A/N: Für all die lieben Leser, die die Geschichte bisher nicht aufgegeben haben und brav weiterlesen, Kapitel für Kapitel. Natürlich freut mich das … und ich schaffe es jetzt nicht, alle Namen einzeln zu listen.

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Kapitel 31

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Am Morgen, als sie seine Socken aus dem Trockner räumte, stellte sie fest, dass Rick niemals das Thema des Familiennamens gesprochen hatte, immerhin war es ein wichtiges Thema für einen Mann. Doch ob sie es wirklich ansprechen wollte, stand in den Sternen, es war heikel. Auf der einen Seite wollte sie ihm das Kind nicht aufdrängen, nicht noch mehr als sie es bereits getan hatte. Sie für sich selbst hatte noch keine Entscheidung getroffen, aber es waren noch Monate, bis sie einen Namen auf die Geburtsanzeige einfügen musste.

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An einem Abend in der darauffolgenden Woche saßen sie schließlich gemeinsam auf der Couch vor dem Kamin und lasen – Kate den neuen Patterson Roman und Rick eine alte, bereits oftmals gelesene Ausgabe von John Le Carrés „Russlandhaus". Doch in Wahrheit las Rick nicht sondern studierte die Frau an seiner Seite, wie ihre Augen schnell über das Papier wanderten, sie biss sich zudem auf die Unterlippe und wirkte angespannt. Doch das faszinierte ihn nur am Rande. Es war eher das Glänzen ihrer Haut, das Strahlen ihrer Augen und hinzukam, dass er natürlich immer wieder auf ihren Bauch starrte, den sie nicht vor ihm versteckte. Wie konnte jemand nur so unglaublich gut aussehen, während der Körper dabei war, ein neues Lebewesen herzustellen? Zu kreieren? Vielleicht sollte er sie einfach dauerhaft in diesen Zustand versetzen?

Beckett hatte gemerkt, dass Rick nicht las und irgendwann legte sie ihre Beine über die seinen, was ihn schließlich komplett aus dem Kontext brachte und er das Buch beiseite legte. So berührten nun seine Hände ihre Oberschenkel, wenn er sie sinken ließ. Und er konnte nicht widerstehen, sie tanzten auf und ab und trieben sie – obwohl sie alles versuchte, um es sich nicht anmerken zu lassen – über ihre Beine. Schließlich traute sich die Hand auch an den Rand ihres Shirts, strich über den Saum der Leggins, die sie trug, wanderte darunter, bis die Finger bloße, nackte Haut berührten. Und Kate war all dem offen gegenüber, sie hob das Shirt leicht an. So sah Rick auch das sportliche Top, das anstelle eines Büstenhalters darunter trug. Es verbarg ihre Brust, die ihm die letzten Tage besonders aufgefallen war. All das war ein schüchterner Versuch Kates, aber ein erster Schritt.

Seit Tagen sehnte sich Kate abermals nach seinen Berührungen, verstand aber das unglaubliche Verlangen nicht. Obwohl sie in den Büchern und im Internet davon gelesen hatte, dachte sie nicht, dass es sie auch einmal in diesem Maße überkommen würde. Die Steigerung von quasi nichts zu dem dringenden Bedürfnis, berührt zu werden. Schließlich lag ihre Hand auf der seinen und führte sie zu ihrem Oberbauch, an den Rand des Bustiers. Ihre Brust war so empfindlich im Moment, jegliche Berührung ließ sie ihre Erregung steigen. Und dann strichen seine Fingerkuppen über die Unterseite ihrer Brust und Rick beugte sich zu Kate, als plötzlich Marthas Stimme ertönte.

„Kiddos, Mama ist zuhause", rief sie aus dem Vorraum.

Kates Shirt war sofort wieder über den Bauch gezogen, ihre Beine auf ihrem Teil der Couch und sie saß aufrecht, hatte das Buch in der Hand. Da Martha auf Rick zuging, um ihm von ihrem Tag zu erzählen, verschwand sie rasch in das obere Geschoß. In seiner Gegenwart wusste sie oftmals nicht, wie sie agieren sollte und nun hätte es sie es wahrscheinlich zugelassen, dass mehr passiert. Doch immer kam jemand dazwischen, immer wurden sie von etwas oder jemandem unterbrochen. Immer.

Nachdem Martha sich mit einem Glas Wein auf die Couch gesetzt hatte, den Fernseher einschaltete, verabschiedete sich Rick ins Schlafzimmer und gab vor, etwas Korrektur lesen zu müssen. In Wahrheit lag er in seinem Bett, eine Stunde lang, und starrte an die Decke des dunklen Raums. Und er dachte an Kate. Immer wieder an Kate. Und er kam, so wie er schon lange nicht mehr gekommen war, so dass er schließlich seine Laken wechseln musste. In dem, was er angerichtet hatte, konnte er nicht schlafen. Und die Zeitspanne war so kurz gewesen, zwischen dem Zeitpunkt, als seine Hand in seine Boxershorts gewandert war und es sein Ende fand. Und immer war es Kate gewesen, jeden einzelnen Augenblick. Kate nackt. Kate in Dessous. Kate in diversen Kleidungsstücken. Ihr Lachen. Ihre strahlenden Augen. Kate über ihm. Kate unter ihm. Und jetzt lag sie ein Stockwerk über ihm in ihrem Bett und schlief wahrscheinlich schon.

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In den folgenden Tagen stieg die Frustration beidseitig ins beinahe unerträgliche, aber es war kaum möglich, dem Alltag in der Wohnung und am Revier zu entkommen. Rick trainierte im Fitnesscenter und versuchte nicht an sie zu denken, was quasi unmöglich erschien.

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Schließlich war es Freitagabend, an den Tag hatten sie die gesamte Woche gewartet.

„Bist du bereit", rief Rick in Richtung des Obergeschoßes.

Und dann kam sie endlich die Treppe hinunter. Ihr Kleid war feuerrot, ohne Träger und hauteng. Es offenbarte ihren Bauch jedem, der hinsah und betonte deutlich das Volumen ihrer Brust. Nicht, dass das Kleid ordinär wirkte, doch gewagt war es bei Gott. Riskant. Die Schwangerschaft war eindeutig erkennbar. Eindeutig. Rick hingegen trug dunkelblaue Jeans und ein dazu passendes dunkles Hemd.

Am Weg zum Florentinas wurde wenig gesprochen. Kates Nervosität stieg an.

Im Club selbst gaben sei ihre Jacken ab und es dauerte nicht lange, da begaben sie sich auch schon auf die Tanzfläche. Und die Männer bemerkten sie in ihrem engen roten Kleid, obwohl ihr Bauch sichtbar war und sie mit Rick unterwegs war. Er wich auch nicht von ihrer Seite. Diese Fremden kamen auf sie zu. Tanzten vor ihr. Mit ihr. Castle stand hinter ihr, berührte ihren Oberarm, während sie sich im Takt der Musik wiegte.

Trotzdem flirtete sie mit den Männern, hielt Augenkontakt. Ricks Hände bewegten sich zögerlich mit der Musik und er war sich nicht sicher, wie weit er gehen konnte bzw. gehen durfte. Was sie dulden würde.

Und dann tobte die Techno-Variante „Like a Virgin" und Beckett sang mit, verlor sich komplett in dem Lied. Ihre eigenen Hände glitten über ihren Körper, den sie in diesem Kleidungsstück kaum verbarg. Und dann lagen ihre Hände auf den seinen, führten sie, berührten sie. Ihre Hüften, ihren Bauch und in Richtung ihrer Brust, doch ohne letztere wirklich zu berühren. Nicht, dass sie es verhindert hätte, nein, sie blieben so züchtig, wenn auch nicht unschuldig.

Als der Song aus war, schon sich Kate durch die Masse in Richtung Bar und der Barkeeper reichte ihr ein Mineralwasser – freundlich hatte er sie gegrüßt und sie konsumierte, was sie so oft konsumiert hatte. Er hatte das Wasser mit Eiswürfeln und einer Scheibe Limone garniert, ließ es aussehen, als wäre es Gin oder Wodka.

Und sie verhielt sich abermals so, als wäre Rick nur einer von vielen. Als wäre er niemand spezieller, einer von vielen. Und das verunsicherte Castle wieder. Normalerweise war er selbstsicher, wenn es um das weibliche Geschlecht ging, wusste, wie er was angehen musste, um dies oder das zu erreichen. Und dann war da Kate. Die ihn verunsicherte, ihm immer wieder vor neue, schier unerfüllbare Aufgaben stellte. Auch hier waren Frauen auf ihn zugegangen, hatten mit ihm geflirtet, den Augenkontakt gehalten, doch seine Hände waren immer deutlich gewesen, waren stets auf Becketts Körper gewesen.

Zudem trug sie ihre Ringe nicht, keinen von beiden. Nichts hing an ihrem Hals, er war vollkommen nackt. Nur ihren Ohren zierten kleine Diamantstecker, die im Licht funkelten. Hatte sie diese mit Absicht abgelegt? Ihr Haar trug sie offen, es umspielte ihre Schultern, fiel in sanften Wellen hinab auf diese.

Die Musik variierte, das Licht wechselte die Farben, die Leute schrien durcheinander. Es war ein Abend wie so vieler in diesem Etablissement. Und auch jetzt an der Bar kamen zwei Ladys auf ihn zu. Sie waren groß, blond mit üppiger künstlicher Oberweite. Das Haar war glatt, die Kleider etwas zu kurz und die Schuhe viel zu hoch. Sie wirkten billig. Vor einem Jahr hätte er sich vielleicht für eine Nacht darauf eingelassen. Jetzt wollten sie Rick in ein Gespräch verwickeln, doch bevor die erste auch nur den ersten Satz vollenden konnte, drehte Kate sich um und sah Rick in die Augen, direkt in die Augen. Die Blondinen redeten weiter auf ihn ein, berührten ihn und als sie dies taten, fuhr Kate mit ihrem Zeigefinger beinahe lasziv den Ausschnitt ihres Kleides am Dekolleté entlang. Dann war ihr Finger an ihrer Unterlippe, der Mund leicht geöffnet. Kates andere Hand war an ihrem Bauch, stets sich und ihn daran erinnernd, dass es nicht nur um sie und ihn ging – es ging um weitaus mehr, ein drittes Wesen.

Dann schob sich Kate an Rick vorbei durch die Menge, der immer noch mit den beiden Damen sprach oder besser gesagt, ihnen zuhörte. Es war ein Schwarzer, groß, trainiert und kurzgeschnittenem krausen Haar. Rasch küsste sie ihn relativ offen und Rick erkannte, dass es alles eine Provokation ihrerseits war. Sie wusste, sagte er sich, dass er das nicht durchgehen lassen würde.

Und innerhalb weniger Augenblicke hatte er sich von den Blondinen befreit und bahnte sich den Weg durch die tanzenden Massen und auf Kate zu. Castle zog sie zu sich und sie ließ willig von dem Mann ab. Er zog sie an sich, bis sein Körper den ihren berührte. Das ihm dargebotene Bild hatte in ihm zwar Eifersucht aufsteigen lassen, aber noch mehr hatte es ihn erregt, wissend, dass Kate seine Reaktion beabsichtigt hatte. Es ausreizen wollte. Diese Seite kannte er nicht, diese schien es nur hier im Club zu geben – die provokante Katherine Beckett. Die, die wusste, wie sie ihren Körper einsetzen musste, um zu bekommen, was sie wollte. Nach was sie verlangte.

An diesem Abend wollte sie ihm auffallen, obwohl sie ahnte, dass ihr Bauch ihn nicht unbedingt anturnt und er sich aus diesem Grund auch anderen Frauen zuwenden würde. Sie war bereits früher nicht in sein „Beuteschema" gefallen und jetzt würde der Raster noch weniger zutreffen. So lange sie sich erinnern konnte, waren es stets ledige Frauen gewesen, mit denen er sich umgeben hatte, niemals waren Kinder im Spiel gewesen, ein Punkt, den sie ihm hoch anrechnete.

Ihr Blick in seine Augen wurde getrübt von dem Gesicht, das auf sie zukam. Ricks Mund war auf ihrem und mit seiner Zunge fuhr er ihre Lippen nach, bettelte eingelassen zu werden und mit dem nächsten Atemzug war er es auch. Ihre Zunge in seinem Mund. Seine Hand auf ihrer Brust, und sein Glied presste in erigierter Form gegen ihren Bauch. Kate schluckte förmlich, als sie seine Erektion spürte.

War denn etwa sie daran schuld? Erregte sie ihn so unglaublich, dass er unbequem von einem Bein auf das anderen wechselte und die Spitze unbequem gegen den Gürtel drückte. War es tatsächlich ihr veränderter Körper? Er mochte Frauen mit üppigeren Kurven als den ihren, so wie Jamie Allister. Vielleicht fühlte Rick sich ihr gegenüber auch nur verpflichtet. Es waren so viele Gedanken, die ihr durch den Kopf gingen, immerhin hatte er sie geschwängert. Und in Folge war er mit ihr einen Pakt eingegangen, ein Bündnis. Sie lebten zusammen, würden gemeinsam das Baby großziehen, für dieses sorgen – was aber nicht hieß, dass sie ein Paar sein würden. Und nun küsste er sie. Hart, frech und es schien, als wäre es ihm egal, wer es sehe. Ricks Hand rastete auf ihrem Bauch und ließ nicht davon ab, strich eher noch zärtlich darüber.

Es fiel ihnen nicht auf, dass jemand Fotos mit einem Handy machte. Sie merkten nicht, dass geblitzt wurde, zu vertieft waren sie. Fremde konnten ihren Zungen sehen, wie diese wild mitsammen tanzten, nicht von einander ablassen wollten. Und ihre Hände waren in seinem Haar, zerstörten den Rest einer Frisur, die er hatte.

Es dauerte nicht lange und sie waren nicht mehr im Zentrum der Tanzfläche sondern am Rand, in der Nähe der Bar, am Rand angelangt. Kate saß nun auf einem Hocker und Rick stand zwischen ihren Beinen, die gespreizt waren. Das Kleid verbarg nun noch weniger als zuvor, da es etwas hochgerutscht war, um Castle Platz zu machen. Immer hatten sie noch kein Wort gewechselt, nichts gesagt, sondern sich lediglich berührt, sich in neue, schier unbekannte Höhen versetzt.

Am liebsten hätte Rick ihr das Kleid ausgezogen und ihre unbedeckte Brust berührt – und bei dem Gedanken, lachte ihn das Bild, das er vor dem geistigen Auge von ihr sah, entgegen, als sie in ihrem Bett gesessen hatte, die Brust entblößt. Und es ging ihm schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf.

Rick wollte etwas sagen, doch bevor er es tun konnte, waren Kates Lippen wieder auf den seinen. Jeglicher Versuch ein Gespräch anzufangen, misslang ihm kläglich, da Beckett es verhinderte. So erregt er nun auch war, er sagte sich, dass es nicht richtig wäre, es hier noch einmal so weit kommen zu lassen, nicht noch einmal, ohne mitsammen ein Wort zu wechseln. Das Resultat des letzten Mals trug sie in sich und es war Zeuge ihres gestörten Kommunikationsverhaltens. Das Kind konnte nichts dafür, doch sie konnten an ihren Fehlern arbeiten, sie nicht noch einmal begehen. Sie hatten Sex gehabt und dann hatte Funkstille geherrscht, eine unerträgliche Stille – eine die Rick nicht noch einmal durchleben wollte.

So empfand Rick es als in Ordnung, dass man sich küsste, schmeckte, streichelte, aber Sex hielt er für nicht angemessen. Nicht in dieser Nacht. Es war keine einfache Entscheidung gewesen, die er getroffen hatte und ihn wahrscheinlich dazu führen würde, abermals selbst Hand anzulegen. Doch Kate war keine Frau für einen One Night Stand, sie bedeutete ihm viel zu viel, war viel zu viel wert – nicht nur ihm sondern auch Alexis. Als Vater durfte er sie nicht enttäuschen. Er konnte nicht riskieren Kate zu verlieren, durch eine Dummheit wie diese, alles aus Spiel zu setzen.

„Lass uns gehen", flüsterte Kate ihm schließlich mit tiefer, heiserer Stimme ins Ohr.

Ricks Antwort war einsilbig, „Gut".

Am Weg nachhause waren beide abermals sichtlich nervös, aber man sprach immer noch nicht über Gefühle und Empfindungen, man schwieg. Immer wieder waren Ricks Augen über ihren Körper geglitten während er Fahrt, hatte ihn studiert. Und wie das letzte Mal auch, stellte er fest, dass sie schöner war als jemals zuvor.

Rick rückte näher an Kate heran, starrte auf die Hände, die gefaltet in ihrem Schoß lagen, wo der rechte auf den linken Daumen tippte.

„Nicht heute Nacht", erklärte er ihr. Kate sah ihn nur fragend an, fragend, was sie falsch gemacht haben könnte, um solch eine Entscheidung bei ihm abzurufen. War es zu gewagt gewesen? Das Kleid? Dass sie den Fremden geküsst hatte? War sie zu billig erschienen, als er sie schließlich küsste? Dabei war alles, jede einzelne Sekunde, so unglaublich in ihren Augen gewesen.

„Wieso?", fragte sie schließlich.

„Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, Kate. Die Situation war die vor vier Monaten zu ähnlich …"

„Und das war ein Fehler gewesen?"

„Wenn dies hier nun von Dauer sein sollte, dann wäre es heute einer gewesen. Dann müssen wir das langsam angehen. Schritt für Schritt."

„In Ordnung", stimmte sie schließlich zögerlich zu.

Bevor sie aus dem Auto ausstiegen, sagte Rick noch: „Ich möchte mit dir in die Hamptons fahren. Mit dir ausgehen. Nur du und ich."

Kate wusste nicht, was sie von all dem nun halten sollte. Es war eine andere Seite an ihm, eine die sie bisher noch nie gesehen hatte. Es war nicht der Macho und Frauenheld. Nicht der Mann, die sie kannte. Rick zögerte offensichtlich, obwohl sie in dieser Nacht die volle Länge gegangen wäre. Er hätte schon in ihr sein können, tief in ihr, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.

Rick schloss die Eingangstüre auf und hängte seinen Mantel auf.

„Möchtest du bei mir schlafen?", fragte Kate ruhig, beinahe schüchtern.

„Nein", antwortete Rick rasch und sperrte die Türe doppelt zu. „Ich kann es nicht."

Der nächste Blick, den Kate ihm zuwarf, bedurfte keiner Erklärung, so fragend, wie er war.

„Wenn ich heute Nacht in dein Bett steige, dich noch einmal berühre, dann würde ich nicht mehr von dir ablassen können."

Kate zuckte lediglich mit den Schultern. Es wäre ihr in diesem Augenblick nur recht, wenn er so handeln würde. Nie mehr ablassen, zumindest nicht die nächsten ein bis zwei Stunden.

Getrennt gingen sie schließlich schlafen, doch Kates Schlaf war unruhig. In ihrem Pyjama ging sie ins Untergeschoß, um sich ein Glas Saft zu nehmen und beobachtete, mit dem Glas in der Hand, Ricks schlafenden Körper. So ruhig lag er in diesem Augenblick da. Ruhig, entspannt, sorglos. Beinahe engelsgleich. Ohne weiter nachzudenken, schob Kate den Überwurf zur Seite und legte sich neben ihn ins Bett, eine Hand auf seiner Schulter liegend, ihren Brust an seinen Rücken streichend.

Schließlich fand auch sie schlaf, an seiner Seite.

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Ende Kapitel 31

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A/N2: Wahrscheinlich war der Tanzabend nun anders, als ihn alle erwartet haben … aber es ist halt keine einfache Geschichte, sie führen keine einfache Beziehung …

THX für's Lesen ;) Keep on writing Reviews ;)