պաշտպան [pashtpan] Beschützer
սկսած [skats] Aus
բերել
[berel] bringen


Kapitel 4

պաշտպան und das Team

Reid war gerade eine Woche in der Reha Klinik als der 9 Wochen alte պաշտպան zu ihm in das Zimmer zog. Das war nun bereits eine Woche her und als es an seiner Tür klopfte war er überrascht niemanden von seinem Team sondern seinen Freund John zu sehen. „John schön dich zu sehen. Komm rein" sagte er und schloss die Zimmertür wieder. „Setzt dich doch" sagte er und deutete auf einen gemütlich wirkenden Sessel, neben dem պաշտպան lag. Bevor er sich hinsetzte entschuldigte sich John für das was Reid geschehen war. „John Femon es war nicht deine Schuld. Ja du hast mich gebeten den Vortrag zu übernehmen aber du konntest nicht wissen was Akkleman vorhatte. Ich habe wie jeder Agent des FBI die Akademie durchlaufen und abgeschlossen und ich habe bereits 5 Jahre in diesem Job gearbeitet. Also denk gar nicht erst daran das du Schuld bist nur weil ich eine Bitte von dir erfüllt habe" sagte Reid ruhig aber bestimmt. „Jawohl Sir" scherzte John bevor beide lachen mussten. „Gut da wir das jetzt ja geklärt haben sollte ich vielleicht fragen ob der Direktor des FBI in privater oder dienstlicher Sache in meinem Zimmer ist" sagte Reid ruhig. „Um ehrlich zu sein es ist beides also würde ich vorschlagen machen wir das Dienstliche zuerst um dann zum Privaten zu kommen" sagte John nun auch wieder ernst, „dir ist sicherlich bewusst das dir dein Status als Feldagent sowie die Erlaubnis eine Waffe zu führen aufgrund der Folgen deiner Verletzung aberkannt wurden. An deiner Anstellung beim FBI ändert sich jedoch nichts", „Warte… Meinst du damit das ich nicht aus der BAU gekickt werde?" fragte Reid ungläubig. John nickte, „Wenn du deinen alten Job behalten willst gehört er dir auch wenn du einige neue Regeln befolgen werden musst die wir beide zusammen mit deinem Teamchef SSA Hotchner aufstellen müssen", Reid konnte nicht anders als zu Lächeln. „Geht das in Ordnung wenn ich պաշտպան mit ins Büro nehme?" fragte er dann nervös. „Soweit ich das mitgekriegt habe ist պաշտպան ein für dich eingetragener Assistenzhund in Ausbildung, als solcher ist ihm der Aufenthalt im Büro natürlich erlaubt" beruhigte John ihn sofort. Dann wendeten sich die Gespräche zu պաշտպան und seinem Training sowie Reids Training. Reid erzählte ihm gerade davon wie umständlich das Kaffeekochen für ihn geworden ist als sein Handy klingelte. „Hi Morgan, was gibt's?" fragte er sobald er das Gespräch angenommen hatte. Überrascht blickte er zu John bevor er weiter redete, „nein, ihr könnt gerne vorbeikommen, ich hab heute früh bereits mit պաշտպան trainiert und der Rest hat eigentlich keine festen Zeiten… ruf das nächste Mal besser an bevor ihr los fahrt und nicht wenn ihr schon beinahe an meiner Tür klopft" sagte er mit einem Augendrehen und legte auf. „Morgan hat den anderen erzählt das պաշտպան inzwischen bei mir einziehen durfte also sind sie gleich hier" sagte er zu John und entschuldigte sich. „Kein Problem, ich sollte vermutlich wieder ins Büro zurück. Du hast meine Nummer falls du jemanden zum reden brauchst" sagte John amüsiert über das Team und ging mit Reid, gefolgt von պաշտպան, zusammen zur Eingangstür. Als die beiden zwei schwarzen SUVs die Zufahrtsstraße entlang fahren sahen stieg John in seinen eigenen SUV. „Du bist offiziell unbefristet vom Dienst Freigestellt, also komm einfach ins Büro wenn du denkst das du wieder fit bist" sagte John bevor er sich verabschiedete.

Gerade als die beiden SUVs des Teams hinter ihm anhielten fuhr er ab. „Hey Kleiner" begrüßte Morgan ihn bevor er sich zu պաշտպան beugte und ihn kraulte. „Reid, war das nicht gerade ein Dienstwagen des FBI?" fragte Emily irritiert nachdem ihn alle begrüßt hatten. „Ja… Mach dir keine Sorgen darum Emily sie haben nur jemanden vorbei geschickt um mich offiziell über die beruflichen Folgen der Explosion zu informieren" sagte er bevor er պաշտպան wieder zu sich rief. „Wie wär's wenn wir uns in den Garten setzen?" fragte er während er eine Leine an dem Halsband des Hundes befestigte. „Garcia kannst du ihn bitte nehmen?" fragte er mit einem Lächeln was nur noch breiter wurde als seine Freundin nur allzu begierig war die Leine zu nehmen. Einen Moment beobachtete die Gruppe Garcia die mit einem freudig tobenden Welpen in Richtung Garten geleitet wurde. Reid drehte seinen Rollstuhl um den beiden zu folgen als JJ die Griffe nahm um ihn zu schieben. „JJ, ich kann alleine fahren" sagte er ruhig, JJ lächelte „ich weiß doch, aber es ist ein ganzes Stück bis zum Garten". „Und ich bin die letzten Wochen zwei Mal täglich quer durch den Garten gefahren um zu պաշտպան und zu seinem Training zu kommen. Ich kann alleine fahren" sagte Reid nun eindeutig irritiert. Doch JJ ließ sich nicht davon abbringen ihn schieben zu wollen. Da JJ ihm eindeutig nicht zuhören wollte zog er beide Bremsen fest, was fast zur Folge hatte JJ ihn raus warf. „Reid, was machst du denn?" fragte sie überrascht und entsetzt. „JJ ich kann alleine fahren. Ich verstehe dass du mir helfen willst aber das tust du nicht indem du mich schiebst. Ich bin hier um zu lernen mit meiner Behinderung zu leben ohne dauerhaft auf Hilfe angewiesen zu sein und dazu gehört es meine Muskulatur zu trainieren um auch lange Strecken zu schaffen. Geschoben werden Hilft mir dabei also wirklich nicht. Also lass es entweder sein oder geh bitte wieder" sagte Reid mit ungewohnt fester Stimme. Als JJ ansetzen wollte um Reid zu wiedersprechen legte Hotch seine Hand auf ihren Arm „Er hat recht JJ" sagte er ruhig und JJ nickte zögerlich, „Okay Reid, dann gib uns mal das Tempo vor" sagte Morgan mit einem Lächeln. „Sagt Bescheid wenn du nicht mithalten kannst, Morgan" erwiderte Reid und löste seine Bremsen. Hotch und Rossi lachten leise als Reid davon fuhr und Morgan anfangen musste zu joggen um mit zu halten. „Ich denke wir brauchen uns keine Sorgen darum machen dass er länger braucht als normal" sagte Emily amüsiert und folgte Reid Kopfschüttelnd.

Nachdem sie eine Sitzecke im Garten gefunden hatten die ihnen gefiel nahm Reid պաշտպան wieder an seine Seite. „Und wie kommst du so zurecht Reid?" fragte Rossi während Reid versuchte seinen Welpen dazu zu bringen sich hinzusetzen. „Ganz… պաշտպան սկսած jetzt!" streng wies Reid den Welpen zurecht als er versuchte Morgans Schuh zu beißen. Schrill japste պաշտպան als Reid ihn in den Rollstuhl zog und winselte als sein junger Besitzer die Leine so festband das der Welpe nur etwa 30cm hatte um sich zu bewegen. Nachdem er sicher war das պաշտպան den Schuhen seiner Freunde nichts mehr antun konnte richtete sich Reid wieder auf und wendete sich wieder Rossi zu, „Ganz gut soweit. Es ist interessant sich um պաշտպան zu kümmern und die Leute hier sind wirklich nett" antwortete Reid. Emily und Hotch tauschten einen kurzen Blick, es war keinem aus dem Team entgangen das Reid bisher noch kein Wort über seine Behinderung, oder allgemein über sich selber, gesagt hatte. „Und was machst du wenn du nicht gerade mit պաշտպան beim Training bist?" fragte Emily in der Hoffnung Reid etwas mehr zu entlocken. „Ich gehe 2 Stunden täglich mit ihm zu Kathy, sie leitet das Ausbildungscenter. Ansonsten versuche ich ihn auszupowern und wiederhole die Befehle die er schon kennt und die er noch lernen soll so oft wie möglich damit er sich schnell daran erinnert. Er macht laut Kathy sehr gute Fortschritte, allerdings weiß sie noch nicht ob er die Abschlussprüfung schaffen wird" sagte Reid und schaute mit einem Blick den niemand wirklich deuten konnte zu dem Welpen. „Was meinst du sie denkt nicht dass er die Prüfung schafft? Kathy sagte doch das seine Mutter super in ihrem Job war" fragte Morgan verwundert und besorgt darüber das Reid պաշտպան nicht mit nach Hause bringen könnte. „Er… er ist ein Belgischer Schäferhund, die Rasse wird meistens als Polizeihund oder vom Militär genutzt da sie besonderes Talent dafür haben ihre Hundeführer zu beschützen und vor Gefahren früh warnen da sie besonders aufmerksam sind" sagte Reid ruhig bevor sein Kiefer deutlich anspannte. Reid blickte weiter zu պաշտպան während er sich zwang zu entspannen. „պաշտպան ist Armenisch, es bedeutet Beschützer. Und leider wird er seinem Namen immer öfters gerecht. Kathy sagt dass sie seine Ausbildung nur noch nicht abgebrochen hat weil er eindeutig bereits auf mich eingestellt ist und ich ihn bisher noch kontrollieren kann. Er… gestern hat einer der Patienten einen Wutanfall bekommen und hat eine Plastikflasche in meine Richtung geworfen. պաշտպան hat sie abgefangen bevor sie mich treffen konnte und hat dann den Patienten angesprungen und zu Boden geworfen…" Reid unterbrach als Garcia erschrocken nach Luft schnappte und er die verwunderten Blicke der anderen sah. Bevor jemand etwas sagen konnte erzählte Reid weiter, „պաշտպան hat ihn angeknurrt aber sonst nichts gemacht, nachdem sich der Mann nicht bewegt hat. Einer der Pfleger war in der Nähe und war sofort da, aber er wusste nicht ob er sich sicher nähern konnte. Als ich պաշտպան abgerufen habe ist er zu mir gekommen aber er hat den Mann nicht aus den Augen gelassen bis er bei mir war und der Pfleger den Mann gesichert hatte. Kathy und der Chef der Pfleger diskutieren heute ob ich ihn behalten darf oder ob er eine Gefahr für die anderen Patienten darstellt" endete Reid ruhig. „Er erscheint mir nicht aggressiv zu sein" sagte Hotch ruhig, Reid nickte. „Das stimmt er ist nicht aggressiv aber durchaus beschützerisch. Etwas das Assistenzhunde nicht sein sollen da sie jederzeit Fremde an ihre Menschen lassen müssen im Falle eines Unfalles. Bisher hat er noch auf keinen Pfleger oder Arzt negativ reagiert, selbst als ich vor ein paar Tagen ein kleines Missgeschick hatte und mir ein Pfleger in meinen Rollstuhl helfen musste und ich danach zum Arzt musste. Ich blutete leicht und musste mit 4 Stichen genäht werden…. Nun ihr kennt mich, nachdem ich darum gebeten hatte nähte der Arzt ohne mehr als etwas Desinfektionsmittel. պաշտպան winselte, robbte über den Boden zu mir und leckte über meine Hand, reagierte aber nicht auf den Arzt außer das er ihn ab und an anschaute. Das ist einer der Gründe wieso Kathy ihn noch nicht sofort wieder in das Center zurückgeholt hat. Sie möchte in ein paar Tagen einen Unfall simulieren, zwei Rettungssanitäter die sie kennt sind bereit zu helfen und die Fremden Retter zu simulieren da պաշտպան sie nicht kennt. Je nachdem wie sich պաշտպան verhält entscheidet Kathy wie պաշտպան weiter gehandhabt wird" Reid erzählte das alles während Schmerz, Trauer aber zur Überraschung des Teams auch Angst über sein Gesicht huschte.

Während das Team sich unterhielt, wobei das Team vor allem versuchte heraus zu finden wie es Reid mit seiner Situation ging und Reid alle ihre Fragen mehr oder minder offensichtlich ignorierte oder absichtlich falsch interpretierte, löste Reid die Leine wieder von dem Rollstuhl. պաշտպան beobachtete zwar jeden der Reid näher als 10m kam aufmerksam zeigte jedoch keinerlei Anzeichen die anderen Patienten oder Pfleger anzugreifen wie das Team freudig bemerkte. Als sich eine junge Frau Reid von hinten näherte stand պաշտպան ruhig auf und stupste Reid sanft mit seiner Schnauze am Arm bevor er sich Kathy zuwendete. „Hi Kathy" begrüßte Reid sie, als er seinen Rollstuhl halb drehte um sie bequemer sehen zu können ohne seinem Team den Rücken zu drehen zu müssen. „Hi Spencer, Hallo պաշտպան" sagte sie und streichelte kurz über den Kopf des Welpen. „Solange du deinen kleinen Helden hier an der Leine lässt darf er bis zu unserem kleinen Test in zwei Tagen bei dir bleiben. Und ich soll dir von Crag ausrichten das du aufhören sollst das Hunde Training als Ausrede zu nutzen weil wir miteinander reden und ihm bewusst ist das du versuchst ihn zu ignorieren" sagte sie, wobei der letzte Teil deutlich machte das sie sein Verhalten alles andere als gut fand. Kaum war Kathy wieder gegangen um pünktlich für das Training eines anderen Welpen zu kommen wollte Hotch wissen wer Crag war und wieso er ihn ignorierte. „Reid…" sagte er mit seiner üblichen Team-Chef stimme die deutlich machte dass er sofort eine Antwort haben wollte und man gar nicht daran denken sollte zu lügen, als Reid ihn das erste Mal ignorierte. „Crag ist Dr. Holden. Mein Psychologe den ich ignoriere weil ich nicht mit ihm reden möchte" sagte Reid mit ruhiger Stimme, als er sich nun völlig von seinem Team abgewendet hatte. „Wieso willst du nicht mit ihm reden Kleiner?" fragte Morgan besorgt. Reid wusste genauso gut wie der Rest des Teams das sein Verhalten ihm nicht dabei helfen würde seine Situation leichter zu akzeptieren, doch das hieß nicht das er es nicht versuchen konnte. Reid wollte einfach nicht darüber nachdenken das er den Verlust seiner Beine nicht einem psychopatischen UnSub sondern einem Kadetten der FBI Akademie zu verdanken hatte. Wusste er doch dass er zusammen brechen würde wenn er sich erlauben würde darüber nachzudenken. Natürlich würde das Team ihn deswegen nicht einfach verlassen, das wusste er auch, aber er wollte sich nicht so verletzlich und hintergangen fühlen wie er es getan hatte als er alleine mit Akkleman war bevor der Kadett die Bomben gezündet hatte. „Ich denke ich sollte պաշտպան füttern gehen und ihr müsst sicherlich auch wieder zurück" sagte Reid und gab seinem Hund den Befehl mitzukommen. „Re…" setzte Garcia an wurde jedoch zeitgleich von Morgan und Rossi zurück gehalten. Besorgt, aber auch traurig über Reids Reaktion folgte das Team ihrem jüngsten Mitglied bis zu ihren SUVs. „Ruf uns an wenn wir dir irgendwie helfen können" sagte Hotch bevor er in eines der Autos stieg, der Rest des Teams folgte ihm nachdem sie sich von Reid verabschiedet hatten. Morgan wartete bis alle anderen in den Autos waren bevor er Reid sanft umarmte, „Ich würde zerbrechen, also zwingt mich bitte nicht darüber zu reden" wisperte Reid seinem besten Freund ins Ohr bevor er die Umarmung löste und vorsichtig rückwärtsfuhr. „Ich hoffe für dich dass du պաշտպան behalten darfst. Er liebt dich eindeutig genauso wie wir es tun" sagte Morgan und Reid verstand die stumme Antwort von Morgan, ‚wir werden dich nicht zwingen aber wir machen uns Sorgen um dich weil wir dich lieben. Also lass dir bitte helfen bevor es dich kaputt macht'. Stumm blickte Reid den beiden SUVs einen Moment nach bevor er langsam in Richtung der Schwesternstation fuhr. „Hallo, ich würde gerne sobald wie möglich einen Termin mit Dr. Holden haben" bat er die Schwester die ihn fragte was er bräuchte.


Crag war froh Spencer noch am selben Abend zu treffen. Er wusste dass der junge Agent damit kämpfte nicht zu zerbrechen. Es war auch nicht wirklich verwunderlich wenn man bedachte das Reid in der Akademie des FBI, einem Ort an dem er sich sicher fühlte, von einem Kadetten, einer Person die ein zukünftiger Kollege hätte sein können, attackiert und beinahe getötet wurde. Was er jedoch nicht erwartet hatte war das Spencer seine Behinderung bereits zu großen Teilen akzeptiert hatte, „Wenn ich nicht im Rollstuhl sitzen würde hätte ich պաշտպան niemals kennengelernt und ich liebe diesen kleinen Rabauken" hatte Spencer geantwortet als Crag gefragt hatte was er darüber dachte das er nun im Rollstuhl saß. Reid passte sich unglaublich schnell an die Situation an, was Crag unteranderem պաշտպան zu schrieb. Doch auch wenn er sich schnell an die Situation anpasste und sie akzeptieren konnte, war es nur allzu deutlich das er Schwierigkeiten damit hatte zu akzeptieren wieso er in dieser Situation war. Später an dem Abend redete Crag nochmals mit Kathy und sagte ihr dass er es befürworten würde wenn պաշտպան weiterhin bei Reid bleiben würde. „Ich weiß nicht recht Crag. պաշտպան ist erst etwas über 2 Monate alt und hat bereits einen Patienten angegriffen. Er hätte ihn ernsthaft verletzen können" gab Kathy zu bedenken, „Er tut Spencer gut und er hat sich problemlos abrufen lassen. Hätte er verletzen wollen hätte er zugebissen aber das hat er nicht. Der andere Patient hat etwas in Spencers Richtung geworfen was ihn hätte verletzen können und der Welpe hat ihn daraufhin bewegungsunfähig gemacht ohne ihn ernsthaft zu verletzen" erwiderte Crag ruhig. „Wir werden sehen wie der Ersthelfer-Test verläuft. Wenn պաշտպան sich wie ein Assistenzhund verhält werde ich mit beiden trainieren damit er seine Lizenz bekommt und versuchen Spencer zu überzeugen dass er պաշտպան zusätzlich als Schutzhund ausbilden sollte" sagte die Hundetrainerin nach einem Moment und musste grinsen als sie sah wie siegessicher Crag aussah.


Zwei Tage später war es soweit und Spencer fuhr nervös in den Garten, պաշտպան war dieses Mal ohne Leine damit er weggeschickt werden konnte von den Sanitätern. Spencer war so nervös das er einen Ast auf dem Weg nicht bemerkte und mit einem überraschten Japsen auf dem Boden aufschlug. Er war nicht besonders schnell gefahren, aber es war dennoch nicht gerade schmerzfrei für ihn, mit Gesicht und Händen zuerst, auf dem Schotterweg zu landen. Er brauchte einen Moment bis er realisierte das պաշտպան neben seinem Kopf stand und wechselnd bellte und ihn an stupste. „Feiner Junge" sagte er und strich mit einem Finger durch das Hundefell. պաշտպան bellte weiter, hatte sich nun aber neben Reid auf den Bauch abgelegt. Es dauerte nicht lange bevor Kathy die beiden fand und die Sanitäter dazu rief. պաշտպան winselte immer unruhiger als Reid versuchte nicht bewusstlos zu werden. Doch als die beiden Sanitäter ihn erreichten hatte er bereits verloren und war bewusstlos. „Er hat sich beim Sturz den Kopf aufgeschlagen. Wir werden beide mitnehmen damit sich ein Arzt seinen Kopf anschauen kann" sagte einer der beiden Männer nachdem sie den Rollstuhl zur Seite gestellt und Reid auf die Liege gehoben hatten. Zur Erleichterung aller hatte պաշտպան nicht versucht die beiden Sanitäter von Reid fern zu halten, und folgte, leise winselnd, seinem Herrchen als Reid zu dem Krankenwagen geschoben wurde. Nachdem die Liege sicher im Krankenwagen verstaut war deutete einer der Sanitäter in eine Ecke und sagte ruhig, „Geh Platz" in der Hoffnung das պաշտպան folgen würde. „Man könnte meinen der kleine Kerl wäre bereits seit Jahren in seinem Job" sagte der andere Sanitäter mit einem warmen Lächeln als er die Türen schloss und sich dann hinter das Steuer setzte. Wenig später waren sie im Krankenhaus angekommen und պաշտպան folgte Reid ruhig egal wo er hingebracht wurde. Nicht einmal ließ der junge Hund seinen bewusstlosen Menschen aus den Augen, doch er versuchte auch nicht die Ärzte und Pfleger von ihm fern zu halten. Reid war bereits wieder bei Bewusstsein bevor alle Tests beendet waren.

Als Hotch und Morgan in sein Zimmer kamen, kaum dass sein Bett hineingeschoben worden war, versuchte er sie sofort zu beruhigen. „Was ist passiert?" fragte Hotch, das Team war gerade dabei gewesen alte Fälle zu besprechen als sein Handy geklingelt hatte und das Krankenhaus ihn informierte das Reid bewusstlos eingeliefert wurde. „Heute war der Test für պաշտպան und ich war nervös. Ich war unaufmerksam und hab einen Ast übersehen weshalb ich umgekippt bin. Es ist nicht schlimmeres passiert als ein paar Schürfwunden, ich habe nicht mal eine Gehirnerschütterung" erklärte Reid und er konnte deutlich sehen wie beide Männer sich deutlich entspannten. Als der Welpe winselte schauten ihn alle drei an, „Könnte einer von euch beiden ihn kurz raus bringen?" fragte Reid als պաշտպան eine Pfote gegen die Tür gedrückt hatte. Morgan grinste, nun entspannt, und verließ das Zimmer zusammen mit dem Hund. „Ich denke er hat den Test bestanden" sagte Hotch als er Morgan und պաշտպան einen Moment hinterher blickte. „Hoffentlich…"sagte Reid, eindeutig nervös. Morgan kam wenige Minuten zurück, begleitet von dem Welpen und Kathy. „Ich wusste gar nicht dass man dich und deinen Rabauken auch trennen kann" scherzte die Hundetrainerin und schenkte Reid ein aufmunterndes Lächeln bevor sie hinzufügte, „auch wenn ich froh bin das ich euch nicht dauerhaft trennen muss. Immerhin seid ihr bereits ein so gutes Team das ich mir sicher bin das պաշտպան seine Prüfung bestehen wird wenn du ihm die Aufgaben stellst". Hotch und Morgan beobachten amüsiert wie Reid langsam, und mit deutlich sichtbaren Emotionen in seinem Gesicht, verarbeitete was Kathy sagte. „Er hat bestanden?" fragte Reid, er musste es nochmal eindeutig hören bevor er sich traute sich darüber zu freuen, aus Angst etwas falsch verstanden zu haben. „Ja Spencer. պաշտպան hat absolut alles richtig gemacht als du gestürzt bist. Er hat dich nicht alleine gelassen sondern gebellt bis ich bei euch war und als du in den Krankenwagen gebracht wurdest hat er dich begleitet und auf alle Befehle der Sanitäter reagiert. Er hat ihnen sogar automatisch Platz gemacht als er bemerkte das er ihnen im weg war. պաշտպան hat alles was er bisher gelernt hat umgesetzt und seine Reaktion zu der Situation war die wie sie ein erfahrener Assistenzhund haben sollte. Ich würde dir raten dass du ihn noch zusätzlich zum Schutzhund ausbildest damit du auch seinen Beschützer-Instinkt besser kontrollieren kannst. Aber da er ja eindeutig ein schnell Lerner ist denke ich das er damit wenig Probleme haben sollte" sagte Kathy glücklich als sie sah wie Reid vor Freude strahlte. „Assistenzhund und Schutzhund?" fragte Hotch überrascht von der Kombination, und Kathy lachte kurz bevor sie nickte, „normalerweise würde ich niemandem zu dieser Kombination raten weil die beiden Ausbildungen völlig verschiedene Charaktere benötigen. Aber պաշտպան erledigt nicht nur seine Aufgabe als Assistenzhund bisher absolut hervorragend, sondern er zeigt auch deutlich dass er alles tun wird um Spencer zu beschützen. Er erfüllt alle Kriterien für beide Aufgaben also denke ich dass es sicherer ist ihn auch als Schutzhund auszubilden. Damit Spencer auch Kontrolle über ihn hat wenn պաշտպան denkt er muss ihn beschützen" erklärte sie. Hotch nickte stumm und blickte dann wieder zu Reid, der gerade mit den Ohren von պաշտպան spielte während der Welpe seine Vorderpfoten auf dem Bett hatte. Ein leichtes Lächeln umspielte Hotchs Lippen, als er sah wie Reid die Hundeohren in verschiedene Richtungen zog und lachen musste. Hotch und Morgan gingen wenig später wieder ins Büro zurück, während Kathy, Reid und պաշտպան wieder nach Hause brachte.


Als das Team einige Tage später wieder zu einem Besuch vorbei kam, waren sie positiv überrascht zu sehen wie fröhlich Reid wirkte, und noch überraschter als er ihren Fragen zu der Explosion nicht mehr völlig ignorierte. Natürlich gab es noch immer einige Dinge über die er nicht reden wollte, doch nun sagte er es ihnen einfach direkt das er die Frage nicht beantworten wollte oder schüttelte einfach den Kopf wenn er seiner Stimme nicht traute kräftig zu bleiben. Garcia und Morgan hatten պաշտպան eine Frisbee mitgebracht und spielten einige Meter entfernt mit ihm. Als Reid sein Handy runter fiel beugte er sich hinunter. Natürlich wusste er dass er es nicht erreichen würde, zumindest nicht ohne aus dem Rollstuhl zu fallen, aber das hinderte ihn nicht daran es zu versuchen. Er hatte es kaum erreicht als er scharf die Luft einzog. Beinahe sofort stand պաշտպան neben ihm und winselte leicht. „բերել Peter" sagte Reid mit Schmerz verzerrter Stimme und bevor jemand fragen konnte was er meinte war պաշտպան Richtung Haus los gerannt. Wenige Minuten später, in denen das Team wissen wollte was los war und wie sie ihm helfen könnten, kam պաշտպան zusammen mit einem der Pfleger wieder. „Okay Spencer das haben wir gleich wieder" sagte Peter ruhig und begann vorsichtig aber mit kräftigen Bewegungen die krampfenden Muskeln in Reids Rücken zu lockern. „So alles wieder wie neu" Peter beendete die Massage und Reid lehnte sich wieder in seinen Rollstuhl zurück, bevor er պաշտպան sagte das er das Handy aufheben sollte. „Ich dachte dir wäre inzwischen klar dass du nicht an die Sachen kommst die vor dir auf dem Boden liegen" sagte der Pfleger leicht tadelnd, aber mit einem freundlichen, väterlichen Ton. Reid bestätigte das er es wisse aber er es trotzdem probieren musste weil պաշտպան gerade so viel Spaß am Spielen hatte. Mit einem Kopfschütteln, und einem breiten Grinsen verabschiedete sich Peter um weiter zu arbeiten. Die nächste halbe Stunde verbrachte Spencer damit die Sorgen des Teams zu beruhigen und sie zu überzeugen das nichts Schlimmes passiert ist. Er wusste das es für die anderen sicherlich nicht wirklich beruhigend zu sehen war das er Schmerzen hatte und sich nicht bewegen konnte. Aber er wusste das nur ein paar Muskeln in seinem Rücken gegen seine Versuche sein Handy aufzuheben protestiert hatten, etwas was beinahe jedes Mal passierte wenn er sich überschätzte und etwas tat was er nicht tun sollte, oder zumindest noch nicht jetzt.