պաշտպան [pashtpan] Beschützer
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Kapitel 8

Willkommen Zuhause

Spencer wartete nervös auf die Prüfer für die Abschlussprüfung von պաշտպան, während der inzwischen etwas über 9 Monate alte Rüden aufmerksam, aber ansonsten entspannt, neben ihm lag. Das Team hatte ihm natürlich angeboten zu kommen, natürlich nur wenn kein Fall dazwischen kam, aber Spencer hatte abgelehnt. Er musste sogar Hotch und Morgan bitten dafür zu sorgen dass Garcia beschäftigt ist, da sie seinen Wunsch offensichtlich nicht berücksichtigen wollte. „Ihr beide werdet das schon schaffen" sagte Kathy als sie sich neben Reid stellte. Die Prüfer waren da. Neben den Prüfern für die Assistenz-Hunde Ausbildung waren noch zwei Ausbilder der FBI Hundeschule anwesend, zusammen mit einem anderen Hund. Normalerweise beginnt die Ausbildung für FBI K9-Einheiten erst wenn der Hunde 1 Jahr alt ist, doch aufgrund von dem von պաշտպան gezeigtem Verhalten hatte Reid die letzten zwei Monate, drei Mal in der Woche eine Trainingsstunde bei SSA Kolby gehabt. Nun musste der Hund also beweisen dass er sich an verschiedene Situationen anpassen kann und er seinen Job als Assistenzhund auch ausführen kann während er Spencer viel lieber nur beschützen wollte.

Etwas über eine Stunde wurden Spencer und sein Hund vor kniffelige Aufgaben gestellt. Doch egal was sich die Prüfer ausdachten, der Hund befolgte alle Kommandos die Spencer ihm gab ohne zu zögern auch wenn er teilweise deutlich angespannt war dabei. Als letzte Aufgabe musste Spencer den Hund anweisen sich gut 15 Meter entfernt hinzulegen während ihn der FBI Hund angriff. Doch außer einem drohenden Knurren und hochgezogenen Lefzen reagierte պաշտպան nicht als Spencer ihm nochmals Befahl zu bleiben wo er war. Spencer entspannte sich als die Prüfung als beendet erklärt wurde. „Er ist verdammt Jung dafür dass er bereits so gut hört" merkte einer der Prüfer an. Spencer lachte kurz, „Er hört nicht halb so gut wenn ich ihn spielen lasse. Aber dafür haben wir einen besonderen Befehl. Damit er weiß wann er sich auch mal entspannen darf. Man sollte aber nicht glauben dass er mich deswegen ganz aus den Augen lässt. So jung wie er noch ist denke ich aber das es angemessen ist wenn er Zeiten hat in denen er sich etwas entspannen darf" sagte Spencer und pfiff zwei kurze Töne. Die Ohren des Hundes stellten sich kurz auf bevor er Spencers Hand schleckte und dann in Richtung der nächsten Bäume davon rannte. „Er darf spielen?" fragte SSA Kolby amüsiert, und Spencer nickte. „Es ist der einzige Befehl den ich als Pfeifton gebe. Er ist über weite Strecken hörbar, einfach zu erkennen und schnell nutzbar" erklärte er als sein Hund gerade mit einem Stock zurück aus dem Unterholz kam. Ein paar Mal warf Spencer den Stock bevor er ihn ein letztes Mal warf und, noch bevor պաշտպան ihn fangen konnte, wieder pfiff. Sofort drehte der Hund um und stellte sich neben seinen Besitzer. „Erstaunlich" sagte der andere FBI Ausbilder überrascht über den absoluten Gehorsam des Tieres. Kathy und die beiden Prüfer der Assistenz-Hunde Vereinigung waren ebenfalls erstaunt. Wenig später saßen alle an einem Tisch in einem der Gruppenräume. „Nun Dr. Reid, ihr Hund hat wirklich eine beeindruckende Leistung und einen Gehorsam gezeigt der für sein Alter fantastisch ist. Wir sind froh ihnen einen offiziellen Assistenz-Hunde Ausweis für պաշտպան geben zu können" sagte der ältere der beiden Prüfer und übergab Spencer neben dem Ausweis für պաշտպան auch noch eine Hundeweste, welche den Hund für jeden als Assistenz-Hund auswies. Spencer war erleichtert und absolut freudig darüber das sein geliebter պաշտպան die Prüfung bestanden hatte. „Danke" mehr brachte er nicht heraus, damit die beiden FBI Agenten nicht sahen wie die Tränen überliefen beugte er sich zu seinem Hund hinunter und vergrub sein Gesicht für einen kurzen Moment in seinem Nacken. Als er sicher war das seine Tränen versiegt waren richtete er sich wieder auf. SSA Kolby hustete kurz, und deutlich gestellt, um Spencers Aufmerksamkeit zu erhalten. „Ursprünglich hieß es wir sollen nur unterstützend hier sein und das die Ausbildung zur K9-Einheit noch mindestens drei Monate dauern würde. Dieser Befehl wurde gestern Abend geändert. Wir waren heute hier mit dem Auftrag die K9-Einheiten Prüfung zu überwachen. Was wir gesehen haben hat uns ebenfalls überzeugt. SSA Reid, sie sind ab sofort Führer einer FBI K9-Einheit und berechtigt ihren Hund nach eigenem Ermessen im Rahmen der FBI Richtlinien in Einsätzen zu nutzen" sagte der Agent und überrechte Spencer einen neuen Dienstausweis, eine FBI Hundemarke für պաշտպան und eine Kugelsichere Hundeweste. Sprachlos schaute Spencer ihn nur an. Mit einem Lächeln verabschiedeten sich die beiden FBI Agenten und die beiden Prüfer und ließen Kathy zusammen mit dem noch immer erstaunten Spencer und seinem Hund zurück.


Am nächsten Tag begann Spencer seine Sachen zusammen zu packen, er würde die Klinik bereits in drei Tagen verlassen. Als jemand an seiner Tür klopfte schickte er պաշտպան um sie zu öffnen. Er hatte erwartet sein altes Team zu sehen als er hinter seinem Hund um die Ecke bog, doch er erblickte jemanden den er nicht erwartet hatte. Sofort reagierte պաշտպան als Spencer sich anspannte, knurrend schob sich der Hund defensiv zwischen sein Herrchen und den Mann den er nun als Bedrohung ansah. „Was willst du hier?" fragte Spencer, seine Augen ebenso eiskalt wie seine Stimme. „Ich habe gehört was passiert ist und…", „Was passiert ist? Du meinst dass ich vor 15 Monaten in die Luft gesprengt wurde? Da hast du aber wirklich schnell reagiert. Lass mich raten, du hast keinen Platz mehr in einem Flugzeug bekommen und dein Auto ist kaputt also musstest du zu Fuß her kommen?" fiel Spencer seinem unwillkommenen Besuch ins Wort. „Spencer, ich bin hier weil ich dir helfen möchte…" wieder fiel Spencer ihm ins Wort, „Wenn du mir wirklich hättest helfen wollen, dann wärst du bereits vor 15 Monaten hier gewesen. Also bitte geh einfach wieder zurück nach Vegas und lass mich in Frieden. So wie du es getan hast seit du mich und meine Mutter verlassen hast als ich 10 war. Du warst es der gegangen ist. Du hast auf jedes Recht das dir als mein Vater zustand verzichtet. Seitdem habe ich mir ein Leben aufgebaut in dem Wissen das ich niemals wieder auf die Hilfe meines Vaters angewiesen sein darf. Weil ich bereits mit 10 Jahren erkennen musste das deine Hilfe niemals sicher ist, du hilfst nur wenn du dir einen Profit daraus versprichst. Also lass es mich dir ganz genau sagen, hier wirst du keinen Profit finden. Ich werde es dir nur noch einmal sagen, verschwinde und komm nicht wieder. Du hast 10 Sekunden bevor ich den Befehl gebe das mein Hund dich angreifen darf" Spencers Stimme war eiskalt und bedrohlich. „Das würdest du nicht tun" erwiderte William Reid unsicher, „Ich an ihrer Stelle würde seinen Rat annehmen und verschwinden. Der Hund ist ein zugelassener Schutzhund des FBI und als solcher befugt jemanden zu verletzen wenn sein Hundeführer bedroht wird" erklang eine Stimme hinter William Reid, welcher sich umdrehte und sich zwischen dem, noch immer knurrenden, Hund und dem Team der BAU eingekeilt fand. Er brauchte nur eine weitere Sekunde bis er kapitulierte und verschwand. „Was wollte der den?" fragte Morgan missbilligend. „Helfen, sagte er zumindest" antwortete Reid als er seine Freunde in sein Zimmer ließ. „Bisschen spät oder?" fragte Emily kühl und Spencer zuckte nur die Schultern. „Also hab ich mit der zugelassenen K9-Einheit geblufft oder nicht?" fragte Hotch nachdem sich jeder eine Möglichkeit zum Sitzen gesucht hatte. „Du hast das gesagt ohne zu wissen ob es der Wahrheit entsprach?" fragte Spencer verwundert und lachte als Hotch mit einem Lächelnd die Schultern zuckte. „Du hast nicht geblufft. Er ist sowohl als Assistenzhund als auch als K9-Einheit des FBI zugelassen" sagte Spencer und zeigte seinen neuen Dienstausweis und den Assistenz-Hunde Ausweis von պաշտպան vor. Die nächsten paar Stunden genossen die Freunde zusammen, bevor sich das Team wieder verabschiedete.


Die letzten Tage in der Reha Klinik vergingen für Spencer wie im Flug, und auch das Team hatte kaum Zeit um sich über irgendetwas Sorgen zu machen. Zusammen mit Cruz, und zu ihrer Überraschung John, schafften sie es das Haus fertig einzurichten und den Garten mit einigen Überraschungen für պաշտպան zu versehen bevor sie am Freitag um 10 Uhr morgens vor der Klinik parkten. Das Team war ohne Garcia angekommen, in ihren normalen SUVs die sie sich vom FBI geliehen hatten. Nur 10 Minuten nach ihnen, sie hatten gerade einmal die Taschen von Spencer im Kofferraum von Hotchs SUV verstaut, fuhr noch ein dritter schwarzer FBI SUV vor. Doch bereits äußerlich sah man dass der Wagen kein Standard Modell war. Nicht nur war es das neuste, gerade erst auf den Markt gekommene, Modell sondern es war zusätzlich mit Spezial Reifen ausgerüstet und alle Scheiben waren für jeden der von außen schaute verdunkelt. Als der Wagen anhielt wurden die Scheiben in wenigen Sekunden klar und das Team und Spencer erkannten das John und Garcia in dem Wagen saßen. „Wow der Direktor des FBI fährt eindeutig in einer anderen Klasse als der Rest von uns" merkte Morgan an als die beiden Insassen ausstiegen. John musste lachen. „Ja tut er wohl. Aber ich muss zugeben das das nicht mein Wagen ist" sagte er als er den Schlüssel für den Wagen in Spencers Schoß fallen ließ. „Das ist Boy Wonders neues Gefährt" sagte Garcia euphorisch, „und es ist fantastisch zu fahren" fügte sie hinzu. Überrascht studierte Spencer den Schlüsselbund, es waren neben dem Autoschlüssel noch zwei weitere Funksender daran. Neugierig drückte er auf den ersten, die Heckklappe ging beinahe geräuschlos auf und eine gummierte Rampe fuhr auf der rechten Seite aus dem Kofferraum. Reid fuhr um den Wagen herum um zu sehen das die Rampe bis zu einem, bequem wirkenden, Zwinger für պաշտպան führte dessen Tür ebenfalls offen stand. „պաշտպան առաջ" sagte er und der Hund ging folgsam die Rampe hinauf und in den Zwinger. Nochmals drückte Spencer den Knopf und sah wie sich zuerst die Zwingertür schloss und verriegelte bevor die Rampe eingefahren und die Heckklappe wieder geschlossen wurde. „Alle Klappen sind mit Sensoren ausgestattet das sie nicht schließen wenn der Kleine im Weg ist damit er nicht ausversehen verletzt wird" sagte John und Spencer nickte beruhigt. Dann testete er den zweiten Knopf aus, wieder ging die Heckklappe auf, doch diesmal fuhr eine deutlich breitere Rampe neben dem Zwinger aus, breit genug für einen Rollstuhl. Zu Spencers Überraschung wurde vom Automatischen System ein Rollstuhl bis vor die Rampe abgelassen. „Und das ist deine Rampe für dann wenn du denkst du willst dich lieber fahren lassen. Natürlich ist es auch möglich die Automatik zu deaktivieren, aber solange sie aktiviert ist brauchst du nur die Vorderräder auf die Rampe bringen und ab dann übernimmt sie und sichert dich auch sobald du an deinem Platz im Inneren angekommen bist, oder entsichert dich und fährt dich wieder raus" zwitscherte Garcia bevor Spencer etwas zu dem Rollstuhl sagen konnte. Nicht nur Spencer schaute den Rollstuhl verblüfft an, alle bis auf Garcia und John taten es. Es war dem Team zwar bekannt gewesen das Garcia sich um den Rollstuhl kümmern wollte doch bisher hatte noch niemand ihre ‚Kreation' gesehen. Der Rahmen war schwarz lackiert und auch die Polster waren in schlichtem Schwarz gehalten. Die Hinterräder jedoch waren bunt, als hätte jemand eine ganze Farbpalette darüber verschüttet. In schwarzen geschwungenen Buchstaben prangte ein Zitat auf ihnen, ‚Worte sind nur Symbole für die Relationen der Dinge untereinander und zu uns und berühren nirgends die absolute Wahrheit ~ Friedrich Nietzsche' stand dort. „Garcia…" Spencer wusste nicht wie er reagieren sollte. „Oh das ist nur der Privat Modus, es gibt auch eine Steuerungseinheit wo du zum Dienstmodus wechseln kannst" erklärte Garcia freudig und zog die Steuerungseinheit aus ihrer Sicherung, einen Knopfdruck später verdunkelten sich die Räder bis sie nur noch einen weißen FBI Schriftzug auf schwarzem Grund zeigten. „Du hast eine elektrische Scheibe eingesetzt die sich abdunkelt sobald sie aufgeladen wird um den Wechsel zu erzeugen" kommentierte Reid noch immer überrascht. Geübt wechselte Reid in seinen neuen Rollstuhl nachdem er sicher gegangen war das die Bremsen aktiv waren. „Okay was hat es jetzt noch mit dem zweiten Anhänger auf sich?" fragte er an John gewandt. „Probier es doch einfach aus" erwiderte der ältere nur mit einem Schulterzucken. Reid folgte der Aufforderung und fuhr wieder zur Seite des Autos als er hörte wie die Fahrertür öffnete. Womit er nicht gerechnet hatte war das der Fahrersitz sich aus dem Auto drehte und absenkte bis er eine Höhe erreichte auf welcher Reid bequem in den Sitz wechseln konnte. „Setz dich ruhig hin" sagte John, und Spencer zögerte nur einen Moment bevor er entschied sich auf das Spiel einzulassen. Als er bequem auf dem Fahrersitz platzgenommen hatte drückte er nochmals auf den Knopf und der Sitz hob sich sanft an und drehte sich wieder auf seinen normalen Platz zurück. Auch die Tür begann automatisch zuzugehen, doch Reid streckte seine Hand in die Geöffnete Tür, sofort blieb die Tür stehen und öffnete sich wieder. „Und wie soll ich jetzt meinen Rollstuhl mitbekommen?" fragte Spencer irritiert, bevor er sich an den zweiten Knopf an dem Anhänger erinnerte. Als er diesen drückte ging die Tür der Rückbank auf und ein mechanischer Arm fuhr aus. Weniger als fünf Minuten später war die hintere Tür wieder geschlossen und der Rollstuhl befand sich gesichert hinter dem Fahrersitz. „Der Wagen ist eine Spezial Anfertigung. Er bietet Platz für dich und պաշտպան. Verfügt über die Technik damit du selbstständig fahren kannst, aber auch jemand aus deinem Team ans Steuer kann. Er verfügt über normale Pedale im Fußraum und ein zweiten Pedalsatz am Lenkrad. Beide Pedalsätze sind funktionstüchtig, können aber nicht zeitgleich genutzt werden. Eine Sprachsteuerung für zweitrangige Systeme ist eingebaut und aktivierbar. Zudem hat er neben allen Anforderungen für einen Privatwagen auch alle FBI Sicherheitsanforderungen bestanden, und ist auf deinen Namen und deinen Rang im FBI registriert. Solange du deine Sirene also nicht nutzt um schneller zum Einkaufen zu kommen kannst du ihn uneingeschränkt nutzen" erklärte John ruhig. „Er ist als Privatwagen und Dienstfahrzeug zugelassen?" fragte Morgan überrascht. „Es ist manchmal ganz praktisch Leiter einer Behörde zu sein" sagte John lächelnd. In dem Moment kamen Kathy und Crag aus der Klinik um sich von Reid zu verabschieden. Natürlich würden die beiden ihn und seinen vierbeinigen Freund regelmäßig wiedersehen, zum einen damit Kathy überprüfen konnte ob պաշտպան seine Aufgabe noch gut meisterte und zum anderen weil Spencer sich entschieden hatte Crag als Therapeut zu behalten. Nachdem er sich von den beiden und von einigen Pflegern die gekommen waren verabschiedet hatte stiegen alle wieder in die Autos. Hotch, Alex und Emily in den ersten SUV, Morgan, Zack und JJ in den zweiten und Spencer, John und Garcia in den dritten. Zuerst war Spencer etwas unsicher da er die Pedale mit den Händen bedienen musste, doch er gewöhnte sich langsam daran.

Etwa eine Stunde später, es hatte länger gedauert als gewöhnlich da Spencer lieber langsamer fuhr bis er sich an die Handsteuerung gewöhnte, hielten Morgan und Hotch vor einem Haus. Emily winkte Spencer vorbei und zu seiner Auffahrt. Als der SUV sich dem Tor der Garage näherte öffnete sich das Tor automatisch und Spencer parkte seinen neuen Wagen im inneren einer großen Garage. Während Garcia und John bereits ausstiegen betätigte Spencer drei Knöpfe auf einmal, sofort begannen die beiden Türen auf seiner Seite sich zu öffnen und die Heckklappe fuhr hoch. Wenig später saß er wieder in seinem Rollstuhl, պաշտպան an seiner Seite und alle Türen des Autos waren wieder geschlossen und verriegelt. Auch das Garagentor war wieder geschlossen, Also fuhr Reid zu der Tür, die ihn noch von seinem neuen Haus trennte. Er war nicht mehr wirklich überrascht als er feststellte dass alle Bedienelemente des Fahrstuhls in perfekter Höhe für ihn angebracht waren. Nach kurzem Überlegen drückte er auf den Mittleren Knopf, der das Symbol zum Türen öffnen zeigte. Die breiten Metalltüren gingen auf beiden Seiten auf und Spencer fuhr durch den Fahrstuhl in sein Wohnzimmer. Schnell hatte er die Haustür lokalisiert und sah das seine Freunde bereits dabei waren ihre Jacken aufzuhängen. „Den Fahrstuhl hast du also schon entdeckt" sagte Morgan bevor er begann Reid sein neues Haus zu zeigen. Spencer fielen einige Details auf die es ihm und պաշտպան vereinfachten selbstständig zu leben. Neben tiefen Griffen waren alle Türen und Schubladen noch mit kurzen gummierten Seilen ausgestattet damit die Metallgriffe nicht die Hundezähne beschädigten. Zusätzlich sah Spencer noch einen großen roten Knopf neben dem Schrank im Flur. Neugierig fragte er wozu der Knopf am Boden angebracht wurde. „Das ist ein Panik Knopf. Wir haben ihn dort angebracht damit du ihn nicht versehentlich auslöst aber er für պաշտպան gut erreichbar ist. Er ist mit dem Rettungsdienst und Garcias Computer verbunden. Ich weiß das du gelernt hast alleine mit dem Rollstuhl klarzukommen" sagte Morgan und hoffte das sein bester Freund ihm glaubte, „aber falls doch etwas passieren sollte kann պաշտպան mit diesem Knopf sofort Hilfe herbei rufen. Das soll nicht heißen dass ich dir nicht zutraue alleine zu leben. Das tun wir alle" das Team nickte „Wir vertrauen dir aber wir fühlen uns auch einfach sicherer wenn wir wissen dass sofort Hilfe kommen kann falls etwas passiert. Und Hunde sind nicht besonders begabt im Telefonieren, deswegen haben wir uns für einen Notfall Knopf entschieden. Er informiert die Rettungskräfte auch sofort über alle notwendigen Informationen, damit sie wissen dass du keine Narkotika nimmst zum Beispiel" erklärte er beschwichtigend. „Also für dann wenn ich es vermassele in den Rollstuhl zu kommen oder denke ich will mal zur Abwechslung die Treppe nehmen" erwiderte Spencer trocken, aber sein Lächeln zeigte dem Team das er es nicht ernst meinte. Die Gestaltung des Kellers überraschte Spencer, besonders als Hotch ihm sagte das Jack und Henry den Sternenhimmel gestaltet haben. „Es ist wunderbar" sagte Spencer und er musste sich zusammen nehmen um nicht vor Freude zu weinen. Dass die beiden Jungen nicht nur sein Sternzeichen in die Mitte als zentralen Punkt gesetzt haben sondern auch darauf geachtet hatten die anderen Sterne genau richtig zu platzieren berührte ihn so sehr das er nicht wusste was er sonst sagen sollte.

Sie brauchten fast zwei Stunden bis Spencer alles gesehen und alle wichtigen Fragen gestellt hatte. Doch dann waren sie im Garten, պաշտպան spielte mit Henry und Jack, die kurz vorher mit Will gekommen waren, während Rossi am Grill stand. Zuerst wollte Spencer noch helfen, doch er merkte schnell dass seine Freunde bereits alles fertig gemacht hatten und nur noch der Grill bedient und die Schüsseln aus der Küche getragen werden mussten. Keine der beiden Aufgaben gehörte zu den Dingen die er aktuell tun konnte, oder wollte. Also schaute er nur den drei tobenden Gestalten in seinem Garten zu. Plötzlich hörte պաշտպան auf zu spielen und sein Blick sprang zum Vordergarten. Henry und Jack erstarrten als sie das tiefe Knurren des Hundes hörten, und Spencer rief ihn sofort zu sich. Das Team reagierte auf die vom Hund angezeigte Bedrohung mit gezogenen Waffen, Will und JJ stellten sich zu den Kindern hinter Spencer, auch wenn JJ ihn drängte ebenfalls in Deckung zu gehen. Doch ihr Freund weigerte sich und erinnerte sie das er auch eine Waffe hatte, wenn auch keine wie sie. Aber dafür würde seine ihr Ziel immer treffen auch wenn es versucht auszuweichen. Ruhig fuhr er zum Vorgarten, flankiert von Morgan und Hotch, պաշտպան blieb weiterhin vor ihm. Als Spencer die vordere Hausecke umrundete wusste er wieso der Hund so defensiv-aggressiv reagiert hatte. Überrascht mit zwei gezogenen Waffen und einem drohenden Hund begrüßt zu werden erstarrte William Reid nur einen Meter von der Haustür entfernt. „Was willst du?" fragte Spencer und griff vorsichtshalber das Halsband seines Rüden, damit dieser es sich nicht doch überlegte und angriff. „Ich… Spencer ich habe gehört das du deinen Job verloren hast. Also wollte ich dir doch nur helfen" antwortete William nervös. Keiner der Profiler glaubte ihm, natürlich könnte seine Nervosität daher rühren das Hotch und Morgan noch immer auf ihn zielten und պաշտպան eindeutig kurz davor war ihn anzuspringen und umzubringen. „Ich habe meinen Job nicht verloren. Ich habe nur meine Position in meinem alten Team aufgegeben. Aber das war meine Entscheidung. Genauso wie es meine Entscheidung war das ich Profiler im FBI werden wollte habe ich mich nun entschieden das ich Abstand brauche. Wenn es darum geht das ich dir mit dem Anwalt gedroht habe im Falle dass du mein Haus in Vegas nicht in einem Monat geräumt hast, ich werde meine Meinung nicht ändern. Ja du hast darin seit Jahren gelebt, seit du uns verlassen hast. Aber du hast dabei einen Fehler gemacht, deswegen gehörte das Haus meiner Mutter und ab dem Moment das sie nicht mehr für Zurechnungsfähig befunden wurde gehörte es mir. Also verschwindest du entweder in den nächsten vier Wochen aus meinem Haus oder ich werde dich verklagen" Spencers Stimme war eiskalt und scharf, William schaute ihn entgeistert an. „Du kleiner Bastard! Ich habe das Haus bezahlt. Dir gehört daran absolut gar nichts. Und wenn du einen Anwalt findest der dir rät mich zu verklagen nur weil ich nicht aus meinem Eigentum ausziehe dann lass dir gesagt sein das er ein Idiot ist" fuhr William seinen Sohn an und ging dabei zwei Schritte auf ihn zu, so das nur noch der Zaun die beiden trennte. Hotch beobachtete gespannt wie William reagierte, während Morgan Spencer im Blick behielt. „Du hast das Haus mit dem Geld aus dem Erbe meiner Mutter bezahlt, illegal wenn ich dich daran erinnern darf. Das Konto mit dem Geld lief nur auf den Namen Diana Reid, und du hattest niemals die Einwilligung meiner Mum bekommen auf das Konto zuzugreifen. Du hast die Einwilligung gefälscht. Wir wissen beide dass ich mit 18 Anspruch auf das Haus erhoben und vor Gericht gewonnen habe. Das Haus gehört dir nicht, es hat dir nie gehört und es wird dir nie gehören" erwiderte Spencer ruhig. Er kannte das Verhalten seines Vaters bereits aus seiner Kindheit, wenn er nicht bekam was er wollte kannte er nur zwei Wege. Flucht und Angriff. Spencer rechnete nicht mit einem Angriff und William enttäuschte ihn nicht, „Das wirst du bereuen" zischte sein Vater bevor er sich umdrehte und ging. Erst als sich der Rüde beruhigte ließ Spencer das Halsband los und fuhr zurück in den Garten. „Netter Besuch" kommentierte Morgan ironisch doch Spencer zuckte nur die Schultern. „Ich hatte bereits mit einem Besuch von ihm gerechnet nachdem er in der Klinik aufgetaucht war. Nur nicht so schnell" sagte Spencer als er den Jungs sagte sie könnten weiter spielen. „Denkst du dass er noch einmal wieder kommt?" fragte Hotch, die Drohung hatte ihn beunruhigt. „Sobald er denkt dass ich alleine bin wird er es vermutlich noch einmal probieren. Immerhin bin ich jetzt ein Krüppel der sogar vom FBI nicht mehr benötigt wird, und er ist ein angesehener Anwalt. Nun zumindest in seinen Augen" sagte Spencer ruhig. „Spencer dein Vater hat dich gerade in Anwesenheit von zwei Bundesbeamten bedroht und du findest das nicht wenigstens ein bisschen beunruhigend?" fragte Morgan wütend über das Verhalten von William und darüber das sein bester Freund es sofort wie eine unwichtige Information behandelte. „Morgan, wenn ich jedes Mal einen Dollar bekommen hätte wenn er mich bedroht hat dann hätte ich mir als 10 Jähriger nicht so viele Sorgen um Geld machen müssen" sagte Spencer ruhig, „Und was wenn du den Dollar wieder hättest abgeben müssen für jedes Mal wenn er die Drohung wahr gemacht hat?" fragte Rossi. Gespannte Sekunden waren die Erwachsenen leise, „dann hätte ich wenigstens nicht mehr Probleme gehabt als ich es ohne den Dollar hatte" gab Spencer zu. Sein Vater hatte die meisten seiner Drohungen wahr gemacht. Doch das war Spencer nicht besonders wichtig, er wusste dass sein Vater niemals in sein Haus kommen würde ohne dass er es bemerkte. „Einen Bundesbeamten zu bedrohen ist ein Bundesvergehen. Wenn du ihn anzeigen willst sage ich als Zeuge aus" bot Hotch nun noch besorgter an. „Hotch, ihr habt ein Sicherheitssystem eingebaut von dem Garcia sagt das es nicht ohne Alarm zu knacken ist. Ich habe պաշտպան und bin berechtigt ihn gegen jeden Eindringling einzusetzen. Denkst du wirklich dass ich mich nicht gegen meinen eigenen Vater wehren kann?" fragte Spencer, langsam genervt von der Überführsorge seiner ehemaligen Teamkollegen. „Er weiß dass er keine Chancen vor Gericht hätte, also hofft er mich einschüchtern zu können. Aber ich bin kein Kind mehr das er mit einer simplen Drohung einschüchtern kann" sagte Spencer bestimmt. Er wollte nichts mehr zu dem Thema hören. Zu seinem Glück war das Fleisch auch fertig und so setzten sich alle gemeinsam an den riesigen Gartentisch.

~Fortsetzung folgt~