Andy war schon überall gewesen, sogar im Park, aber sie war nicht aufzufinden. Vielleicht war es ja doch nur Einbildung. Jedenfalls redet er sich das immer wieder ein. Trotzdem suchte er weiter, wie ein Hund, der vegessen hatte, wo er seinen Knochen vergrub. Plötzlich bleibt er stehen. „Hey Mann, was mach ich denn hier. Wie ein Verrückter lauf ich von A nach B und wieder zurück. Die Leute schauen mich auch schon so komisch an." dachte er sich. „Ich geb es auf, dass war nie Sharon, aber warum bringt mich der Gedanke so aus dem Konzept. Will ich vielleicht, dass es Sharon war?" Als ihm bewusst wird, dass er es wirklich unbedingt wollte, holt er nur tief Luft. „Oh diese Frau, nicht einmal im Urlaub kann ich von ihr loskommen." Ein wenig enttäuscht, dass seine Sucher erfloglos war, geht er zurück zum Fahrstuhl. Bevor er ihn erreichen konnte, ging sein Handy. Ein Blick aufs Display, ließ ihn erstarren. „Sharon!". Einmal tief einatmen und wieder ausatmen, dachte er in diesen Moment. Das tat er und niemt anschließen den Anruf an.

„Andy hier! Hallo"

„Hallo Andy, ich bins Sharon, störe ich gerade?"

„Sharon Hallo! Sowas! Das Sie mich anrufen!"

Sharon schaut etwas irritiert, er klang etwas anders wie sonst, so gelassen cool.

„Mhh, weiß er, dass ich hier bin und denkt er könnte mit mir ein Spielchen spielen?"

„Sagen Sie mir, wo genau sind Sie?"

„Im Urlaub Sharon!"

„Andy….wollen Sie mich auf den Arm nehmen,.. wo genau?"

Andy grinst. Bisher hatte ER sie meist angerufen, leider wars nur beruflich, aber da sie wusste, dass er im Ulaub war und das das ein pivater anruf ist, fühlte er sich überraschend locker und nahm sich ein bisschen mehr herraus wie sonst.

„Liebend gern Sharon! Aber erst wenn ich wieder zurück bin." Ein leichtes kichern von Andy war noch zu hören.

„Was!?…..Was soll das?….Andy, das war eine ernste Frage und das mit dem, auf den Arm nehmen, sagt man doch nur so, also wirklich" Sharon war überrscht über Andys Machogehabe.

„Wollen Sie mich nicht auch fragen, was ich gerade mache, um schließlich dazu zustoßen?"

Andy konnte sich einfach nicht beherrschen, er war gerade so in Fahrt gekommen, doch dann wird ihm bewusst, dass er es übertrieben hatte.

„Sharon…sorry..ich…" bevor er fortfahren konnte, hört er nur ein wütendes „OHHH,… Frechheit" von Sharon und sie legt auf.

Ups" dachte Andy nur…"Dieser Vitaminschock ist schuld", aber ein kleines grinsen konnte er sich dann doch nicht verkneifen.

Was ist nur in ihn gefahren? Wie er sich aufführt….Er hat doch nicht mit mir am Telefon geflirtet, oder irre ich mich da etwa? Ich hätte ihn nicht anrufen sollen, nein ich werde jetzt erstmal durch das Hotel spazieren, vielleicht endecke ich auch den Mann, Andys Dubel, irgendwo. Dann erklärt sich alles von selbstl Und Andy ist in einem ganz andere Hotel" Als sie mit ihren Gedanken im Reinen war, fährt sie wieder mit dem Fahrstuhl nach unten.

Unten angekommen öffnet sich die Tür. Andy wollte gerade den Knopf für den Fahrstuhl drücken, bis er schließlich bemerkt, dass er schon da war und offen stand.

Beiden sehen sich an. Es ist also doch keine Täuschung gewesen. Beide standen sich nur wenige Meter gegenüber. Zweifel waren nun aussgeschlossen. Keiner sagt etwas, nur die Blicke verrieten, wie überrascht sie sind. Da sie nun fast eine Minute nur so da standen, wollte sich nun der Fahrstuhl schließen. Doch Andy reagierte schnell und hielt die Türen auf. Er ging in den Fahrstuhl und stellte sich neben sie.. Plötzlich kommt ein älteres Ehepaar und steigt in den Selben ein. Sie bedanken sich noch, dass Andy ihnen die Tür aufhielt. Nun stehen beide nur so da und starren den Boden an, um den Blick des anderen zuvermeiden.

Als der Fahrstuhl anhält, steigt das Ehepaar aus. Doch der Fahrstuhl schloss danach nur die Türen und blieb stehen. Er bekam keinen Befehl, wo er hinfahren soll. Beiden haben vergessen, ihren Etageknopf zu drücken.

Das war die Gelegenheit, dachte sich Andy und stört die unangenehme Stille.

„Sharon, welch eine Überraschung! Sie hier…hier im selben Hotel! Hab ich mich doch nicht geirrt vorhin….Sie waren das und deshalb hatten Sie mich auch gefragt, wo ich mich aufhalte" Andy flüsterte kurz noch zu sich „Deshalb der Anruf!"

Sharon sieht Andy an und kocht innerlich vor Wut.

„Ja, deshlab hatte ich Sie angerufen….Geben Sie es doch zu….Sie wussten das ich hier bin und machten mir was vor."

Andy macht ein unschuldiges Gesicht und schüttelt nur den Kopf.

„Nein, wirklich nicht. Glauben Sie mir. Ich hoffte es zwar, aber ich hätte niemals damit gerechnet!" Schlagartig wird ihm klar, was er gerade gesagt hatte. „Ich mein,… ich dachte ich hätte schon Halluzinationen und war beunruhigt."… „Puhh, nochmal die Kurve bekommen" dachte Andy nur. Sharon nahm Andy mit ihren Blicken unter die Lupe, ob er denn auch wirklich die Wahrheit gesagt hat. Das er es HOFFTE, bekam sie gar nicht mit, bis er versuchte sich mit dem zweiten Satz, heraus zu reden.

„Mhh,..lassen Sie mich überlegen. Haben Sie außer Provenza, noch jemanden davon erzählt, wo Sie Urlaub machen?" Andy sieht etwas verlegen aus. „Ja, eigentlich allen!" Sharon fügt schnell noch hinzu „Außer mir!". Andy weiß nicht was er sagen soll. Recht hat sie ja. Das er tatsächlich vergessen hatte, es auch ihr zuerzählen, machte ihn noch verlegender.

„Wie kamen Sie eigentlich dazu, hier Urlaub zu machen" fragt Andy schnell, um von im abzulengen. Sharon erzählt ganz belanglos davon, dass sie Prospekte aus dem Reisebüro mitbekommen hatte. Und dann hatte sie Rusty gefragt, weil sie sich nicht entscheiden konnte. Plötzlich, wie ein Blitzschlag, wurde Sharon alles klar. „Rusty wars!" sagte sie und schüttelt nur mit dem Kopf. Ihr Blick wurde wieder härter. „Wenn ich nach Hause komme…Junge, zieh dich warm an!"

Andy verstand nun endlich, es war Rusty. Er teilte Sharons Reaktion äußerlich, aber insgeheim, bedankte er sich bei Rusty, für diese nette Idee. Aber ein leichtes Grinse konnte er sich auch nicht verkneifen. „Armer Junge! Wenn er wüsste, wie sauer

Sharon jetzt ist."

„Finden Sie das etwa komisch Andy?"reist sie ihn aus den Gedanken und er stellt sofort sein Grinsen ab.

„Ach, kommen Sie Sharon! Ist es wirklich so schlimm? Warum können wir nicht einfach den Urlaub genießen und es so hinnehmen wie es ist!" Sharons blick wird weicher.

„Naja, Sie haben vielleicht Recht. Aber trotzdem, dass gibt für Rusty noch ein Nachspiel."und fuchtelt mit dem Zeigefinger herum. So ganz zufrieden scheint sie nicht zu sein, aber auch ihr wird führer oder später klar, dass daran jetzt nichts mehr zuändern ist und es hinnehmen muss. Vielleicht wird Ihre Stimmung etwas sanfter, wenn Andy sie auf andere Gedanken bringt.

Beide betätigen die Knöpfe und fahren weiter bis zu Sharons Etage und verabschieden sich, ganz förmlich, versteht sich. Als Sharon aussteigt, sieht Andy hier nach und ruft noch „Bis morgen früh, beim Frühstück." Sharon dreht sich kurz um. Ihr Blick verriet, dass das etwas komisch für sie klang. Aber dennnoch erwiederte sie es mit „Klar, warum nicht!…Gute Nacht Andy!"

Fortsetzung folgt…..


Ich hoffe, es hat euch bis jetzt gefallen?

Über Komentare freue ich mich natürlich immer!