… Sie standen noch eine Weile so da. Als sie sich lösten streiften sich ihre Wangen, dabei erröteten beide und sahen sich tief in die Augen. Er beugte sich, wie hypnotisiert nach vorne und küsste sie. Doch als er merkte was er da tat, wollte er den Kuss gerade abbrechen und sich entschuldigen, doch Morgana hatte bereits ihre Arme um seinen Hals geschlungen und die Küsse wurden immer leidenschaftlicher und inniger. Der Abend wird für beide unvergesslich werden, so viel ist sicher.

Sehr früh am Morgen:

Morgana lag wach im Bett, beobachtete ihn wie friedlich er neben ihr schläft. Sie sah sich etwas im Zimmer um und sah dass seine und ihre Kleidung überall verstreut waren. Ein Lächeln schlich sich auf ihren Lippen, das war ihre bisher schönste Nacht. Nach einer kurzen Weile, wurde auch Jake langsam wach. Er schaute sich erst verwirrt um und als er sah wo er war, seufzte er. Sie lächelte ihn an und flüsterte ihm ein Guten Morgen zu, denn ihm ist noch nicht aufgefallen das sie schon längst wach war. Nun lächelte er auch und sagte: „ Du bist schon wach." Sie nickte und drehte sich so auf die Sete, dass sie ihn direkt angucken konnte. „ Die Nacht war…" „ wunderschön." beendete Morgana seinen Satz. Er nickte und rückte dichter an sie heran und küsste sie. „ Ich liebe dich." hauchte er, daraufhin lächelte sie und sagte „ Ich dich auch." Sie wollte ihn gerade wieder küssen, als sie Schritte von draußen hörten und bevor sie reagieren konnten trat Gwen in ihre Gemächer ein. Sie hatte noch nicht bemerkt dass ihre Herrin nicht alleine war, denn sie ging auf das Fenster zu und zog die Vorhänge auf. Gwen drehte sich um und als sie Jake und Morgana zusammen im Bett sah, war sie sehr geschockt. Ihr fielen auch jetzt erst die ganzen Klamotten auf die überall rumlagen. „ Wir können das erklären." antworteten beide im Chor. Gwen entgegnete: „ Es ist alles in Ordnung, ihr braucht euch nicht erklären. Ich werde es für mich behalten." Jake und Morgana nickten und standen dann auf. Gwen half Morgana mit dem Kleid, während Jake sich anzog. Theoretisch hätte er gleich bei Morgana bleiben können und mit seiner Arbeit anfangen, aber er ging vorher noch zu seinem Onkel, damit dieser sich keine Sorgen machen musste.

Bei Merlin und Arthur:

„ Beeil dich Merlin, gleich beginnt das Fest für König Bayard!" rief Arthur leicht genervt, während Merlin ihm den Umhang umbindet. „ Ja ja, ich bin ja jetzt fertig." antwortete Merlin. „ Glaubst du das Gweneviere auch auf dem Fest ist?" fragte Arthur plötzlich. „ Bestimmt, wenn Morgana da ist wird sie wohl auch da sein." beantwortete Merlin die Frage. „ Gut, dann kannst du ihr sagen, dass sie nach dem Fest auf meine Gemächer kommen soll." „ Ja mach ich." „Gut, dann kann das Fest beginnen." beendete Arthur das Gespräch und so machten sie sich auf dem Weg zum Festsaal.

Bei Jake:

Im Festsaal war sehr viel los und er wurde sehr streng bewacht. Niemand würde es schaffen einen Anschlag auf die Könige zu verüben. Alle seine Freunde waren dort Arthur, Merlin, Gwen und natürlich auch seine Liebe Morgana. Plötzlich fing Uther an zu sprechen: „ Ich bin froh das Camelot und Mercia ein Bündnis eingehen konnten und nun lasst uns auf dieses Bündnis anstoßen. Doch bevor jemand mit trinken anfangen konnte, nahm Merlin Arthurs Kelch und rief: „ Nein nicht trinken, der Wein ist vergiftet worden." „ Merlin was soll das? ..." doch Arthur wurde von seinem Vater unterbrochen: „ Was bringt dich zu solchen Anschuldigungen?" fragte Uther leicht wütend. „ Eine Dienerin sah, wie Bayard den Kelch vergiftet hatte, sie hat aber Angst sich jetzt zu zeigen, deshalb stehe ich hier." antwortete Merlin. „ Solche Anschuldigungen lasse ich mir doch nicht bieten!" „ Wenn ihr nichts zu befürchten habt, dann trinkt." sagte Uther. „ Mit Vergnügen." antwortete Bayard. „ Nicht ihr, der Junge wird es trinken!" befahl Uther und zeigte auf Merlin. Merlin nickte und als er zum Trinken ansetzen wollte, riss Jake ihm den Kelch aus der Hand und trank selbst alles aus. Schon nach kurzer Zeit fing er an zu husten, zu würgen und ihn lief Blut aus dem Mund, dann fiel er plötzlich ohnmächtig zu Boden. „ Er war also doch vergiftet!" rief Uther und ließ Bayard festnehmen. Alle waren schockiert, denn niemand konnte vorhersehen das Jake sich Opfern würde. Vor allem Morgana musste sich beherrschen, nicht vor Uther, weinend zu Jake zu gehen. Sie kämpfte mit den Tränen.

Merlin und Arthur trugen Jake in Gaius Gemächer, auf das Patientenbett. Auch Morgana und Gwen gingen zu den Arztgemächern. Gaius fing sofort mit den Untersuchungen an.