Als Eli und die anderen im Kontrollraum ankamen, war Rush nicht da. Er ging an die Konsole, an der der Wissenschaftler zuletzt gearbeitet hatte und versuchte herauszufinden, was er als letztes getan hatte. Normalerweise wäre er nicht auf so eine Idee gekommen, aber heute wollte er jeden kleinen Fetzen überprüfen um herauszubekommen, was hinter Rushs merkwürdigem Verhalten steckte.
„Und?" fragte Brody nach ein paar Minuten ein wenig gelangweilt, „haben Sie etwas interessantes gefunden?"
Eli war unterdessen der Unterkiefer heruntergeklappt und als er antwortete, klang es ziemlich aufgeregt: „Ja, aber ich weiß nicht, ob ich es verstehe", meinte er und arbeitete hektischer.
Volker und Brody kamen jetzt neugierig näher und sahen dem jungen Mann über die Schulter.
„Was ist los?" fragte Volker schließlich noch einmal.
„Wenn ich das richtig verstehe, und ich hoffe, das tue ich nicht, dann hat er versucht die Lebenserhaltungssysteme überall auszuschalten, bis auf der Brücke."
„Was?" fragen die beiden Wissenschaftler zur gleichen Zeit.
„Er hat es aber nicht geschafft, zum Glück", meinte Eli und griff im nächsten Moment nach seinem Funkgerät.
„Eli an Rush, wo sind Sie?"
Als er keine Antwort bekam, probierte Brody es noch einmal aus.
„Rush, hier ist Brody, wir brauchen Sie."
Doch wieder blieb eine Antwort aus.
„Das reicht, wir sollten Colonel Young informieren", sagte Eli dann und gerade, als er ihn rufen wollte, bekam er eine Nachricht.
„Eli, kommen Sie zur Krankenstation." Es war Matts Stimme, allerdings war sie merkwürdig leise, fast als würde er flüstern.
„Matt? Was ist los?" fragte Eli nach.
„Rush ist hier und ich habe irgendwie das Gefühl, daß hier was nicht stimmt."
„Ich komme", meinte Eli nur und rannte los, um nachzusehen, was Matt meinen konnte.
Kurz bevor er die Tür erreichte, wurde er von Chloe abgefangen und in eine Nische gezogen.
„Warte, sieh Dir das mal an", flüsterte sie und zog ihn dann leise und langsam ein Stück näher, damit er in den Raum hineinsehen konnte.
„Was machen die beiden da?" fragte er, als er beide sah. Die beiden standen sehr dicht beieinander und tuschelten, wobei Rush auch heftig gestikulierte. TJ dagegen schüttelte immer wieder den Kopf und hatte schon fast Tränen in den Augen. Schließlich wurde sie von dem Wissenschaftler sanft an beiden Armen gepackt und er sprach sehr eindringlich auf sie ein. Was immer er auch gesagt hatte, es schien sie zu beruhigen. Sie nickte nur und legte dann ihren Kopf an seine Schulter. Rush zog sie kurz an sich heran und drückte sie, bevor er sie wieder loslies.
„Was zum…" fing Matt an, doch Chloe brachte ihn zum schweigen.
„Warte, laß sie uns weiter beobachten, Eli hat auf jeden Fall Recht, mit Rush stimmt was nicht. Und mit TJ auch nicht."
„Wir müssen Colonel Young informieren", meinte Matt nur. „Behaltet ihr sie weiter im Auge, ich gehe zu ihm."
„Okay", bestätigte seine Freundin und Eli meinte: „Das fliegende Auge!" und schon war er weg.
Matt machte sich ebenfalls auf den Weg.
Chloe brauchte nicht lange zu warten, bis Eli wieder zurück war, allerdings war Rush in der Zwischenzeit verschwunden.
„Chloe, geh zu TJ und hilf ihr bei irgendwas. Denk Dir was aus und behalt sie im Auge. Und frag sie ein wenig über Medizin aus."
„Was? Warum das denn?" rief sie leise hinter ihm her.
Eli kam noch einmal zurück und meinte: „Wenn ich Recht habe, dann hat sie vielleicht auch Wissenslücken – wie Rush. Und dann stimmt mit den beiden definitiv nicht etwas."
„Okay", sagte sie dann nur und wartete noch einen Moment, bevor sie zu ihr ging.
Eli machte sich derweil daran, Rush aufzuspüren.
„Möchte wissen, was die sich auf dem Planeten eingefangen haben", murmelte er leise vor sich hin und entschied sich dann, sein Glück auf der Brücke zu wagen.
Rush hatte beschlossen, nachdem er TJ verlassen hatte, daß es jetzt tunlichst an der Zeit war zu handeln. Er hatte keine Ahnung, wie er das Schiff dazu bringen konnte, anzuhalten geschweige denn zu wenden, doch um das zu bewerkstelligen mußte er es irgendwie schaffen, diese Menschen auszuschalten, damit sie ihm nicht in die Quere kommen würden. Er hatte eh schon das Gefühl, daß sie langsam mißtrauisch wurden. Rala, die sich in TJ verwandelt hatte, war schon fast am durchdrehen, weil ihr Original eine Heilerin war und sie war schon immer beim Anblick von Wunden am liebsten davongerannt. Dieses mal hatten sie beide wirklich äußerstes Pech gehabt.
Sein Plan war es jetzt erst einmal, zur Waffenkammer zu gelangen. Er hatte einige Zeit gebraucht um die übertragenen Erinnerungen danach zu durchsuchen, aber schließlich war er fündig geworden. Zumindest hoffte er das. Der Kopf dieses Wissenschaftlers schien ihm so sonderbar, wie von keinem anderen. Als Kleingeist konnte man ihn sicher nicht bezeichnen und er hatte Mühe, mit dem Chaos und dem Überschuß an Informationen und Wissen halbwegs zurechzukommen.
Wenn sie wieder zurückkehren würden, dann würde er sich mit diesem Menschen sicher lange beschäftigen.
Auf dem Weg zur Waffenkammer schwebte plötzlich etwas an ihm vorbei und Rush machte erschrocken einen Satz zur Seite und starrte die Kugel, die jetzt still hinter ihm schwebte, erstaunt an.
Auf der Fernbedienung des Kino sah Eli live, was gerade geschah. Rush, der sich gegen die Wand gelehnt hatte, kam wieder hoch, sah das Auge noch einmal skeptisch an und lief dann weiter.
Eli versuchte es möglichst unauffällig hinterherfliegen zu lassen und verfolgte ihn so bis zur Waffenkammer.
„Was zum…" fing er an und schnappte sich im nächsten Moment schon das Funkgerät.
„Eli an Young."
„Ja Eli, was gibt es?" kam Youngs Stimme.
„War Matt schon bei Ihnen und hat Ihnen von Rush und TJ erzählt?" fragte er hastig.
„Ja, hat er. Ich bin gerade auf dem Weg zur Krankenstation…"
„Vergessen Sie das", unterbrach der junge Mann in aufgeregt. „Ich habe Rush gefunden, er ist in der Waffenkammer und macht sich am C4 zu schaffen."
„Verstanden, wir kümmern uns darum. Behalte ihn weiter ihm Auge und informiere uns, wenn er die Waffenkammer verläßt."
„Okay."
Gespannt schaute Eli weiter auf den kleinen Monitor und wartete. Es dauerte nicht lange, bis Rush erschrocken aufsah, eine Waffe hob und einfach schoß. Eli flog das Kino näher heran, damit er alle sehen konnte. Zum Glück schien Rush ein wirklich schlechter Schütze zu sein, denn er hatte nicht getroffen. Er suchte hastig nach einem Ausweg, da wurde er allerdings schon überwältigt. Greer und Scott hatten sich von der Seite und hinten herangeschlichen und in dann zu Boden gedrückt.
„Wir haben ihn", klang Youngs Stimme über den Funk. „Wir bringen ihn auf die Krankenstation. Triff uns da bitte."
„Bin unterwegs", meinte Eli nur und rannte los.
Als Eli dort ankam herrschte irgendwie Chaos. TJ, die sich ebenfalls zwischen zwei Soldaten befand und festgehalten wurde, weinte bitterlich während Rush versuchte um sich zu schlagen und schon rot angelaufen war vor Zorn. Greer und Scott verfrachteten ihn kurzerhand auf ein Bett und schnallten ihn dann fest.
„Was ist denn hier los?" fragte Eli mit einem Blick auf TJ.
„Scheinbar haben wir ein Problem hier", meinte Young trocken und wandte sich dann an Rush.
„Hören Sie auf jetzt! Ihr Verhalten ist alles andere als normal, aber wenn Sie jetzt aufhören würden, sich zu wehren, dann könnten wir vielleicht endlich anfangen herauszufinden, was mit ihnen beiden los ist!" Sein Ton war laut und scharf, doch das interessierte den Wissenschaftler scheinbar nicht.
„Gar nichts ist los", fauchte er und rüttelte noch einmal an den Gurten.
„Klar, Sie schießen ja auch sonst täglich auf unsere Leute, haben plötzlich eine Waffe und vergessen natürlich immer mal wieder, wie die Schiffssysteme funktionieren!" Eli sah Rush vorwurfsvoll an.
„Und was bitte hatten Sie mit der Lebenserhaltung vor? Warum wollten Sie uns alle töten?" schrie er jetzt.
Rush starrte ihn an und resignierte plötzlich. Er seufzte und meinte dann: „Also gut, Sie haben gewonnen."
„Gewonnen? Was meinen Sie damit?" hakte Young sofort nach.
Rush blickte kurz zu TJ und nickte ihr dann zu.
„Das ist es nicht wert", meinte er nur zu ihr und sie nickte.
„Wovon in aller Welt reden Sie da?" schrie Young ihn an, hart um seine Geduld kämpfend.
„Wer sind Sie?" fragte Eli dann einer plötzlichen Eingebung folgend.
„Wir haben eine Wette abgeschlossen als wir spazieren waren auf dem Planeten…" begann Rush, doch Young schnitt ihm das Wort ab.
Mit einem gefährlichen Glänzen in den Augen trat er dichter an den Wissenschaftler heran und sagte nur mit beharrschter Stimme: „Blödsinn. Und allein, daß Sie mir gerade so einen Schwachsinn auftischen, rate ich Ihnen, auf Mr. Wallce' Frage zu antworten. Wer – sind – Sie?" Er betonte jedes einzelne Wort der letzten Frage dabei und behielt seinen starren Blick bei.
Diesmal schwieg Rush.
„Also gut", meinte Young und wandte sich dann den anderen zu. „Chloe, Lt. James, Sie beide werden die beiden von Kopf bis Fuß untersuchen. Nehmen Sie Blutproben, Gewebeproben, sonst was für Proben, aber ich will wissen, ob das wirklich Rush und TJ sind."
„Aber, ich weiß nicht, ob ich das kann, das ist TJ's Gebiet", meinte Chloe etwas erregt.
„Vielleicht sollten wir einfach einen Arzt holen?" schlug Eli vor.
Young überlegte kurz. „Gut, da wir ohne TJ aufgeschmissen sind."
„Ich gehe", meinte Chloe schnell und machte sich auf den Weg zu den Kommunikationssteinen.
Young schickte eine entsprechende Nachricht über Funk an den Wachdienst und während sie auf Chloes Rückkehr warteten, trat Young an TJ heran.
Die junge Frau hatte immer noch Tränen in den Augen, verhielt sich aber so weit ruhig.
„TJ", sagte er sanft, „oder mit wem habe ich das Vergnügen? Wollen Sie nicht lieber erzählen, was hier vor sich geht? Das würde alles viel einfacher machen", versuchte Young sie zur Kooperation zu überreden, doch sie schwieg.
„Also gut, dann auf die harte Tour. Lt. Scott", sagte er nur und deutete mit einem Kopfnicken in TJ's Richtung. Scott hatte verstanden und führte sie ebenfalls zu einer Liege. Wie Rush wurde sie vorsorglich festgeschnallt.
Wenige Minuten später traf Chloe mit einer Eskorte ein.
„Ich bin Dr. Charles, worum geht es?" fragte die vertauschte Chloe.
Young erklärte das Problem und Dr. Charles machte sich an die Arbeit. Viel brauchte sie gar nicht zu tun, denn als sie von TJ, die sich im Gegensatz zu Rush ruhig verhielt, das erste Blut abzapfte, konnten alle im Raum sehen, daß es sich bei den beiden sicher nicht um ihre Leute handelte. Das Blut war eine silbrige Flüssigkeit und ähnelte stark Quecksilber.
„Was ist das?" hauchte Dr. Charles und drehte die Ampulle leicht hin und her.
„Rush, oder wer auch immer Sie sind, wollen Sie nicht endlich etwas dazu sagen?" fragte Young ein wenig spöttisch und wie erwartet, schwieg der Wissenschaftler weiterhin.
„TJ", sagte er dann und trat zu ihr ans Bett. „Sie wissen, daß Sie keine Chance mehr haben, aber wenn Sie uns nicht sagen, wer oder was Sie sind, dann müssen wir andere Methoden anwenden. Und das wollen Sie doch nicht, oder?" Er sprach behutsam aber ohne Mißverständnisse auf sie ein und sah, daß ihr Widerstand gleich fallen würde.
„Warum wollen Sie es sich so schwer machen?" setzte er gleich nach. „Sie wollen doch nicht, daß wir Sie erst aufschneiden müssen…" er ließ den Bluff im Raum stehen und sah erfreut, daß er Wirkung zeigte.
„Nein, bitte, tun sie das nicht", weinte TJ nun und fügte schließlich hin, als sie sich halbwegs beruhigt hatte: „Ich sage Ihnen alles."
„Halt bloß den Mund!" schrie Rush von Nebenan, doch Greer brachte ihn schnell zum Schweigen, in dem er ihm einfach eine deutliche Ansage machte, wer jetzt zu reden hatte. Es half, denn angesichts Greers Gesichtsausdruck zog es Rush vor zu schweigen.
„TJ, erzählen Sie", meinte Young immer noch sehr sanft, und sie begann.
„Mein Name ist Rala, das da drüben ist Zair", sie deutete auf Rushs Gestalt. „Wir haben lediglich die Gestalt ihrer Crewmember angenommen um auf das Schiff zu gelangen."
„Wo sind TJ und Dr. Rush? Noch auf ihrem Planeten?" warf Young sofort ein.
Rala nickte nur.
„Eli", wandte sich der Kommandant sofort an das Mathe-Genie. „Sehen Sie zu, daß wir unsere Leute zurückholen können."
„Alles klar", hielt er sich nicht weiter auf und sprintete zur Brücke. Unterwegs kontaktierte er Park, Brody und Volker und zitierte sie ebenfalls dorthin.
Young wandte sich wieder an die falsche TJ. „Erzählen Sie weiter."
Rala holte einmal tief Luft und fuhr dann fort: „Unser Volk mag Ihnen primitiv vorgekommen sein, aber das sind wir nicht. Allerdings würden wir niemals so schnell an fremde Technologien kommen, wenn wir alle Besucher danach höflich fragen würden. Es gibt bei uns ein altes Relikt und wir haben durch Zufall herausgefunden, daß man damit das Aussehen und die meisten Erinnerungen einer Person kopieren und auf sich selber übertragen kann. So konnten wir uns auf fremden Schiffen einschleichen, haben es so schnell wie möglich sabotiert und dann für uns interessante und wichtige Technologie entwendet."
„Sie haben das alles gemacht, damit Sie uns bestehlen können?" hakte Scott ein.
„Aber wie dachten Sie, können Sie damit durchkommen? Denken Sie nicht, wir hätten es bemerkt?" fragte Young.
„Bisher war es ein Leichtes die Schiffe zu manipulieren und die Crew im Glauben zu lassen, ihr Schiff würde gleich zerstört werden. Und da wir immer in Reichweite eines Portals waren, konnten wir einfach ein Tor anwählen, unseren Leuten Bescheid geben und eine Truppe schicken. Bisher hat es zumindest immer so funktioniert. Aber Ihr Schiff… es ist völlig anders. Wir haben nicht alles verstanden und konnten keinen Zugriff bekommen. Wir wußten, uns lief die Zeit davon und wir sind inzwischen zu weit von einem Tor entfernt. Zair wollte versuchen, sich mit Gewalt an den Systemen zu schaffen zu machen, doch dann haben Sie uns entdeckt."
„Dr. Charles", wandte sich Young nun an den Arzt, „ich denke, wir brauchen Ihre Hilfe jetzt nicht mehr. Vielen Dank, daß Sie gekommen sind."
„Nur ein Hausbesuch. Gehört zu meinem Job. Bis zum nächsten Mal." Sie folgte einem Soldaten, der sie wieder zu den Kommunikationssteinen brachte um wieder mit Chloe zu tauschen.
Young wandte sich wieder an Rala.
„Aber wozu das alles? Sie haben auf ihrem Planeten doch alles, was Sie brauchen", meinte Young.
Jetzt hörte man von Zair ein verächtliches Schnauben und Young wandte sich ihm zu.
„Würden Sie gerne immer so primitiv leben? Die fremden Technologien erlauben uns eine Bequemlichkeit, die wir nicht so leicht aufgeben möchten. Warum selber arbeiten, wenn wir uns einfach nehmen können, was wir wollen?"
„Ja, das ist natürlich viel einfacher", sagte Young verächtlich.
„Wo lagern Sie das Diebesgut?" fragte er dann. „Bei Ihnen ist es nicht."
„Mit unserem Tor können wir einen anderen Planeten erreichen, der unbewohnt und unwirtlich ist. Die Adresse ist im Normalfall gesperrt. Dort haben wir eine Lagereinrichtung geschaffen und bei Bedarf holen wir uns, was wir brauchen."
Young blickte Rala fest an, als sie verstummte. Für einen Moment schien sein Blick bis in ihr Innerstes zu reichen und die junge Frau blickte unbehaglich zur Seite.
Schließlich löste er seinen Blick von ihr und wandte sich an seine Leute: „Greer, James – sie beide bleiben hier und behalten ein Auge auf die beiden. Scott, Brücke."
„Ja Sir", erwiderte Matt und folgte dem Colonel.
Ein paar Minuten später erreichten sie das Herzstück der Destiny. Eli und die anderen waren fieberhaft damit beschäftig, eine Kursänderung in die Wege zu leiten.
„Und? Wie sieht es aus?" fragte Young.
„Naja, wir können das Schiff aus dem Hyperraum fallen lassen, aber wir haben noch Probleme den Kurs in die Gegenrichtung zu ändern. Aber ein Stargate ist in der Nähe. Wenn wir ein paar Tore zurückgehen, sollten wir den Planeten noch erreichen, auf dem Rush und TJ sind. Zum Glück haben wir hier ein relativ dichtes Netz an Toren, auch wenn wir schon sehr weit entfernt sind." Eli hatte während seiner Erklärung nicht aufgeblickt sondern war immer noch mit den Systemen beschäftigt.
„Also gut, dann holen wir sie zurück. Wann ist das nächste Tor in Reichweite?" fragte Young.
„20 Minuten ungefähr", erwiderte Eli.
„Also schön. Lieutenant Scott, bereiten Sie ihre Leute vor, wir schicken so viele wie möglich zurück. Eli – finden Sie einen Weg um das Schiff umkehren zu lassen zur Not."
Während Scott mit einem „Ja Sir" seinen Befehlen nachkam, war Eli etwas nervöser.
„Das versuchen wir ja, aber wir brauchen Zeit bis wir die ganzen Programme und Systeme umschreiben können."
„Mehr will ich auch gar nicht, als daß Sie es versuchen", meinte Young beruhigend und verließ dann die Brücke.
Knapp 20 Minuten später fiel die Destiny aus dem Hyperraum.
„Okay, los geht's. Sie haben nicht viel Zeit", rief Young und Eli wählte das Gate an.
„Sie kennen den Weg?" fragte Young ihn leise.
„Jaja, natürlich", meinte Eli etwas genervt und nachdem das Tor offen und der Planet überprüft war, folgte er den anderen hindurch.
„Viel Glück!" rief Brody ihnen hinterher, dann war das Wurmloch zu.
