պաշտպան [pashtpan] Beschützer
սկսած [skats] Aus
բերել [berel] bringen
այստեղ [aystegh] Hier
Kapitel 7
Familienzusammenhalt
Es waren nun bereits 6 Monate vergangen seit Spencer in die Reha Klinik gegangen war. Und er wollte nicht mehr in einem Rollstuhl festsitzen, nun genau genommen wollte er es noch nie aber gerade jetzt hasste er es noch mehr als sonst. JJ wurde angeschossen. Er hasste sich selber dafür, dass er nicht bei ihr war. Zugegeben, die Kugel ist glatt durch ihren Arm gegangen und hat kaum Schaden angerichtet, aber das dämpfte Spencers Schuldgefühle nicht. Spencer war etwa vor zwei Stunden, während einer Spazierfahrt, von Emily informiert worden. Und bevor er wusste was er tat hatte er auch schon einen Fehler gemacht.
In diesem Moment blickte er die Spritze in seiner Hand an und wusste dass er Hilfe brauchte. „John, ich brauch Hilfe" sagte er nachdem er die Nummer seines Sponsors gewählt hatte. „Ich fahre sofort los" war alles was John Femon sagte bevor er auflegt und aus seinem Büro eilte. Er mag zwar kein Profiler sein, doch er konnte hören das etwas nicht stimmte. Natürlich war es nicht erlaubt für eine private Fahrt Blaulicht und Sirenen einzuschalten, doch das ignorierte der Direktor des FBI diesmal und war in weniger als 15 Minuten in Baltimore und an der Klinik. „Spencer…" John verstummte als er die volle Spritze auf Spencers Tisch liegen sah. „Ich… ich bin noch clean… aber es war… zu knapp" Spencer versagte die Stimme als John die Tür schloss und sich zu ihm setzte. „Was war der Auslöser?" fragte John ruhig, erleichtert das Spencer nicht High war, und als Spencer ihm sagte was passiert war nickte John nur ruhig. Emily hatte ihm auch gesagt das sie bereits auf dem Heimweg waren, doch das hatte er nicht wirklich mitbekommen, weshalb er gar nicht daran dachte dass eventuell jemand vom Team auf dem Weg war.
Morgan war besorgt um Spencer, Emily hatte im Jet gesagt das Spencer sich nicht gut angehört hatte als sie ihm von JJ erzählt hatte. Als er bei der Klinik vor fuhr und einen FBI SUV mit angeschaltetem Blaulicht sah sorgte nur dafür das seine Sorge sich nur noch verstärkte. Deswegen hielt er sich auch nicht damit auf an Spencers Zimmertür zu Klopfen sondern stürmte einfach in das Zimmer. Seine Erleichterung Spencer, scheinbar unverletzt, zu sehen verflog sofort als er die zwei kleinen Glasfläschchen auf dem Tisch und die aufgezogene Spritze daneben liegen sah. „Was zum Teufel?" Morgan war eindeutig sauer. Spencer konnte ihn nur panisch ansehen, sein Hirn war wie eingefroren. „Scheiße Man Spencer. Ich dachte du wärst von dem Dreck weg" mit zwei Schritten war Morgan an dem Tisch und nahm die beiden Dilaudid Fläschchen und schüttelte den Kopf. „Ich… ehrlich ich hab keine Ahnung was ich dazu sagen soll. Sorry aber …" Morgan schloss die Augen für einen Moment als er die Spritze ebenfalls nahm. „Sorry… Ich… ich kann das jetzt nicht" sagte Spencer als er seine Stimme wieder gefunden hatte, und fuhr an Morgan vorbei und aus dem Raum. „Warte" als Morgan hinterher wollte hielt John ihn fest. „Lassen Sie ihn gehen. Er ist nicht alleine, պաշտպան bei ihm. Viel wichtiger ist das er nichts genommen hat. Spencer hat mich angerufen anstatt sich den Schuss zu setzen. Er muss ab und an noch damit kämpfen, aber Sie sollten wissen das Spencer sein restliches Leben dagegen ankämpfen wird. Heute hatte er es schwerer, aber letztendlich hat er sich Hilfe geholt um darüber zu reden statt dem Verlangen nach zu geben" Morgan kämpfte noch einen Moment mit sich bevor er nickte. „Ich… Danke" er wusste nicht was er sagen sollte, natürlich war ihm bewusst das Spencer nie wieder völlig von den Drogen los kam, das war jedem aus dem Team nur zu deutlich bewusst. Aber er hatte nicht damit gerechnet nach Spencers Entzug seinen besten Freund jemals wieder mit Dilaudid zu sehen. „Ich habe gehört Agent Jearau bei der Festnahme angeschossen wurde. Wie geht es ihr?" John wusste das Spencer heute nicht mehr mit dem Team reden wollte, und dass alles was sein Freund jetzt zu ihm sagen würde Spencers emotionale Situation eventuell nur noch verschlimmern würde. „Glatter Durchschuss des linken Oberarm. Sie war nur für etwa 30 Minuten im Krankenhaus bevor sie gehen durfte. Em… Agent Prentiss hatte in dieser Zeit ein Geständnis bekommen und zusammen mit den Agents Greenbay und Phillips unsere Sachen in der Station eingepackt. Der Rest des Teams ist ins Büro gefahren, aber ich wollte nach Reid sehen nachdem Emily gesagt hat das er sich nicht gut anhörte. Ich treffe mich später mit allen" Morgans Antwort war zuerst gefasst, wie man es von einem Agent der mit dem Direktor redet erwartet, doch am Ende hörte man deutlich Morgans Sorge um Reid. „Ich denke es wäre eine gute Idee Spencer für heute alleine zu lassen. Agent… Derek" Morgan schaute überrascht auf als John seinen Vornamen nutzte, „Ich bin hier als Spencers Freund, nicht als Direktor des FBI. Und als solcher kann ich ihnen nur einen Rat geben, machen Sie Spencer keine Vorwürfe dafür dass er die Drogen gekauft hat sondern seien Sie stolz auf ihn das er um Hilfe gebeten hat anstelle High zu werden. Und solange wir uns außerhalb der Arbeit treffen, nennen Sie mich doch bitte John" Ruhig nickte Morgan. Mit einem leichten Lächeln streckte er die Hand aus und schüttelte Johns, „Ich denke ohne Titel und Ränge ist es wirklich entspannter" sagte er bevor er das Dilaudid in seiner Hand anschaute. „Ich versteh nicht wieso er es gekauft hat… natürlich ich weiß das Reid immer ein gewisses Verlangen nach den Drogen haben wird, aber wieso war es diesmal so schlimm das er soweit ging sich eine Spritze aufzuziehen?" Morgan blickte fragend zu John, eindeutig verwirrt über Spencers Verhalten. „Wieso unterhalten wir uns darüber nicht an einem anderen Ort? Ich denke Spencer wäre erfreut sein Zimmer wieder zu haben sobald er, von seiner Sitzung mit Dr. Holden, wieder kommt" schlug John vor.
Spencer war bewusst gewesen das er nicht einfach vor Derek und seiner Reaktion davonlaufen sollte, aber die Wut und der Schmerz den er im Gesicht seines besten Freundes gesehen hatte, war einfach zu viel. Dr. Holden war überrascht als Spencer an seiner Tür klopfte und ihm sagte das er sofort mit ihm reden müsste, aber hatte nicht gezögert den jungen Mann und seinen vierbeinigen Partner in sein Büro zu bitten. Erst als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel begann Spencers Atmung sich zu beruhigen. Wieder einmal war Spencer froh darüber das John dafür gesorgt hatte das der Psychiater der Reha Klinik eine FBI Sicherheitseinstufung bekommen hatte und er nicht nachdenken musste was er sagen durfte und was nicht. Ebenso das er sicher sein konnte das egal was er bei einer Sitzung mit ihm sagte seine Position im FBI nicht beeinflussen würde. Das war einer der Gründe wieso der Psychiater wusste wie es zu Spencers Dilaudid Abhängigkeit gekommen ist, und wie genau seine Verletzungen entstanden sind. Nachdem Spencer und Crag sicher waren das die kleine Panik Attacke vorbei war setzte sich der Arzt zu Spencer und leistete ihm Gesellschaft bis Spencer begann zu reden.
Morgan hatte nicht lange über Johns Vorschlag nachdenken müssen bevor er nickte. Die beiden Männer beschlossen nach DC zurück zu fahren und sich in Johns Büro zu unterhalten. Es war die einfachste Lösung um Fragen und neugierige Ohren zu vermeiden, zumal beide Männer offiziell noch Dienst hatten. Während der Fahrt von Baltimore nach DC rief Morgan bei Hotch an. „Hotchner" „Hi Hotch, ich bin vielleicht etwas später am Haus als gedacht" informierte Morgan seinen Freund. „Ist etwas mit Reid?" Hotch war eindeutig besorgt, doch Morgan wollte darüber nicht unbedingt am Telefon reden und vor allem nicht wenn er selber die Situation noch nicht richtig verstand also wich er der Frage aus, „Reid mag Krankenhäuser nicht genug um sich wieder einen Aufenthalt dort zu verschaffen. Ich wollte dir nur Bescheid sagen, dass ich eventuell etwas später kommen werde" dann verabschiedete er sich und legte auf. Morgan bereute den Anruf bei Hotch bereits, die Besorgnis des Team-Chefs war deutlich gewesen, doch er wusste auch das sich Hotch noch mehr Sorgen machen würde hätte er nicht angerufen und wäre zu spät gewesen.
Hotch schaute einen Moment besorgt auf sein Handy. Er wusste dass er sich eigentlich auf seine Berichte konzentrieren sollte, doch es schien ihm einfach nicht zu gelingen. Morgans Anruf hatte seine Sorge um Reid nicht wirklich gemindert, natürlich war er erfreut zu hören das Reid nicht krank oder verletzt genug war um ins Krankenhaus zu müssen, aber es beunruhigte ihn das es Reid scheinbar schlecht genug ging das Morgan später als vermutet am Haus ankommen würde. Mit einem Kopfschütteln stand Hotch auf und ging an das Fenster, welches ihm erlaubte den Bullpen zu überblicken. „Keine Berichte mehr zu schreiben?" fragte Rossi amüsiert als er Hotchs Büro betrat. „Genug Berichte um mich ein ganzes Wochenende hier festzuhalten. Ich habe nur gerade mit Morgan geredet und er hat gesagt das er vermutlich später kommen wird" sagte Hotch ruhig und setzte sich wieder hinter seinen Schreibtisch. „Sollten wir zu Reid fahren?" Rossi war nun ebenfalls deutlich besorgt, doch Hotch schüttelte den Kopf, „Ich weiß nichts was los ist, nur das Reid nicht ins Krankenhaus muss und Morgan etwas mehr Zeit braucht. Vermutlich würde es keine gute Idee sein zu Reid zu fahren, zumal Morgan ihn nicht alleine lassen würde wenn es wirklich schlimm wäre". Rossi nickte, was der Teamchef sagte machte Sinn, bevor er das Thema wechselte indem er fragte ob Hotch eine Idee hätte ob Reid bereits einen eigenen Rollstuhl hätte oder ob er noch einen geliehenen nutzte.
Eine Stunde später verließ das Team das Büro und fuhr wieder zum Haus. Zwischen den Fällen waren sie bereits ziemlich weit gekommen, der Keller war inzwischen fertig eingerichtet, der helle Parkett Boden und die passenden Bücherregale sorgten zusammen mit vielen Lampen dafür dass der Raum nicht bedrückend dunkel wirkte. Die Decke war, mithilfe von Jack und Henry, verschieden gestaltet. Die Sitzecke war mit einem Sofa, einem Massage Sessel und einem kleinen Kamin ausgestattet, und Henry hatte darauf bestanden die Decke wie den Sternenhimmel zu gestalten. Natürlich hieß das für ihn und Jack dass sie zuerst nachschauen mussten wie der Sternenhimmel aussieht, um dann das schönste Stück auszuwählen. Nachdem die beiden Jungen sich dafür entschieden hatten, dass das Sternzeichen Waage den Mittelpunkt darstellen soll hatten sie mit Hilfe von Hotch und Morgan alle wichtigen Sterne vorgezeichnet und dann die Erwachsenen beaufsichtigt damit ihr Wunschhimmel auch richtig gemalt wurde. Die Deckenhohen Regale trennten die einzelnen Bilder an der Decke, und so zierten neben dem Sternenhimmel noch Bilder von Dr. Who, Star Trek sowie den Nordlichtern die Decke zwischen den Regalen. Die Wände waren beinahe vollständig durch Regale bedeckt, doch dort wo ein Stück Wand zu sehen war wurde es optisch einfach an die Decke angepasst. Die Master Suite im Obergeschoss war in Schwarz, Weiß und Lila gehalten und selbst Rossi musste zugeben das sie beinahe ebenso gut in einem Luxus Hotel zu finden sein könnte. Natürlich hatte das Team auch hier nicht nur auf Reids Bedürfnisse für den Rollstuhl geachtet, sondern auch seinen Charakter mit bedacht. Somit waren an verschiedenen Stellen Lampen so eingebaut worden das sie den Raum indirekt beleuchteten, damit er auch in der Nacht nicht in völliger Dunkelheit sein, aber auch kein helles Licht anlassen musste. Das Gästezimmer mit eigenem Bad war deutlich kleiner, doch nicht weniger elegant gestaltet. Die Rampe zur Eingangstür war ebenfalls bereits fertig. Neben dem Aufzug hatte Morgan noch eine schmale Wendeltreppe geplant, die jedoch noch nicht vollständig fertig war. Im Erdgeschoss waren bisher alle Böden gelegt, und mit Folien abgedeckt, und alle Wände und Decken grundiert. Küche und Esszimmer waren in einem Raum untergebracht, und von einem Tresen getrennt. Durch den Tresen fiel es auch nicht sofort auf das zwischen den Raumteilen ein Höhenunterschied bestand, was dazu führte das Reid in seinem Rollstuhl jederzeit auf Augenhöhe mit jemandem war der auf der anderen Seite auf einem Barhocker saß. Während die Küche bereits vollständig eingebaut war, fehlten die Möbel des Essbereiches noch. Das zukünftige Büro sowie der Wohnraum waren noch leer und nicht gestrichen. Die Gästetoilette war somit bisher der einzige Raum im Erdgeschoss der fertig war. Der Zaun, welcher das gesamte Grundstück umschließen sollte war etwa zu einem Drittel aufgebaut und Wetterfest lackiert.
Als das Team aus ihren Autos stieg wusste jeder bereits wo er weiter machen konnte. Alex baute den Zaun weiter, während JJ den Lack auftrug. Garcia und Emily strichen das Büro in einem sanften mittledunklen Grau, während Hotch und Rossi den Wohnraum Sandfarben strichen. Zack ging in die Küche und packte zuerst die Stühle und danach den großen Esstisch aus.
Eine Stunde später, und mit Hotchs Hilfe beim Montieren der Tischplatte, war Zack fertig, und auch der Essbereich fertig eingerichtet. Nun ja zumindest wenn man die männlichen Teammitglieder fragte, ohne passende Bilder, Vorhänge und andere Deko Objekte konnte Garcia natürlich nicht zufrieden sein. Das Büro war ebenfalls fertig gestrichen, und durfte nun erst einmal trocknen, weshalb Garcia zwischen dem Essbereich und der Garage, wo sie ihre Deko Artikel lagerte, hin und her ging. Emily und Zack halfen nun Hotch dabei den Wohnraum und den Flur zu streichen, während Rossi entschied die Küche zu nutzen um eine Lasagne für alle zu machen. Weitere zwanzig Minuten später war die Lasagne im Ofen, der Essbereich zu Garcias Zufriedenheit dekoriert und der Wohnraum fertig gestrichen. Emily und Garcia begannen gerade einen Salat zu machen als Derek ankam. Er hatte auf dem Weg zum Haus bereits Alex und JJ gesehen und die beiden begleiteten ihn neugierig nach innen. Wenig später saß das Team um den Esstisch und wollte wissen wieso Derek so lange gebraucht hat, und wieso er so überhaupt nicht erfreut aussah. „Morgan, was ist passiert?" fragte Hotch nach einem Moment der Stille. „Ich bin direkt vom Jet nach Baltimore gefahren. Als ich bei der Klinik ankam stand ein SUV mit laufendem Blaulicht vor der Tür also bin ich sofort zu Reids Zimmer gelaufen und habe nicht angeklopft bevor ich rein bin…", „Oh mein Gott. Ist Reid etwas passiert? Wie geht es meinem Lieblings Genie?" unterbrach Garcia bevor Hotch sie ermahnte Morgan weiter reden zu lassen. Die Besorgnis war in jedem ihrer Gesichter deutlich abzulesen. „Reid… Er…" Morgan wusste nicht wie er weiter reden sollte also entschied er sich die Worte zu ignorieren und griff in seine Jacken Tasche. Hotch brauchte nur einen Blick auf die beiden Ampullen, eine davon eindeutig nicht mehr voll, bevor er wusste was Morgan vorgefunden hatte. Zumindest dachte er es, doch als Morgan eine aufgezogene Spritze dazu legte war er nicht sicher, „Hat er…?" Hotch wollte die Frage nicht stellen, er wusste nicht einmal ob er wirklich eine Antwort haben wollte. Doch als Morgan den Kopf schüttelte waren er und die anderen erleichtert. „Der SUV gehörte John. Spencer hatte ihn angerufen. Aber John sagte mir wie knapp es war. Reid… Ich habe ihn beinahe angeschrien wie er so dumm sein konnte" Morgan strich sich über den Kopf, „Ist eindeutig nicht das klügste gewesen. Bevor ich überhaupt wusste was los war ist Reid abgehauen. Er ist zu Dr. Holden gefahren um mit ihm zu reden. Also hat John vorgeschlagen dass wir uns unterhalten. Was der Grund war wieso ich zu spät bin. John hat… er hat mir erzählt wie knapp es wirklich war" Morgans Stimme versagte ihm. Unsicherheit deutlich in seiner ganzen Haltung abzulesen. „Morgan es ist nicht deine Schuld. Weder für Reids Drogensucht noch für das was in der Akademie passiert war" sagte Emily ruhig. Morgan nickte und atmete tief durch. „John… er sagte mir das Reid nicht nur die Spritze schon fertig hatte, sondern sich mit seinem Gürtel den Arm abgebunden hatte. Alles was er noch tun musste war die Nadel zu setzen. Er war etwa 20 Minuten vor mir angekommen. Reid hat ihm gesagt wie sehr er damit kämpft seine Beine nicht mehr nutzen zu können. Er fühlt sich Schuldig dafür das JJ angeschossen worden ist. Was völlig irrational ist, und das weiß er eigentlich auch. John hat vorgeschlagen dass wir ihn morgen anrufen und fragen ob er bereit ist für Besuch. պաշտպան hat in 6 Wochen seine Abschluss Prüfung für seine Assistenzhunde Ausbildung. Kathy hat mir gesagt das Reid bereits vor ein paar Wochen gefragt wurde ob er die Klinik verlassen und nur noch zwei Mal wöchentlich für das Training kommen möchte. Aber er hat abgelehnt, hat gesagt er möchte lieber bis zum Ende der Ausbildung in der Reha bleiben" Morgan endete mit den guten Nachrichten. „Also müssen wir uns ein wenig ranhalten damit er in 6 Wochen in ein fertiges Haus ziehen kann" fasste Rossi zusammen als der Ofen klingelte. Emily und Alex standen auf und folgten Rossi in die Küche. Emily stellte den Salat auf den Tisch während Alex Rossi die Teller für die Lasagne reichte. Zack stand am Tresen und nahm die gefüllten Teller und verteilte sie am Tisch als JJ das Besteck verteilte. Wenig später saßen alle wieder zusammen und aßen. Währenddessen klärten sie miteinander ab was noch alles getan werden musste bevor Reid einziehen konnte. „Jemand wird in sein Appartement gehen müssen um seine Sachen einzupacken" sagte Hotch und JJ meldete sich freiwillig, „Solange ich die Kisten nicht schleppen muss kann ich das machen" sagte sie und Hotch nickte. „Das Büro und das Wohnzimmer können ab morgen eingerichtet werden. Der Zaun und die Treppe müssen noch fertig gemacht werden" fasste Rossi zusammen. Als alle mit dem Essen fertig waren stand der Plan für die nächsten Tage, natürlich nur falls kein Fall dazwischen kam. Morgan kümmerte sich weiter um die Treppe, diesmal mit Unterstützung von Rossi. Alex, Zack, Emily und Garcia gingen wieder nach draußen um den Zaun weiter zu bauen, und Hotch fuhr mit JJ zu Reids altem Appartement.
Auf dem Weg hielt Hotch noch bei einem Baumarkt und kaufte einige Kisten. Wenig später parkte er auf dem kleinen Parkplatz, der eigentlich für Bewohner reserviert war, und folgte JJ die Treppe nach oben. Morgan hatte ihnen seinen Schlüssel für Reids Appartement mitgegeben, beide schauten sich zuerst einmal um. Reid lud nicht oft jemanden zu sich ein. JJ war bereits ein paar Mal bei ihm gewesen, und auch Hotch war nicht das erste Mal in dem Appartement, aber beide waren nie weiter als bis in die Küche gekommen. Hotch wusste das selbst Morgan noch nie in Reids Schlafzimmer war, was nur einer der Gründe war wieso Zack und Alex weiter den Zaun bauen sollten anstatt beim Packen zu helfen. Rossi sagte direkt das er nicht mitgehen möchte, „Ich bin seit zwei Jahren im Team und Reid hat mich bisher noch nie zu sich eingeladen. Also werde ich jetzt auch nicht in sein Appartement gehen wenn es nicht sein muss" hatte er gesagt. JJ und Hotch hatten auf dem Weg ausgemacht das JJ mit den Büchern beginnen würde, während Hotch sich um Reids Kleiderschrank kümmerte. Hotch war überrascht als er neben den üblichen Cordhosen, die Reid zur Arbeit trug, mehrere Jeans zu finden. Jeans die mindestens zwei Nummern kleiner waren als die Cordhosen, und Hotch konnte nur ahnen was für einen Effekt Reid in einer solchen Hose hätte. Schnell schüttelte er den Kopf und legte die Jeans ebenfalls in den Karton der sich langsam mit Wäsche füllte. Bei den Oberteilen musste Hotch schmunzeln als er neben den Hemden und Westen einige, eindeutig zu große, und ein paar, vermutlich hautenge, Shirts sah. „Wieso er mit diesen Klamotten keine Freundin gefunden hat wundert mich…" murmelte er bevor er die Shirts in die Kiste legte. In einer der Schubladen fand er Reids Unterwäsche und eine Sammlung bunter, teilweise gemusterter, Socken die alle einzeln waren. Hotch war nach nur 30 Minuten fertig damit alles, säuberlich gefaltet, in die Kiste zu packen. JJ schaute ihn überrascht an als er nur einen Karton aus dem Schlafzimmer trug und im Flur abstellte. „Du hättest doch sicherlich beide Kisten auf einmal tragen können" scherzte sie, „Wenn ich einen zweiten Karton gebraucht hätte, meinst du. Alle seine Klamotten haben in den einen Karton gepasst, zusammen mit allem was er in seinem Schlafzimmer hatte. Natürlich ausgenommen der Möbel" sagte Hotch ruhig. „Warte… Reid hat nur einen Karton an Klamotten?" JJ war erschrocken. „Einen Karton und fünf gepackte Reise Taschen. Und ich werde die Taschen nicht auspacken nur um zu sehen wie viel Wäsche er wirklich hat. Außerdem hat er vermutlich auch noch etwas in der Wäsche. Die Reisetaschen sind alle mit frischer Wäsche gefüllt, und er hatte auch noch die Tasche die im SUV war und die er jetzt in der Klinik hat" sagte Hotch ruhig, auch wenn er selber verwundert was Spencer in seinem Kleiderschrank hatte, nicht das er es jemandem sagen würde. Aber er nahm sich eindeutig vor das er Spencers Schrank in seinem neuen Haus einräumen würde. Wenn Morgan oder, was vielleicht noch schlimmer wäre, Garcia rausfinden würden das Spencer eindeutig mehr Club Outfits hatte als sie wussten würde sich Spencer sicherlich nicht mehr davor drücken können den beiden zu erklären wieso er sie überhaupt hatte. JJ ließ sich wenig später von Will abholen, während Hotch noch länger bleiben wollte. Jack hatte mit Jessica geplant am nächsten Tag seine Großeltern zu besuchen weshalb er die Nacht bei seiner Tante verbringen würde. Hotch packte noch einige weitere Kisten bevor er das Appartement gegen zehn Uhr nachts verließ.
Am nächsten Tag rief Morgan bei Reid an und fragte ob es in Ordnung sei wenn das Team vorbei käme, als Reid sagte er würde sich darauf freuen versuchte er gar nicht seine Erleichterung zu verstecken. Wenig später informierte Morgan das Team darüber das Spencer sie nach dem Mittagessen erwarten würde. Spencer wartete bereits, zusammen mit Dr. Holden an der Fronttür als Hotch, als erster vom Team, ankam. „Hey Reid" begrüßte er den Jüngeren froh zu sehen, dass es ihm wirklich gut ging, auch wenn die Anwesenheit des Arztes ihn eindeutig beunruhigte. „Hi Hotch… Danke Dr. Holden, ich denke ich schaffe es jetzt" sagte Reid ruhig und nach einem abschätzenden Blick auf seinen Patienten verabschiedete sich der Arzt. „Muss ich mir Sorgen machen?" fragte Hotch ruhig während er den wartenden Jung Hund neben Reid begrüßte. „Ich gehe davon aus das John mit Morgan, und Morgan mit dem ganzen Team gesprochen hat. Also würde ich gerne mit der Beantwortung weiterer Fragen in dieser Richtung warten bis die anderen hier sind damit ich mich nicht wiederholen muss. Aber um deine Frage zu beantworten, ich werde nicht sagen, dass es mir gut geht, denn das wäre gelogen, aber deswegen brauchst du dir keine Sorgen machen" sagte Spencer ruhig aber angespannt. „Okay" Hotch war über die direkte Ehrlichkeit von Spencer verblüfft. Normalerweise, das wusste jeder aus dem Team, versuchte Spencer seine Probleme selber zu lösen und egal wie es ihm ging, die Antwort würde immer ‚Mir geht's gut' lauten. Eine andere Antwort bewirkte nur eines, alle würden sich noch mehr Sorgen machen als sie es eh schon taten wenn sie dachten dass etwas nicht stimmte. Doch Hotch fragte nicht weiter, zumindest nicht solange die Anderen noch nicht da waren.
Rossi kam als letzter an der Klinik an. Sofort fiel ihm auf das JJ abseits von Reid stand und Garcia versuchte den jungen Mann in ein Gespräch verwickeln. Reids dagegen gab nur kurze, nichts aussagende, Antworten. „Will mich jemand aufklären?" fragte der Italiener, doch Reid nickte ihm nur zu bevor er seinen Rollstuhl umdrehte. „Einer der Gruppenräume ist für uns reserviert. Folgt mir" sagte Reid ruhig, aber laut genug das alle ihn hören konnten bevor er sich in Bewegung setzte. „Er wollte erst reden wenn alle hier sind, und bisher hat nur Hotch eine Antwort bekommen die aus mehr als fünf Wörtern bestand" informierte Emily ihren Kollegen als die Gruppe Reid folgte. Morgan betrat als letzter den Gruppenraum und schloss die Tür hinter sich. Einige Momente war es still bevor Reid begann zu sprechen. „Ich weiß, dass Morgan euch bereits informiert hat, dass ich gestern beinahe Rückfällig geworden bin. Mir ist auch bewusst, dass ihr euch Sorgen deswegen macht. Was natürlich verständlich ist. Und es ist einer der Gründe wieso ich mit Dr. Holden und Direktor Femon gesprochen habe", Reid stoppte einen Moment und knetete seine Finger. „Was hat der Direktor damit zu tun? Außer das er dein Sponsor ist meine ich" fragte Morgan überrascht. „պաշտպան բերել Brief" forderte Reid und der Hund zog geübt einen Briefumschlag aus der Tasche die an der Rückenlehne des Rollstuhls befestigt war bevor er ihn an Reid übergab. „Das Team braucht jemanden der in den Außeneinsatz gehen kann, und bevor du irgendetwas sagst Hotch, ich weiß das du lieber einen guten Profiler im Team hast als jemanden der bei Festnahmen hilft. Aber das bedeutet auch das alle die in den Außeneinsatz gehen einem höheren Risiko ausgesetzt sind. John hat mir erzählt, dass ihr euch weigert mich aus dem Team zu werfen und dafür möchte ich mich bedanken. Aber dieses höhere Risiko für euch, nur damit ich meinen Platz im Team behalten kann, ist etwas das ich nicht verantworten kann" Reid schaute nun Hotch direkt an und reichte ihm den Brief, „Ich bitte um eine sofortige Versetzung aus dem Team". Stille herrschte für einen Moment in dem Raum, ruhig nahm Hotch den offiziellen Antrag um eine sofortige Versetzung von Reid bevor Morgan aus der Stille brach. „Reid wir sind alle bereit das Risiko zu tragen" sagte er verletzt das Reid nicht vorher mit ihnen geredet hat. „Er hat Recht Kiddo. Jeder von uns ist bereit auf einen Agenten im Feld zu verzichten wenn wir dafür dich behalten können" stimmte Rossi zu und alle, bis auf Hotch, versuchten nun Reid zu überzeugen im Team zu bleiben. „Hotch?" Rossi hatte bemerkt dass der Team Chef nichts gesagt hatte, „Ist es allein deine Entscheidung?" Hotch fixierte Reid und Reid hielt seinem Blick stand als er antwortete, „Zu 100%". Hotch nickte ruhig. „Du weißt dass du uns trotzdem nicht loswirst?" Morgan und Garcia schauten Hotch fassungslos an als er Reids Bitte einfach so akzeptierte. „Das hatte ich gehofft" sagte Reid mit einem Lächeln und Hotch erwiderte es. JJ schaute bestürzt und wütend zwischen ihren beiden Freunden hin und her. „Habt ihr beide den Verstand verloren?" schrie sie mit einem Mal als sie von ihrem Stuhl aufsprang. „Wie kannst du es einfach akzeptieren das Reid uns verlassen möchte?" ging sie Hotch an bevor sie sich zu Reid wendete, „und wie kannst du überhaupt nur daran denken das Team zu verlassen?". Doch sie wartete nicht auf eine Antwort bevor sie aus dem Zimmer stürmte, und nach einem traurigen und verletzten blick zu Reid folgte Garcia ihr. „Denkst du dass dir die Versetzung helfen wird?" fragte Emily ruhig und als Reid nickte verstand sie. „Weißt du schon wohin du wechseln willst?" fragte Rossi ruhig und war überrascht als Reid spitzbübisch grinste. „Ich spiele Reise nach Jerusalem die FBI Version" gab der Jüngere zurück. Was die anderen nur verwirrte. „Normalerweise braucht man 3 Jahre Diensterfahrung beim FBI bevor man sich überhaupt erst für die BAU bewerben darf, nun wie Hotch und Morgan wissen bin ich nicht nur zu früh auf die Akademie gekommen sondern habe sie mit 21 beendet und habe eine Woche später in der Bau angefangen. Also werde ich jetzt verschiedene Abteilungen austesten bevor ich mich festlege wo ich hin möchte. Auch wenn John mir bereits einen interessanten Posten angeboten hat. Aber ich möchte erst testen ob ich nicht noch einen anderen guten Posten finde" erklärte Reid. „Du bist vermutlich der einzige der sich das erlauben kann" sagte Morgan mit einem amüsierten Kopfschütteln.
Noch eine Weile unterhielten sich Reid und die anderen bevor sie JJ und Garcia suchen gingen. Ruhig erklärte Reid den beiden Frauen wieso er nicht im Team bleiben konnte und versicherte ihnen dass er auf keinen Fall den Kontakt abbrechen würde. „JJ, wir sind eine Familie. Nur weil ich nicht mehr mit euch arbeiten werde ändert sich daran nichts" erklärte er ihr ruhig und beruhigte ihre Sorgen damit endgültig, zumindest für einen Moment.
