Sie fuhren mit der Limousine an einen Hafen, einige Kilometer vom Hotel entfernt. Dort angekommen, verschlug es Sharon die Sprache. Beiden gehen über einen Steg und steigen in eine wunderschöne Yacht ein. Sharon konnte es immer noch nicht fassen, allein schon, weil sie weiß, dass Andy niemals so viel Geld verdient, um sich diesen Luxus zu leisten.

Sie wundert sich, dass sie mit Andy allein ist. Andy stellt sich an das Ruder und steckt den Schlüssel ein.

„Haben Sie einen Führerschein? Nicht, dass man Sie noch erwischt."

„Keine Sorge Sharon, ich habe schon vor einigen Jahren so einen gemacht. Und, wie gefällt es Ihnen bis jetzt?" Andy lächelt sie an und begann den Motor zu starten.

„Schon schön, aber…Ich versteh immer noch nicht, wie Sie das alles aufbringen können. Es ist ja nicht so, dass Sie in Geld schwimmen."

Andy schaut nur und bat sie, sich hinzusetzten.

Als er dann losfährt, muss Sharon sich richtig stark festhalten.

„Alles ok Sharon? Ich werde nur etwas raus aufs Meer fahren, dort ist der Wellengang nicht so stark." Andy beobachtet sie und muss schmunzeln, wie verkrampft sie dort sitzt und ihr Gesicht halb in der Jacke vergräbt.

Endlich hält Andy an, so dachte Sharon. Der Wind bringt ihre Frisur durcheinander. Beim zurechtrücken der Frisur und Kleidung, setzt sich Andy neben sie.

„Was wollen wir hier Andy, so mitten auf dem Meer?"

Er lächelt sie noch immer an.

„Also erstmal hole ich uns was zu. Danach werde ich Ihnen schon sagen was ich vorhabe."

Sharon sieht Andy an und nickt nur.

Er kommt mit einem Glas, einem Cocktail, welche er mit einer Vitamin-bombe vergleicht und eine Flasche Sekt an. Andy schüttet ihr etwas ein und setzt sich neben Sie.

„Stoßen wir auf diese wundervolle Aussicht an und auf das was noch kommt.."

Sharon fügt schließlich noch hinzu.

„Und auf die Zufälle!" und sieht Andy, mit einem zwinkern, an.

„Also, was haben Sie hier mit mir vor und wie kommen Sie für das hier alles auf? Sie müssen nicht beeindrucken!"

Andy schaut hinunter auf den Boden und erwidert, „Ich wollte gerne mit Ihnen etwas allein sein und mich unterhalten. Und dabei diese tolle Aussicht genießen. Was die Limousine und die Yacht betrifft. Dies alles habe ich geborgt bekommen, von einem guten Bekannten von mir. Ich hatte vor meinen Flug, alles mit ihm abgesprochen. Wären Sie nicht hier, hätte ich das wohl alles alleine genossen." Man konnte Sharon die Enttäuschung nicht ansehen, aber das war sie, nur ein bisschen. Weil sie wirklich geglaubt hatte, dass wäre alles nur für sie gemacht worden. Doch, die Tatsache, dass er es mit ihr teilt, findet sie wirklich süß von ihm.

Beide unterhielten sich über alles mögliche und haben wirklich Spaß dabei. Als Andy etwas lustiges erzählt, muss Sharon herzhaft lachen. Doch Andy lächelt nur und sieht sie an. „Ich mag dieses Lachen…und diese Frau" und träumt vor sich hin, als Sharon ihn zurück holt.

„Sehen Sie nur, da drüben!" und zeigt auf das Meer. Beide gehen an das Geländer.

„Wo?" fragt Andy und sucht nach dem was Sharon sieht.

„Dort, sehen Sie die Delphine?" und berührt Andy an die Wange, um ihn darauf zu deuten.

„Ja jetzt sehe ich sie." Doch was Andy momentan nur beschäftigt, ist die Berührung von Sharon.

„Ich liebe Delphine und hab sie bisher nur in Gefangenschaft gesehen. So sehe ich sie viel lieber, in Freiheit." Während sie davon schwärmt, geht Andy einmal halb um sie herum und stellt sich hinter sie. Leicht presst er sich an sie heran und beugt sich mit dem Kopf seitlich vor. Beide Arme noch abgestützt am Geländer.

„Möchten Sie, dass wir zu ihnen hinfahren,Sie sind hier Menschen gewöhnt?" Fragt er leise ihr ins Ohr.

Sie spürt wie nah er ist. Und dreht sich zu ihm um. Gefährlich nah stehen sie sich gegenüber.

„Nein, ich möchte lieber wieder zurück fahren.!" Sharon spürt wie Andy sie mit seinem Blick durchbohrt.

„Wollen Sie wirklich schon zurück, denn ich hätte noch eine Überraschung."

Sie überlegt für einen Moment.

„Wenn das so ist!" und lächelt.

Für einen Augenblick, sah es wirklich so aus, als wollte er sie küssen. Und Sharon rührt sich keinen Zentimeter.

Doch Andy trat eine Schritt zurück.

Warum hab ich so weiche Knie….Oh Andy, ich hätte es zugelassen." Dachte sie, und schloss dabei kurz die Augen und atmet tief ein. Andy ging zum Cockpit und startet die Motoren.

Sharon konnte es nicht fassen. Lies er sie wirklich so da stehen. Trotzdem schmunzelt sie leicht und setzt sich wieder hin. Von dort aus kann sie Andy beobachten, wie er das Ruder in die Hände nimmt und weiter fährt.

Fortsetzung folgt….

Sorry für die kleine Pause, aber ich hoffe es gefällt euch bis jetzt.

Über Kommentar freue ich mich immer sehr. ;)