Ein Happy End

Im Fuchsbau ertönte Musik und Gelächter, jedes Fenster war mit orangefarbenem Licht erhellt und warf einen Schein auf den Boden davor. Obwohl der Garten mit einer dicken Decke aus weißem, unberührtem Schnee bedeckt war, der immer noch leicht fiel, herrschte eine Aura der Wärme, und drinnen knisterte jedes Feuer in jedem Kamin, alle hatten dampfende Tassen mit heißer Schokolade und Tee in den Händen, und die Wangen waren gerötet. Der Weihnachtsabend war schon in vollem Gange, und als die Nacht hereinbrach (früh, wie es im Winter zu sein pflegt), wurde das Haus voller und das Lachen lauter.

Das Weihnachtsessen war erst vor etwa einer Stunde serviert worden, und der kleine Küchentisch war mit unpassenden Stühlen vollgestellt. Arthur saß am Kopfende, als Patriarch in seinem Familienhaus, mit Molly zu seiner Linken, die in ihrem üblichen geschäftigen Gastgeberstolz strahlte, die Teller derjenigen auffüllte, die ihr am nächsten saßen, und den Tisch hinunter rief, um die Preiselbeersauce zu empfehlen. Bill und Fleur saßen zur Rechten seines Vaters, ihre kleine Tochter Victoire zwischen ihnen eingekeilt, die abwesend mit ihren Möhren spielte. Percy und George, die momentan lindgrüne Haare hatten, saßen sich gegenüber, und der Weasley-Clan wurde durch Ron und Ginny auf beiden Seiten des Tisches vervollständigt. Dann kamen die Weasley-Ehrenkinder Harry und Hermine, wobei Hermines Eltern neben ihr saßen und jedes bisschen Magie bestaunten, flüsternd ihre Tochter nach Namen fragten, die sie wenige Minuten zuvor zum hundertsten Mal an diesem Tag gehört hatten, und mit sanfter Ehrfurcht den Geschichten aus der magischen Welt lauschten. Draco und Narcissa waren das Gegenteil, schweigsam, schon allein deshalb, weil ihre Familienessen immer schweigend stattfanden, und Andromeda und Teddy vervollständigten die zugegebenermaßen seltsame und etwas unkonventionelle Familie.

Sie waren eine bunte Mischung, aber der Tisch wäre zu leer gewesen, wenn einer von ihnen gefehlt hätte.

Draco stellte fest, dass sein Blick immer wieder zu Hermine wanderte. Ihre Blicke trafen sich ein paar Mal, als sie ihn anschaute, weil sie dachte, er würde nicht hinsehen. Ihre Hände berührten sich, als sie ihm das Gemüse reichte. Seine Mutter ertappte ihn dabei, und sein Gesicht errötete. Harry, der neben ihm saß, schien es ebenfalls zu bemerken, wenn man das schiefe Grinsen auf seinen Lippen bedachte. Draco bemühte sich bewusst, nicht mehr so oft zu ihr zu schauen.

Nach dem Essen, als alle satt waren, kehrte Ruhe ein, und sie zogen sich in das gemütliche Wohnzimmer der Weasleys zurück. Arthur saß in seinem Sessel am Kamin, seine einzige Tochter saß auf der Armlehne neben ihm, den Arm um sie gelegt, während sie den Kopf auf seiner Schulter ablegte. Auf dem Teppich in der Mitte des Raumes wurde Zauberschnippschnapp gespielt, bei dem Harry eindeutig verlor, wenn man George und Rons Sticheleien Glauben schenken durfte. Molly kuschelte mit ihrer Enkelin, während Percy sich über ihre Schulter beugte und versuchte, das Baby zum Lächeln zu bringen. Bill und Fleur saßen aneinander gekuschelt auf einem Stuhl und beobachteten sie liebevoll. Narcissa schaukelte Teddy auf ihrem Schoß und hielt die Hand ihrer Schwester, und Andromedas Daumen streichelte ihren Knöchel wie früher, als sie noch Kinder gewesen waren.

Draco saß neben seiner Mutter auf dem Boden, und Teddy griff nach ihm, packte ihn an den Haaren und zog daran. Er versuchte, sich zu befreien, aber das Kleinkind kicherte und beugte sich weiter vor.

Mutter!"

Narcissa unterbrach ihr Gespräch und blickte zu den beiden. Sie lachte, bevor sie sich zurückhalten konnte. „Oh, Draco!"

„Er mag dich", lächelte Andy.

„Hier." Seine Mutter bot ihm zu Teddys Freude das Kind an, und obwohl Draco angesichts ihrer Beharrlichkeit und Teddys ausgestreckter Arme den Kopf schüttelte, nahm er es widerwillig.

Er verzog das Gesicht, als er ihn auf seinen Schoß setzte und lehnte sich zurück, um den winzigen Armen zu entkommen, die wieder einmal nach seinem Gesicht griffen. Teddy lachte, und seine Haare wurde plötzlich weißblond. Er klatschte fröhlich mit den Händen.

Auf der anderen Seite des Raumes unterhielt sich Arthur angeregt mit den Grangers und fragte sie vorsichtig nach so vielen Informationen über Muggel, wie sie bereit waren, ihm zu geben. Hermine vermittelte, indem sie gelegentlich die Antwort gab oder eine Erklärung von Arthurs Fragen für ihre Eltern lieferte, die angesichts der plötzlichen Aufregung des Weasley-Patriarchen über Toaster ein wenig verwirrt schienen.

„Du meinst, es springt einfach raus, wenn es fertig ist?", fuhr er mit großen Augen fort. „Woher weiß er, dass es genau richtig getoastet ist?"

„Nun –", begann ihre Mutter und schaute Hermine an, die sie beruhigend anlächelte. „Es hat ein kleines Rädchen, mit dem man den gewünschten Toastgrad einstellen kann."

„Ein Rädchen!" rief Arthur aus. „Oh! Wie wunderbar! Wisst ihr ich hatte auf der Arbeit mal mit einem Toaster zu tun, der Schluckauf hatte!"

„Oh, nun, das ist –" Ihr Vater brach ab.

Hermines Blick wanderte zu Draco. Sie lächelte über seinen verärgerten Gesichtsausdruck und unterdrückte ein Lachen, als er nach hinten fiel und Teddy ihm folgte, auf seine Brust purzelte und aufgeregt quietschte.

„Er ist sehr hübsch.", flüsterte ihre Mutter ihr zu.

Sie schaute sie abrupt an. „Was?"

„Dein Freund.", sagte ihre Mutter, und in ihren Augen lag eine vertraute Verspieltheit, die Hermines Herz vor Sehnsucht nach der Mutter, die sie früher gekannt hatte, zusammenzucken ließ.

Bevor sie darüber nachdenken konnte, schüttelte Hermine den Kopf, und obwohl sie spürte, wie sich ihre Wangen erwärmten, sagte sie nicht zum ersten Mal an diesem Abend: „Er ist nicht mein Freund."

Aber ihre Mutter zuckte nur mit den Schultern, sah sie ein letztes Mal an und ein Lächeln umspielte ihre Lippen.

„Er ist nicht mein Freund.", wiederholte Hermine, verschränkte die Arme fest vor der Brust, schürzte die Lippen und blickte angestrengt zu Mr Weasley, als er von Schachtelmännchen erzählte.

oOo

„Wurdest du zum Babysitter befördert?", fragte Hermine und stellte sich vor ihn, als er auf der Bank in der Küche saß.

Draco, der gerade dabei war, Teddys Finger aus seinen Haaren zu befreien, sah sie an. Sein Blick blieb an ihr hängen. Sie trug ein dunkelgrünes Samtkleid, das knapp über den Knien endete und dreiviertel Ärmel hatte. Draco versuchte, sich daran zu erinnern, nicht zu starren. Er drehte sich wieder zu Teddy um, der versuchte, sich seine Hand in den Mund zu stecken.

„Er mag dich.", bemerkte Hermine.

Draco schnitt eine Grimasse. „Das sagen alle anderen auch. Ich fühle mich nicht besonders gemocht."

Sie grinste, streckte ihre Arme aus, und Teddy richtete seine Aufmerksamkeit sofort auf sie und griff nach ihr. Etwas zu bereitwillig drückte Draco ihn weg. Hermine bemerkte seine Erleichterung, nahm Teddy in den Arm und ließ ihn mit einer ihrer Locken spielen.

„Sieh das als dein Weihnachtsgeschenk an.", sagte sie.

„Das beste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe.", teilte er ihr feierlich mit.

Sie verdrehte die Augen. „Hast du das gehört, Teddy? Das ist nicht sehr nett, oder?"

Er gluckste vor sich hin, als sie den Kopf schüttelte. Hermine warf Draco einen spitzen Blick zu.

„Haben sie sich gegen dich verbündet?" Harry erschien mit zwei Gläsern Wein in der Hand und schaute misstrauisch zwischen Draco, Hermine und Teddy hin und her.

„Es sind zwei gegen einen, Potter. Sag ihr, das ist nicht fair!"

„Teddy zählt doch sicher nur als halbe Person.", sagte Harry.

Hermine drückte das Kleinkind an ihre Brust, hielt ihm die Ohren zu und keuchte dramatisch. „Hör nicht auf sie, Teddy. Das erwarte ich von Draco, aber nicht von dir, Potter!"

Harry hob scheinbar kapitulierend die Hände, aber auf seinem Gesicht erschien ein Lächeln, als Hermine ihm einen finsteren Blick zuwarf, bevor sie Teddy ins Wohnzimmer zurückbrachte. Er schaute Draco an, zog die Augenbrauen hoch, anstatt zu antworten, und reichte ihm ein Glas Wein.

Draco nahm es an und trank einen Schluck.

Harry setzte sich neben ihn. „Also, wie lange bist du schon in Hermine verliebt?"

Draco verschluckte sich.

Harry sah ihn an, und als er weiter hustete, klopfte er ihm auf die Schulter.

„Danke."

„Du solltest es ihr vielleicht sagen.", fuhr Harry fort. „Für die klügste Hexe ihres Jahrgangs kann sie manchmal unglaublich dumm sein."

Draco schnaubte, doch der Blick, den Harry ihm zuwarf, ließ ihn verstummen. „Ich –", begann er und wusste nicht, was er als Nächstes sagen sollte.

Harry schüttelte den Kopf. „Du brauchst nichts zu erklären. Ron und ich waren nicht dort. Wir wissen nicht, wie es war."

Draco nickte und schenkte ihm ein dankbares Lächeln. Er nahm noch einen Schluck.

Harry hob sein Glas und stieß mit ihm an. „Frohe Weihnachten, Malfoy. Oder sollte ich Professor Malfoy sagen?"

„Verpiss dich."

Harry schnaubte und nahm einen Schluck.

Nach einem Moment kippte Draco sein Glas. „Frohe Weihnachten, Potter."

Sie saßen schweigend da, als die gedämpfte Euphorie aus dem Nebenzimmer zu ihnen herüberschwappte.

Draco sah ihn nicht an, als er sagte: „Ich weiß, dass ich es schonmal gesagt habe, aber danke."

Harry schüttelte den Kopf. „Ich habe eigentlich gar nichts getan. Das ist alles Hermine gewesen."

Er holte scharf Luft, bevor er sich ihm zuwandte und sagte: „Weißt du, wir dachten, sie wäre verrückt. Sie hat versucht, dir zu helfen. Wir haben nie daran gedacht, es aus deiner Perspektive zu betrachten. Aber Hermine schon. Sie hat sofort gesehen, wie ähnlich wir uns alle sind und dass keiner von uns jemals eine Wahl gehabt hat. Ich glaube, der Grund, warum wir uns jetzt so verloren fühlen, ist, dass wir plötzlich eine Wahl haben. Es gibt niemanden, der uns sagt, was wir tun sollen. Wenn man sein Leben lang wie ein Bauer in einem Schachspiel herumgeschoben wird, ist es schwer, seinen eigenen Weg zu finden, wenn das Spiel zu Ende ist..."

„Ich war noch nie gut im Schach.", sagte Draco leise.

„Ich auch nicht.", gab Harry zu. Dann sah er ihn direkt an. „Aber ich glaube, wir kommen gut zurecht. Ich glaube, wir finden unseren Weg."

Draco starrte ihn an, und er ertappte sich dabei, wie er zustimmend nickte. Ob er ihm glaubte oder ob er sich selbst überzeugen musste, wusste er nicht. Er schaute in seinen Wein und sagte beiläufig: „Sie hat etwas Besseres verdient als mich."

„Vielleicht.", sagte Harry. „Das heißt dann wohl, dass du besser sein musst."

Draco sah ihn an. Harry schenkte ihm ein schiefes Grinsen und stieß ihn an der Schulter an. Draco konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Er fragte sich, wann Harry Potter die Stimme der Vernunft in seinem Leben geworden war, und fand es noch seltsamer, dass er es sogar mochte.

oOo

Ginny kam mit einem Becher heißer Schokolade in der Hand zurück ins Wohnzimmer und setzte sich zwischen Harrys Beine auf den Boden, wobei sie sich an seine Brust lehnte. Er lehnte seinen Kopf an den ihren. Molly hockte auf Arthurs Armlehne, Percy stand neben ihnen. Draco stand mit Ron und George zusammen, die drei Männer lehnten an der Fensterbank, ein Glas Muggel Cidre in der Hand. Teddy und Victoire lagen unter dem Weihnachtsbaum, die goldenen Lichter der Magie tanzten über ihre ehrfürchtigen Gesichter, sie streckten die Hände aus, um an den Tannennadeln zu zupfen, und Bill und Fleur passten auf, dass sie nicht zu viel Ärger machten. Hermine saß zwischen ihren Eltern auf der Couch. Narcissa und Andromeda blieben in ihren gemütlichen Sesseln sitzen, immer noch in ein jahrzehntelanges Gespräch vertieft.

Molly sprang auf und verkündete: „Geschenke! Es ist Zeit, ein paar Geschenke auszupacken, denke ich!"

Sie fegte zum Baum hinüber und kitzelte Victoire im Vorbeigehen am Bauch, woraufhin das kleine Mädchen laut kicherte. Wie der Weihnachtsmann höchstpersönlich begann Molly, die Geschenke zu verteilen, las die Namen auf den Schildern und reichte sie an die nächste Person weiter, die sie weitergeben sollte, wobei sie die beiden Kleinkinder als hilfreiche Elfen einsetzte.

Hecktisch wurde das Geschenkpapier aufgerissen und flog in alle Richtungen, fiel wie Schnee und legte sich auf den Teppich. George riss zuerst seine Schleife ab und klebte sie sich auf die Stirn.

Harry hielt ein Hemd der Holyhead Harpies mit dem Aufdruck „WEASLEY" an seine Brust, und Glückwünsche wurden verteilt, als alle erfuhren, dass Ginny im Sommer einen Vertrag bei ihnen unterschrieben hatte. Er küsste sie auf die Wange und erklärte sich stolz zu ihrem größten Fan und versprach, es jeden Tag zu tragen.

George schüttelte sein Geschenk, als es ihm gereicht wurde, und hielt es an sein Ohr. „Hoffentlich ist es etwas Teures.", verkündete er.

„Und nicht zerbrechlich.", rief Harry. George zwinkerte ihm zu.

Er packte es aus und hielt eine Schachtel mit violettem Muggelhaarfärbemittel hoch. Er sah Ron an, der verschämt mit den Schultern zuckte und sagte: „Ich dachte, du könntest als nächstes seine Lieblingsfarbe nehmen."

Ohne ein Wort zu sagen, packte George seinen kleinen Bruder und zog ihn in eine feste Umarmung. „Wir machen das später zusammen, ja?"

Die Worte waren leise, aber Ron hörte es und nickte. Als sie sich trennten, wischte George sich über das Gesicht, stupste seinen Bruder an der Schulter an und sagte: „Mach dir keine Hoffnungen, ich habe nur Socken für dich."

„Das ist für Hermine!" verkündete Molly und reichte es Harry, um es weiterzureichen.

Hermine nahm es lächelnd entgegen und las das Etikett, wobei ihr Blick zu Draco und wieder zurück wanderte. Er beobachtete sie mit angehaltenem Atem. Sie schob ihren Finger unter die Kante, riss das Band ab und holte das Geschenk heraus. Es war ein verziertes silbernes Kästchen, das mit zarten Blättern geschmückt und mit smaragdgrünem Samt ausgeschlagen war.

Sie öffnete es und schnappte leise nach Luft. Hermine zog die Halskette aus dem Kästchen und enthüllte eine schlichte goldene Kette, die in einem gläsernen Tropfen endete, in dem eine kleine grüne Knospe zu sehen war.

„Was ist das?", fragte ihre Mutter und beugte sich näher heran.

Hermine antwortete nicht sofort, sondern legte den Anhänger in ihre Handfläche und beobachtete ehrfürchtig, wie sich die Knospe zu einer kleinen weißen Blüte entwickelte.

„Es ist eine Jasminblüte.", sagte sie.

Ihre Augen fanden die seinen.

Draco räusperte sich und sagte, als ihm plötzlich bewusst wurde, wie still es im Raum geworden war: „Sie ist durch Magie mit ihrem Träger verbunden. Je nach Stimmung verwelkt oder erblüht sie."

„Oh, sie ist wunderschön!", rief Molly aus. „Und sie steht dir so gut!", sagte sie, als Hermine sie sich an den Hals hielt, damit ihre Mutter sie befestigen konnte.

Er spürte die Augen seiner Mutter auf sich gerichtet, aber er erwiderte ihren Blick nicht, sondern sah weiterhin Hermine an. Sie murmelte ein „Danke" in seine Richtung, als der Raum wieder lauter wurde, weil weitere Geschenke herumgereicht und ausgepackt wurden.

Draco lächelte und erwiderte „Gern geschehen". Er spürte, wie eine Wärme in seiner Brust entstand und wie die Jasminblüte, die um ihren Hals hing, wuchs und erblühte.

oOo

Draco und seine Mutter standen an der Küchenspüle, Narcissa spülte die letzten Tassen ab, während Draco sie mit einem Geschirrtuch abtrocknete. Molly hatte ihnen gesagt, sie solle es bleiben lassen, sie würde es später mit Magie erledigen, wenn alle zu Bett gegangen waren, aber Narcissa hatte sich auf ihren Ellbogen gestützt und herzlich erklärt, dass dies das Mindeste sei, was sie für eine so wunderbare Gastgeberin tun könne, und Molly hatte nachgegeben und sich über das Lob gefreut.

„Es ist schön, ein lautes Weihnachten zu haben.", sagte Narcissa nach einer Weile.

Draco sah seine Mutter an, deren Hände leicht zitterten. Er drückte das Geschirrtuch zusammen.

„Ich habe noch nie ein Weihnachten erlebt, das so voller Liebe war.", fuhr sie fort und lächelte, als das Wohnzimmer hinter ihnen in Gelächter und Jubel ausbrach.

Draco senkte seinen Blick auf die Hände seiner Mutter, die weiterhin mit dem seifigen Tuch über die Innenseite der Tasse strichen. Er fragte sich, wie stark diese Hände waren, wie viel Schmerz und Schwere sie hatten aushalten müssen. Draco streckte die Hand aus und hielt sie kurz fest. Narcissa schenkte ihm ein kleines Lächeln. Sie kehrten zum Abspülen und Abtrocknen zurück.

„Du hättest dem Mädchen einfach direkt sagen sollen, dass du sie liebst.", sagte seine Mutter nach einem Moment zu ihm.

Draco errötete tief. Seine Mutter drehte den Wasserhahn ab und reichte ihm die letzte Tasse zum Trocknen. Sie warf ihm einen wissenden Blick zu und berührte flüchtig seine Schulter, bevor sie sich zu den anderen ins Wohnzimmer begab.

„Hallo Hermine."

„Hallo Narcissa."

Draco wirbelte herum, wobei ihm die Tasse fast aus der Hand glitt. Er trocknete sie schnell ab, stellte sie auf die Seite und drehte das Handtuch in seinen Händen.

Hermine stand auf der anderen Seite der Küche. Sie lächelte ihn an.

„Du bist gut erzogen.", kommentierte sie und nickte zu dem Abtropfbrett mit den blitzsauberen Tassen.

Draco zuckte mit den Schultern und warf sich das Handtuch über die Schulter. „Mum gibt den Hauselfen jetzt das Wochenende frei. Irgendjemand muss ja den Abwasch machen."

Er rollte mit den Augen über sie. „Zügle deine Aufregung, Granger."

Sie warf ihm einen bösen Blick zu und ging weiter ins Zimmer, um ihren Schal vom Kleiderständer zu nehmen und ihn sich um den Hals zu legen.

„Wohin gehst du?", fragte Draco, der immer noch wie erstarrt auf der Stelle stand.

„Spazieren.", sagte Hermine. Sie hielt inne und sah ihn an. „Willst du mitkommen?"

Er starrte sie an. Dann nickte er wortlos, legte das Handtuch auf den Tresen und ging zu ihr in Richtung Tür. Draco nahm ihren Mantel und hielt ihn ihr hin, damit sie ihre Arme hineinschieben konnte. Sie lächelte ihn an und schlüpfte in ihre Winterjacke. Als sie sich wieder zu ihm umdrehte, verknotete er ihren Schal im Nacken und griff dann um sie herum nach seinem eigenen Mantel und dem Schal, den sie ihm gestrickt hatte.

„Bereit?", fragte er.

Hermine lächelte zu ihm auf. „Lass uns gehen."

Es schneite leicht, als sie in die Winternacht hinaustraten, und die Kälte umhüllte sie sofort. Das Gelände des Fuchsbaus war in eine knöcheltiefe, weiße Schneedecke gehüllt. Der Himmel war schwarzer Samt, der an einigen Stellen zerrissen war und Nadelstiche von glitzerndem Sternenlicht und eine dünne Mondsichel freigab. Jeder ihrer Atemzüge kristallisierte sich zu flüchtigen Wölkchen. Eine Stille lag in der Luft, ein Frieden, der auf ihren Seelen ruhte und nur durch das Knirschen des Neuschnees unter ihren Füßen und ihr leises Einatmen gestört wurde. Es war, als wäre die Welt und die Zeit eingefroren, als wäre das Morgen aufgeschoben und das Heute nur einen Augenblick länger zu erhalten, als ihnen versprochen worden war. Aber Draco wusste, dass das Morgen kommen würde, dass er nicht ewig in diesem Moment leben konnte. Das Leben beginnt nach jedem gefallenen Schnee von neuem.

Sie wanderten ziellos umher, machten kleine Schritte, um sich nicht zu weit vom Haus zu entfernen und sich in der Dunkelheit zu verirren. Hermine steckte ihr Kinn in ihren Mantel und grub ihre Hände tiefer in die Taschen. Draco zog eine Grimasse wegen der Kälte.

„Wer hatte die Idee, in einem Schneesturm spazieren zu gehen?", brummte er.

Hermine spottete. „Es ist nur leichter Schneefall, Draco! Du wirst schon nicht erfrieren!"

„Das letzte Mal, als wir im Schnee unterwegs gewesen sind, Granger, hast du dir eine Lungenentzündung eingefangen."

„Es war nur eine Erkältung!", protestierte sie.

Draco gab einen ungläubigen Laut von sich, aber er ließ es bleiben. Er hatte gelernt, seine Schlachten weiße zu wählen.

Sie gingen langsam weiter, vorbei an einem großen, freundlich aussehenden Schneemann mit einer Rübe als Nase und Mr. Weasleys Schal auf seinen zierlichen, verschneiten Schultern. Sein Mund war ein geschwungenes Lächeln aus leeren Schneckenhäusern und Muggelpfennige bildeten seine Knöpfe und Augen.

„Wieder ist ein Jahr vorbei.", sagte Hermine nach einem Moment, fast wehmütig. Sie hielt inne, als ob sie etwas sagen wollte, aber nicht wusste wie, und fügte dann hinzu: „Ich bin froh, dass du nicht unter den Teppich gekehrt wurdest, Draco."

Er starrte auf seine Füße und passte auf, wo er hintrat, um nicht zu fallen. „Manchmal schien es unvermeidlich zu sein.", gab er zu. „Aber wenn ich zurückblicke, wird mir klar, dass du meine Füße fest auf dem Boden verankert hast. Ich konnte zurückgelassen werden, wenn du da warst, Granger. Keine Chance."

Er blickte sie an. Sie blieb stehen und drehte sich zu ihm um, ihre Augen leuchteten im Mondlicht. Auch Draco blieb stehen. Ein verschmitztes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Ist das wegen deines Stolzes?", fragte sie ihn neckisch.

Draco spottete. „Eher wegen deiner Sturheit."

Hermine lachte, und der Klang durchbrach die winterliche Stille wie eine Kirchenglocke an einem frühen Sonntagmorgen.

Nach ein oder zwei Sekunden wurde sie wieder ernst und gestand: „Ich dachte, ich wäre kurz davor."

„Wirklich?"

„Ja. Ich dachte, mein Leben wäre ins Stocken geraten. Ich fand es so unfair, dass das Leben weitergehen konnte und ich noch feststeckte.", sagte Hermine leise und neigte den Kopf leicht zum Himmel. Ihre Augen beobachteten das Rieseln des Schnees, der lautlos vom Himmel fiel. „Aber ich hatte Unrecht. Ich habe mich vorwärts bewegt, vielleicht nicht zielstrebig, ein wenig ziellos, aber ich habe mich vorwärts bewegt."

„Es ist nicht schlimm, wenn man eine Weile durch sein Leben wandert, Granger.", sagte Draco. „Wir sind noch jung. Es gibt immer eine Zukunft."

„Nicht immer.", wollte sie sagen, bevor sie sich wirklich zurückhalten konnte. Draco sah sie an. „Die Zukunft ist nicht immer garantiert."

Er stieß ein kleines Lachen aus und räumte ein: „Nein, vielleicht nicht. Vielleicht haben wir keine Jahre oder Monate mehr. Aber es gibt ein Morgen und eine Stunde von jetzt an und zehn Minuten –

„Technisch gesehen, fällt das alles noch in die Kategorie Zukunft –"

Draco rollte mit den Augen und unterbrach sie ungeduldig. „Was ich damit sagen will –", sagte er und Hermine grinste über seine Frustration, „– ist, dass du dein Leben nicht planen musst. Du kannst es eine Weile langsam angehen lassen, wenn du das willst. Es geht nicht nur ums Überleben, es zählt immer noch als Leben. Was hast du zu mir gesagt? ‚Es ist in Ordnung, sich ab und zu zu verlaufen, solange man sich finden lässt.' Nun, Granger, ich sage dir, es ist in Ordnung, die malerische Route zu nehmen, von den ausgetretenen Pfaden abzuweichen, solange man den Weg zurück findet. Am Ende muss man einfach nur sein Ziel erreichen."

Draco drehte sich um und sah sie an. Sie sah ihn an und nicht mehr den leichten Schnee, der weiterhin um sie herum fiel. Sie lächelte sanft.

„Sehr weise, Draco."

Er zuckte mit den Schultern und schenkte ihr ein Lächeln. „Ich habe von der Besten gelernt."

Hermines Lächeln wurde breiter, und die Welt um sie herum verschwand, fiel ihnen unter den Füßen weg und ließ sie in diesem Zwischenraum zwischen der Dunkelheit der Erde und der Dunkelheit des Himmels schweben.

„Was ist deine Lieblingsfarbe?", fragte Draco sie unvermittelt und begann wieder zu laufen, um sich auf etwas anderes zu konzentrieren.

Hermine dachte einen Moment lang nach und hob ihr Kinn, als würde der Mond ihr die Antwort zuflüstern. „Flieder.", sagte sie. Die Schneeflocken verfingen sich in ihren Wimpern.

Draco lächelte. „Hübsch."

Er war wie gebannt von ihr. Es machte ihn fertig, als er es bemerkte. Die Zeit hatte sich verlangsamt, die Welt war verschwunden; so einen Moment würde er nie wieder erleben, nur sie beide, so offen und verletzlich, am Rande des Morgens und des Heute, wo zehn Minuten von jetzt an neue und unendliche Möglichkeiten eröffneten. Er hatte es lange hinausgezögert, es ihr zu sagen, aber jetzt, so wurde ihm plötzlich klar, wurde ihm eine Möglichkeit geschenkt, in diesem Moment.

„Granger.", sagte Draco. „Ich bin in dich verliebt."

Sie blieben gleichzeitig stehen, als wären sie auf die Bewegungen des jeweils anderen abgestimmt. Hermine drehte sich um und sah ihn an, ihre Lippen waren geöffnet, ihre Augen weit aufgerissen. Ihre Wangen waren von der Kälte gerötet, ihre Nase rosa, ihre Wimpern und die Locken, die ihr Gesicht umrahmten, waren von frischem Schnee bedeckt. Sie sah so schön aus, so hoffnungsvoll, wie der Frühling. Draco spürte, wie er sich wieder in sie verliebte.

„Ich glaube, ich bin schon seit einer Weile in dich verliebt.", sagte er, bevor sie etwas sagen konnte. „Ich weiß nicht, ob es langsam oder auf einmal passiert ist. Ich weiß nur, dass ich ohne dich nicht hier wäre, ich verdanke dir mein Leben, und wenn ich dein Lächeln sehe, weiß ich, dass es ein guter Tag werden wird, ich weiß, dass es mir gut gehen wird."

Draco zwang sich, mit dem Reden aufzuhören; seine Lippen waren rissig, seine Kehle trocken und kratzig. Er fürchtete, wenn er jetzt nicht aufhörte, würde er ewig weitermachen und es irgendwie ruinieren, dass ihm die Worte eines ganzen Jahres auf der Zunge liegen würden und er es zum Schluss vermasseln würde.

Hermine starrte ihn an, ihr warmer, schneller Atem verflüchtigte sich sichtlich in der Luft zwischen ihnen. Ihre Augen huschten zwischen seinen hin und her, schienen mit mühsamer Kleinarbeit die Details seines Gesichts nachzuzeichnen.

„Granger.", lachte er, aber es war nervös und unbehaglich. Er legte den Kopf schief, um ihre Gedanken zu ergründen. Draco hoffte, es hörte sich nicht an, als würde er betteln. „Bitte sag etwas."

„Wann?"

Er blinzelte. Schluckte und sagte: „Ich glaube, es wurde mir am Tag nach unserem Hogsmeade-Ausflug klar." Seine Augen verließen ihre nicht. Er fuhr fort, sprach leise, aber schnell, als ob ihm die Worte seitdem auf der Zunge brannten und er sie loswerden musste, als ob dies die einzige Gelegenheit für ihn war, ihr die Wahrheit zu sagen. „Mir ist so schlecht gewesen, als du nicht zum Frühstück erschienen bist. Ich habe das ganze Schloss durchsucht. Ich habe nicht einmal daran gedacht, dass alle es herausfinden könnten und habe Weasley gefragt, wo du bist. Ich musste die Fette Dame anflehen, dich zu holen. Ich war so wütend auf dich, weil du krank geworden bist, weil ich mir Sorgen gemacht habe –"

Hermine stieß ein Lachen aus. Es war ein wenig atemlos. „Nun, es tut mir leid, dass ich dir so viele Probleme bereite –"

„Ich wollte dich nicht aus den Augen lassen.", fuhr er fort. „Du erinnerst dich wahrscheinlich nicht mehr daran, aber du bist auf mir eingeschlafen. Da wurde mir klar, dass ich verdammt süchtig nach dir bin, Granger. Und ich hatte keine Ahnung, was ich tun sollte, weil ich dich nicht verdiene und nicht weiß, wie du reagieren wirst. Deshalb habe ich es aufgeschoben, es dir zu sagen. Aber alles, was ich seitdem zu dir gesagt habe, war nur eine andere Art, dir zu sagen, dass ich dich brauche und ich dich liebe."

Eine Träne lief ihr über die Wange, und Draco zog eine Grimasse. „War es so schlimm?"

Hermine lachte und wischte sich über die Augen, aber es fielen noch mehr Tränen. Draco strich mit seinen Daumen über ihre Wangen und umfasste ihr Gesicht mit seinen Händen. Sie schüttelte den Kopf und lehnte sich in seine Handfläche.

„Nein.", sagte Hermine. „Es war perfekt. Ich glaube nicht, dass ich es übertreffen kann –"

„Das musst du auch nicht.", sagte er schnell. „Du musst nichts sagen."

„Draco.", sagte sie, und er verstummte. Hermine holte tief Luft, und während sie sprach, fielen weitere Tränen. Er ließ sie fallen. „Ich glaube nicht, dass ich jemals richtig heilen werde. Der Krieg hat so viel verändert, so viel von der Welt, so viel von mir. Ich dachte, nach Hogwarts zurückzugehen, würde mir helfen, einen Teil von dem zurückzugewinnen, wer ich einmal gewesen bin, aber als ich dort angekommen bin, war alles anders. Ich konnte nicht schlafen, ich konnte nicht so tun, als ob alles normal wäre.

„Und dann, um mich daran zu erinnern, dass die Welt sich immer noch dreht, hat es dich gegeben.", fuhr sie fort, und Draco schenkte ihr ein schiefes Lächeln und klammerte sich an jedes einzelne ihrer Worte. „Du bist etwas Vertrautes gewesen, und ich glaube, ich habe mich nach diesem Gefühl meines alten Lebens gesehnt. Ich dachte, ich wüsste, woran wir sind, und es war schön, dieses Gefühl zu haben, als hätte ich die Dinge unter Kontrolle.

„Aber dann waren wir zivilisiert, und wir konnten es aushalten, in der Gesellschaft des anderen zu sein. Mehr als das, Draco, du hast mir beim Schlafen geholfen. Du hast mich dir helfen lassen. Aus irgendeinem Grund haben wir einander gebraucht, wir konnten miteinander verwundbar und verletzlich sein, wir konnten aufhören, uns zu verstellen, weil es uns egal war, was der andere von uns hält."

Hermine schniefte, die Tränen liefen nun ungehindert. „Und ich weiß, du sagst, ich hätte dich gerettet, aber in Wahrheit hast du mich gerettet. Du hast mir wieder ein Ziel gegeben, Draco. Nicht um dich zu reparieren, wie .R, das war es nicht. Ich bin jeden Morgen aufgestanden, nur um zu sehen, ob du auch aufgestanden bist. Es war der Versuch, dich zum Lachen zu bringen, wenn du so ausgesehen hast, als hättest du es schon lange nicht mehr getan."

Draco streichelte ihr Gesicht. Hermine sah zu ihm auf und hielt sich an seinen Armen fest. Er lächelte leicht und murmelte: „Du redest wirres Zeug, Granger.", weil die Luft um sie herum plötzlich warm und schwer geworden war.

Hermine ließ sich nicht beirren.

„Ich habe das alles getan, weil ich dich liebe, Draco."

Er grinste und drückte seine Stirn gegen ihre. Sie kniff die Augen zusammen.

„Genau das wollte ich hören, Granger. Du hast keine Ahnung, wie lange ich das schon hören wollte."

Und Draco küsste sie. Er küsste sie für all die Male, die er sie zuvor nicht geküsst hatte. Sie zitterte, und er wusste nicht, ob es an der Kälte lag oder an etwas ganz anderem, aber er wickelte sie trotzdem in seinen Mantel, drückte sie fest an sich und presste ihre Körper aneinander.

Er würde sich in die Liebe zu ihr stürzen, ohne Wenn und Aber, denn sie hatte es verdient, auf diese Weise geliebt zu werden. Sie verdiente es, verehrt und auf Händen getragen zu werden. Sie verdiente es, morgens mit Liebe aufzuwachen und nachts damit einzuschlafen. Draco schwor sich mit diesem Kuss, dass er die Arme sein würde, die sie aufhoben, wenn ihre Kräfte sie verließen, die Hände, die ihre Tränen trockneten, der Verstand, der sie herausforderte, das Herz, das sie liebte, und zwar furchtlos. Er versprach ihr, dass er bei jedem Schritt auf dieser landschaftlich reizvollen Strecke, die sie beide gewählt hatten, bei ihr sein würde, während sie sich wieder aufbauten, ihre Scherben aufsammelten und sie wieder zusammenfügten. Er würde bei jedem Schritt ihre Hand halten, wenn sie es wollte. Ihm wurde klar, dass sie ihm vor Monaten dasselbe Versprechen gegeben hatte und sich daran hielt, auch wenn es schwierig wurde.

Sie trennten sich nur für eine Sekunde, in der Draco sich jeden Zentimeter ihres Gesichts einprägte. Er verband die Punkte ihrer Sommersprossen, als wären sie Sterne, die Sternbilder bildeten, und sah zu, wie die Schneeflocken auf ihren Augenbrauen schmolzen.

„Es ist schön, die Bestätigung zu haben, dass du dich für mich erwärmt hast.", grinste sie. „Ich kann nicht glauben, dass wir über ein Jahr gebraucht haben, um Freunde zu werden."

Draco schüttelte langsam den Kopf. „Nein, wir sind keine Freunde, Hermine.", hauchte er gegen ihre Lippen und küsste sie erneut, diesmal fester und langsamer, weil er es genoss, sie so küssen zu können, wie er es wollte.

„Du weißt, dass meine Mutter dich den ganzen Abend lang meinen Freund genannt hat! Das wird sie wirklich verwirren.", sagte sie atemlos, als sie sich von ihm löste.

Draco grinste, schlang seine Arme um sie und legte seine Wange an ihren Kopf. „Freund, hm?" Sie versteifte sich leicht, und fing das Stottern an, aber er unterbrach sie: „Es wäre mir eine Ehre, Granger."

Daraufhin löste sie sich ein wenig von ihm, damit sie sein Gesicht sehen konnte. „Ich habe einen Namen, weißt du."

Er strich ihr eine lockere Locke hinters Ohr. Sein Blick schweifte ab und er sah, dass die Blume an ihrer Halskette voll erblüht war, so weiß wie der Schnee, der um sie herum fiel. Draco lächelte. „Du wirst immer Granger für mich sein."

Und er küsste sie erneut. Sie schmeckte nach Jasmin.


Vielen, vielen Dank an alle meine Leser, für euer Durchhaltevermögen und eure Geduld. Vielen Dank an alle Kommentare, Votes und das ganze Feedback. Ihr schafft es immer wieder mich zu motivieren und weiter für euch zu Übersetzten!

Wanderer ist etwas ruhiger und mit wesentlich weniger Smut als die anderen Geschichten, die ich normal übersetzte, aber ich finde, gerade das macht sie so Besonders und ist eine schöne Abwechslung zu den anderen FF.

Falls ihr die Übersetzung als PDF haben wollt, könnt ihr sie euch einfach auf AO3 runterladen oder ich kann sie euch schicken. Schreibt mir einfach auf Wattpad oder Instagram dort bin ich am besten erreichbar.

Momentan sind keine weiteren Übersetzungen geplant und ich werde auf unbestimmte Zeit eine Pause einlegen, da ich schwanger bin und in einer Wochen Geburtstermin habe. Deshalb werde ich erstmal keine Zeit zum Übersetzen haben, aber ich hoffe, dass wenn sich alles eingespielt hat, ich wieder für euch Übersetzungen schreiben kann.

Ihr könnt trotzdem gerne Vorschläge für nächste Projekte dalassen, aber wie gesagt kann es etwas dauern, bis ich dann dafür die Zeit finde :)

Annelina