Bei Jake und Mordred:

Sie ritten immer weiter in den Wald hinein. „ Es ist nicht mehr weit bis zum Druidenlager." sagte Mordred nach einer Weile. „ Ja, dann bist du wieder in Sicherheit." antwortete Jake. Sie ritten immer weiter bis sie an einem See ankamen, wo eigentlich das Lager sein soll, doch es war niemand da. Sie stiegen vom Pferd ab und gingen dichter an den See heran. „ Bist du sicher, dass es hier war?" fragte Jake. Plötzlich wurden sie von ungefähr zwanzig Männern umzingelt. Einer der Männer trat näher an den beiden heran und sagte zu Mordred: „ Das hast du gut hinbekommen kleiner. Uther wird uns ein Vermögen für geben." Kaum hatte er das gesagt wurde Jake auch schon festgenommen und an einem Baum gebunden. Jake war geschockt, denn der Mann war sein Vater. „ Was soll das Vater?" schrie Jake. „ Ich habe beschlossen ein Werwolf Jäger zu werden. Ich konnte dich noch nie leiden, egal ob du mein Sohn bist oder nicht. Dein Bruder Mordred hat mehr Potenzial als du und er wurde nicht als Monster geboren." entgegnete sein Vater. „ Du bist eine Schande, du hättest nie geboren werden sollen." fügte er noch hinzu. „ Du bist der schlechteste Vater der Welt!" schrie Jake wütend. Jake wurde immer wütender und durch seine Wut wurde er immer mehr zum Wolf. Die Jäger hatten ein Lager an dem See auf geschlagen. „ Wer Langeweile hat, kann meinen Sohn gerne ein wenig foltern." sagte Jakes Vater noch und setzte sich, dann zu den anderen Männern mit ans Lagerfeuer. Das ließ sich Connor, der beste Mann von General Tullius (Jakes Vater) nicht zweimal sagen und folterte Jake auf grausame Art und Weise.

Er peitschte ihn aus, zog ihm das Hemd aus um ihm irgendetwas in die Haut zu ritzen und beschimpfte ihn als Monster. Jake wurde immer wütender, er verwandelte sich vor Wut jetzt richtig zum Wolf. Doch sein Vater hatte daran gedacht, denn die Fesseln waren immun gegen Jakes Angriffe und gegen seine Magie. Connor setzte sich, dann auch wieder zu den anderen. Nach einer Weile, legten sich die Jäger hin und schliefen, bis auf drei, die Wache halten.

Als Jake sich wieder mehr beruhigte und sich zurückverwandelte, kamen ihm immer mehr die Tränen. Er dachte an Morgana, er hatte ihr versprochen wiederzukommen. Doch jetzt wird er es vielleicht nicht mehr einhalten können. Aber nein, daran durfte er jetzt nicht denken. Er sollte sich lieber einen Fluchtplan überlegen. Nach einer Weile, fiel ihm ein dass er durch seine Magie Kontakt mit Merlin aufnehmen kann. Er war sich nicht ganz sicher ob es klappt, denn Camelot war einige Meilen entfernt, doch einen Versuch ist es Wert dachte er sich.

Bei Merlin ungefähr 2.00 Uhr morgens:

„ Merlin." flüsterte eine Stimme in seinem Kopf. Die Stimme kam ihm bekannt vor, er dachte erst dass es wieder der Drache war doch je öfters die Stimme seinen Namen flüsterte, desto mehr fiel ihm auf das es Jakes Stimme war. „ Jake bist du das?" fragte er nochmal um sich ganz sicher zu sein. „ Ja, die Flucht ist nicht ganz so gelaufen wie geplant." antwortete Jake. „ Was meinst du damit?" „ Mein Bruder sollte mich zu meinem Vater locken, er glaubt ein Werwolf Jäger zu sein. Er hat ungefähr zwanzig Männer, meine Angriffe Sind gegen meine Fesseln wirkungslos und er will mich an Uther verkaufen. Du musst mich befreien." erzählte Jake ihm von seiner Situation. „ Ok, aber Wo seid ihr und wie soll ich dich befreien?" „ Wir sind an einem See im Wald. Lass dir was einfallen." „ Vielleicht kann Morgana, ja noch helfen." sagte Merlin. „ Eigentlich wollte ich dass sie sich keine Sorgen macht, aber wenn es nicht anders geht." entgegnete Jake. Merlin wollte gerade zu Morgana gehen, als Jake noch sagte: „Beeil dich Merlin, ich habe Angst."

Merlin betrat leise Morganas Gemächer und zu seiner Verwunderung, war sie noch wach.

Sie war etwas überrascht, als Merlin herein kam, aber sie konnte sich schon fast denken dass es um Jake geht. „ Merlin, was machst du hier?" fragte sie trotzdem nochmal. „ Jake ist in eine Falle gelockt worden, sein Bruder war nur ein Köder. Sein Vater hat ihn gefangen genommen." antwortete Merlin. „ Sein Vater? Ist es, weil er ein Werwolf ist?" fragte sie. „ Du weißt davon?" „ Ja er hat es mir selbst erzählt." „ Ja sein Vater glaubt ein Werwolf Jäger zu sein. Er will ihn an Uther verkaufen." antwortete Merlin. „ Was, dann müssen wir was unternehmen." sagte Morgana ernst und besorgt. „ Ich weiß, deshalb bin ich zu dir gekommen. Ich dachte dass uns beiden vielleicht etwas einfällt." sagte Merlin. „ Weißt du wo er ist?" fragte sie. „ Im Wald an einem See. Aber genaueres weiß ich nicht." antwortete er. „ Ok, vielleicht kann Arthur uns helfen. Wir können ja erzählen, dass Jake von Banditen entführt wurde." entgegnete Morgana. Merlin nickte und fragte: „ Würde es euch was ausmachen ihn zu fragen? Ich würde die Pferde inzwischen satteln." „ Nein, ich werde ihn fragen. Wir treffen uns vor dem Stadttor."

Morgana betrat Arthurs Gemächer. Dieser schlief natürlich tief und fest. Sie ging auf sein Bett zu um ihn zu wecken. Doch wie immer zog er sich die Decke nur noch weiter über den Kopf. Morgana verdrehte die Augen und zog ihm die Decke ganz weg. Es zeigte sogar seine Wirkung und guckte Morgana verwirrt an und fragte: „Morgana was machst du denn hier?" „ Merlin und ich brauchen deine Hilfe. Jake wurde von einer Bande Banditen gefangen genommen." „ Was? Ok ich helfe euch, wisst ihr wo er ist?" „ Das sagen wir dir später, wir sollten erst mal losgehen. Merlin wartet mit den Pferden am Stadttor." Arthur nickte und die beiden gingen zu Merlin. „ Wir wissen nur, dass er im Wald an einem See ist." beantwortete Morgana Arthurs letzte Frage noch. „ Ok" Damit ritten die drei in Richtung Wald.

Bei Jake:

Er hatte das erste Mal in seinem Leben richtige Angst. Er wusste nicht genau warum. Aber er hoffte, dass Merlin sich beeilen wird. Er hatte bitterliche Schmerzen von der Folterung. Er versuchte sich jetzt, bis Merlin kommt, etwas auszuruhen. Doch er hatte zu große Schmerzen.

Nach einer Weile hörte er Pferde galoppieren. Es kam immer näher. „ Jake?" hörte er plötzlich jemanden rufen. Er schaute sich um und konnte drei, ihm nur allzu bekannten Gestalten, ausfindig machen. „ Merlin. Du hast es geschafft, mich zu finden." sagte er erleichtert. „ Ja, Morgana und Arthur sind auch hier." entgegnete Merlin. Bevor Jake noch etwas erwidern konnte, wurde er auch schon wieder von Morgana in den Arm genommen. „ Sieht so aus, als wenn mein Sohn tatsächlich Freunde gefunden hat." sagte plötzlich eine Stimme hinter ihnen. Sie schauten jetzt alle in die Richtung. Arthur und Morgana zogen ihre Schwerter und waren Kampfbereit. Dann kamen auch die anderen Männer von Tullius und griffen sie an. Morgana und Arthur versuchten so gut wie möglich die Angreifer aufzuhalten.

Währenddessen befreite Merlin, Jake mit Magie. „ Kommt hier entlang." rief Jake und sie rannten alle zu ihren Pferden. Sie stiegen auf und ritten zurück Richtung Camelot. Doch Tullius gab nicht auf und ritt mit seinen Männern hinterher. Merlin und Jake versuchten sie mit Magie abzuschütteln, natürlich so, dass Arthur es nicht mitbekam. Morgana allerdings merkte es. Plötzlich hielt Tullius mit seinen Männern an und rief ihnen: „ Warte nur ich werde dich schon noch bekommen." hinterher.

Jake, Arthur, Merlin und Morgana kamen, dann wieder in Camelot an. Jake bedankte sich dann bei ihnen. Arthur und Merlin gingen zurück ins Bett um noch etwas Schlaf zu bekommen. Während Morgana noch bei Jake blieb. „ Was stellst du nur immer für Sachen an, erst das Gift und jetzt das." sagte sie. „ Keine Ahnung, aber ich hatte das erste Mal in meinem Leben richtige Angst." „ Keine Sorge, du bist jetzt wieder in Sicherheit." sagte sie mitfühlend. „ Ich weiß." sagte er und küsste sie. „ Ich werde jetzt versuchen noch etwas Schlaf zubekommen, damit ich dich morgen wieder bewachen kann." fügte er noch hinzu. Sie nickte und ging damit ebenfalls zurück in ihre Gemächer.