht prallte ich mit vollem Karacho in jemanden hinein. Ich wäre dank meines Schwungs zu Boden gegangen, hätte mich nicht eben jener festgehalten. „Draco? Was machst du denn um diese Uhrzeit noch hier draußen?", vernahm ich die bekannte Stimme meines Onkels. Heute war einfach nicht mein Tag!
Ich befreite mich von seinen Händen und versuchte mir eine plausible Ausrede einfallen zu lassen. Allerdings musste ich ziemlich mitgenommen aussehen, denn Severus packte mich sogleich wieder und schleifte mich zu sich in seine Privaträume. Er verfrachtete mich in einen seiner gemütlichen Sessel vor dem Kamin und brachte mir einen Tee. Er hatte immer frischen Tee bei sich. Ich wusste auch nicht wie er das machte. „So Draco… jetzt erzähl mir was los ist. Ich bin dein Patenonkel und es ist meine Aufgabe auf dich aufzupassen…", erinnerte er mich und ließ sich mir gegenüber auf die Couch fallen.
Ich sah von meiner Tasse hoch und direkt in seine Augen. Irgendwie hatte er sich wirklich stark verändert. Jetzt, als ich so nah bei ihm saß, überlegte ich kurz ob ich mich ihm nicht einfach anvertrauen sollte…. Doch dann fiel mir wieder das Fiasko in seinem Klassenzimmer ein und mein Mut war dahin. Ich spürte wie ich wieder rot anlief und schüttelte nur resigniert den Kopf. Wieder betrachtete ich meine Teetasse sehr genau und konnte fühlen, dass Severus mich beobachtete. Schließlich beugte er sich vor und legte eine Hand beschützend auf meinen Oberschenkel. Erschrocken riss ich die Augen auf und sah ihn wieder an. Er war direkt vor mir und betrachtete mich mit besorgtem Gesicht. „Draco…", sagte er und hoffte wahrscheinlich dass er mich irgendwie überzeugen konnte mit ihm zu reden.
Doch das genaue Gegenteil war der Fall. Die Art wie er meine Namen aussprach, Seine Hand auf meinem Bein, sein Gesicht so nah an meinem. Ich hatte plötzlich Probleme mit dem atmen. Fuck mein Onkel war verboten geil! Wie konnte Dumbledore nur so einen Sexgott in der Schule herumlaufen lassen? Ich wollte dass er mich nahm. Hier und jetzt. Er sollte mich festhalten während er sich immer und immer wieder tief in mir versenkte.
Ich wollte seinen Namen schreien wenn ich kam. Oh MERLIN ich musste hier RAUS! Mein Schwanz drückte zum wohl hundertsten Mal an diesem Tag gegen meine Hose und wenn Severus auch nur für eine Millisekunde den Blick senkte KONNTE er es gar nicht übersehen! „Onkel… ich… ich äh…oh fuck. Ich kann nicht okay? Ich bin müde und will nur noch in mein Bett. Als bis morgen." Kaum hatte ich geendet, da schubste ich ihn auch schon von mir weg, sprang auf und flüchtete aus dem Raum.
So schnell ich nur konnte raste ich in den Gemeinschaftsraum und dann direkt weiter in mein Zimmer. Mit einem ohrenbetäubenden Knall schlug ich die Tür hinter mir zu und lehnte mich völlig fertig dagegen. Meine Hand pochte und als ich meinen Handschuh auszog und auf sie hinuntersah, sah ich wieder das Mal… es schien irgendwie zu pulsieren. Und es stand definitiv in Verbindung zu meiner Erregung! Dessen war ich mir völlig sicher… Mit einem tiefen Seufzen machte ich mich auf den Weg ins Badezimmer. Ich stützte mich am Rand des Waschbeckens ab und sah dann in den Spiegel.
„FUCK was ist das denn?", mit aufgerissenen Augen starrte mir mein Spiegelbild entgegen. Doch es sah kaum aus wie ich. Meine Augen, normalerweise von einem fast unmenschlich strahlenden Blau, waren tiefschwarz. Ich beugte mich weiter vor um besser sehen zu können und entdeckte dass die Schwärze irgendwie waberte… wie Nebel… Schnell kniff ich die Augen zu und hoffte dass es dadurch verschwinden würde. Was wenn Severus das gesehen hatte? Was wenn das auch irgendwie mit dem Zeichen auf meiner Hand zu tun hatte? Und wenn das stimmte… war das dann mein Gesicht wenn ich scharf auf jemanden war?!
Verwandelten sich alle wenn sie Sex wollten? Mit ziemlicher Sicherheit nicht. Sonst hätte ich schon längst davon gehört. Wie sollte ich es denn jemals schaffen meine Unschuld zu verlieren wenn ich dabei SO aussah? Ich war ein verfluchter FREAK! Völlig verzweifelt raufte ich mir die Haare und hielt dann inne. Granger… sie hatte meine Hand gesehen und die Rune… Bedeutete das… bedeutete das etwa dass sie auch meine Augen gesehen hatte? Hatte sie deshalb so verwirrt geschaut? Was wenn sie es jemandem erzählte? Potter zum Beispiel?
Ich war schon auf halbem Weg zum Gryffindorturm um ihr einzubläuen ja den Mund zu halten, als mir wieder einfiel wie spät es sein musste. Verflucht! Ich musste also bis morgen warten… Ich blickte schnell in den Spiegel neben meinem Schrank und erkannte erleichtert dass sich meine Augenfarbe wieder normalisiert hatte. Mir blieb also nichts anderes übrig als zu versuchen noch eine Mütze Schlaf zu ergattern. Vielleicht fiel mir bis morgen ja etwas Passendes ein um Granger zu erpressen… Sie durfte es einfach niemandem erzählen…
