Nach einer Woche sind Arthur, Merlin, Jake, Morgana und Gwen richtige Freunde geworden. Sie halfen sich gegenseitig, lachten miteinander und hatten sehr viel Spaß. Sehr früh am Morgen, gingen Merlin und Jake in einen Wald, um Kräuter für Gaius zu holen. Nach einem kurzen Sparziergang kamen die beiden endlich auf der Lichtung an wo die Kräuter sein sollen. Doch sie waren nicht alleine auf der Lichtung, dort waren noch ungefähr ein dutzend Banditen. Die Banditen bemerkten die beiden sofort und was nicht anders zu erwarten war, war das die Banditen sie angriffen um sie danach auszurauben. Jake verwandelte sich wieder plötzlich in einen Werwolf und sagte: Ich nehme die sechs und du die anderen." Seine Stimme ist viel gruseliger, als Werwolf und viel tiefer. Er hatte schwarzes Fell, rote Augen und seine Arme waren schwarz denn seine Gliedmaßen hatten kein Fell sondern nur Haut, er konnte auf zwei sowohl auch auf vier Beinen gehen. Merlin nickte und damit rannte Jake los und griff seine sechs Banditen an. Er zerfetzte sie nach einander, während Merlin einen Feuerball mit seiner Magie auf die anderen sechs warf. Der Kampf war sehr schnell beendet und sie konnten in Ruhe die Kräuter einsammeln und zu Gaius bringen. Gaius bedankte sich und sagte zu Jake: „ Hier das kannst du zu Lady Morgana bringen, wenn du jetzt zu ihr gehst." Jake nickte und ging.
Bei Merlin:
„ Merlin, du wolltest noch mein Blutegelglas reinigen." erinnerte Gaius ihn. „ Oh, das geht jetzt nicht. Ich muss noch Arthurs Stiefel putzen, seine Wäsche waschen, die Ställe reinigen und seine Rüstung polieren." entgegnete Merlin leicht genervt von den vielen Aufgaben. „ Dann kannst du das reinigen des Glases auch noch auf deine Liste hinzufügen." antwortete Gaius ironisch. Merlin verdrehte die Augen und fing mit seinen Aufgaben an.
Bei Jake:
Er betrat ihre Gemächer und sagte: „ Ich habe hier wieder euren Schlaftrunk von Gaius." „ Achso, danke." bedankte sie sich und nahm ihm den Trunk ab. Als sich ihre Hände bei der Übergabe kurz berührten, kam bei beiden ein warmes und wohliges Gefühl auf. Jakes und Morganas Wangen erröteten sich leicht und bei beiden war es so als wenn ihr Herz einen Schlag aussetzte. Sie guckten sich tief in die Augen, saphirblau trifft auf smaragdgrün. Nach einer Weile brach Jake das Schweigen und setzte sich an ihren Tisch. Dort saß er immer, wenn er bei der Arbeit war. „ Warum fühle ich mich in seiner Nähe immer so wohl. Ich bekomme immer Schmetterlinge im Bauch. Was ist wenn Gwenn Recht hat und ich mich verliebt habe? Uther würde es nie zulassen und ich würde nie glücklich werden." dachte sich Morgana etwas enttäuscht nach. Doch ihre Gedanken wurden unterbrochen, als Gwen mit ihrem Mittagessen herein kam.
Währenddessen bei Arthur und Merlin:
„ Merlin, wo bleibt mein Mittag?" rief Arthur wütend. „ Ich komme ja schon Sir." antwortete Merlin und gab dem Prinzen sein Essen. „ Mir ist aufgefallen, dass ihr euch in Gwens Nähe anders verhaltet als sonst." machte Merlin die Bemerkung. „ Was willst du damit sagen Merlin?" fragte Arthur. „ Nichts Sir, nur das ihr euch in sie verguckt haben könntet." antwortete Merlin mit einem breitem Grinsen im Gesicht. „ Sag mal Merlin, ich glaube du bist mit deinen Aufgaben unterfordert oder wie kommst du darauf? Ich sollte dir wohl noch extra Aufgaben geben und ich bin nicht in Gwen verliebt!" sagte Arthur. „ Wie ihr meint Sir. Ich muss jetzt noch Gaius Blutegelglas reinigen." sagte Merlin und bevor er aus Arthurs Gemächer ging fragte er noch: „ Wie lange habt ihr schon Gefühle für sie?" daraufhin bewarf der Prinz ihn mit seinen Kelch. Doch der Diener wich dem aus und ging grinsend zu Gaius. Arthur seufzte und dachte nach: „ Was ist wenn er Recht hat. Ich muss fast immer an sie denken." mit den Gedanken aß Arthur sein Essen auf und ging dann auf den Trainingsplatz um zu trainieren.
Am späten Abend bei Morgana:
Während Jake und Gwen langsam Feierabend machten ging Morgana ins Bett. Gwen und Jake wünschten Morgana eine gute Nacht und gingen selbst ins Bett. Sie lag wach im Bett und dachte nach: „ Warum bin ich in seiner Nähe so glücklich? Warum bekomme ich in seiner Nähe so ein Kribbeln im Bauch und warum sehne ich mich manchmal nach seiner Nähe?" Als sie eine Weile über die Fragen nachdachte, kam es ihr wie ein Blitz in den Kopf: „ Ich bin in ihn verliebt!". Sie war aber auch traurig, weil sie wusste das Uther diese Liebe niemals zulassen würde. Bei dem Gedanken rollte ihr eine Träne über die Wange. Da verliebt man sich mal und kann mit ihm nicht mal glücklich werden bzw. darf es nicht. Nur weil dein Vormund es sofort verbieten würde. Mit den diesen Gedanken fiel sie wie immer in einen unruhigen Schlaf.
Bei Jake:
„ Sie ist wunderschön, wie ein Engel." dachte Jake sich. „ In ihrer Nähe bekomme ich immer Schmetterlinge im Bauch. Könnte ich mich verliebt haben? Und selbst wenn, sie ist das Mündel des Königs. Uther würde eine Beziehung niemals zulassen! Würde sie überhaupt das gleiche für mich empfinden? Nein, glaube ich nicht, sie ist das Mündel des Königs. Sie kann jeden Prinzen haben den sie will, warum sollte sie einen ´´einfachen`` Bauernjungen nehmen?! Aber eine kleine Hoffnung könnte es noch geben. Es ist diese Art wie sie mich ansieht. Aber Uther würde hängen lassen, wenn ich mich auch nur an sie ranmachen würde!" mit diesen Gedanken schlief auch er nach einer Weile ein.
