Sie trägt ein langes rotes Kleid, aus leichtem Soff. An der Seite des Kleides befindet sich ein Schlitz, welches Ihre langen Beine, zum Vorschein bringt. Das Licht vom Feuer und des Mondes, lässt ihr schönes, langes Haar, förmlich schimmern. Der Stoff weht im Wind und umspielt ihre Figur. Ihre elfenhafte Erscheinung, sorgt für aufsehen bei einigen Gästen.
Andy kann kaum noch atmen. So bezaubernd sieht sie aus. Als Andy allen Mut zusammen nimmt und aufsteht, um zu ihr zu gehen. Da kommt plötzlich ein junger Mann um die Ecke und geht auf Sharon zu.
„Ahh.. die schöne Frau vom Strand. Schön, dass Sie Ihre Meinung geändert haben!" Er bleibt vor Sharon stehen und gibt ihr einen Handkuss. Sharon lächelt und ist peinlich berührt, als er noch hinzufügt, „Sie sehen wirklich Zauberhaft aus, aber das ist nun wirklich nicht schwer, bei einer so wunderschönen Frau."
Andy setzt sich wieder auf seinen Hocker und sein Gesicht sagt alles. „Dieser Lackaffe. Wer ist das überhaupt? Der hat doch wirklich nerven, sich an meine Sharon ran zu machen. Lackaffe….dieser…." Vor lauter Eifersucht, trinkt er mit nur einem Schluck sein volles Glas leer. Innerlich ist er am Kochen und stellt sich vor, wie er ihn im Meer ersäuft, oder ihn zur einer menschlichen Fackel macht. Lauter bösartige Gedanken hegt Andy gerade. Aber als der Mann dann noch Sharon zum Tanzen auffordert und sie sich ihm in die Arme gleiten lässt, muss Andy sich an der Bar festkrallen, um nicht wie ein verrückter auf zu springen. Es läuft recht schnelle Musik, aber dieses Lied ging zu ende und langsame, romantische Musik ertönt. Der Mann zieht Sharon noch dichter an sich heran. Andy beobachtet das ganze Geschehen. Er will nicht vor ihr eine Szene machen, denn, noch hat sie sich nicht entschieden und solange, will Andy Abstand nehmen. Aber als er dann noch sieht, wie Sharon Spass hat und dieser Kerl ihr plötzlich eine Hand auf Ihren zierlichen Po legt, wars so, als würde in Andy eine Bombe explodieren. Gleichzeitig glierte es. Das Glas in Andys Hand zersprang, soviel Druck hatte er ausgeübt, vor Wut. „Diesem Lackaffen, zeig ich es. Der wird in dieser Nacht noch sein letztes Gebet aufsagen müssen."
Sharon bemerkt seine Hand und schiebt sie ganz schnell, mit einer Handbewegung, wieder nach oben. Ihr war es schon etwas unangenehm. Sharon kennt ihn doch gar nicht und nur weil er gut aussieht, hat er noch lange nicht das Recht, ihr an den Po zufassen. Aber irgendwie verstand der Mann es nicht und nahm es als eine Aufforderung wahr und greift diesmal mit beiden Händen an ihren Po. Das ist Sharon zuviel. Und dann als er noch versucht, Sharon zu Küssen, versucht sie ihn von sich zu schieben, leider ohne Erfolg.
„Lassen Sie das, ich möchte das Sie mich loslassen."
„Ah kommen Sie, nur ein kleines Bussel auf den Mund."
Andy, von der Bar aus, bekommt alles mit. Auch Sharons Reaktion. „Oh man, der wird was erleben." Und geht auf die Zwei zu. Andy ist so voller Wut, dass er gerade zu allem fähig wäre. Sharon sieht Andy, wie er von hinten, ihm mit einer Hand an den Nacken packt. Der Mann dreht sich erschrocken um. „Hey man, was ist dein Problem?" Oh, das hätte er besser nicht fragen sollen. Innerhalb von Sekunden, packt Andy ihn sich und zerrt ihn von Sharon weg. Als dieser, dann ausholen will, für einen Schlag, ist Andy schneller und verpasst ihm eine auf die Zwölf. Der Mann geht zu Boden und liegt völlig benommen da. Sharon sieht wie Andy ihm aufhelfen will, um ihm einen weiteren Schlag zu verpassen. Doch Sharon hält ihn davon ab.
„Das ist genug Andy!"
„Aber er weiß doch auch nicht wann genug ist. Diesem Affen werd ich es zeigen."
Sharon packt Andy an den Arm und stellt sich vor ihm.
„Komm Andy, lass es gut sein. Gehen wir etwas spazieren, bitte Andy!"
Er sieht ihr in die Augen und seine Wut verringert sich etwas.
„Also, vielleicht ist das besser so, bevor ich ihn noch in Stücke zerreißen werde. Und du….!" Dabei zeigt er mit dem Zeigefinger auf den Mann, „…Noch wurdest du verschont, aber wenn du meiner Sharon nochmal nahe kommst, mach ich dich fertig." Sharon zieht an Andy. „Komm jetzt Andy, lass ihn in Ruhe."
Doch der junge Mann ließ sich nicht drohen und grinst Andy nur dämlich an. „Genau alter Mann, geh besser mit, bevor du noch einen Herzinfarkt bekommst. Und außerdem, wollte sie es doch, diese Schlampe. Sie weiß, dass sie eh keine Chancen mehr hat, bei einem wie mir, zu landen." Sharon bleibt stehen und macht auf dem Absatz kehrt. „Was haben Sie gesagt?"
„Sie haben mich schon verstanden." Sie geht mit schnellen Schritten auf ihn zu. Bleibt jedoch vor ihm stehen. Aber dann packt sie ihn an die Schultern und verpasst ihm mit ihrem Knie, einen tritt in seine Weichteile. Der Mann geht mit schmerzerfülltem Gesicht zu Boden.
Ohne etwas zusagen, geht Sharon zurück zu Andy. „Komm, ich muss mich beruhigen." Sagt sie beim vorbei gehen noch zu Andy, der wie erstarrt ihr nach blickt. „Was für eine Frau!" und lächelt kurz.
Sharon geht mit schnellen Schritten vorweg.
„Warte doch Sharon!" Andy kam nicht so schnell hinterher.
Einige Meter sind sie nun entfernt von der Party. Noch immer ist Sharon vorweg, bis Andy sie auf einmal am Arm festhält.
„Sharon…Es tut mir leid, aber ich musste eingreifen."
Sie bleibt stehen und sieht Andy mit einem wütenden Blick an.
„Ach, musstest du es, wirklich. Konnte man das nicht auch ohne einer Schlägerei klären. Und was, wenn ich selbst mit ihm fertig geworden wäre, ohne dein einmischen. Was fällt dir eigentlich ein." Andy verstand nicht.
„Aber er bedrängte dich doch und hat dich überall mit seinen dreckigen Pfoten angefasst. Sollte ich da wirklich einfach nur zusehen." Jetzt zeigt Sharon mit einem Zeigefinger auf ihn und wird richtig laut, vor Wut.
„Ich glaube nicht, dass du das Recht hast, eifersüchtig zu sein. Denn soweit sind wir noch nicht, mein Lieber. Und zudem, was war das, heute morgen. Lässt mich einfach da sitzen, wie eine Idiotin. Überhaupt, du tickst doch nicht mehr richtig, mit mir so zu reden. Ich wollte hier Entspannen, aber du versaust mir den ganzen Urlaub." Dabei macht sie wieder kehrt und geht weiter, doch auch diesmal, hält Andy sie fest.
„Lass mich los, ich bin sauer auf dich."
„Ja Sharon, und du hast allen Grund. Ich hab mich aufgeführt wie ein Idiot, es tut mir so unendlich leid.
„Das hättest du dir vorher überlegen sollen. Denn weißt du was Andy, ich blöde Kuh wollte morgen zu dir gehen, um dir zu sagen, dass ich uns eine Chance geben wollte. Aber jetzt, nach dieser Aktion, kannst du das vergessen." Sharon reizt sich von Andy los und geht mit schnellen Schritten weiter. Zurück lässt sie einen verwirrten Andy.
„Sharon…jetzt bleib doch stehen…"verdammt". Ich liebe dich und wollte dich doch nur beschützen. Bitte Sharon." Schrie er ihr nach, als Sharon schließlich stehen bleibt.
„Du tust was?" und dreht sich zu Andy um, der auf sie zugelaufen kommt.
Völlig aus der puste, fährt er fort.
„Ja Sharon. Ich habe mich unsterblich in dich verliebt. Als ich dich dann noch mit diesem Lackaffen zusammen gesehen habe, brannte bei mir die Sicherungen durch. Ich weiß, dass ich einen oder, nein, mehrere Fehler gemacht habe. Aber nur aus diesem Grund. Bitte Sharon, vergeb mir und gib mir noch eine Chance. Ich möchte dich nicht, auf diese Weise, verlieren."
Fortsetzung folgt…
Kommentare sind immer willkommen! ;)
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